Honnig in'n Kopp

Sonnabend, 14. März 2020
Erstmals im Theater am Meer

Honnig in’n Kopp

Theaterstück von Florian Battermann  (basierend auf dem Film von Hilly Martinek und Til Schweiger)
Niederdeutsch von Frank Grupe

Regie und Bühne:  Elke Münch

Rechte: Vertriebsstelle, Norderstedt

Inhalt

Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Verständnis zu begegnen.

Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst so glücklich gewesen ist ..

Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt, die auf der Leinwand schon Millionen bewegte.

auf der Bühne mit
Leyan Besser
Gerti Evers
Gitta Gampe
Iris Holjesiefken
Stefanie Mahn
Kristin Röben
Edith Schlette
Lena Schmidt
Ulrike Schütze
Talke Wittig
Thomas Gathemann
André Gelhart
Lars Landes
Wolfgang Watty
Heinz Zomerland

und der Crew
Iris Holjesiefken (Assistenz)
Stefanie Mahn (Souffleuse)
Traute Fischer, Inge Gelhart, Barbara Spengler (Requisiten)
Harald Schmidt (Beleuchtung)
Talke Wittig (Inspizientin)
Lars Landes (Hausdienst)
Ilona Düsterdich, Kristin Röben, Gitta Gampe (Maske)
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau)
Thomas Marschner (Theatermaler)

 

 

De Kredit

Sonnabend, 18. Januar 2020
Niederdeutsche Erstaufführung

De Kredit

(el credit)
Komödie von Jordi Galceran
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühne: Arnold Preuß

Rechte: Theaterverlag Mahnke, (Verden, Aller)

Inhalt
Der Bank-Filialleiter Goetz hat es sich gerade so richtig gemütlich gemacht in seinem Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Doch in dem Moment, in dem er sich ein bisschen zu sehr in seinem Bürostuhl zurücklehnt, taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit, ein zu großes Risiko für die Bank. Arnulf lässt sich aber nicht einfach abwimmeln, hakt nach und beruft sich auf seine Vertrauensseligkeit. Doch Vorschriften sind nun einmal Vorschriften. Arnulf hat keine andere Wahl, er muss tun, was getan werden muss und so eröffnet er dem Filialleiter seine Bedingung: Bekommt er seinen Kredit nicht, dann sieht er sich gezwungen, mit der hübschen Frau des Filialleiters zu schlafen.

Dieser lacht erst wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit dem schwarzen Gürtel und schließlich ruft er seine Frau an, um sie zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los: Wütend darüber, dass sie ihm nicht mehr wert ist als ein Kredit über dreitausend Euro, schmeißt sie ihn kurzerhand aus dem Haus. Aber keine Panik, mit einem gewissen Sümmchen wird sich schon alles wieder regeln lassen: Zehntausend Euro für Kredit und Rückeroberungstricks von Arnulf sollten reichen … oder etwa nicht? Geld gegen das eigene Glück!

Das idyllische spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des korrupten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in neues Licht gerückt. Erfrischend komisch schildert Galceran, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen: Schritt für Schritt gerät der Filialeiter in die Fänge des Antragstellers, bis am Ende …

auf der Bühne mit
Rune Opitz
Arnold Preuß

und der Crew
Sandra Krüger (Souffleuse)
Lena Schmidt (Inspizientin)
Ingrid Bicke, Barbara Spengler (Requisiten)
Melanie Seegardel (Beleuchtung)
Ingo Heuer (Hausdienst)
Melina Seegardel, Ilona Düsterdich (Maske)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)
Wolfang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)

...un denn de Heven vull van Geigen

Sonnabend, 09. November 2019
Erstmals im Theater am Meer

…un denn de Heven vull van Geigen

Liebesreigen von Marc Becker
Niederdeutsch von Annegret Peters

Rechte: Theaterverlag Mahnke (Verden, Aller)

Regie und Bühne: Elke Münch

Inhalt

Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen über 60 Jahren sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Aber kann man auch im hohen Alter eine neue Liebe finden? Sechs Senioren, drei Männer und drei Frauen, haben den Schritt gewagt: Sie begeben sich auf die Suche nach einer neuen Partnerin oder einem neuen Partner – beim Speed Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Doch was sie alle eint, ist das Bewusstsein über die eigene Vergänglichkeit, die Sehnsucht nach Nähe und die Bereitschaft, sich dafür einem wildfremden Menschen auszuliefern.

Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat diese Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Doch findet hier jede und jeder genau das, was sie oder er sucht.

Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

auf der Bühne mit
Claudia Ducci
Ute Menssen
Heidi Strowik
Dagmar Wehrmann
Walter Bleckwedel
Thomas Gathemann
Rune Opitz
Harald Schmidt

und der Crew
Iris Holjesiefken (Souffleuse)
Fynn Dießner (Inspizient)
Traute Fischer, Inge Gelhart, Gerti Evers (Requisiten)
Rolf-Peter Lauxtermann (Beleuchtung)
Lars Landes (Hausdienst)
Kristin Röben, Gitta Gampe, Claudia Ducci (Maske)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)

 

Allens ut de Reeg

Sonnabend, 14. September 2019
erste Wiederaufführung im Theater am Meer (NDE - Dezember 2000)

Allens ut de Reeg

(Out of Order)
Farce von Ray Cooney
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühne: Arnold Preuß

auf der Bühne mit
Arnold Preuß als Minister Richard Willms
Jendrik Marschner als Assisnten Georg Sööge
Sandra Krüger als Hotelmanagerin
Lena Schmidt als Inge Würdemann
Fynn Dießner als Inges Mann Ronnie Würdemann
Berta Brun als Zimmerkellnerin
Lars Landes als "Lief"
Ute Menssen als Richards Ehefrau Pamela Willms
Melina Seegardel als Schwester Förster

und der Crew
Edith Schlette (Souffleuse)
Anna Jahn (Inspizientin)
Monika Eilers, Barbara Spengler (Requisiten)
Ilona Düsterdich (Maske)
Melina Seegardel, Fynn Dießner (Beleuchtung)
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)
Ingo Heuer (Hausdienst)

Rechte: VVB, Norderstedt

Inhalt:
Ein Politiker beim angestrebten Seitensprung. In der Suite des Hotels Kaisershof sollte sich Landwirtschaftsminister Richard Willms eigentlich auf seine Rede im Parlament vorbereiten. Stattdessen will er sich mit der leichtsinnigen Inge Würdemann vergnügen, pikanterweise die Sekretärin des Oppositionsführers. Wer so etwas plant, sollte nicht in einem Hotel absteigen, wo Service, Fenster und Türen schon reichlich Patina angesetzt haben. Ein nach oben zu öffnendes Schiebefenster und die ausgeleierte Tür eines Schranks werden für das Paar zum Verhängnis: Im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal droht. Also muss Willms Assistent Sööge kommen, um das drohende Chaos abzuwenden. Geistreich ausgeklügeltes Unterhaltungstheater, ein souverän konstruiertes Verwirr- und Verwechslungsspiel. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, polternde Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmenden Ehemänner.

Die Niederdeutsche Fassung erlebt bei uns seine 50 Inszenierung.

PRESSEMITTEILUNGEN

Wilhelmshavener Zeitung vom 15. Oktober 2019

Minister auf erotischen Pfaden unterwegs

KULTUR Theater am Meer mit drei Zusatzvorstellungen für „Allens ut de Reeg“

Eine Szene aus dem Stück "Allens unt de Reeg" mit (v.l.) der Kellnerin (Berta Brun), Minister Willms (Arnold Preuß), Sööge (Jendrik Marschner) und Inge (Lena Schmidt).
– FOTO: TAM/P

WILHELMSHAVEN/MH – Mit drei zusätzlichen Vorstellungen reagiert das Theater am Meer auf den großen Anstrum für die Aufführungen „Allens ut de Reeg“. Das Publikum amüsierte sich bereits bei der Premiere großartig und dankte dem gesamten Ensemble mit langanhaltendem Applaus. Karten für die Termine am Samstag, 19. Oktober, 20 Uhr, sowie Sonntag, 20. Oktober, um 15.30 und 20 Uhr sind nun erhältlich.

In der Farce „Allens ut de Reeg“ geht es darum, dass Minister Richard Willms (Arnold Preuß) als einflussreiches Mitglied der Landesregierung eigentlich im Parlament eine seiner feurigen Reden wider die Opposition halten sollte, er es aber vorzieht, anstelle der Parlamentsdebatte ein Techtelmechtel mit Inge Würdemann (Lena Schmidt) zu genießen. Das erotische Abenteuer mit der – pikanterweise - Sekretärin des Oppositionsführers nimmt jedoch einen unerwarteten Verlauf. In der Suite des mit reichlich Patina angesetzten „Kaiserhof“ machen Willms der Service und das Mobiliar des Hotels zu schaffen. Vor allem ein Schiebefenster wird dem ungleichen Paar zum Verhängnis, denn im Fenster steckt offensichtlich eine Leiche (Lars Landes).

Ein politischer Skandal, bei dem das Schicksal der Regierung besiegelt sein würde, droht und Willms braucht die Hilfe seines Assistenten Sööge (Jendrik Marschner), um die unausweichliche Katastrophe doch noch abzuwenden.

Weitere Vorstellungen: Samstag, 19.Oktober, 20 Uhr; Sonntag, 20. Oktober, 15:30 und 20 Uhr.

Pressemeldung Nr. 12|14. Oktober 2019

Minister noch dreimal auf erotischen Pfaden unterwegs

THEATER AM MEER spielt letzte drei Vorstellungen der Farce „Allens ut de Reeg“

Hin – und hergerissen wird Minister Willms (Arnold Preuß, Mitte) zwischen seiner Affäre Inge Würdemann (Lena Schmidt) und seinem Assistenten Sööge (Jendrik Marschner, rechts), der ihn auf den Pfad der Tugend zurückbringen möchte.
– FOTO: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN/AP – Nur noch dreimal steht am kommenden Wochenende die turbulente Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg“ auf dem Spielplan des Theaters am Meer. Dabei sind die beiden Vorstellungen am Sonntag, 20. Oktober, 15.30 Uhr und 20 Uhr, so gut wie ausverkauft. Ausreichend Karten gibt es lediglich noch für die Vorstellung am Sonnabend, 19. Oktober, um 20 Uhr.

Das Publikum amüsierte sich in den vergangenen Wochen großartig ob der Eskapaden des Landesministers Willms, der, statt im Parlament verbal zu brillieren, eine Affäre mit der Sekretärin des Oppositionsführers beginnt. Dieses Schäferstündchen wird aber durch den Fund einer vermeintlichen Leiche empfindlich gestört und ein temporeicher Parforceritt durch sämtliche Türen, Fenster und Schränke des Hotelzimmers beginnt und lässt den erfreuten Zuschauern teilhaben an der komödiantischen Spielfreude des gesamten Ensembles.

NEUE RUNDSCHAU vom 2. Oktober 2019

Theater am Meer

Schon bei der Premiere am 14. September zündeten die Pointen der turbulenten Farce von Ray Cooney "Allensd ut de Reeg" prächtig. (Events, Seite 1)

Geplatztes Schäferstündchen unterhält prächtig

Drei Zusatzvorstellungen für Erfolgsstück „Allens ut de Reeg“

Geldgierige Kellnerin (Berta Brun, links vorn) nutzt prekäre Situation von Minister Willms (Arnold Preuß, re. vorn) aus. Seine Geliebte Inge (Lena Schmidt, re. hinten) muss mit Hilfe von Assistent Sööge (Jendrik Marschner, li. hinten) unerkannt über den Balkon verschwinden.
– FOTO: TaM, Arnold Preuß

Schon bei der Premiere am 14. September zündeten die Pointen der turbulenten Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg“ prächtig. Das Publikum amüsierte sich großartig und dankte dem gesamten Ensemble mit langanhaltendem Applaus im Stehen. Kein Wunder, dass das Theater am Meer jetzt mit drei zusätzlichen Vorstellungen auf den Run nach den Karten reagiert. Ab sofort sind für drei Zusatzvorstellungen Karten im freien Verkauf zu erhalten. Und zwar am Sonnabend, 19. Oktober, um 20 Uhr und am Sonntag, 20. Oktober, um 15.30 und 20 Uhr.

In der Farce „Allens ut de Reeg“ geht es darum, dass Minister Richard Willms (gespielt von Arnold Preuß, der zugleich auch Regie führt) als einflussreiches Mitglied der Landesregierung eigentlich im Parlament eine seiner feurigen Reden wider die Opposition halten sollte, er es aber vorzieht, anstelle der Parlamentsdebatte ein Techtelmechtel mit Inge Würdemann (Lena Schmidt) zu genießen.

Das erotische Abenteuer mit der – pikanterweise - Sekretärin des Oppositionsführers nimmt jedoch einen unerwarteten Verlauf. In der Suite des mit reichlich Patina angesetzten „Kaiserhof“ machen Willms der Service und das Mobiliar des Hotels zu schaffen. Vor allem ein Schiebefenster wird dem ungleichen Paar zum Verhängnis, denn im Fenster steckt offensichtlich eine Leiche (Lars Landes)! Ein politischer Skandal, bei dem das Schicksal der Regierung besiegelt sein würde, droht und Willms braucht die Hilfe seines Assistenten Sööge (Jendrik Marschner), um die unausweichliche Katastrophe doch noch abzuwenden.

Das bestens konstruierte Verwirr- und Wechselspiel bietet geistreich ausgeklügeltes britisches Unterhaltungstheater. Nicht zum ersten Male wird deutlich, dass der trockene britische Humor dem niederdeutschen sehr verwandt ist. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, schlagende Türen, Leichen im Fenster und im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmende eifersüchtige Ehemänner bereiten dem Publikum in „Allens ut de Reeg“ einen Angriff auf die Lachmuskeln, bei dem außer den Genannten noch Sandra Krüger (als Hotelmanagerin), Berta Brun (als Kellnersche), Ute Menssen (als Willms Ehefrau Pamela), Fynn Dießner (als Inges Ehemann Ronnie) und Melina Seegardel (als Schwester Förster)einen nicht unwesentlichen Anteil haben.

Folgende Spieltermine im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße stehen noch an: Mittwoch, 02.Oktober, 20 Uhr; Sonnabend, 05. Oktober, 20 Uhr; Sonntag, 06.Oktober, 15:30 und 20 Uhr; Sonnabend, 12.Oktober, 20 Uhr; Sonntag, 13.Oktober, 15:30 und 20 Uhr; Samstag, 19.Oktober, 20 Uhr = Zusatzvorstellung; Sonntag, 20. Oktober, 15:30 und 20 Uhr = Zusatzvorstellungen.

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63, Telefon 04421/777749.

Pressemeldung Nr. 10 | 27. September 2019

Geplatztes Schäferstündchen unterhält prächtig

THEATER AM MEER drei Zusatzvorstellungen für Erfolgsstück „Allens ut de Reeg“

Geldgierige Kellnerin (Berta Brun, links vorn) nutzt prekäre Situation von Minister Willms (Arnold Preuß, re. vorn) aus. Seine Geliebte Inge (Lena Schmidt, re. hinten) muss mit Hilfe von Assistent Sööge (Jendrik Marschner, li. hinten) unerkannt über den Balkon verschwinden.
– FOTO: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN/AP – Schon bei der Premiere am 14. September zündeten die Pointen der turbulenten Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg“ prächtig. Das Publikum amüsierte sich großartig und dankte dem gesamten Ensemble mit langanhaltendem Applaus im Stehen. Kein Wunder, dass das Theater am Meer jetzt mit drei zusätzlichen Vorstellungen auf den Run nach den Karten reagiert. Ab sofort sind für drei Zusatzvorstellungen Karten im freien Verkauf zu erhalten. Und zwar am Sonnabend, 19. Oktober, um 20 Uhr und am Sonntag, 20. Oktober, um 15.30 und 20 Uhr.

In der Farce „Allens ut de Reeg“ geht es darum, dass Minister Richard Willms (gespielt von Arnold Preuß, der zugleich auch Regie führt) als einflussreiches Mitglied der Landesregierung eigentlich im Parlament eine seiner feurigen Reden wider die Opposition halten sollte, er es aber vorzieht, anstelle der Parlamentsdebatte ein Techtelmechtel mit Inge Würdemann (Lena Schmidt) zu genießen. Das erotische Abenteuer mit der – pikanterweise - Sekretärin des Oppositionsführers nimmt jedoch einen unerwarteten Verlauf. In der Suite des mit reichlich Patina angesetzten „Kaiserhof“ machen Willms der Service und das Mobiliar des Hotels zu schaffen. Vor allem ein Schiebefenster wird dem ungleichen Paar zum Verhängnis, denn im Fenster steckt offensichtlich eine Leiche (Lars Landes)! Ein politischer Skandal, bei dem das Schicksal der Regierung besiegelt sein würde, droht und Willms braucht die Hilfe seines Assistenten Sööge (Jendrik Marschner), um die unausweichliche Katastrophe doch noch abzuwenden.

Das bestens konstruierte Verwirr- und Wechselspiel bietet geistreich ausgeklügeltes britisches Unterhaltungstheater. Nicht zum ersten Male wird deutlich, dass der trockene britische Humor dem niederdeutschen sehr verwandt ist. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, schlagende Türen, Leichen im Fenster und im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmende eifersüchtige Ehemänner bereiten dem Publikum in „Allens ut de Reeg“ einen Angriff auf die Lachmuskeln, bei dem außer den Genannten noch Sandra Krüger (als Hotelmanagerin), Berta Brun (als Kellnersche), Ute Menssen (als Willms Ehefrau Pamela), Fynn Dießner (als Inges Ehemann Ronnie) und Melina Seegardel (als Schwester Förster)einen nicht unwesentlichen Anteil haben.

Folgende Spieltermine im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße stehen noch an:

Sonnabend, 28. September, 20 Uhr; Sonntag, 29. September, 15:30 und 20 Uhr; Sonntag, 29. September, 20 Uhr; Mittwoch, 02.Oktober, 20 Uhr; Sonnabend, 05. Oktober, 20 Uhr; Sonntag, 06.Oktober, 15:30 und 20 Uhr; Sonnabend, 12.Oktober, 20 Uhr; Sonntag, 13.Oktober, 15:30 und 20 Uhr; Samstag, 19.Oktober, 20 Uhr = Zusatzvorstellung; Sonntag, 20. Oktober, 15:30 und 20 Uhr = Zusatzvorstellungen.

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63, Telefon 04421/777749, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr | Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Jeversches Wochenblatt vom 17. September 2019

„Allens ut de Reeg" begeistert zum Start

PREMIERE Turbulente Komödie eröffnet die zehnte Spielzeit des Theaters am Meer

Assistent Sööge (Jendrik Marschner, links) soll Minister Willms (Arnold Preuß) aus der Patsche helfen, in die er sich immer weiter hinein manövriert. BILD: DIETMAR BÖKHAUS

Wilhelmshavener Ensemble überzeugt das Publikum sofort. Weitere Aufführungen finden in diesem Monat und im Oktober statt.

WILHELMSHAVEN/BOE – Sehr turbulent ist es bei der Aufführung der Komödie „Allens ut de Reeg" von Ray Cooney am Samstag zugegangen. Arnold Preuß, der auch für die Regie und Bühne verantwortlich zeichnet, hatte das Stück ins Niederdeutsche übersetzt. Preuß selbst spielt in dem Stück den Landwirtschaftsminister Richard Willms.Den Zuschauern im kleinen Zimmertheater an der Kieler Straße blieb kaum Zeit zum Atmen: Minister Richard Wilms hat eigentlich im Parlament eine Rede zu halten. Stattdessen hat er, oder möchte gern, ein Techtelmechtel mit Inge Würdemann (Lena Schmidt), die als Sekretärin des Oppositionsführers arbeitet, im Hotel „Kaiserhof" kann er es kaum erwarten, dass sich Inge im Negligé präsentiert.

Mit Humor, Wortspielen und Anspielungen nimmt das Stück Tempo auf, das im weiteren Verlauf immer schneller wird und durch viele Pointen begeistert. Durch ein offenes Fenster droht ein politischer Skandal für den Landwirtschaftsminister, denn dort eingeklemmt steckt die vermeintliche Leiche eines Einbrechers, die von Lars Landes dargestellt wird. Willms sieht den politischen Skandal - eine Leiche und eine Geliebte würde das Ende seiner Karriere bedeuten. Willms braucht Hilfe und die kommt in Person seines Assistenten Schorsch Sööge (Jendrik Marschner), der nicht ganz glauben kann, in was er da hineingezogen wird. „Mien Mudder töövt to Huus un maakt sik Sorgen", ist sein einziges Problem, als ihm der Minister erklären will, was geschehen ist. Die Notlügen seines Chefs soll Sööge immer dann in die richtige Bahn lenken, wenn neue Mitspieler auf der Bühne erscheinen. Die vermeintliche Leiche macht sich selbstständig, was Willms und Sööge total aus der Reihe bringt.

Pointenreich sind auch die Auftritte von Fynn Dießner als eifersüchtiger Ehemann Ronnie Würdemann. Die unvorhersehbaren Kettenreaktionen sind bei dieser Farce an der Tagesordnung. Die hervorragenden Leistungen der weiteren Schauspieler Ute Menssen als Ehefrau des Ministers und Sandra Krüger als Hotelmanagerin sowie Melina Seegardel als Schwester Förster ernteten stehenden Applaus. Seegardel hatte ihr Debüt im Abendspielplan im Theater am  Meer. Sie kommt aus der theatereigenen Schule. Landes und Brun wurden im vergangenen Jahr gecastet und erlebten jetzt ihr Debüt, was sie, wie auch Melina Seegardel, ohne sichtbare Nervosität über die Bühne brachten.

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63.
04421 / 777749 oder
Mail:  @ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

WEITERE TERMINE
Freitag, 20. September um 20 Uhr
Sonntag, 22. September um 15.30 Uhr und 20 Uhr
Sonnabend, 28. September um 20 Uhr
Sonntag, 29. September um 15.30 Uhr, geschlossene Vorstellung für die Banter Kirchengemeinde um 20 Uhr
Mittwoch, 2. Oktober um 20 Uhr
Sonnabend, 5. Oktober um 20 Uhr
Sonntag, 6. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr
Sonnabend, 12. Oktober um 20 Uhr
Sonntag, 13. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr
Freitag, 18. Oktober um 20 Uhr
Samstag, 19. Oktober um 20 Uhr
Sonntag, 20. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr,

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 16. September 2019

Schäferstündchen mit Leiche garniert

UNTERHALTUNG Äußerst schwungvolle Premiere des Stücke „Allens ut de Reeg" — Die Pointen saßen

Minister Willms (Arnold Preuß, links) und sein Assistenz Sööge (Jendrik Marschner) mühen sich, den mutmaßlichen Einbrecher (Lars Landes) aus Willms Liebesnest zu schaffen, um einen Skandal zu vermeiden. FOTO: TAM/PREUSCHOFF

Ein Schwank nach klassischem Rezept, das immer wieder funktioniert, wenn 's punktgenau klappt. Dies war der Fall.

VON HARTMUT SIEFKEN

WILHELMSHAVEN/SI - „Alles auf die Reihe gekriegt" hat das Theater am Meer mit dem ersten Stück der neuen Spielzeit. Die Truppe hatte bei der Premiere von „Allens ut de Reeg" jede Situation im Griff. Landwirtschaftsminister Willms (Arnold Preuß) hat Parlamentswoche. Um die Regierung steht es schlecht und eigentlich sollte er seinem Ministerpräsidenten in der Not beistehen. Doch Gelegenheit macht Diebe. Anstatt mit der Opposition rhetorisch die Säbel zu kreuzen, will Willms dem Oppositionsführer die Sekretärin Inge Würdemann (Lena Schmidt) ausspannen. Doch der alte Bock erlebt im Hotel Kaiserhof eine Überraschung. Das Schäferstündchen wird durch eine Leiche garniert. Sie klemmt hinter dem Fenstervorhang im Fenster fest. Der detsche Dieb hatte wohl über den Balkon einsteigen wollen.

Willms weiß, was das bedeutet: Skandal. Und den kann die Regierung nun gar nicht gebrauchen. Was tun? Die Leiche muss verschwinden. Doch ab jetzt klappt gar nichts mehr für Willms nur noch der Fensterladen, Schrank- und Zimmertüren. Sein Sekretär Sööge (Jendrik Marschner) soll's richten und seinen Feierabend verschieben, obwohl er bei Muttern am Abendbrottisch erwartet wird. Der hat nun seine Liebe Mühe, sich all die spontanen Notlügen seines Chefs zu merken, sobald ein neuer Protagonist unverhofft das Zimmer betrifft: die Hotelmanagerin (Sandra Krüger), die Zimmerfrau (Berta Brun), Inges wütender Ehemann Ronny (Fynn Dießner), Willms Gattin Pamela (Ute Menssen) und Schwester Förster (Melina Seegardel), die im Auftrag von Mama nach Sööge schauen soll. Und dann macht sich die Leiche auch noch selbstständig. Nu is allens ut de Reeg.

Ein Schwank nach klassischem Rezept, das immer wieder funktioniert, wenn's punktgenau klappt und die Pointen sitzen. Da muss viel geübt werden, kleine Texthänger oder eine verpasste Schrecksekunde können viel der Wirkung nehmen. Doch die Truppe des Theaters am Meer hatte das Publikum mal wieder für sich eingenommen. Den stehenden Applaus am Schluss hatte sie sich verdient. Arnold Preuß brillierte mit seiner Mischung aus Schlagfertigkeit und Fahrigkeit, Jendrik Marschner füllte die Rolle des bis zur Liebedienerei servilen Sööge mit routinierter Spielfreude aus, Sandra Krüger heischte resolut als Hotelmanagerin Respekt. Berta Brun ist mit ihrem russischen Akzent wie aus dem wirklichen Leben gegriffen eine Bestbesetzung für trinkgeldgierige Etagenkellnerin („Es geht auch mit Einzugsermächtigung"). Lena Schmidt verkörpert sexy das parteiungebundene Flittchen, Lars Landes macht als Leiche einen ganz entspannten Eindruck. Fynn Dießner als gehörnter Ronny hegte begründeten Verdacht und war deswegen weniger entspannt. Ute Menssen als Willms Ehefrau Pamela fand schnell an Sööge Geschmack und, nur mit dem Negligé leicht geschürzt, Zuflucht im Schrank, der vorher schon manchem anderen Protagonisten als Versteck gedient hatte. Melina Seegardel als Schwester Förster gewann schlussendlich etwas unvermittelt den Hauptpreis in dieser Boulevard-Komödie, die im Original „Out of Order" heißt, von Ray Cooney geschrieben und von Arnold Preuß mit Gespür für Wortwitz ins Niederdeutsche übersetzt worden ist.

Hinter der Bühne wirkten mit: Anna Jahn als Inspizientin, Melina Seegardel und Fynn Dießner als Beleuchter, Edith Schlette als Souffleuse, Monika Eilers und Barbara Spengler für die Requisite, Ilona Düsterdich für die Maske, Ingrid Bicke und Helga Lauermann bei der Kostümberatung. Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs bauten das Bühnenbild als Voraussetzung dafür, dass alles klappte, Thomas Marschner besorgte die Bühnenmalerei, Ingo Heuer übernahm den Hausdienst.

Weitere Aufführungen am 20., 22., 28. und 29. September sowie am 2., 5., 6., 12., 13., 18., 19. und 20. Oktober, alle um 20 Uhr, statt. An den Sonntagsterminen gibt es zudem Aufführungen um 15.30 Uhr.
@theater.am-meer.de

THEATER AM MEER | 16. September 2019

"Allens ut de Reeg" - Fotos von der Hauptprobe

Landwirtschaftsminister Willms (Arnold Preuß) freut sich, dass Inge Würdemann (Lena Schmidt) heute Nacht nicht mehr nach Hause zu ihrem Mann muss.

Willms entdeckt den "Lief" (Lars Landes), der im Fenster eingeklemmt ist und offensichtlich "mutt em dat Finster dootslagen hebben".

Willms will den Lief in den Schrank transportieren, um ihn zunächst aus dem Weg zu räumen. Inge Würdemann (Lena Schmidt) würde lieber die Polizei rufen.

Willms hat aber lieber seinen Assistenten Sööge (Jendrik Marschner) gerufen, der die Kohlen aus dem Feuer holen soll.

Als Sööge Frau Würdemann entdeckt, weiß er, dass die Libido seines Chefs mal wieder Ursache für alle Probleme ist.

Gemeinsam beratschlagen sie, was zu tun ist. Klar ist, de Liek mutt weg.

Die erste Begegnung für Sööge mit de Liek ist ziemlich handgreiflich...

Statt der Sahne-Trüffel-Torte will Willms von der Kellnerschen (Berta Brun) etwas ganz anderes. "Ik will mien Saken, se Tüffel, un keen Sahne-Trüffel!"

Die Verlegung des Liefs erweist sich als etwas schwierig, da muss schon mal ein Tänzchen herhalten.

Ein Tänzchen muss Willms auch mit Inge wagen, damit die Managerin (Sandra Krüger) des Hotels keinen Verdacht schöpft.

Die Managerin ist schon sehr neugierig, wer denn der Herr mit der Sonnenbrille ist.

Willms erklärt ihr, dass es sich bei dem Herren um den Bruder Fred von Georg Sööge handelt.

Die eifersüchtige Ronny Würdemann (Fynn Dießner) sucht seine Frau und Willms muss alle Überzeugungskraft aufwenden, dass er den Herren im Kleiderschrank nicht sieht.

Als sehr trinkgeldgierig erweist sich Edelgard Kronberg, de Kellnersch.

Eine von vielen missverständlichen Situationen, aus denen Willms nur mit viel Fantasie und Schlagfertigkeit heraus kommt.

Immer wieder schlägt das Fenster zu und dies führt zur großem Erschrecken der beteiligten Protagonisten. Lediglich de Lief behält seine Ruhe

Wieder mal in einer verfänglichen Situation.

Schorsch Sööge muss sich alle möglichen Ausreden einfallen lassen, um seinem Chef die Haut zu retten. Hier beginnt er mit der Frau seines Chefs Pamela (Ute Menssen) eine "unbannig, gleunige Affaire".

Der vermeintliche Einbrecher ist gar nicht tot, aber gottseidank, kann er sich an nichts mehr erinnern.

Vor lauter Schreck hüpft Schoorsch dem Minister schon mal in die Arme.

Er versucht natürlich auch Ronny von der Unbegründetheit seiner Eifersucht zu überzeugen.

Schwester Förster taucht auf, um im Namen seiner Mutter zu überprüfen, wo den der Schorsch bleibt.

Turbulent geht es immer zu, wenn Willms wieder einmal eine neue Ausrede bzw. eine neue Person erfindet.

Ronny ist ins Schwimmbad gefallen, nun muss er sich der Angriffe von Schorsch erwehren... vor den entsetzten Augen der Hotelmanagerin.

Die Crew von "Allens ut de Reeg" freut sich auf die Vorstellungen im Theater am Meer.

Neue Rundschau | 11. September 2019

Turbulenzen torpedieren Techtelmechtel

„Theater am Meer“ eröffnet Spielzeit mit Erfolgsstück

Schorsch Sööge (Jendrik Marschner) muss Pamela (Ute Menssen), die Frau seines Ministers, schnellstmöglich aus der Hotelsuite hinauskomplimentieren, um das Techtelmechtel seines Chefs nicht zu gefährden.
– FOTO: TaM, Arnold Preuß

Wenn das „Theater am Meer“ am Sonnabend, 14. September, um 20 Uhr mit der turbulenten Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg“ (im Original „Out of Order“) die neue Spielzeit eröffnet, wird ein Teil des Ensembles noch ein bisschen mehr aufgeregt sein als die übrigen Ensemblemitglieder, denn sie feiern ihr Debüt auf der Bühne des kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße.

Im September letzten Jahres hat das Theater über 20 Interessenten als neue Ensemblemitspieler gecastet. Rund ein Jahr wurde ihnen für das Debüt an der Jade durch Claudia Ducci und Arnold Preuß das Theaterhandwerk vermittelt und die niederdeutsche Sprache gelehrt. Die nach der Intensivschulung verbliebenen Interessenten bekommen im Laufe der aktuellen Spielzeit ihren ersten Auftritt auf der Bühne des Theaters am Meer.

In „Allens ut de Reeg“ sind es zwei, nämlich Berta Brun, die „Kellnersche“, und Lars Landes, der als „Lief“ seinem ersten Auftritt entgegenfiebert. Vier weitere Spieler aus dem Ensemble stehen erst das zweite bzw. dritte Mal auf der Bühne. Es sind dies Ute Menssen, in der Rolle der „Pamela Willms“, Lena Schmidt, die die „Inge Würdemann“ darstellt, Melina Seegardel, die als „Schwester Förster“ auftritt, und Fynn Dießner, der den eifersüchtigen Ehemann “Ronnie Würdemann“ spielt. Das restliche Ensemble von „Allens ut de Reeg“ komplettieren Sandra Krüger („Hotelmanagerin“), Jendrik Marschner („Assistent Sööge“) und Arnold Preuß („Minister Willms“).

Die tempogeladene, mit britischem Humor gespickte Farce wird in der niederdeutschen Übersetzung und in der Regie von Arnold Preuß aufgeführt. Er hat das Erfolgsstück von Ray Cooney bereits in der Spielzeit 1999/2000 im Stadttheater für das Niederdeutsche Theater inszeniert.

In „Allens ut de Reeg“ geht es darum, dass Landwirtschaftsminister Richard Willms, der ein einflussreiches Mitglied der Landesregierung ist, statt einer feurigen Rede im Parlament, bei der er gekonnt der Opposition mit Verbalinjurien die Grenzen aufzeigen soll, ein Techtelmechtel mit der Sekretärin des Oppositionsführers vorzieht. In der Suite des Hotels „Kaiserhof“ kann er es nicht erwarten, dass sich Inge Würdemann im Negligé zeigt.

Schnell macht er noch seiner ahnungslosen Gattin telefonisch klar, dass die Parlamentsdebatte die ganze Nacht dauern werde und er für sie leider keine Zeit habe. Sie solle sich also besser mit dem „Bergdoktor“ im Fernsehen einen vergnügten Abend machen. Das erotische Abenteuer mit der – pikanterweise! - Sekretärin des Oppositionsführers nimmt aber einen unerwarteten Verlauf. Für ein so delikates Tête-à-Tête sollte man nicht in einem Hotel absteigen, wo Service, Fenster und Türen schon reichlich Patina angesetzt haben.

Ein Schiebefenster, welches nach oben zu öffnen ist, wird dem ungleichen Paar zum Verhängnis, denn im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal, bei dem das Schicksal der Regierung besiegelt sein würde, droht und Willms braucht, um die drohende Katastrophe abzuwenden, die Hilfe seines Assistenten Schorsch Sööge.

Das bestens konstruierte Verwirr- und Wechselspiel bietet geistreich ausgeklügeltes britisches Unterhaltungstheater. Nicht zum ersten Male wird deutlich, dass der trockene britische Humor dem niederdeutschen sehr verwandt ist. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, schlagende Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmende Ehemänner bereiten dem Publikum in „Allens ut de Reeg“ einen Angriff auf die Lachmuskeln.

Guten Morgen Sonntag | 08. September 2019

Turbulenzen torpedieren Techtelmechtel

„Theater am Meer“ eröffnet Spielzeit mit Ray Cooneys Erfolgsstück „Allens ut de Reeg“

Schorsch Sööge (Jendrik Marschner) muss Pamela (Ute Menssen), die Frau seines Ministers schnellstmöglich aus der Hotelsuite hinauskomplimentieren, um das Techtelmechtel seines Chefs nicht zu gefährden.
– FOTO: TaM, Arnold Preuß

Wilhelmshaven. (gms) Wenn das „Theater am Meer“ am Sonnabend, 14. September, um 20 Uhr, mit der turbulenten Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg“ (im Original „Out of Order“)die neue Spielzeit eröffnet, wird ein Teil des Ensembles noch ein bisschen mehr aufgeregt sein als die übrigen Ensemblemitglieder, denn sie feiern ihr Debüt auf der Bühne des kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße.

Im September letzten Jahres hat das Theater über 20 Interessenten als neue Ensemblemitspieler gecastet. Rund ein Jahr wurde ihnen für das Debüt an der Jade durch Claudia Ducci und Arnold Preuß das Theaterhandwerk vermittelt und die niederdeutsche Sprache gelehrt. Die nach der Intensivschulung verbliebenen Interessenten bekommen im Laufe der aktuellen Spielzeit ihren ersten Auftritt auf der Bühne des Theaters am Meer.

In „Allens ut de Reeg“ sind es zwei, nämlich Berta Brun, die „Kellnersche“, und Lars Landes, der als „Lief“ seinem ersten Auftritt entgegenfiebert. Vier weitere Spieler aus dem Ensemble stehen erst das zweite bzw. dritte Mal auf der Bühne. Es sind dies Ute Menssen, in der Rolle der „Pamela Willms“, Lena Schmidt, die die „Inge Würdemann“ darstellt, Melina Seegardel, die als „Schwester Förster“ auftritt, und Fynn Dießner, der den eifersüchtigen Ehemann “Ronnie Würdemann“ spielt.

Das restliche Ensemble von „Allens ut de Reeg“ komplettieren Sandra Krüger („Hotelmanagerin“), Jendrik Marschner („Assistent Sööge“) und Arnold Preuß („Minister Willms“). Die tempogeladene, mit britischem Humor gespickte Farce wird in der niederdeutschen Übersetzung und in der Regie von Arnold Preuß aufgeführt. Er hat das Erfolgsstück von Ray Cooney bereits in der Spielzeit 1999/2000 im Stadttheater für das Niederdeutsche Theater inszeniert.

In „Allens ut de Reeg“ geht es darum, dass Landwirtschaftsminister Richard Willms, der ein einflussreiches Mitglied der Landesregierung ist, statt einer feurigen Rede im Parlament, bei der er gekonnt der Opposition mit Verbalinjurien die Grenzen aufzeigen soll, ein Techtelmechtel mit der Sekretärin des Oppositionsführers vorzieht. In der Suite des Hotels „Kaiserhof“ kann er es nicht erwarten, dass sich Inge Würdemann im Negligé zeigt. Schnell macht er noch seiner ahnungslosen Gattin telefonisch klar, dass die Parlamentsdebatte die ganze Nacht dauern werde und er für sie leider keine Zeit habe. Sie solle sich also besser mit dem „Bergdoktor“ im Fernsehen einen vergnügten Abend machen.

Das erotische Abenteuer mit der – pikanterweise! - Sekretärin des Oppositionsführers nimmt aber einen unerwarteten Verlauf. Für ein so delikates Tête-à-Tête sollte man nicht in einem Hotel absteigen, wo Service, Fenster und Türen schon reichlich Patina angesetzt haben. Ein Schiebefenster, welches nach oben zu öffnen ist, wird dem ungleichen Paar zum Verhängnis, denn im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal, bei dem das Schicksal der Regierung besiegelt sein würde, droht und Willms braucht, um die drohende Katastrophe abzuwenden, die Hilfe seines Assistenten Schorsch Sööge. Das bestens konstruierte Verwirr- und Wechselspiel bietet geistreich ausgeklügeltes britisches Unterhaltungstheater. Nicht zum ersten Male wird deutlich, dass der trockene britische Humor dem niederdeutschen sehr verwandt ist. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, schlagende Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmende Ehemänner bereiten dem Publikum in „Allens ut de Reeg“ einen Angriff auf die Lachmuskeln.

Hinter den Kulissen wirken mit Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Barbara Spengler, Monika Eilers (Requisiten); Edith Schlette (Souffleuse); Anna Jahn (Inspizientin); Beleuchtung (Melina Seegardel, Fynn Dießner); Ilona Düsterdich (Maske); Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Ingo Heuer (Hausdienst).

Wilhelmshavener Zeitung vom 6.September 2019

Echtes Verwirr- und Wechselspiel

PLATT „Theater am Meer" eröffnet Spielzeit mit Erfolgsstück „Allens ut de Reeg"

Turbulenzen torpedieren das Techtelmechtel. Die Farce ist mit britischem Humor gespickt.

Eine Szene aus dem Stück mit Schorsch Sööge (Jendrik Marschner) und Pamela (Ute Menssen). - Foto: Preuss/P

WILHELMSHAVEN/MM -- Wenn das „Theater am Meer" am Samstag, 14. September, um 20 Uhr mit der turbulenten Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg" (im Original „Out of Order") die neue Spielzeit eröffnet, wird ein Teil des Ensembles noch ein bisschen mehr aufgeregt sein als die übrigen Mitglieder, denn sie feiern ihr Debüt auf der Bühne des kleinen Schauspielhauses an der Kieler Straße.

Im September vorigen Jahres hat das Theater über 20 Interessenten als neue Mitspieler gecastet. Rund ein Jahr wurde ihnen für das Debüt an der Jade durch Claudia Ducci und Arnold Preuß das Theaterhandwerk vermittelt und die niederdeutsche Sprache gelehrt. Die nach der Intensivschulung verbliebenen Interessenten bekommen im Laufe der aktuellen Spielzeit ihren ersten Auftritt auf der Bühne des Theaters am Meer.

In „Allens ut de Reeg" sind es zwei, nämlich Berta Brun, die „Kellnersche", und Lars Landes, der als „Lief" seinem ersten Auftritt entgegenfiebert. Vier weitere Spieler aus dem Ensemble stehen erst das zweite bzw. dritte Mal auf der Bühne. Es sind dies Ute Menssen, in der Rolle der „Pamela Willms", Lena Schmidt, die die „Inge Würdemann" darstellt, Melina Seegardel, die als „Schwester Förster" auftritt, und Fynn Dießner, der den eifersüchtigen Ehemann „Ronnie Würdemann" spielt. Das restliche Ensemble von „Allens ut de Reeg" komplettieren Sandra Krüger („Hotelmanagerin"), Jendrik Marschner („Assistent Sööge") und Arnold Preuß („Minister Willms").

Die tempogeladene, mit britischem Humor gespickte Farce wird in der niederdeutschen Übersetzung und in der Regie von Arnold Preuß aufgeführt. Er hat das Erfolgsstück von Ray Cooney bereits in der Spielzeit 1999/2000 im Stadttheater für das Niederdeutsche Theater inszeniert. Das Verwirr- und Wechselspiel bietet geistreich ausge klügeltes britisches Unterhaltungstheater. Nicht zum ersten Male wird deutlich, dass der trockene britische Humor
dem niederdeutschen sehr verwandt ist.

Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, schlagende Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmende Ehemänner bereiten dem Publikum einen Angriff auf die Lachmuskeln, so Arnold Preuß in einer Pressemitteilung.

Hinter den Kulissen wirken mit: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Barbara Spengler, Monika Eilers (Requisiten); Edith Schlette (Souffleuse); Anna Jahn (Inspizientin); Beleuchtung (Melina Seegardel, Fynn Dießner); Ilona Düsterdich (Maske); Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Ingo Heuer (Hausdienst).

Pressemeldung Nr. 09 | 04. September 2019

Turbulenzen torpedieren Techtelmechtel

KULTUR „Theater am Meer“ eröffnet Spielzeit mit Ray Cooneys Erfolgsstück „Allens ut de Reeg“

Schorsch Sööge (Jendrik Marschner) muss Pamela (Ute Menssen), die Frau seines Ministers schnellstmöglich aus der Hotelsuite hinauskomplimentieren, um das Techtelmechtel seines Chefs nicht zu gefährden.
– FOTO: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN/AP – Wenn das „Theater am Meer“ am Sonnabend, 14. September 2019, um 20 Uhr, mit der turbulenten Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg“ (im Original „Out of Order“)die neue Spielzeit eröffnet, wird ein Teil des Ensembles noch ein bisschen mehr aufgeregt sein als die übrigen Ensemblemitglieder, denn sie feiern ihr Debüt auf der Bühne des kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße.

Im September letzten Jahres hat das Theater über 20 Interessenten als neue Ensemblemitspieler gecastet. Rund ein Jahr wurde ihnen für das Debüt an der Jade durch Claudia Ducci und Arnold Preuß das Theaterhandwerk vermittelt und die niederdeutsche Sprache gelehrt. Die nach der Intensivschulung verbliebenen Interessenten bekommen im Laufe der aktuellen Spielzeit ihren ersten Auftritt auf der Bühne des Theaters am Meer.

In „Allens ut de Reeg“ sind es zwei, nämlich Berta Brun, die „Kellnersche“, und Lars Landes, der als „Lief“ seinem ersten Auftritt entgegenfiebert. Vier weitere Spieler aus dem Ensemble stehen erst das zweite bzw. dritte Mal auf der Bühne. Es sind dies Ute Menssen, in der Rolle der „Pamela Willms“, Lena Schmidt, die die „Inge Würdemann“ darstellt, Melina Seegardel, die als „Schwester Förster“ auftritt, und Fynn Dießner, der den eifersüchtigen Ehemann “Ronnie Würdemann“ spielt. Das restliche Ensemble von „Allens ut de Reeg“ komplettieren Sandra Krüger („Hotelmanagerin“), Jendrik Marschner („Assistent Sööge“) und Arnold Preuß („Minister Willms“).

Die tempogeladene, mit britischem Humor gespickte Farce wird in der niederdeutschen Übersetzung und in der Regie von Arnold Preuß aufgeführt. Er hat das Erfolgsstück von Ray Cooney bereits in der Spielzeit 1999/2000 im Stadttheater für das Niederdeutsche Theater inszeniert.

In „Allens ut de Reeg“ geht es darum, dass Landwirtschaftsminister Richard Willms, der ein einflussreiches Mitglied der Landesregierung ist, statt einer feurigen Rede im Parlament, bei der er gekonnt der Opposition mit Verbalinjurien die Grenzen aufzeigen soll, ein Techtelmechtel mit der Sekretärin des Oppositionsführers vorzieht. In der Suite des Hotels „Kaiserhof“ kann er es nicht erwarten, dass sich Inge Würdemann im Negligé zeigt. Schnell macht er noch seiner ahnungslosen Gattin telefonisch klar, dass die Parlamentsdebatte die ganze Nacht dauern werde und er für sie leider keine Zeit habe. Sie solle sich also besser mit dem „Bergdoktor“ im Fernsehen einen vergnügten Abend machen.

Das erotische Abenteuer mit der – pikanterweise! - Sekretärin des Oppositionsführers nimmt aber einen unerwarteten Verlauf. Für ein so delikates Tête-à-Tête sollte man nicht in einem Hotel absteigen, wo Service, Fenster und Türen schon reichlich Patina angesetzt haben. Ein Schiebefenster, welches nach oben zu öffnen ist, wird dem ungleichen Paar zum Verhängnis, denn im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal, bei dem das Schicksal der Regierung besiegelt sein würde, droht und Willms braucht, um die drohende Katastrophe abzuwenden, die Hilfe seines Assistenten Schorsch Sööge.

Das bestens konstruierte Verwirr- und Wechselspiel bietet geistreich ausgeklügeltes britisches Unterhaltungstheater. Nicht zum ersten Male wird deutlich, dass der trockene britische Humor dem niederdeutschen sehr verwandt ist. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, schlagende Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmende Ehemänner bereiten dem Publikum in „Allens ut de Reeg“ einen Angriff auf die Lachmuskeln.

Hinter den Kulissen wirken mit Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Barbara Spengler, Monika Eilers (Requisiten); Edith Schlette (Souffleuse); Anna Jahn (Inspizientin); Beleuchtung (Melina Seegardel, Fynn Dießner); Ilona Düsterdich (Maske); Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Ingo Heuer (Hausdienst).

Termine

  • Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Samstag,14.09.2019, 20 Uhr, Abo P
Sonntag, 15.09.2019, 15:30 Uhr, Abo N 1
Freitag, 20.09.2019, 20 Uhr, Abo A
Sonntag, 22.09.2019, 15:30 Uhr, Abo N 2
Sonntag, 22.09.2019, 20 Uhr, Abo B
Sonnabend, 28.09.2019, 20 Uhr, Abo D
Sonntag, 29.09.2019, 15:30 Uhr, geschl. Vorstellung für die Banter Kirchengemeinde
Sonntag, 29.09.2019, 20 Uhr, Abo E
Mittwoch, 02.10.2019, 20 Uhr, Abo C
Sonnabend, 05.10.2019, 20 Uhr, Abo F
Sonntag, 06.10.2019, 15:30 Uhr, Abo N 3
Sonntag, 06.10.2019, 20 Uhr, Abo G
Sonnabend, 12.10.2019, 20 Uhr, Abo H
Sonntag, 13.10.2019, 15:30 Uhr, N 4
Sonntag, 13.10.2019, 20 Uhr, freier Verkauf*
Freitag, 18.10.2019, 20 Uhr, Z 16 freier Verkauf - *
Samstag, 19.10.2019, 20 Uhr, Z 17 freier Verkauf - *
Sonntag, 20.10.2019, 15:30 Uhr, Z 18 freier Verkauf - *
Sonntag, 20.10.2018, 20 Uhr, Z 19 freier Verkauf - *

* Vorstellung noch nicht freigegeben

Der NEUE Lotse | September 2019

THEATER AM MEER - Eröffnung der Spielzeit mit "Allens ut de Reeg"

Chaos bei Rendezvous bringt Minister in Erklärungsnotstand

Das Ensemble von „Allens ut de Reeg“ (v.l.n.r.) Lena Schmidt, Fynn Dießner, Berta Brun, Lars Landes, Sandra Krüger, Ute Menssen, Jendrik Marschner und Melina Seegardel.
– FOTO: TaM, Arnold Preuß

Das tempogeladene, mit britischem Humor gewürzte Stück von Ray Cooney (Regie: Arnold Preuß) beitet auch in seiner niederdeutschen Übersetzung geistreich ausgeklügeltes Unterhaltungstheater und souverän konstruiertes Verwirr- und Verwechslungsspiel mit klingelnde Telefone, klappernde Fenster, polternde Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmenden Ehemännern.

Minister Richard Willms ist ein einflussreiches Mitglied der Landesregierung. Der Ministerpräsident hält große Stücke auf ihn, schafft er es doch immer wieder durch feurige Reden, der Opposition die Grenzen aufzuzeigen. In der Suite des Hotels Kaisershof will sich Willms auf seine Rede im Parlament vorbereiten, glaubt Gattin Pamela. Aber weit gefehlt: Er hat ein Rendezvous mit der hübschen, aber ebenfalls verheirateten Inge Würdemann - die pikanterweise die Sekretärin des Oppositionsführers  ist.

Aber wer so viel riskiert, sollte nicht in einem Hotel absteigen, wo Service, Fenster und Türen schon reichlich Patina angesetzt haben. Ein nach oben zu öffnendes Schiebefenster und die ausgeleierte Tür des Wandschranks werden dem Paar zum Verhängnis: Im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal droht, der Willms zum Rücktritt zwingen könnte. Also muss Assistent Schorsch Sööge kommen, um die drohende Katastrophe abzuwenden...

KOMPASS Wilhelmshaven & Friesland 9/2019

BRITISCHER HUMOR UP PLATT

DAS ENSEMBLE VON "ALLENS UT DE REEG" (V.L.N.R.): LENA SCHMIDT, FYNN DIESSNER, BERTA BRUN, LARS LANDES, SANDRA KRÜGER, UTE MENSSEN, JENDRIK MARSCHNER UND MELINA SEEGARDEL.  – FOTO: TaM, Arnold Preuß

Das „Theater am Meer“ eröffnet die zehnte Spielzeit im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße am Sonnabend, 14. September 2019, um 20 Uhr, mit der turbulenten Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg“ (Out of Order). Das tempogeladene, mit britischem Humor gewürzte Stück erlebte in der Übersetzung und Regie von Arnold Preuß bereits in der Spielzeit 1999/2000 seine Uraufführung in Niederdeutscher Sprache. Nach über 50 Aufführungen an anderen niederdeutsch spielenden Theatern kommt das Stück wieder auf die Bühne des Theaters am Meer und erneut führt Arnold Preuß Regie.

Minister Richard Willms ist ein einflussreiches Mitglied der Landesregierung. Der Ministerpräsident hält große Stücke auf ihn, schafft er es doch immer wieder durch feurige Reden, der Opposition die Grenzen aufzuzeigen. In der Suite des Hotels Kaisershof will sich Willms auf seine Rede im Parlament vorbereiten, so glaubt zu Hause seine treusorgende Gattin Pamela. Aber weit gefehlt, ein Rendezvous mit der hübschen, aber ebenfalls verheirateten Inge Würdemann will der Schwerenöter Willms genießen. Das erotische Abenteuer hat zunächst Priorität vor den Verbalinjurien in der parlamentarischen Auseinandersetzung mit der Opposition. Pikanterweise ist Richards Gespielin die Sekretärin des Oppositionsführers.

Allerdings, wer so ein Tête-à-Tête riskiert, sollte nicht in einem Hotel absteigen, wo Service, Fenster und Türen schon reichlich Patina angesetzt haben. Ein Schiebefenster, welches nach oben zu öffnen ist, sowie die ausgeleierte Tür des Wandschranks werden für das ungleiche Paar zum Verhängnis: Im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal droht, bei dem Willms möglicherweise zurücktreten muss. Also muss Assistent Schorsch Sööge kommen, um die drohende Katastrophe abzuwenden.

Geistreich ausgeklügeltes Unterhaltungstheater, ein souverän konstruiertes Verwirr- und Verwechslungsspiel. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, polternde Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmenden Ehemänner bereitem dem Publikum in „Allens ut de Reeg“ einen Angriff auf die Lachmuskeln.

O Kurz & Knappp

Stück: "Allens ut de Reeg"
Ort: Theater am Meer, Kieler Straße 63, Wilhelmshaven
Premiere: Samstag, 14. September, 20 Uhr
Sonntag, 15. September, 15:30 Uhr
Freitag, 20. September, 20 Uhr
Sonntag, 22. September, 15:30 & 20 Uhr
Sonnabend, 28. September, 20 Uhr
Sonntag, 29. September, 15:30 & 20 Uhr
Mittwoch, 02. Oktober, 20 Uhr
Sonnabend, 05. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 06.Oktober, 15:30 & 20 Uhr
Sonnabend, 12. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 13. Oktober, 15:30 & 20 Uhr

 

 

Ik mutt gar nix!

Premiere. Sonnabend, 16. März 2019.

Uraufführung.

Ik mutt gar nix!

Musical von Marion Zomerland

Regie und Bühne: Philip Lüsebrink a.G.
Regieassistenz: Iris Holjesiefken

Rechte: bei der Autorin

INHALT

Marion Zomerland hat unserem Ensemble in der Spielzeit 2011/12 mit „Lüttstadtrevier“ und in der Spielzeit 2012/13 mit „Dat Meer-Hotel“ zwei sehr erfolgreiche musikalische Produktionen direkt auf den Leib geschrieben. Dadurch konnte Sie die Geschichte und die Lieder den Möglichkeiten unseres Ensembles genau anpassen. Der jeweilige Erfolg hat ihr mit dieser Konzeption Recht gegeben. Beide Stücke waren in der Publikumsgunst jeweils an der Spitze dessen, was wir in unserer neuen Spielstätte bisher erreicht haben. In dieser Spielzeit möchte sie an die Erfolge anknüpfen und konzipierte ihre neue musikalische Produktion wieder genau passend auf das Ensemble.

Die Handlung spielt in einer freudlosen Seniorenresidenz, in der die Bewohner als Insassen tituliert werden. Das Pflegepersonal behandelt sie lieblos und stellt sie am liebsten ruhig. Alles ist trist, grau und deprimierend, wenn… ja, wenn da nicht der neue Pfleger Jan Fröhlich in die Residenz kommt und mit seiner fröhlichen, unbekümmerten Art die Herzen der Bewohner im Sturm erobert. Sein unkonventioneller Umgang mit den alten Menschen, verschafft ihm Anerkennung und Vertrauen. Im Handumdrehen, mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner. Sein Lebensmotto „Ik mutt gar nix!“ überträgt sich auch auf die immer agiler werdenden Alten. Der Heimleitung wird der Marsch geblasen und die Zustände verbessern sich nachhaltig – und die Alten werden wieder lebendig, fröhlich und mutig, denn sie wissen „Ik mutt gar nix!“

Garniert mit vielen bekannten Hits und Schlagern wie zum Bespiel „Das Beste“ von Silbermond, „Du bist ein Geschenk“ von Sportfreunde Stiller, „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel, „Am Tag als Conny Kramer starb“ von Juliane Werding, „Ich würd dich gern besuchen“ von Unheilig, „Geiles Leben“ von Glasperlenspiel und „Die Internationale“ sowie das titelgebende „Ik mutt gar nix“ von De fofftig Penn unterhalten wir Sie zwei Stunden nachdenklich, fröhlich musikalisch, tänzerisch und witzig. Viel Spaß dabei.

auf der Bühne mit
Fro Heiderose Rosenbarg, Rentnerin - Wilma Welte
Fro Edelgard Mantey, Rentnerin - Christel Dörnath (Vorstellung 1. - 9.), Marion Zomerland (ab 10.)
Fro Luise Winzig, Rentnerin - Edith Schlette
Herr Alfons Degenhart, Rentner - Arnold Preuß
Herr Richard Wagner, Rentner - Walter Bleckwedel
Fro Frieda Bergmann, Rentnerin - Ute Menssen
Herr Justus Grünkern, Gärtner - Fynn Diessner
Sybille Hartmann, Pflegeleitung - Sandra Krüger
Jan Fröhlich, Altenpfleger - Jendrik Marschner, Nicolaus C. Ducci (4. Vorstellung)
Kristin, Pflegeschwester - Ulrike Schütze (Vorstellung 1. + 2.); Claudia Ducci (3. + ab 5.); Stefanie Mahn (4. V.)
Sina, Pflegekraft - Annika Gärtner

und neben der Bühne
Iris Holjesiefken (Regie-Assistenz)
Nicolas C. Ducci (Musikalischer Assistent)
Philip Lüsbrink (Choreografie)
Marion Zomerland (Künstlerische Beratung)
Stefanie Mahn (Souffleuse)
Barbara Spengler, Traute Fischer, Inge Gelhart (Requisiten)
Marco Norden, Harald, Schmidt, Melina Seegardel (Beleuchtung)
Anna Jahn (Inspizienz, Toneinsätze)
Werner Dörnath, Ingo Heuer (Hausdienst)
Ilona Düsterdich (Maske)
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau)
Thomas Marschner (Theatermaler)

PRESSEMELDUNG

Neue Rundschau | 2. Mai 2019

Publikumsrenner "Ik mutt gar nix!“

Theater am Meer setzt siebte Zusatzvorstellung an

Jan Fröhlich (Jendrik Marschner, sitzend)  erklärt den Senioren (v.re) Ute Menssen, Wilma Welte, Edith Schlette und Arnold Preuß) warum er in das Pflegeheim von Frau Hartmann arbeiten wollte.   – Foto: TaM, Preuschoff

„Die bisher zusätzlich angesetzten sechs Vorstellungen reichten nicht aus, um das Publikumsinteresse zu befriedigen, so dass wir am Sonnabend, dem 11. Mai, nun eine weitere, die siebte Vorstellung in den freien Verkauf geben mussten“, freut sich Theater am Meer-Chef Arnold Preuß über den Erfolg des von Marion Zomerland für die Bühne geschriebenen Musicals ‚Ik mutt gar nix!‘.

„Damit segeln wir so langsam auf einen neuen Besucherrekord hin.“

Das Musical greift das aktuelle Thema „Menschen im Pflegeheim“ auf und stellt dieses mit Charme, Witz, Humor aber auch mit einer gehörigen Portion Realismus auf die Bühne.

In der freudlosen Seniorenresidenz von Frau Hartmann, werden die die Bewohner wenig pfleglich behandelt. Sie haben wenig Freude und werden am liebsten ruhiggestellt. Alles ist trist, grau und deprimierend. Die alten Herrschaften haben sich in ihr Schicksal ergeben, da naht Rettung in Gestalt des neuen Pflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern die Herzen der Senioren mit seinem fröhlichen Gemüt im Sturm erobert. Im Handumdrehen, mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner, die immer agiler werdenden und der Pflegeleitung wissen lassen „Ik mutt gar nix!“

Die aktuellen Termine (jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf):  Sonntag, 05. Mai, 15:30 Uhr und 20 Uhr sowie Sonnabend, 11. Mai 20 Uhr.

Pressemeldung | THEATER AM MEER | Nr. 26  | 25. April 2019

“Ik mutt gar nix!“ erweist sich als Publikumsrenner

Theater am Meer setzt siebte Zusatzvorstellung an

Jan Fröhlich (Jendrik Marschner, 2.v.l.)  erklärt den Senioren (v.r.n.l.: Ute Menssen, Wilma Welte, Edith Schlette und Arnold Preuß, l.) warum er in das Pflegeheim von Frau Hartmann arbeiten wollte   – Foto: TaM, Preuschoff

Wilhelmshaven. „Die bisher zusätzlich angesetzten sechs Vorstellungen reichten nicht aus, um das Publikumsinteresse zu befriedigen, so dass wir am Sonnabend, dem 11. Mai 2014 nun eine weitere, die siebte Vorstellung in den freien Verkauf geben mussten“, freut sich TaM-Chef Arnold Preuß über den Erfolg des von Marion Zomerland für die Bühne geschriebenen Musicals ‚Ik mutt gar nix!‘. „Damit segeln wir so langsam auf einen neuen Besucherrekord hin.“

Das Musical ‚Ik mutt gar nix!‘ greift das aktuelle Thema „Menschen im Pflegeheim“ auf und stellt dieses mit Charme, Witz, Humor aber auch mit einer gehörigen Portion Realismus auf die Bühne. In der freudlosen Seniorenresidenz von Frau Hartmann, werden die die Bewohner wenig pfleglich behandelt. Sie haben wenig Freude und werden am liebsten ruhiggestellt. Alles ist trist, grau und deprimierend. Die alten Herrschaften haben sich in ihr Schicksal ergeben, da naht Rettung in Gestalt des neuen Pflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern die Herzen der Senioren mit seinem fröhlichen Gemüt im Sturm erobert. Im Handumdrehen, mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner, die immer agiler werdenden und der Pflegeleitung wissen lassen „Ik mutt gar nix!“

Die aktuellen Termine (jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf):  Freitag, 26. April, 20 Uhr; Sonnabend, 27. April, 20 Uhr; Sonntag, 28. April 2019, 15:30 Uhr; Sonntag, 05. Mai 2019, 15:30 Uhr; Sonntag, 05. Mai 2019, 20 Uh sowie Sonnabend, 11. Mai 2019, 20 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 11. April 2019

"Ik mutt gar nix!" läuft prächtig

Prächtig läuft das Stück "Ik mutt gar nix!" (Musical von Marion Zomerland geschrieben) des Theaters am Meer, Kieler Straße 63. Das Musical greift das Thema "Menschen im Altersheim " auf und stellt es mit Charme, Witz, Humor, aber realistisch dar. (Foto: TaM)

Events in der Region

Zum Abschluss der Spielzeit 2018/19 spielt das Theater am Meer einen musikalischen Unterhaltungsknüller. Ein Musical, das mit Charme, Witz, Humor und einer gehörigen Portion Realität das Thema „Pflege“ und „Menschen im Seniorenheim“ aufgreift.  Garniert mit vielen bekannten Hits und Schlagern unterhält das Ensemble nachdenklich, fröhlich musikalisch, tänzerisch und witzig. Der Mix aus Authentizität und Lebensfreude gegeistert die Zuschauer bisher so nachhaltig, dass bereits fünf zusätzliche Vorstellungen angeboten werden mussten.

Kartenvorverkauf im Theaterbüro Theater am Meer, Kieler Straße 63, Tel. (04421) 777749 oder online unter www.theater-am-meer.de

Die weiteren Aufführungstermine: Samstag, 13. April, 20 Uhr; Sonntag, 14. April, 15.30 und 20 Uhr; Donnerstag, 18. April, 20 Uhr; Freitag, 26. April, 20 Uhr; Samstag, 27. April 20 Uhr; Sonntag, 28. April 15.30 Uhr; sowie Sonntag, 5. Mai, 15.30 und 20 Uhr.

Pressemeldung | Theater am Meer | 07. April 2019

Rockende Senioren kommen bestens beim Publikum an

„Ik mutt gar nix!“- Ensemble trotzt bravourös krankheits- und beruflich bedingte Umbesetzungen - weitere Zusatzvorstellung angesetzt

Sie rebellieren gegen die Einrichtungsleiterin Frau Hartmann. Szene aus „Ik mutt gar nix!“ (von links nach rechts) Ulrike Schütze, Ute Menssen, Arnold Preuß, Wilma Welte, Edith Schlette, Walter Bleckwedel, Christel Dörnath, Jendrik Marschner, Annika Gärtner und Fynn Dießner. – Foto: TaM

Wilhelmshaven. „Das von Marion Zomerland geschriebene Musical „Ik mutt gar nix!“ kommt beim Publikum bestens an“, freut sich Theaterleiter Arnold Preuß. „Seit der Premiere am 16. März sind bereits vier zusätzliche Vorstellungen in den Verkauf gegangen. Da die Nachfrage ungebrochen ist, haben wir jetzt eine fünfte Vorstellung am Sonntag, 5. Mai, 20 Uhr in den Verkauf gegeben. Nach den Musical-Hits „Lüttstadtrevier“ (Spielzeit 2011/12) und „Dat Meer-Hotel“ (2012/13) erweist sich „Ik mutt gar nix!“ als ebenso rekordverdächtig.“

Das Musical greife ein aktuelles Thema auf, nämlich „Menschen im Altersheim“ und stelle es mit Charme, Witz, Humor aber auch einer gehörigen Portion Realismus dar. Gerade die nachdenklichen Szenen seien wichtig und machten das Thema bewusst. Die Komödie sei ein legitimes Mittel, Missstände in unserer Gesellschaft bewusst zu machen, so der Bühnenbaas.

Großen Respekt zolle er dem Ensemble, das in diesen Wochen auf der Bühne stehe. Seit der Premiere habe es mit krankheits- und berufsbedingten Umbesetzungen zu kämpfen. „Ich muss all meinen Kollegen auf und neben der Bühne ein kräftiges Dankeschön sagen, dass Sie sich so für die Bühne einsetzen und den Spielbetrieb trotz manchmal angeschlagener Gesundheit am Laufen halten“, sagt Arnold Preuß.

Manches Mal sei die Erkrankung aber auch so akut, dass ein Einsatz nicht möglich ist, daher gilt mein Dank auch denjenigen Ensemblemitgliedern, die sich der Belastung einer kurzfristigen Übernahme ausgesetzt haben. Ohne Claudia Ducci, Stefanie Mahn, Marion Zomerland und Nicolas C. Ducci hätten wir ein paar Vorstellungen nicht spielen können. Es sei wirklich beispielhaft, wie sich das gesamte, rein ehrenamtlich tätigte Ensemble, für den Spielbetrieb des Theaters am Meer ins Zeug lege.

Weitere Termine
Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 13. April, 20 Uhr
Sonntag, 14. April, 15:30 Uhr
Sonntag, 14. April, 20 Uhr
Donnerstag, 18. April, 20 Uhr
Freitag, 26. April, 20 Uhr
Sonnabend, 27. April, 20 Uhr
Sonntag, 28. April 2019, 15:30 Uhr
Sonntag, 05. Mai 2019, 15:30 Uhr
Sonntag, 05. Mai 2019, 20 Uhr

Pressemeldung  | Theater am Meer | 23. März 2019

“IK MUTT GAR NIX!“ erfolgreich uraufgeführt

Theater am Meer reagiert mit vier zusätzlichen Vorstellungen auf die Kartennachfrage

Es gibt ein interessantes Testament zu bestaunen in „Ik mutt gar nix!“ (v.l. Ulrike Schütze, Annika Gärtner, Wilma Welte, Ute Menssen, Arnold Preuß, Jendrik Marschner, Christel Dörnath, Edith Schlette und Walter Bleckwedel.
Foto: TaM, Olaf Preuschoff

Wilhelmshaven. „Die Mischung von ‚Ik mutt gar nix!‘ hatte es einfach in sich. Und so riss es das Publikum am Samstag zum Schluss der jüngsten Premiere im Theater am Meer zum Schluss von den Sitzen zu frenetischem Beifall und Bravo-Rufen für das schauspielerische und gesangliche Können des Ensembles“, schrieb die Wilhelmshavener Zeitung in ihrer Premierenkritik. Der Rezensent attestierte Gastregisseur Philip Lüsebrink eine hervorragende Arbeit, allerdings machte es ihm das Stück von Marion Zomerland auch leicht dabei. Denn da stimme vom ernsten Hintergrund über die Dialoge bis hin zu den gelungenen plattdeutschen Texten für die vielen bekannten Hits einfach alles.

Das Jeversche Wochenblatt berichtete, „die Akteure des ‚Theaters am Meer‘ bringen mit viel Witz und Humor das von Marion Zomerland geschriebene Musical „Ik mutt gar nix!“ auf die Bühne“. Das Theater am Meer habe ein sehr sehens- und hörenswertes Musical aufgeführt. Die gute Mischung aus erfahrenen und jungen Schauspielern sorge dafür, dass das Stück wieder einmal halte, was der gute Ruf des ‚Theaters am Meer‘ verspreche, freute sich der Kritiker der Zeitung.

„Obwohl diese wunderbaren Besprechungen erst nach der Premiere am vergangenen Wochenende erschienen sind, haben unsere Zuschauer mit vielen Kartenwünschen schon längst auf das angekündigte Musical von Marion Zomerland reagiert“, freut sich Theaterleiter Arnold Preuß. „Wir haben inzwischen vier zusätzliche Vorstellungen in den freien Verkauf gegeben und die Nachfrage ist anhaltend hoch. Zusätzlich gibt es jetzt Vorstellungen am 18.; 26. und 27 April, jeweils um 20 Uhr, sowie am 5. Mai um 15.30 Uhr,

Die nächsten Termine
-
Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonntag, 24. März, 15:30 Uhr
Sonntag, 24. März, 20 Uhr
Sonnabend, 30.März, 20 Uhr
Sonntag, 31. März, 15:30 Uhr
Sonntag, 31.März, 20 Uhr
Mittwoch, 03. April, 20 Uhr
Sonnabend, 06. April, 20 Uhr
Sonntag, 07. April, 15:30 Uhr
Sonntag, 07. April, 20 Uhr
Sonnabend, 13. April, 20 Uhr
Sonntag, 14. April, 15:30 Uhr
Sonntag, 14. April, 20 Uhr
Donnerstag, 18. April, 20 Uhr – Zusatzvorstellung
Freitag, 26. April 2019, 20 Uhr – Zusatzvorstellung
Sonnabend, 27. April, 20 Uhr – Zusatzvorstellung
Sonntag, 28. April, 15:30 Uhr
Sonntag, 05. Mai, 15:30 Uhr - Zusatzvorstellung

Kartenvorverkauf:
Theaterbüro: Theater am Meer, Kieler Straße 63, 1. Etage
Öffnungszeiten:  Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr, Dienstag, Donnerstag von 16 bis 18 Uhr
Kartentelefon: 04421/777749
www.theater-am-meer.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. März 2019

Senioren-Aufstand

THEATER Gelungene Premiere von „Ik mutt gar nix!“

Edith Schlette (spielt die Luise Winzig) und Walter Bleckwedel (schwerhöriger Rentner Richard Wagner) tanzen wie die anderen Heimbewohner aus Angst nach der Pfeife von Heimleiterin Sybille Hartmann (Sandra Krüger) und singen mit ihr -De Dag, an den Se mal nich quakt".

Regisseur bringt eine Rebellion im Pflegeheim mit viel Humor auf die Bühne.

WILHELMSHAVEN/BOE - ist das Leben für Senioren im Pflegeheim? Eines Themas, das im wahren Leben eine Rolle spielt, nehmen sich die ehrenamtlichen Akteure des „Theaters am Meer" an und bringen mit viel Witz und Humor das von Marion Zomerland geschriebene Musical „Ik mutt gar nix!“ auf die Bühne. Zum Abschluss der Spielzeit 2018/19 strapaziert das in Niederdeutscher Sprache aufgeführte Stück, das am vergangenen Samstag Premiere feierte, die Lachmuskeln der Zuschauer. Für dieses Musical konnten die Theatermacher wieder den Regisseur und Sänger Philip Lüsebrink gewinnen. Dieser landete im vergangenen Jahr in Wilhelmshaven mit der Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ einen überwältigenden Erfolg und gewann mit dem Drama „Toeerst kummt de Familie" den Willy-Beutz-Schauspielpreis.

Bei dem Stück „Ik mutt gar nix!“ wechseln sich lustige Momente mit nachdenklichen Augenblicken ab. Trist und grau ist die Kulisse, wie auch die Stimmung unter den Heimbewohnern. Die Pflegeheimleiterin, Sybille Hartmann (Sandra Krüger) behandelt die Senioren im „Ohlenhus“ wenig pfleglich und auch das Personal hat nicht viel zu lachen, zumindest, bis Pfleger Jan Fröhlich (Jendrik Marschner) kommt. Denn der macht seinem Namen alle Ehre: Ging das Personal zuvor eher lustlos mit den „Ohlenhusbewahnern“ als „Insassen" um, ändert sich das nun schlagartig. „Ik mutt gar nix!" ist sein Motto.

Fröhlich hat seine eigene Art mit den alten Leuten umzugehen, was der Heimleiterin aber so gar nicht gefällt. Sie versucht den jungen Mann wieder in die Spur zu bringen. Den jungen Pfleger Fröhlich, der aus Amerika in die Heimat zurückkommt, treibt aber ein ganz besonderer Grund ins Pflegeheim. Und bei seinen Recherchen im Heim helfen ihm die alten Leute. Doch Loswerden kann die Heimleiterin den unerwünschten Pfleger nicht so einfach: Fröhlich hat einen Jahresvertrag und somit hat der triste graue Alltag im „Ohlenhus" erstmal ein Ende. „He is dat Beste, wat us hier passeern kunn" singen die Heimbewohner, die der junge Pfleger mit seiner unbekümmerten Art auf seine Seite holt. Sein Lebensmotto „Ik mutt gar nix!" überträgt er spielerisch auf die Senioren, die den Aufstand wagen und von der Heimleiterin bessere Zustände im Pflegeheim fordern.

Für Sybille Hartmann ändert sich das Leben nun drastisch. denn die Bewohner des Ohlenhus offenbaren das große Geheimnis der Leiterin und fordern sie auf, das Haus zu verlassen. Das Blatt wendet sich und die Senioren machen aus ihrem tristen Heim nun ein fröhliches Haus, in dem das Leben Spaß macht. Sogar zarte Romanzen bahnen sich zwischen den Bewohnern an. Ein glückliches Ende also, in einem sehr sehens- und hörenswerten Musical. Die gute Mischung aus erfahrenen und jungen Schauspielern sorgt dafür, dass das Stück wieder einmal hält, was der gute Ruf von „Theater am Meer" verspricht. Mit vielen bekannten Hits und Schlagern wie „Das Beste" von Silbermond, „Am Tag, als Conny Kramer starb" von Juliane Werding oder das titelgebende „Ik mutt gar nix!“ von De fofftig Penns unterhalten die Schauspieler ihre Gäste hervorragend. Ein wunderbares Stück, dass ein gut funktionierendes Theaterensemble und ein spitzen Regisseur hervorragend auf die Bühne brachte.

Es spielen: Wilma Welte, Christel Dörnath, Edith Schlette, Arnold Preuß, Walter Bleckwedel, Ute Menssen, Fynn Diessner, Sandra Krüger, Jendrik Marschner, Ulrike Schütze und Annika Gärtner.

Weitere Vorstellurgen Intos unter www.theater-am-meer.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. März 2019

Applaus für aufsässige Alte

Um Rebellion in der Seniorenresidenz geht es im neuen Musical des Theaters am Meer (siehe Seite 6)

Rebellion in der Seniorenresidenz

THEATER Geschichte mit Herz und Witz und flotte Gesänge kamen bestens an

„Ik mutt gar nix!" Darin sind sich die Bewohner der Seniorenresidenz einig. Das Ensemble des Theaters am Meer erntete für schauspielerisches und gesangliches Können frenetischen Beifall.

FOTO: THEATER AM MEER/PREUSCHOFF

Marion Zomerland hat ihr drittes Musical für das Theater am Meer geschrieben. Und Gastregisseur Philip Lüsebrink leistete bei „Ik mutt gar nix!" hervorragende Arbeit.

VON WOLFGANG A. NIEMANN

WILHELMSHAVEN - Die Mischung von „Ick mutt gar nix!" hatte es einfach in sich. Und so riss es das Publikum am Samstag zum Schluss der jüngsten Premiere im Theater am Meer zum Schluss von den Sitzen zu frenetischem Beifall und Bravo-Rufen.

Als Autorin hatte Marion Zomerland in ihrem dritten Musical für das TaM Ernst, Witz und flotte Gesänge zu einer Geschichte mit Herz und vor allem viel Wiedererkennungswert zusammengebracht. Wenn da eingangs sechs Senioren trübe in ihrem gänzlich schmucklosen Saal mit halb herabgelassenen Jalousien sitzen und auf die schöne Melodie von „Sounds of Silence" ihren traurigen Alltag mit „Överall blots Schwiegen" besingen, weiß man: Das ist reichlich realistisch.

Es nennt sich Seniorenresidenz, doch Meckern ist untersagt, das lieblose Essen muss in zehn Minuten runtergeschlungen werden und dann dieser Auftritt von Chefin Sibylle Hartmann (Sandra Krüger): Tyrannisch und zynisch kommandiert sie die geduckten Alten ebenso wie die Pflegerinnen Sina (Annika Gärtner) und Kristin (Ulrike Schütze) herum. Und was sie sich wünscht, macht sie gesanglich klar: „De Daag, an den Se mal nich quakt".

Als in diese Tristesse der neue Krankenpfleger Jan Fröhlich (Jendrik Marschner) platzt, der seinen Namen zum Lebensprinzip gemacht hat, bringt er erst einmal alle einschließlich des ebenfalls stets gedeckelten Gärtners (Fynn Dießner) mit seiner Freundlichkeit zum Lächeln. Bis natürlich auf die Chefin, die ihn dummerweise nicht gleich wieder wegjagen kann, da er einen Jahresvertrag hat und das sonst teuer würde. Ungeniert beendet er stattdessen die dunklen Zeiten und außer frischem Wind und Sonnenschein gibt es alsbald sogar Gardinen, Bilder an den Wänden und menschenwürdiges Essen.

Rebellion ist angesagt und dazu vereinigen sich alle zur fröhlichen „Internationale", hier mit dem Text „Hartmann — hör die Signale!" Egal ob Heiderose (Wilma Welte), Edelgard (Christel Dörnath), Luise (Edith Schlette), Frieda (Ute Menssen), der sonst so maulige Herr Degenhart (Arnold Preuß) oder Walter Bleckwedel als Herr Wagner im Rollstuhl der mangels Hörgerät immer so herrlich alles falsch versteht — Aufbruchstimmung ist angesagt.

Und Hoffnung entsteht, als Heiderose Rosenbarg dann auch noch ein Telefonat der weiterhin biestigen Chefin erlauscht. Ob der das Haus gar nicht gehört?! „Nachts, wenn allens schlöppt" turteln dann die Senioren Degenhart und Rosenbarg hinreißend im Duett. Allmählich eröffnen sich gleich mehrere Geheimnisse, wobei Jan und Sina mit „To laat" (auf „Tabaluga") ein Duett darbringen und es deutlich knistert.

Als die ganze Truppe dann unter Absingen von „Skandal um Hartmann“ einen bösen Schwindel zu Lasten Jans aufdeckt, folgt schließlich ein deftiges Tribunal für Chefin Hartmann und erneut kommt auch im Publikum wieder Stimmung zum Mitklatschen auf, wenn es da zur berühmten Santiano-Melodie heißt: „Tschüss, Fro Hartmann!" Happy End ist angesagt und das gilt nicht nur für die glücklichen Senioren, sondern auch fürs Personal untereinander.

Das Ensemble bedankt sich dann für den Beifallssturm mit einem ganzen Potpourri, bei dem es noch einmal seine beeindruckenden Sangeskünste wie auch viel Choreografie darbot. Gastregisseur Philip Lüsebrink hat hervorragende Arbeit geleistet, allerdings macht es ihm diese Vorlage von Marion Zomerland auch leicht dabei. Denn da stimmt vom ernsten Hintergrund über die Dialoge bis hin zu den gelungenen plattdeutschen Texten für die vielen bekannten Hits einfach alles.

Weitere Termine im Theater am Meer, Kieler Straße 63, sind am 22., 24., 30. und 31. März, jeweils um 20 Uhr.

THEATER AM MEER | 17. März 2019

Musical "Ik mutt gar nix!" fulminant gestartet

In einer fulminanten, beifallumrauschten Uraufführung erlebte das von unserem Bühnenmitglied Marion Zomerland geschriebene Musical "Ik mutt gar nix!" gestern Abend das bunte Licht der Theaterbühne. Was für ein herrlicher Saison-Abschluss der Spielzeit 2018/19 wurde da präsentiert. Das Stück ist noch bis Anfang Mai 2019 im Kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 zu erleben.

Bereits vor der Uraufführung gestern Abend, haben wir zwei zusätzliche Vorstellungen in das Programm genommen. Der Grund dafür ist recht einfach, es gibt für alle bekannten Vorstellungstermine so gut wie keine Karten mehr.

Die beiden Zusatzvorstellungen sind am Donnerstag, 18. April, um 20 Uhr, und am Sonntag, 5. Mai, 15.30 Uhr.
Nu aver gau hen un Korten kopen!

THEATER AM MEER | "Ik mutt gar nix!" | Fotos 2. Hauptprobe

Szenenfotos "Ik mutt gar nix!" ein Musical von Marion Zomerland

Frau Hartmann (Sandra Krüger, re) übt die Hausordnung mit den Bewohnern ein. "Se leggt de Regeln hier fasst!".

Sina (Annika Gärtner, li) und Kristin (Ulrike Schütze, re.) helfen Herrn Wagner (Walter Bleckwedel)

Pfleger Jan Fröhlich (Jendrik Marschner) kommt ins Haus. Sein Credo "Ik mutt gar nix!"

Frau Bergmann (Ute Menssen, li.) und Frau Mantey (Christel Dörnath) begrüßen in freundlich.

Frau Hartmann möchte ihn gleich "einnorden", was von Frau Rosenbarg (Wilma Welte, li), Frau Winzig (Edith Schlette, M) und Herr Wagner mit großer Sorge beobachtet wird.

Jan erklärt Kristin, dass er hier einen anderen Pflegeaufwand betreiben will. Das fängt beim Essen an!

Jan ermuntert die Bewohner, sich zu wehren. Herr Degenhart (Arnold Preuß, li.) und der Gärtner (Fynn Dießner), so wie Frau Bergmann, Kristin und Frau Mantey sind zunächst skeptisch.

Jan setzt sich durch und alle singen froh "Du büst de Himmel för us!"

Frau Mantey erzählt Jan von ihrem verstorbenen Mann, Jan tröstet sie.

Er bemüht sich auch rührend um Herrn Wagner, der ein wenig unter seiner Schwerhörigkeit leidet.

GärtnerJustus bedankt sich für die vielen Blumen, die er nun ins Haus bringen darf.

Das Pflegeteam ist glücklich, weil sie sehen, wie die Senioren aus ihrer Tristigkeit aufwachen.

Justus erweist sich als Stimmungskanone.

Eine zarte Romance zwischen Heiderose Rosenbarg und Alfons Degenhart bahnt sich an.

Frau Mantey, Frau Winzig und Frau Bergmann entpuppen sich als Showgirls.

Hartmann kann noch so futtern. Jan hat einen Vertrag für ein Jahr, er wird bleiben.

So sehr sie die Alten auch in die Pflicht nehmen will, sie antworten laut und vernehmlich: "Ik mutt gar nnix!"

Auch Sina, das Nesthäkchen lässt sich von Frau Hartmann nichts mehr gefallen.

Die Alten jubeln. Jetzt haben sie Oberwasser...

... und rocken munter drauflos...

Das Haus verändert sich nicht nur optisch, auch die Senioren finden sich aus ihrere Einsamkeit wieder zu einer schönen Gemeinschaft zusammen.

... und schmieden einen Plan, um der Hartmann noch mehr auf ihre Schliche zu kommen.

Plfeger Jan und die hübsche Sina verstehen sich auch wunderbar, was auch Herrn Wagner sehr erfreut.

Damit Frau Hartmann nun ganz aus dem Haus verschwindet, schmieden die Bewohner mit den Pflegekräften einen Plan.

Nachts schleicht die ganze Bagage durch das Haus in Hartmanns Büro... "Nachts, wenn allns slöppt, dor mutt doch wat to finnen ween!"

und richtig, das was Heiderose in einem Telefonat belauscht hat, erweist sich als richtig. Nun hat Jan die Trümpfe in der Hand.

Das fiese Spiel von Frau Hartmann wird entdeckt und Frau Hartmann wird von den Bewohnern in die Mangel genommen.

Die Beweislast ist erdrückend. - Natürlich wird an dieser Stelle nicht verraten, was man dort alles in der Nacht entdeckt hat... :-)

Gärtner und Plfeger betreuern sich gegenseitig, dass ein Freund das beste sei, was es auf der Welt gebe.

Sina...

uns Jan finden sich immer sympathischer...

... und die Alten sind bestens gelaunt, da sie glücklich mit ihrer neuen Situation sind.

Der "Sieg" über Frau Hartmann wird mit einem Frühstücksgelage gefeiert.

die Stimmung ist großartig.

... und am Schluss feiert sogar Frau Harmann mit den Alten mit und es gibt mehrere Happy Ends zu vermelden.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 14. März 2019

Senioren mucken bei Musical in Wilhelmshaven auf

Theater am Meer mit fröhlich-musikalischer Unterhaltung zum Thema Altenpflege

© ARNOLD PREUß
Die Pflegeleitung Sybille Hartmann Sandra Krüger will den neuen Pfleger Jan Fröhlich Jendrik Marschner einnorden.

WILHELMSHAVEN

Zum Abschluss der Spielzeit 2018/19 wartet das Theater am Meer am Samstag um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße mit einer Uraufführung in Niederdeutscher Sprache auf. Marion Zomerland, langjährige Co-Bühnenleiterin, hat nach ihren erfolgreichen Musicals „Lüttstadtrevier“ (2011/12) und „Dat Meer-Hotel“ (2012/13) erneut zur Feder gegriffen und dem Ensemble die Rollen direkt auf den Leib geschrieben. Herausgekommen ist mit „Ik mutt gar nix!“ ein Musical, das mit Charme, Witz, Humor und einer gehörigen Portion Realität das Thema „Pflege“, „Menschen im Altersheim“ aufgreift.

Das Theater am Meer hat dafür erneut Regisseur und Sänger Philip Lüsebrink verpflichtet, der im vergangenen Jahr mit der Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ überzeugte und mit dem Stück „Toeerst kummt de Familie“ den Willy-Beutz-Schauspielpreis gewann.

„Ik mutt gar nix!“ spielt in einer freudlosen Seniorenresidenz, in der die Bewohner von der mehr als resoluten Pflegeleitung, Sybille Hartmann wenig pfleglich behandelt werden. Selbst die Pflegekräfte werden von ihr kujoniert und behandeln deshalb die Senioren lieblos. Alles ist trist, grau und deprimierend und die „Ohlenhusbewahner“ ergeben sich singend in ihr Schicksal „Bloots noch swiegen“. Natürlich naht Rettung – und zwar in Gestalt des Pflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern auch ein fröhliches und unbekümmertes Gemüt hat. Im Sturm erobert er die Herzen der Bewohner, und die Alten mucken auf ...

Auf der Bühne stehen Christel Dörnath, Annika Gärtner, Sandra Krüger, Ute Menssen, Edith Schlette, Ulrike Schütze, Wilma Welte, Walter Bleckwedel, Fynn Dießner, Jendrik Marschner und Arnold Preuß.

Karten für das Stück gibt es im Theaterbüro an der Kieler Straße und telefonisch unter 04421/777749. Weitere Aufführungstermine unter www.theater-am-meer.de

Neue Rundschau | 13. März 2019

Senioren mucken auf und rocken los

Theater am Meer mit fröhlich-musikalischer Unterhaltung

Die Pflegeleitung, Sybille Hartmann (Sandra Krüger), will den neuen Pfleger Jan Fröhlich (Jendrik Marschner) „einnorden“. Der aber denkt gar nicht daran, schließlich ist sein Credo: „Ik mutt gar nix!“.  – Foto: TaM, Arnold Preuß

Zum Abschluss der Spielzeit 2018/19 wartet das Theater am Meer am Sonnabend, 16. März 2019, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße mit einer Uraufführung in Niederdeutscher Sprache auf. Marion Zomerland, langjährige Co-Bühnenleiterin des Theaters, hat nach ihren erfolgreichen Musicals „Lüttstadtrevier“ (2011/12) und „Dat Meer-Hotel“ (2012/13) erneut zur Feder gegriffen und dem Ensemble die Rollen direkt auf den Leib geschrieben. Herausgekommen ist mit „Ik mutt gar nix!“ ein Musical, das mit Charme, Witz, Humor und einer gehörigen Portion Realität das Thema „Pflege“, „Menschen im Altersheim“ aufgreift.

Das Theater am Meer hat dafür erneut den Regisseur und Sänger Philip Lüsebrink verpflichtet, der im letzten Jahr mit der Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ überzeugte und mit dem Stück „Toeerst kummt de Familie“ den Willy-Beutz-Schauspielpreis gewann.

„Ik mutt gar nix!“ spielt in einer freudlosen Seniorenresidenz, in der die Bewohner von der mehr als resoluten Pflegeleitung, Sybille Hartmann, wenig pfleglich behandelt werden. Selbst die Pflegekräfte werden von ihr kujoniert und behandeln deshalb die wenig Freude habenden Senioren lieblos und stellen sie am liebsten ruhig. Alles ist trist, grau und deprimierend und die Ohlenhusbewahner ergeben sich singend in ihr Schicksal „Bloots noch swiegen“. Natürlich naht Rettung – und zwar in Gestalt des Pflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern auch ein fröhliches und unbekümmertes Gemüt hat. Im Sturm erobert er die Herzen der Bewohner. „He is dat Beste, wat us hier passeern kunn“ frohlocken sie.

Sein unkonventioneller Umgang mit den Menschen, verschafft ihm Anerkennung und Vertrauen. Im Handumdrehen, mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner. Sein Lebensmotto „Ik mutt gar nix!“ überträgt sich auf die agiler werdenden Alten. Der Heimleitung wird der Marsch geblasen und die Zustände verbessern sich nachhaltig – und die Alten mucken auf und fordern frei mit der Internationalen: „Hartmann höör de Signale“.

Dadurch ergeben sich für die Hartmann drastische Veränderungen, denn die plietschen Alten nehmen das Heft des Handels in die Hand! Natürlich gibt es ein oder sogar mehrere Happy Ends, die aber sollte die geneigte Zuschauerschar live auf der Bühne erleben. Garniert mit vielen bekannten Hits und Schlagern unterhält das Ensemble fröhlich, musikalisch, tänzerisch und manchmal auch nachdenklich zwei Stunden lang.

Zu allen Vorstellungen gibt es auch Karten im freien Verkauf. Weitere Termine erfahren Intereessierte auch unter www.theater-am-meer.de. 

Karten im Vorverkauf gibt es im  Theaterbüro: Theater am Meer, Kieler Straße 63, 1. Etage; Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr, Dienstag, Donnerstag von 16 bis 18 Uhr; Telefon: 04421/777749.

Wilhelmshavenere Zeitung | 13. März 2019

Ein junger Pfleger lässt Senioren aufmucken

PREMIERE "Theater am Meer" zeigt neues Stück "Ik mutt gar nix!" über die Pflege in einem Altenheim

Die Pflegeleitung, Sybille Hartmann (Sandra Krüger), will den neuen Pfleger Jan Fröhlich (Jendrik Marschner) „einnorden“. Der aber denkt gar nicht daran, schließlich ist sein Credo: „Ik mutt gar nix!“.  – Foto: TaM/Preuß/P

Wilhelmshaven/MEH - Das "Theater am Meer" wartet in der letzten Premiere dieser Spielzeit am Samstag, 16. März, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße mit einer Uraufführung in Niederdeutscher Sprache auf.

Marion Zomerland, langjährige Co-Bühnenleiterin, hat nach ihren erfolgreichen Musicals „Lüttstadtrevier“ (2011/12) und „Dat Meer-Hotel“ (2012/13) erneut zur Feder gegriffen und dem Ensemble die Rollen direkt auf den Leib geschrieben. Herausgekommen ist mit „Ik mutt gar nix!“ ein Musical, das mit Charme, Witz, Humor und einer gehörigen Portion Realität das Thema Pflege und vor allem das Leben von Menschen im Altersheim aufgreift.

Das "Theater am Meer" hat dafür den Regisseur und Sänger Philip Lüsebrink verpflichtet, der im letzten Jahr mit der Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ überzeugte und mit dem Stück „Toeerst kummt de Familie“ den Willy-Beutz-Schauspielpreis gewann.

„Ik mutt gar nix!“ spielt in einer freudlosen Seniorenresidenz, in der die Bewohner von Sybille Hartmann, einer mehr als resoluten Pflegeleitung wenig pfleglich behandelt werden. Selbst die Pflegekräfte werden von ihr kujoniert und stellen  die Senioren, die ohnehin wenig Freude haben, am liebsten ruhig. Alles ist trist, grau und deprimierend und die "Ohlenhusbewahner" ergeben sich singend in ihr Schicksal - „Bloots noch swiegen“.

Natürlich naht Rettung – und zwar in Gestalt des Pflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern auch ein fröhliches und unbekümmertes Gemüt hat. Im Sturm erobert er die Herzen der Bewohner. „He is dat Beste, wat us hier passeern kunn“, frohlocken sie.

Sein unkonventioneller Umgang mit den Menschen verschafft ihm Anerkennung und Vertrauen. Im Handumdrehen mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner. Sein Lebensmotto „Ik mutt gar nix!“ überträgt sich auf die agiler werdenden Alten.

Der Heimleitung wird der Marsch geblasen und die Zustände verbessern sich nachhaltig: die Senioren mucken auf und fordern frei mit der Internationalen: „Hartmann höör de Signale“. Dadurch ergeben sich für die Hartmann drastische Veränderungen, denn die plietschen Alten nehmen das Heft des Handels in die Hand. Garniert mit vielen bekannten Hits und Schlagern unterhält das Ensemble fröhlich, musikalisch, tänzerisch und manchmal auch nachdenklich zwei Stunden lang.

In der Inszenierung von Philip Lüsebrink stehen auf der Bühne: Christel Dörnath, Annika Gärtner, Sandra Krüger, Ute Menssen, Edith Schlette, Ulrike Schütze, Wilma Welte, Walter Bleckwedel, Fynn Dießner, Jendrik Marschner und Arnold Preuß.

Ferner wirken mit Iris Holjesiefken (Regieassistenz), Nicolas C. Ducci (musikalische Assistenz), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung), Stefanie Mahn (Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ilona Düsterdich (Maske) Barbara Spengler, Traute Fischer, Inge Gelhart, (Requisiten), Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Anna Jahn (Inspizientin), Harald Schmidt, Melina Seegardel (Beleuchtung) und Werner Dörnath (Hausdienst).

Weitere Termine nach der Premiere sind unter anderem Samstag, 16. März, 20 Uhr; Sonntag, 17. März, 15.30 Uhr; Freitag, 22. März, 20 Uhr, Sonntag,  24. März, 15.30 Uhr sowie 20 Uhr.

Guten Morgen SONNTAG | 10. März 2019

Fröhlich-musikalische Unterhaltung zum Thema „Altenpflege“ – Uraufführung des Musicals

“IK MUTT GAR NIX!“ Senioren mucken auf und rocken los

Die Pflegeleitung, Sybille Hartmann (Sandra Krüger), will den neuen Pfleger Jan Fröhlich (Jendrik Marschner) „einnorden“. Der aber denkt gar nicht daran, schließlich ist sein Credo: „Ik mutt gar nix!“.  – Foto: TaM, Arnold Preuß

Wilhelmshaven. (gms) Zum Abschluss der Spielzeit 2018/19 wartet das Theater am Meer am Sonnabend, 16. März 2019, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße mit einer Uraufführung in Niederdeutscher Sprache auf. Marion Zomerland, langjährige Co-Bühnenleiterin des Theaters, hat nach ihren erfolgreichen Musicals „Lüttstadtrevier“ (2011/12) und „Dat Meer-Hotel“ (2012/13) erneut zur Feder gegriffen und dem Ensemble die Rollen direkt auf den Leib geschrieben. Herausgekommen ist mit „Ik mutt gar nix!“ ein Musical, das mit Charme, Witz, Humor und einer gehörigen Portion Realität das Thema „Pflege“, „Menschen im Altersheim“ aufgreift.

Das Theater am Meer hat dafür erneut den Regisseur und Sänger Philip Lüsebrink verpflichtet, der im letzten Jahr mit der Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ überzeugte und mit dem Stück „Toeerst kummt de Familie“ den Willy-Beutz-Schauspielpreis gewann.

„Ik mutt gar nix!“ spielt in einer freudlosen Seniorenresidenz, in der die Bewohner von der mehr als resoluten Pflegeleitung, Sybille Hartmann, wenig pfleglich behandelt werden. Selbst die Pflegekräfte werden von ihr kujoniert und behandeln deshalb die wenig Freude habenden Senioren lieblos und stellen sie am liebsten ruhig. Alles ist trist, grau und deprimierend und die "Ohlenhusbewahner" ergeben sich singend in ihr Schicksal „Bloots noch swiegen“.

Natürlich naht Rettung – und zwar in Gestalt des Pflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern auch ein fröhliches und unbekümmertes Gemüt hat. Im Sturm erobert er die Herzen der Bewohner. „He is dat Beste, wat us hier passeern kunn“ frohlocken sie. Sein unkonventioneller Umgang mit den Menschen verschafft ihm Anerkennung und Vertrauen. Im Handumdrehen mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner. Sein Lebensmotto „Ik mutt gar nix!“ überträgt sich auf die agiler werdenden Alten. Der Heimleitung wird der Marsch geblasen und die Zustände verbessern sich nachhaltig – und die Alten mucken auf und fordern frei mit der Internationalen: „Hartmann höör de Signale“.

Dadurch ergeben sich für die Hartmann drastische Veränderungen, denn die plietschen Alten nehmen das Heft des Handels in die Hand! Natürlich gibt es ein oder sogar mehrere Happy Ends, die aber sollte die geneigte Zuschauerschar live auf der Bühne erleben. Garniert mit vielen bekannten Hits und Schlagern unterhält das Ensemble fröhlich, musikalisch, tänzerisch und manchmal auch nachdenklich zwei Stunden lang.

In der Inszenierung von Philip Lüsebrink stehen auf der Bühne: Christel Dörnath, Annika Gärtner, Sandra Krüger, Ute Menssen, Edith Schlette, Ulrike Schütze, Wilma Welte, Walter Bleckwedel, Fynn Dießner, Jendrik Marschner und Arnold Preuß. Ferner wirken mit Iris Holjesiefken (Regieassistenz), Nicolas C. Ducci (musikalische Assistenz), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung), Stefanie Mahn (Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ilona Düsterdich (Maske) Barbara Spengler, Traute Fischer, Inge Gelhart, (Requisiten), Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Anna Jahn (Inspizientin), Harald Schmidt, Melina Seegardel (Beleuchtung) und Werner Dörnath (Hausdienst).

Die nächsten Vorstellungen sind  am Sonnabend, 16. März, 20 Uhr, Sonntag, 17. März, 15:30 Uhr, Freitag, 22. März, 20 Uhr, Sonntag, 24. März, 15:30 und 20 Uhr, Sonnabend, 30. März, 20 Uhr, Sonntag, 31. März, 15:30 und 20 Uhr, Mittwoch, 03. April, 20 Uhr, Sonnabend, 06. April, 20 Uhr, Sonntag, 07. April, 15:30 und 20 Uhr, Sonnabend, 13. April, 20 Uhr, Sonntag, 14. April, 15:30 und 20 Uhr, Sonntag, 28. April 2019, 15:30 Uhr

Kartenvorverkauf:
Theaterbüro: Theater am Meer, Kieler Straße 63, 1. Etage
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr, Dienstag, Donnerstag von 16 bis 18 Uhr
Telefon: 04421/777749
@ www.theater-am-meer.de

Theater am Meer | 7. März 2019

“IK MUTT GAR NIX!“ Senioren mucken auf und rocken los

Theater am Meer mit fröhlich-musikalischer Unterhaltung zum Thema „Altenpflege“ – Uraufführung des Musicals von Marion Zomerland

Die Pflegeleitung, Sybille Hartmann (Sandra Krüger), will den neuen Pfleger Jan Fröhlich (Jendrik Marschner) „einnorden“. Der aber denkt gar nicht daran, schließlich ist sein Credo: „Ik mutt gar nix!“.  – Foto: TaM, Arnold Preuß

Wilhelmshaven. Zum Abschluss der Spielzeit 2018‘/19 wartet das Theater am Meer am Sonnabend, 16. März 2019, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße mit einer Uraufführung in Niederdeutscher Sprache auf. Marion Zomerland, langjährige Co-Bühnenleiterin des Theaters, hat nach ihren erfolgreichen Musicals „Lüttstadtrevier“ (2011/12) und „Dat Meer-Hotel“ (2012/13) erneut zur Feder gegriffen und dem Ensemble die Rollen direkt auf den Leib geschrieben. Herausgekommen ist mit „Ik mutt gar nix!“ ein Musical, das mit Charme, Witz, Humor und einer gehörigen Portion Realität das Thema „Pflege“, „Menschen im Altersheim“ aufgreift.

Das Theater am Meer hat dafür erneut den Regisseur und Sänger Philip Lüsebrink verpflichtet, der im letzten Jahr mit der Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ überzeugte und mit dem Stück „Toeerst kummt de Familie“ den Willy-Beutz-Schauspielpreis gewann.

„Ik mutt gar nix!“ spielt in einer freudlosen Seniorenresidenz, in der die Bewohner von der mehr als resoluten Pflegeleitung, Sybille Hartmann, wenig pfleglich behandelt werden. Selbst die Pflegekräfte werden von ihr kujoniert und behandeln deshalb die wenig Freude habenden Senioren lieblos und stellen sie am liebsten ruhig. Alles ist trist, grau und deprimierend und die Ohlenhusbewahner ergeben sich singend in ihr Schicksal „Bloots noch swiegen“.

Natürlich naht Rettung – und zwar in Gestalt des Pflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern auch ein fröhliches und unbekümmertes Gemüt hat. Im Sturm erobert er die Herzen der Bewohner. „He is dat Beste, wat us hier passeern kunn“ frohlocken sie. Sein unkonventioneller Umgang mit den Menschen, verschafft ihm Anerkennung und Vertrauen. Im Handumdrehen, mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner. Sein Lebensmotto „Ik mutt gar nix!“ überträgt sich auf die agiler werdenden Alten. Der Heimleitung wird der Marsch geblasen und die Zustände verbessern sich nachhaltig – und die Alten mucken auf und fordern frei mit der Internationalen: „Hartmann höör de Signale“.

Dadurch ergeben sich für die Hartmann drastische Veränderungen, denn die plietschen Alten nehmen das Heft des Handels in die Hand! Natürlich gibt es ein oder sogar mehrere Happy Ends, die aber sollte die geneigte Zuschauerschar live auf der Bühne erleben. Garniert mit vielen bekannten Hits und Schlagern unterhält das Ensemble fröhlich, musikalisch, tänzerisch und manchmal auch nachdenklich zwei Stunden lang.

In der Inszenierung von Philip Lüsebrink stehen auf der Bühne: Christel Dörnath, Annika Gärtner, Sandra Krüger, Ute Menssen, Edith Schlette, Ulrike Schütze, Wilma Welte, Walter Bleckwedel, Fynn Dießner, Jendrik Marschner und Arnold Preuß. Ferner wirken mit Iris Holjesiefken (Regieassistenz), Nicolas C. Ducci (musikalische Assistenz), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung), Stefanie Mahn (Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ilona Düsterdich (Maske) Barbara Spengler, Traute Fischer, Inge Gelhart, (Requisiten), Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Anna Jahn (Inspizientin), Harald Schmidt, Melina Seegardel (Beleuchtung) und Werner Dörnath (Hausdienst).

Termine - Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 16.03.2019, 20 Uhr - Abo P
Sonntag, 17.03.2019, 15:30 Uhr - Abo N 1
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Sonntag, 31.03.2019, 15:30 Uhr - geschl. Vorstellung (Banter Kirche)
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Mittwoch, 03.04.2019, 20 Uhr - Abo C
Sonnabend, 06.04.2019, 20 Uhr - Abo F
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Sonntag, 14.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf
Donnerstag, 18.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf - noch nicht frei *
Freitag, 26.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei *
Sonnabend, 27.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf - noch nicht frei*
Sonntag, 28.04.2019, 15:30 Uhr - freier Verkauf
Sonntag, 28.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf - noch nicht frei*
Sonnabend, 04.05.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei*
Sonntag, 05.05.2019, 15:30 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei*
Sonntag, 05.05.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei*
Freitag, 10.05.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei*
Sonnabend, 11.05.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei* = Termine noch nicht freigegeben.

Kartenvorverkauf:
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KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN UND FRIESLAND 3/2019

„Ik mutt gar nix!“

THEATER AM MEER bringt Uraufführung des Musicals "Ik mutt gar nix!" von Marion Zomerland

Das Ensemble von “Ik mutt gar nix!“ (stehend v.l.n.r.) Ulrike Schütze, Arnold Preuß, Ute Menssen, Christel Dörnath, Jendrik Marschner, Wilma Welte, Fynn Dießner, Edith Schlette, Sandra Krüger, Walter Bleckwedel, Annika Gärtner sowie (knieend v.l.n.r.) Stefanie Mahn, Philip Lüsebrink, Iris Holjesiefken.  – Foto: THEATER AM MEER

Zum Abschluss der Spielzeit 2018‘/19 wartet das Theater am Meer am Sonnabend, dem 16. März 2019 um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße mit einer Uraufführung in Niederdeutscher Sprache auf. Marion Zomerland, langjährige Co-Bühnenleiterin des Theaters, hat nach ihren erfolgreichen Musicals „Lüttstadtrevier“ (2011/12) und „Dat Meer-Hotel“ (2012/13), die in der Publikumsgunst jeweils ganz oben waren, erneut zur Feder gegriffen und dem Ensemble des Theaters die Musicalrollen direkt auf den Leib geschrieben. Herausgekommen ist mit „Ik mutt gar nix!“ ein Musical, das mit Charme, Witz, Humor und einer gehörigen Portion Realität das Thema „Pflegeeinrichtungen“ und „Menschen im Alter“ aufgreift.

„Ik mutt gar nix!“ spielt in einer freudlosen Seniorenresidenz, in der die Bewohner von der mehr als resoluten Pflegeleitung wenig pfleglich behandelt werden. Selbst das Pflegepersonal wird kujoniert und behandelt deshalb die wenig Freude habenden Senioren lieblos und stellt sie am liebsten ruhig. Alles ist trist, grau und deprimierend und die Alten ergeben sich singend in ihr Schicksal „Bloots noch swiegen“.

Aber natürlich naht Rettung - in Gestalt des Altenpflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern auch ein solch fröhliches und unbekümmertes Gemüt hat. Im Sturm erobert er die Herzen der Bewohner „He is dat Beste, wat us hier passeern kunn“, frohlocken sie. Sein unkonventioneller Umgang mit den Menschen, verschafft ihm Anerkennung und Vertrauen. Im Handumdrehen, mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner. Sein Lebensmotto „Ik mutt gar nix!“ überträgt sich auch auf die immer agiler werdenden Alten.

Dadurch dass Jan Fröhlich eine ganz besondere Beziehung zum Seniorenheim hat, ergeben sich für die Pflegeleiterin Sybille Hartmann drastische Veränderungen, an denen die plietschen Alten einen großen Anteil haben. … und natürlich gibt es ein oder sogar mehrere Happy Ends, aber die sollte die geneigte Zuschauerschar live auf der Bühne erleben.

Garniert mit vielen bekannten Hits und Schlagern wie zum Bespiel „Das Beste“ von Silbermond, „Du bist ein Geschenk“ von Sportfreunde Stiller, „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel, „Am Tag als Conny Kramer starb“ von Juliane Werding, „Ich würd dich gern besuchen“ von Unheilig, „Geiles Leben“ von Glasperlenspiel und „Die Internationale“ sowie das titelgebende „Ik mutt gar nix“ von De fofftig Penn unterhält das Ensemble nachdenklich, fröhlich musikalisch, tänzerisch und witzig.

Termine im März - Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 16.03.2019, 20 Uhr - Abo P
Sonntag, 17.03.2019, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 22.03.2019, 20 Uhr - Abo A
Sonntag, 24.03.2019, 15:30 Uhr - Abo N 2
Sonntag, 24.03.2019, 20 Uhr - Abo B
Sonnabend, 30.03.2019, 20 Uhr - Abo D
Sonntag, 31.03.2019, 15:30 Uhr - geschl. Vorstellung (Banter Kirche)
Sonntag, 31.03.2019, 20 Uhr - Abo E

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Theater am Meer 01. März 2019

URAUFFÜHRUNG „Ik mutt gar nix!“ ein Musical von Marion Zomerland

THEATER AM MEER bring fröhliche, nachdenkliche, musikalische und tänzerische Unterhaltung zum Thema „Altenpflege“

Das Ensemble von “Ik mutt gar nix!“ (stehend v.l.n.r.) Ulrike Schütze, Arnold Preuß, Ute Menssen, Christel Dörnath, Jendrik Marschner, Wilma Welte, Fynn Dießner, Edith Schlette, Sandra Krüger, Walter Bleckwedel, Annika Gärtner sowie (knieend v.l.n.r.) Stefanie Mahn, Philip Lüsebrink, Iris Holjesiefken.  – Foto: THEATER AM MEER

Wilhelmshaven. Zum Abschluss der Spielzeit 2018‘/19 wartet das Theater am Meer am Sonnabend, dem 16. März 2019 um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße mit einer Uraufführung in Niederdeutscher Sprache auf. Marion Zomerland, langjährige Co-Bühnenleiterin des Theaters, hat nach ihren erfolgreichen Musicals „Lüttstadtrevier“ (2011/12) und „Dat Meer-Hotel“ (2012/13), die in der Publikumsgunst jeweils ganz oben waren, erneut zur Feder gegriffen und dem Ensemble des Theaters die Musicalrollen direkt auf den Leib geschrieben. Herausgekommen ist mit „Ik mutt gar nix!“ ein Musical, das mit Charme, Witz, Humor und einer gehörigen Portion Realität das Thema „Pflegeeinrichtungen“ und „Menschen im Alter“ aufgreift.

Zu Abschluss dieser Spielzeit möchte das Theater am Meer an die Erfolge anknüpfen und hat Regisseur und Sänger Philip Lüsebrink für die Inszenierung verpflichtet. Er hat im letzten Jahr mit der Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ sowie mit dem Gewinnerstück des Willy-Beutz-Preises „Toeerst kummt de Familie“ bereits zweimal erfolgreich für das Theater am Meer gearbeitet.

„Ik mutt gar nix!“ spielt in einer freudlosen Seniorenresidenz, in der die Bewohner von der mehr als resoluten Pflegeleitung wenig pfleglich behandelt werden. Selbst das Pflegepersonal wird kujoniert und behandelt deshalb die wenig Freude habenden Senioren lieblos und stellt sie am liebsten ruhig. Alles ist trist, grau und deprimierend und die Alten ergeben sich singend in ihr Schicksal „Bloots noch swiegen“.

Aber natürlich naht Rettung - in Gestalt des Altenpflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern auch ein solch fröhliches und unbekümmertes Gemüt hat. Im Sturm erobert er die Herzen der Bewohner „He is dat Beste, wat us hier passeern kunn“, frohlocken sie. Sein unkonventioneller Umgang mit den Menschen, verschafft ihm Anerkennung und Vertrauen. Im Handumdrehen, mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner. Sein Lebensmotto „Ik mutt gar nix!“ überträgt sich auch auf die immer agiler werdenden Alten. Der Heimleitung wird der Marsch geblasen und die Zustände verbessern sich nachhaltig – und die Alten werden wieder lebendig, fröhlich und mutig, denn sie wissen ja jetzt „Ik mutt gar nix!“

Dadurch dass Jan Fröhlich eine ganz besondere Beziehung zum Seniorenheim hat, ergeben sich für die Pflegeleiterin Sybille Hartmann drastische Veränderungen, an denen die plietschen Alten einen großen Anteil haben. … und natürlich gibt es ein oder sogar mehrere Happyends, aber die sollte die geneigte Zuschauerschar live auf der Bühne erleben.

Garniert mit vielen bekannten Hits und Schlagern wie zum Bespiel „Das Beste“ von Silbermond, „Du bist ein Geschenk“ von Sportfreunde Stiller, „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel, „Am Tag als Conny Kramer starb“ von Juliane Werding, „Ich würd dich gern besuchen“ von Unheilig, „Geiles Leben“ von Glasperlenspiel und „Die Internationale“ sowie das titelgebende „Ik mutt gar nix“ von De fofftig Penn unterhält das Ensemble nachdenklich, fröhlich musikalisch, tänzerisch und witzig.

Es stehen in der Inszenierung von Philip Lüsebrink auf der Bühne: Christel Dörnath, Annika Gärtner, Sandra Krüger, Ute Menssen, Edith Schlette, Ulrike Schütze, Wilma Welte, Walter Bleckwedel, Fynn Dießner, Jendrik Marschner und Arnold Preuß

Ferner wirken mit Iris Holjesiefken (Regieassistenz), Nicolas C. Ducci (musikalische Assistenz), Stefanie Mahn (Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ilona Düsterdich (Maske) Barbara Spengler, Traute Fischer, Inge Gelhart (Requisiten, Kostüme); Anna Jahn (Inspizientin), Marco Norden, Melina Seegardel (Beleuchtung); Werner Dörnath (Hausdienst)

Termine - Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 16.03.2019, 20 Uhr - Abo P
Sonntag, 17.03.2019, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 22.03.2019, 20 Uhr - Abo A
Sonntag, 24.03.2019, 15:30 Uhr - Abo N 2
Sonntag, 24.03.2019, 20 Uhr - Abo B
Sonnabend, 30.03.2019, 20 Uhr - Abo D
Sonntag, 31.03.2019, 15:30 Uhr - geschl. Vorstellung (Banter Kirche)
Sonntag, 31.03.2019, 20 Uhr - Abo E
Mittwoch, 03.04.2019, 20 Uhr - Abo C
Sonnabend, 06.04.2019, 20 Uhr - Abo F
Sonntag, 07.04.2019, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 07.04.2019, 20 Uhr - Abo G
Sonnabend, 13.04.2019, 20 Uhr - Abo H
Sonntag, 14.04.2019, 15:30 Uhr - Abo N 4
Sonntag, 14.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf
Donnerstag, 18.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf - noch nicht frei *
Freitag, 26.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei *
Sonnabend, 27.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf - noch nicht frei*
Sonntag, 28.04.2019, 15:30 Uhr - freier Verkauf
Sonntag, 28.04.2019, 20 Uhr - freier Verkauf - noch nicht frei*
Sonnabend, 04.05.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei*
Sonntag, 05.05.2019, 15:30 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei*
Sonntag, 05.05.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei*
Freitag, 10.05.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei*
Sonnabend, 11.05.2019, 20 Uhr - freier Verkauf – noch nicht frei*

*= Termine noch nicht freigegeben.

Kartenvorverkauf:
Theaterbüro: Theater am Meer, Kieler Straße 63, 1. Etage links
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr; Dienstag, Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr
Telefon: 04421/777749 (auch Anrufbeatnworter)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Wer hett Angst vör Virginia Woolf?

Premiere. Sonnabend, 19. Januar 2019.

erstmalige Aufführung im Theater am Meer.

Wer hett Angst vör Virginia Woolf?

(Who’s Afraid of Virginia Woolf...?)
Ein Stück von Edward Albee. Niederdeutsch Arnold Preuß.

Regie und Bühnenbild: Ulf Goerges a.G.

mit

Marion Zomerland als Martha, Frau von Schorsch und Topchter des Hochschulpräsidenten

Arnold Preuß als Schorsch, Hochschulprofessor für Geschichte

Sontka Zomerland als Putzi, Nicks naive Frau

Yannik Marschner als Nick, der neue Professor für Biologie

und hinter der Bühne
Ulrike Schütze (Regieassistenz, Souffleuse)
Marion Zomerland (Künstlerische Beratung)
Diana Westerholt (Inspizientin)
Barbara Spengler, Ingrid Bicke (Requisiten)
Lars Landes, Harald Schmidt (Beleuchtung)
Ingo Heuer (Hausdienst)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)
Wolfang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)

Inhalt
Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes ›Wer hat Angst vor dem bösen Wolf? Aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen. Das Ehepaar Schorsch und Martha kommt angetrunken von einer Feier an der Hochschule nach Hause. Martha, deren Vater der Dekan der Hochschule ist, eröffnet ihrem Mann, dass sie noch Gäste erwartet - Nick und seine Ehefrau, die auf den Spitznamen „Putzi“ hört. Nick ist als neuer Dozent an der Hochschule auf der Party vorgestellt worden. Er ist jung, sportlich und sehr ehrgeizig. Seine Frau erscheint dagegen als naives Weibchen.

Vor ihren zunächst schockierten Gästen setzen Martha und Schorsch die Szenen eines seit Jahren andauernden Ehekrieges fort. Nick und seine Frau werden bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen und voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen. Sie müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher. Als Nick und Putzi schließlich aufbrechen, bleiben Martha und Schorsch ausgelaugt zurück - vielleicht besteht die Chance auf einen neuen Anfang.

Albee geht es um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum ›Glücklichsein‹ zur Verfügung steht und der doch nur um so hoffnungsloser allein ist.

Das Stück wird als großes leidenschaftliches Theater gefeiert: „Es hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, wildesten Humor und düsteren Glanz.“ Ein Meisterwerk! (Fischerverlag)

Rechte: Fischerverlage, Frankfurt a.M.

PRESSEMELDUNGEN

Guten Morgen Sonntag vom 10. Februaer 2019

THEATER AM MEER Ensemble spielt überzeugend Rosenkrieg

„Wer hett Angst vor Virginia Woolf?“ fesselt die Besucher

‚Wer hett Angst för Virginia Woolf?‘ mit Marion Zomerland (als Martha) und Arnold Preuß (als Schorsch) – Foto: TAM, Olaf Preuschoff

Wilhelmshaven. Das vierköpfige Ensemble im aktuellen Stück des Theaters am Meer, Edward Albees Ehedrama „Wer hett Angst för Virginia Woolf?“, überzeugt die Besucher mit leidenschaftlichem Theaterspiel. „Das Theater am Meer ist dafür bekannt, seinem Publikum regelmäßig auch besonders anspruchsvolle Schauspiele zu präsentieren,“ sagt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch die Niederdeutsche Fassung geschrieben hat. „Das dies nicht unbedingt ‚typische‘ Niederdeutsche Theaterstück mit seinem wilden Humor und seinem düsteren Glanz aber so großartig bei unseren Besuchern und bei der Kritik ankommt, haben wir zwar gehofft, aber konnten es bei Leibe nicht ahnen. Daher sind wir sehr froh und glücklich, dieses besondere Stück im Spielplan zu haben.“

Die Rezensenten schrieben über die Premiere, dass die Aufführung im Wilhelmshavener Theater am Meer eine Herausforderung für Schauspieler und Zuschauer war. Nach zwei Stunden bittersten Ehekrieges aber riss es das Publikum zu stehenden Ovationen und Bravo-Rufen von den Sitzen. „Viele Besucher haben uns gratuliert, dass wir das Spektrum unseres Theaterangebotes so breit fächern und damit zeigen, wie hervorragend die Niederdeutsche Sprache geeignet ist, Gefühle auszudrücken,“ sagt Preuß. „Dies ist natürlich ein Lob, was uns in unserem Bemühen die niederdeutsche Sprache zu pflegen und zu erhalten, weiter den Rücken stärk.“

Darum geht es in dem von Ulf Goerges inszenierten Stück: Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle“? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha (gespielt von Marion Zomerland) und Schorsch (Arnold Preuß) - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren. Seit Jahren kleben sie an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg mit klaren Spielregeln: Den anderen kleiner machen als er sich selbst schon fühlt.

Nach einem Hochschul-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nachts angetrunken nach Hause. Schorsch will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste. Nick (Yannik Marschner) und Putzi (Sontka Zomerland) – er ist auf der Hochschulparty als neuer Dozent für Biologie vorgestellt worden. Sie sind bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher.

Die nächsten Termine
-
Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 09. Februar 2019, 20 Uhr - Abo F
Sonntag, 10. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 10. Februar 2019, 20 Uhr - Abo G
Mittwoch, 13. Februar 2019, 20 Uhr - Abo C
Sonnabend, 16. Februar 2019, 20 Uhr - Abo H
Sonntag, 17. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 4 
Sonntag, 17. Februar 2019, 20 Uhr - freier Verkauf
Sonntag, 24. Februar 2019, 15:30 Uhr – freier Verkauf 

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. Februar 2019 - EVENTS IN DER REGION

'"Wer hett Angst vör Virginia Woolf?"

Nick und Putzi (Yannik Marschner und Sontka Zomerland) - FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - ein älteres auf ein jüngeres? Martha und Schorsch - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren. Nach einem Hochschul-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nachts angetrunken nach Hause. Schorsch will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste. Nick und Putzi - sie sind bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen.

Die nächsten Termine
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Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 09. Februar 2019, 20 Uhr - Abo F
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Sonntag, 10. Februar 2019, 20 Uhr - Abo G
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Pressemeldung Nr. 21   | 04. Februar 2019

THEATER AM MEER Ensemble spielt überzeugend Rosenkrieg

„Wer hett Angst vor Virginia Woolf?“ fesselt die Besucher

‚Wer hett Angst för Virginia Woolf?‘ mit Marion Zomerland (als Martha) und Arnold Preuß (als Schorsch) – Foto: TAM, Olaf Preuschoff

Wilhelmshaven. Das vierköpfige Ensemble im aktuellen Stück des Theaters am Meer, Edward Albees Ehedrama „Wer hett Angst för Virginia Woolf?“, überzeugt die Besucher mit leidenschaftlichem Theaterspiel. „Das Theater am Meer ist dafür bekannt, seinem Publikum regelmäßig auch besonders anspruchsvolle Schauspiele zu präsentieren,“ sagt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch die Niederdeutsche Fassung geschrieben hat. „Das dies nicht unbedingt ‚typische‘ Niederdeutsche Theaterstück mit seinem wilden Humor und seinem düsteren Glanz aber so großartig bei unseren Besuchern und bei der Kritik ankommt, haben wir zwar gehofft, aber konnten es bei Leibe nicht ahnen. Daher sind wir sehr froh und glücklich, dieses besondere Stück im Spielplan zu haben.“

Die Rezensenten schrieben über die Premiere, dass die Aufführung im Wilhelmshavener Theater am Meer eine Herausforderung für Schauspieler und Zuschauer war. Nach zwei Stunden bittersten Ehekrieges aber riss es das Publikum zu stehenden Ovationen und Bravo-Rufen von den Sitzen. „Viele Besucher haben uns gratuliert, dass wir das Spektrum unseres Theaterangebotes so breit fächern und damit zeigen, wie hervorragend die Niederdeutsche Sprache geeignet ist, Gefühle auszudrücken,“ sagt Preuß. „Dies ist natürlich ein Lob, was uns in unserem Bemühen die niederdeutsche Sprache zu pflegen und zu erhalten, weiter den Rücken stärk.“

Darum geht es in dem von Ulf Goerges inszenierten Stück: Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle“? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha (gespielt von Marion Zomerland) und Schorsch (Arnold Preuß) - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren. Seit Jahren kleben sie an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg mit klaren Spielregeln: Den anderen kleiner machen als er sich selbst schon fühlt.

Nach einem Hochschul-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nachts angetrunken nach Hause. Schorsch will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste. Nick (Yannik Marschner) und Putzi (Sontka Zomerland) – er ist auf der Hochschulparty als neuer Dozent für Biologie vorgestellt worden. Sie sind bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher.

Die nächsten Termine
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Sonntag, 17. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 4 
Sonntag, 17. Februar 2019, 20 Uhr - freier Verkauf
Sonntag, 24. Februar 2019, 15:30 Uhr – freier Verkauf 

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. Januar 2019

Das Chaos menschlicher Beziehungen

KULTUR Premiere von "Wer hett Angst vör Virginia Woolf?" begeistert Besucher im Theater arn Meer

Älteres und jüngeres Ehepaar treffen aufeinander - Streit ist vorprogrammiert

Martha (Marion Zomerland) und Schorsch (Arnold Preuß) bekämpfen sich mit Beleidigungen bis aufs Blut.
BILD: Dietmar Bökhaus

WILHELMSHAVEN/BOE - Streit, angedrohter Mord und eingebildete Schwangerschaft - um all das dreht sich der Klassiker "Wer hett Angst vör Virginia Woolf?". Nun feierte das anspruchsvolle Stück vergangenen Samstag im Theater am Meer Premiere und wurde von den Besuchern begeistern angenommen. Theaterleiter Arnold Preuß zeichnet für die Übersetzung des jüngsten niederdeutschen Stücks im Spielplan 2p018/19 "Wer hett Angst vör Virginia Woolf"? verantwortlich , das von Ulf Georges inszeniert. wurde. "Mit dem Wunschregisseur Goerges wurde ein erfahrener Profi gewonnen mit dem dieses Stück umgesetzt werden konnte", sagte Arnold Preuß.

In dem anspruchsvollen Klassiger geht es um das Chaos menschlicher Beziehungen. Es treffen nach Mitternacht ein älteres und ein jüngeres Ehepaar (Martha und Schorsch, gespielt von Marion Zomerland und Arnold Preuß sowie Nick und Putzi, dargestellt von Sontka Zomerland und Yannik Marschner) aufeinander.

Martha und Schorsch haben ihre Illusionen verloren und füllen ihr Leben nur noch mit Lügen. "Den anderen kleiner machen, als er sich selbst schon fühlt", das ist die Devise der beiden. Sie kommen von einem Hochschulempfang eines neuen Dozenten angetrunken nach Hause und sind direkt wieder an der gut gefüllten Hausbar zu finden,. Sie fangen sofort an sich zu bekriegen, da hat sich der Besucher noch nicht einmal richtig im Sessel positioniert. Auf sein Versprechen im Laufe des Disputes: "Ich bring dich um, Martha!", antwortet sie: "Nicht einmal dazu taugst Du!" Die Stimmung heizt sich weiter auf und die Anfeindungen werden gemeiner. Schorsch will zu Bett gehen, aber seine Angetraute erwartet noch Gäste: Nick und Putzi. Nick ist der neue Biologiedozent an der Hochschule. Beide sind zunächst nur Zaungäste der Konflikte ihrer Gastgeber werden aber bald schon in die ehelichen Kämpfe hineingezogen. Dabei offenbart sich, wie gefährdet ihre junge Ehe ist.

Nick hat Putzi geheiratet, weil er ihre eingebildete Schwangerschaft für wahr hielt und an das Vermögen ihres Vaters - ein Wanderprediger - rankommen will. Diese Erkenntnis ist ein Schock für Putzi. Schorsch kennt die Spielchen seiner Ehefrau Martha nur zu gut. Sie liebt es, mit den Gefühlen anderer zu spielen. Doch an diesem Abend ist alles anders und das Spiel eskaliert. Ungeniert verhöhnt und demütigt Martha ihren Schorsch, der es ihr nicht minder brutal heimzahlt.

Nachdem Schorsch in seiner Rage versucht hat, seine Frau Martha zu erwürgen, wendet diese immer extremere Mittel an, um ihn vorzuführen. Sie flirtet so lange mit Nick, bis dieser mit ihr in der Küche verschwindet. Schorsch kommt die Idee, wie er sich für die heftigen Demütigungen durch seine Frau rächen und auch ihren innersten unerfüllten Wunsch an diesem Morgen aufdecken kann. Martha hat ais Gegenbild zu ihrem trostlos erscheinenden Alltag in ihrer Fantasie einen Sohn erschaffen. der es weit gebracht hat. Schorsch beschließt, Marthas Lebenslüge zu zerstören. Er lässt in der eigenmächtigen Fortführung der Erzählung den Sohn sterben. Am nächsten Tag wäre diese Geschichte und somit auch der erfundene Sohn 18 Jahre alt und somit volljährig geworden.

Mit viel Wehmut und Ironie zeichnet Edward Albees Meisterstück messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, der offenbar alles hat, um glücklich zu sein, es aber nicht schafft, dieses „Glück" zu begreifen. Ein Spiegel der Gesellschaft erwartet den Theaterbesucher. Bis tief in die Seelen und Herzen seiner Protagonisten bohren sich die Verletzungen dieser ehelichen Schaukämpfe. Gekonnt setzten Preuß und Zomerland die Szenerie dieses Ehegruselschockers gemeinsam mit Sontka Zomerland und Yannik Marschner um und beweisen einmal mehr, dass im Theater am Meer neben den heiteren Komödien auch anspruchsvolle Schauspielkunsl präsentiert wird. Die Besucher bedankten sich Ende der Premierenveranstaitung mit stehendem Applaus bei den Akteuren.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 21. Januar 2018

(Seite 1) - WILHELMSHAVEN Das Theater am Meer ging mit ""Wer hett Angst vör Virginia Woolf?" ein Wagnis ein. Die Premiere überzeugte auf ganzer Linie.

(Seite 6)

Begeistertes Bravo für bittersten Ehekrieg

SCHAUSPIEL Theater am Meer zieht mit „Wer hett Angst för Virginia Woolf?" ZUschauer in Bann

Eine Herausforderung für Akteure wie Publikum: Das Theaterstück ist auch schon mit Liz Taylor und Richard Burton furios verfilmt worden.

VON WOLFGANG A. NIEMANN

Marion Zomerland und Arnold Preuß lieferten eine herausragende schauspielerische Leistung ab.
FOTO: PREUSCHOFF/THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN - Diese Premiere im Wilhelmshavener Theater am Meer war eine Herausforderung für Schauspieler und Zuschauer: „Wer hett Angst för Virginia Woolf?" Nach zwei Stunden bittersten Ehekrieges aber riss es das Publikum zu stehenden Ovationen und Bravo-Rufen von den Sitzen.  Es war schon ein gewisses Wagnis, das legendäre Theaterstück von Edward Albee - vielen auch noch als furiose Verfilmung mit Liz Taylor und Richard Burton (1966) in Erinnerung - als plattdeutsches Stück auf die Bühne zu bringen. Arnold Preuß ist jedoch eine hervorragende Übertragung des intellektuellen Dramas gelungen und er selbst brillierte nun darin als Schorsch, abgetakelter Geschichtsprofessor.

Seine Ehefrau Martha, nicht nur ebenso kaputt und alkoholsüchtig wie er, sondern auch noch die Tochter seines Hochschulpräsidenten, spielt Marion Zomerland und sie steht Preuß an galliger Großartigkeit nichts nach. Gastregisseur Ulf Goerges treibt diese beiden zu immer neuen Höhepunkten der gegenseitigen gewollten Verletzungen und Erniedrigungen und er stellt ihnen mit Nick und Putzi auch noch die passenden „Opfer" entgegen.

Als Martha und Schorsch um 2 Uhr nachts schwer angeheitert von einer Feier heimkommen, will er nur noch ins Bett, sie aber hat noch Gäste eingeladen. Es sind der neue junge Biologieprofessor Nick (Yannik Marschner) und seine Frau Putzi (Sontka Zomerland), ein naives Doofchen.

Schon vor deren Eintreffen hatte sich das langjährige Ehepaar böse mit makabren Scherzen und niederträchtigen Bemerkungen so beharkt, dass Schorsch wutentbrannt drohte: „Ich bring dich um." Marthas gehässige Antwort:  „Nicht mal dazu taugst du."

Was sie dann im Beisein der unbeholfenen Gäste gegenseitig loslassen, macht diese fassungslos und treibt die zur Hysterie neigende Putzi zeitweise ins Bad. Der dabei versprühte Humor ist so giftig und verletzend, dass einem das Lachen meist im Halse stecken bleibt. Und während die zentral platzierte, gut gefüllte Hausbar unablässig regelrecht leergesoffen wird, laufen die von all ihren Eheschlachten und Lebenslügen wundgeriebenen Martha und Schorsch gegeneinander und später auch als eingespieltes Team in Bosheit mit dem Spiel „Die Gästefalle" gegen das junge Paar zu bitterböser Meisterschaft auf.

Doch diese unselige Nacht überschreitet Grenzen, sei es, dass Martha das Familiengeheimnis um den angeblichen Sohn anspricht und sich schließlich sogar handgreiflich mit Nick befasst und ihn „nach oben" abschleppt, sei es, dass Schorsch mit verbittertem Zynismus reagiert und das Heft zu einem vernichtenden Gegenschlag an sich reißt.

Auf dem Schlachtfeld gibt es am Ende nur Verlierer und die letzten nur noch gemurmelten Worte der erschöpften Kampfhähne lassen nach zwei Stunden intensivstem Schauspiel eine gewisse Reglosigkeit
der bis dahin gebannt lauschenden Zuschauer zurück. Bis es sie zu begeistertem Beifall und Bravo-Rufen von den Sitzen reißt.

Und wenn man den Seelen-Duellanten Marion Zomerland und Arnold Preuß eine absolut herausragende schauspielerische Leistung samt großem körperlichem Einsatz bescheinigt, seien auch die Auftritte von Yannik Marschner und Sontka Zomerland gewürdigt, denn ihnen bleiben in diesem Kriegsszenarium nur wichtige Nebenrollen, die aber haben sie ganz und gar adäquat ausgefüllt.

Die nächsten Aufführungen folgen am 25. und 27. Januar jeweils um 20 Uhr im Theater am Meer, Kieler
Straße 63.

"Wer hett Angst vör Virginia Woolf?" - Fotos von der Hauptprobe

Olaf Preuschoff hat unsere Inszenierung auf der 2. Hauptprobe fotografisch begleitet. Zu sehen sind unsere Protagonisten Marion Zomerland als Martha, Sontka Zomerland als Putzi, Yannik Marschner als Nick und Arnold Preuß als Schorsch.

Martha und Schorsch (Marion Zomerland, Arnold Preuß)

Putzi und Nick (Sontka Zomerland, Yannik Marschner)

Wilhelmshavener Zeitung | 15. Januar 2019

Klassiker im kleinen Schauspielhaus

KULTUR Theater am Meer führt „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?“ – Premiere am Samstag

Was kann passieren, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinandertreffen? Ein erfahrener Regisseur und Schauspielr wurde für das Stück verpflichtet.

Das Stück hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, Humor und düsteren Glanz. Im Bild: Marion Zomerland, Arnold Preuß (vorne), Sontka Zomerland, Yannik Marschner (hinten) – Foto: THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN/MM - Der große Klassiker der Moderne „Wer hett Angst för Virginia Woolf?“ von Edward Albee hat Premiere am Sonnabend, 19. Januar 2019, um 20 Uhr im Theater am Meer, im kleinen Schauspielhaus, Kieler Straße 63.

„Seit vielen Jahren spielt dieses Stück in unseren Spielplanüberlegungen immer wieder eine Rolle“, erklärt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch für die Übertragung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ins Niederdeutsche verantwortlich zeichnet.

„Für Marion Zomerland und mich war aber immer klar, dass viele Faktoren zusammenkommen mussten, um dieses besondere Stück bringen zu können. Ein wichtiger Punkt, es diese Spielzeit umzusetzen, war, dass unser Wunschregisseur Ulf Goerges verpflichtet werden konnte. Goerges ist als Regisseur und Schauspieler u.a. vom Theater Orlando (Rastede) und der Kulturetage (Oldenburg) her bekannt. Nur mit einem solch erfahrenen Profi konnten wir uns dem grandiosen Stück nähern“, sagt Preuß.

Das Theater am Meer sei dafür bekannt, seinem Publikum neben den überwiegend heiteren Stücken, regelmäßig auch besonders anspruchsvolle Schauspiele zu präsentieren. Dies belege nachdrücklich auch der zweimalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises in den Jahren 2014 und 2018. Das ambitionierte Amateurensemble lege Wert darauf, das gesamte Spektrum der möglichen Theatergenres abzubilden.

Worum geht es in „Wer hett Angst vör Virginia Woolf? Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?“, aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen.

Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle“? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha und Schorsch - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren. Seit Jahren kleben sie an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg mit klaren Spielregeln: Den anderen kleiner machen als er sich selbst schon fühlt. Nach einem Hochschul-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nachts angetrunken nach Hause. Schorsch will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste. Nick und Putzi – er ist auf der Hochschulparty als neuer Dozent für Biologie vorgestellt worden. Sie sind bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher.

Dem mehrfach preisgekrönten Edward Albee (Tony Award, Pulitzer-Preis) geht es in seinem 1962 uraufgeführten Stück um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum „Glücklichsein“ zur Verfügung steht und der es doch nicht schafft, dieses „Glück“ zu begreifen.

Es stehen in der Inszenierung und dem Bühnenbild von Ulf Goerges auf der Bühne: Marion Zomerland als Martha, Arnold Preuß als Schorsch, Sontka Zomerland als Putzi und Yannik Marschner als Nick. Ferner wirken mit Ulrike Schütze (Regieassistenz, Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ingrid Bicke, Barbara Spengler, Helga Lauermann (Requisiten, Kostüme); Diana Westerholt (Inspizientin), Lars Landes (Beleuchtung); Ingo Heuer (Hausdienst)

Premiere ist am Samstag, 19. Januar, 20 Uhr, im Schauspielhaus, Kieler Straße 63. Die beiden nächsten Termine: Sonntag, 20. Januar, 15.30 Uhr, sowie am Freitag, 25. Januar , um 20 Uhr.

THEATER AM MEER | Pressemeldung 14. Januar 2019

„Wer hett Angst vör Virginia Woolf?“ – erstmals im Theater am Meer

PREMIERE Ulf Goerges inszeniert Edward Albees leidenschaftliches Theaterstück

‚Wer hett Angst för Virginia Woolf?‘ hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, wildesten Humor und düsteren Glanz. Mit Marion Zomerland, Arnold Preuß (vorne), Sontka Zomerland, Yannik Marschner (hinten) – Foto: THEATER AM MEER

Wilhelmshaven.     Der große Klassiker der Moderne „Wer hett Angst för Virginia Woolf?“ von Edward Albee hat Premiere am Sonnabend, 19. Januar 2019, um 20 Uhr im Theater am Meer, im kleinen Schauspielhaus, Kieler Straße 63. „Seit vielen Jahren spielt dieses Stück in unseren Spielplanüberlegungen immer wieder eine Rolle“, erklärt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch für die Übertragung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ins Niederdeutsche verantwortlich zeichnet. „Für Marion Zomerland und mich war aber immer klar, dass viele Faktoren zusammenkommen mussten, um dieses besondere Stück bringen zu können. Ein wichtiger Punkt, es diese Spielzeit umzusetzen, war, dass unser Wunschregisseur Ulf Goerges verpflichtet werden konnte. Goerges ist als Regisseur und Schauspieler u.a. vom Theater Orlando (Rastede) und der Kulturetage (Oldenburg) her bekannt. Nur mit einem solch erfahrenen Profi konnten wir uns dem grandiosen Stück nähern“, sagt Preuß.

Das Theater am Meer sei dafür bekannt, seinem Publikum neben den überwiegend heiteren Stücken, regelmäßig auch besonders anspruchsvolle Schauspiele zu präsentieren. Dies belege nachdrücklich auch der zweimalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises in den Jahren 2014 und 2018. Das ambitionierte Amateurensemble lege Wert darauf, das gesamte Spektrum der möglichen Theatergenres abzubilden.

Worum geht es in „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?    
Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?“, aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen.

Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - Ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle“? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha und Schorsch - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren. Seit Jahren kleben sie an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg mit klaren Spielregeln: Den anderen kleiner machen als er sich selbst schon fühlt. Nach einem Hochschul-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nachts angetrunken nach Hause. Schorsch will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste.    

Nick und Putzi – er ist auf der Hochschulparty als neuer Dozent für Biologie vorgestellt worden. Sie sind bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher.

Dem mehrfach preisgekrönten Edward Albee (Tony Award, Pulitzer-Preis) geht es in seinem 1962 uraufgeführten Stück um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum „Glücklichsein“ zur Verfügung steht und der es doch nicht schafft, dieses „Glück“ zu begreifen. Das Stück wird auch heute noch als großes leidenschaftliches Theater gefeiert: „Es hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, wildesten Humor und düsteren Glanz.“ Ein Meisterwerk!

Es stehen in der Inszenierung und dem Bühnenbild von Ulf Goerges auf der Bühne: Marion Zomerland als Martha, Arnold Preuß als Schorsch, Sontka Zomerland als Putzi und Yannik Marschner als Nick.

Ferner wirken mit Ulrike Schütze (Regieassistenz, Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ingrid Bicke, Barbara Spengler, Helga Lauermann (Requisiten, Kostüme); Diana Westerholt (Inspizientin), Lars Landes (Beleuchtung); Ingo Heuer (Hausdienst)

Termine - Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 19. Januar 2019, 20 Uhr - Abo P
Sonntag, 20. Januar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 25. Januar 2019, 20 Uhr -  Abo A
Sonntag, 27. Januar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 2         
Sonntag, 27. Januar 2019, 20 Uhr - Abo B
Sonnabend, 02. Februar 2019, 20 Uhr - Abo D
Sonntag, 03. Februar 2019, 15:30 Uhr - geschlossen Vorstellung für Banter Kirchengemeinde im TaM
Sonntag, 03. Februar 2019, 20 Uhr - Abo E
Sonnabend, 09. Februar 2019, 20 Uhr - Abo F
Sonntag, 10. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 10. Februar 2019, 20 Uhr - Abo G
Mittwoch, 13. Februar 2019, 20 Uhr - Abo C
Sonnabend, 16. Februar 2019, 20 Uhr - Abo H
Sonntag, 17. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 4        
Sonntag, 17. Februar 2019, 20 Uhr - freier Verkauf
Freitag, 22. Februar 2019, 20 Uhr - Z 16 freier Verkauf - *
Sonnabend, 23. Februar 2019, 20 Uhr - Z 17 freier Verkauf - *
Sonntag, 24. Februar 2019, 15:30 Uhr – freier Verkauf 
Sonntag, 24. Februar 2019, 20 Uhr - Z 19 freier Verkauf - *
* = Termine noch nicht freigegeben.

Kartenvorverkauf:
Theaterbüro:               Theater am Meer, Kieler Straße 63
Öffnungszeiten:          Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr
Telefon:                       04421/777749
Mail:                            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Online:                        http://www.theater-am-meer.de/die-karten-online

THEATER AM MEER | 02. Januar 2019

PREMIERE „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?“ – erstmals auf Niederdeutsch im Theater am Meer

Gastregisseur Ulf Goerges inszeniert mit dem Ensemble des Theaters am Meer Edward Albees großes leidenschaftliches Theaterstück

Das Schauspiel-Ensemble von „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?“:  Arnold Preuß, Sontka Zomerland, Yannik Marschner und Marion Zomerland (v.l.n.r.) – Foto: TaM, A. Preuß

THEATER AM MEER - Mit der Premiere des Klassikers der Moderne „Wer hett Angst för Virginia Woolf?“ von Edward Albee setzt das Theater am Meer am Sonnabend, dem 19. Januar 2919, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63, seine aktuelle Spielzeit fort.

„Seit vielen Jahren steht dieses Stück in unseren Spielplanplanungen ganz oben an“, erklärt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch für die Übertragung ins Plattdeutsche verantwortlich zeichnet. „Es war für Marion Zomerland und mich klar, dass viele Faktoren zusammenkommen mussten, um dieses besondere Stück in unserem Spielplan aufzunehmen. Ein wichtiger Baustein war, dass unser Wunschregisseur verpflichtet werden konnte. Ulf Goerges ist als Regisseur und Schauspieler am Theater Orlando (Rastede) und in der Kulturetage (Oldenburg) eine bekannte Größe und nur mit einem solch ausgezeichneten Profi wollten wir das grandiose Stück angehen.“

Das Theater am Meer sei seit Jahren dafür bekannt, dass es seinem Publikum in den Spielplänen regelmäßig besonders anspruchsvolle Schauspiele präsentiere, die belegen, dass das Niederdeutsche Amateurensemble dafür steht, das gesamte Spektrum der  Theaterarbeit abzubilden. Dies belege nachdrücklich auch der zweimalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises in den Jahren 2014 und 2018.

Worum geht es in „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?    
Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?“, aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen.

Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - Ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle“? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha und Schorsch - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren. Seit Jahren kleben sie an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg mit klaren Spielregeln: Den anderen kleiner machen als er sich selbst schon fühlt. Nach einem Hochschul-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nachts nach Hause. Schorsch will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste.     

Nick und Putzi – er ist auf der Hochschulparty als neuer Dozent vorgestellt worden. Sie sind bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher. Als Nick und Putzi schließlich aufbrechen, bleiben Martha und Schorsch ausgelaugt zurück. Nachdem alle Illusionen zerstört sind, besteht vielleicht die Chance auf einen neuen Anfang.        

Dem mehrfach preisgekrönten Edward Albee (Tony Award, Pulitzer-Preis) geht es in seinem 1962 uraufgeführten Stück um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum „Glücklichsein“ zur Verfügung steht und der es doch nicht schafft, dieses „Glück“ zu begreifen.

Das Stück wird als großes leidenschaftliches Theater gefeiert: „Es hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, wildesten Humor und düsteren Glanz.“ Ein Meisterwerk! „Virginia Woolf“ ist 1966 in Deutschland erstmals gezeigt worden und hat seitdem auf unzähligen Bühnen die Zuschauer in seinen Bann gezogen. Jetzt auch erstmals im Theater am Meer…  

Es stehen auf der Bühne: Marion Zomerland als Martha, Sontka Zomerland als Putzi, Yannik Marschner als Nick und Arnold Preuß als Schorsch.

Ferner wirken hinter der Bühne mit Ulf Goerges als Regisseur und für das Bühnenbildkonzept; Ulrike Schütze (Regieassistenz, Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ingrid Bicke, Barbara Spengler (Requisiten); Diana Westerholt (Inspizientin), Harald Schmidt, NN (Beleuchtung); Melina Seegardel (Maske); Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Ingo Heuer, Werner Dörnath (Hausdienst) und Marion Zomerland (künstlerische Beratung).

Termine - Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 19. Januar 2019, 20 Uhr - Abo P
Sonntag, 20. Januar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 25. Januar 2019, 20 Uhr -  Abo A
Sonntag, 27. Januar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 2         
Sonntag, 27. Januar 2019, 20 Uhr - Abo B
Sonnabend, 02. Februar 2019, 20 Uhr - Abo D
Sonntag, 03. Februar 2019, 15:30 Uhr - Vorstellung für die Banter Kirchengemeinde im Theater am Meer
Sonntag, 03. Februar 2019, 20 Uhr - Abo E
Sonnabend, 09. Februar 2019, 20 Uhr - Abo F
Sonntag, 10. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 10. Februar 2019, 20 Uhr - Abo G
Mittwoch, 13. Februar 2019, 20 Uhr - Abo C
Sonnabend, 16. Februar 2019, 20 Uhr - Abo H
Sonntag, 17. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 4        
Sonntag, 17. Februar 2019, 20 Uhr - freier Verkauf
Freitag, 22. Februar 2019, 20 Uhr - Z 16 freier Verkauf - *
Sonnabend, 23. Februar 2019, 20 Uhr - Z 17 freier Verkauf - *
Sonntag, 24. Februar 2019, 15:30 Uhr - Z 18 freier Verkauf - *
Sonntag, 24. Februar 2019, 20 Uhr - Z 19 freier Verkauf - *
* = Termine noch nicht freigegeben.

 Kartenvorverkauf:
Theaterbüro:               Theater am Meer, Kieler Straße 63
Öffnungszeiten:          Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr
Telefon:                       04421/777749
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Online:                        http://www.theater-am-meer.de/die-karten-online

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 1/2019

Rosenkrieg auf Platt

„Wer hett Angst Vör Virginia Woolf?" : Arnold Preuß, Sontka Zomerland, Yannik Marschner und Marion Zomerland

Mit der Premiere des Klassikers der Moderne „Wer hett Angst för Virginia Woolf?" von Edward Albee setzt das Theater am Meer am Sonnabend, 19. Januar, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63, seine aktuelle Spielzeit fort.

„Seit vielen Jahren steht dieses Stück in unseren Spielplanplanungen ganz oben an", erklärt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch für die Übertragung ins Plattdeutsche verantwortlich zeichnet. „Es war für Marion Zomerland und mich klar, dass viele Faktoren zusammenkommen mussten, um dieses besondere Stück in unseren Spielplan aufzunehmen. Ein wichtiger Baustein war, dass unser Wunschregisseur verpflichtet werden konnte. Ulf Goerges ist als Regisseur und Schauspieler am Theater „Orlando" (Rastede) und in der „Kulturetage" (Oldenburg) eine bekannte Größe und nur mit einem solch ausgezeichneten Profi wollten wir das gandiose Stück angehen. "

Das Theater am Meer sei seit Jahren dafür bekannt, dass es seinem Publikum in den Spielplänen regelmäßig besonders anspruchsvolle Schauspiele präsentiere, die belegen, dass das Niederdeutsche Amateurensemble dafür steht, das gesamte Spektrum der Theaterarbeit abzubilden. Dies belege nachdrücklich auch der zweimalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises in den Jahren 2014 und 2018.

Worum geht es in „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?
Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?", aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen. Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - Ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle"? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha und Schorsch - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren.

Dem mehrfach preisgekrönten Edward Albee (Tony Award, Pulitzer-Preis) geht es in seinem 1962 uraufgeführten Stück um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum „Glücklichsein" zur Verfügung steht und der es doch nicht schafft, dieses „Glück" zu begreifen.

TEXT / FOTO: TAM, A. PREUSS

Kurz & Knapp
Premiere: Samstag, 19. Januar, 20 Uhr -
Sonntag, 20. Januar, 15.30 Uhr
Freitag, 25. Januar , 20 Uhr
Sonntag, 27. Januar, 15:30 und 20 Uhr
Ort: Theater am Meer
@ www.theater-am-meer.de

 

Op Düvels Schuuvkaar

Premiere. Sonnabend, 10. November 2018.

4. Wiederaufführung im Theater am Meer.

Op Düvels Schuuvkaar

Komödie von Karl Bunje

Regie und Bühne: Arnold Preuß

Rechte: Theaterverlag Mahnke, Verden-Aller

Inhalt
Nachkriegsdeutschland ist nicht nur durch Lebensmittelmarken und Aufteilung in Alliierte Zonenaufteilung gekennzeichnet, sondern auch durch riesige Flüchtlingsströme, einen illegalen Schwarzmarkthandel und ebensolche Schwarzbrennereien. Viele Menschen haben diese „verteufelten Zeiten“ längst vergessen. Wir wollen mit diesem humorvollen Klassiker des Niederdeutschen Theaters diese Zeiten wieder lebendig werden lassen.

Knecht Jan und Magd Taline bewirtschaften den Herkenhof mit Hilfe des Flüchtlingsmädchens Marie. Jungbauer Heiko, aus dem zweiten Weltkrieg heimgekehrter Frauenschwarm, brennt lieber Schnaps, macht Schwarzmarktgeschäfte und treibt sich mit der leichtlebigen Helga herum, der Tochter des Dorfpolizisten Fied Hillmer, die ihn gern heiraten würde, aber nicht arbeiten mag, schon gar nicht in der Landwirtschaft. Dabei müsste dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun repariert werden.

Als Fiet eine Totalrevision ankündigt, verlegen Heiko und Jan die Schwarzbrennerei in einen Alkoven, den sie durch einen Schrank betreten. Nun kann das Geschäft mit dem selbstgebrannten Schnaps, der von so guter Qualität ist, dass selbst der Wachtmeister ihn für legale Ware hält und gerne ein Schlückchen trinkt, im großen Stil aufgezogen werden. Indes, der Hof droht völlig zu verkommen. Also verspricht Heiko, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Er ahnt nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.

auf der Bühne mit
Heiko Herkens, de Buur - Rune Opitz
Jan Spin, de Knecht - Arnold Preuß
Taline, de Magd - Dagmar Wehrmann
Fied Hillmer, de Schandarm - Walter Bleckwedel
Helga, sien Dochter - Annika Gärtner
Marie, en Flüchtlingsdeern - Chantal Müller

und hinter der Bühne
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)
Fynn Dießner (Inspizient)
Traute Fischer, Inge Gelhart (Requisiten)
Melina Seegardel (Beleuchtung)
Iris Holjesiefken (Souffleuse))
Ingo Heuer (Hausdienst)
Ilona Düsterdich (Maske)
Marion Zomerland (Künstlerische Beratung)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)


Liebes Team von "Op Düvels Schuuvkaar"!


Wir bedanken uns beim gesamten Team von "Op Düvels Schuuvkaar". Was ihr gemeinsam in der letzten Woche geleistet habt, ist großartig und ein Beweis, dass Teamgeist Berge versetzen kann. Von Mittwoch bis gestern Abend habt Ihr alle gemeinsam eine Wahnsinnsleistung vollbracht.
Der Lohn des Publikums gestern Abend: Unmittelbar nach Stückende standen alle und klatschten begeistert Beifall und riefen vielfach Bravo und sowohl im Saal als auf der Bühne strahlten zufriedene Gesichter um die Wette.
DANKE an ALLE!


PRESSEMELDUNGEN

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 13. Dezember 2018

Drei Zusatzvorstellungen bietet das "Theater am Meer", Kieler Straße 63,

Marie (Chantal Müller) in den Armen von Heiko (Rune Opitz)! Klar, dass da Helga (Annika Gärtner) „not amused“ ist, schließlich sind sie und Heiko verlobt.  – Foto: TaM, Olaf Preuschoff

für die aktuellen Inszenierung des Klassikers von Karl Bunje „Op Düvels Schuuvkaar“ an.  Neben Theaterleiter Arnold Preuß (als Jan Spin) stehen noch Annika Gärtner (als Helga, li.), Chantal Müller (Marie, 2.v.re.), Dagmar Wehrmann (Taline), Walter Bleckwedel (Schandarm) und Rune Opitz (Heiko) auf der Bühne.

Die Zusatztermine: Am Sonnabend, 29. Dezember, 20 Uhr, und am Sonntag, 30. Dezember, 15:30 Uhr und 20 Uhr.

NEUE RUNDSCHAU | 12. Dezember 2018

Bunje-Klassiker „Op Düvels Schuuvkaar“ rockt das Theater am Meer: Zusatzvorstellung

Marie (Chantal Müller) in den Armen von Heiko (Rune Opitz)! Klar, dass da Helga (Annika Gärtner) „not amused“ ist, schließlich sind sie und Heiko verlobt.  – Foto: TaM, Olaf Preuschoff

„Alle Vorstellungen ausverkauft!“ Ein Zustand, der den Verantwortlichen des Theaters am Meer in den letzten Jahren regelmäßig große Freude bereitete! Bei der aktuellen Inszenierung, dem Klassiker von Karl Bunje „Op Düvels Schuuvkaar“, sei die Kartennachfrage allerdings so reißend, dass mittlerweile die dritte Zusatzvorstellung gegeben werden müsse, freut sich Theaterleiter Arnold Preuß, der nicht nur die Inszenierung verantwortet, der auch mit Annika Gärtner (als Helga), Chantal Müller (Marie), Dagmar Wehrmann (Taline), Walter Bleckwedel (Schandarm) und Rune Opitz (Heiko) als Jan Spin auf der Bühne steht. 

Zusatztermine sind nun am Sonnabend, 29. Dezember, 20 Uhr; Sonntag, 30. Dezember, 15:30 Uhr; Sonntag, 30. Dezember, 20 Uhr.

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

THEATER AM MEER | 10. Dezember 2018

Bunje-Klassiker „Op Düvels Schuuvkaar“ rockt das Theater am Meer

Zusatzvorstellung wegen starker Kartennachfrage

Marie (Chantal Müller) in den Armen von Heiko (Rune Opitz)! Klar, dass da Helga (Annika Gärtner) „not amused“ ist, schließlich sind sie und Heiko verlobt.  – Foto: TaM, Olaf Preuschoff

THEATER AM MEER – „Alle Vorstellungen ausverkauft!“ Ein Zustand, der den Verantwortlichen des Theaters am Meer in den letzten Jahren regelmäßig große Freude bereitete! Bei der aktuellen Inszenierung, dem Klassiker von Karl Bunje „Op Düvels Schuuvkaar“, sei die Kartennachfrage allerdings so reißend, dass mittlerweile die dritte Zusatzvorstellung gegeben werden müsse, freut sich Theaterleiter Arnold Preuß, der nicht nur die Inszenierung verantwortet, der auch mit Annika Gärtner (als Helga), Chantal Müller (Marie), Dagmar Wehrmann (Taline), Walter Bleckwedel (Schandarm) und Rune Opitz (Heiko als Jan Spin auf der Bühne steht. 

„Die Motive, die die sechs Personen auf der Bühne antreiben, sind so zeitlos, dass die Kombination aus Rückblick auf die Nachkriegszeit Deutschlands und das dargestellte komplizierte Seelenleben Verliebter und Verlorener Vertretern aller Generationen bestens unterhält“, erklärt sich Preuß die große Kartennachfrage. „Für uns ist das wie ein Weihnachtsgeschenk und wir sind froh, noch dreimal zum Jahresausklang den Besuchern das Lachen schenken zu können.“

Zusatztermine 
Sonnabend, 29. Dezember, 20 Uhr
Sonntag, 30. Dezember, 15:30 Uhr
Sonntag, 30. Dezember, 20 Uhr

Hinweis: In der Woche vom 24. Dezember bis 31. Dezember bleibt das Theaterbüro geschlossen. Der Kartenverkauf findet aber während der Schalterstunden bei den Vorverkaufspartnern „Wilhelmshavener Zeitung“, „Guten Morgen Sonntag“, „Neue Rundschau“ und Tourist-Information sowie allen Nordwest-Ticket-Vorverkaufsstellen statt.

Karten können auch über den Web-Shop des Theaters am Meer erstanden werden:
http://shops.ticketmasterpartners.com/nwt-webshop-theater-am-meer/

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Guten Morgen Sonntag | 2. Dezember 2018

Oldie „Op Düvels Schuuvkaar“ begeistert Zuschauer

THEATER AM MEER reagiert mit zwei Zusatzvorstellungen

„De Fro, de den Stall utmesten deiht, ward freet!“, sagt Heiko Herkens und ahnt nicht, was er sich damit für einen Stress ins Haus holt. Auf dem Foto (v.l.n.r.):  Annika Gärtner (als Helga), Arnold Preuß (Jan Spin), Rune Opitz (Heiko Herkens) und Dagmar Wehrmann (Taline) –
Foto: TaM, Olaf Preuschoff

Wilhelmshaven.   (gms) „Dass ausgerechnet unser Theateroldie ‚Op Düvels Schuuvkaar‘ so ein Renner wird, haben wir nicht gedacht“, freut sich Theaterleiter Arnold Preuß über die Kartennachfrage bei der aktuellen Inszenierung des Theaters in der Kieler Straße. „Nach der sehr erfolgreichen Premiere, die von Publikum und Kritikern gleichermaßen hervorragend beurteilt wurde, ging der Run auf die Karten los, so dass wir schon für Sonntag, 30. Dezember eine Zusatzvorstellung für 15.30 Uhr freigeben mussten. Da die Kartennachfrage weiterhin hoch ist und sämtliche Vorstellungen bis zum 26. Dezember so gut wie ausverkauft sind, haben wir für Sonntag, 30. Dezember eine weiter Vorstellung um 20 Uhr ab sofort in den freien Verkauf gegeben.“

Karl Bunjes „Op Düvels Schuuvkaar“ gehört seit den frühen 50er Jahren durch die damals straßenfegerartigen Fernsehsendungen aus dem Ohnsorg-Theater zu den vielfach gespielten Klassikern der Niederdeutschen Bühnen. Es geht in dem turbulenten und unterhaltsamen Stück aus dem frühen Nachkriegsjahr 1946 darum, dass Knecht Jan Spin und Magd Taline den Herkenshof mit Hilfe von Marie, dem Flüchtlingsmädchen aus Pommern, fleißig bewirtschaften, aber die Arbeit nicht mehr schaffen. Eine männliche Hand fehlt.

Jungbauer Heiko Herkens, aus Kriegsgefangenschaft zurückgekehrter Frauenschwarm, brennt aber lieber Schnaps und macht Schwarzmarktgeschäfte. Ferner treibt er sich mit der leichtlebigen Helga, der Tochter des Dorfpolizisten Fied Hillmer, herum. Helga würde Heiko auch gerne heiraten, aber in der Landwirtschaft arbeiten, das mag sie nun gar nicht. Dabei müsste dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun zum Nachbargrundstück repariert werden. Magd Taline setzt Heiko mächtig unter Dampf und in seiner Not verspricht Heiko unter Zeugen, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Er ahnt nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.

NEUE RUNDSCHAU vom 28. November 2018

Traumstart für „Op Düvels Schuuvkaar“

Nostalgischer Rückblick auf „verteufelte Zeiten“

Einen Traumstart hat das Stück "Op Düvels Schuuvkaar" bei der Premiere hingelegt. Noch gibt es Karten im freien Verkauf.

Schandarm Hillmer (Walter Bleckwedel 2.v.r.) findet mit Hilfe von Marie (Chantal Müller, li.) und Tochter Helga (Annika Gärtner, 2.v.l.) den versteckten Alkoven, allerdings ohne die vermutete Schnapsbrennerei, was auch Heiko (Rune Opitz, r.) verblüfft.– Foto: TaM, Olaf Preuschoff

Was ein Alptraum hätte werden können, wurde ein Traumstart. Zwei Tage vor der Premiere drohte ein krankheitsbedingter Ausfall zum Fiasko für das Theater am Meer zu werden. Die Übernahme der Rolle des Jan Spin durch Regisseur Arnold Preuß und die Energieleistung des gesamten Ensembles mit Unterstützung von Marion Zomerland endete in einer furiosen Premiere mit stehenden Ovationen und lautstarken Beifallsbekundungen. Dieser Erfolg führte sehr schnell zu einer starken Kartennachfrage, so dass eine zusätzliche Vorstellung für Sonntag, dem 30. Dezember 2018, um 15.30 Uhr in den freien Verkauf geht (Hinweis: Inzwischen auch für eine Vorstellung um 20 Uhr).

In dem vielfach gespielten Klassiker geht es darum, dass Knecht Jan Spin und Magd Taline den Herkenshof mit Hilfe von Marie, dem Flüchtlingsmädchen aus Pommern, bewirtschaften. Jungbauer Heiko Herkens, just aus der Kriegsgefangenschaft nach dem verlorenen II. Weltkrieg heimgekehrter Frauenschwarm, brennt lieber Schnaps, macht Schwarzmarktgeschäfte und treibt sich mit der leichtlebigen Helga, der Tochter des Dorfpolizisten Fied Hillmer, herum. Helga würde Heiko gerne heiraten, aber arbeiten in der Landwirtschaft, das mag sie nun gar nicht. Dabei müsste dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun zum Nachbargrundstück repariert werden, da die Kühe schon ausgebrochen sind. Magd Taline setzt Heiko mächtig unter Dampf und in seiner Not verspricht Heiko, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Er ahnt nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.

In der Inszenierung und im Bühnenbild von Arnold Preuß stehen auf der Bühne: Annika Gärtner, Chantal Müller, Dagmar Wehrmann, Walter Bleckwedel, Rune Opitz und Arnold Preuß.

Weitere Termine - zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -
Sonnabend, 01.12.2018, 20 Uhr - Abo F
Sonntag, 02.12.2018, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 02.12.2018, 20 Uhr - Abo G
Sonnabend, 08.12.2018, 20 Uhr - Abo H
Sonntag, 09.12.2018, 15:30 Uhr - Abo N 4
Sonntag, 09.12.2018, 20 Uhr - freier Verkauf
Mittwoch, 12.12.2018, 20 Uhr - freier Verkauf
Mittwoch, 26.12.2018, 20 Uhr - freier Verkauf
Sonntag, 30.12.2018, 15:30 Uhr - Zusatzvorstellung freier Verkauf
Sonntag, 30.12.2018, 20 Uhr – Zusatzvorstellung freier Verkauf

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

THEATER AM MEER | 28. November 2018

Oldie „Op Düvels Schuuvkaar“ begeistert Zuschauer

THEATER AM MEER reagiert mit zwei Zusatzvorstellungen auf Kartennachfrage

„De Fro, de den Stall utmesten deiht, ward freet!“, sagt Heiko Herkens und ahnt nicht, was er sich damit für einen Stress ins Haus holt. Auf dem Foto (v.l.n.r.):  Annika Gärtner (als Helga), Arnold Preuß (Jan Spin), Rune Opitz (Heiko Herkens) und Dagmar Wehrmann (Taline) –
Foto: TaM, Olaf Preuschoff

THEATER AM MEER – „Dass ausgerechnet unser Theateroldie ‚Op Düvels Schuuvkaar‘ so ein Renner wird, haben wir nicht gedacht“, freut sich Theaterleiter Arnold Preuß über die Kartennachfrage bei der aktuellen Inszenierung des Theaters in der Kieler Straße. „Nach der sehr erfolgreichen Premiere, die von Publikum und Kritikern gleichermaßen hervorragend beurteilt wurde, ging der Run auf die Karten los, so dass wir schon für Sonntag, 30. Dezember eine Zusatzvorstellung für 15.30 Uhr freigeben mussten. Da die Kartennachfrage weiterhin hoch ist und sämtliche Vorstellungen bis zum 26. Dezember so gut wie ausverkauft sind, haben wir für Sonntag, 30. Dezember eine weiter Vorstellung um 20 Uhr ab sofort in den freien Verkauf gegeben.“

Karl Bunjes „Op Düvels Schuuvkaar“ gehört seit den frühen 50er Jahren durch die damals straßenfegerartigen Fernsehsendungen aus dem Ohnsorg-Theater zu den vielfach gespielten Klassikern der Niederdeutschen Bühnen. Es geht in dem turbulenten und unterhaltsamen Stück aus dem frühen Nachkriegsjahr 1946 darum, dass Knecht Jan Spin und Magd Taline den Herkenshof mit Hilfe von Marie, dem Flüchtlingsmädchen aus Pommern, fleißig bewirtschaften, aber die Arbeit nicht mehr schaffen. Eine männliche Hand fehlt.

Jungbauer Heiko Herkens, aus Kriegsgefangenschaft zurückgekehrter Frauenschwarm, brennt aber lieber Schnaps und macht Schwarzmarktgeschäfte. Ferner treibt er sich mit der leichtlebigen Helga, der Tochter des Dorfpolizisten Fied Hillmer, herum. Helga würde Heiko auch gerne heiraten, aber in der Landwirtschaft arbeiten, das mag sie nun gar nicht. Dabei müsste dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun zum Nachbargrundstück repariert werden. Magd Taline setzt Heiko mächtig unter Dampf und in seiner Not verspricht Heiko unter Zeugen, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Er ahnt nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.

In der Inszenierung und im Bühnenbild von Arnold Preuß stehen Annika Gärtner (als Helga), Chantal Müller (als Marie), Dagmar Wehrmann (als Taline), Walter Bleckwedel (als Schandarm Fied Hillmer), Rune Opitz (als Heiko Herkens) und Arnold Preuß (als Jan Spin) auf der Bühne.

Weitere Termine - zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -
Sonnabend, 01.12.2018, 20 Uhr - Abo F
Sonntag, 02.12.2018, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 02.12.2018, 20 Uhr - Abo G
Sonnabend, 08.12.2018, 20 Uhr - Abo H
Sonntag, 09.12.2018, 15:30 Uhr - Abo N 4
Sonntag, 09.12.2018, 20 Uhr - freier Verkauf
Mittwoch, 12.12.2018, 20 Uhr - freier Verkauf
Mittwoch, 26.12.2018, 20 Uhr - freier Verkauf
Sonntag, 30.12.2018, 15:30 Uhr - Zusatzvorstellung freier Verkauf
Sonntag, 30.12.2018, 20 Uhr – Zusatzvorstellung freier Verkauf

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Leserbrief in der WZ vom 20. November 2018

Vergnügen

Zum Artikel „Warum es das Publikum von den Sitzen riss“ (WZ vom 12. November)

Am Samstag durfte ich Zuschauer bei der Premiere des Theaterstücks „Op Düvels Schuuvkaar“ vom „Theater am Meer“ sein. Vorweg wurden wir informiert, dass bei drei von sechs Rollen Spieler umbesetzt werden mussten. Die Zeitung berichtete davon. Kurzfristig ist unter anderem Arnold Preuß eingesprungen. Was war das für eine tolle Premiere! Spaß und Vergnügen von Anfang an. Jeder der Schauspieler ging in seiner Rolle auf. Vielen,lieben Dank für diesen tollen Abend!

Ik kom wedder...

Ernst G., Wilhelmshaven

Pressemeldung Nr. 14|15. November 2018 - THEATER AM MEER

Traumstart für „Op Düvels Schuuvkaar“

Nostalgischer Rückblick auf „verteufelte Zeiten“ erfreut sich starker Kartennachfrage

Schandarm Hillmer (Walter Bleckwedel 2.v.r.) findet mit Hilfe von Marie (Chantal Müller, li.) und Tochter Helga (Annika Gärtner, 2.v.l.) den versteckten Alkoven, allerdings ohne die vermutete Schnapsbrennerei, was auch Heiko (Rune Opitz, r.) verblüfft.– Foto: TaM, Olaf Preuschoff

Was ein Alptraum hätte werden können, wurde ein Traumstart. Zwei Tage vor der Premiere drohte ein krankheitsbedingter Ausfall zum Fiasko für das Theater am Meer zu werden. Die Übernahme der Rolle des Jan Spin durch Regisseur Arnold Preuß und die Energieleistung des gesamten Ensembles mit Unterstützung von Marion Zomerland endete in einer furiosen Premiere mit stehenden Ovationen und lautstarken Beifallsbekundungen. Dieser Erfolg führte sehr schnell zu einer starken Kartennachfrage, so dass eine zusätzliche Vorstellung für Sonntag, dem 30. Dezember 2018, um 15.30 Uhr in den freien Verkauf geht.

In dem vielfach gespielten Klassiker geht es darum, dass Knecht Jan Spin und Magd Taline den Herkenshof mit Hilfe von Marie, dem Flüchtlingsmädchen aus Pommern, bewirtschaften. Jungbauer Heiko Herkens, just aus der Kriegsgefangenschaft nach dem verlorenen II. Weltkrieg heimgekehrter Frauenschwarm, brennt lieber Schnaps, macht Schwarzmarktgeschäfte und treibt sich mit der leichtlebigen Helga, der Tochter des Dorfpolizisten Fied Hillmer, herum. Helga würde Heiko gerne heiraten, aber arbeiten in der Landwirtschaft, das mag sie nun gar nicht. Dabei müsste dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun zum Nachbargrundstück repariert werden, da die Kühe schon ausgebrochen sind. Magd Taline setzt Heiko mächtig unter Dampf und in seiner Not verspricht Heiko, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Er ahnt nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.

In der Inszenierung und im Bühnenbild von Arnold Preuß stehen auf der Bühne: Annika Gärtner, Chantal Müller, Dagmar Wehrmann, Walter Bleckwedel, Rune Opitz und Arnold Preuß.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. November 2018 - EVENTS IN DER REGION

"Op Düvels Schuuvkaar" - Niederdeutscher Klassiker im Theater am Meer

Chantal Müller als Marie und Dagmar Wehrmann als Taline im neuen Erfolgsstück des Theaters am Meer "Op Düvels Schuuvkaar"

Das Theater am Meer setzte mit der Premiere der Komödie „Op Düvels Schuuvkaar“ von Karl Bunje seine aktuelle Spielzeit im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 fort.

Knecht Jan Spin und Magd Taline bewirtschaften den Herkenshof mit Hilfe von Marie, dem Flüchtlingsmädchen aus Pommern. Jungbauer Heiko Herkens, just aus der Kriegsgefangenschaft nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg heimgekehrter Frauenschwarm, brennt lieber Schnaps, macht Schwarzmarktgeschäfte und treibt sich mit der leichtlebigen Helga, der Tochter des Dorfpolizisten Fiet Hillmer, herum. Helga würde Heiko gerne heiraten, aber arbeiten in der Landwirtschaft, das mag sie nun gar nicht. Magd Taline setzt Heiko mächtig unter Dampf und in seiner Not verspricht Heiko, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet.

Jeversches Wochenblatt vom 13. November 2018

PREMIERE Bühnenleiter Arnold Preuß muss kurzfristig einspringen

Amateurschauspieler lassen sich von den personellen Sorgen nicht beeindrucken.

VON DIETMAR BÖKHAUS

Im Beisein von Knecht Jan Spin (links) und Dorfgendarm Fied Hillmer fordert Magd Taline vom Jungbauern Heiko Herkens, dass der doch endlich seine Arbeit auf dem Hof erledigt, statt Schnaps zu brennen. BILD: DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN - Eine besondere, eine doppelte Premiere erlebten die Zuschauer im Theater am Meer in der Kieler Straße. Nicht nur, dass drei der sechs Rollen für das aktuelle Stück neu besetzt werden mussten, meldete sich auch noch der Schauspieler Clemens Otte am Dienstag vergangener Woche, vier Tage vor der Premiere, krankheitsbedingt ab. Seine Rolle im Stück „Op Düvels Schuuvkaar" von Karl Bunje musste neu besetzt werden.

Arnold Preuß, der in diesem Stück Regie führt, sprang in die Bresche und übernahm die Rolle des Jan Spin. „Eine solche Premiere hatten wir noch nie", sagte Marion Zomerland, die vor Beginn der Aufführung vor das Publikum trat und die Lage erklärte. Sie bat um Verständnis, wenn ab und zu mal ein Textbuch zu sehen sei. Eine ehrliche Ansage, die vom Publikum mit Applaus quittiert wurde.

Das Stück spielt im Frühjahr 1946. Die Stunde „Null", in der Nachkriegsdeutschland nicht nur durch Lebensmittelmarken und Aufteilung in vier alliierte Zonen gekennzeichnet ist, sondern auch durch riesige Flüchtlingsströme.  Es standen mit Chantal Müller (spielt das Flüchtlingsmädchen Marie), Arnold Preuß (Knecht Jan Spin), Dagmar Wehrmann (Magd Taline), Rune Opitz (Jungbauer Heiko Herkens), das Theaterurgestein Walter Bleckwedel (Dorfpolizist Fied Hillmer) und Annika Gärtner (Fied Hillmers Tochter Helga) wieder Akteure auf der Bühne, die ihr Handwerk verstehen.

Das Stück steht zum vierten Mal auf dem Spielplan des Theaters und hat nichts von seinem Reiz verloren, wie die Premiere am Samstag zeigte. Immer wieder gab das Publikum verdienten Zwischenapplaus bei dieser Komödie, in der Jungbauer Heiko Herkens gerade aus der Kriegsgefangenschaft auf seinen Hof heimgekehrt ist, der mehr schlecht als recht läuft. Der Bauer brennt lieber Schnaps mit Knecht Jan Spin und macht mit „dem echten Hullmannschen" Schwarzmarktgeschäfte. Jungbauer Heiko lässt sich von der leichtlebigen Helga (Annika Gärtner) den Kopf verdrehen, statt sich um seinen Hof zu kümmern.  „Wenn ich dich heiraten soll, dann muss ich aber eine Großmagd für die Landwirtschaft haben, die die Arbeit macht", sagt sie. Dabei muss dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun zum Nachbargrundstück repariert werden, da schon mehrfach Kühe ausgebüxt sind. Aber nichts passiert, bis Heiko verspricht, diejenige zu heiraten, die ihm den Stall bis 18 Uhr ausmistet. So nehmen die Verwicklungen ihren Lauf.

Die Schauspieler wurden vom Publikum mit viel Zwischenapplaus, Bravo-Rufen und langanhaltendem stehenden Applaus am Ende des Stücks belohnt. Theaterleiter Preuß, der schon für das nächste Stück „Wer hett Angst Vör Virginia Woolf...?" probt, hat dafür gesorgt, dass die Gäste einen kurzweiligen Abend erlebten. Die Premiere ausfallen zu lassen, wäre für die Akteure keine Option gewesen — und die Zuschauer nahmen das Textbuch als unverhoffte Requisite an.

Wilhelmshavener Zeitung vom 12. November 2018

Warum es das Publikum von den Sitzen riss

THEATER AM MEER „Op Düwels Schuuvkaar": Alle Herausforderungen gemeistert

Standen auf der Bühne: (v.l.) Annika Gärtner (Helga), Arnold Preuß (Jan Spin), Rune Opitz (Heiko Herkens), Dagmar Wehrmann (Taline). Foto: Olaf Preuschoff, TaM

WILHELMSHAVEN/WAN - Mehr schiefgehen als bei der jüngsten Inszenierung des Wilhelmshavener Theaters am Meer konnte eigentlich gar nicht. Drei der sechs Rollen für das neue Stück mussten während der Proben umbesetzt werden und dann kam Dienstag vor der Premiere die Hiobsbotschaft: Clemens Otte fällt krankheitsbedingt aus! Das erklärte Marion Zomerland vom Bühnenvorstand am Samstag dem Premierenpublikum von Karl Bunjes „Op Düwels Schuuvkaar". Da sei nun Regisseur Arnold Preuß notgedrungen für die umfangreiche Rolle des Knechts Jan Spin eingesprungen und man bitte um Entschuldigung, wenn der zwischendurch immer wieder das Textbuch bemühen müsse.

Und das Ergebnis dieser Improvisation: die Premiere gelang so großartig, dass es das Publikum nach dem letzten Satz von den Sitzen riss zu Ovationen und Bravo-Rufen im Stehen.

Der Vierakter aus dem Jahre 1946, das sich ganz dieser Zeit direkt nach dem Krieg widmet, hat ohnehin seine zeitlosen Qualitäten. Und das Ensemble wurde dem mit seiner Spielfreude vollauf gerecht. Wenn da die handfeste Magd Taline (Dagmar Wehrmann) und Knecht Jan seit 25 Jahren den Herkenshof auf Schwung halten, kommt immer öfter Ärger auf, als der junge Bauer Heiko (Rune Opitz) als Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft sich um nichts kümmert und lieber Geld mit Schwarzbrennerei machen will. Knecht Jan ist sein eifriger Mithelfer beim Brennen, Verstecken und den Kostproben. ´

Und dann turtelt Heiko auch noch ausgerechnet mit der „fludderigen Deern" Helga (Annika Gärtner), die als hochnäsiges Dämchen herumstolziert, sich gern beschenken lässt und mit bäuerlicher Arbeit so gar nichts am Hut hat. Als Taline wegen seiner Faulheit mit Streik droht, lässt sich Heiko zu einem heiklen Versprechen hinreißen: diejenige, die seinen Kuhstall bis 18 Uhr ausmiste und blitzblank mache, werde er heiraten!

Was die starke Taline zu Heikos Entsetzen tatsächlich schafft — und schon hat er die zweite Braut am Hals. Zwischendurch taucht auch noch Gendarm Hillmer (Walter Bleckwedel) auf, der zwar gern vom Schwarzgebrannten kostet, aber dessen Geheimnis nicht erfahren darf. Ganz nebenher ist er auch noch der Vater von Helga und bedauert den Bauern als ihren Verlobten. Schließlich kennt er deren Qualitäten so gut, dass er ihr sogar auf offener Bühne den Allerwertesten versohlt.

Der Bauer in Nöten, alles läuft durcheinander und nur in dem braven, fleißigen Flüchtlingsmädchen Marie (Chantal Müller) hat er eine ehrliche Hilfe, die immer wichtiger wird. Zumal die Verlobung und das Jubiläum von Taline und Jan bevorsteht und alle im Dorf davon wissen und kommen wollen. Ob und wie es dann zu einem Happy End kommt, soll hier nicht vorweggenommen werden.

Vor allem wird ihnen ein Theatervergnügen mit viel herzhaftem Humor geboten, bei dem insbesondere Dagmar Wehrmann als herzerfrischende Magd immer wieder die Szene beherrscht, aber auch Improvisationskünstler Arnold Preuß sein Komödiantentum sprudeln lässt.

Die nächsten Vorstellungen folgen am 16. und 18. November, jeweils um 20 Uhr, Kieler Str. 63.

THEATER AM MEER | 09. November 2018

+++ Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble hat Arnold Preuß die Rolle des "Jan Spin" in seiner Inszenierung "Op Düvels Schuuvkaar" übernommen +++

WILHELMSHAVEN | 08. November 2018

Generalprobe "Op Düvels Schuuvkaar"

Fotostrecke von Olaf Preuschoff

Taline (Dagmar Wehrmann) hat die schwarze für den Bauern gebügelt und Jan Spin (Arnold Preuß) hat Schnaps schwarz gebrandt. Da ist der Krach vorprogrammiert.

Marie (Chantal Müller) berichtet, dass die Kühe ausgebrochen sind und das Holz wieder dicht gemacht werden muss, was Heiko Herkens (Rune Opitz) nun gar nicht im Sinn hat.

Jan und Heiko laden Schandarm Fied Hillmer (Walter Bleckwedel) zum Schnaps ein - er müsse schließlich prüfen, ob dies nicht ein schwarzgebrannter Schnaps sei.

Jan und Heiko tarnen den Alkoven.

Jetzt kann die Schnapsbrennerei in großem Stile losgehen.

Heiko schenkt Helga (Annika Gärtner) eine goldene Uhr.

Heiko verspricht derjenigen Frau, die den Stall ausmistet, die Ehe.... und Taline sagt, sie macht's.

Marie ist betrübt, dass Taline so schwer schuften muss, nur weil Heiko dazu keine Lust hat.

Taline ruft: "Ik heff wunnen"!

Nun sitzt Heiko in der Fall. Wat seggt is, is seggt - er muss Taline heiraten.

"Mein lieber Heiko", spricht Taline und bringt Heiko in Rage.

Helga macht Marie schlecht bei Heiko.

Geschickt weiß sie Heiko zu becircen.

Nach dem Verlobungskuss mit Helga erscheint Taline.

Taline schwärmt Heiko vor als er noch'n kleiner Buttjer war und sie Mutters Stelle vertrat.

Nun fordert sie ihren Verlobungskuss.

Für die Verlobung soll auch ein neues Kleid her, für sie und für Marie, die sich sehr freut.

Helgas Vater der Schandarm Hillmer erscheint und ist wenig begeistert von dem was er hört und sieht.

Die Arbeit auf dem Felde hat Heiko die Augen geöffnet. Beide haben sich ineinander verliebt.

Was natürlich Helga nicht erfreut, die auf ihre Rechte pocht.

Sie droht mit einem riesengroßen Spektakel.

Taline, die Braut Nummer zwei, besteht auf den gegebenen Verlobungskuss.

Taline treibt ihr Spiel, alles so zu richten, wie sie es sich in den Kopf gesetzt hat, weiter. Sehr zur Verunsicherung von Marie.

Schandarm Hillmer ist sehr verwundert, dass schon wieder zwei Flaschen echten Hullmannschen aufgetaucht sein sollen. Er wird mehr als misstrauisch.

Nun hat Marie doch das schöne Verlobungskleid bekommen und Taline und Heiko sind glücklich.

Es könnte alles so schön sein, wenn nicht der Racheengel Helga unterwegs ist.

Jan Spin kann leider nicht mit anfassen, den Schrank wegzuziehen, er hat schließlich beide Hände in den Taschen.

Was gibt es denn im Alkoven zu entdecken?

Was? Nun will Taline, dass Jan Spin sein Heiratsversprechen wahrmacht?

Wilhelmshavener Zeitung | 07. November 2018

Liebe und Neid in verteufelten Zeiten

PREMIERE "Theater am Meer" zeigt im kleinen Schauspielhaus "Op Düvels Schuuvkaar" von Karl Bunje

Taline (Dagmar Wehrmann) reizt Heiko (Rune Opitz) bis aufs Blut mit ihrem süßlichen „mien leve Heiko“. – Foto: TaM, A. Preuß

Lebensmittelmarken, hohe Arbeitslosigkeit und Städte in Trümmern: Das neue Stück des "Theaters am Meer" macht die Nachkriegszeit lebendig - und schlägt einen Bogen ins Jetzt.

WILHELMSHAVEN/MEH - Es ist das Frühjahr 1946, in der Stunde „Null“. Nachkriegsdeutschland ist nicht nur durch Lebensmittelmarken und Aufteilung in vier alliierte Zonen gekennzeichnet, sondern auch durch riesige Flüchtlingsströme. Allein in Westdeutschland suchten damals zehn Millionen Menschen Zuflucht. Das Wirtschaftsleben ist geprägt durch Schwarzmarkthandel und Schwarzbrennereien. Es gab nichts zu beißen und nichts zu bieten. Die Arbeitslosigkeit ist riesig, die Städte lagen in Trümmern - Wilhelmshaven ist zu fast 70 % zerstört.

In dieser Zeit spielt „Op Düvels Schuuvkaar“, das am Sonnabend, 10. November, um 20 Uhr, die aktuelle Spielzeit des "Theaters am Meer" fortsetzt.  Im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63 zeigen die Akteure das niederdeutsche Stück von Karl Bunje, das zu den Klassikern der guten alten Ohnsorg-Fernsehzeit gehört. Bühnenbaas Arnold Preuß inszeniert den vielgespielten Bühnenhit, der zum vierten Mal auf dem Spielplan des Theaters steht.

Autor Karl Bunje kam 1910 als Siebenjähriger mit seiner Familie von Neuenburg nach Wilhelmshaven. Ab 1920 arbeitete er im Steueramt Rüstringen, später dann in der Reichsfinanzverwaltung. Seit 1937 konnte er als selbständiger Autor von den Einnahmen seiner erfolgreichen Stücke leben. Über Brake, wo er die dortige Niederdeutsche Bühne gründete, fand er dann später in Oldenburg und Köln seine Heimat.

Das '"Theater am Meer" will die Zeiten mit diesem Klassiker auf humorvolle Weise wieder lebendig werden lassen. "Ich möchte deutlich machen, dass das Stück einen historischen Bezug hat, die Motive der handelnden Personen aber von zeitlosen Gefühlen wie Liebe, Neid und Verleumdung geprägt sind", sagt Preuß. Weltweit festzustellende Tendenzen nach konservativem Gedankengut machten deutlich, dass das Stück auch nach über 70 Jahren einen Bezug zur Jetztzeit habe.

In "Op Düvels Schuuvkaar" bewirtschaften Knecht Jan Spin (Clemens Otte) und Magd Taline (Dagmar Wehrmann) den Herkenshof mit Hilfe von Marie (Chantal Müller), dem Flüchtlingsmädchen aus Pommern. Jungbauer Heiko Herkens (Rune Opitz), just aus der Kriegsgefangenschaft nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg heimgekehrter Frauenschwarm, brennt lieber Schnaps, macht Schwarzmarktgeschäfte und treibt sich mit der leichtlebigen Helga (Annika Gärtner), der Tochter des Dorfpolizisten Fiet Hillmer (Walter Bleckwedel), herum. Helga würde Heiko gerne heiraten, aber arbeiten in der Landwirtschaft, das mag sie nun gar nicht.

Magd Taline setzt Heiko mächtig unter Dampf und in seiner Not verspricht Heiko, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Er ahnt nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.

Hinter der Bühne wirken mit: Arnold Preuß (Bühnenbildkonzept), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Inge Gelhart, Traute Fischer (Requisiten); Iris Holjesiefken (Souffleuse), Fynn Dießner (Inspizient), Melina Seegardel (Beleuchtung); Ilona Düsterdich (Maske); Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Ingo Heuer, Werner Dörnath (Hausdienst) und Marion Zomerland (künstlerische Beratung).

Die Premiere ist am Sonnabend, 10 . November, um 20 Uhr im kleinen Schnauspielhaus, Kieler Straße 63.

Der NEUE Lotse vom 1. November 2018

„Op Düvels Schuuvkaar“

Premiere 10. November

Das Ensemble von „Op Düvels Schuuvkaar“: (v.l.) Clemens Otte, Dagmar Wehrmann, Walter Bleckwedel, Chantal Müller, Rune Opitz und Annika Gärtner. – Foto: TaM, A. Preuß

Nachkriegsdeutschland ist nicht nur durch Lebensmittelmarken und Aufteilung in vier Zonen der Alliierten gekennzeichnet, sondern auch durch riesige Flüchtlingsströme, einen illegalen Schwarzmarkthandel und ebensolche Schwarzbrennereien. Viele Menschen haben diese „verteufelten Zeiten“ längst vergessen. Mit der vierten Wiederaufführung dieses humorvollen Klassikers des Niederdeutschen Theaters von Karl Bunje lässt das Theater am Meer diese Zeiten wieder lebendig werden (Regie: Arnold Preuß).

Inhalt
Knecht Jan Spin und Magd Taline bewirtschaften den Herkenshof mit Hilfe des Flüchtlingsmädchens Marie. Jungbauer Heiko, aus dem II. Weltkrieg heimgekehrter Frauenschwarm, brennt lieber Schnaps, macht Schwarzmarktgeschäfte und treibt sich mit der leichtlebigen Helga herum. Sie ist Tochter des Dorfpolizisten Fiet Hillmer und würde Heiko gerne heiraten, mag aber nicht arbeiten - schon gar nicht in der Landwirtschaft.  Dabei müsste dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun repariert werden.

Als Fied eine Totalrevision ankündigt, verlegen Heiko und Jan die Schwarzbrennerei in einen Alkoven, den sie durch einem Schrank betreten können. Nun kann das Geschäft mit dem selbstgebrannten Schnaps in großem Stil aufgezogen werden - immerhin ist der von so guter Qualität, dass selbst der Wachtmeister ihn für legale Ware hält und gern ein Schlückchen davon trinkt. Indes droht der Hof völlig zu verkommen, also verspricht Heiko, diejenige Frau  zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Er ahnt nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.

Theater am Meer | Pressemeldung Nr. 13 | 30. Oktober 2018

„Op Düvels Schuuvkaar“ - Niederdeutscher Klassiker im Theater am Meer

Karl Bunjes humorvoller Blick auf „verteufelte Zeiten“

Taline (Dagmar Wehrmann) reizt Heiko (Rune Opitz) bis aufs Blut mit ihrem süßlichen „mien leve Heiko“. – Foto: TaM, A. Preuß

Das Theater am Meer setzt mit der Premiere der Komödie „Op Düvels Schuuvkaar“ von Karl Bunje seine aktuelle Spielzeit am Sonnabend, 10. November 2018, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 fort. Für viele Freunde des niederdeutschen Theaterspiels gehört „Op Düvels Schuuvkaar“ zu den Klassikern der guten alten Ohnsorg-Fernsehzeit. Bühnenbaas Arnold Preuß inszeniert den vielgespielten Bühnenhit, der zum vierten Mal auf dem Spielplan des Theaters am Meer steht.

Autor Karl Bunje kam 1910 als Siebenjähriger mit seiner Familie von Neuenburg nach Wilhelmshaven. Ab 1920 arbeitete er im Steueramt Rüstringen, später dann in der Reichsfinanzverwaltung. Seit 1937 konnte er als selbständiger Autor von den Einnahmen seiner erfolgreichen Stücke (u.a. „De Etappenhas“, „Dat Hörrohr“) leben. Über Brake, wo er die dortige Niederdeutsche Bühne gründete, fand er dann später in Oldenburg und Köln seine Heimat.

Bunjes Stück spielt im Frühjahr 1946, in der Stunde „Null“. Nachkriegsdeutschland ist nicht nur durch Lebensmittelmarken und Aufteilung in vier alliierte Zonen gekennzeichnet, sondern auch durch riesige Flüchtlingsströme. Allein in Westdeutschland suchten damals zehn Millionen Menschen Zuflucht. Die Vertriebenen wurden als "Polacken" und "Zigeuner" angefeindet. Das Wirtschaftsleben war geprägt durch illegalen Schwarzmarkthandel und ebensolche Schwarzbrennereien. Es gab nichts zu beißen und nichts zu bieten. Die Arbeitslosigkeit war riesig, die Städte lagen in Trümmern. Wilhelmshaven beispielswiese war zu fast 70 % zerstört.

Viele Menschen haben diese „verteufelten Zeiten“ längst vergessen. Das Theater am Meer will mit diesem Klassiker des niederdeutschen Theaters diese Zeiten auf humorvolle Weise wieder lebendig werden lassen. Arnold Preuß möchte in seiner Inszenierung deutlich machen, dass das Stück auf der einen Seite einen sehr historischen Bezug habe, gleichzeitig aber die Motive der handelnden Personen von zeitlosen Gefühlen wie „Liebe“, „Neid“, „Verleumdung“ geprägt seien. Weltweit festzustellende Tendenzen nach konservativem Gedankengut machten dabei deutlich, dass das Stück auch nach über 70 Jahren einen Bezug zur Jetztzeit habe, so der Regisseur. Das Stück sei eine klassische, sehr unterhaltsame Komödie, doch wie sagte Autor Karl Bunje selbst in seinem Prolog: „Twüschen Lachen un Freid is ok mal’n eernsthaftig Korn twüschenseit!“

Worum geht es in „Op Düvels Schuuvkaar“?
Knecht Jan Spin (Clemens Otte) und Magd Taline (Dagmar Wehrmann) bewirtschaften den Herkenshof mit Hilfe von Marie (Chantal Müller), dem Flüchtlingsmädchen aus Pommern. Jungbauer Heiko Herkens (Rune Opitz), just aus der Kriegsgefangenschaft nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg heimgekehrter Frauenschwarm, brennt lieber Schnaps, macht Schwarzmarktgeschäfte und treibt sich mit der leichtlebigen Helga (Annika Gärtner), der Tochter des Dorfpolizisten Fiet Hillmer (Walter Bleckwedel), herum. Helga würde Heiko gerne heiraten, aber arbeiten in der Landwirtschaft, das mag sie nun gar nicht. Es sei denn, der Bauer stellt noch eine Großmagd ein. Dabei müsste dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun zum Nachbargrundstück repariert werden, da die Kühe schon ausgebrochen sind. Magd Taline setzt Heiko mächtig unter Dampf und in seiner Not verspricht Heiko, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Er ahnt nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.

Es stehen der Bühne: Annika Gärtner, Chantal Müller, Dagmar Wehrmann, Walter Bleckwedel, Rune Opitz und Clemens Otte. Ferner wirken hinter der Bühne mit Arnold Preuß (Bühnenbildkonzept), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Inge Gelhart, Traute Fischer (Requisiten); Iris Holjesiefken (Souffleuse), Fynn Dießner (Inspizient), Melina Seegardel (Beleuchtung); Ilona Düsterdich (Maske); Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Ingo Heuer, Werner Dörnath (Hausdienst) und Marion Zomerland (künstlerische Beratung).

Termine - Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -
Sonnabend, 10.11.2018, 20:00 Uhr - Abo P
Sonntag, 11.11.2018, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 16.11.2018, 20:00 Uhr - Abo A
Sonntag, 18.11.2018, 15:30 Uhr - Vorstellung für Banter Kirche im TaM
Sonntag, 18.11.2018, 20:00 Uhr - Abo B
Sonnabend, 24.11.2018, 20:00 Uhr - Abo D
Sonntag, 25.11.2018, 15:30 Uhr - Abo N 2
Sonntag, 25.11.2018, 20:00 Uhr - Abo E
Mittwoch, 28.11.2018, 20:00 Uhr - Abo C
Sonnabend, 01.12.2018, 20:00 Uhr - Abo F
Sonntag, 02.12.2018, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 02.12.2018, 20:00 Uhr - Abo G
Sonnabend, 08.12.2018, 20:00 Uhr - Abo H
Sonntag, 09.12.2018, 15:30 Uhr - Abo N 4
Sonntag, 09.12.2018, 20:00 Uhr - freier Verkauf
Mittwoch, 12.12.2018, 20:00 Uhr - freier Verkauf
Mittwoch, 26.12.2018, 20:00 Uhr - freier Verkauf
Freitag, 28.12.2018, 20:00 Uhr - Z 18 freier Verkauf *
Sonnabend, 29.12.2018, 20:00 Uhr - Z 19 freier Verkauf *
Sonntag, 30.12.2018, 15:30 Uhr - Z 20 freier Verkauf *
Sonntag, 30.12.2018, 20:00 Uhr - Z 21 freier Verkauf *
*= Termine noch nicht freigegeben.

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Jan Spin (Clemens Otte) prüft den schwarzgebrannten Sluck

Marie (Chantal Müller) ist aus Pommern fliehend auf dem Herkenshof untergekommen

Taline (Dagmar Wehrmann) und Jan Spin (Clemens Otte) wollen, dass der Herkenshof wieder auf Vordermann gebracht wird - allerdings will Heiko nicht so Recht an die Arbeit ran

Helga (Annika Gärtner) rasselt mal wieder mit ihrem Vader Schandarm Hillen (Walter Bleckwedel) zusammen. Woher hat sie Zigaretten und Schokolade?

Alte Klassenkameraden tauschen Erinnerungen an ihren alten Lehrer aus. "Jan Spin, dar is nix binnen"

Schandarm Fiet ist in Nöten, seine Aktentasche mit Gerichtsakten und Hamsterware ist verschwunden. (v.l.n.r. Clemens Otte, Dagmar Wehrmann, Walter Bleckwedel, Rune OpitzI)

Heiko (Rune Opitz) hat sich gerade mit Helga (Annika Gärtner) verlobt, perplex schauen Jan Spin (Clemens Otte) und Taline (Dagmar Wehrmann) zu. Aber nicht lange...

KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN UND FRIESLAND 11/2018| 30. Oktober 2018

„Op Düvels Schuuvkaar“

Das Ensemble von „Op Düvels Schuuvkaar“: (v.l.) Clemens Otte, Dagmar Wehrmann, Walter Bleckwedel, Chantal Müller, Rune Opitz und Annika Gärtner. – Foto: TaM, A. Preuß

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - „Theater am Meer“ setzt mit der Premiere der Komödie „Op Düvels Schuuvkaar“ von Karl Bunje ihre aktuelle Spielzeit am Sonnabend, 10. November, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 fort. Der Leiter des ambitionierten Amateurtheaters, Arnold Preuß, inszeniert den vielgespielten Bühnenhit, der in Wilhelmshaven zum vierten Mal auf dem Spielplan des Theaters steht. Für viele Freunde des Niederdeutschen Theaterspiels gehört „Op Düvels Schuuvkaar“ zu den Klassikern aus der guten alten Ohnsorg-Fernsehzeit.

Autor Karl Bunje kam 1910 als Siebenjähriger mit seiner Familie von Neuenburg nach Wilhelmshaven. Ab 1920 arbeitete er im Steueramt Rüstringen, später dann in der Reichsfinanzverwaltung. Seit 1937 konnte er als selbständiger Autor von den Einnahmen seiner erfolgreichen Stücke (u.a. „De Etappenhas“, „Dat Hörrohr“) leben. Über Brake, wo er die dortige Niederdeutsche Bühne gründete, fand er dann später in Oldenburg und Köln seine Heimat.

Bunjes Stück spielt im Frühjahr 1946, in der sogenannten Stunde null. Nachkriegsdeutschland ist nicht nur durch Lebensmittelmarken und Aufteilung in vier Zonen der Alliierten gekennzeichnet, sondern auch durch riesige Flüchtlingsströme. Allein in Westdeutschland suchten damals zehn Millionen Menschen Zuflucht. Die Vertriebenen wurden als "Polacken" und "Zigeuner" angefeindet. Das Wirtschaftsleben war geprägt durch illegalen Schwarzmarkthandel und ebensolche Schwarzbrennereien.

Es gab nichts zu beißen und nichts zu bieten. Die Arbeitslosigkeit war riesig, die Städte lagen in Trümmern. Wilhelmshaven beispielswiese war zu fast 70 % zerstört. Viele Menschen haben diese „verteufelten Zeiten“ längst vergessen. Das „Theater am Meer“ will mit diesem Klassiker des Niederdeutschen Theaters diese Zeiten auf humorvolle Weise wieder lebendig werden lassen. Doch wie sagt Karl Bunje zu seinem Stück: „Twüschen Lachen un Freid is ok mal’n eernsthaftig Korn twüschenseit!“

Es stehen in der Regie von Arnold Preuß auf der Bühne: Annika Gärtner, Chantal Müller, Dagmar Wehrmann, Walter Bleckwedel, Rune Opitz und Clemens Otte. Ferner wirken hinter der Bühne mit Arnold Preuß (Bühnenbildkonzept), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Inge Gelhart, Traute Fischer (Requisiten); Iris Holjesiefken (Souffleuse), Fynn Dießner (Inspizient), NN (Beleuchtung); Ilona Düsterdich (Maske); Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Ingo Heuer (Hausdienst) und Marion Zomerland (künstlerische Beratung).

Termine (Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf)
Sonnabend, 10. November, 20 Uhr
Sonntag, 11. November, 15:30 Uhr
Freitag, 16. November, 20 Uhr
Sonntag, 18. November, 20 Uhr
Sonnabend, 24. November, 20 Uhr
Sonntag, 25. November, 15:30 Uhr
Sonntag, 25. November, 20 Uhr
Mittwoch, 28. November, 20 Uhr

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Theater am Meer | 22. Oktober 2018

„Op Düvels Schuuvkaar“ bringt nostalgischen Rückblick
auf „verteufelte Zeiten“

THEATER AM MEER Arnold Preuß inszeniert humorvollen Klassiker von Altmeister Karl Bunje

Das Ensemble von „Op Düvels Schuuvkaar“: (v.l.) Clemens Otte, Dagmar Wehrmann, Walter Bleckwedel, Chantal Müller, Rune Opitz und Annika Gärtner. – Foto: TaM, A. Preuß

WILHELMSHAVEN – Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - „Theater am Meer“ setzt mit der Premiere der Komödie „Op Düvels Schuuvkaar“ von Karl Bunje ihre aktuelle Spielzeit am Sonnabend, 10. November 2018, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 fort. Der Leiter des ambitionierten Amateurtheaters, Arnold Preuß, inszeniert den vielgespielten Bühnenhit, der in Wilhelmshaven zum vierten Mal auf dem Spielplan des Theaters steht. Für viele Freunde des Niederdeutschen Theaterspiels gehört „Op Düvels Schuuvkaar“ zu den Klassikern aus der guten alten Ohnsorg-Fernsehzeit.

Autor Karl Bunje kam 1910 Jahren als Siebenjähriger mit seiner Familie von Neuenburg nach Wilhelmshaven. Ab 1920 arbeitete er im Steueramt Rüstringen, später dann in der Reichsfinanzverwaltung. Seit 1937 konnte er als selbständiger Autor von den Einnahmen seiner erfolgreichen Stücke (u.a. „De Etappenhas“, „Dat Hörrohr“) leben. Über Brake, wo er die dortige Niederdeutsche Bühne gründete, fand er dann später in Oldenburg und Köln seine Heimat.

Bunjes Stück spielt im Frühjahr 1946, in der sogenannten Stunde null. Nachkriegsdeutschland ist nicht nur durch Lebensmittelmarken und Aufteilung in vier Zonen der Alliierten gekennzeichnet, sondern auch durch riesige Flüchtlingsströme. Allein in Westdeutschland suchten damals zehn Millionen Menschen Zuflucht. Die Vertriebenen wurden als "Polacken" und "Zigeuner" angefeindet. Das Wirtschaftsleben war geprägt durch illegalen Schwarzmarkthandel und ebensolche Schwarzbrennereien. Es gab nichts zu beißen und nichts zu bieten. Die Arbeitslosigkeit war riesig, die Städte lagen in Trümmern. Wilhelmshaven beispielswiese war zu fast 70 % zerstört.

Viele Menschen haben diese „verteufelten Zeiten“ längst vergessen. Das „Theater am Meer“ will mit diesem Klassiker des Niederdeutschen Theaters diese Zeiten auf humorvolle Weise wieder lebendig werden lassen. Doch wie sagt Karl Bunje zu seinem Stück: „Twüschen Lachen un Freid is ok mal’n eernsthaftig Korn twüschenseit!“

Knecht Jan Spin (Clemens Otte) und Magd Taline (Dagmar Wehrmann) bewirtschaften den Herkenshof mit Hilfe von Marie (Chantal Müller), dem Flüchtlingsmädchen aus Pommern. Jungbauer Heiko Herkens (Rune Opitz), just aus der Kriegsgefangenschaft nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg heimgekehrter Frauenschwarm, brennt lieber Schnaps, macht Schwarzmarktgeschäfte und treibt sich mit der leichtlebigen Helga (Annika Gärtner), der Tochter des Dorfpolizisten Fiet Hillmer (Walter Bleckwedel), herum. Helga würde Heiko gerne heiraten, aber arbeiten in der Landwirtschaft, das mag sie nun gar nicht. Es sei denn, der Bauer stellt noch eine Großmagd ein. Dabei müsste dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun zum Nachbargrundstück repariert werden, da die Kühe schon ausgebrochen sind. Magd Taline setzt Heiko mächtig unter Dampf.

Als Gendarm Fiet eine Totalrevision aufgrund einer anonymen Anzeige ankündigt, müssten Heiko und Jan die Schwarzbrennerei aufgeben, wenn es da nicht noch einen verborgenen Alkoven gibt, der hinter einem Schrank verborgen ist. Nun kann das Geschäft mit dem selbstgebrannten „Hullmannschen“, der von so guter Qualität ist, dass selbst der „Herr Schandarm“ ihn für legale Vorkriegsware hält, in großem Stil aufgezogen werden. Indes droht der Hof völlig zu verkommen. Also verspricht Heiko in seiner Not, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Er ahnt nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.

Es stehen in der Regie von Arnold Preuß auf der Bühne: Annika Gärtner, Chantal Müller, Dagmar Wehrmann, Walter Bleckwedel, Rune Opitz und Clemens Otte. Ferner wirken hinter der Bühne mit Arnold Preuß (Bühnenbildkonzept), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Inge Gelhart, Traute Fischer (Requisiten); Iris Holjesiefken (Souffleuse), Fynn Dießner (Inspizient), NN (Beleuchtung); Ilona Düsterdich (Maske); Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Ingo Heuer (Hausdienst) und Marion Zomerland (künstlerische Beratung).

Termine (Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf)
Sonnabend, 10.11.2018, 20:00 Uhr - Abo P
Sonntag, 11.11.2018, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 16.11.2018, 20:00 Uhr - Abo A
Sonntag, 18.11.2018, 15:30 Uhr - geschl. Vorstellung für Banter Kirche im TaM
Sonntag, 18.11.2018, 20:00 Uhr - Abo B
Sonnabend, 24.11.2018, 20:00 Uhr - Abo D
Sonntag, 25.11.2018, 15:30 Uhr - Abo N 2
Sonntag, 25.11.2018, 20:00 Uhr - Abo E
Mittwoch, 28.11.2018, 20:00 Uhr - Abo C
Sonnabend, 01.12.2018, 20:00 Uhr - Abo F
Sonntag, 02.12.2018, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 02.12.2018, 20:00 Uhr - Abo G
Sonnabend, 08.12.2018, 20:00 Uhr - Abo H
Sonntag, 09.12.2018, 15:30 Uhr - Abo N 4
Sonntag, 09.12.2018, 20:00 Uhr - freier Verkauf
Mittwoch, 12.12.2018, 20:00 Uhr - freier Verkauf
Mittwoch, 26.12.2018, 20:00 Uhr - freier Verkauf
Freitag, 28.12.2018, 20:00 Uhr - Z 18 freier Verkauf *
Sonnabend, 29.12.2018, 20:00 Uhr - Z 19 freier Verkauf *
Sonntag, 30.12.2018, 15:30 Uhr - Z 20 freier Verkauf *
Sonntag, 30.12.2018, 20:00 Uhr - Z 21 freier Verkauf *

*= Termine noch nicht freigegeben.

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Dat Wunner van San Miguel

Premiere. Sonnabend, 15. September 2018.

erstmals im Theater am Meer (Niedersächsische Erstaufführung)

DAT WUNNER VAN SAN MIGUEL

(Das andalusische Mirakel)

Komödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs. Niederdeutsch von Felix Borchert.

Regie und Bühne: Marion Zomerland

Rechte: Vertriebsstelle (VVB), Norderstedt

Inhalt:

In einem verschlafenen Nest in Andalusien erleidet Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann eine Autopanne. Ausgerechnet jetzt – ist er doch den weiten Weg aus Deutschland gekommen, um seinen in Urlaub befindlichen Anwalt aufzusuchen: Nachdem ihm seine Frau in der Wut ein Frühstücksei auf dem Kopf aufgeschlagen hat, will er noch heute seine Scheidung einreichen!

Unglücklicherweise ist gerade großer Feiertag in San Miguel, man feiert den 100. Jahrestag des „Wunders von San Miguel“, bei dem angeblich ein Schwein und ein Rind ihre Körper tauschten. Völliger Schwachsinn, findet Hubertus, doch da sein Auto anlässlich des hohen Feiertags und der Arbeitsmoral des ortsansässigen Mechanikers so schnell nicht repariert werden wird, bleibt ihm nichts anderes übrig, als im Ort zu übernachten. Leider sind alle Zimmer ausgebucht, und so kommt es, dass der biedere Mittelständler sich ausgerechnet mit der naiv-flippigen Studentin Nelli ein Zimmer teilen muss. In kürzester Zeit geraten die beiden Antipoden aneinander, und als sie nicht nur verbal zusammenstoßen, geschieht das Unglaubliche: Das „Wunder von San Miguel“ hat sich wiederholt! Nelli findet sich in Hubertus Körper wieder, jener ist nun eine junge Frau. Und damit nicht genug, denn die Lage spitzt sich zu, als Nellis Freund und Hubertus Ehefrau auftauchen ...

Diese schnelle, intelligente und urkomische Boulevardkomödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs, Verfassern erfolgreicher Comedy-Serien wie „Stromberg“ oder „Das Amt“, zündet ein wahres Pointen-Feuerwerk und gönnt den Zwerchfellen des Publikums kaum eine Pause. Felix Borchert hat das Stück in treffsicheres Plattdeutsch gebracht – ein erstklassiges Bühnenvergnügen!

auf der Bühne mit
Hubertus Heppelmann - Arnold Preuß
Edelgard Heppelmann, Heppelmanns Ehefrau - Edith Schlette
Nelli - Claudia Ducci
Benny, Nellis Freund - Rune Opitz
Juan, Hotelbesitzer - Heinz Zomerland
Antonio, Automechaniker - NN

und hinter der Bühne
Diana Westerholt (Souffleuse)
Sandra Krüger (Inspizientin)
Barbara Spengler, Monika Eilers (Requisiten)
Melina Seegardel, Harald Schmidt (Beleuchtung)
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)
Ingrid Bicke (Kostümberatung)
Ingo Heuer (Hausdienst)

PRESSEMELDUNGEN

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 12.10.2018

Endspurt für turbulentes Treiben in Wilhelmshaven

Letzte Termine für das Stück „Wunner van San Miguel“ von Theater am Meer

© OLAF PREUSCHOFF

Hubertus Arnold Preuß ist genervt und entsetzt, muss er doch eine gemeinsame Nacht mit Nelli Claudia Ducci im Hotelzimmer verbringen.

Es gibt nur noch wenige Karten für die fünf Vorstellungen. Die Spielzeitöffnung ist damit absolut gelungen, findet Bühnenleiter Arnold Preuß.

WILHELMSHAVEN – Im spanischen Hotel „San Paradiso“ in San Miguel geht es turbulent zu. Dem Publikum gefällt’s. Mit „Dat Wunner van San Miguel“ im Theater am Meer der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven ist dem Team um Bühnenleiter Arnold Preuß eine gelungene Spielzeiteröffnung 2018/19 geglückt. Das gibt sie in einer Pressemitteilung bekannt.

Die turbulenten Komödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs in der Regie von Marion Zomerland findet großen Anklang: „Für die drei Vorstellungen an diesem Wochenende sind nur noch Restkarten vorhanden. Für die beiden zusätzlich Vorstellungen gibt es dafür noch ein paar Karten“, freut sich Preuß über die große Resonanz.

Die Zuschauer sind begeistert, dass sie in Mitmachaktionen eingebunden werden: und steuern gern das Liebeszirpen der Grillen, das Rasseln der Kastagnetten und feurige Olé-Rufe bei. Auf der Bühne erleben sie den cholerischen Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß), die agile und in einer Tour sabbelnde Studentin Nelli (Claudia Ducci), die resolute Ehefrau von Hubertus, Edelgard (Edith Schlette), sowie den Freund von Nelli, den Surflehrer Benny (Rune Opitz). Er und Edelgard geraten schier an den Rand eines Nervenzusammenbruchs, als sie ohne Vorwarnung auf Nelli und Hubertus stoßen, die jeweils in den Körper des anderen geschlüpft sind.

Diese Konfusion wird noch größer, also der geschäftstüchtige Hotelier Juan (Heinz Zomerland) durch den Körpertausch ein neues Wunder von San Miguel vermutet, welches sich nun nach 100 Jahren wiederholt hat. Die Bühne verspricht höchst amüsante Situationskomik und prallen Wortwitz.

Die letzten Vorstellungen sind für Samstag um  20 Uhr sowie am Sonntag, um 15.30 und um 20 Uhr geplant. Weiter geht es dann am Freitag, 19. Oktober, um 20 Uhr und am Sonntag, 21. Oktober, um 15.30 Uhr.

Karten für alle Termine gibt es im Theater am Meer in der Kieler Straße unter der Telefonnummer 04421/777749.

Theater am Meer | Pressemeldung | 11. Oktober 2018

„Wunner van San Miguel“ unterhält prächtig

Mit turbulenter Komödie ist die Spielzeiteröffnung mehr als gelungen – nur noch wenige Karten für die letzten fünf Vorstellungen

Nelli (Claudia Ducci) zeigt Hubertus (Arnold Preuß) eine WhatsApp von Benny. Der ist genervt und entsetzt, muss er doch eine gemeinsame Nacht mit Nelli im Hotelzimmer verbringen. – FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN – „Unsere Spielzeiteröffnung 2018/19 ist mit der turbulenten Komödie „Dat Wunner van San Miguel“ von Lars Albaum und Dietmar Jacobs in der Regie von Marion Zomerland sehr erfolgreich geraten“, sagt Bühnenleiter Arnold Preuß. „Für die kommenden drei Vorstellungen an diesem Wochenende sind nur noch Restkarten vorhanden. Für die beiden zusätzlich in den Verkauf gegangenen letzten Vorstellungen in der nächsten Woche gibt es dafür noch ein paar Karten. Diejenigen Zuschauer, die sich von uns im spanischen Hotel San Paradiso in San Miguel unterhalten lassen wollen, müssten sich nun schnell um Karten bemühen“, freut sich Preuß über die große Resonanz, die `Dat Wunner van San Miguel‘ beim Publikum gefunden hat. Besonders gefreut habe es sich über die Mitmachaktionen, bei denen das Liebeszirpen der Grillen, das Rasseln der Kastagnetten und das feurige Olé-Rufen einstudiert worden sei.

Auf der Bühne erleben die Zuschauer den cholerischen Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß), die agile und in einer Tour sabbelnde Studentin Nelli (Claudia Ducci), die resolute Ehefrau von Hubertus Edelgard (Edith Schlette) sowie den Freund von Nelli, den Surflehrer Benny (Rune Opitz).  Er ebenso wie Edelgard geraten schier an den Rand eines Nervenzusammenbruchs, als sie ohne Vorwarnung auf Nelli und Hubertus stoßen, die jeweils in den Körper des anderen geschlüpft sind. Diese Konfusion wird noch größer, also der geschäftstüchtige Hotelero Juan (Heinz Zomerland) durch den Körpertausch ein neues Wunder von San Miguel vermutet, welches sich nun nach 100 Jahren mit dem Körpertausch von Nelli und Hubertus wiederholt hat. Höchst amüsante Situationskomik und praller Wortwitze sind die für die Zuschauer köstlichen Folgen des ‚Body-Switchs‘.

Die letzten Termine (jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf) Sonnabend, 13.10., 20 Uhr; Sonntag, 14.10., 15:30 Uhr; Sonntag, 14.10., 20 Uhr; Freitag, 19.10., 20 Uhr und Sonntag, 21.10., 15:30 Uhr.

Kartenvorverkauf: Theater am Meer, Kieler Straße 63, Telefon 04421/777749, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten Theaterbüro: Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 06. Oktober 2018

Die urkomische Komödie "Dat Wunner van San Miguel“ ...

... von Lars Albaum und Dietmar Jacobs im "Theater am Meer" Kieler Straße 63, läuft so gut, das kurzfristig für Sonntag, 21. Oktober 2018, um 15.30 Uhr, eine zusätzliche Vorstellung angesetzt worden ist (im Bild: Claudia Ducci als Nelli und Arnold Preuß als Hubertes).

Ein wahres Pointen-Feuerwerk entfacht die Komödie beim Publikum, wenn im andalusischen Hotel Gran Paradiso Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann und Studentin Nelli nicht nur verbal, sondern auch körperlich aneinandergeraten. Dadurch tauschen die beiden nicht nur ihre Körper. Die nächsten Aufführungen:Sonnabend, 20 Uhr; Sonntag 15.30 und 20 Uhr; 10. und 13. Oktober (jeweils 20 Uhr); 14. Oktober (15.30 und 20 Uhr) sowie inzwischen auch zusätzlich am 19. Oktober um 20 Uhr.

THEATER AM MEER | 25. September 2018

„Dat Wunner van San Miguel“ erfolgreich gestartet

Körpertausch löst große Heiterkeit beim Publikum aus

Hubertus (Arnold Preuß; r.) ist nun Nelli (Claudia Ducci) und die ist nun Hubertus und bringt die Radkappen in Sicherheit. – FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN – Die turbulente und urkomischen Komödie „Dat Wunner van San Miguel“ von Lars Albaum und Dietmar Jacobs ist seit der Premiere stets vor ausverkauftem Haus im Theater am Meer gelaufen. Dem Publikum und der Kritik hat die Inszenierung von Marion Zomerland bestens gefallen und das Ensemble heimst viel Beifall ein. Um der enormen Kartennachfrage Herr zu werden, ist jetzt kurzfristig für Sonntag, 21. Oktober 2018, um 15.30 Uhr, eine zusätzliche Vorstellung angesetzt worden.

Ein wahres Pointen-Feuerwerk entfacht die Komödie beim Publikum, wenn im andalusischen Hotel Gran Paradiso Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann und Studentin Nelli nicht nur verbal, sondern auch körperlich aneinandergeraten. Durch dieses Ramming tauschen die beiden nicht nur ihre Körper, sondern auch ihr bisheriges Leben gerät in Wallungen. Wer den deftigen Humor der Fernsehserien „Stromberg“ oder „Das Amt“ mag, ist hier genau richtig. Die beiden Autoren des Stückes sind nämlich die Schöpfer dieser erfolgreichen Comedy-Serien. Sie gönnen dem Publikum nicht nur mit viel Situationskomik, sondern auch mit ausgeprägtem Wortwitz keine Verschnaufpause.

Auf der Bühne agieren in herrlichen Rollen Arnold Preuß als cholerischer Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann, dem nicht nur das Frühstücksei seiner ihm nachgereisten Ehefrau Edelgard, die von Edith Schlette gespielt wird, an den Kopf geflogen ist, sondern der mit der agilen und in einer Tour sabbelnden Studentin Nelli (gespielt von Claudia Ducci) eine Zwangseinquartierung in die Hotelsuite bekommt. Nicht lange auf sich warten lässt der Freund Benny (Rune Opitz), seines Zeichens Surflehrer, der sich infolge des Körpertausches den Zudringlichkeiten von Hubertus als Nelli erwehren muss. In den Beziehungskalamitäten zwischen den beiden Paaren behält höchstens Hotelero Juan (Heinz Zomerland) die Übersicht, der allerdings durch den Körpertausch ein neues Wunder von San Miguel vermutet, dass sich nun nach 100 Jahren wiederholt hat. Damals haben ein Schwein und ein Rind ihre Körper getauscht. Nun befindet sich Nelli in Hubertus Körper und Hubertus ist die junge Nelli.

Termine - Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 29.09.2018, 20:00 Uhr - Abo D
Sonntag, 30.09.2018, 15:30 Uhr – geschlossene Vorstellung für Banter Kirche im Theater am Meer
Sonntag, 30.09.2018, 20:00 Uhr - Abo E
Sonnabend, 06.10.2018, 20:00 Uhr - Abo F
Sonntag, 07.10.2018, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 07.10.2018, 20:00 Uhr - Abo G
Mittwoch, 10.10.2018, 20:00 Uhr - Abo C
Sonnabend, 13.10.2018, 20:00 Uhr - Abo H
Sonntag, 14.10.2018, 15:30 Uhr - N
Sonntag, 14.10.2018, 20:00 Uhr - freier Verkauf
Sonntag, 21.10.2018, 15:30 Uhr - Z 18 freier Verkauf -

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Öffnungszeiten Theaterbüro:

Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

JEVERSCHES WOCHENBLATT, 18. SEPTEMBER 2018

Publikum in die flotte Komödie eingebunden

KULTUR Theater am Meer feiert Premiere von „Dat Wunner Van San Miguel" — Marion Zommerland führt Regie

Claudia Ducci brilliert mit schauspielerischem Können.

VON DIETMAR BÖKHAUS

Immer, wenn ein Protagonist — wie hier Heinz Zomerland als Hotelier Juan — das Fenster öffnete, schlug die Stunde des Publikums. Grillen-Gezirpe", Kastagnettengeklapper und ein kräftiger Olé-Ruf gingen durch den Saal. Im Hintergrund ist Nelli (Claudia Ducci) von Zimmergenosse Hubertus Heppelmann genervt. - BILD: DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN - Mit der Premiere von „Dat Wunner van San Miguel" feierte das Theater am Meer am Samstag den Auftakt der Spielzeit 2018/2019. Stehende Ovationen am Ende zeugten von der Qualität des Stücks. Während des Spiels wurden die Zwerchfelle der Besucher stark strapaziert, denn das Stück beeindruckte mit Spielwitz der Akteure und viel Situationskomik. Besonders Claudia Ducci brillierte mit schauspielerischen Können. Das soll die sehr gute Arbeit der weiteren Akteure — Arnold Preuß, Heinz Zomerland, Edith Schlette und Rune Opitz -- keinesfalls schmälern.

Zudem waren die Theaterbesucher in das Stück eingebunden, sie wurden als Dorfbewohner engagiert, die den 100. Jahrestag des Wunders feiern. Das besagt, dass seinerzeit ein Rind und ein Schwein ihre Körper tauschten. Ausgestattet mit Kastagnetten sollte ein Teil der Zuschauer die Instrumente auf  Stichwort zum Klackern bringen, ein anderer Teil den Ruf einer Grille mit „zirp, zirp zirp" nachmachen, und der dritte Besucherblock rief immer dann „olé", wenn einer der Akteure auf der Bühne ein Fenster öffnete. All das bereitete den Besuchern sichtlich Spaß, sie spielten engagiert mit.

In der flotten Komödie geht es um den Klodeckelfabrikanten Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß),  der unbedingt die Scheidung von seiner Frau will - hat sie ihm doch ein Frühstücksei auf den Kopf zerschlagen. Er will seinen Anwalt aufsuchen, der in Spanien Urlaub macht. Heppelmanns Auto erleidet auf dem Weg dorthin im verschlafenen Nest Spaniens einen Motorschaden, und der ortsansässige Mechaniker - hier agiert auch ein Theaterbesucher - ist nicht von der schnellsten Sorte. „No, no Amigo, Riemenkeil ist nicht da", ruft er immer, wenn sein Stichwort fällt.

Heppelmann bleibt nichts anderes übrig, als ein Zimmer zu nehmen, das er allerdings mit der ausgeflippten Nelli (Claudia Ducci) teilen muss, die Tänzerin und Sängerin werden will. Ihre Talente stellt sie dann auch gleich dem griesgrämigen Hubertus Heppelmann (und dem begeisterten Publikum) vor. Die beiden geraten aneinander, und als sie nicht nur verbal zusammenstoßen, geschieht das Unglaubliche: Das „Wunder von San Miguel" wiederholt sich. Nelli findet sich in Hubertus' Körper wieder, der wiederum nun eine junge Frau ist.

Die Zuschauer im Saal bogen sich ob des Pointen-Feuerwerkes vor Lachen. Nellis Freund Benny (Rune Opitz) und Hurbertus' Frau Edelgard (Edith Schlette) tauchen auf und denken, die beiden in den getauschten Körpern sind verrückt geworden. Hotelier Juan (Heinz Zomerland) hat inzwischen Kontakt zum Papst aufgenommen, um das zweite „Wunnner van San Miguel" bekanntzugeben. Das  Ereignis im Bild festhalten, davon eine Million verkaufen - das ist Juans Rechnung.

Lars Albaum und Dietmar Jacobs haben eine turbulente Komödie geschrieben, die Felix Borchert ins Niederdeutsche übertragen hat. Bei den Besuchern wird sie wohl nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Marion Zomerland hat das Stück in Szene gesetzt, führte Regie und war für das Bühnenbild verantwortlich. Gemeinsam mit den fünf hervorragenden Protagonisten des Stückes zauberte sie ein absolutes Bühnenvergnügen. Die Zuschauerreihen waren zur Premiere komplett besetzt.  

TERMINE UND KARTEN
Weitere Vorstellungen am Freitag, 21. September, 20 Uhr; Sonntag, 23. September, 15.30 und 20 Uhr; Samstag, 29. September, 20 Uhr; Sonntag, 30. September, 20 Uhr; Samstag, 6. Oktober, 20 Uhr; Sonntag, 7. Oktober, 15.30 und 20 Uhr; Mittwoch, 10. Oktober, 20 Uhr; Samstag, 13. Oktober, 20 Uhr; Sonntag, 14. Oktober, 15.30 und 20  Uhr.
Karten gibt es beim Theater am Meer, unter 04421 / 777749 Mail an @Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. September 2018

Persönlichkeitsstörung heilt Liebeskummer

KULTUR Theater am Meer erzielt mit neuem Stück großen Heiterkeitserfolg

VON HENNING KARASCH

Gelungene Premiere des "Theaters am Meer" mit der Komödie "Dat Wunner van San Miguel".

Edelgard (Edith Schlette, v.l.), Benny (Rune Opitz), Nelli (Claudia Ducci) und Hubertus (Arnold Preuß) in der gemeinsamen Selbstfindungsphase nach dem ungewolltem wunderlichen Rollentausch. - FOTO: TaM, Preuschoff

WILHELMSHAVEN - Die Komödie „Dat Wunner van San Miguel" ist eine fröhliche Verwechslungsgeschichte. Der alte Stiesel Hubertus Heppelmann  (Arnold Preuß) und die flippige, spontane Nelli (Claudia Ducci) wechselten nach einem Donnergrollen und kurzem Lichtflackern die Körper. Erstaunliche Erkenntnisse, vor allem ihre jeweilige Partnerschaft betreffend, kamen dabei ans Licht.

Dieses „andalusische Mirakel" wurde im voll besetzten Theater am Meer begeistert aufgenommen. Lars Albaum und Dietmar Jacobs schrieben das Stück, Felix Borchert übersetzte es ins Niederdeutsche, und Marion Zomerland führte Regie. Dem Hauptdarsteller und Theaterleiter Arnold Preuß war die Rolle wie auf den Leib geschrieben. Er bezog gleich zu Beginn das Publikum ein. Schließlich sei die Komödie für sechs Schauspieler und ein Dorf mit feurigen Bewohnern geschrieben. Wenn einer der Darstel1er das Fenster öffnete, sollte die erste Zuschauergruppe das „Zipzipzip" von Grillen nachmachen, die zweite rief Olé. Einige Gäste klapperten mit Kastagnetten. Ein Gast in Reihe eins sagte in Abständen als Monteur Antonio »No no, Amigo, nix Riemenkeil dar".

Denn Hubertus war mit Motorschaden im andalusischen San Miguel gestrandet. Hotelbesitzer Juan (Heinz Zomerland) konnte seinem Gast in dem „vermaledeiten Kaff " nur ein sanierungsbedürftiges Zimmer bieten. Da er in Hamburg gearbeitet hatte, schnackte Juan auch Platt. Hubertus konnte Spanien überhaupt nichts abgewinnen. Er war hier nur auf der Suche nach seinem Anwalt. Dieser machte Urlaub in Andalusien und sollte Hubertus' Scheidung von seiner Ehefrau Edelgard (Edith Schlette) vorantreiben.

Im Dorf wurde gerade die Wiederkehr des „Wunners van San Miguel" gefeiert. Laut Juan hatte es vor 100 Jahren ein Schwein gegeben, dass plötzlich zur Kuh wurde. Hotelzimmer waren knapp. In Hubertus' Stuuv wurde die junge Nelli einquartiert. Sie war impulsiv und mit ihrer offenen Art, auf Menschen zuzugehen, genau das Gegenteil von Hubertus. Sie schwärmte von ihrem Freund Benny (Rune Opitz) und erklärte, Tänzerin werden zu wollen. Hubertus hingegen hatte schon vor seinem ehelichen „dreißigjährigen Krieg" mit dem Tanzen aufgehört. Den Ehering trage er nur noch, weil er ihn nicht vom Finger bekomme. Das ungleiche Zufallspaar war sich absolut nicht grün. Die beiden knallten förmlich aneinander - mit  wunderlichen Folgen. Einer steckte nun mit seiner Persönlichkeit im Körper des anderen.

Ein Hochamt für die Kostümbildnerin und Schauspielkunst: Nelli trug Hubertus' gelbe Weste und brummelte. Hubertus sprach süßlich und sah alles so rosarot wie seine Kleidung. Als nacheinander Edelgard und Benny auftauchten, wurde es turbulent. Denn nur Nelli und Hubertus war der Körpertausch bewusst. Edelgard und Benny machten bei ihrem vermeintlichen Gegenüber aus ihrem Herzen keine Mördergrube — den Beziehungsmuffeln drohte eine Katastrophe. Doch was wären Komödien, wenn es nicht Wunder wie das von San Miguel gäbe.

Die Aufführung hielt perfekt die Balance zwischen Tiefgang und Humor und erzielte mit pointierter Treffsicherheit zahlreiche Lachsalven aus dem Publikum. Dem Theater am Meer ist erneut eine absolut sehenswerte Produktion gelungen.

THEATER AM MEER | 13. September 2018

Fotostrecke "Dat Wunner van San Miguel"

Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß) und Nelli (Claudia Ducci) teilen sich die Hochzeitssuite.

Hotelero Juan (Heinz Zomerland) erzählt die Geschichte des Wunders von San Miguel

Gymnastische Übung für die geplagte Bandscheibe

"Ik eet nix wat utsüht as opblasen Hasenködels"

"Eine leeftallige WhatsApp von Benni

"Lets Twist again"

Bubsiknuff erregt Hubertus

Der Ausflug ins Badezimmer bringt auch keine Ruhe.

Nelli schwärmt von Benni

Der Streit zwischen Hubertus und Nelli eskaliert.

Sie stellen fest, dass sie ihre Köper getauscht haben.

"Ik heff Bossens"

"Für Juan (Heinz Zomerland) hat sich das Wunder von San Miguel nach 100 Jahren wiederholt

Der Schutzpatron des Dorfs, der hillige Miguel!

Endlich steht auch der Anerkennung des Wunders durch den Papst in Aussicht.

Hubertus Ehefrau Edelgard (Edith Schlette) trifft auf Hubertus oder Nelli? Ja, wer den nun?

Nelli versucht sich mit dem neuen Köper anzufreunden...

die ersten Gehversuche als Mann..

Edelgard ist entsetzt, wie sich Hubertus verhält...

HJubertus? Nelli?

Edelgard gerät ins Staunen. Was ist passiert?

Juan hat versucht den Sekretär des Papstes zu erreichen..

Juan erklärt Edelgard das Wunder von San Miguel...

Wer ist hier Swien un wer is Schaap...

An besten bloots över dat Weer snacken....

Ik heff so dröge Lippen...

'Wat maakt Ji dar?

Benni (Rune Opitz) will Nelli küssen...

... und versteht gar nicht die Gegenwehr...

... und erst recht nicht, die Sache mit Bubsiknuff...

Die Konfusion ist perfekt... Wer ist denn nun wer?

Nu giff mi doch endlich´n Söten...

 Weet Se denn gar niX?

Eh, he is mien Lover, den kann ik ja so veel Knutschen as ik will...

Juan erklärt seine heißen Drähte zum Sekretär des Papstes...

Erinnerungen an die Schlittenfahrt im Odenwald...

Es scheint alles auswegslos verfahren zu sein...

.. auch Benni ist verzweifelt...

Juan freut sich über den Anrufer an der Leitung...

Die Crew von "Dat Wunner van San Miguel" '(v.l. Moika Eilers, Marion Zomerland, Edith Schlett, Barbara Spengler, Rune Opitz, Ingo Heuer, Arnold Preuß, Melina Seegardel, Claudia Ducci, Sandra Krüger, Diana Westerholt und Heinz Zomerland)

NEUE RUNDSCHAU | 12. September 2018

„Dat Wunner van San Miguel“

Turbulente Bodyswitch-Komödie im Theater am Meer

Hubertus (Arnold Preuß) und Nelli (Claudia Ducci) müssen sich notgedrungen die Hochzeitssuite teilen.
– FOTO: TaM

Mit der schnellen, intelligenten und dabei urkomischen Boulevardkomödie „Dat Wunner van San Miguel“ von Lars Albaum und Dietmar Jacobs beginnt am Sonnabend, 15. September 2018, um 20 Uhr, die Spielzeit 2018/19 des Theaters am Meer im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße.

Marion Zomerland inszeniert das wahre Pointen-Feuerwerk, welches dem Zwerchfell des Publikums selten eine Pause gönnt. Die beiden Autoren des Stückes sind seit Jahren als erfolgreiche Schreiber von Comedy-Serien wie „Stromberg“ oder „Das Amt“ bekannt. Nunmehr erobern ihre vor Skurrilität strotzenden Bühnenstücke landauf landab die Theater der Republik. Felix Borchert schuf die niederdeutsche Übersetzung, die den Zuschauer in ein von Marion Zomerland konzipiertes mehr als heruntergekommenes Hotelzimmer in Andalusien führt.

Worum geht es in „Dat Wunner van San Miguel“? In dem verschlafenen Nest San Miguel reißt im das Auto von Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß) der Keilriemen. Höchst bedauerlich, ist er doch auf dem Weg zu seinem Anwalt, der urlaubsbedingt in Andalusien weilt. Er will sich von seiner Frau Edelgard (Edith Schlette) scheiden lassen, da sie ihm am Silberhochzeitsmorgen das Frühstücksei am Kopf aufschlug! Unglücklicherweise ist gerade großer Feiertag in San Miguel und so zieht sich die Autoreparatur hin, so dass er im Hotel übernachten muss. Hotelero Juan (Heinz Zomerland) hat nur noch die Hochzeitssuite frei. So kommt es, dass Hubertus diese ausgerechnet mit der naiv-flippigen Studentin Nelli (Claudia Ducci) teilen muss.

Unterschiedlicher als bei den beiden können Temperamente gar nicht sein. So ist es nicht verwunderlich, dass sie in kürzester Zeit heftig verbal und körperlich aneinandergeraten. Dabei geschieht das Unglaubliche, sie geraten so in Rage, dass sie mit einem Knall ihre Körper tauschen. Der Hotelbesitzer jubiliert, denn er glaubt, dass sich das „Wunder van San Miguel“ nach 100 Jahren wiederholt hat. Damals haben ein Schwein und ein Rind ihre Körper getauscht. Nun befindet sich Nelli in Hubertus Körper und Hubertus ist die junge Nelli. Der klassische „Bodyswitch“ sorgt für viel Situationskomik. Die noch gesteigert wird, als Nellis Freund Benny (Rune Optiz) und Hubertus Ehefrau Edelgard auftauchen. Die Lage in der Hochzeitssuite nimmt aufgrund des Körpertausches einen mehr als rasanten Verlauf.

Es gibt zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf. Karten und Infos im Theater am Meer, Kieler Straße 63, oder Telefon 04421/777749. Das Theaterbüro hat Montag, Mittwoch und Freitag von 10.30 bis 13 Uhr geöffnet. Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 11. September 2018

Wenn man im anderen Körper aufwacht

KULTUR Komödie im "Theater am Meer" feiert Premiere - Ein Pointen-Feuerwerk soll zünden

Teilen sich eine Suite: Hubertus (Arnold Preuß) und Nelli (Claudia Ducci). – FOTO: TAM

Mit einem Knall tauschen zwei Menschen den Körper. Wie das geht, wird ab Samstag im "Theater am Meer" verraten.

WILHELMSHAVEN /MN – Mit der Komödie „Dat Wunner van San Miguel“ von Lars Albaum und Dietmar Jacobs beginnt am Samstag, 15. September, um 20 Uhr, die Spielzeit 2018/19 des "Theaters am Meer", Kieler Straße 63.

Marion Zomerland inszeniert das Pointen-Feuerwerk, welches dem Zwerchfell des Publikums selten eine Pause gönnt. Die beiden Autoren des Stückes sind seit Jahren als erfolgreiche Schreiber von Comedy-Serien wie „Stromberg“ oder „Das Amt“ bekannt. Felix Borchert schuf die niederdeutsche Übersetzung, die den Zuschauer in ein von Marion Zomerland konzipiertes mehr als heruntergekommenes Hotelzimmer in Andalusien führt.

Worum geht es in „Dat Wunner van San Miguel“?
In dem verschlafenen Nest San Miguel reißt im das Auto von Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann (gespielt von Arnold Preuß) der Keilriemen. Höchst bedauerlich, ist er doch auf dem Weg zu seinem Anwalt, der urlaubsbedingt in Andalusien weilt. Er will sich von seiner Frau Edelgard (Edith Schlette) scheiden lassen, da sie ihm am Silberhochzeitsmorgen das Frühstücksei am Kopf aufschlug! Unglücklicherweise ist großer Feiertag in San Miguel; so zieht sich die Autoreparatur hin, so dass er im Hotel übernachten muss. Hotelero Juan (Heinz Zomerland) hat nur noch die Hochzeitssuite frei. So kommt es, dass Hubertus diese ausgerechnet mit der naiv-flippigen Studentin Nelli (Claudia Ducci) teilen muss.

Unterschiedlicher können Temperamente gar nicht sein. So ist es nicht verwunderlich, dass sie in kürzester Zeit heftig verbal und körperlich aneinandergeraten. Dabei geschieht das Unglaubliche, sie geraten so in Rage, dass sie mit einem Knall ihre Körper tauschen. Der Hotelbesitzer jubiliert, denn er glaubt, dass sich das „Wunder van San Miguel“ nach 100 Jahren wiederholt hat.

In der Regie von Marion Zomerland (auch Bühnenbildentwurf) spielen Claudia Ducci, Rune Opitz, Arnold Preuß, Edith Schlette und Heinz Zomerland. Ferner wirken mit Sontka Zomerland (Regieassistentin); Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Barbara Spengler, Monika Eilers (Requisiten); Diana Westerholt (Souffleuse); Sandra Krüger (Inspizientin); Harald Schmidt, Melina Seegardel (Beleuchtung); Ingrid Bicke (Kostümberatung) und Ingo Heuer (Hausdienst).

Theater am Meer | 07. September 2018

NIEDERDEUTSCH Spielzeit beginnt mit „Dat Wunner van San Miguel“

Turbulente Bodyswitch-Komödie im Theater am Meer

Hubertus (Arnold Preuß) und Nelli (Claudia Ducci) müssen sich notgedrungen die Hochzeitssuite teilen.
– FOTO: TaM

WILHELMSHAVEN – Mit der schnellen, intelligenten und dabei urkomischen Boulevardkomödie „Dat Wunner van San Miguel“ von Lars Albaum und Dietmar Jacobs beginnt am Sonnabend, 15. September 2018, um 20 Uhr, die Spielzeit 2018/19 des Theaters am Meer im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße.

Marion Zomerland inszeniert das wahre Pointen-Feuerwerk, welches dem Zwerchfell des Publikums selten eine Pause gönnt. Die beiden Autoren des Stückes sind seit Jahren als erfolgreiche Schreiber von Comedy-Serien wie „Stromberg“ oder „Das Amt“ bekannt. Nunmehr erobern ihre vor Skurrilität strotzenden Bühnenstücke landauf landab die Theater der Republik. Felix Borchert schuf die niederdeutsche Übersetzung, die den Zuschauer in ein von Marion Zomerland konzipiertes mehr als heruntergekommenes Hotelzimmer in Andalusien führt.

Worum geht es in „Dat Wunner van San Miguel“?
In dem verschlafenen Nest San Miguel reißt im das Auto von Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß) der Keilriemen. Höchst bedauerlich, ist er doch auf dem Weg zu seinem Anwalt, der urlaubsbedingt in Andalusien weilt. Er will sich von seiner Frau Edelgard (Edith Schlette) scheiden lassen, da sie ihm am Silberhochzeitsmorgen das Frühstücksei am Kopf aufschlug! Unglücklicherweise ist gerade großer Feiertag in San Miguel und so zieht sich die Autoreparatur hin, so dass er im Hotel übernachten muss. Hotelero Juan (Heinz Zomerland) hat nur noch die Hochzeitssuite frei. So kommt es, dass Hubertus diese ausgerechnet mit der naiv-flippigen Studentin Nelli (Claudia Ducci) teilen muss.

Unterschiedlicher als bei den beiden können Temperamente gar nicht sein. So ist es nicht verwunderlich, dass sie in kürzester Zeit heftig verbal und körperlich aneinandergeraten. Dabei geschieht das Unglaubliche, sie geraten so in Rage, dass sie mit einem Knall ihre Körper tauschen. Der Hotelbesitzer jubiliert, denn er glaubt, dass sich das „Wunder van San Miguel“ nach 100 Jahren wiederholt hat. Damals haben ein Schwein und ein Rind ihre Körper getauscht. Nun befindet sich Nelli in Hubertus Körper und Hubertus ist die junge Nelli. Der klassische „Bodyswitch“ sorgt für viel Situationskomik. Die noch gesteigert wird, als Nellis Freund Benny (Rune Optiz) und Hubertus Ehefrau Edelgard auftauchen. Die Lage in der Hochzeitssuite nimmt aufgrund des Körpertausches einen mehr als rasanten Verlauf.

Besetzung
In der Regie von Marion Zomerland (auch Bühnenbildentwurf) spielen Claudia Ducci, Rune Opitz, Arnold Preuß, Edith Schlette und Heinz Zomerland. Ferner wirken mit Sontka Zomerland (Regieassistentin); Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Barbara Spengler, Monika Eilers (Requisiten); Diana Westerholt (Souffleuse); Sandra Krüger (Inspizientin); Harald Schmidt, Melina Seegardel (Beleuchtung); Ingrid Bicke (Kostümberatung) und Ingo Heuer (Hausdienst).

Der NEUE LOTSE - Ausgabe September 2018

THEATER AM MEER - "Dat Wunner van San Miguel"

Premiere: 15. September, 20 Uhr

Das Theater am Meer eröffnet die Spielzeit 2018/19 im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße am Sonnabend, 15. September 2018, um 20 Uhr, mit der turbulenten Komödie „Dat Wunner van San Miguel“ (Das andalusische Mirakel). Die schnelle, intelligente und urkomische Boulevardkomödie stammt von Lars Albaum und Dietmar Jacobs. Sie sind Verfasser erfolgreicher Comedy-Serien wie „Stromberg“ und „Das Amt“. Sie zünden ein wahres Pointen-Feuerwerk und gönnen dem Zwerchfell des Publikums kaum eine Pause. Felix Borchert hat die stimmige Niederdeutsche Übersetzung geliefert. Marion Zomerland als Regisseurin und Schöpferin des Bühnenbildentwurfs inszeniert mit zielsicherem Händchen für das Umsetzen von Wortwitz und Situationskomik und schafft mit den fünf Protagonisten des Stückes ein erlebenswertes Bühnenvergnügen!

Turbulent-skurrile Komödie zum Thema "body-switch"

In einem verschlafenen Nest in Andalusien erleidet Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß) eine Autopanne. Ausgerechnet jetzt ist er auf dem Weg, seinen in Urlaub befindlichen Anwalt aufzusuchen: Nachdem ihm seine Frau in der Wut das Frühstücksei auf dem Kopf aufgeschlagen hat, will er noch heute seine Scheidung einreichen!

Unglücklicherweise ist gerade dort großer Feiertag in San Miguel. Man begeht den 100. Jahrestag des „Wunders von San Miguel“, bei dem angeblich ein Schwein und ein Rind ihre Körper tauschten. Da Heppelmanns Auto anlässlich des hohen Feiertags so schnell nicht repariert wird, muss er im Ort übernachten. Hotelero Juan (Heinz Zomerland) hat nur noch die Hochzeitssuite frei, sonst sind alle Zimmer ausgebucht. So kommt es, dass Hubertus das Zimmer ausgerechnet mit der naiv-flippigen Studentin Nelli (Claudia Ducci) teilen muss.

In kürzester Zeit geraten die beiden aneinander, und als sie nicht nur verbal zusammenstoßen, geschieht das Unglaubliche: Das „Wunder von San Miguel“ hat sich wiederholt! Nelli findet sich in Hubertus Körper wieder, der nun eine junge Frau ist. Ein klassischer „body-switch“! Und damit nicht genug, Nellis Freund (Rune Optiz) und Hubertus Ehefrau Edelgard (Edith Schlette) tauchen auf und die Komödie nimmt einen rasanten Verlauf.

Termine

Samstag, 15.09.2018, 20:00 Uhr - Abo P
Sonntag, 16.09.2018, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 21.09.2018, 20:00 Uhr - Abo A
Sonntag, 23.09.2018, 15:30 Uhr - Abo N 2
Sonntag, 23.09.2018, 20:00 Uhr - Abo B
Sonnabend, 29.09.2018, 20:00 Uhr - Abo D
Sonntag, 30.09.2018, 15:30 Uhr - geschlossene Vorstellung für Banter Kirche
Sonntag, 30.09.2018, 20:00 Uhr - Abo E
Sonnabend, 06.10.2018, 20:00 Uhr - Abo F
Sonntag, 07.10.2018, 15:30 Uhr - Abo N 3      
Sonntag, 07.10.2018, 20:00 Uhr - Abo G
Mittwoch, 10.10.2018, 20:00 Uhr - Abo C
Sonnabend, 13.10.2018, 20:00 Uhr - Abo H
Sonntag, 14.10.2018, 15:30 Uhr - N 4
Sonntag, 14.10.2018, 20:00 Uhr - freier Verkauf
Freitag, 19.10.2018, 20:00 Uhr - Z 16 freier Verkauf - *
Samstag, 20.10.2018, 20:00 Uhr - Z 17 freier Verkauf - *
Sonntag, 21.10.2018, 15:30 Uhr - Z 18 freier Verkauf - *
Sonntag, 21.10.2018, 20:00 Uhr - Z 19 freier Verkauf - *

*= Termine noch nicht freigegeben, zu allen Vorstellungen auch freier Verkauf

WILHELMSHAVENER ZEITUNG - Theaterbeilage - 01. September 2018

Niederdeutsche Bühne startet mit Body-Switch-Komödie

SCHAUSPIEL Das "Wunder von San Miguel" wiederholt sich up Platt

Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß) und Nelli (Claudia Ducci) müssen sich die Hochzeitssuite teilen. Hotelbesitzer Juan (Heinz Zomerland) hat keine weiteren Zimmer frei. Karambolagen körperlicher und verbaler Art sind programmiert.
– BILD: TaM

Mit "Dat Wunner van San Miguel" startet das Theater am Meer in die neue Spielzeit. Eine Komödie mit Tempo und Witz.

WILHELMSHAVEN / BR – Das Theater am Meer eröffnet die Spielzeit 2018/19 im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße am Sonnabend, 15. September 2018, um 20 Uhr, mit der turbulenten Komödie „Dat Wunner van San Miguel“ (Das andalusische Mirakel). Die schnelle, intelligente und urkomische Boulevardkomödie stammt von Lars Albaum und Dietmar Jacobs. Sie sind Verfasser erfolgreicher Comedy-Serien wie „Stromberg“ und „Das Amt“. Sie zünden ein wahres Pointen-Feuerwerk und gönnen dem Zwerchfell des Publikums kaum eine Pause. Felix Borchert hat die stimmige Niederdeutsche Übersetzung geliefert. Marion Zomerland als Regisseurin und Schöpferin des Bühnenbildentwurfs inszeniert mit zielsicherem Händchen für das Umsetzen von Wortwitz und Situationskomik und schafft mit den fünf Protagonisten des Stückes ein erlebenswertes Bühnenvergnügen!

In einem verschlafenen Nest in Andalusien erleidet Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß) eine Autopanne. Ausgerechnet jetzt ist er auf dem Weg, seinen in Urlaub befindlichen Anwalt aufzusuchen: Nachdem ihm seine Frau in der Wut das Frühstücksei auf dem Kopf aufgeschlagen hat, will er noch heute seine Scheidung einreichen! Unglücklicherweise ist gerade dort großer Feiertag in San Miguel. Man begeht den 100. Jahrestag des „Wunders von San Miguel“, bei dem angeblich ein Schwein und ein Rind ihre Körper tauschten. Da Heppelmanns Auto anlässlich des hohen Feiertags so schnell nicht repariert wird, muss er im Ort übernachten. Hotelero Juan (Heinz Zomerland) hat nur noch die Hochzeitssuite frei, sonst sind alle Zimmer ausgebucht. So kommt es, dass Hubertus das Zimmer ausgerechnet mit der naiv-flippigen Studentin Nelli (Claudia Ducci) teilen muss.

In kürzester Zeit geraten die beiden aneinander, und als sie nicht nur verbal zusammenstoßen, geschieht das Unglaubliche: Das „Wunder von San Miguel“ hat sich wiederholt! Nelli findet sich in Hubertus Körper wieder, der nun eine junge Frau ist. Ein klassischer „body-switch“! Und damit nicht genug, Nellis Freund (Rune Optiz) und Hubertus Ehefrau Edelgard (Edith Schlette) tauchen auf und die Komödie nimmt einen rasanten Verlauf.

Weitere Stücke auf dem TaM-Spielplan

THEATER Neues Musical und Klassiker

WILHELMSHAVEN/ BR - Der von Theaterleiter Arnold Preuß und Marion Zomerland (künstlerische Beraterin) erstellte Spielplan des Theaters am Meer für die Theatersaison 2018/19 ist humorvoll, nostalgisch, emotional und musikalisch.

Op Düvels Schuuvkaar
Das zweite Stück der Spielzeit bringt ein nostalgisches Wiedersehen mit einem Klassiker aus der guten alten Ohnsorg-Theaterzeit: Die Komödie „Op Düvels Schuuvkaar“ von Karl Bunje hat Premiere am Sonnabend, 10. November 2018 in der Regie und im Bühnenbildentwurf von Arnold Preuß.

Wer hett Angst vör Virginia Woolf…?
Das neue Jahr bringt am Sonnabend, 19. Januar 2019 die Premiere eines Meisterwerkes. Denn genau diesen Ruf genießt Edward Albees Stück „Wer hett Angst vör Virginia Woolf…?“, das Arnold Preuß für die erste Aufführung im Theater am Meer ins Niederdeutsche übersetzt und bei der Ulf Goerges Regie führt und das Bühnenbild konzipiert.

Ik mutt gar nix!
Marion Zomerland hat dem Ensemble des Theaters am Meer mit „Lüttstadtrevier“ und „Dat Meer-Hotel“ zwei erfolgreiche musikalische Produktionen direkt auf den Leib geschrieben. Für diese Spielzeit hat sie ein neues Musical konzipiert; wieder passgenau auf das Ensemble. Die Uraufführung von „Ik mutt gar nix!“ findet in der Regie und musikalischen Leitung von Philip Lüsebrink am Sonnabend, 16. März 2019 statt.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 9/12 vom 31. August 2018

WORTWITZ

Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß, re. ), Nelli (Claudia Ducci) und Hotelbesitzer Juan (Heinz Zomerland). -– FOTO/TEXT: TAM

Das Theater am Meer eröffnet die Spielzeit 2018/19 im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße am Sonnabend, 15. September 2018, um 20 Uhr, mit der turbulenten Komödie „Dat Wunner van San Miguel“ (Das andalusische Mirakel). Die schnelle, intelligente und urkomische Boulevardkomödie stammt von Lars Albaum und Dietmar Jacobs. Sie sind Verfasser erfolgreicher Comedy-Serien wie „Stromberg“ und „Das Amt“. Sie zünden ein wahres Pointen-Feuerwerk und gönnen dem Zwerchfell des Publikums kaum eine Pause.

Felix Borchert hat die stimmige Niederdeutsche Übersetzung geliefert. Marion Zomerland als Regisseurin und Schöpferin des Bühnenbildentwurfs inszeniert mit zielsicherem Händchen für das Umsetzen von Wortwitz und Situationskomik und schafft mit den fünf Protagonisten des Stückes ein erlebenswertes Bühnenvergnügen!

In einem verschlafenen Nest in Andalusien erleidet Klodeckelfabrikant Hubertus Heppelmann (Arnold Preuß) eine Autopanne. Ausgerechnet jetzt ist er auf dem Weg, seinen in Urlaub befindlichen Anwalt aufzusuchen: Nachdem ihm seine Frau in der Wut das Frühstücksei auf dem Kopf aufgeschlagen hat, will er noch heute seine Scheidung einreichen!

Unglücklicherweise ist gerade dort großer Feiertag in San Miguel. Man begeht den 100. Jahrestag des „Wunders von San Miguel“, bei dem angeblich ein Schwein und ein Rind ihre Körper tauschten. Da Heppelmanns Auto anlässlich des hohen Feiertags so schnell nicht repariert wird, muss er im Ort übernachten. Hotelero Juan (Heinz Zomerland) hat nur noch die Hochzeitssuite frei, sonst sind alle Zimmer ausgebucht. So kommt es, dass Hubertus das Zimmer ausgerechnet mit der naiv-flippigen Studentin Nelli (Claudia Ducci) teilen muss.

In kürzester Zeit geraten die beiden aneinander, und als sie nicht nur verbal zusammenstoßen, geschieht das Unglaubliche: Das „Wunder von San Miguel“ hat sich wiederholt! Nelli findet sich in Hubertus Körper wieder, der nun eine junge Frau ist.

Termine
Samstag, 15.09.2018, 20:00 Uhr - Abo P
Sonntag, 16.09.2018, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 21.09.2018, 20:00 Uhr - Abo A
Sonntag, 23.09.2018, 15:30 Uhr - Abo N 2
Sonntag, 23.09.2018, 20:00 Uhr - Abo B
Sonnabend, 29.09.2018, 20:00 Uhr - Abo D
Sonntag, 30.09.2018, 15:30 Uhr - geschlossene Vorstellung für Banter Kirche
Sonntag, 30.09.2018, 20:00 Uhr - Abo E
Sonnabend, 06.10.2018, 20:00 Uhr - Abo F
Sonntag, 07.10.2018, 15:30 Uhr - Abo N 3      
Sonntag, 07.10.2018, 20:00 Uhr - Abo G
Mittwoch, 10.10.2018, 20:00 Uhr - Abo C
Sonnabend, 13.10.2018, 20:00 Uhr - Abo H
Sonntag, 14.10.2018, 15:30 Uhr - N 4
Sonntag, 14.10.2018, 20:00 Uhr - freier Verkauf
Freitag, 19.10.2018, 20:00 Uhr - Z 16 freier Verkauf - *
Samstag, 20.10.2018, 20:00 Uhr - Z 17 freier Verkauf - *
Sonntag, 21.10.2018, 15:30 Uhr - Z 18 freier Verkauf - *
Sonntag, 21.10.2018, 20:00 Uhr - Z 19 freier Verkauf - *

*= Termine noch nicht freigegeben.

 

Swieg still, Jung!

1. Wiederaufführung (davor Spielzeit 1989/90)

SWIEG STILL, JUNG!

(Sweig, Bub!)

Volksstück von Fitzgerald Kusz

Niederdeutsch von Hartmut Cyriacks & Peter Nissen

Regie und Bühne: Arnold Preuß
Regieassistenz: Rune Opitz

Premiere: 22. November 2014

Aufführungsrechte: Theaterverlag Mahnke, Verden (Aller)

Das Ensemble auf der Bühne:

Björn, Konfirmand - Hauke Backhus
Brigitte, seine Mutter - Helga Lauermann
Hannes, sein Vater - Wolfgang Watty
Onkel Willi - Harald Schmidt
Tante Anna - Heidi Strowik
Gerda, eine Bekannte - Sandra Krüger
Manfred, ihr Mann - Joan Kröher
Manuela, eine Kusine - Dagmar Wehrmann

Das Ensemble hinter der Bühne:

Bühnenbildbau - Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler - Thomas Marschner
Beleuchtung - Rune Opitz, Marco Norden, Harald Schmidt
Inspizientin - Talke Wittig
Requisiten - Ivy Bleckwedel, Monika Eilers, Traute Fischer, Inge Gelhart
Maske - Ingrid Kothe
Kostümberatung - Helga Lauermann, Heidi Strowik
Souffleuse - Tanja Mintken

Inhalt


Eine Konfirmation! Die Hauptperson des Abends: Der Konfirmand. Oder eben nicht! Alle Verwandten sind zum Fest gekommen, aber nicht etwa der frisch konfirmierte Björn steht im Mittelpunkt, sondern eine Tante mit Problemen, ein Onkel, der permanent die Kusine anbaggert, und alle anderen Mitglieder der "buckligen" Verwandtschaft.

Es geht nicht um den Schritt des Erwachsenwerdens durch die religiöse Mündigkeit, nein, es geht um aktuelle Preissteigerungen, um Wellness-Tipps und Kochrezepte, um die Passion des Trinkens… und das alles natürlich während des ausgiebigen Mahlzeiten mit Vorspeisen, Suppen, Hauptgang, Nachspeise, Kaffee, Kuchen, Bier, Schnaps und Likör…

"Swieg still, Jung!" war und ist Fitzgerald Kusz‘ Theaterdebüt und Erfolgsstück zugleich. Es stand allein 30 Jahre auf dem Spielplan des Theaters Nürnberg und wurde in unzähligen Sprachen landauf und landab im In- und Ausland gespielt. Bei uns zuletzt in der Spielzeit 1989/90. Das Stück ist eine ebenso bissige wie humorvoll-ironische Abrechnung mit der "heilen" Familie. Gnadenlos entlarvt Fitzgerald Kusz die geheimen Wünsche und Begehrlichkeiten seiner Bühnenfiguren und schafft dem Publikum damit die Grundlage für einen wunderbar amüsanten Volkstheater-Abend.

PRESSEMELDUNGEN

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Januar 2015 | WZ-Serie: Freitags-Gespräch

Hauptrolle fürs Ehrenamt und Niederdeutsche

INTERVIEW Arnold Preuß, Bühnenleiter des Theaters am Meer, ist stolz auf das gemeinsam Erreichte

Das Theater am Meer hat 2014 noch mehr Besucher angelockt. Inzwischen zählt das Niederdeutsche Theater zum immateriellen Kulturerbe der deutschen UNESCO-Kommission

Von Michael Halama

Das Ensemble des Erfolgsstücks „Swieg still, Jung!“: (vonre von linnks) Wolfgang Watty, Hauke Backhus und Helga Lauermann sowie (hinten von links) Harald Schmidt, Heidi Strowik, Joan Kröher, Sandra Krüger und Dagmar Wehrmann

WZ: Herr Preuß, vor gut einem Jahr freuten Sie sich über steigende Zuschauerzahlen im Theater am Meer. Gleichzeitig sagten Sie, das Theater stoße inzwischen an seine Grenzen. Wie viele Zuschauer konnte das Team denn in diesem Jahr an der Kieler Straße begrüßen?

Arnold Preuß: Obwohl wir unsere Vorstellungen auf höchstens 18 pro Inszenierung beschränkt haben, ist eine kleine Steigerung der Besucherzahl zu verzeichnen. Unsere 73 Vorstellungen in 2013 haben 7.074 Besucher gesehen. Wenn ich die restlichen 3 Aufführungen von „Swieg still, Jung!“ nach dem Jahreswechsel hinzurechne, erreichen wir sogar ein stolzes Plus von fast 5 %. Viel mehr geht allerdings nicht, das unterstreicht die Platzauslastung von 97 %. Dass wir uns auf diesem Niveau stabilisieren konnten, erfüllt uns mit großem Stolz, aber auch mit Dankbarkeit gegenüber unseren Besuchern und unserem Ensemble.

WZ: Wie hat sich denn die Zahl der Abonnenten von seinerzeit über 900 entwickelt?

Preuß: Auch da erreichten wir eine Steigerung. Wir liegen bei knapp 1.000 Abonnenten und haben dadurch eine kalkulierbare Einnahmebasis. Wir sehen in der ungebremsten Nachfrage eine Bestätigung unserer Arbeit und unseres Programms. Etwas, was mir nicht gefällt, abonniere ich ja nicht.

WZ: Haben Sie eine Erklärung für diesen Erfolg? Was macht den Charme des Theaters und seines Programms aus?

Preuß: Wir hören sehr genau hin, was unsere Zuschauer sagen und daher glauben wir, dass die mit sehr viel Liebe fürs Detail gestalteten Räumlichkeiten, die Serviceleistungen durch unsere Ensemblemitglieder im Theatercafé „Kulissensnack“ und die Atmosphäre des kleinen 99-PlätzeTheatersaales den Erfolg ausmachen. Unser „Wohnzimmer“ lässt den Zuschauer das Theatergeschehen hautnah erleben und verbindet Zuschauer und Darsteller gleichermaßen emotional. Wir spielen Stücke, die volksnah sind und die darüber hinaus etwas zu erzählen haben. Dabei soll der Spielplan möglichst die ganze Bandbreite der Theatergenres abbilden.

WZ: Ein Grund für den Erfolg des Theaters am Meer dürfte auch die Leidenschaft aller Beteiligten sein. Welche Rolle spielt dabei das ehrenamtliche Engagement?

Preuß: Die Hauptrolle! Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht. Wir investieren in unsere
Leidenschaft eine Menge Zeit. Mindestens 3 x in der Woche wird geprobt, die letzten Wochen vor der Premiere täglich, die Vorstellungen selbst sind hauptsächlich an den Wochenenden. Jedes Mitglied ist multifunktional in den verschiedenen Gewerken des Theaters tätig, also als Schauspieler, Inspizient, Beleuchter, Thekenkraft usw. Idealismus wird bei uns groß geschrieben, der Applaus ist da sprichwörtlich das Brot des Künstlers. Wir zahlen unserem Ensemble keinerlei Entschädigung. Nur so können wir erfolgreich ein eigenes Theater betreiben.

WZ: Sie selbst können auf eine 40-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Seit September 2005 sind Sie zudem Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen-Bremen. Was bedeutet Ihnen das Niederdeutsche Theater?

Preuß: Es geht um den Erhalt der niederdeutschen Sprache. Dabei spielt die bühneneigene Theaterschule für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren eine große Rolle, denn da ist die Bereitschaft die Sprache und das Theaterspiel zu lernen riesengroß. Als echten „Ritterschlag“ empfinde ich die jüngste Aufnahme des Niederdeutschen Theaters in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes durch das Expertenkomitee der Deutschen UNESCO Kommission. Das Niederdeutsche Theater festige den Status und die Lebendigkeit der Regionalsprache und stärke gleichzeitig das Gemeinwesen, so die Begründung der Kommission.

WZ: Im September 2013 hatte das Theater einen Workshop angeboten. Einige Teilnehmer sind nun auf der Bühne oder hinter den Kulissen mit dabei. Gibt es Workshop-Pläne für das kommende Jahr?

Preuß: Diese Aktion hat uns neue begeisterte Verstärkungen gebracht, aber ein einziger Workshop reicht nicht aus. Das Drum und Dran eines Theaterbetriebes ist sehr vielfältig. Der Niederdeutsche Bühnenbund bietet ein besonders ausgewogenes Aus- und Fortbildungsprogramm mit Schauspielschulung, Dramaturgie, Bühnenbau, Maske, Requisiten etc. an. Diese Seminare besuchen unsere Mitglieder, so sichern wir – übrigens mit Mitteln des Landes - die Qualität unserer Arbeit.

WZ: Das Stück „Swieg still, Jung!“ ist ein Publikumsrenner – auch die Zusatzvorstellungen waren ruck, zuck ausverkauft. Was gefällt den Besuchern gerade an diesem Theaterstück?

Preuß: Der Wiedererkennungswert ist sehr hoch. Die Figuren, die Fitzgerald Kusz vor fast 45 Jahren schuf, sind auch heute noch so lebensecht, dass jeder im Saal diese Menschen kennt. Jeder hat sie in seiner Verwandtschaft, in seiner Nachbarschaft erlebt. Und natürlich amüsiert man sich sehr gerne über die Macken und Makel der anderen, die ja niemals die eigenen sind. (Preuß lacht)

WZ: Weitere Termine für „Swieg still, Jung!“ konnte das Theater am Meer aus Dispositionsgründen nicht anbieten. Wie wollen Sie diejenigen trösten, die keine Karten mehr bekommen haben?

Preuß: Trösten kann ich sie nicht, aber um Verständnis bitten. Unsere neunmonatige Spielzeit ist terminlich so ausgeklügelt mit Bühnenproben und den überwiegend an Wochenenden stattfindenden Vorstellungen, dass Verlängerungen einzelner Stücke nicht möglich sind. Wir können nur alle Zuschauer bitten, sich für die nächste Inszenierung „Ünner’t Lüchtfüer“ (Premiere am 24. Januar, Anm. d. Red.) rechtzeitig Karten zu besorgen oder besser noch, ein Abonnement abzuschließen. Dann ist man sich seines Platzes ja sicher.

WZ: Nun gibt es Menschen wie mich, die kein Plattdeutsch sprechen oder verstehen. Hätten die bei einem Besuch des Theaters am Meer nicht Probleme, dem Hergang auf der Bühne zu folgen?

Preuß: Ganz sicher nicht, denn die Handlung erschließt sich aus dem Gehörten und dem Gesehenen. Unsere neueren Zuschauer sagen uns, dass sie anfänglich das eine oder andere
plattdeutsche Wort nicht verstanden haben, aber man höre sich sehr schnell in die Sprache ein und dann sei man auch ganz schnell in der Geschichte drin.

 

Arnold Preuß ist seit 2003 (gemeinsam mit Marion Zomerland) Bühnenleiter des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Dort spielt er, inszeniert und übersetzt gerne neue Stücke ins Niederdeutsche.

THEATER AM MEER
Das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V. hat aktuell 87 Mitglieder, davon 15 Mitglieder in der Theaterschule, 30 aktive Mitglieder auf der Bühne, 30 aktive Mitglieder hinter und neben der Bühne sowie im Theatercafé sowie 12 inaktive Mitglieder (meist aus Altersgründen).

Öffnungszeiten – Theaterbüro
Mo, Mi, Fr – 10.30 bis 13.00 Uhr
Di, Do – 16.00 bis 18.00 Uhr
Telefon: 04421/777749
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr Informationen unter www.theater-am-meer.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. Dezember 2014/Events in der Region

„Swieg still, Jung!” restlos ausverkauft

Nächste Premiere „Ünner't Lüchtfüer" im Januar

Brandneues Stück verspricht norddeutschen Humor und tiefen Blick in die Seele

Mit „Ünner't Lüchtfüer" kommt am 24. Januar ein brandneues Stück auf den Spielplan, das norddeutschen Humor und einen tiefen Blick in die Seele verspricht. Theaterleiterin Marion Zomerland inszeniert das Stück, das im letzten Jahr in Flensburg uraufgeführt wurde und sich gleich als Volltreffer erwies. Ünner't Lüchtfüer führt uns in die untere Etage im Leuchtturm auf der fiktiven Insel Groland, dem letzten bemannten Leuchtfeuer in der Nordsee.

Außer den beiden Leuchtturmwärtern leben auf der Insel nur Hunderte von Möwen. Den einzigen Kontakt zur Außenwelt bringt ab und zu der Postschiffer. In den letzten 14 Jahren hat Paul viele Assistenz-Leuchtturmwärter verschlissen. Mit Bengt, der mit Spielschulden am Hals auf die Insel kommt, zieht die Nummer 46 in die enge Leuchtturmdienstwohnung ein. Ein unerwarteter Gast verändert das Leben der beiden nachhaltig. Pauls Tochter Nina kommt überraschend zu Besuch. Sie hat Neuigkeiten dabei, die Paul in große Sorgen versetzen...

NEUE RUNDSCHAU vom 17. Dezember 2014

"Swieg still, Jung!" ausverkauft

Die Theaterkasse des Theaters am Meer - Niederdeutsche  Bühne Wilhmshaven ist von Mittwoch, 24. Dezember bis einschließlich Donnerstag, 1. Januar 2015 geschlossen. Für das pralle Volkstheaterstück "Swieg still, Jung!", für das am ersten Wochenende im Januar noch drei zusätzliche Vorstellungen angesetzt wurden, sind keine Karten mehr zu bekommen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. Dezember 2014

Keine Karten mehr für "Swieg still, Jung!"

WILHELMSHAVEN/LR - Die Theaterkasse des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist von Mittwoch, 24. Dezember, bis einschließlich Donnerstag, 1. Januar 2015, geschlossen. Für das pralle Volkstheaterstück „Swieg still, Jung!“, für das am ersten Wochenende im Januar noch drei zusätzliche Vorstellungen angesetzt wurden, sind keine Karten mehr zu bekommen.

"Eine weitere Verlängerung ist uns aus Dispositionsgründen leider nicht möglich, daher müssen wir alle Theaterinteressierten auf die nächste Premiere vertrösten", so Theaterleiter Arnold Preuß. Am 24 Januar kommt mit „Ünner’t Lüchtfüer“ ein brandneues Stück auf den Spielplan, das norddeutschen Humor und einen tiefen Blick in die Seele verspricht.

Wilhelmshaven  13. Dezember 2014

NIEDERDEUTSCHE Theaterkasse geschlossen

Keine Karten mehr für "Swieg still, Jung!"

Die Theaterkasse des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist von Mittwoch, 24. Dezember bis einschließlich Donnerstag, 1. Januar 2015 geschlossen. Für das pralle Volkstheaterstück „Swieg still, Jung!“, für das am ersten Wochenende im Januar noch drei zusätzliche Vorstellungen angesetzt wurden, sind keine Karten mehr zu bekommen.

Theaterleiter Arnold Preuß erläutert dazu, dass bereits vor der Premiere der Run auf Karten für das Stück einsetzte und nicht eher aufhörte, bis alle 18 geplanten und zusätzlichen Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Eine weitere Verlängerung ist uns aus Dispositionsgründen leider nicht möglich, daher müssen wir alle Theaterinteressierten auf die nächste Premiere vertrösten. Am 24 Januar 2015 kommt mit „Ünner’t Lüchtfüer“ ein brandneues Stück auf den Spielplan, das norddeutschen Humor und einen tiefen Blick in die Seele verspricht. Theaterleiterin Marion Zomerland inszeniert das Stück, das im letzten Jahr in Flensburg uraufgeführt wurde und sich gleich als Volltreffer erwies.

Swieg still, Jung! - restlos ausverkauft!

Sehr geehrte Theaterbesucherinnen und -besucher!

Seit der Premiere von "Swieg still, Jung!" am 22. November stand das Telefon nicht still bei uns bzw. kamen die Karteninteressierten scharenweise in unser Theaterbüro mit der Folge, dass seit der letzten Woche alle 15 angesetzten Vorstellungen einschließlich der obendrein noch eingeplanten möglichen drei Zusatzvorstellungen ausverkauft waren. Wir haben jetzt noch einmal intensiv überprüft, ob eine weitere Zusatzvorstellung möglich ist. Diese lässt sich aber aus dispositionellen Gründen leider nicht mehr realisieren.

Wir freuen uns sehr, 18 x vor ausverkauftem Haus "Swieg still, Jung!" spielen zu können. Allen anderen, die keine Karte mehr bekommen können, empfehlen wir für das nächste Stück rechtzeitig Karten zu reservieren, damit Sie in den Genuss eines unterhaltsamen Abends im niederdeutschen Theater am Meer kommen können.

Wi wünscht Se all en moie vörwiehnachtliche Tiet!

Dat Ensemble van't Theater an't Meer!

NEUE RUNDSCHAU | 3. Dezember 2014

THEATER AM MEER Zusatzvorstellungen notwendig

Zuschauerrun auf Volkstheaterstück „Swieg still, Jung!“

Ein Konfirmationsständchen darf nicht fehlen (v.l.n.r. Helga Lauermann, Heidi Strowik, Sandra Krüger)
Foto: TaM, Olaf Preuschoff

Die Premiere der zweiten Inszenierung des Theaters am Meer in dieser Spielzeit, das Volksstücks "Swieg still, Jung!" (Schweig, Bub!) von Fitzgerald Kusz ist gerade erst gewesen, da ist die Kartennachfrage so enorm gestiegen, dass für Sonnabend, dem 3. Januar und Sonntag, dem 4. Januar 2015, jeweils um 20 Uhr, zwei weitere Vorstellungen angeboten werden müssen.

"Swieg still, Jung!" wird damit insgesamt 17-mal aufgeführt werden in den kommenden Wochen. Das Premierenpublikum hatte die Inszenierung mit stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus gefeiert. "Nun sieht es so aus, als könnte das Stück einen neuen Zuschauerrekord in der Kieler Straße 63 erringen, so kräftig ist die Kartennachfrage in den letzten Tagen gewesen", freut sich Bühnenleiter und Regisseur Arnold Preuß.

WILHELMSHAVEN | 27. November 2014

THEATER AM MEER Zusatzvorstellungen notwendig

Zuschauer-Run auf Volkstheaterstück „Swieg still, Jung!“

Ein Konfirmationsständchen darf nicht fehlen (v.l.n.r. Helga Lauermann, Heidi Strowik, Sandra Krüger)
Foto: TaM, Olaf Preuschoff

Die Premiere der zweiten Inszenierung des Theaters am Meer in dieser Spielzeit, das Volksstücks "Swieg still, Jung!" (Schweig, Bub!) von Fitzgerald Kusz ist gerade erst gewesen, da ist die Kartennachfrage so enorm gestiegen, dass für Sonnabend, dem 3. Januar und Sonntag, dem 4. Januar 2015, jeweils um 20 Uhr, zwei weitere Vorstellungen angeboten werden müssen.

"Swieg still, Jung!" wird damit insgesamt 17-mal aufgeführt werden in den kommenden Wochen. Das Premierenpublikum hatte die Inszenierung mit stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus gefeiert. "Nun sieht es so aus, als könnte das Stück einen neuen Zuschauerrekord in der Kieler Straße 63 erringen, so kräftig ist die Kartennachfrage in den letzten Tagen gewesen", freut sich Bühnenleiter und Regisseur Arnold Preuß.

JEVERSCHES WOCHENBLATT | 25. November 2014

Keiner lässt die Hauptperson zu Wort kommen

KULTUR Darsteller des Theaters am Meer zeigen deftiges Volksstück „Swieg still, Jung!"

von Dietmar Bökhaus

Manfred (Joan Kröher) steht unter Gerdas (Sandra Krüger) Pantoffel.   
BILD: Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN/BOE - Wie im richtigen Leben ging es am Sonnabend im Theater am Meer zu. Das deftige Volksstück „Swieg still, Jung!" feierte Premiere. Nach dem Erfolg des Stücks „Gode Geister" hielt auch diese zweite Inszenierung der Spielzeit 2014/15; was sie versprach: gutes und einzigartiges    Volkstheater. Das Stück „Swieg still, Jung!" von Fitzgerald Kusz in der niederdeutschen Fassung von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen hat Bühnenleiter Arnold Preuß als Regisseur kurzweilig auf die Bühne gebracht. Die Regieassistenz lag bei Rune Opitz.

Schnell wird bei einer Konfirmationsfeier klar, dass die Mitglieder einer scheinbar heilen Familie ihre Macken und Marotten haben. Es geht in ihren Gesprächen um Preissteigerungen, um Wellness-Tipps, Kochrezepte und um die Passion des Trinkens und das alles natürlich während einer ausgiebigen Mahlzeit von mittags bis weit nach Mitternacht. Sprössling und Konfirmand Björn (Hauke Backhus) ist eigentlich die Hauptperson. Doch tatsächlich klagen vor allem seine Familienangehörigen über ihre Probleme. Tante Anna (Heidi Strowik) hat zum Beispiel mit Essproblernen zu kämpfen. Keiner lässt Björn zu Wort kommen, immer wieder heißt es: „Swieg Still, Jung!". Seine Mutter Brigitte (Helga Lauermann) und sein Vater Hannes (Wolfgang Watty) streiten überdies um seine Erziehung.

Heidi Strowik hat in dieser Inszenierung ihre Paraderolle gefunden, die ihr wie auf den Leib geschneidert scheint. Der eine oder andere Zuschauer mag sich wohl an eine ähnliche Persönlichkeit in seiner eigenen Verwandtschaft erinnert haben. Tante Annas Mann Willy baggert immer wieder Cousine Manuela (Dagmar Wehrmann) an. Zudem springt er leicht angeheitert auf, um die Weltlage zu erklären. Immer wieder keift seine Frau Anna: „Sett di hen!" Manfred (Joan Kröher) steht unter Gerdas (Sandra Krüger) Pantoffel. Die Ehepartner besetzen ihre Rollen ebenso gut wie auch die restlichen Schauspieler. Hauke Backhus fand mit der Rolle des Konfirmanden seinen Einstieg aus dem Nachwuchsbereich auf die Bühne.

"Swieg still, Jung!" ist die bissige, humorvoll-ironische Abrechnung mit der heilen Welt der Familie. Der Applaus sowie die stehenden Ovationen hielten lange an.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 25. November 2014

Stehende Ovationen für Theater am Meer

PREMIERE Neues Stück „Swieg still, Jung!" mit echten Speisen geht kalorienmäßig voll auf die Hüften

Geboten wird ein lebenspralles und humorvoll-bissiges Kuddelmuddel. Die Akteure agieren mit unbändiger Spielfreude.

VON WOLFGANG A. NIEMANN

Eine Szene aus „Swieg still, Jung!": Hauke Backhus (Björn), Joan Kröher (Manfred) , Heidi Strowik (Anna), Harald Schmidt (Onkel Willi), Dagmar Wehrmann (Manuela) und Helga Lauermann (Brigitte).   
FOTO: PRIVAT

WILHELMSHAVEN - Am Sonnabend feierte das „Theater am Meer" die Premiere des neuen Stückes „Swieg still, Jung!" und zwei Dinge seien gleich vorweg gesagt: Erstens spendete das begeisterte Publikum im ausverkauften Haus Ovationen und zweitens ging so mancher Zuschauer danach ziemlich hungrig nach Hause.

Kein Wunder, denn in dem deftigen Volksstück von Fitzgerald Kusz (niederdeutsch von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen) geht es nicht nur um die Konfirmation von Björn, von Anfang bis fast zum Schluss wird auch fast ständig gegessen und getrunken. Wie beim „Letzten Abendmahl" sind die Feiernden dazu an der Tafel aufgereiht und der Duft weht ins Publikum, denn - die Speisen von den Rouladen über Torten bis zum Abendbrot sind echt (!). Wofür eigens die Zahl der Assistenten hinter der Bühne auf vier verdoppelt wurde, wie Bühnenleiterin Marion Zomerland versicherte.

Wenn es trotzdem nicht so recht feierlich, sondern vielmehr herzhaft giftig wurde, lag das an Björns Eltern (Helga Lauermann, Wolfgang Watty) und den Gästen. Tante Anna (Heidi Strowik) erwies sich da trotz XXL-Statur als ebenso läster- und streitsüchtig wie dauerhungrig, während Onkel Willi (Harald Schmidt) als alternder Möchtegern-Casanova immer wieder Björns attraktive, aber angeblich schüchterne Cousine Manuela (Dagmar Wehrmann) anzubaggern versuchte. Tante Anna wiederum kabbelte sich vorzugsweise mit Gerda (Sandra Krüger), einer Bekannten der Familie, die sich' als etwas Besseres fühlt. Ihr eingeschüchterter Gatte Manfred (Joan Kröher) wagte erst später mit allerhand Köhm aufgeheizt nicht nur Widerworte sondern auch Flirtversuche mit Manuela.

Björn als Hauptperson des Tages aber war nur das Alibi für die Feier - Hauke Backhus als Debütant spielte ihn wahnhaft mitleiderregend, insbesondere wenn die Mutter ihm zum wiederholten Male die Tolle aus der Stirne strich. Bei den Anderen aber stieg durch all das Essen und vor allem den vielen Alkohol die Stimmung, ohne dabei viel Harmonie auszustrahlen. Fast jeder zog über jeden her, der Vater soff und raunzte und stritt sich so heftig mit der Mutter, dass diese beleidigt das Weite suchte. Da gab es zwar später hinter den Kulissen eine offenbar intensive Versöhnung, als der Junge dann jedoch endlich auf sein Zimmer gehen durfte, artete die Feier so weit aus, dass sogar rotes Licht angemacht wurde und sich ein Striptease der umturtelten Manuela anbahnte.

Mehr sei hier nicht verraten von diesem so lebensprallen und humorvoll-bissigen Kuddelmuddel, das schon seit über 30 Jahren auf Bühnen in ganz Deutschland - und 1998 auch erstmals beim Theater am Meer - vor allem auch dank des hohen Wiedererkennungswertes für Furore sorgt.

Dass diese Premiere aber derartig begeisterte, lag insbesondere auch daran, wie Regisseur Arnold Preuß seinen Akteuren eine schier unbändige Spielfreude antrainiert hatte, wo jeder Einzelne spürbar mit ganz viel Wonne agierte. Bleibt nur ein großes Problem für alle Mitwirkenden dieses Stück geht kalorienmäßig schwer auf die Hüften.

Die nächsten Vorstellungen von „Swieg still, Jung!": Freitag, 28., sowie Sonntag, 30. November, 6./7./10./13./14./26./28. Dezember, jeweils 20 Uhr sowie 30. November, 7./28. Dezember, 4. Januar, jeweils 15.30 Uhr, Theater am Meer, Kieler Straße 63.

WILHELMSHAVEN | 23. November 2014

"Swieg still, Jung!" ein rauschendes Fest

Die Premiere von SWIEG STILL, JUNG! gestern Abend war wirklich ein rauschendes Fest! Das Publikum hat sich köstlich unterhalten. Die Konfirmationsfeier der Familie von ihrem feierlichen Beginn an bis spät in die Nacht bot Raum für viele Speisen und Getränkefolgen und für die Themen die von banal bis skurril alles abdecken, was "man" sicherlich so und ähnlich schon oft genug gehört und erlebt hat. Das Schlürfen und Schmatzen der Akteure auf der Bühne wurde begleitet von einem sich prächtig amüsierenden ausverkauftem Haus, das am Ende dem Ensemble auf, neben und in der Küche mit stehenden Ovationen und einem langanhaltenden Beifall dankte.
Wir bedanken uns bei unserem wunderbaren Publikum!

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 22. November 2014

Bissige Abrechnung mit der heilen Welt

KULTUR Neues Stück des Theaters am Meer „Swieg still, Jung!" — Heute Premiere — Familie im Mittelpunkt

Das neueste Theaterstück der Niederdeutschen Bühne heißt „Swieg still, Jung!" Premiere ist heute um 20 Uhr im Theater am Meer.

Konfirmation: (vorne v. li.) Wolfgang Watty, Hauke Backhus, Helga Lauermann, (hinten) Harald Schmidt, Heidi Strowik, Joan Kröher, Sandra Krüger, Dagmar Wehrmann.   
FOTO: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN/LR — Das Theater am Meer (TaM — Niederdeutsche Bühne, Kieler Straße 63) kommt heute mit einem deftigen Volksstück von Fitzgerald Kusz heraus. Es heißt „Swieg still, Jung!" und hat eine amüsante Konfirmationsfeier zum Inhalt. Nach dem tollen Erfolg mit den „Goden Geistern" verspricht die zweite Inszenierung der laufenden Spielzeit des Theaters am Meer pralles, deftiges Volkstheater.

Bühnenleiterin Marion Zomerland stellt erfreut fest, dass schon der kleine Szenenausschnitt beim „Tag der offenen Tür" ein Lacherfolg war, so  dass die Premiere (Beginn: 20 Uhr) einiges erwarten lässt. Die Niederdeutsche Fassung stammt von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen, die das Stück von den späten 1960er-Jahren in die Jetztzeit geholt haben. „Swieg still, Jung!" stand allein 30 Jahre auf dem Spielplan des Theaters Nürnberg und wurde in unzähligen Sprachen landauf und landab im In- und Ausland gespielt.

Co-Bühnenleiter Arnold Preuß inszeniert „Swieg still, Jung!" für das Theater am Meer bereits zum zweiten Male, nachdem es erstmals in der Spielzeit 1989/90 mit großem Erfolg in Wilhelmshaven gezeigt wurde. Es dreht sich auf der Bühne alles um die Konfirmationsfeier von Sprössling Björn. Die Familie ist eingeladen, den Ehrentag gebührend mit ihm zu feiern. Die Hauptperson des Tages ist Björn, der Konfirmand — oder eben nicht. Die Verwandtschaft ist zum Fest gekommen, aber nicht etwa der frisch konfirmierte Björn steht im Mittelpunkt, sondern eine Tante mit Ess-Problemen, ein Onkel, der permanent die Kusine anbaggert, und eine Freundin, die sich für etwas Besseres hält.

„Swieg still, Jung!" ist eine ebenso bissige wie humorvoll-ironische Abrechnung mit der „heilen" Welt der Familie. Gnadenlos entlarvt Kusz die geheimen Wünsche und Begehrlichkeiten seiner Bühnenfiguren und schafft dem Publikum damit die Grundlage für einen wunderbar amüsanten Volkstheater-Abend. Es spielen: Sandra Krüger, Helga Lauermann, Heidi Strowik, Dagmar Wehrmann, Hauke Backhus, Joan Kröher, Harald Schmidt und Wolfgang Watty.

Weitere Vorstellungen am 28., 30. November, 6., 7.40.43.44., 26., 28. Dezember jeweils 20 Uhr sowie am 30. November, 7., 28. Dezember, 4. Januar 2015, jeweils 15.30 Uhr. Mehr Informationen unter Tel. 77 77 49. Das Theaterbüro Ist montags, mittwochs, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | Events in der Region vom 20. November 2014

Swieg still, Jung!

Theater am Meer mit Premiere am 22. November

Die Premiere der zweiten Inszenierung der Spielzeit 2014/15 des „Theaters am Meer" am Sonnabend, 22. November 2014, 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63 ist bereits ausverkauft. Fünfzehn weitere Vorstellungen des Volksstücks Swieg still, Jung! (Schweig, Bub!) von Fitzgerald Kusz sind bis Anfang Januar 2015 geplant. Swieg still, Jung! war und ist Fitzgerald Kusz Theaterdebüt und Erfolgsstück zugleich. Es stand allein 30 Jahre auf dem Spielplan des Theaters Nürnberg und wurde in unzähligen Sprachen landauf und landab im In- und Ausland gespielt. In der Spielzeit 1989/90 auch mit großem Erfolg in Wilhelmshaven.

Es dreht sich auf der Bühne alles um die Konfirmationsfeier von Sprössling Björn! Die Familie ist eingeladen, den Ehrentag gebührend mit ihm zu feiern. Die Hauptperson des Tages ist Björn, der Konfirmand, oder eben nicht! Die Verwandtschaft ist zum Fest gekommen, aber nicht etwa der frisch konfirmierte Björn steht im Mittelpunkt, sondern eine Tante mit Ess-Problemen, ein Onkel, der permanent die Kusine anbaggert, und eine Freundin, die sich für etwas Besseres hält. Schnell wird klar, alle Mitglieder der „heilen" Familie haben ihre Macken, Marotten und Manieriertheiten. Es geht in der Unterhaltung bei Tisch ums Abnehmen, um Wellness-Tipps und Kochrezepte und um die Passion des Rauchens und Trinkens... und das alles während der ausgiebigen Mahlzeiten von mittags bis weit nach Mitternacht mit Vorspeisen, Suppen, Hauptgang, Nachspeise, Kaffee, Kuchen, Bier, Schnaps und Likör....

Swieg still, Jung! ist eine ebenso bissige, wie humorvoll-ironische Abrechnung mit der „heilen" Welt der Familie. Gnadenlos entlarvt Kusz die geheimen Wünsche und Begehrlichkeiten seiner Bühnenfiguren und schafft dem Publikum damit die Grundlage für einen wunderbar amüsanten Volkstheater-Abend.

WILHELMSHAVEN | 18. November 2014

SWIEG STILL, JUNG! - Fotos von der 1. Hauptprobe

Nach intensiven Proben auf der Probebühne D fanden in den letzten beiden Woche die ersten Bühnenproben statt. Am Donnerstag fand dann der erste Durchlauf mit allen Beteiligten und mit kompletter Ausstattung (Essen, Trinken, Requisiten etc.), Beleuchtung usw. statt. Dann am Dienstag lief die 1. Hauptprobe. Von beiden Durchläufen hier ein kleiner fotografischer Eindruck von der Probe:

Das Konfirmationsessen beginnt mit (v.l.) Joan Kröher, Sandra Krüger, Wolfgang Watty, Hauke Backhus, Helga Lauermann, Heidi Strowik, Harald Schmidt und Dagmar Wehrmann.

In ihren Rollen heißen sie (v.l. Manfred, Gerda, Hannes, Björn, Brigitte, Anna, Willi und Manuela)

Sie essen nicht nur in einer Tour, sie sabbeln auch ohne Punkt und Komma über alles Mögliche.

Natürlich stoße Sie auf das Wohl von Konfirmant Björn an. Hier Vater Hannes und Tante Anna.

Mutter Brigitte (Helga Lauermann) sorgt sehr zum Leidwesen ihres Björn (Hauke Backhus) dafür, dass die Tolle auch richtig sitzt. Vater Hannes (Wolfgang Watty) ist der Meinung, dass der Junge viel zu sehr verhätschelt wird.

Da blitzt es nicht nur mit der Kamera, nein auch so scheint der Funken übergesprungen zu sein, bei Manuela und Manfred.

Gerda (Sandra Krüger) verteilt den Kuchen, Manfred (Joan Kröher) wird geflissentlich übersehen. Vater Hannes (Wolfgang Watty) ist skeptisch, wie soll das hier bloß noch weitergehen. Da kann man ja nur ein Gläschen Schnaps trinken. Hat der Doktor auch gesagt... man muss viel Trinken.

UOnkle Willi (Harald Schmidt) erklärt Björn (Hauke Backhus) die drei großen "S"......

Hannes ist erbost, "woso grient de Keerl in eensweg, lacht de mi ut?" Mama Brigitte ist derweil stolz auf Björns fehlerfreies zitieren aus der Bibel.

Auch beim Abendbrot wird kräftig zugelangt. "Schmeckt Jo mien Eten!", frage Brigitte besorgt.

""Hier probeer mal", sagt Hannes. "De Jung schall noch keen Schnaps drinken", seggt Brigitte.

"Na, he is doch nu al konfimiert, dar kann he mal an nippen". Björn verschluckt sich und das Drama ist groß.

Hannes und Brigitte streiten sich heftig und das vor allen Leuten.

Manfred hält das auch noch mit der Kamera fest, das ist zuviel. Brigitte haut ab.

"Ja, denn hau doch af", brüllt Hannes....

...um dann erst einmal eine Runde Skat zu spielen.

Tante Anna interessiert sich für die Konfirmationsgeschenke.

Nun hängt der Haussegen aber gewaltig schief. Hannes und Brigitte streiten sich über die Erziehung von Björn, die Gäste schauen und hören vor allem sehr interessiert zu.

Nach dem familiären Donnerwetter erst einmal eine Runde Skat zur Entspannung.

Zu später Stund gibt es noch einmal ein schönes Stück Konfirmationstorte.

Tante Anne ist zufrieden, sie glaubt die gute Stimmung ist wieder hergestellt.

"Dat Leed, wat wi fröher in de Kark sungen hebbt, dat könnt wi jümmer noch utwennig" - und schon schmettern die drei Grazien mit voller Hingabe.

Manu und Manfred verstehen sich immer besser im Laufe des Abends, sehr zum Verdruss von Gerda, die letztlich die Konsequenz zieht und zuschlägt...

... un wenn es nur mit der Handtasche ist. Gerda und Manfred setzen sich flüchtend ab.

Und ist der Magen auch schon kräftig und gut gefüllt. Ein Erdnussflips geht immer noch....

Manuale ist bester Laune. "Ik heff´n blöden Kerl, un Manfred hett´n blöde Fro."

Tante Anna lädt die ganze Konfirmationsgesellschaft zum nächsten Sonntag zu sich nach Hause ein, zum Klütensoppeten. Alle wollen gerne kommen, nur Björn brüllt: Nee, ik will keen Klütensopp! Eine Frage ist am Ende immer noch nicht geklärt, "wo bloots de Pastor blifft"? Kommt er, kommt er nicht?

NEUE RUNDSCHAU vom 12. November 2014

„Swieg still, Jung!”

Premiere am 22. November bereits ausverkauft

Eine Konfirmationsfeier auf der Bühne: Auf dem Foto von links sind zu sehen Wolfgang Watty, Hauke Backhus, Helga Lauermann, hinten v. li.: Harald Schmidt, Heidi Strowik, Joan Kröher, Sandra Krüger und Dagmar Wehrmann.
Foto: TaM, Arnold Preuß

Nach dem tollen Erfolg mit den „Goden Geistern" verspricht die zweite Inszenierung der laufenden Spielzeit des Theaters am Meer pralles, deftiges Volkstheater. Bühnenleiterin Marion Zomerland stellt erfreut fest, dass schon der kleine Szenenausschnitt beim Tag der offenen Tür ein Lacherfolg war, nun sei die Kartennachfrage schon so, dass die Premiere ausverkauft und eine zusätzliche Vorstellung nachmittags angeboten werden müsse. Premiere der zweiten Inszenierung der Spielzeit 2014/15 mit dem Volksstück Swieg still, Jung! (Schweig, Bub!) von Fitzgerald Kusz ist am Sonnabend, dem 22. November, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus des ,Theaters am Meer' an der Kieler Straße 63.

Die Niederdeutsche Fassung stammt von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen, die das Stück von den späten
1960er Jahren in die Jetztzeit geholt haben. Swieg still, Jung! war und ist Fitzgerald Kusz` Theaterdebüt und Erfolgsstück zugleich. Es stand allein 30 Jahre auf dem Spielplan des Theaters Nürnberg und wurde in unzähligen Sprachen landauf und landab im In- und Ausland gespielt.

Co-Bühnenleiter Arnold Preuß inszeniert Swieg still, Jung! für das Theater am Meer bereits zum zweiten Male, nachdem es erstmals in der Spielzeit 1989/90 mit großem Erfolg in Wilhelmshaven gezeigt wurde.

Es dreht sich auf der Bühne alles um die Konfirmationsfeier von Sprössling Björn! Die Familie ist eingeladen, den Ehrentag gebührend mit ihm zu feiern. Die Hauptperson des Tages ist Björn, der Konfirmand, oder eben nicht! Die Verwandtschaft ist zum Fest gekommen, aber nicht etwa der frisch konfirmierte Björn steht im Mittelpunkt, sondern eine Tante mit Ess-Problemen, ein Onkel, der permanent die Kusine an-baggert, und eine Freundin, die sich für etwas Besseres hält. Schnell wird klar, alle Mitglieder der „heilen" Familie haben ihre Macken, Marotten und Manieriertheiten.
Fortsetzung Seite 14

Wunderbar amüsantes Volkstheater

Fortsetzung von Seite 1
Es geht in der Unterhaltung bei Tisch nicht um den Schritt des Erwachsenwerdens durch die religiöse Mündigkeit, nein, es geht um aktuelle Preissteigerungen, um Wellness-Tipps und Kochrezepte und um die Passion des Trinkens... und das alles natürlich während der ausgiebigen Mahlzeiten von mittags bis weit nach Mitternacht mit Vorspeisen, Suppen, Hauptgang, Nachspeise, Kaffee, Kuchen, Bier, Schnaps und Likör....

Swieg still, Jung! ist eine ebenso bissige, wie humorvoll-ironische Abrechnung mit der „heilen" Welt der Familie. Gnadenlos entlarvt Kusz die geheimen Wünsche und Begehrlichkeiten seiner Bühnenfiguren und schafft dem Publikum damit die Grundlage für einen wunderbar amüsanten Volkstheater-Abend. Weitere Vorstellungen: gibt es am 28. und 30. November sowie am , 6. und 7., 10./13./14./26. und 28. Dezember jeweils um 20 Uhr sowie am 30. November und 7. sowie 28. Dezember und 4. Januar jeweils um 15.30 Uhr.

WILHELMSHAVEN | 8. November 2014

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Premiere „Swieg still, Jung!“ ausverkauft

Amüsante Konfirmationsfeier im Theater am Meer bringt heiter-deftiges Volkstheater

Nach dem tollen Erfolg mit den „Goden Geistern“ verspricht die zweite Inszenierung der laufenden Spielzeit des Theaters am Meer pralles, deftiges Volkstheater. Bühnenleiterin Marion Zomerland stellt erfreut fest, dass schon der kleine Szenenausschnitt beim Tag der offenen Tür ein Lacherfolg war, nun sei die Kartennachfrage schon so, dass die Premiere ausverkauft und eine zusätzliche Vorstellung nachmittags angeboten werden müsse.

Die Familie feiert Konfirmation! (vorne v. li. - Wolfgang Watty, Hauke Backhus, Helga Lauermann, hinten v. li. - Harald Schmidt, Heidi Strowik, Joan Kröher, Sandra Krüger, Dagmar Wehrmann)
Foto: TaM, Arnold Preuß

Premiere der zweiten Inszenierung der Spielzeit 2014/15 mit dem Volksstück Swieg still, Jung! (Schweig, Bub!) von Fitzgerald Kusz ist am Sonnabend, dem 22. November 2014, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus des ‚Theaters am Meer‘ an der Kieler Straße 63. Die Niederdeutsche Fassung stammt von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen, die das Stück von den späten 1960er Jahren in die Jetztzeit geholt haben. Swieg still, Jung! war und ist Fitzgerald Kusz‘ Theaterdebüt und Erfolgsstück zugleich. Es stand allein 30 Jahre auf dem Spielplan des Theaters Nürnberg und wurde in unzähligen Sprachen landauf und landab im In- und Ausland gespielt.

Co-Bühnenleiter Arnold Preuß inszeniert Swieg still, Jung! für das Theater am Meer bereits zum zweiten Male, nachdem es erstmals in der Spielzeit 1989/90 mit großem Erfolg in Wilhelmshaven gezeigt wurde.

Es dreht sich auf der Bühne alles um die Konfirmationsfeier von Sprössling Björn! Die Familie ist eingeladen, den Ehrentag gebührend mit ihm zu feiern. Die Hauptperson des Tages ist Björn, der Konfirmand, oder eben nicht! Die Verwandtschaft ist zum Fest gekommen, aber nicht etwa der frisch konfirmierte Björn steht im Mittelpunkt, sondern eine Tante mit EssProblemen, ein Onkel, der permanent die Kusine anbaggert, und eine Freundin, die sich für etwas Besseres hält. Schnell wird klar, alle Mitglieder der "heilen" Familie haben ihre Macken, Marotten und Manieriertheiten. Es geht in der Unterhaltung bei Tisch nicht um den Schritt des Erwachsenwerdens durch die religiöse Mündigkeit, nein, es geht um aktuelle Preissteigerungen, um Wellness-Tipps und Kochrezepte und um die Passion des Trinkens... und das alles natürlich während der ausgiebigen Mahlzeiten von mittags bis weit nach Mitternacht mit Vorspeisen, Suppen, Hauptgang, Nachspeise, Kaffee, Kuchen, Bier, Schnaps und Likör....

Swieg still, Jung! ist eine ebenso bissige, wie humorvoll-ironische Abrechnung mit der "heilen" Welt der Familie. Gnadenlos entlarvt Kusz die geheimen Wünsche und Begehrlichkeiten seiner Bühnenfiguren und schafft dem Publikum damit die Grundlage für einen wunderbar amüsanten Volkstheater-Abend.

Inszenierung und Bühne: Arnold Preuß
Mit Sandra Krüger, Helga Lauermann, Heidi Strowik, Dagmar Wehrmann, Hauke Backhus, Joan Kröher, Harald Schmidt, Wolfgang Watty
Premiere: 22. November 2014, 20.0 Uhr
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Weitere Vorstellungen:
28./30. November 2014, 6./7./10./13./14./26./28. Dezember 2014, jeweils 20.00 Uhr sowie
30. November 2014, 7./28. Dezember 2014,/ 4. Januar 2015, jeweils 15.30 Uhr sowie 14. Dezember 2014, 15.30 Uhr, geschlossene Vorstellung Banter Kirche
Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Der NEUE LOTSE - Ausgabe November 2014

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE - Swieg still, Jung!

Premiere: 22. November, 20 Uhr

Als zweite Inszenierung der Spielzeit 2014/15 präsentiert das Theater am Meer das Volkstheaterstück Swieg still, Jung! (Schweig, Bub!) von Fitzgerald Kusz. Das turbulente Schauspiel wurde von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen nicht nur ins Niederdeutsche übersetzt, sondern gleichzeitig aus den späten 1960er Jahren in die Gegenwart geholt.

Worum geht es? In erster Linie einmal darum, dass Björn Konfirmation hat. Natürlich ist die Verwandtschaft eingeladen, den Ehrentag gebührend mitzufeiern. Die Hauptperson des Tages, der frisch konfirmierte Björn, sollte eigentlich im Mittelpunkt der Feier stehen, aber die verschiedenen Mitglieder der Familie nutzen die Zusammenkunft, um sich selbst Aufmerksamkeit zu verschaffen. Da ist zum Beispiel eine Tante mit Problemen, die sie unbedingt diskutieren will. Oder dieser Onkel, der die Kusine anbaggert. Das kann halt passieren, wenn man sich die Verwandtschaft ins Haus holt: Sie alle haben ihre Macken und Marotten im Gepäck ...

Hauptperson Björn gerät an diesem bedeutsamen Tag, der durch das Erreichen der religiösen Mündigkeit einen bedeutsamen Schritt ins Erwachsenenleben symbolisiert, vollkommen in den Hintergrund. Während der ausgiebigen Mahlzeiten zwischen Mittag und weit nach Mitternacht geht es stattdessen um aktuelle Preissteigerungen, Wellness-Tipps und Kochrezepte, Probleme und Problemchen ... bei Vorspeisen, Suppen, Hauptgang, Nachspeise, Kaffee, Kuchen und natürlich der Kunst des Trinkens mit viel Bier, Schnaps und Likör.

Swieg still, Jung! war und ist Fitzgerald Kusz' Theaterdebüt und Erfolgsstück zugleich. Es stand allein 30 Jahre auf dem Spielplan des Theaters Nürnberg, wurde in unzählige Sprachen übersetzt und erfolgreich im In- und Ausland gespielt. Swieg still, Jung! ist eine ebenso bissige wie humorvoll-ironische Abrechnung mit der vermeintlich heilen Welt der Familie. Gnadenlos entlarvt Kusz die geheimen Wünsche und Begehrlichkeiten seiner Bühnenfiguren und bereitet dem Publikum damit einen wunderbar amüsanten Volkstheater-Abend.

Am 28. September 1932 wurde die Bühne hervorgehend aus einer Arbeitsgemeinschaft des Heimatvereis „Die Boje" als Niederdeutsche Bühne „Rüstringen" durch Rektor Heinrich Frese gegründet, der auch der erste Bühnenleiter wurde. Seit über 10 Jahren leiten Marion Zomerland und Arnold Preuß sehr engagiert das heutige „Theater am Meer" mit seinen rund 80 Ensemble-Mitgliedern vom Schulkind-Alter bis über 90 Jahren. Beide sind auch als Darsteller in den beliebten Inszenierungen zu sehen.

KOMPASS für WILHELMSHAVEN und FRIESLAND 11/2014 vom 31. Oktober 2014

"Swieg still, Jung!"

Die Familie feiert Konfirmation! (vorne v. li. - Wolfgang Watty, Hauke Backhus, Helga Lauermann, hinten v. li. - Harald Schmidt, Heidi Strowik, Joan Kröher, Sandra Krüger, Dagmar Wehrmann)
Foto: TaM, Arnold Preuß

Als zweite Inszenierung der Spielzeit 2014/15 bietet das "Theater am Meer" das Volkstheaterstück „Swieg still, Jung!" („Schweig, Bub!") von Fitzgerald Kusz, das von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen nicht nur ins Niederdeutsche übersetzt wurde, sondern auch von den späten 1960er Jahren in die Jetztzeit geholt wurde. Premiere ist am Sonnabend, 22. November, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63. Theaterleiter Arnold Preuß inszeniert „Swieg still, Jung!" für das Theater am Meer bereits zum zweiten Male, nachdem es erstmals in der Spielzeit 1989/90 in Wilhelmshaven gezeigt wurde.

Zum Inhalt: Björn hat Konfirmation! Die Familie ist eingeladen, den Ehrentag gebührend mit zu feiern. Die Hauptperson des Tages ist Björn, der Konfirmand, oder eben nicht! Alle Verwandten sind zum Fest gekommen, aber nicht etwa der frisch konfirmierte Björn steht im Mittelpunkt, sondern eine Tante mit Problemen, ein Onkel, der permanent die Cousine anbaggert und alle anderen Mitglieder der „buckligen" Verwandtschaft mit ihren Macken und Marotten. Es geht nicht um den Schritt des Erwachsenwerdens durch die religiöse Mündigkeit, nein, es geht um aktuelle Preissteigerungen, um Wellness-Tipps und Kochrezepte, um die Passion des Trinkens... und das alles natürlich während der ausgiebigen Mahlzeiten von mittags bis weit nach Mitternacht mit Vorspeisen, Suppen, Hauptgang, Nachspeise, Kaffee, Kuchen, Bier, Schnaps und Likör....

„Swieg still, Jung!" war und ist Fitzgerald Kusz' Theaterdebüt und Erfolgsstück zugleich. Es stand allein 30 Jahre auf dem Spielplan des Theaters Nürnberg und wurde in unzähligen Sprachen landauf und landab im In- und Ausland gespielt. „Swieg still, Jung!" ist eine ebenso bissig, wie humorvoll-ironische Abrechnung mit der „heilen" Welt der Familie. Gnadenlos entlarvt Kusz die geheimen Wünsche und Begehrlichkeiten seiner Bühnenfiguren und schafft dem Publikum damit die Grundlage für einen wunderbar amüsanten Volkstheater-Abend.

WEITERE VORSTELLUNGEN: Am 28. und 30. November und am 6./7./10./13./14./26./28. Dezember jeweils 20.00 Uhr sowie 30. November und am 7. und 28. Dezember jeweils 15.30 Uhr so- wie am 14. Dezember 2014, 15.30 Uhr, geschlossene Vorstellung Banter Kirche.

Ünner't Lüchtfüer

Wilhelmshavener Erstaufführung

ÜNNER'T LÜCHTFÜER

Theaterstück von Arne Christophersen

Regie und Bühne: Marion Zomerland

Premiere: 24. Januar 2015

Aufführungsrechte: Theaterverlag Mahnke, Verden (Aller)

Das Ensemble auf der Bühne:

Paul Gebhardt - Arnold Preuß
Bengt Reepschläger - Yannik Marschner
Herbert Traulsen - Heinz Zomerland
Nina Gebhardt - Sontka Zomerland

Das Ensemble auf und hinter der Bühne:

Bühnenbildbau - Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler - Thomas Marschner
Requisiten - Monika Eilers, Christa Zahn-Finke
Inspizienz - Jendrik Marschner, Rune Opitz, Joan Kröher
Beleuchtung - Marco Norden
Kostümberatung - Helga Lauermann, Heidi Strowik
Souffleuse - Diana Westerholt


Inhalt


In den letzten 14 Jahren hat Paul viele Assistenz-Leuchtturmwärter verschlissen. Mit Bengt, der mit Spielschulden am Hals auf die Insel kommt, zieht die Nummer 46 in die enge Leuchtturmdienstwohnung ein. Wäre es nicht Bengts letzte Chance, würde es wohl Nummer 47 geben, wenn sich überhaupt noch ein Dummer finden ließe, der in den Inselleuchtturm einzieht.

Bengt, ein Ausbund an Lebenslust, Fröhlichkeit und Geschwätzigkeit, lässt sich von Pauls grober Zurückweisung ebenso wenig einschüchtern, wie von den exzentrischen Versuchen, ihn von der Insel zu vertreiben. Keine noch so absurde Grenzziehung im Wohnraum, kein Kettensägen-Massaker, keine demonstrativen Schweigegelübde bringen ihn aus der Fassung. Paul muss sich letztlich eingestehen, dass er Bengt nach seiner bisher so bewährten Methode nicht loswird.

Ein unerwarteter Gast verändert das Leben der beiden nachhaltig. Pauls Tochter Nina kommt überraschend zu Besuch. Sie hat Neuigkeiten dabei, die Paul in große Sorgen versetzen. In dieser schwierigen Lage erkennt er, dass Bengt längst ein guter Freund geworden ist, den er nicht mehr vertreiben möchte.

PRESSEMELDUNGEN

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. Februar 2015/ Events in der Region

„Ünner't Lüchtfüer”

Theater am Meer bietet Zusatzvorstellungen

Die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer, das Theaterstück „Ünner't Lüchtfüer" von Arne Christophersen, kommt bestens beim Publikum an. Die Premierenbesucher wie auch die Zuschauer der folgenden Vorstellungen belohnten das Spiel des Ensembles mit langanhaltendem Beifall und Bravo-Rufen. Die Kritik bescheinigte der Crew sowie Regisseurin Marion Zomerland ein mitreißendes Spiel und die besonders notwendige sensible Balance zwischen herzhafter Komödie und zutiefst ernsteren menschlichen Tönen.

Bei einem so schönen Erfolg bleibt die Nachfrage nach Karten natürlich nicht aus. Die Theaterleitung hatte in den letzten Tagen bereits für Freitag, 27. Februar 2015, um 20 Uhr, und für Sonntag, 1. März 2015, um 15.30 Uhr, zwei weitere Vorstellungen in den Verkauf gegeben. Wegen der anhaltend weiteren Nachfrage wurde heute auch für Sonnabend, den 28. Februar 2015, um 20 Uhr, die dritte Zusatzvorstellung terminiert.

NEUE RUNDSCHAU vom 11. Februar 2015

Noch mehrmals „Unnert Lüchtfüer"

Dritte Zusatzvorstellung am 28. Februar

Sontka Zomerland und Yannik Marschner spielen Nina und Bengt. - Foto: TaM, 0. Preuschoff

Die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer, das Theaterstück „Ünner't Lüchtfüer" von Arne Christophersen, kommt bestens beim Publikum an. Die Premierenbesucher wie auch die Zuschauer der folgenden Vorstellungen belohnten das Spiel des Ensembles mit langanhaltendem Beifall und Bravo-Rufen. Die Kritik bescheinigte der Crew sowie Regisseurin Marion Zomerland ein mitreißendes Spiel und die besonders notwendige sensible Balance zwischen herzhafter Komödie und zutiefst ernsteren menschlichen Tönen.

Bei einem so schönen Erfolg bleibt die Nachfrage nach Karten natürlich nicht aus. Die Theaterleitung hatte in den letzten Tagen bereits für Freitag, 27. Februar 2015, um 20 Uhr, und für Sonntag, 1. März 2015, um 15.30 Uhr, zwei weitere Vorstellungen in den Verkauf gegeben. Wegen der anhaltend weiteren Nachfrage wurde nun auch für Sonnabend, 28. Februar 2015, um 20 Uhr, die dritte Zusatzvorstellung terminiert.

Marion Zomerland, Bühnenleiterin und Regisseurin des Erfolgsstückes „Unner`t Lüchtfüer", sagt, sie freue sich über die starke Kartennachfrage, denn dieses Stücke entspreche nicht der allgemein mit niederdeutschem Theater verbundenen Erwartung nach ausschließlich heiterer Unterhaltung. Es sei daher besonders schön, dass wir mit einem in Plattdeutsch geschriebenen Stück zeigen können, dass Niederdeutsches Theater viel mehr bieten könne, als man gemeinhin glaube. Und wenn dieses dann noch so hervorragend beim Publikum ankomme, sehen wir dies auch als Zeichen, dass unser Gesamtangebot des Theaters beim Publikum gut ankomme.

Karten im Vorverkauf gibt es im Theater am Meer, Kieler Straße 63, Wilhelmshaven Telefonnummer: 04421/777749

WILHELMSHAVEN | 5. Februar 2015

THEATER AM MEER bietet Zusatzvorstellungen für „Ünner’t Lüchtfüer“

Sensible Balance zwischen heiteren und ernsteren Tönen kommt bestens an

Sontka Zomerland und Yannik Marschner spielen Nina und Bengt. Sie haben ihr Theaterhandwerk in der bühneneigenen Theaterschule gelernt - Foto: TaM, O. Preuschoff

WILHELMSHAVEN - Die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer, das Theaterstück „Ünner’t Lüchtfüer“ von Arne Christophersen, kommt bestens beim Publikum an. Die Premierenbesucher wie auch die Zuschauer der folgenden Vorstellungen belohnten das Spiel des Ensembles mit langanhaltendem Beifall und Bravo-Rufen. Die Kritik bescheinigte der Crew sowie Regisseurin Marion Zomerland ein mitreißendes Spiel und die besonders notwendige sensible Balance zwischen herzhafter Komödie und zutiefst ernsteren menschlichen Tönen.

Bei einem so schönen Erfolg bleibt die Nachfrage nach Karten natürlich nicht aus. Die Theaterleitung hatte in den letzten Tagen bereits für Freitag, 27. Februar 2015, um 20 Uhr, und für Sonntag, 1. März 2015, um 15.30 Uhr, zwei weitere Vorstellungen in den Verkauf gegeben. Wegen der anhaltend weiteren Nachfrage wurde heute auch für Sonnabend, 28. Februar 2015, um 20 Uhr, die dritte Zusatzvorstellung terminiert.

Marion Zomerland, Bühnenleiterin und Regisseurin des Erfolgsstückes „Ünner‘t Lüchtfüer“, sagt, sie freue sich über die starke Kartennachfrage, denn dieses Stücke entspreche nicht der allgemein mit niederdeutschem Theater verbundenen Erwartung nach ausschließlich heiterer Unterhaltung. Es sei daher besonders schön, dass wir mit einem in Plattdeutsch geschriebenen Stück zeigen können, dass Niederdeutsches Theater viel mehr bieten könne, als man gemeinhin glaube. Und wenn dieses dann noch so hervorragend beim Publikum ankomme, sehen wir dies auch als Zeichen, dass unser Gesamtangebot des Theaters beim Publikum gut ankomme.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 27. Januar 2015

Wechselbad der Gefühle auf der Bühne

THEATER „Ünner't Lüchtfüer" verbindet norddeutschen Humor und Nachdenklichkeit

Niederdeutsche Bühne profitiert inzwischen sehr von ihrer eigenen Theaterschule.

VON DIETMAR BÖKHAUS

Heinz Zomerland als Herbert Traulsen. BILD: Dietmar Bökhaus

WILHELMSHAVEN — Nach den überaus erfolgreichen Volksstücken „Gode Geister" und "Swieg still, Jung!" folgte mit der Premiere von „Ünner't Lüchtfüer" von Arne Christophersen am Sonnabend die dritte Inszenierung der laufenden Spielzeit im Theater am Meer. Zum 17. Mal zeichnet Marion Zomerland verantwortlich. Das Stück wurde von den Premierenbesuchern sehr gut aufgenommen, die Akteure hatten sich nach der Vorstellung den langanhaltenden Applaus verdient.

Die Zuschauer bekamen zu Beginn des Stücks den Wohnbereich des letzten bemannten Leuchtturms in der Nordsee zu Gesicht. Normalerweise versehen hier zwei Leuchtturmwärter ihren Dienst. Aber vor dem eigenwilligen Paul Gebhardt (Arnold Preuß) haben alle Assistenz-Leuchtturmwärter innerhalb von 14 Jahren Fersengeld gegeben und den Leuchtturm verlassen. Gebhardt hat mit den Jahren 45 Anwärter verschlissen. Außer ihm leben auf der Insel also nur noch einige hundert Möwen. Und selbst die gehen dem Leuchtturmwärter auf die Nerven. Der Postschiffer Herbert Traulsen (Heinz Zomerland) gibt aber nicht auf und bringt mit Bengt Reepschläger (Yannik Marschner) den 46. Kandidaten, der in der Wohnung auf dem Leuchtturm mit dem störrischen Paul Gebhardt zusammenleben und -arbeiten will.

Für den neuen Assistenten ist der Aufenthalt auf Grolant wegen einer Privatinsolvenz die letzte berufliche Chance. Er hat Spielschulden am Hals. Das Revier auf dem Leuchtturm muss er sich mit dem eigenwilligen Gebhardt teilen. Unterteilt ist der enge Raum durch eine rote Linie. Eine Grenze, die Bengt nicht übertreten darf. Der Assistent ist dennoch voller Lebenslust und Geschwätzigkeit und macht sich keine Gedanken über die Verschrobenheit seines neues Chefs. Irgendwann sieht Paul Gebhardt ein, dass er Bengt nach seiner bisher bewährten Methode nicht los wird.

Als mit Gebhardts Tochter Nina (Sontka Zomerland) ein unerwarteter Gast auftaucht, werden aus Paul und Bengt doch noch Freunde. Dann bringt Nina bringt jedoch eine Nachricht mit, die beiden Leuchtturmwärtern Sorgen bereitet und den Besuchern bei der Premiere merklich naheging.

Das Publikum wurde von den Darstellern auf eine Reise mitgenommen, bei der Lachen und Weinen dicht beieinanderlagen. Sontka Zomerland, Heinz Zomerland, Arnold Preuß und Yannik Marschner gewährten unter die Haut gehende Einblicke in das Seelenleben der Figuren. Wieder einmal hat das Theater am Meer mit den jungen Schauspielern Sontka Zomerland und Yannik Marschner bewiesen, wie wertvoll die theatereigene Schule ist, die neue Talente auf die Bühne schickt und dem Publikum kurzweilige Stunden beschert.

Heinz Zomerland und Yannik Marschner als Herbert Traulsen und Bengt Reepschläger in „Ünner't Lüchtfüer". FOTO - TaM, Preuschoff

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Januar 2015

Das "Theater am Meer" feierte mit dem Stück "Ünner't Lüchtfüer" eine gelungne Premiere. Dabei ging es aber nicht nur lustig zu - es gab auch viel Nachdenkenswertes.

Chef im Leuchtturm kapselt sich ab

KULTUR „Theater am Meer" feierte mit dem Stück „Ünner't Lüchtfuer" erneut eine gelungene Premiere

Das Stück ist kein Schenkelklopfer. Sensibel wird die Balance zwischen Komödie und ernsteren Tönen gefunden.

VON WOLFGANG NIEMANN

Mit Freundlichkeit dem Bärbeißigen begegnen: (von links) Arnold Preuß als Paul Gebhardt, Sontka Zomerland als Nina Gebhardt und Yannik Marschner als Bengt Reepschläger.    FOTO: PREUSCHOFF

WILHELMSHAVEN — Ein Leuchtturm, der nicht nur von außen rot und weiß bemalt ist, steht im Mittelpunkt von „Ünner't Lüchtfüer", der jüngsten Inszenierung des Wilhelmshavener Theaters am Meer. Marion Zomerland führt die Regie dieser Tragikomödie von Arne Christophersen, deren Premiere am Sonnabend lang anhaltenden Beifall erhielt.

Chef im Leuchtturm ist seit 14 Jahren der bärbeißige Paul Gebhardt (Arnold Preuß), der seine reichlich bemessene „weiße" Hälfte des Wohnbereichs derartig biestig und verschwiegen regiert, dass bereits 45 Assistenten ganz schnell wieder aufgegeben haben. Einzig mit dem alle zwei Wochen erscheinenden Postschiffer Traulsen (Heinz Zomerland) redet er das Allernötigste, alle anderen aber werden mit knappen Gesten oder schriftlichen Anweisungen abgespeist.

Wie nun auch Nummer 46 erfahren muss, der ebenso unbekümmerte wie geschwätzige Bengt Reepschläger (Yannik Marschner), zu dessen „rotem" Wohnbereich nicht mal die Mitnutzung der Toilette gehört. Der junge Mann muss sich, jedoch nicht nur mit Pauls Granteleien abfinden, sondern auch mit dessen Hobbys. Wenn der sich wie so oft ärgert, frönt er seiner Leidenschaft für Motorsägen oder schießt alternativ Möwen ab. Bei guter Laune schaut er stattdessen lautstark Kinderfilme wie „Das Dschungelbuch".
Dummerweise kann sich Bengt trotz aller Biestigkeiten Pauls eine baldige Flucht nicht leisten, denn nur mit
diesem    gemeinnützigen Dienst als Leuchtturm-Assistent entgeht er einer Haftstrafe wegen Insolvenz und Spielschulden. Doch es tut sich ein Lichtblick auf, denn Pauls Tochter Nina (Sontka Zomerland) kündigt ihr Kommen an.

Prompt müssen die Männer enger zusammenrücken, was zu kauzigen Verhaltensweisen vor allem bei Paul führt, sei es mit der Kleidung, sei es mit dem Reinigen der Männerwirtschaft. Und nun zeigt sich allmählich, dass dieses Stück kein Schenkelldopfer ist, sondern auch mit manch ernsten Untertönen aufwartet und schließlich sogar einige wahrhaft bewegende Momente bietet. Durch Nina erfährt Bengt, dass Paul als Vater sehr liebevoll war, sich nach einigen Schicksalsschlägen jedoch völlig abkapselte. Um so herzlicher ist die kurze Idylle zu dritt, in der die beiden so unterschiedlichen Männer schließlich sogar bei „koffeinfreiem Pharisäer" freundschaftlich zueinander finden. Wie wichtig das bald schon vor allem für Paul wird, zeigt die weitere Entwicklung, denn Nina ist offensichtlich schwer krank und diese ernste Wendung führt bis hin zu Momenten der Trauerbewältigung, die nahe gehen und niemanden im Publikum kalt ließen.

Da galt der starke Beifall dann nicht nur dem mitrelßenden Spiel aller Akteure, die Regie fand auch die gerade bei einem solchen Stoff besonders notwendige sensible Balance zwischen herzhafter Komödie und zutiefst ernsteren menschlichen Tönen.

Auf dle nächsten Vorstellungen die ses ebenso neuen wie zeitlosen Stückes dürfen sich die Zuschauer nun bereits an diesem Freitag und am Sonntag jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntagnachmittag um 18 Uhr freuen.

WILHELMSHAVEN, 25. Januar 2015

"ÜNNER'T LÜCHTFÜER" - Bilder von der ersten Hauptprobe

Herbert Traulsen (Heinz Zomerland) bringt Bengt Reepschläger (Yannik Marschner) auf die Insel Groland  als Assistent für Leuchtturmwärter Paul Gebhardt.

Paul Gebhardt (Arnold Preuß) freut sich über die von Traulsen mitgebrachten DVD's mit Zeichentrickfilmen.

Bengt ist zwar von Traulsen vorgewarnt worden, aber die Verschrobenheit und die Schweigsamkeit von Paul machen ihm schon sehr bald schwer zu schaffen.

Mit seinem Ideenreichtum bringt er Paul aber doch das eine oder andere Mal zu Lachen, wie mit seinen roten Schuhen aus Servietten.

Aber auch Paul hat gute Ideen, wenn Servietten nicht funktionieren, rotes Klebeband geht auch.

Pauls Tochter Nina kommt auf die Insel und schon ist Paul außer Rand und Band, schließlich war sie noch nie hier und so müssen neue Schuhe her. Ein besonders modernes Paar, wie Paul meint.

Bengt hat sich als Stilberater betätigt und Paul ein Sweetshirt mit einem besonderen Spruch geschenkt: Een Schaap - een Määäh.

Nina (Sontka Zomerland) ist da und Paul hat nichts besseres zu tun, als sich sofort mit Herbert Traulsen zu streiten.

Herbert versucht ein wenig die Wogen zu glätten, aber Paul ist nun mal ein Choleriker wie er im Buche steht.

Da hilft auch kein noch so freundliches Wort, er ist sehr verbockt und verbiestert.

Gegenüber Nina ist ihm sein Streit aber doch peinlich und Paul wirkt etwas hilflos bei der Begrüßung mit Nina.

Nähe oder Zärtlichkeiten kennt Paul nicht und so flüchtet er erst einmal wieder in die Natur.

Nina bereitet mit Bengt Pauls Lieblingsspeise zu: Spinat mit Spiegeleier

Nina erzählt, wie Paul so geworden ist, wie er jetzt ist: Verbohrt und verbiestert, unfreundlich und ohne richtigen Freund.

Nina erzählt, dass Paul, als sie ganz klein war, ein wunderbarer Vater war, der ihr Mogli geschnitzt hat.

Bei Pauls Lieblingsessen taut er auf.

Nina und Bengt schaffen es, seine harten Züge weich werden zu lassen.

Bengt hat immer wieder Scherze auf Lager, da kann sogar Paul drüber lachen und ein wunderschöner Abend geht frohgelaunt zu Ende.

Nina ist wieder abgereist und Paul verfällt in seine alten Verhaltensweisen.

Als Bengt Paul ein Leuchtturmbild schenkt, schwenkt auch die Stimmung zwischen den beiden um. Paul fasst langsam Vertrauen zu Bengt.

Eine Nachricht von Nina bereitet Paul große Sorgen.

Nina ist auf die Insel zurückgekommen. Sie ist schwer krank.

 

Bengt und Paul wachen abwechselnd an Ninas Krankenbett.... besteht Hoffnung?

 

 

Herbert kommt auf die Insel und erzählt von Paul, der wieder in sein altes Schweigen verfallen ist.

Bengt hat Pauls Lieblingsspeise gemacht, das Geheimrezept funktioniert aber nicht.

Als die beiden Männer die von Paul geschnitzten Figuren von Mogli, Balu und Baghira auf den Tisch stellen, wissen beide, dass ein echter Freund besonders wichtig ist, denn "so is en nie alleen"

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 22. Januar 2015 /Events in der Region

"ÜNNER'T LÜCHTFÜER"

Ein Wechselbad der Gefühle

Nina (Sontka Zomerland) und Bengt (Yannik Marschner) verstehen sich auf anhieb gut. -  FOTO: TaM, M. Zomerland

Mit Premiere am Sonnabend, 24. Januar 2015, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße kommt die dritte Inszenierung des Theaters am Meer mit dem Theaterstück "Ünner’t Lüchtfüer" von Arne Christophersen in der Regie von Theaterleiterin Marion Zomerland heraus. Auf der fiktiven Insel Groland leben nur die beiden Leuchtturmwärter Paul und Bengt sowie Hunderte von Möwen.

Kontakt zur Außenwelt bringt einzig der Postschiffer Herbert. In 14 Jahren hat Leuchtturmwärter Paul 45 Leuchtturmwärterassistenten verschlissen. Mit Bengt startet nun der 46. Versuch. "Ünner’t Lüchtfüer" lässt herzhaftes Lachen zu und zeigt schmunzelnd die Eigenarten norddeutscher Seebären. Es gewährt auch unter die Haut gehende Momente und zeigt, dass Lachen und Weinen zwei sehr nah beieinander liegende Emotionen sind.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 18. Januar 2015

Theater am Meer mit norddeutschen Humor und tiefem Blick in die Seele

"Ünner't Lüchtfüer" Wechselbad der Gefühle

Beim gemeinsamen Spinatessen lockert sich die Atmosphäre zwischen Paul, Nina und Bengt. (v.l.  Arnold Preuß, Sontka Zomerland und Yannik Marschner) - Foto: TaM

Wilhelmshaven. (nut)/gms) Nach dem überaus erfolgreichen Volksstück „Swieg still, Jung!“ folgt mit der Premiere am Sonnabend, dem 24. Januar 2015, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße die dritte Inszenierung der laufenden Spielzeit mit dem Theaterstück "Ünner’t Lüchtfüer" von Arne Christophersen.

Theaterleiterin Marion Zomerland trägt bei diesem Stück zum siebzehnten Mal für das "Theater am Meer" die Verantwortung für eine Inszenierung. Das Stück wurde im vergangenen Jahr in Flensburg uraufgeführt und erwies sich als echtes Niederdeutsches Stück gleich als Volltreffer. Viele Bühnen haben es dem "Theater am Meer" gleichgetan und es sofort in den neuen Spielplan übernommen, so dass "Ünner’t Lüchtfüer" in dieser Spielzeit sicherlich zu den am meisten gespielten Stücken zählen wird.

"Ünner’t Lüchtfüer" führt uns in den Wohnbereich des Leuchtturms auf der fiktiven Insel Groland, dem letzten bemannten Leuchtfeuer in der Nordsee. Außer den beiden Leuchtturmwärtern leben auf der Insel nur Hunderte von Möwen. Den einzigen Kontakt zur Außenwelt bringt ab und zu der Postschiffer Herbert Traulsen. In den letzten 14 Jahren hat der Leuchtturmwärter Paul Gebhardt viele Leuchtturmwärter-assistenzen verschlissen. Mit Bengt Reepschläger, der mit Spielschulden am Hals auf die Insel kommt, zieht die Nummer 46 mit in die enge Dienstwohnung ein. Wegen den Folgen einer Privatinsolvenz ist der Aufenthalt auf Groland Bengts letzte Chance, sonst würde wohl bald die Suche nach Nummer 47 losgeben.

Bengt, ein Ausbund an Lebenslust, Fröhlichkeit und vor allem Geschwätzigkeit, stutz zunächst über die Verschrobenheit und der mehr als Einsilbigkeit seines neues Chefs, aber lässt sich dann doch von Pauls grober Zurückweisung ebenso wenig einschüchtern, wie von den exzentrischen Versuchen, ihn von der Insel zu vertreiben. Keine noch so absurde Grenzziehung im Wohnraum, kein Kettensägen-Krach, kein demonstratives Schweigen und Nichtbeachten bringen ihn aus der Fassung. Paul muss sich letztlich eingestehen, dass er Bengt nach seiner bisher so bewährten Methode nicht loswird. Ein unerwarteter Gast verändert das Leben der beiden nachhaltig. Pauls Tochter Nina kommt erstmals zu Besuch auf die Insel. Sie hat Neuigkeiten dabei, die Paul in große Sorgen versetzen...

Arne Christophersen, von Beruf Lehrer und seit Ende der 1990er Jahre Mitglied der Niederdeutschen Bühne Flensburg hat "Ünner’t Lüchtfüer" geschrieben. Das Stück lässt herzhaftes Lachen zu und zeigt schmunzelnd das överspönsche Handeln und Schweigen von norddeutschen Seebären. Es gewährt aber auch besinnliche, unter die Haut gehende Blicke in das Seelenleben der Rollenfiguren, die das Publikum berühren. Es zeigt, dass Lachen und Weinen zwei sehr nah beieinander liegende Emotionen sind.

Inszenierung und Bühne: Marion Zomerland. Mit: Sontka Zomerland, Yannik Marschner, Arnold Preuß und Heinz Zomerland auf der Bühne sowie Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Thomas Marschner, Monika Eilers, Christa Zahn-Finke, Jendrik Marschner, Rune Opitz, Marco Norden, Helga Lauermann, Heidi Strowik, Nicolas Ducci und Diana Westerholt hinter der Bühne.

Premiere: 24. Januar 2015, 20:00 Uhr, im "Theater am Meer", Kieler Straße 63. Weitere Vorstellungen:
30. Januar 2015, 1./7./8./14./15./18./21./22. Februar 2015, jeweils 20.00 Uhr sowie 1./8./15. Februar 2015, jeweils 15.30 Uhr sowie 22. Februar 2015, 15.30 Uhr, geschlossene Vorstellung für Banter Kirche

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 14. Januar 2015

Lachen und Weinen dicht beieinander

THEATER Das plattdeutsche Stück "Ünner't Lüchtfüer" feiert am 24. Januar Premiere

Beim gemeinsamen Spinatessen lockert sich die Atmosphäre zwischen Bengt, Nina und Paul. (von rechts: Yannik Marschner, Sontka Zomerland, Arnold Preuß) - Foto: TaM Marion Zomerland

Das neue Stück spielt auf einem Leuchtturm. In der engen Dientwohnung prallen verschiedene Mentalitäten aufeinander.

WILHELMSHAVEN/NO - Nach dem überaus erfolgreichen Volksstück „Swieg still, Jung!“ folgt mit der Premiere am Sonnabend, dem 24. Januar 2015, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße die dritte Inszenierung der laufenden Spielzeit mit dem Theaterstück "Ünner’t Lüchtfüer" von Arne Christophersen. Theaterleiterin Marion Zomerland trägt bei "Ünner’t Lüchtfüer" zum siebzehnten Mal für das Theater am Meer die Verantwortung für eine Inszenierung.

"Ünner’t Lüchtfüer" führt uns in den Wohnbereich des Leuchtturms auf der fiktiven Insel Groland, dem letzten bemannten Leuchtfeuer in der Nordsee. Außer den beiden Leuchtturmwärtern leben auf der Insel nur Hunderte von Möwen. Den einzigen Kontakt zur Außenwelt bringt ab und zu der Postschiffer Herbert Traulsen.

In den letzten 14 Jahren hat der Leuchtturmwärter Paul Gebhardt viele Leuchtturmwärterassistenten verschlissen. Mit Bengt Reepschläger, der mit Spielschulden am Hals auf die Insel kommt, zieht die Nummer 46 mit in die enge Dienstwohnung ein. Wegen den Folgen einer Privatinsolvenz ist der Aufenthalt auf Groland Bengts letzte Chance.

Bengt, ein Ausbund an Lebenslust, Fröhlichkeit und vor allem Geschwätzigkeit, stutz zunächst über die Verschrobenheit und der mehr als Einsilbigkeit seines neues Chefs, lässt sich dann aber doch von Pauls grober Zurückweisung ebenso wenig einschüchtern, wie von den exzentrischen Versuchen, ihn von der Insel zu vertreiben. Keine Grenzziehung im Wohnraum, kein Kettensägen-Krach, kein demonstratives Schweigen und Nichtbeachten bringen ihn aus der Fassung. Paul muss sich letztlich eingestehen, dass er Bengt nach seiner bisher so bewährten Methode nicht loswird. Ein unerwarteter Gast verändert das Leben der beiden. Pauls Tochter Nina kommt erstmals zu Besuch auf die Insel. Sie hat Neuigkeiten dabei, die Paul Sorgen bereiten.

DAs urkomische Stück spiegelt die Mentalität norddeutscher Seebären wider. Es gewährt aber auch unter die Haut gehende Blicke in das Seelenleben der Rollenfiguren. Es zeigt, dass Lachen und Weinen zwei sehr nah beieinander liegende Emotionen sind.

Weitere Vorstellungen: 30. Januar 2015, 1./7./8./14./15./18./21./22. Februar 2015, jeweils 20.00 Uhr
sowie 1./8./15. Februar 2015, jeweils 15.30 Uhr sowie 22. Februar 2015, 15.30 Uhr, geschlossene Vorstellung.

WILHELMSHAVEN | 13. Januar 2015

ÜNNER'T LÜCHTFÜER - Probenfotos

Postschiffer Herbert Traulsen (Heinz Zomerland) bringt Leuchtturmwärterassistent Nr. 45 Bengt Reepschläger (Yannik Marschner) auf die Insel Groland. Foto - TAM, Marion Zomerland

Bengt schreibt seinem neuen Chef einen Willkommensgruß, wenn der zur Begrüßung nicht da ist. - Foto: TaM Marion Zomerland

Paul Gebhardt kommt und mit ihm seine Motorsäge, mit der er zu gerne Treibholz und andere Dinge bearbeitet..... - Foto: TaM Marion Zomerland

Paul zeigt Bengt das interne Notsignal für "Ich brauche Hilfe". Ansonsten findet die Kommunikation nur schriftlich statt - Foto: TaM Marion Zomerland

Herbert Traulsen bringt Neuigkeiten: Nina, Pauls Tochter, kommt auf die Insel, zum ersten Male. - Foto: TaM Marion Zomerland

Paul überschlägt sich vor Freude und präsentiert neue Schuhe, statt der sonst üblichen Fußbekleidung: Gummistiefel! - Foto: TaM Marion Zomerland

Paul hat Möwen geschossen und für die toten Vögel einen besonders geeigneten Fenster-Platz ausgeguckt - Foto: TaM Marion Zomerland

Leuchtturmwärter Paul Gebhardt (Arnold Preuß) hat so seine Eigenheiten, die es Bengt nicht leicht machen (tote Möwen.....).  Foto - TAM, Marion Zomerland

Erst als sich Nina, Pauls Tochter, ankündigt, kommt ein bisschen gemeinsame Kommunikation zwischen Paul und Bengt zustande. Foto - TAM, Marion Zomerland

Die Annäherung zwischen Nina (Sontka Zomerland) und Paul erfolgt sehr zögerlich. Die beiden sind sich über die Jahre sehr fremd geworden. - Foto: TaM Marion Zomerland

Nina Gebhardt erzählt wie ihr Vater früher war und was ihn so verbiestert, so einsam, so schweigsam gemacht hat. - Foto: TaM Marion Zomerland

Paul kann Ninas Berührung nicht lange aushalten. Zärtlichkeiten ist er schon lange nicht mehr gewöhnt. - Foto: TaM Marion Zomerland

Verstehen sich auf Anhieb gut: Bengt und Nina. Foto - TAM, Marion Zomerland

Bengt nimmt auch die Schießattacken von Paul mit Humor. - Foto: TaM Marion Zomerland

Bengt gibt Nina ein Versprechen: Paul betreffend.... - Foto: TaM Marion Zomerland

Bei Pauls Lieblingsessen, Spinat mit Spiegelei, verstehen sich Vater und Tochter prächtig... und auch Bengt sorgt mit seiner unkonventionellen Art für viel Heiterkeit. Foto - TAM, Marion Zomerland

Nina geht es nicht gut, Paul und Bengt sind sehr in Sorge. - Foto: TaM Marion Zomerland

Bengt und Paul stoßen an. Was ist passiert? Schauen Sie es sich selbst an!  - Foto: TaM Marion Zomerland

WILHELMSHAVEN, 13. Januar 2015

ÜNNER'T LÜCHTFÜER ein Wechselbad der Gefühle

Neues Stück im Theater am Meer bringt norddeutschen Humor und tiefen Blick in die Seele

Beim gemeinsamen Spinatessen lockert sich die Atmosphäre zwischen Bengt, Nina und Paul. (v.r.n.l. Yannik Marschner, Sontka Zomerland, Arnold Preuß) - Foto - TAM, Marion Zomerland

Nach dem überaus erfolgreichen Volksstück „Swieg still, Jung!“ folgt mit der Premiere am Sonnabend, dem 24. Januar 2015, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße die dritte Inszenierung der laufenden Spielzeit mit dem Theaterstück "Ünner’t Lüchtfüer" von Arne Christophersen.

Theaterleiterin Marion Zomerland trägt bei "Ünner’t Lüchtfüer" zum siebzehnten Mal für das Theater am Meer die Verantwortung für eine Inszenierung. Das Stück wurde im letzten Jahr in Flensburg uraufgeführt und erwies sich als echtes Niederdeutsches Stück gleich als Volltreffer. Viele Bühnen haben es dem Theater am Meer gleichgetan und es sofort in den neuen Spielplan übernommen, so dass Ünner’t Lüchtfüer in dieser Spielzeit sicherlich zu den am meisten gespielten Stücken zählen wird.

"Ünner’t Lüchtfüer" führt uns in den Wohnbereich des Leuchtturms auf der fiktiven Insel Groland, dem letzten bemannten Leuchtfeuer in der Nordsee. Außer den beiden Leuchtturmwärtern leben auf der Insel nur Hunderte von Möwen. Den einzigen Kontakt zur Außenwelt bringt ab und zu der Postschiffer Herbert Traulsen. In den letzten 14 Jahren hat der Leuchtturmwärter Paul Gebhardt viele Leuchtturmwärter-assistenzen verschlissen. Mit Bengt Reepschläger, der mit Spielschulden am Hals auf die Insel kommt, zieht die Nummer 46 mit in die enge Dienstwohnung ein. Wegen den Folgen einer Privatinsolvenz ist der Aufenthalt auf Groland Bengts letzte Chance, sonst würde wohl bald die Suche nach Nummer 47 losgeben.

Bengt, ein Ausbund an Lebenslust, Fröhlichkeit und vor allem Geschwätzigkeit, stutz zunächst über die Verschrobenheit und der mehr als Einsilbigkeit seines neues Chefs, aber lässt sich dann doch von Pauls grober Zurückweisung ebenso wenig einschüchtern, wie von den exzentrischen Versuchen, ihn von der Insel zu vertreiben. Keine noch so absurde Grenzziehung im Wohnraum, kein Kettensägen-Krach, kein demonstratives Schweigen und Nichtbeachten bringen ihn aus der Fassung. Paul muss sich letztlich eingestehen, dass er Bengt nach seiner bisher so bewährten Methode nicht loswird. Ein unerwarteter Gast verändert das Leben der beiden nachhaltig. Pauls Tochter Nina kommt erstmals zu Besuch auf die Insel. Sie hat Neuigkeiten dabei, die Paul in große Sorgen versetzen...

Arne Christophersen, von Beruf Lehrer und seit Ende der 1990er Jahre Mitglied der Niederdeutschen Bühne Flensburg hat "Ünner’t Lüchtfüer" geschrieben. Das Stück lässt herzhaftes Lachen zu und zeigt schmunzelnd das överspönsche Handeln und Schweigen von norddeutschen Seebären. Es gewährt aber auch besinnliche, unter die Haut gehende Blicke in das Seelenleben der Rollenfiguren, die das Publikum berühren. Es zeigt, dass Lachen und Weinen zwei sehr nah beieinander liegende Emotionen sind.

Inszenierung und Bühne: Marion Zomerland
Mit: Sontka Zomerland, Yannik Marschner, Arnold Preuß und Heinz Zomerland auf der Bühne sowie Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Thomas Marschner, Monika Eilers, Christa Zahn-Finke, Jendrik Marschner, Rune Opitz, Marco Norden, Helga Lauermann, Heidi Strowik, Nicolas Ducci und Diana Westerholt hinter der Bühne.
Premiere: 24. Januar 2015, 20.0 Uhr Theater am Meer, Kieler Straße 63
Weitere Vorstellungen:
30. Januar 2015, 1./7./8./14./15./18./21./22. Februar 2015, jeweils 20.00 Uhr
sowie 1./8./15. Februar 2015, jeweils 15.30 Uhr sowie
22. Februar 2015, 15.30 Uhr, geschlossene Vorstellung für Banter Kirche

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 07251.72723
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Der NEUE LOTSE Freitzeitmagagzin für Friesland und Wilhelsmhaven | Januar 2015

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE

Theater am Meer: Ünner't Lüchtfüer, Premiere: 24. Januar, 20 Uhr

Herbert Traulsen, Paul Gebhardt (v.r. Heinz Zomerland, Arnold Preuß)
FOTO: TaM

Ünner't Lüchtfüer in der Inszenierung von Marion Zomerland spielt in der unteren Etage des Leuchtturms auf der fiktiven Insel Groland, dem letzten bemannten Leuchtfeuer in der Nordsee. In den letzten 14 Jahren hat der mürrische Eigenbrötler Paul Gebhardt viele Assistenz-Leuchtturmwärter verschlissen. Mit Bengt, der mit Spielschulden am Hals auf die Insel kommt, zieht die Nummer 46 in die enge Leuchtturmdienstwohnung ein. Wäre es nicht Bengts letzte Chance und der junge Mann nicht wild entschlossen, durchzuhalten, würde es wohl auch Nummer 47 und 48 geben, falls sich überhaupt noch Dumme finden ließen, die es in einen einsamen Inselleuchtturm lockt.

Bengt, ein Ausbund an Lebenslust, Fröhlichkeit und Geschwätzigkeit, lässt sich von Pauls grober Zurückweisung ebenso wenig einschüchtern wie von dessen exzentrischen Versuchen, ihn von der Insel zu vertreiben. Keine noch so absurde Grenzziehung im Wohnraum, kein Kettensägen-Massaker, keine demonstrativen Schweigegelübde bringen ihn aus der Fassung. Paul muss sich letztlich eingestehen, dass er Bengt nach seiner bisher so bewährten Methode nicht loswird.

Ein unerwarteter Gast verändert das Leben der beiden nachhaltig: Pauls Tochter Nina kommt überraschend zu Besuch. Sie hat Neuigkeiten dabei, die Paul in große Sorgen versetzen. In dieser schwierigen Lage er
kennt er, dass Bengt längst ein guter Freunc geworden ist, den er nicht mehr vertreibe-möchte ...

Das "Lüchtfüer-Ensemble" Herbert Traulsen, Paul Gebhardt, Nina Gebhardt, Bengt Reepschläger (v.l. Heinz Zomerland, Arnold Preuß, Sontka Zomerland, Yannik Marschner)
FOTO: TaM

Das Stück von Arne Christophersen lässt Sie herzhaft lachen und zeigt das typisch överspönsche Handeln und vor allem Schweigen norddeutscher Seebären. Es gewährt aber auch besinnliche, unter die Haut gehende Szenen, die das Publikum berühren. Lustig, skurril und mit Tiefe kreist es um das Kernthema, wie sich Beziehungen entwickeln und Freundschaften entstehen. Es zeigt, dass Lachen und Weinen zwei sehr nah beieinanderliegende Emotionen sind.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 1/2015 (31.12.2014)

"Ünner't Lüchtfüer"

Als dritte Inszenierung der Spielzeit 2014/15 präsentiert das „Theater am Meer" das Theaterstück „Ünner't Lüchtfüer". Premiere ist am Sonnabend, 24. Januar, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 in Wilhelmshaven.

Das "Lüchtfüer-Ensemble" Herbert Traulsen, Paul Gebhardt, Nina Gebhardt, Bengt Reepschläger (v.l. Heinz Zomerland, Arnold Preuß, Sontka Zomerland, Yannik Marschner)
FOTO: TaM

Theaterleiterin Marion Zomerland inszeniert „Ünner't Lüchtfüer" für das „Theater am Meer". „Ünner't Lüchtfüer" wurde im letzten Jahr in Flensburg uraufgeführt und erwies sich als echtes Niederdeutsches Stück gleich als Volltreffer.

„Ünner't Lüchtfüer" führt uns in die untere Etage im Leuchtturm auf der fiktiven Insel Groland, dem letzten bemannten Leuchtfeuer in der Nordsee. Außer den beiden Leuchtturmwärtern leben auf der Insel nur Hunderte von Möwen. Den einzigen Kontakt zur Außenwelt bringt ab und zu der Postschiffer Herbert Traulsen. In den letzten 14 Jahren hat Paul Gebhardt viele Assistenz-Leuchtturmwärter verschlissen. Mit Bengt Reepschläger, der mit Spielschulden am Hals auf die Insel kommt, zieht die Nummer 46 in die enge Leuchtturmdienstwohnung ein. Wäre es nicht Bengts letzte Chance, würde es wohl Nummer 47 geben, wenn sich überhaupt noch ein Dummer finden ließe, der in den Inselleuchtturm einzieht.

Bengt, ein Ausbund an Lebenslust, Fröhlichkeit und Geschwätzigkeit, lässt sich von Pauls grober Zurückweisung ebenso wenig einschüchtern, wie von den exzentrischen Versuchen, ihn von der Insel zu vertreiben. Keine noch so absurde Grenzziehung im Wohnraum, kein Kettensägen-Massaker, keine demonstrativen Schweigegelübde bringen ihn aus der Fassung. Paul muss sich letztlich eingestehen, dass er Bengt nach seiner bisher so bewährten Methode nicht loswird. Ein unerwarteter Gast verändert das Leben der beiden nachhaltig. Pauls Tochter Nina kommt überraschend zu Besuch. Sie hat Neuigkeiten dabei, die Paul in große Sorgen versetzen...

Herbert Traulsen, Paul Gebhardt (v.r. Heinz Zomerland, Arnold Preuß)
FOTO: TaM

„Ünner't Lüchtfüer" wurde von Arne Christophersen geschrieben. Er ist von Beruf Lehrer und seit Ende der 1990er Jahre Mitglied der Niederdeutschen Bühne Flensburg und verfasst dort Stücke für das nieder- und hochdeutsche Theater. „Ünner't Lüchtfüer" lässt herzhaftes Lachen zu und zeigt das typisch överspönsche Handeln und Schweigen von norddeutschen Seebären. Es gewährt auch besinnliche, unter die Haut gehende Szenen, die das Publikum berühren. Es zeigt, dass Lachen und Weinen zwei sehr nah beieinander liegende Emotionen sind.

WEITERE VORSTELLUNGEN
30. Januar 2015 und 1./7./8./14./15./18./21./22. Februar 2015, jeweils um 20 Uhr sowie 1./8./15. Februar 2015 jeweils um 15.30 Uhr und am 22. Februar 2015 um 15.30 Uhr eine geschlossene Vorstellung für die Banter Kirche.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. Dezember 2014/Events in der Region

„Swieg still, Jung!” restlos ausverkauft

Nächste Premiere „Ünner't Lüchtfüer" im Januar

Brandneues Stück verspricht norddeutschen Humor und tiefen Blick in die Seele

Mit „Ünner't Lüchtfüer" kommt am 24. Januar ein brandneues Stück auf den Spielplan, das norddeutschen Humor und einen tiefen Blick in die Seele verspricht. Theaterleiterin Marion Zomerland inszeniert das Stück, das im letzten Jahr in Flensburg uraufgeführt wurde und sich gleich als Volltreffer erwies. Ünner't Lüchtfüer führt uns in die untere Etage im Leuchtturm auf der fiktiven Insel Groland, dem letzten bemannten Leuchtfeuer in der Nordsee.

Außer den beiden Leuchtturmwärtern leben auf der Insel nur Hunderte von Möwen. Den einzigen Kontakt zur Außenwelt bringt ab und zu der Postschiffer. In den letzten 14 Jahren hat Paul viele Assistenz-Leuchtturmwärter verschlissen. Mit Bengt, der mit Spielschulden am Hals auf die Insel kommt, zieht die Nummer 46 in die enge Leuchtturmdienstwohnung ein. Ein unerwarteter Gast verändert das Leben der beiden nachhaltig. Pauls Tochter Nina kommt überraschend zu Besuch. Sie hat Neuigkeiten dabei, die Paul in große Sorgen versetzen...

Veer sünd dree toveel in't Bett

Wilhelmshavener Erstaufführung

VEER SÜND DREE TOVEEL IN'T BETT

(Messe-Diener)

Komödie von Frank Pinkus und Nick Walsh

Niederdeutsch von Jasper Vogt

Regie und Bühne: Elke Münch a. G.

Premiere: 21. März 2015

Aufführungsrechte: Vertriebsstelle, Norderstedt

Das Ensemble auf der Bühne:

Stefan Heymann, Vertriebsbeauftragter eines Beerdigungsunternehmens - Christian Strowik
Michael Simon, Vertriebsbeauftragter eines Beerdigungsunternehmens -  André Gelhart
Ulf Hamacher, selbstständig - Wolfgang Watty
Martina Bartels, Mitarbeiterin eines "Escort-Service" - Claudia Ducci

Das Ensemble auf und hinter der Bühne:

Regieassistenz - Walter Bleckwedel
Bühnenbildbau - Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler - Thomas Marschner
Beleuchtung - Rune Opitz, Harald Schmidt
Requisiten - Traute Fischer, Inge Gelhart
Maske - Ingrid Kothe
Inspizient - Joan Kröher
Souffleuse - Edith Schlette

Inhalt


Mit Michael und Stefan lernen wir zwei typische Vertreterexemplare kennen, die verschiedenartiger kaum sein können! Stefan, der artig-penible Familienvater, und Michael, der draufgängerische Macho und Lebemann. Ihr Schicksal, Sie müssen sich, ausgelöst durch eine versehentliche Überbuchung, ein Hotelzimmer teilen.

Aber von wegen ‚Gegensätze ziehen sich an‘ – weit gefehlt. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge ihres jeweiligen Arbeitgebers an, natürlich sind sie erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft, aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebig Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und laute Musik aus dem Ghettoblaster sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im Domizil.

Die permanenten Telefonanrufe von Stefans Familie und von Michaels ganz und gar nicht grundlos eifersüchtiger Freundin tragen darüber hinaus nicht dazu bei, den amüsanten Kleinkrieg der beiden zu befrieden. Als schließlich noch Messe-Kollege Ulf der Dritte im Bunde wird und eine attraktive Hostess die Szene betreten, sorgen diese schließlich für weitere unterhaltsam-turbulente Bettenschlachten im geteilten Doppelzimmer.

PRESSEMELDUNGEN

Wilhelmshaven, 27. April 2015

NIEDERDEUTSCHE Ende der Spielzeit 2014/2015

"Veer sünd dree toveel in't Bett" erfolgreicher Saisonausklang

Sorgt für reichliche Verwirrung im Hotelzimmer von Stefan (Christian Strowik, li.) und Michael (André Gelhart): Hostess Martina (Claudia Ducci) - Foto - TAM, Olaf Preuschoff

Am kommenden Wochenende geht mit drei Aufführungen der turbulenten Komödie Veer sünd dree toveel in’t Bett von Frank Pinkus und Nick Walsh in der Regie von Berufsregisseurin Elke Münch die Spielzeit 2014/2015 des Theaters am Meer zu Ende.

„Das Ende des fünften Jahres in der neuen Spielstätte in der Kieler Straße 63 steht unmittelbar bevor und wir sind mit dem großem Publikumszuspruch, den wir zu den vier Inszenierungen erfahren durften, sehr zufrieden, erklären die beiden Theaterleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß erfreut zum Finale der Spielzeit fest.“ „Unsere Platzauslastung tendiert gegen 96 % und das macht uns natürlich sehr stolz“, freut sich Marion Zomerland. Arnold Preuß fügt ergänzend an, „dass wir dazu noch in jeder Altersgruppe Zuwächse haben, zeigt uns, dass wir mit dem Niederdeutschen Theater in Wilhelmshaven ein richtig gutes, attraktives Angebot haben ‚för all Lüüd, de gern de plattdüütsche Spraak hören möögt‘.“

Wer das aktuelle Stück „Veer sünd dree toveel in’t Bett“ noch sehen möchte, hat dazu nur noch am Sonntagabend, (3.5.), um 20 Uhr, die letzte Gelegenheit. Karten gibt es im Theaterbüro unter Telefon 04421.777749 oder online unter www.theater-am-meer.de/die-karten-online.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 16. April 2015 / Events in der Region

Abschluss mit „Veer sünd dree toveel in't Bett" überaus gelungen

Theater am Meer bietet zusätzliche Vorstellungen

Veer sünd dree toveel in't Bett" spielt mit der überaus reizenden Grundkonstellation, dass zwei völlig unterschiedliche Typen wohl oder übel zusammen auskommen müssen und von einer brenzligen Situation im wahrsten Sinne des Wortes in die nächste stolpern. Stefan, der artig-penible Familienvater und Michael, der draufgängerischer Macho, müssen sich beim gemeinsamen Messe-Einsatz das Hotelzimmer teilen.

Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge ihres Arbeitgebers an, wobei sie erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind. Aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebigen Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und überlaute Musik aus dem Zimmerradio sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im engen Hotel-Domizil.

Messe-Kollege Ulf, der Dritte im Bunde, und die attraktive Martina, Hostess von Profession, sorgen für weitere unterhaltsam-turbulente    Bettenschlachten im geteilten Doppelzimmer.

NEUE RUNDSCHAU vom 15. August 2015

Theater am Meer

Die Komödie "Veer sünd dree toveel in't Bett" wurde vom Publikum so gut aufgenommen, dass jetzt Zusatzvorstellungen angesetzt wurden.

„Veer sünd dree toveel in't Bett”

Zusätzliche Vorstellungen im Mai. Für die erfolgreiche Komödie "Veer sünd dree toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh gibt es jetzt Zusatzvorstellungen.
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Foto: TM, Olaf Preuschoff

Die Premiere der turbulenten Komödie "Veer sünd dree toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh wurde vom Publikum mit großem Beifall und stehenden Ovationen aufgenommen. Regisseurin Elke Münch hatte mit dem Ensemble Claudia Ducci, André Gelhart, Christian Strowik und Wolfgang Watty die richtige Dosierung zwischen heiterer Situationskomik und deftigem Wortwitz gewählt.

Dies hatte zur Folge, dass alle 14 bis zum 26. April terminierten Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Das Theater am Meer hatte zwischenzeitlich auf die starke Kartennachfrage reagiert und für das Wochenende vom 2. Mai (20 Uhr) bis 3. Mai (15.30 Uhr) zwei weitere Vorstellungen in den freien Verkauf gegeben. Diese Vorstellungen sind inzwischen so gut wie ausverkauft, so dass ab sofort auch für Sonntag, 3. Mai 2015, um 20 Uhr, Plätze für die Vorstellung angeboten werden.

Die Theaterleitung des niederdeutschen Amateurensembles freut sich darüber sehr, denn diese starke Nachfrage zeige uns, dass wir mit unserem Angebot in dieser Spielzeit genau richtig lagen, so Marion Zomerland. Die Mischung aus neuen und alten Stücken mit Themen, die die Menschen ansprechen und berühren, habe gestimmt, sagt Arnold Preuß, dabei seien unsere Besucher oft lachend aus den. Vorstellungen gekommen, aber auch schon mal mit Tränen in den Augen, die nicht unbedingt Lachtränen waren, so die beiden Theaterleiter.

"Veer sünd dree toveel in't Bett" spielt mit der überaus reizenden Grundkonstellation, dass zwei völlig unterschiedliche Typen wohl oder übel zusammen auskommen müssen und von einer brenzligen Situation im wahrsten Sinne des Wortes in die nächste stolpern. Stefan, der artig-penible Familienvater, und Michael, der draufgängerischer Macho, müssen sich beim gemeinsamen Messe-Einsatz das Hotelzimmer teilen. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge ihres Arbeitgebers an, wobei sie erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind.

Aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebigen Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und überlaute Musik aus dem Zimmerradio sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im engen Hotel-Domizil. Messe-Kollege Ulf, der Dritte im Bunde, und die attraktive Martina, Hostess von Profession, sorgen für weitere unterhaltsam-turbulente Betterischlachten im geteilten Doppelzimmer.

WILHELMSHAVEN | 8. April 2014

NIEDERDEUTSCHE Abschluss mit "Veer sünd dree toveel in't Bett überaus gelungen

Theater am Meer bietet zusätzliche Vorstellungen

Sorgen für reichliche Verwirrung im Hotelzimmer: Hostess Martina (Claudia Ducci) und Style-Berater Ulf (Wolfgang Watty) - Foto - TAM, Olaf Preuschoff

Die Premiere der turbulenten Komödie Veer sünd dree toveel in’t Bett von Frank Pinkus und Nick Walsh wurde vom Publikum mit großem Beifall und stehenden Ovationen aufgenommen. Regisseurin Elke Münch hatte mit dem Ensemble Claudia Ducci, André Gelhart, Christian Strowik und Wolfgang Watty die richtige Dosierung zwischen heiterer Situationskomik und deftigem Wortwitz gewählt. Dies hatte zur Folge, dass alle 14 bis zum 26. April terminierten Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Das Theater am Meer hatte zwischenzeitlich die starke Kartennachfrage reagiert und für das Wochenende vom 2. Mai (20 Uhr) bis 3. Mai (15.30 Uhr) zwei weitere Vorstellungen in den freien Verkauf gegeben. Diese Vorstellungen sind inzwischen so gut wie ausverkauft, so dass ab sofort auch für Sonntag, 3. Mai 2015, um 20 Uhr, Plätze für die Vorstellung angeboten werden.

Die Theaterleitung des niederdeutschen Amateurensembles freut sich darüber sehr, denn diese starke Nachfrage zeige uns, dass wir mit unserem Angebot in dieser Spielzeit genau richtig lagen, so Marion Zomerland. Die Mischung aus neuen und alten Stücken mit Themen, die die Menschen ansprechen und berühren, habe gestimmt, sagt Arnold Preuß, dabei seien unsere Besucher oft lachend aus den Vorstellungen gekommen, aber auch schon mal mit Tränen in den Augen, die nicht unbedingt Lachtränen waren, so die beiden Theaterleiter.

Veer sünd dree toveel in’t Bett spielt mit der überaus reizenden Grundkonstellation, dass zwei völlig unterschiedlich Typen wohl oder übel zusammen auskommen müssen und von einer brenzligen Situation im wahrsten Sinne des Wortes in die nächste stolpern. Stefan, der artig-penible Familienvater, und Michael, der draufgängerischer Macho, müssen sich beim gemeinsamen Messe-Einsatz das Hotelzimmer teilen. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge ihres Arbeitgebers an, wobei sie erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind. Aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebigen Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und überlaute Musik aus dem Zimmerradio sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im engen Hotel-Domizil. Messe-Kollege Ulf, der Dritte im Bunde, und die attraktive Martina, Hostess von Profession, sorgen für weitere unterhaltsam-turbulente Bettenschlachten im geteilten Doppelzimmer.

Inszenierung und Bühne: Elke Münch
Mit: Claudia Ducci, André Gelhart, Christian Strowik und Wolfgang Watty.
Vorstellungen im Theater am Meer, Kieler Straße 63 am 11./12./15./18./19./25./26. April, 2./.3. Mai 2015, jeweils 20:00 Uhr sowie am 12./19./26. April, 3. Mai 2015, jeweils 15:30 Uhr .
Für die Vorstellung am 26. April, 15.30 Uhr, gibt es Karten nur über die Banter Kirchengemeinde.
Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 07251.72723
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Wilhelmshaven | 4. April 2015

Das Theater am Meer wünscht "Frohe Ostern"

"Frohe Ostern" allen Freunden, Besuchern des Theaters am Meer! Diese beiden Helden (Christian Strowik und André Gelhart) plus Claudia Ducci und Wolfgang Watty können Sie ab nächsten Samstag (11.4.) wieder in Aktion sehen. Kartenwünsche erfüllen wir Ihnen in unserem Theaterbüro. Am besten haben Sie noch Chancen für die Zusatzvorstellungen am 2. und 3. Mai 2015.

KOMPASS für Wilhemshaven und Friesland April|2015

THEATER: „Veer sünd dree toveel in't Bett"

11./12./15./18./19./25./26. April, 20 Uhr, 12./19. und 26. April, 15.30 Uhr, Theater am Meer, Wilhelmshaven

In „Veer sünd dree toveel in't Bett" lernen wir mit Michael und Stefan zwei Exemplare der Vertreterbranche kennen, die vom Typus her verschiedenartiger kaum sein können. Stefan, ein artig-penibler Familienvater, und Michael, ein draufgängerischer Macho. Ihr Schicksal, sie müssen bei ihrem gemeinsamen Einsatz auf der Messe für Bestattungsutensilien, ausgelöst durch eine versehentliche Überbuchung, auch noch das Hotelzimmer teilen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 27. März 2015

Männerduo stiftet reichlich Verwirrung

THEATER Niederdeutsche Komödie lebt von Situationskomik — Vorführungen in April und Mai

Zusammenprallen von unterschiedlichen Charakteren führt im Bühnenstück zu amüsanten Konflikten.

Ulf Hamacher (rechts) versteht Michael Simons Bemühungen (2.v.l.), Farbe von Stefan Heymanns Bauch zu entfernen, deutlich falsch. BILDER: DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN/BOE - Aus Bremen und Oldenburg reisten die Amateurschauspieler für das letzte Spielzeitstück teilweise an, das die Wilhelmshavener Regisseurin Elke Münch mit „Veer sünd dree toveel in't Bett" für die Niederdeutsche Bühne inszenierte. Die vier Akteure Christian Strowik, André Gelhart, Claudia Ducci und Wolfgang Watty agierten dabei mit viel Herzblut und Spielfreude. Die turbulente Komödie von Frank Pinkus und Nick Walsh in der niederdeutschen Fassung von Ohnsorg-Schauspieler Jasper Vogt im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße sorgte am vergangenen Sonnabend bereits in den ersten Minuten für Gelächter.

In der Komödie sind mit Michael Simon (gespielt von Andre Gelhart) und Stefan Heymann (Christian Strowik) zwei grundverschiedene Exemplare der Vertreterbranche zu sehen: Stefan, braver Familienvater, und Michael, der draufgängerische Macho. Während sie sich auf einen gemeinsamen Einsatz auf der Messe für Bestattungsutensilien vorbereiten, müssen sie sich ein Hotelzimmer teilen. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungsmesse die Särge ihres Arbeitgebers an, wobei sie aufgrund ihrer völlig unterschiedlichen Temperamente erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind. Auch nach Feierabend gibt es reichlich Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangsunterkunft: Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und überlaute Musik aus dem Zimmerradio sorgen für Chaos im engen Hotel-Domizil. Die permanenten Telefonanrufe von Stefans Familie und von Michaels ganz und gar nicht grundlos eifersüchtiger Freundin tragen obendrein nicht dazu bei, den Kleinkrieg der beiden zu beenden.

Überraschung: Michael Simon (vorne) und Stefan Heymann (hinten) wissen nicht, wie ihnen geschieht, als Ulf Hamacher unter der Bettdecke auftaucht. BILDER: DIETMAR BÖKHAUS

Auf und hinter der Bühne agieren außerdem Walter Bleckwedel, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Thomas Marschner, Traute Fischer, Inge Gelhart, Ingrid Kothe, Joan Kröher, Rune Opitz, Edith Schlette, Helga Lauermann und Heidi Strowik.

DIE WICHTIGSTEN TERMINE IM ÜBERBLICK
Jeweils um 20 Uhr können Besucher heute und am Sonntag sowie am 11., 12. und 15. April das Bühnenstück verfolgen.  Am 12.,19., 26. April und Sonntag, 3. Mai, beginnen die Vorführungen bereits um 15.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf im Theater am Meer, Kieler Straße 63, oder unter der Telefonnummer 07251 /72723. Das Theaterbüro hat montags, mittwochs, freitags von 10.30 bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 24. März 2015

Ein Bett für Vier und ein rosa Sarg

PREMIERE Ovationen für Inszenierung im Theater am Meer

Auch die Szene mit André Gelhart als Macho Michael und Claudia Ducci als Hostess Martina sorgte für Heiterkeit.    FOTO: THEATER AM MEER/PREUSS

VON WOLFGANG A. NIEMANN

WILHELMSHAVEN — Auch bei der letzten Inszenierung des „Theaters am Meer" in dieser Spielzeit erntete das Ensemble im ausverkauften Haus an der Kieler Straße Ovationen zur Premiere. Die verrückte Komödie „Veer sünd dree toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh in der Niederdeutschen Fassung von Jasper Vogt sorgte für viel Lachmuskelkater, zumal Gast-Regisseurin Elke Münch den Akteuren ganz viel Spielfreude einstudiert hatte.

Wie es so geht, kamen da zur Bestattungsmesse auch die beiden Vertreter Stefan (Christian Strowik) und Michael (André Gelhart) und mussten sich wegen einiger Oberbuchungen ein Doppelzimmer teilen. So lange sie auch schon bei derselben Sarg-Firma arbeiteten, so fremd waren sie sich stets geblieben. Der verheiratete Stefan benimmt sich adrett und ordentlich, ist aber offensichtlich ein ziemlicher Pantoffelheld, wie seine häufigen Anrufe bei Frau und Kindern erkennen lassen.

Michael dagegen fläzt sich herum, holt eine Flasche Whisky aus der Reisetasche und dreht erstmal den Ghettoblaster auf. Was natürlich zu Kabbeleien zwischen den beiden führt. Wobei sich der pikierte Stefan in kleinen Raten rächt, wenn er die Kontrollanrufe von Michaels Freundin Eva entgegennimmt und ihr Misstrauen wenig dezent schürt.

Der großmäulige Macho Michael kommt nach einem nächtlichen Streifzug ramponiert heim und steht am neuen Tag vor einem massiven Problem. Sein Messe-Clou, ein rosa Sarg der Marke „Schneerosa" ist samt seinem Cabrio gestohlen worden. Über das Wortgefecht mit dem schockierten Stefan, der Rosa absolut pietätlos findet, platzt Ulf Hamacher (Wolfgang Watty) ins Zimmer, der sich als sehr „warmer" Kollege für Bestattungsaccessoires vorstellt.

Der ist von „Schneerosa" begeistert und spielt für den schluffigen Stefan den überkandidelten Typberater mit schrägen Folgen. Vor allem aber hat er — warum auch immer — eine Hostess geordert,  die frivole Martina (Claudia Ducci). Als sich „de billige Stefan" schließlich entgegen allen Gewohnheiten und braven Familientelefonaten auf eine nächtliche Sause mit Macho Michael einlässt, erleben diese beiden Herren von der „Abnippel-Messe" im Tran eine seltsam handgreifliche Heimkehr in ihr Doppelzimmer. Als auch noch Martina und Ulf in die irgendwie doch ziemlich intim wirkende Situation platzen, wird es endgültig mächtig turbulent und verrückt.

Alle vier Akteure geben hier dem Affen ordentlich Zucker und begeistern mit Körpereinsatz und herzhaftem Witz. Dass das Cabrio wieder auftaucht und das Sargmodell „Schneerosa" ein Riesenerfolg wird, sei hier noch verraten. In welchem Zusammenhang der Titel des Theaterstücks und das Doppelbett aber stehen, dürfen die Zuschauer der weiteren Aufführungen enträtseln.

Die nächsten Aufführungen sind am 27. und 29. März jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 29. März, auch um 15.30 Uhr im Theater am Meer, Kieler Straße 63.

WILHELMSHAVEN, 22. März 2015

Premiere ein voller Erfolg

Hoch her ging es gestern Abend im Theater am Meer. Die Premiere von "Veer sünd dree toveel in't Bett" entzündete ein Feuerwerk an Lachraketen und amüsierfreudiger Situationskomik. Langer Beifall und am Ende stehende Ovationen waren der Lohn für die lange und intensive Probenarbeit des gesamten Ensembles unter der Regie von Elke Münch. Ein großes Dankeschön an das tolle Premierenpublikum.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. März 2015/Events in der Region

„Veer sünd dree toveel"

Saisonabschluss im Theater am Meer

Die Premiere der turbulenten Komödie Veer sünd dree toveel in't Bett von Frank Pinkus und Nick Walsh läutet am Sonnabend, dem 21. März 2015, um 20 Uhr, die letzten Inszenierung der aktuellen Spielzeit. Berufsregisseurin Elke Münch führt erneut Regie beim Theater am Meer.

Stefan, ein artig-penibler Familienvater, und, ein draufgängerischer Macho, müssen beim gemeinsamen Messe-Einsatz das Hotelzimmer teilen. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge ihres Arbeitgebers an, wobei sie erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind. Es gibt schließlich für die erfolgreichen Abschlüsse Provisionen!

Aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebigen Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und überlaute Musik aus dem Zimmerradio sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im engen Hotel-Domizil. Die permanenten Telefonanrufe von Stefans Familie und von Michaels ganz und gar nicht grundlos eifersüchtiger Freundin tragen darüber hinaus nicht dazu bei, den amüsanten Kleinkrieg der beiden zu befrieden. Als schließlich noch Messe-Kollege Ulf der Dritte im Bunde — sprich im Bette - wird und die attraktive Martina, Mitarbeiterin eines Escort-Services, die Szene betreten, sorgen diese schließlich Für weitere unterhaltsam-turbulente Bettenschlachten im geteilten Doppelzimmer.

NEUE RUNDSCHAU vom 18. März 2015

Veer sünd dree toveel

Theater am Meer: Letzte Spielzeit-Premiere am Samstag

Bettenschlacht zum Spielzeitende: Michael (André Gelhart, rechts) und Stefan (Christian Strowik) müssen sich das Hotelbett teilen.   - Foto: TAM, Arnold Preuß

Die Premiere der turbulenten Komödie „Veer sünd dree toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh in der niederdeutschen Fassung von Ohnsorg-Schauspieler Jasper Vogt läutet am Sonnabend, dem 21. März, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße die Aufführungsserie der letzten Inszenierung der aktuellen Spielzeit 2014/15 des Amateurtheaters ein.

Die Wilhelmshavener Berufsregisseurin Elke Münch führt nach dem erfolgreichen Spielzeiteröffnungsstück Gode Geister erneut Regie beim Theater am Meer. In „Veer sünd dree toveel in't Bett" lernen wir mit Michael und Stefan zwei Exemplare der Vertreterbranche kennen, die vom Typus her verschiedenartiger kaum sein können! Stefan, ein artig-penibler Familienvater, und Michael, ein draufgängerischer Macho. Ihr gemeinsames Schicksal, sie müssen bei ihrem gemeinsamen Einsatz auf der Messe für Bestattungsutensilien, ausgelöst durch eine versehentliche Überbuchung, auch noch das Hotelzimmer teilen.

Aber von wegen ,Gegensätze ziehen sich an' — weit gefehlt. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge ihres Arbeitgebers an, wobei sie aufgrund ihrer völlig unterschiedlichen Temperamente erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind. Es  gibt schließlich für die erfolgreichen Abschlüsse Provisionen! Aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebigen Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Wer schläft in welchem Bett, Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputz-glas, Strip-Poker und überlaute Musik aus dem Zimmerradio sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im engen Hotel-Domizil.

Die permanenten Telefonanrufe von Stefans Familie und von Michaels ganz und gar nicht grundlos eifersüchtiger Freundin tragen darüber hinaus nicht dazu bei, den amüsanten Kleinkrieg der beiden zu befrieden. Als schließlich noch Messe-Kollege Ulf der Dritte im Bunde sprich im Bette - wird und die attraktive Martina, Mitarbeiterin eines Escort-Services, die Szene betreten, sorgen diese schließlich für weitere  unterhaltsam-turbulente Bettenschlachten im geteilten Doppelzimmer.

Autor Frank Pinkus hat mit vielen seiner Stücke schon für beste Unterhaltung auf der Bühne des Niederdeutschen Theaters gesorgt. Langjährige Besucher werden sich gerne an „Alleen in de Sauna", „Mien Mann ward Mudder", „Agathe un ik" oder „De besten Daag in mien Läven" erinnern. Humorvolle Dialoge und aberwitzige Situationskomik kennzeichnen die mit viel Phantasie und mit gutem Gespür für das manchmal groteske Verhalten der Spezie Mensch geschaffenen Bühnenstücke. „Veer sünd dree toveel in't Bett" spielt vor allem mit der überaus reizenden Grundkonstellation, dass zwei völlig unterschiedlich Typen wohl oder übel zusammen auskommen müssen und von einer brenzligen Situation im wahrsten Sinne des Wortes in die nächste stolpern. Herzhaftes Lachen ist dabei beinahe zwangsläufig angesagt.

WILHELMSHAVEN, 16. März 2015

FOTOPROBE Veer sünd dree toveel in't Bett

Kaum im Hotel angekommen, meldet sich Stefan (Christian Strowik) zuerst bei seiner Familie: "Hallo, hier is de Papi!"

Großmaul Michael (André Gelhart) nimmt natürlich gleich das besetzte Bett mit seinen Klamotten in Beschlag.

Stefan und Michael (Christian Strowik und André Gelhart) streiten sich um die Bettdecke

... auch das zerbröselte Knäckebrot entwickelt sich zum Streitobjekt...

... ganz zu schweigen von der Lautstärke des Radios...

Da bleibt es natürlich nicht aus, dass Blut fließt :-)

MIt den Messe-Bekanntschaften von Michael klappt es auch nicht so, wie gedacht.... SIE ist inzwischen verheiratet.

Mit Ulf (Wolfgang Watty) kommt ein weiterer seltener Vogel ins Hotelnest geflogen.

Der sich auch noch gleich als Fußmasseur betätigt.

...und sich als Messestandnachbar outet, der für die Beerdigungsassessoirs zuständig ist.

Nun betritt auch noch Martina (Claudia Ducci) vom Escort-Service die Bühne und bringt die Männer um den Verstand.

Stefan hat mal wieder "Rücken".

Als Kumpel hilft man natürlich nach Kräften..

Auch kräftige Massagen helfen wenig an dem etwas verrückten Verhältnis von Stefan und Michael

Auch wenn es zu verfänglichen Situationen kommt, lächelt man diese weg.

Inwieweit Martina die Gemüter der drei Männer beruhigen, bleibt abzuwarten und muss bei ihrem Beruf wohl bezweifelt werden.

Ulf genießt die Bekanntschaft mit den beiden Messe-Nachbarn zusehends.

Er möchte bei Stefan zu gerne Typberater spielen...

Auch beim Strip-Poker mischt er gewaltig mit.

Er kann sich aber gar nicht entscheiden, welchen der beiden netten jungen Männer...

er nun mehr in sein Herz geschlossen hat.

Martina kommt ob der snaakschen Mannslüüd gar nicht aus dem Lachen heraus..

Am nächsten Morgen wundert man sich, wie die Nacht über die Bettenverteilung stattgefunden hat.

Nun stellt sich auch noch Ulf ein und die ??? werden größer und größer. Gibt es die richtige Antwort in der Theatervorstellung? Kommen Sie und überzeugen Sie sich selbst.

GUTEN MORGEN SONNTAG | 15. März 2015

Turbulente Komödie: Bettenschlacht zum Spielzeitende

Müssen sich das Hotelbett teilen. Michael (André Gelhart -links-) und Stefan (Christian Strowik).
Foto: TAM/Arnold Preuß

Wilhelmshaven. (gms) Die Premiere der turbulenten Komödie "Veer sünd dree toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh in der niederdeutschen Fassung von Ohnsorg-Schauspieler Jasper Vogt läutet am Sonnabend, dem 21. März, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße die Aufführungsserie der letzten Inszenierung der aktuellen Spielzeit 2014/15 des Amateurtheaters ein. Die Wilhelmshavener Berufsregisseurin Elke Münch führt nach dem erfolgreichen Spielzeiteröffnungsstück „Gode Geister" erneut Regie beim Theater am Meer. In „Veer sünd dree toveel in't Bett" lernen wir mit Michael und Stefan zwei Exemplare der Vertreterbranche kennen, die vom Typus her verschiedenartiger kaum sein können! Stefan, ein artig-penibler Familienvater, und Michael, ein draufgängerischer Macho.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. März 2015

„Vier sind drei zu viel im Bett"

UNTERHALTUNG Theater am Meer mit turbulenter Komödie — Premiere am 21. März

Müssen sich das Hotelbett teilen: Michael (André Gelhart, links) und Stefan (Christian Strowik).
FOTO - TaM, Preuß

Die Besucher können sich auf witzige Situationskomik einstellen. Und auf zwei Darsteller, wie sie unterschiedlicher kaum sein können.

WILHELMSHAVEN/MM - Die Premiere der turbulenten Komödie „Veer sünd dree toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh in der niederdeutschen Fassung von OhnsorgSchauspieler Jasper Vogt läutet am Sonnabend, 21. März, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 die Aufführungsserie der letzten Inszenierung der aktuellen Spielzeit 2014/15 des "Theater am Meer" ein. Die Wilhelmshavener Berufsregisseurin Elke Münch führt nach dem erfolgreichen Spielzeiteröffnungsstück "Gode Geister" erneut Regie.

In „Veer sünd dree toveel in't Bett" lernen die Besucher mit Michael und Stefan zwei Exemplare der Vertreterbranche kennen, die vom Typus her verschiedenartiger kaum sein können. Stefan, ein artig-penibler Familienvater, und Michael, ein draufgängerischer Macho. Ihr gemeinsames Schicksal, sie müssen bei ihrem gemeinsamen Einsatz auf der Messe für Bestattungsutensilien, ausgelöst durch eine versehentliche Überbuchung, auch noch das Hotelzimmer teilen. Von wegen „Gegensätze ziehen sich an"' - weit gefehlt. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge ihres Arbeitgebers an, wobei sie aufgrund ihrer völlig unterschiedlichen Temperamente erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind. Es gibt schließlich für die erfolgreichen Abschlüsse Provisionen.

Autor Frank Pinkus hat mit vielen seiner Stücke schon für beste Unterhaltung auf der Bühne des Niederdeutschen Theaters gesorgt. Langjährige Besucher werden sich gerne an „Alleen in de Sauna", „Mien Mann ward Mudder", „Agathe un ik" oder „De besten Daag in mien Läven" erinnern. Humorvolle Dialoge und witzige Situationskomik kennzeichnen die mit viel Fantasie und mit gutem Gespür für manch groteskes Verhalten der Spezies Mensch geschaffenen Bühnenstücke.

KOMÖDIE BEIM THEATER AM MEER
Mitwirkende beim neuen Stück: Inszenierung und Bühne: Elke Münch; Darsteller: Claudia Ducci, André Gelhart, Christian Strowik, Wolfgang Watty; Hinter der Bühne: Walter Bleckwedel, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Thomas Marschner, Traute Fischer, Inge Gelhart, Ingrid Kothe, Joan Kröher, Rune Opitz, Edith Schlette, Helga Lauermann und Heidi Strowik.

Weitere Vorstellungen: 27. , 29. März, 11., 12., 15., 18., 19., 25. und 26. April, 20 Uhr, sowie 29. März, 12., 19., 26. April, 3. Mai, 15.30 Uhr. Für die Vorstellung am 26. April, 15.30 Uhr, gibt es Karten nur über die Banter Kirchengemeinde.

WILHELMSHAVEN | 8. März 2015

NIEDERDEUTSCH Bettenschlacht zum Spielzeitende

Turbulente Komödie "Veer sünd dree toveel in't Bett" beendet Saison 2014/15 im Theater am Meer

Müssen sich das Hotelbett teilen. Michael (André Gelhart –links-) und Stefan (Christian Strowik) - Foto - TAM, Arnold Preuß

Die Premiere der turbulenten Komödie "Veer sünd dree toveel in’t Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh in der niederdeutschen Fassung von OhnsorgSchauspieler Jasper Vogt läutet am Sonnabend, dem 21. März 2015, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße die Aufführungsserie der letzten Inszenierung der aktuellen Spielzeit 2014/15 des Amateurtheaters ein. Die Wilhelmshavener Berufsregisseurin Elke Münch führt nach dem erfolgreichen Spielzeiteröffnungsstück Gode Geister erneut Regie beim Theater am Meer.

In "Veer sünd dree toveel in’t Bett" lernen wir mit Michael und Stefan zwei Exemplare der Vertreterbranche kennen, die vom Typus her verschiedenartiger kaum sein können! Stefan, ein artig-penibler Familienvater, und Michael, ein draufgängerischer Macho. Ihr gemeinsames Schicksal, sie müssen bei ihrem gemeinsamen Einsatz auf der Messe für Bestattungsutensilien, ausgelöst durch eine versehentliche Überbuchung, auch noch das Hotelzimmer teilen. Aber von wegen ‚Gegensätze ziehen sich an‘ – weit gefehlt. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge ihres Arbeitgebers an, wobei sie aufgrund ihrer völlig unterschiedlichen Temperamente erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind. Es gibt schließlich für die erfolgreichen Abschlüsse Provisionen! Aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebigen Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Wer schläft in welchem Bett, Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und überlaute Musik aus dem Zimmerradio sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im engen Hotel-Domizil.

Die permanenten Telefonanrufe von Stefans Familie und von Michaels ganz und gar nicht grundlos eifersüchtiger Freundin tragen darüber hinaus nicht dazu bei, den amüsanten Kleinkrieg der beiden zu befrieden. Als schließlich noch Messe-Kollege Ulf der Dritte im Bunde – sprich im Bette - wird und die attraktive Martina, Mitarbeiterin eines Escort-Services, die Szene betreten, sorgen diese schließlich für weitere unterhaltsam-turbulente Bettenschlachten im geteilten Doppelzimmer.

Autor Frank Pinkus hat mit vielen seiner Stücke schon für beste Unterhaltung auf der Bühne des Niederdeutschen Theaters gesorgt. Langjährige Besucher werden sich gerne an „Alleen in de Sauna“, „Mien Mann ward Mudder“, „Agathe un ik“ oder „De besten Daag in mien Läven“ erinnern. Humorvolle Dialoge und aberwitzige Situationskomik kennzeichnen die mit viel Phantasie und mit gutem Gespür für das manchmal groteske Verhalten der Spezie Mensch geschaffenen Bühnenstücke.

"Veer sünd dree toveel in’t Bett" spielt vor allem mit der überaus reizenden Grundkonstellation, dass zwei völlig unterschiedlich Typen wohl oder übel zusammen auskommen müssen und von einer brenzligen Situation im wahrsten Sinne des Wortes in die nächste stolpern. Herzhaftes Lachen ist dabei beinahe zwangsläufig angesagt.

Inszenierung und Bühne: Elke Münch
Mit: Claudia Ducci, André Gelhart, Christian Strowik und Wolfgang Watty auf der Bühne sowie Walter Bleckwedel, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Thomas Marschner, Traute Fischer, Inge Gelhart, Ingrid Kothe, Joan Kröher, Rune Opitz, Edith Schlette, Helga Lauermann und Heidi Strowik hinter der Bühne.

Premiere: 21. März 2015, 20.0 Uhr Theater am Meer, Kieler Straße 63 und weitere Vorstellungen: 27./29. März 2015 | 11./12./15./18./19./25./26. April 2015, jeweils 20:00 Uhr
sowie 29. März | 12./19./26. April 2015 | 3. Mai, jeweils 15:30 Uhr .
Für die Vorstellung am 26. April, 15.30 Uhr, gibt es Karten nur über die Banter Kirchengemeinde.

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 07251.72723
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Wilhelmshaven, 7. März 2015

Zusatzvorstellung für "Veer sünd dree toveel in't Bett"

 

Diese - mehr oder minder - tristen Hotelzimmerbetten sind Schauplatz der turbulenten Komödie "Veer sünd dree toveel in't Bett" von Frank Pinkus mit André Gelhart (vorne) und Christian Strowik (hinten sowie - nicht im Bild - Claudia Ducci und Wolfgang Watty). In der Regie von Berufsregisseurin Elke Münsch wird es am 21. März 2015 um 20 Uhr Premiere in unserem kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 haben.

 

Der Vorverkauf läuft seit Tagen rasant und wir "mussten" für Sonntag, den 3. Mai 2015, um 15.30 Uhr, eine zusätzliche Nachmittagsvorstellung ansetzen. Für diese Vorstellung gibt es noch ausreichend Karten, alle anderen Abend- und Nachmittagvorstellungen sind bis auf wenige Einzelkarten schon so gut wie ausverkauft.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 3| 2015 vom 27. Februaer 2015

BettGESCHICHTEN

Premiere von "Veer sünd dree toveel in't Bett"

Ensemble von "Veer sünd dree toveel in't Bett" (v.l. André Gelhart, Wolfgang Watty, Claudia Ducci und Christian Strowik) - FOTO: TaM, A. Preuß

Mit der Premiere der turbulenten Komödie „Veer sünd dree toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh in der niederdeutschen Fassung von Jasper Vogt beginnt am Sonnabend, 21. März 2015, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße die Aufführungsserie der letzten Inszenierung der aktuellen Spielzeit 2014/15 des Amateurensembles. Profiregisseurin Elke Münch aus Wilhelmshaven trägt nach der Spielzeiteröffnung mit „Gode Geister" zum zweiten Male in dieser Saison beim Theater am Meer die Verantwortung für eine Inszenierung. Mit Michael und Stefan lernen wir in "Veer sünd dree toveel in't Bett" zwei typische Exemplare der Vertreterbranche kennen, die verschiedenartiger kaum sein können!

Stephan, der artig-penible Familienvater, und Michael, der draufgängerische Macho und Lebemann. Ihr gemeinsames Schicksal, sie müssen sich, ausgelöst durch eine versehentliche Überbuchung, ein Hotelzimmer teilen. Aber von wegen ,Gegensätze ziehen sich an' — weit gefehlt. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungsmesse die Särge für ihren gemeinsamen Arbeitgeber an, wobei sie natürlich erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind, schließlich gibt es Provisionen, aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebig Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und laute Musik aus dem Ghettoblaster sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im engen Hotel-Domizil.

Die permanenten Telefonanrufe von Stephans Familie und von Michaels ganz und gar nicht grundlos eifersüchtiger Freundin tragen darüber hinaus nicht dazu bei, den amüsanten Kleinkrieg der beiden zu befrieden. Als schließlich noch Messe-Kollege Ulf der Dritte im Bunde — sprich im Bette - wird und eine attraktive Hostess die Szene betritt, sorgen diese schließlich für weitere unterhaltsam-turbulente Bettenschlachten im geteilten Doppelzimmer.

Autor Frank Pinkus hat mit vielen seiner Stücke schon für beste Unterhaltung auf der Bühne des Niederdeutschen Theaters in Wilhelmshaven gesorgt. Langjährige Besucher werden sich sicherlich gerne an „Alleen in de Sauna", „Mien Mann ward Mudder", „Agathe un ik" oder „De besten Daag in mien Läven" erinnern. Humorvolle Dialoge und aberwitzige Situationskomik kennzeichnen die mit viel Fantasie und mit gutem Gespür für das manchmal groteske Verhalten der Spezies Mensch geschaffenen Bühnenstücke. Veer sünd dree toveel in't Bett spielt vor allem mit der überaus reizenden Grundkonstellation, dass zwei völlig unterschiedliche Typen wohl oder übel zusammen auskommen müssen und von einer brenzligen Situation im wahrsten Sinne des Wortes in die nächste stolpern. Herzhaftes Lachen ist dabei beinahe zwangsläufig angesagt.

TERMINE IM MÄRZ
Premiere: 21. März, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 27. März um 20 Uhr & am 29. März um 15.30 und 20 Uhr.

Der NEUE LOTSE Freizeitmagazin für Friesland und Wilhemshaven
215. Ausgabe, 1. März 2015

Veer sünd dree toveel in't Bett

Premiere am 21. März • Theater am Meer

"Veer sünd dree toveel in´t Bett" - aber wer? (v.l.: André Gelhart, Wolfgang Watty, Claudia Ducci und Christian Strowik) - Foto: TaM, A.Preuß

Mit der Premiere der turbulenten Komödie Veer sünd dree toveel in't Bett (Messe-Diener) von Frank Pinkus und Nick Walsh in der niederdeutschen Fassung von Jasper Vogt beginnt am Sonnabend, dem 21. März 2015, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße die Aufführungsserie der letzten Inszenierung der aktuellen Spielzeit 2014/15 des Amateurensembles. Profiregisseurin Elke Münch aus Wilhelmshaven trägt nach der Spielzeiteröffnung mit „Gode Geister" zum zweiten Male in dieser Saison beim Theater am Meer die Verantwortung für eine Inszenierung.

Mit Michael und Stephan lernen wir in Veer sünd dree toveel in't Bett zwei typische Exemplare der Vertreterbranche kennen, die verschiedenartiger kaum sein können! Stephan, der artig-penible Familienvater, und Michael, der draufgängerische Macho und Lebemann. Ihr gemeinsames Schicksal, sie müssen sich, ausgelöst durch eine versehentliche Überbuchung, ein Hotelzimmer teilen. Aber von wegen ,Gegensätze ziehen sich an' — weit gefehlt. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge für ihren gemeinsamen Arbeitgeber an, wobei sie natürlich erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft sind, schließlich gibt es Provisionen, aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebig Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und laute Musik aus dem Ghettoblaster sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im engen Hotel-Domizil.

Die permanenten Telefonanrufe von Stephans Familie und von Michaels ganz und gar nicht grundlos eifersüchtiger Freundin tragen darüber hinaus nicht dazu bei, den amüsanten Kleinkrieg der beiden zu befrieden. Als schließlich noch Messe-Kollege Ulf der Dritte im Bunde - sprich im Bette - wird und eine attraktive Hostess die Szene betritt, sorgen diese schließlich für weitere unterhaltsam-turbulente Bettenschlachten im geteilten Doppelzimmer.

Autor Frank Pinkus hat mit vielen seiner Stücke schon für beste Unterhaltung auf der Bühne des Niederdeutschen Theaters in Wilhelmshaven gesorgt. Langjährige Besucher werden sich sicherlich gerne an „Alleen in de Sauna", „Mien Mann ward Mudder", Agathe un ik" oder „De besten Daag in mien Läven" erinnern. Humorvolle Dialoge aberwitzige Situationskomik kennzeichnen, die mit viel Phantasie und mit gutem Gespür für das manchmal groteske Verhalten der Spezies Mensch geschaffenen Bühnenstücke. Veer sünd dree toveel in't Bett spielt vor allem mit der überaus reizenden Grundkonstellation, dass zwei völlig unterschiedliche Typen wohl oder übel zusammen auskommen müssen und von einer brenzligen Situation im wahrsten Sinne des Wortes in die nächste stolpern. Herzhaftes Lachen ist dabei beinahe zwangsläufig angesagt.

Michael (André Gelhart) und Stephan (Christian Strowik) sind gezwungen, sich ein Hotelzimmer zu teilen. Konflikte vorprogrammiert - Foto, TaM, A. Preuß

Inszenierung und Bühne: Elke Münch
Mit: Claudia Ducci, Andie Gelhart, Christian Strowik und Wolfgang Watty auf der Bühne sowie Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Thomas Marschner, Traute Fischer, Inge Gelhart, Ingrid Kothe, Joan Kröher, Walter Bleckwedel, Edith Schlette, Helga Lauermann und Heidi Strowik hinter der Bühne.

Premiere: 21. März 2015, 20 Uhr Theater am Meer, Kieler Straße 63
und weitere Vorstellungen: 27. März 2015, 29./11. April/12./15./18./19./25./26. jeweils 20 Uhr
sowie 29.3./12. April/19./26. (hierfür Karten nur über Banter Kirchengemeinde) jeweils 15.30 Uhr.
Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Theaterbüro geöffnet:
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