Hapen (Hoffnung)

Freitag, 12. Juni 2020
Erstmals im Theater am Meer

Hapen (Hoffnung)

Theaterstück für Jugendliche und Erwachsene von Martina Brünjes.
Altersempfehlung ab 10 Jahren.

Regie und Bühne:  Martina Brünjes

Rechte: Mein Theaterverlag.

Inhalt

Darum geht es in „Hapen“?
"Hoffen ist nicht wissen, dass alles gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Václav Havel) - Es gibt viele Situationen, in denen wir hoffen. Wir hoffen, dass wir in der Schule die Arbeit nicht vergeigt haben, dass die Freundschaft echt ist, dass wir schnell aus peinlichen Situationen rauskommen… aber wir hoffen auch auf Frieden, Sicherheit, dass die Eltern ewig Leben…
Hoffnung ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Worauf hoffst Du? Tauche ein in die vielen Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

"Die Hoffnung stirbt zuletzt."

auf der Bühne mit

Leyan Besser
Tessa Bienert
Fynn Dießner
Felix Franke
Paula Herpel
Zoe Hokemeyer
Keana Meyer
Alessia Mohr
Kristin Röben
Lena Schmidt
Melina Seegardel
Finjas Wachholz

und der Crew
Sandra Krüger
Ulrike Schütze
Heinz Fuchs
Wolfgang Buttjer
Lars Landes

Termine

Freitag, 12.06.2020, 20 Uhr, Premiere
Sonntag, 14.06.2020, 15.30 Uhr, freier Verkauf
Samstag, 20.06.2020, 20 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 21.06.2020, 15.30 Uhr, freier Verkauf
Samstag, 27.06.2020, 20 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 28.06.2020, 15.30 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 03.07.2020 bis Sonntag, 05.07.2020 Teilnahme am 12. Jugendtheaterfestival in Emden

PRESSEMELDUNGEN

NEUE RUNDSCHAU vom 27. November 2019

Mit neuen Hoodies zum Jugendtheaterfestival

GEW Wilhelmshaven unterstützt Jugendarbeit am Theater am Meer

Die Mitglieder der Theaterschule auf die Probenarbeit zum Stück „Hapen“.  Das Bild zeigt (vordere Reihe, von links nach rechts) Tessa Bienert, Paula Herpel, Keana Meyer, Felix Franke, Finjas Wachholz, Alessia Mohr; (mittlere R., v.l.) Zoe Hokemeyer, Christian Kucklick (Marketingleiter GEW), Arnold Preuß (Leiter Theater am Meer), Fynn Dießner, Martina Brünjes (Leiterin Theaterschule am TaM,(hintere R., v.l.) Sandra Krüger, Lena Schmidt, Melina Seegardel und Leyan Besser. - FOTO: TaM

Seit Anfang September 2019 haben 13 Teilnehmer im Alter von 12 bis 20 Jahren regelmäßig am neuen Kurs der Theaterschule des Theaters am Meer (TaM)teilgenommen. „Diese Altersspanne ist“, so die Leiterin der Theaterschule, Martina Brünjes, „eine absolute Bereicherung. Die Kinder lernen so aufeinander Acht zu geben und sich zu ergänzen.“

Die jungen Theaterbegeisterten treffen sich aktuell einmal die Woche dienstags zwischen 18 und 20 Uhr. In dieser Zeit hat Martina Brünjes seit September ein intensives Theatertraining durchgeführt, bei denen an den Theaterhandwerken Bühnenpräsenz, Phonetik und Szenenarbeit ebenso gearbeitet wurde wie an Improvisationsübungen. „Zwischendrin wird natürlich auch die plattdeutsche Sprache spielerisch, beispielsweise unter Zuhilfenahme von plattdeutsch übersetzten Hits, einstudiert“, sagt Brünjes.

„Mit großer Begeisterung haben sich die Jugendlichen dabei der für sie neuen Sprache gewidmet und schon große, erstaunliche Fortschritte gezeigt“, freut sich TaM-Leiter Arnold Preuß. „Ich bin sehr optimistisch, dass hier ein sehr guter Jahrgang der Theaterschule heranwächst, der uns dann später im Ensemble jugendliche Verstärkung bringt.“

Schon im nächsten Monat werden die Theaterschüler vom Theatertraining in die nächste Ausbildungsphase wechseln. Dann starten die Proben unter der Leitung von Martina Brünjes für das neue Stück der Theaterschule „Hapen“ (Hoffnung). Martina Brünjes hat das Stück geschrieben, wobei die Jugendlichen zuvor in die Stückfindung mit einbezogen wurden. Sie konnten Wünsche äußern, die in der aktuellen Spielfassung berücksichtigt werden.

Darum geht es in „Hapen“: Es gibt viele Situationen, in denen wir hoffen. Wir hoffen, dass wir in der Schule die Arbeit nicht vergeigt haben, dass die Freundschaft echt ist, dass wir schnell aus peinlichen Situationen rauskommen… aber wir hoffen auch auf Frieden, Sicherheit, dass die Eltern ewig Leben… Hoffnung ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Worauf hoffst Du? Tauche ein in die vielen Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

Martina Brünjes macht den jetzt interessierten Theaterbegeisterten noch ein Angebot: „Wer jetzt Lust bekommen hat, noch bei unserem Projekt mitzumachen, der kann noch kurzfristig dienstags ab 18 Uhr zu uns ins Theater am Meer kommen und am Theatertraining teilnehmen und dann auch bei „Hapen“ mitspielen, in den Ferien wird dabei nicht geprobt.“

Das Stück feiert seine Wilhelmshavener Premiere am Freitag, dem 12. Juni 2020, um 20 Uhr. Nach einigen weiteren Aufführungen im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße, fahren die Jugendlichen mit „Hapen“ zum 12. Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen, das vom 3. – 5. Juli 2020 (höchstwahrscheinlich) in Emden stattfindet.

Zum Theaterfestival werden die Jugendlichen dann mit den heute von Christian Kucklick, Marketingleiter der GEW Wilhelmshaven, übergebenen Hoodies fahren. „Wir freuen uns, mit dem Sponsoring der Hoodies die sehenswerte Jugendarbeit des Theaters am Meer zu unterstützen. Den Erhalt der Niederdeutschen Sprache mittels kreativem Theaterspiel zu verbinden, ist ein großartiger Ansatz“, so Kucklick. „Die Jugendlichen waren ganz aus dem Häuschen, als sie von den Hoodies erfahren haben und sind sehr stolz darauf, sie zu tragen. Alle freuen sich schon sehr darauf, beim Jugendtheaterfestival als Gruppe der Theaterschule am Meer in den TaM-Hoodies anzukommen“, so Martina Brünjes.

 
LOKAL26.de vom 27.11.2019 - Theater am Meer

Theaterspielen und gleichzeitig Plattdeutsch lernen

Quelle: Wilhelmshavener Zeitung

Theaterleiter Arnold Preuß (Mitte rechts) bedankte sich mit den Theaterschülern bei Christian Kucklick (Mitte links) für die Ausstattung mit den TaM-Hoodies. - Bild: Gabriel-Jürgens

Theater-Nachwuchs auf Platt: in Wilhelmshaven ist das möglich. Aktuell nutzen 13 Teilnehmer ein ganz besonderes Angebot.

Wilhelmshaven Jugendlichen den Weg auf die Bretter, die die Welt bewegen, zu ebnen und ihnen gleichzeitig spielerisch die plattdeutsche Sprache näherbringen, das sind die beiden zentralen Ansätze der Theaterschule des Theaters am Meer. Anfang September startete der aktuelle Kurs. Noch stehen grundsätzliche Techniken auf dem Lehrplan. Aber schon im Dezember beginnen die Proben für das erste gemeinsame Stück. Dazu gab es jetzt von der GEW Wilhelmshaven noch ein neues Outfit für alle Beteiligten.

Bühnenpräsenz, Phonetik, Szenenarbeit und Improvisationsübungen, es bedarf einer ganzen Reihe von Theatertechniken, um am Ende auf der Bühne stehen zu können. 13 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen zwölf und 20 Jahren werden genau damit seit einigen Wochen, jeweils dienstags von 18 bis 20 Uhr, von Marina Brünjes, der Leiterin der TaM-Theaterschule, vertraut gemacht. „Zwischendrin wird natürlich auch die plattdeutsche Sprache spielerisch, beispielsweise unter Zuhilfenahme von plattdeutsch übersetzten Hits, einstudiert“, erzählt Brünjes.

Bislang seien die Theaterschüler sehr gut unterwegs, lobt die Leiterin. Die Jugendlichen würde sich mit großer Begeisterung der neuen Sprache widmen, hätten schon große und erstaunliche Fortschritte gezeigt. „Ich bin sehr optimistisch, dass hier ein sehr guter Jahrgang der Theaterschule heranwächst, der uns dann später im Ensemble jugendliche Verstärkung bringt.“ Denn auch darum geht es bei der Theaterschule: der Nachwuchsgewinnung. Der aktuelle Kurs sei mit der besagten Altersspanne von zwölf bis 20 Jahre eine absolute Bereicherung für das TaM.

Nach der Vermittlung des grundlegenden Handwerkzeugs geht es im Dezember in die nächste Ausbildungsphase. Dann starten die Proben für das neue Stück „Hapen“ (Hoffnung), das von der Leiterin unter Einbeziehung von Schülerwünschen geschrieben wurde. Auch die Inszenierung übernimmt die Leiterin selbst.

Wer noch Lust haben sollte, Teil des neuen Kurses und damit auch des neuen Stückes zu werden, hat noch die Chance dazu, sagt Brünjes. Interessenten könnten noch kurzfristig dienstags ab 18 Uhr ins Theater am Meer in die Kieler Straße 63 kommen und am Theatertraining teilnehmen. „In den Ferien wird nicht geprobt.“

Das Stück „Hapen“, ein Kaleidoskop verschiedener Lebenssituationen, in denen jeweils Hoffnung eine zentrale Rolle spielt, feiert am 12. Juni Premiere. Anschließend folgen weitere Aufführungen im TaM und die Teilnahme am 12. Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen Anfang Juli 2020 (vermutlich) in Emden.

Für Letzteres sind die Theaterschüler von der GEW Wilhelmshaven, vertreten durch Marketingleiter Christian Kucklick, schon einmal einheitlich mit einem TaM-Hoodie ausgestattet worden. Alle seien sehr stolz darauf, sie zu tragen, freute sich Martina Brünjes.

Wilhelmshaven, 21. November 2019

THEATERSCHULE erarbeitet Stück zum Thema „Hapen“ (Hoffnung)

Einstieg für interessierte Jugendliche noch möglich

Ausgestattet mit neuen Hoodies (gesponsert von GEW) freuen sich die Mitglieder der Theaterschule auf die Probenarbeit zum Stück „Hapen“. (vordere Reihe, von links nach rechts) Tessa Bienert, Paula Herpel, Keana Meyer, Felix Franke, Finjas Wachholz, Alessia Mohr; (mittlere R., v.l.) Zoe Hokemeyer, Christian Kucklick (Marketingleiter GEW), Arnold Preuß (Leiter Theater am Meer), Fynn Dießner, Martina Brünjes (Leiterin Theaterschule am TaM,(hintere R., v.l.) Sandra Krüger, Lena Schmidt, Melina Seegardel und Leyan Besser. - FOTO: TaM

Wilhelmshaven/AP - Seit Anfang September 2019 haben 13 Teilnehmer im Alter von 12 bis 20 Jahren regelmäßig am neuen Kurs der Theaterschule des Theaters am Meer (TaM)teilgenommen. „Diese Altersspanne ist“, so die Leiterin der Theaterschule, Martina Brünjes, „eine absolute Bereicherung. Die Kinder lernen so aufeinander Acht zu geben und sich zu ergänzen.“

Die jungen Theaterbegeisterten treffen sich aktuell einmal die Woche dienstags zwischen 18 und 20 Uhr. In dieser Zeit hat Martina Brünjes seit September ein intensives Theatertraining durchgeführt, bei denen an den Theaterhandwerken Bühnenpräsenz, Phonetik und Szenenarbeit ebenso gearbeitet wurde wie an Improvisationsübungen. „Zwischendrin wird natürlich auch die plattdeutsche Sprache spielerisch, beispielsweise unter Zuhilfenahme von plattdeutsch übersetzten Hits, einstudiert“, sagt Brünjes.

„Mit großer Begeisterung haben sich die Jugendlichen dabei der für sie neuen Sprache gewidmet und schon große, erstaunliche Fortschritte gezeigt“, freut sich TaM-Leiter Arnold Preuß. „Ich bin sehr optimistisch, dass hier ein sehr guter Jahrgang der Theaterschule heranwächst, der uns dann später im Ensemble jugendliche Verstärkung bringt.“

Schon im nächsten Monat werden die Theaterschüler vom Theatertraining in die nächste Ausbildungsphase wechseln. Dann starten die Proben unter der Leitung von Martina Brünjes für das neue Stück der Theaterschule „Hapen“ (Hoffnung). Martina Brünjes hat das Stück geschrieben, wobei die Jugendlichen zuvor in die Stückfindung mit einbezogen wurden. Sie konnten Wünsche äußern, die in der aktuellen Spielfassung berücksichtigt werden.

Darum geht es in „Hapen“: Es gibt viele Situationen, in denen wir hoffen. Wir hoffen, dass wir in der Schule die Arbeit nicht vergeigt haben, dass die Freundschaft echt ist, dass wir schnell aus peinlichen Situationen rauskommen… aber wir hoffen auch auf Frieden, Sicherheit, dass die Eltern ewig Leben… Hoffnung ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Worauf hoffst Du? Tauche ein in die vielen Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

Martina Brünjes macht den jetzt interessierten Theaterbegeisterten noch ein Angebot: „Wer jetzt Lust bekommen hat, noch bei unserem Projekt mitzumachen, der kann noch kurzfristig dienstags ab 18 Uhr zu uns ins Theater am Meer kommen und am Theatertraining teilnehmen und dann auch bei „Hapen“ mitspielen, in den Ferien wird dabei nicht geprobt.“ Das Stück feiert seine Wilhelmshavener Premiere am Freitag, dem 12. Juni 2020, um 20 Uhr. Nach einigen weiteren Aufführungen im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße, fahren die Jugendlichen mit „Hapen“ zum 12. Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen, das vom 3. – 5. Juli 2020 (höchstwahrscheinlich) in Emden stattfindet.

Zum Theaterfestival werden die Jugendlichen dann mit den heute von Christian Kucklick, Marketingleiter der GEW Wilhelmshaven (HIGH FIVE WHV), übergebenen Hoodies fahren. „Die GEW Wilhelmshaven freut sich, mit dem Sponsoring der Hoodies die sehenswerte Jugendarbeit des Theaters am Meer zu unterstützen. Den Erhalt der Niederdeutschen Sprache mittels kreativem Theaterspiel zu verbinden, ist ein großartiger Ansatz“, so Kucklick. Martina Brünjes: „Die Jugendlichen waren ganz aus dem Häuschen, als sie von den Hoodies erfahren haben und sind sehr stolz darauf, sie zu tragen. Alle freuen sich schon sehr darauf, beim Jugendtheaterfestival als Gruppe der Theaterschule am Meer in den TaM-Hoodies anzukommen!“

Honnig in'n Kopp

Sonnabend, 14. März 2020
Erstmals im Theater am Meer

Honnig in’n Kopp

Theaterstück von Florian Battermann  (basierend auf dem Film von Hilly Martinek und Til Schweiger)
Niederdeutsch von Frank Grupe

Regie und Bühne:  Elke Münch

Rechte: Vertriebsstelle, Norderstedt

Inhalt

Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Verständnis zu begegnen.

Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst so glücklich gewesen ist ..

Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt, die auf der Leinwand schon Millionen bewegte.

auf der Bühne mit
Leyan Besser
Gerti Evers
Gitta Gampe
Iris Holjesiefken
Stefanie Mahn
Kristin Röben
Edith Schlette
Lena Schmidt
Ulrike Schütze
Talke Wittig
Thomas Gathemann
André Gelhart
Lars Landes
Wolfgang Watty
Heinz Zomerland

und der Crew
Iris Holjesiefken (Assistenz)
Stefanie Mahn (Souffleuse)
Traute Fischer, Inge Gelhart, Barbara Spengler (Requisiten)
Harald Schmidt (Beleuchtung)
Talke Wittig (Inspizientin)
Lars Landes (Hausdienst)
Ilona Düsterdich, Kristin Röben, Gitta Gampe (Maske)
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau)
Thomas Marschner (Theatermaler)

 

 

De Kredit

Sonnabend, 18. Januar 2020
Niederdeutsche Erstaufführung

De Kredit

(el credit)
Komödie von Jordi Galceran
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühne: Arnold Preuß

Rechte: Theaterverlag Mahnke, (Verden, Aller)

Inhalt
Der Bank-Filialleiter Goetz hat es sich gerade so richtig gemütlich gemacht in seinem Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Doch in dem Moment, in dem er sich ein bisschen zu sehr in seinem Bürostuhl zurücklehnt, taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit, ein zu großes Risiko für die Bank. Arnulf lässt sich aber nicht einfach abwimmeln, hakt nach und beruft sich auf seine Vertrauensseligkeit. Doch Vorschriften sind nun einmal Vorschriften. Arnulf hat keine andere Wahl, er muss tun, was getan werden muss und so eröffnet er dem Filialleiter seine Bedingung: Bekommt er seinen Kredit nicht, dann sieht er sich gezwungen, mit der hübschen Frau des Filialleiters zu schlafen.

Dieser lacht erst wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit dem schwarzen Gürtel und schließlich ruft er seine Frau an, um sie zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los: Wütend darüber, dass sie ihm nicht mehr wert ist als ein Kredit über dreitausend Euro, schmeißt sie ihn kurzerhand aus dem Haus. Aber keine Panik, mit einem gewissen Sümmchen wird sich schon alles wieder regeln lassen: Zehntausend Euro für Kredit und Rückeroberungstricks von Arnulf sollten reichen … oder etwa nicht? Geld gegen das eigene Glück!

Das idyllische spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des korrupten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in neues Licht gerückt. Erfrischend komisch schildert Galceran, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen: Schritt für Schritt gerät der Filialeiter in die Fänge des Antragstellers, bis am Ende …

auf der Bühne mit
Rune Opitz als Filialleiter Goetz
Arnold Preuß als Kunde Arnulf Schmidt
NN als Vorzimmerdame Beate

und der Crew
Sandra Krüger (Souffleuse)
NN (Inspizientin)
Ingrid Bicke, Barbara Spengler (Requisiten)
Melanie Seegardel (Beleuchtung)
Ingo Heuer (Hausdienst)
Melina Seegardel, Ilona Düsterdich (Maske)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)
Wolfang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)

...un denn de Heven vull van Geigen

Sonnabend, 09. November 2019
Erstmals im Theater am Meer

…un denn de Heven vull van Geigen

Liebesreigen von Marc Becker
Niederdeutsch von Annegret Peters

Rechte: Theaterverlag Mahnke (Verden, Aller)

Regie und Bühne Elke Münch

Inhalt

Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen über 60 Jahren sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Aber kann man auch im hohen Alter eine neue Liebe finden? Sechs Senioren, drei Männer und drei Frauen, haben den Schritt gewagt: Sie begeben sich auf die Suche nach einer neuen Partnerin oder einem neuen Partner – beim Speed Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Doch was sie alle eint, ist das Bewusstsein über die eigene Vergänglichkeit, die Sehnsucht nach Nähe und die Bereitschaft, sich dafür einem wildfremden Menschen auszuliefern.

Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat diese Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Doch findet hier jede und jeder genau das, was sie oder er sucht.

Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

auf der Bühne mit
Claudia Ducci als Speed Dating Coach
Rune Optiz als Speed Dating Coach
Heidi Strowik als Rosi Zapp, pensionierte Zahnärztin
Dagmar Wehrmann als Sabine Walter, ehemalige Verkäuferin in einer Tierhandlung
Ute Menssen als Wilma Löwe, die in einem Reisebüro gearbeitet hat
Walter Bleckwedel als Klaus Siemer, ein Mathematiker im Ruhestand
Thomas Gathemann als Norber Nordermann, war lange Zeit Hausmeister
Harald Schmidt als Udo Lotter, pensionierter Polizist

und der Crew
Iris Holjesiefken (Souffleuse)
Fynn Dießner (Inspizient und Ton)
Traute Fischer, Inge Gelhart, Gerti Evers (Requisiten)
Rolf-Peter Lauxtermann (Beleuchtung)
Lars Landes (Hausdienst)
Gitta Gampe, Claudia Ducci (Maske)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)
Nicolas Ducci (Musikalischer Leiter)
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)

PRESSEMELDUNGEN

Neue Rundschau vom 27. November 2019

Theater

Seit der Premiere erlebt die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer einen starken Publikumsandrang. (Seite 1)

Flirtschule erfreut sich starker Nachfrage

Theater am Meer mit Zusatzvorstellungen

Dagmar Wehrmann und Walter Bleckwedel haben ihr erstes Speed-Dating. Szene aus „…un denn de Heven vull van Geigen“ - FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

Seit der Premiere am 9. November erlebt die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer, der zauberhafte Liebesreigen „…un denn de Heven vull van Geigen“, einen starken Publikumsandrang.

„Mit dem Stück in der Inszenierung von Elke Münch haben wir wohl den Zeitgeist auf den Punkt getroffen,“ sagt Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer, „wir haben mittlerweile drei Zusatzvorstellungen angesetzt, und zwar am Sonnabend, 14. Dezember, 20 Uhr, Sonntag, 15. Dezember, 15.30 Uhr und Sonntag, 29. Dezember, ebenfalls um 15.30 Uhr.“

In „…un denn de Heven vull van Geigen“ geht es um Menschen in der dritten Phase ihres Lebens, den sogenannten Best-Agers oder auch den „Silversingles“. Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen jenseits der 60 sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Aber kann man auch im hohen Alter eine neue Liebe finden?

Sechs Senioren wagen diesen Schritt in dem Stück: Sie begeben sich auf die Suche nach einer neuen Partnerin oder einem neuen Partner – beim Speed-Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Und sie stellen sich die Fragen: Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat die Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

Die nächsten Termine:
Sonnabend, 30. November, 20 Uhr,
Sonntag, 01. Dezember, 15:30 Uhr,
Sonntag, 01. Dezember, 20 Uhr,
Mittwoch, 04. Dezember, 20 Uhr,
Sonnabend, 07.Dezember, 20 Uhr,
Sonntag, 08. Dezember, 15:30 Uhr (Karten nur über die Banter Kirchengemeinde)
Sonntag, 08. Dezember, 20 Uhr,
Sonnabend, 14. Dezember, 20 Uhr, Zusatzvorstellung
Sonntag, 15.Dezember, 15:30 Uhr, Zusatzvorstellung
Donnerstag, 26.Dezember, 20 Uhr,
Sonntag, 29. Dezember, 15:30 Uhr, Zusatzvorstellung

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Wilhelmshaven, 25. November 2019

Flirtschule erfreut sich starker Nachfrage

Theater am Meer mit Zusatzvorstellungen für „…un denn de Heven vull van Geigen“

Dagmar Wehrmann und Walter Bleckwedel haben ihr erstes Speed-Dating. Szene aus „…un denn de Heven vull van Geigen“ - FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

Wilhelmshaven, 25. November 2019/AP - Seit der Premiere am 9. November erlebt die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer, der zauberhafte Liebesreigen „…un denn de Heven vull van Geigen“, einen starken Publikumsandrang. „Mit dem Stück in der Inszenierung von Elke Münch haben wir wohl den Zeitgeist auf den Punkt getroffen,“ sagt Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer, „wir haben mittlerweile drei Zusatzvorstellungen angesetzt, und zwar am Sonnabend, 14. Dezember, 20 Uhr, Sonntag, 15. Dezember, 15.30 Uhr und Sonntag, 29. Dezember, ebenfalls um 15.30 Uhr.“

In „…un denn de Heven vull van Geigen“ geht es um Menschen in der dritten Phase ihres Lebens, den sogenannten Best-Agers oder auch den „Silversingles“. Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen jenseits der 60 sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Aber kann man auch im hohen Alter eine neue Liebe finden? Sechs Senioren wagen diesen Schritt in dem Stück: Sie begeben sich auf die Suche nach einer neuen Partnerin oder einem neuen Partner – beim Speed-Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Und sie stellen sich die Fragen: Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat die Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

Die nächsten Termine:
Sonnabend, 30. November, 20 Uhr,
Sonntag, 01. Dezember, 15:30 Uhr,
Sonntag, 01. Dezember, 20 Uhr,
Mittwoch, 04. Dezember, 20 Uhr,
Sonnabend, 07.Dezember, 20 Uhr,
Sonntag, 08. Dezember, 15:30 Uhr (Karten nur über die Banter Kirchengemeinde)
Sonntag, 08. Dezember, 20 Uhr,
Sonnabend, 14. Dezember, 20 Uhr, Zusatzvorstellung
Sonntag, 15.Dezember, 15:30 Uhr, Zusatzvorstellung
Donnerstag, 26.Dezember, 20 Uhr,
Sonntag, 29. Dezember, 15:30 Uhr, Zusatzvorstellung

Kartenvorverkauf:

Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

JEVERSCHES WOCHENBLATT | 13. November 2019

Partnersuche auf Plattdeutsch

KULTUR Theater am Meer zeigt Komödie - Regie Elke Münch



Szene aus der Komödie "...un denn de Heven vull van Geigen" mit (v.l.) Dagmar Wehrmann, Ute Menssen, Rune Opitz und Heidi Strowik 
- FOTO: DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN/BOE - Das Theater am Meer feierte am vergangenen Samstag mit der Komödie „...un denn de Heven vull van Geigen“ im kleinen Schauspielhaus eine gelungene Premiere. Regie führte Elke Münch, die das humorvolle Stück gekonnt in Szene gesetzt hatte. Die Komödie von Marc Becker (in der Niederdeutschen Fassung von Annegret Peters) handelt von sechs älteren Leuten, die, im besten Alter, mit einer großen Portion Lebenserfahrung im Gepäck noch was erleben wollen und sich beim Speed-Dating-Duo Frauke Jakobs (Claudia Ducci) und Manfred Würzer (Rune Opitz) anmelden. Sie wollen ja einen Partner finden, was jedoch nicht so einfach ist.

So treffen zuerst Wilma Löwe (Ute Menssen), die in einem Reisebüro gearbeitet hat, und Udo Lotter (Harald Schmidt), der als Polizist sein Einkommen verdiente und sich als Profiler ausgibt, aufeinander. "Kennt Se mi? Ik glööv, ik heff Se al mal'n Strofzädel an de Windschutzschiev backt", fragt er zu Beginn des Treffens, das dann in Schweigen und nichts als Schweigen übergeht.

Alle Kandidaten stellen sich die gleichen Fragen: Wirke ich zu langweilig? Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Wie flirtet man eigentlich und was mache ich mit meinen Händen? Nach und nach treffen sich die Pärchen, um schüchtern und unbeholfen in die Gespräche mit der oder dem neuen Traumpartner zu gehen - sehr zur Freude des Publikums. Die Premierenbesucher sahen ein sehr humorvolles Stück, für das sie mehrfach Zwischenapplaus und am Ende stehenden Applaus spendeten. Allen Akteuren scheint, dank der Regisseurin Elke Münch, dieses Stück auf den Leib geschneidert zu sein, spielen sie es doch mit sehr viel Hingabe.

Die nächsten Termine: Freitag, 15. November, 20 Uhr, Abo A; Sonntag, 17. November, 15.30 Uhr, Abo N 2; Sonntag, 17. November, 20 Uhr, Abo B; Sonnabend, 23. November, 20 Uhr, Abo D; Sonntag, 24. November, 15:30 Uhr, Abo N 3; Sonntag, 24.November, 20 Uhr, Abo E; Sonnabend, 30. November, 20 Uhr, Abo F; Sonntag, 01. Dezember, 15:30 Uhr, Abo N 4; Sonntag, 01. Dezember, 20 Uhr, Abo G; Mittwoch, 04. Dezember, 20 Uhr, Abo C; Sonnabend, 07. Dezember, 20 Uhr, Abo H; Sonntag, 08. Dezember, 15:30 Uhr, Vorstellung für Banter Kirche; Sonntag, 08. Dezember, 20 Uhr, freier Verkauf.

- @ www.theater-am-meer.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG  13. November 2019

Wie geht eigentlich Flirten?

THEATER AM MEER - „...un denn de Heven vull van Geigen“ feiert gelungene Premiere



Harald Schmidt (von links) als Udo Lotter,Thomas Gathemann als Norbert Nordermann, Dagmar Wehrmann als Sabine Walter und Heidi Strowik als Rosi Zapp bescherten dem Publikum eine gelungene Premiere.
- FOTO: THEATER AM MEER

Es geht um sechs ältere Leute, die noch etwas erleben wollen. Sie melden sich beim „Speed-Dating“ an.

WILHELMSHAVEN. (DB) - Premiere feierte jetzt die Komödie „...un denn de Heven vull van Geigen“ des Theaters am Meer unter der Regie von Elke Münch, die das humorvolle Stück gekonnt in Szene setzte. Die Komödie von Marc Becker (in der Niederdeutschen Fassung von Annegret Peters) zeigt sechs ältere Leute, die noch was erleben wollen und sich beim Speed-Dating-Duo „Frauke Jakobs (Claudia Ducci) und „Manfred Würzer” (Rune Opitz) anmelden. Sie wollen ja einen Partner finden – was nicht einfach ist. Am schwersten sind die ersten Schritte. So treffen zuerst Wilma Löwe (Ute Menssen), die in einem Reisebüro gearbeitet hat, und Udo Lotter (Harald Schmidt), der als Polizist sein Einkommen verdiente und sich als Profiler ausgibt, aufeinander. Ergebnis: Großes Schweigen.

Das Speed-Dating-Duo hat auch für solch schwere Charaktere die Lösung parat – in Form von Gesprächsthemenkarten. Alle Kandidaten stellen sich die gleichen Fragen: Wirke ich zu langweilig? Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Wie flirtet man eigentlich und, was mache Ich mit meinen Händen?

Nach und nach treffen sich die Pärchen, sehr zur Freude der Besucher im Zimmertheater, um teilweise schüchtern und unbeholfen in die Gespräche mit der oder dem neuen Traumpartner zu gehen. Dagmar Wehrmann, als Sabine Walter, war im Berufsleben Verkäuferin in einer Tierhandlung und weiß zu berichten, dass jeder Mensch ein Ebenbild in einem Tier hat. „Ik bün en Schneeleopard“, berichtet sie dem erstaunten Klaus Siemer (Walter Bleckwedel), der im Berufsleben Mathematiker war.

Ganz Kavalier alter Schule stellt sich Klaus Siemer bei der Kusendoktorschen (Zahnärztin) Rosi Zapp (Heidi Strowik) vor, die „vielleicht die Dame seines Herzens” werden soll und ihn als „Sonnenuntergang” bezeichnet. „Ich wäre lieber ein Sonnenaufgang”, protestiert er. Thomas Gathemann, auf der Bühne als selbstzweifelnder Norbert Nordermann unterwegs, zieht bei seinen Gesprächen mit den Damen nicht das große Los. Alle mögen ihn, keine versteht ihn und der Funke springt nicht über. Der entwickelt sich dann zum Feuer und greift auf zwei andere Personen über, die am Ende von „...un denn de Heven vull van Geigen“ für das „Happy End“ sorgen.

Die Besucher sahen bei der Premiere ein sehr humorvolles Stück, für das sie mehrfach Zwischenapplaus und am Ende stehenden Applaus spendeten. Allen Akteuren scheint, dank der Regisseurin Elke Münch, dieses Stück auf den Leib geschneidert zu sein, spielen sie es doch mit sehr viel Hingabe. Claudia Ducci beeindruckte die Besucher mit ihren gefühlvollen Gesangseinlagen ganz besonders.

Die nächsten Vorstellungen sind am Freitag, 15. November, 20 Uhr; Sonntag, 17 November, 15.30 und 20 Uhr .

Wilhelmshaven | 15. November 2019

"..un denn de Heven vull van Geigen" - Fotos von der 1. Hauptprobe

Fotos alle von Olaf Preuschoff

Claudia Ducci und Rune Opitz führen als Frauke Jakobs und Manfred Würzer durch das Speed-Dating.

Heidi Strowik spielt dabei die pensionierte Zahnärztin Rosi Zapp.