Talke Wittig

Talke Wittig als schwangere Felicitas Willis (mit Marion Zomerland) in "Gode Geister" (14/15).

- Mitglied
seit dem 16. Juni 2009

- Ehrungen
18.5.2019 Ehrung für zehnjährige Mitgliedschaft

- Theaterschule
Sie spielte erstmals in dem Stück "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" (09/10),
die Lovis in "Ronja Röverdochter" (15/16)

- Inspizientin
Sie inspizierte erstmals bei "Swieg still, Jung!" (14/15),
"Döör an Döör'nanner" (15/16).

- Schauspierin
Sie spielte erstmals die Elke Saathoff in "Dat Hörrohr" (12/13), es folgten
die Karen Schlüter in "..un baven wahnen Engel" (13/14),
die Felicitas Willis in "Gode Geister" (14/15),
die Viktoria Reinhold in "Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16),
eine Frau, welche von der Polizeit ist in "Laat us Lögen vertellen" (15/16).

Talke Wittig (mit Rune Opitz) als Elke Saathoff in "Dat Hörrohr" (12/13)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 16. Februar 2013 | Notizen vom Nachbarn

„Zweiteilen geht leider nicht"

JUGENDLICHE Talke Wittig sitzt im Jugendparlament und hat etliche Hobbys

Sie ist Nachwuchsdarstellerin bei der Niederdeutschen Bühne, Hobbyschriftstellerin und Pressesprecherin des Jugendparlaments — Talke Wittig will mit ihren 14 Jahren nichts auslassen.

VON STEPHAN GIESERS

Theater spielen, Geschichten schreiben, Bücher lesen, Jugendparlament — die 14-jährige Wilhelmshavenerin Talke Wittig hat viele Interessen.    WZ-FOTO: GABRIEL-JÜRGENS

HEPPENS - Ein Reihenhaus an der Freiligrathstraße: Die Schultasche steht in der Ecke des Wintergartens, Hausaufgaben sind nachher schnell gemacht. Jetzt macht Talke Wittig erst einmal einen Tee und setzt sich ganz entspannt an den Esstisch.
Die 14-Jährige hat nichts besonderes vor an diesem Nachmittag. Das kommt selten vor. Schaut man in ihren Terminkalender, kann einem richtig schwindelig werden: In die Theaterschule der Niederdeutschen Bühne geht es jeden Donnerstag. Auftritte im „Theater am Meer" sind an den Wochenenden. Einmal im Monat geht sie in die Schreibwerkstatt und dienstagabends besucht Talke einen Tanzkurs. Nicht zu vergessen die monatlichen Sitzungen und Besprechungen des Jugendparlaments, in das die Schülerin vergangenes Jahr gewählt wurde. Inzwischen ist sie Pressesprecherin. Als Mitglied im Jugendparlament will Talke andere Jugendliche für Politik begeistern und davon überzeugen, dass sie selbst etwas bewegen können. „Ich bin jemand, der gerne seinen Mund aufmacht. Man muss aber in den richtigen Ohren sitzen." Einer ihrer Vorschläge: Erste-Hilfe-Kurse sollen Pflicht in der Mittelstufe werden.

Schnell wird klar: Talke Wittig hat viele Interessen und ist ein Organisationstalent. In der Schule lässt sie ebenfalls nichts aus. Dort stehen die Internet-AG und seit kurzem eine Theatergruppe auf dem Plan. Talke besucht das Neue Gymnasium Wilhelmshaven und hat die Homepage der Schule mitentworfen. Jetzt schreibt und aktualisiert sie die Texte. Zudem nimmt die 14-Jährige an plattdeutschen Lesewettbewerben teil. In der Gruppe für die Klassen 7 und 8 belegte die Schülerin bereits den vierten Platz mit einem Text von Ina Müller. Nur der Schul-Chor käme inzwischen etwas zu kurz. „Zweiteilen geht ja leider nicht." Und so stapeln sich auch etliche ungelesene Bücher in ihrem Zimmer - „obwohl ich für ein gutes Buch morden würde".

Stress ist der Schülerin aber fremd. „Mein Tag ist ja nicht länger, sondern nur etwas voller." Ihr Motto: Wenn nicht jetzt, wann dann? „Ich will die Zeit nutzen, so lange ich noch die Möglichkeit dazu habe." Das könne sich schnell ändern, wenn es auf das Abitur zugeht und die Schule den Großteil ihrer Freizeit rauben wird. Ihre Freizeit verbringt Talke zum Beispiel viel lieber auf der Bühne des „Theaters am Meer". Zurzeit spielt sie ihre erste Rolle im Stück „Dat Hörrohr". Als Magd Elke muss sie Opa Meiners ein neues, modernes Hörrohr unterjubeln. „Dass ich mit 14 Jahren schon mitspielen darf ist total cool und eine große Ehre", sagt Talke, die sich anfangs an das Lampenfieber gewöhnen musste. „Kurz vor der Premiere habe ich gedacht, es geht gar nichts mehr." Ihren Freunden und Eltern hatte Talke deshalb befohlen, zu Hause zu bleiben und erst eine spätere Aufführung zu besuchen. Am Ende gab es dann für ihren Auftritt sogar ein dickes ,Lob' in der Zeitung.

Theatererfahrungen hatte die junge Wilhelmshavenerin bereits im Jugendclub der Landesbühne Niedersachsen Nord gesammelt. Talke schlüpft aber nicht nur mit viel Freude in andere Rollen, sie entwirft auch Charaktere für ihre eigenen Geschichten. Seit der vierten Schulklasse nimmt sie an der Schreibwerkstatt teil, die von der Autorin Regine Kölpin geleitet wird. Eine ihrer Geschichten heißt „Die Glasbläserin" und spielt in einem kleinen Dorf. Es geht um eine Entführung. Talke ganz selbstkritisch: „Eigentlich sollte es ein Krimi werden, ist aber total kitschig geworden." Ihre längste Geschichte geht über 32 Seiten. Bald will sie noch längere schreiben - richtige Romane.

Pläne für die Zeit nach der Schule hat die 14-Jährige ebenfalls: Erst einmal eine Auszeit nehmen und die Welt erkunden. Mit den Eltern und ihrem elfjährigen Bruder ist sie schon oft mit dem Wohnmobil verreist. „Ich bin ein richtiges Fernwehkind." Ihr Traum: Ein Jahr lang mit dem Rucksack durch Kanada reisen und ausprobieren, wie weit man alleine zurecht kommt. Ohne die Familie oder Freunde als Antriebsfeder. Und beruflich? Schriftstellerei und Theater sollen ein Hobby bleiben. „Etwas im Bereich Management fände ich spannend", sagt Talke, die sich zurzeit einen Platz für das Schulpraktikum suchen muss. Aber das bekommt sie gewiss bestens organisiert.

Talke Wittig als Karen Schlüter in "...un baven wahnen Engel" (13/14) mit Joan Kröher als Klaus.

Talke Wittig (mit Claudia Ducci, li.) als Polizistin in "Laat us Lögen vertellen" (15/16)

Talke als Lovis in "Ronja Röverdochter" (15/16) mit Rolf-Peter Lauxtermann (Produktion der Theaterschule)

Lena Schmidt

Lena Schmidt (als Lisa Franzen in Keen Utkamen... (16/17)

- Mitglied
seit dem 16. Juni 2009

- Ehrungen
18.5.2019 Ehrung für zehnjährige Mitgliedschaft

- Theaterschule
Sie spielte erstmals in dem Stück "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" (09/10),
die Wilddrude in "Ronja Röverdochter" (15/16).

- Maske
Sie machte erstmals die Maske in "Hauptsaak gesund!" (16/17).

- Schauspielerin
Sie spielte erstmals die Enkeltochter Ann Wiese in "Mudder is de Beste" (11/12),
die Lisa Franzen in "Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17),
die Inge Würdemann in "Allens ut de Reeg" (19/20).

Lena Schmidt als Enkeltochter Ann in "Mudder is de Beste" (11/12) mit Marion Zomerland

Lena (unten) als Wilddrude in "Ronja Röverdochter" (15/16)

Lena Schmidt als Lisa Franzen in "Keen Utkamen mit't Inkamen" (Spielzeit 2016/17).

Lena Schmidt als Inge Würdemann (mit Arnold Preuß) in "Allens ut de Reeg" (19/20).

Lukas Friedrichs

- Mitglied
vom 16. Juni 2009 bis 15. Juni 2017

- Theaterschule
Er spielte erstmals in dem Stück "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo"(09/10).

Jonas Kruckenberg

- Mitglied
vom 21. Juni 2010 bis 15. Juni 2017

-Theaterschule
er spielte erstmals in dem Stück "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" (09/10),
den Pelle in "Ronja Röverdochter" (15/16).

Wolfgang Watty

Wolfgang Watty als "Vater Hannes" in SWIEG STILL, JUNG! (Spielzeit 2014/15)

- Mtglied
seit 21. Juni 2010

- Vorstandstätigkeiten
Beisitzer vom 21.6.2010 bis 18.5.2011
Schatzmeister seit dem 18.5.2011 (wiedergewählt am 19. Juni 2018)

- Schauspieler
Er debütierte als Notar Fesenfeld in "Dat Hörroh" - 12/13, spielte dann
den Schlüter in "...un baven wahnen Engel" (13/14),
den Hannes in "Swieg still, Jung!" (14/15),
den Ulf Hamacher in
"Veer sünd dree toveel in't Bett" (14/15),
den Harry Becker in "Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16),
den August Bodendiek in "Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17),
den Tourist in "In Hamborg sünd de Nachten lang" (17/18);
den Martin in "Bella Donna" (17/18)
.

- Bühnentechnik
Er war erstmals tätig bei "Wi rockt op platt" (09/10), danach in
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
"En goote Partie (09/10),
"Keerls döör un döör (09/10)

- Tontechnik
Er war erstmals Tontechniker bei "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11),
"Lüttstadtrevier" (11/12), "Dat Meer-Hotel" (12/13)

- Inspizient
Er war erstmals Inspizient bei "Geld verdarvt den Charakter" (13/14).

Wilhelmshaven, 19. Mai 2011

Theater am Meer blickt auf eine erfolgreiche erste Spielzeit zurück

Spielplan 2011/12 mit Uraufführung eines Polizeimusicals

Für 10jährige aktive Mitarbeit wurden Meike Zomerland und Harald Schmidt (1 Reihe, 3. von rechts) geehrt. Das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß (1. Reihe, 1 von links) wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie Schriftführerin Claudia Schröder (2. Reihe, 2 von rechts). Einen Wechsel gab es beim Amts des Schatzmeisters. Klaus Aden (3. Reihe, 3. von links) trat zurück, zum Nachfolger wurde einstimmig Wolfgang Watty (1. Reihe, 2 von links) gewählt. Neu in den Vorstand kam Rune Opitz (3. Reihe, 2. von rechts)

WILHELMSHAVEN – Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung der Bühne ‚Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven‘ konnte das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß auf eine erfolgreiche erste Spielzeit im neuen Zimmertheater an der Kieler Straße zurückblicken. Bei den anstehenden Vorstandswahlen gab es für Zomerland und Preuß eine einstimmige Wiederwahl. Mit Wolfgang Watty wurde einstimmig ein neuen Schatzmeister gewählt. Der Spielplan 2011/12 wartet mit einer Uraufführung eines Polizeimusicals auf.

Am Beginn der gut besuchten Jahreshauptversammlung wurden Meike Zomerland und Harald Schmidt für 10jährige aktive Mitarbeit mit Bullauge und Buchpräsenten geehrt. Bühnenleiter Arnold Preuß hob das individuelle ehrenamtliche Engagieren der beiden heraus. Als neue Mitglieder der Theaterschule wurden Selina Berke, Jaqueline Edwards, Marian Plohr und Julia Voss aufgenommen. Den Kreis der Bühnenmitglieder verstärkt künftig Ivy Bleckwedel.

Das zahlenmäßige Ergebnis der ersten Spielzeit im eigenen Theater war natürlich bei den Mitgliedern von großem Interesse. Die Bühnenleitung konnte berichten, dass der Abonnementszulauf im ersten Jahr mit 180 Neuzugängen enorm war, ferner waren die Vorstellungen insgeamt so gut, dass nahezu jedes Stück mit Zusatzvortellungen gespielt werden musste. Auch die Auslastungszahlen mit 91, 93, 96 und 100 % sprechen für sich. Das Topergebnis erzielte das Rockmusical „Wi rockt op platt II“ mit 18 Vorstellungen und 1726 Besuchern. Da auch der Finanzbericht für das vergangene Jahr positve Zahlen beinhaltete, konnte das Fazit nur lauten, dass der Fortbestand des ‚Theater am Meer‘ unter den derzeitigen Gegebenheit am neuen Standort gesichert ist.

Die notwendigen Vorstandswahlen brachten neben der einstimmigen Wiederwahl des Leitungsduos Marion Zomerland und Arnold Preuß, auch die der Schriftführerin Claudia Schröder. Neu in den Vorstand wurde Rune Opitz gewählt, dessen einstimmige Wahl Ausdruck für eine erfolgreiche Nachwuchsarbiet ist, denn Opitz ist als Mitglied der Theaterschule in das Ensemble des Theaters gekommen. Einen Wechsel hat es beim Amt des Schatzmeisters gegeben. Klaus Aden hat nach über 25jähriger Vorstandsarbeit sein Amt niedergelegt Für die geleistete Arbeit dankte ihm die Versammlung mit stehendem Applaus. An seiner Stelle wurde einstimmig Wolfgang Watty neuer Schatzmeister. Er hat sich das Vertrauen der Mitglieder in der vergangenen Spielzeit verdienstermaßen mit der Organisation des Theatercafé „Kulissensnack“ erworben. Als Kassenprüferin wurde Heidi Strowik, als Vertreterin Christel Brandt-Jaedeke gewählt.

Der neue Spielplan wartet mit einer echten Uraufführung auf. Das Theater am Meer wird ein Polizeimusical mit dem Titel „Lüttstadtrevier“ uraufführen. Das Musical stammt aus der Feder von Marion Zomerland, die auch mit Arnold Preuß gemeinsam Regie führen wird. Welt-Premiere ist am  5. November 2011. Die neue Spielzeit wird am 10. September 2011 eröffnet mit der Komödie „So en Slawiner“, die in Wilhelmshaven zum ersten Mal gegeben wird. Eine Niederdeutsche Erstaufführung präsentiert das Theater dann am 21. Januar 2012 mit der Komödie von Frank Pinkus „Twee Mannslüüd un een Baby“. Hier führt der Profi Ulf Goerges aus Oldenburg Regie. Zum Spielzeitabschluss am 17. März 2012 kommt es dann zu einem Wiedersehen mit dem Volksstück von Curth Flatow und Horst Pillau „Mudder is de Beste“. Diesen Klassiker des hoch- und niederdeutschen Theaters gab es zuletzt in Wilhelmshaven 1989. Dieses Mal wird er von Nicolas C. Ducci in Szene gesetzt. Selbstverständlich sind die beiden mobilen Gruppen, die Sketchgruppe und das Liederprogrammensemble, wieder unterwegs und für Vereinsfeste, Geburtstage etc. buchbar.

Die Theaterschule wird im Laufe der Spielzeit mit einem musikalischen Stück herauskommen, dass den Titel „Sieben Zwerge suchen per sofort“ hat und spielerisch – ironisch mit den bekannten Grimmschen Märchenfiguren umgeht. Auch hier führt Nicolas C. Ducci Regie.  Eine Veränderung wird es bei den Anfangszeiten geben. Auch die Premiere wird wieder wie alle anderen Abendvorstellungen um 20 Uhr beginnen. Keine Veränderung gibt es bei den Anfangszeiten der Nachmittagsvorrstellungen, die um 15.30 Uhr beginnen. Auch keine Veränderungen wird es bei den Eintritts- und Abopreisen geben, lediglich die Wahlabonnements werden angepasst. Das Theaterbüro öffnet wieder am 15. August 2011 zu den bekannten Öffnungszeiten. Sein Programm und sich selbst stellt das Theater wieder mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, dem 28. August 2011 von 11 bis 17 Uhr vor

Wolfgang Watty (mit Dagmar Wehrmann und Harald Schmidt) als Notar in "Dat Hörrohr" - 12/13.

Wolfgang Watty als Nachbar Schlüter in "...un baven wahnen Engel" (13/14) mit Christel Dörnath als Alma Fritsche.

Wolfgang Watty (rechts) mit André Gelhart und Christian Strowik in "Veer sünd dree toveel in't Bett" (14/15).

Wolfgang Watty als Harry Becker in "Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16)

WILHELMSHAVEN, 19. Juni 2016

Theater am Meer steigert in abgelaufener Spielzeit erneut das Besucherergebnis

Vorstandswahlen mit einstimmigen Ergebnissen – Ehrung langjähriger Mitglieder

Geehrte und wiedergewählte Mitglieder des Theaters am Meer: (von links) Marco Norden (Technischer Leiter), Wolfgang Watty (Schatzmeister), Marion Zomerland (Bühnenleiterin), Melanie Schmidt (10 Jahre Mitglied), Arnold Preuß (Bühnenleiter), Sandra Krüger (Beisitzerin). Es fehlt Herta Tapken (40 Jahre).
(FOTO: TaM, H. Zomerland)

WILHELMSHAVEN - Die Theaterleitung des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V. hat auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung eine sehr erfolgreiche Bilanz der abgelaufenen Spielzeit den Mitgliedern vorgestellt. Die vier Produktionen des Abendspielplanes einschließlich der Produktion der Theaterschule sahen insgesamt 7.432 Besucher und steigerten damit das Vorjahresergebnis um 2,1 %.

„Seit dem Wechsel in die eigene Spielstätte Kieler Straße 63 ist dies im sechsten Jahr in Folge eine Steigerung der Besucherzahlen“, so Bühnenleiter Arnold Preuß. „Dass das Theater am Meer eine besonders treue Fangemeinde hat, unterstreicht die Steigerung von 7,1 % bei den Abonnements, mit der wir im laufenden Jahr die Zahl von 1.000 überschreiten konnten“, erklärt Bühnenleiterin Marion Zomerland. Schatzmeister Wolfgang Watty konnte bestätigen, dass das Programm der abgelaufenen Spielzeit mit der moderaten Preisanpassung auf einer soliden Finanzierungsgrundlage basiere.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte die Versammlung Melanie Schmidt (10 Jahre Mitglied) und Herta Tapken (40 Jahre). Neue Mitglieder der Bühne wurden Svenja Eilers (in der Theaterschule)sowie Romina Flöhmer-Plohr, Siegfriede Hölker, Britta Pauli und Barbara Spengler. Die anstehenden Vorstandswahlen brachten einstimmige Wiederwahlen für Sandra Krüger (Beisitzerin), Marco Norden (Technischer Leiter) und Wolfgang Watty (Schatzmeister). Als neue Kassenprüferin wurde ebenfalls einstimmig Sontka Zomerland gewählt.

Bei der bühneneigenen Theaterschule gibt es neue Akzente: Nach dreijähriger professioneller Leitung durch die Theaterpädagogin und Schauspielerin Dzenet Hodza (Oldenburg) übernimmt Bühnenleiterin Marion Zomerland wieder die Leitung der jungen Talentschmiede. „Dies nicht nur, weil wir wieder mehr Wert auf die Vermittlung der plattdeutsche Sprache legen wollen, sondern weil wir die talentierten Nachwuchstalente möglichst frühzeitig auch für den Abendspielplan einsetzen wollen und da ist die Anbindung an die künstlerische Leitungsebene unserer Bühne durchaus sinnvoller“, erklärt Arnold Preuß den Wechsel.

Wolfgang Watty als August Bodendiek in "Keen Utkamen mit't Inkamen" (Spielzeit 2016/17).

Wolfgang Watty mit Christel Dörnath in "In Hamborg sünd de Nachten lang" (17/18)

Wolfgang Watty als Martin in "Bella Donna" (17/18)

Spielzeit brachte starkes Besucherplus

THEATER AM MEER Ehrung langjähriger Mitglieder – Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

 

Gewählte und geehrte Mitglieder des Theaters am Meer: (v.l.n.r.) Wolfgang Watty (Finanzen), Sandra Krüger (Organisation), Yannik Marschner (Werbung), Christel Dörnath (20 Jahre Mitglied), Horst Jönck (Ehrenmitglied), Marco Norden (Technischer Leiter), Claudia Ducci (2. Vorsitzende), Ingo Heuer (10 Jahre), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung, Leitung Theaterschule), Helga Lauermann (40 Jahre), Arnold Preuß (Theaterleiter) –
Foto: TaM, Marc Gelhart

WILHELMSHAVEN – Die Spielzeit 2017/18 war die weitaus erfolgreichste seitdem das Theater am Meer 2010 in die eigenen Theaterräume in der Kieler Straße 63 umzog. „Mit 8.855 Besuchern gegenüber 6.945 in der Spielzeit zuvor ist eine Steigerung von 18,3 % oder 1.370 Besuchern erreicht worden“, freute sich Theaterleiter Arnold Preuß auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung über das Ergebnis. „Das Gesamt-Paket von interessantem Spielplan, engagierten Ensemble-Mitgliedern auf und neben der Bühne sowie die intensive Nachwuchsarbeit ist ursächlich für dieses starke Besucherplus. Der gemeinsame Wille, niederdeutsches Theaterspiel in unserem schmucken kleinen Schauspielhaus immer auf höchstem Qualitätsniveau zu präsentieren, ist die Triebfeder unseres Erfolges; darauf können wir mächtig stolz sein.“

Mit dem Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises 2018 für die Inszenierung „Toeerst kummt de Familie“ und der Uraufführung des Dramas „Fastbunnen“, welches das Theater am Meer für und mit Förderung des Niederdeutschen Bühnenbundes herausbrachte, seien zwei Ereignisse der letzten Spielzeit besonders herauszuheben. Im Spielplan selbst, waren die Maritime Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ und das makabre Kriminalstück „Bella Donna“ die Publikumslieblinge, erläuterte Preuß.

Schatzmeister Wolfgang Watty konnte für das Geschäftsjahr 2017 eine solide Finanzsituation darstellen und so stand einer einstimmigen Entlastung des Gesamtvorstandes nichts im Wege. Bei den fälligen Vorstandswahlen wurden in sämtlichen Positionen die bisherigen Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. Claudia Ducci bleibt 2. Vorsitzende, Wolfgang Watty Finanzvorstand, Marco Norden Technischer Leiter, Yannik Marschner Werbeleiter, Sandra Krüger Organisationleiterin. Neue Kassenprüferin ist Barbara Spengler und Ersatzprüferin Edith Schlette.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte die Versammlung Ingo Heuer (10 Jahre Mitglied), Christel Dörnath (20 Jahre), Thorsten Könnecke (30 Jahre) sowie Helga Lauermann (40 Jahre). Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Arnold Preuß hielten abwechselnd die Laudatio für die geehrten Vereinsmitglieder, in der die jeweiligen individuellen Leistungen herausgestellt wurden. Bei Helga Lauermann sei neben der umfangreichen Darstellertätigkeit auch besonders zu betonen, dass sie in den letzten 8 Jahren den bühneneigenen Kostümfund aufgebaut habe. Dadurch sei das Theater in die Lage, jedes Stück kostümmäßig auszustatten. Wenn es dabei Probleme gebe, greife sie auch gerne mal selbst zu Schere, Nadel und Faden. Sie habe damit dem Theater einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Die Geehrten erhielten jeweils kleine Präsente und den ungeteilten Beifall der versammelten Bühnenangehörigen. Mit Stefanie Mahn wurde ein neues Ensemble-Mitglied aufgenommen.

Marion Zomerland als Leiterin der Theaterschule berichtete, dass das von der Oldenburgischen Landschaft geförderte Projekt „De Junge Theaterschool speelt, singt, snackt und danzt“ mit dem Besuch der 10. Jugendtheatertage endete. Im Herbst werde man ein neues Projekt starten, zu dem die Beteiligten dann im Rahmen eines Castings gesucht werden. Gerade das sehenswerte Resultat bei der Uraufführung des Stückes „Fastbunnen“ habe gezeigt, dass es wesentlich effektiver für die Beteiligten sei, an einem konkreten Projekt zu arbeiten, als zunächst allgemein das Theaterhandwerk zu vermitteln. Dies künftige Theaterschulprojekt werde von ihr geleitet, als Assistentin werde sie von Sontka Zomerland unterstützt, die in dieser Funktion Sandra Krüger nachfolge, die nach 13 Jahren als Betreuerin die Theaterschule verlässt. Sandra Krüger erhielt als Dank ein Präsent und einen langanhaltenden Applaus für die langjährige Tätigkeit.

Iris Watty

- Mitglied
seit 21. Juni 2010

- Theatercafe
Sie war im Theatercafe erstmals tätig bei der Eröffnung im Mai 2010

- Maske
Sie war für die Maske verantwortlich bei
"Champagner to´n Fröhstück" (12/13).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG, 9. FEBRUAR 2019

Die Theke ist ihre liebste Bühne

PORTRÄT Iris Watty betreut seit 2010 ehrenamtlich das Café des „Theaters am Meer"

In den Räumlichkeiten der Niederdeutschen Bühne an der Kieler Straße kümmert sie sich um das leibliche Wohl der Gäste. Ihre Leidenschaft zum Theater ist familiär bedingt.

VON DENNIS SANDHORST

Die Theke ist ihr Zuständigkeitsbereich: Iris Watty (WZ-Foto: Gabriel-Jürgens)

WILHELMSHAVEN - Ohne Ehrenamtliche geht beim „Theater am Meer" — der Niederdeutschen Bühne in Wilhelmshaven - nichts. Egal ob Schauspieler, Souffleuse oder eben auch die Thekenkräfte im „Café Kulissensnack", die helfenden Hände arbeiten alle kostenlos und voller Leidenschaft. Beispielhaft dafür ist Iris Watty. Bereits seit 2010 ist sie Thekenkraft im Café des „Theaters am Meer". An Vorstellungstagen steht , sie im Wechsel mit anderen Ehrenamtlichen hinter hinter dem Tresen und versorgt die Theatergäste mit Snacks sowie kalten und warmen Getränken. Außerdem teilt sie gemeinsam mit Kollegin Sandra Krüger die Schichten der Theaterkräfte ein.

Vor allem bei den Premieren ist sie sehr oft selbst mit von der Partie. „An den Premierenabenden öffnen wir um 19 Uhr, also immer eine Stunde vor der Aufführung“, sagt Iris Watty. Doch bereits vorher gebe es einiges zu tun, führt sie weiter aus: „Um 18 Uhr beginnen wir im Café mit der Arbeit. Dann bereiten wir die Tische vor, einige Gäste reservieren bereits ihren Platz für die Pause. Außerdem sind wir fürs Herstellen der Snacks — zum Beispiel Käsespieße — zuständig. " Pünktlich um 19 Uhr trudeln dann die ersten Gäste ein.

Dann, in den Pausen und nach dem Ende des Stückes, ist Iris Watty für ihre Kundschaft da. Denn auch nach der Aufführung bleibt das „Café Kulissensnack" für eine weitere Stunde geöffnet. „Gerade in diesem Zeitraum kommt man mit den Gästen ins Gespräch und tauscht sich mit ihnen aus. Es gibt fast ausschließlich positive Rückmeldungen, die sich vor allem an unsere Schauspieler richten", freut sich Iris Watty.

Vollkommen zu Recht, wie die erfahrene Thekenkraft weiter ausführt: „Ihnen merkt man definitiv nicht an, dass sie keine professionellen Schauspieler sind." Über die Qualität der Zurschaustellungen weiß sie auch familiär bedingt bestens Bescheid. Sowohl Iris Wattys Mann als auch ihr Sohn sind bzw. waren als Schauspieler beim „Theater am Meer" tätig. Sohn Kay begann in der Schauspielschule der Niederdeutschen Bühne und spielte fortan in mehreren Inszenierungen eine Rolle. Damals noch zu Zeiten, als die plattdeutschen Stücke im Stadttheater aufgeführt wurden – begann uahc das Engagement der Eltern von Kay Watty.

„Damals haben wir dabei geholfen, die Bühnenbilder auf- und abzubauen. Aktive Mitglieder waren wir noch nicht." Das änderte sich nach dem Umzug an die Kieler Straße schlagartig. Iris Watty übernahm eine tragende Rolle im „Cafe Kulissensnack“, ihr Mann Wolfgang Watty wurde Schatzmeister. Wolfgang Watty ist mittlerweile auch als Schauspieler tätig. Nur allzu gerne hätte er das bereits eher getan.

Das wollte unser Sohn allerdings nicht. Zumindest solange er noch bei Aufführungen dabei war.“  Aufgrund seines Studiums wohnt Kay Watty jedoch nicht mehr in Wilhelmshaven, so dass auch Vater Wolfgang ins Rampenlicht gelangte. Mit ihrem Mann ist Iris Watty bereits seit 24 Jahren verheiratet. Neben ihrem Sohn haben die beiden noch eine gemeinsame Tochter. Kennengelernt hat die gebürtige Wilhelmshavenerin ihren Liebsten bei einem Treffen mit einer Freundin in einer Bar. „Da sind wir hingegangen, weil ein gemeinsamer Freund ebenfalls dort den Abend verbrachte." Eben jener Freund hatte in ihrem späteren Mann Wolfgang seine Begleitung. Seither sind die beiden ein glückliches Paar und teilen mit dem „Theater am Meer" ein zeitintensives Hobby. Zu vielen anderen Ensemblemitgliedern pflegt das Paar eine Freundschaft. Iris Watty: „Wir sind schon sowas wie eine kleine Familie. Besonders schön sind die Vorpremieren, wo alle zusammenkommen und das neue Stück gemeinsam schauen."

Zeit für andere Hobbys bleibt da nicht wirklich übrig im Tagesplan der Familie Watty. Nichtsdestoweniger schafft es Iris Watty einmal pro Woche zu ihrer Aqua-Jogging-Gruppe, was durchaus beachtlich ist. Denn zusätzlich zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Niederdeutschen Bühne übt sie zwei Berufe aus. Vormittags sitzt die Wilhelmshavenerin am Empfang einer Zahnarztpraxis, am Nachmittag ist sie als selbstständige Fußpflegerin unterwegs. „Die Ausbildung zur Fußpflegerin habe ich neben meinem Hauptberuf beim Zahnarzt absolviert. Meinen Kunden statte ich Hausbesuche ab, ein eigenes Studio brauche ich nicht.“

Heinz Hillers

- Miglied
seit 21. Juni 2010

- Beleuchtung
"Lögen hebbt junge Been" (10/11),
"Mien Mann, de fohrt to See" (10/11),
"So en Slawiner" (11/12),
"Mudder is de Beste" (11/12),
"Dat Meer-Hotel" (12/13),
"De besten Daag in mien Läven" (12/13).

Inge Gelhart

- Mitglied
seit dem 21. Juni 2010

In 25 Proben zu einem ganz tollen Team zusammengewachsen: (v.l.) Traute Fischer, Werner Dörnath, Harald Schmidt, Inge Gelhart, Ingrid Kothe, Arnold Preuß, Diana Westerholt sowie (vorne) André Gelhart und Claudia Ducci.

- Theaterdienste
Sie begann ihre Tätigkeit mit dem Service im Kulissensnack seit beginn der Spielzeit 2010/11

- Requisiten
Sie begann damit bei dem Stück
"De besten Daag in mien Läven" (12/13) gleichzeitig auch Umziehhilfe,
"Geld verdarvt den Charakter" (13/14),
"Tööv, dat dat düster is" (13/14),
"Swieg still, Jung!" (14/15),
"Veer sünd dree toveel in't Bett" (14/15),
"Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16),
"Lüttje Eheverbreken" (15/16),
"Lifting oder ut oolt mookt jung!" (16/17),
"Toeerst kummt de Familie" (16/17),
"Zirkus Paroli" (16/17),
"Bi mi to Huus, Klock fief?" (17/18)
"Fastbunnen" (17/18);
"Op Düvels Schuuvkaar" (Spielzeit 2018/19)
"Ik mutt gar nix!" (18/19),
"...un denn de Heven vull van Geigen" (Spielzeit 2019/20).

 

Janina Icken

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Janina Icken (rechts) als singendes Schaf in "Wi rockt op platt" - Spielzeit 2009/2010

- Mitglied
von 2008 bis 15. Juni 2017

- Theaterschule
Sie ist Mitglied der Theaterschule seit 2008 und spielte
die Janina in "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo."

- Schauspielerin
Sie spielte erstmals ein Schaf in "Wi rockt op platt" (09/10),
verschiedene Tier-Rollen in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11),
die Elsa, eine Bauchtänzerin, eine junge Polizistin in "Lüttstadtrevier" (11/12),
die Jule. eine Haremsdame, die Rosi, ein Fußballfan in "Dat Meer-Hotel" (12/13)

- Maske
Sie war für die Maske verantwortlich bei
"Champagner to´n Fröhstück" (12/13).

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Janina als Frosch in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11)

Die Deerns singen „Wakel-Dakel“ (Waka Waka) und bringen ebenso viel Schwung wie Shakira bei der Fußballweltmeisterschaft(v.l. Claudia Ducci, Joan Kröher, Lena-Maria Eden, Sandra Krüger, Janina Iken und Yannik Marschner)

Sontka Zomerland

Sontka Zomerland als Sabine Wolf in "Bella Donna" (2017/18)

- Mitglied
seit 18. Mai 2004

- Theaterschule
ab 19. Juni 2018 assistiert sie in der Leitung der Theaterschule

Sie spielte erstmals in der Theaterschule bei den "Schneewittchen und die sieben Rocker",
bei den "Bremer Stadtmusikanten" (03/04),
den Max bei "Max un Moritz" (04/05) und
einen Theaterschüler und den Hausmeister in der "Feuerzangenbowle" (05/06),
die Sprotte in "De wilden Höhner geevt Vossalarm" (07/08).

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Sontka Zomerland als Sprotte in "De wilden Höhner" 2007/08

- Schauspielerin
im Abendspielplan spielte sie eine kleine Rolle "De Bürgermeisterstohl"
die Elfe Spinnweb in "Een Sömmernachtsdroom" (06/07),
das Mitglied im Fanclub, Sängerin, Tänzerin von "De vergnöte Tankstell'" (07/08),
die Nina Gebhardt in
"Ünner't Lüchtfüer" (14/15);
die Antonia Kleinschmitt in "Döör an Döör'nanner" (15/16);
die Sabine Wolf in "Bella Donna" (17/18),
die Putzi in "Wer hett Angst vör Virginia Woolf?" (2018/19).

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Sontka Zomerland als Elfe im "Sommernachtsdroom" (06/07)

Sontka Zomerland (4. v.l.) als Elfe Spinnweb mit den Elfen (v.l.) Löwenzahn (Yannick Marscher), Sempsamen (Fehmke Seibert), Motte (Julia Hinrichs), Arftenblööt (Fenja Strowik), Brennneddel (Sandra Krüger) und Puck (Arnold Preuß)

Die Elfen in "Een Sömmernachtsdroom" (06/07) (v.l.) Löwenzahn (Yannick Marscher), Sempsamen (Fehmke Seibert), Arftenblööt (Fenja Strowik), Motte (Julia Hinrichs), Brennneddel (Sandra Krüger), Spinnweb (Sontka Zomerland) und Titania (Claudia Schröder, dahinter)

 

Sontka Zomerland (Mitte) als fesche Rockerbraut (mit Jana Dirks, links, und Claudia Schröder, rechts) in "De vergnögte Tankstell" - Spielzeit 2007/08

 

THEATER AM MEER weiterhin auf Erfolgskurs

Freude über Willy-Beutz-Schauspielpreis - Horst Jönck Ehrenmitglied

Am vergangenen Mittwoch konnte das Leitungsduo des ‚Theater am Meer‘ – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß, den Mitgliedern auf der gutbesuchten Jahreshauptversammlung eine ausgezeichnete Bilanz der Spielzeit 2013/14 vorstellen. Die vierte Spielzeit ist mit rd. 6.900 Besuchern die zweitbeste seit Umzug in das eigene Domizil in der Kieler Straße.

Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft für (v.l. erste Reihe) Sontka Zomerland, Sandra Krüger, Fenja Strowik, Yannik Marschner, (2. Reihe) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs durch die Bühnenleitung Marion Zomerland, Arnold Preuß (FOTO: TaM, H. Zomerland)

„Die um 12,2 % gestiegene Abonnentenzahl von rd. 900 belegt die weiter anhaltende Erfolgsgeschichte unseres kleinen Zimmertheaters“, erklärte Bühnenleiter Arnold Preuß. „Eine Platzauslastung von rd. 96 % sichert unserem semiprofessionellen Privattheater nicht nur die finanzielle Basis, sondern unterstreicht auch, dass wir mit dem Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken auf dem richtigen Weg sind“, ergänzt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Erstmals Willy-Beutz-Schauspielpreis gewonnen
Beide Theaterschaffenden heben hervor, dass der erstmalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is“ eines der größten Erfolge in der 82 jähigen Vereinsgeschichte des Theaters sei. Neben dem großen Engagement des am preisgekrönten Stück beteiligten Ensembles, müsse hier auch der Einsatz der gesamten Mitgliederschar berücksichtigt werden, den alle Mitglieder des Theaters hätten in der vergangenen Spielzeit mit höchstem persönlichen Einsatz den Spielbetrieb in allen Gewerken erfolgreich geprägt. „Darum“, so Zomerland und Preuß, „gratulieren wir nicht nur den Preisträgern von Herzen, sondern allen Mitgliedern des Theaters, denn ohne die Gemeinschaft aller, wäre es nicht zu diesem Gesamtergebnis der Spielzeit 2013/14 gekommen“.

Horst Jönck wird Ehrenmitglied des Theaters
Für ihren jeweils herausragenden Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit wurden die Bühnenmitglieder Helga Lauermann, Heidi Strowik, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs und Harald Schmidt mit einem besonderen Präsent bedacht. Sie waren an allen Produktionen der Spielzeit beteiligt und haben sich damit weit über das normale Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit für das Haus eingesetzt. Die Glückwünsche für eine 10-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Fenja Strowik und Sontka Zomerland in Form eines Bullauges und einer kleinen Laudatio über ihr bisheriges Bühnenschaffen.

Für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als Ensemblemitglied vor allem aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied in verschieden Positionen wurde Horst Jönck zum Ehrenmitglied des ‚Theater am Meer‘ ernannt. Die anwesenden Bühnenmitglieder erhoben sich von den Plätzen und dankten ihm stehend mit langanhaltendem Applaus für sein fast 50-jähriges beispielloses Wirken für das Niederdeutsche Theater.

Horst Jönck (Mitte) mit Marion Zomerland und Arnold Preuß wurde einstimmig zum Ehrenmitglied der Bühne ernannt. (FOTO: TaM, H. Zomerland)

Einstimmige Wahlergebnisse
Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Schatzmeister Wolfgang Watty, dem eine ausgezeichnete Buchführung von den Rechnungsprüfern attestiert wurde, einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso einstimmig in ihren Ämtern wurden Sandra Krüger (Beisitzerin Theaterschule) und Marco Norden (Technischer Leiter) wiedergewählt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde neben Heinz Zomerland Thorsten Koennecke für zwei Jahre bestimmt.

Sontka Zomerland als Nina Gebhardt in "Ünner't Lüchtfüer" (14/15)

Sontka Zomerland als Antonia Kleinschmitt in "Döör an Döör'nanner" (15/16) mit Yannik Marschner.

Sontka Zomerland als Sabine Wolf in "Bella Donna" (17/18)

Spielzeit brachte starkes Besucherplus

THEATER AM MEER Ehrung langjähriger Mitglieder – Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

 

Gewählte und geehrte Mitglieder des Theaters am Meer: (v.l.n.r.) Wolfgang Watty (Finanzen), Sandra Krüger (Organisation), Yannik Marschner (Werbung), Christel Dörnath (20 Jahre Mitglied), Horst Jönck (Ehrenmitglied), Marco Norden (Technischer Leiter), Claudia Ducci (2. Vorsitzende), Ingo Heuer (10 Jahre), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung, Leitung Theaterschule), Helga Lauermann (40 Jahre), Arnold Preuß (Theaterleiter) –
Foto: TaM, Marc Gelhart

WILHELMSHAVEN – Die Spielzeit 2017/18 war die weitaus erfolgreichste seitdem das Theater am Meer 2010 in die eigenen Theaterräume in der Kieler Straße 63 umzog. „Mit 8.855 Besuchern gegenüber 6.945 in der Spielzeit zuvor ist eine Steigerung von 18,3 % oder 1.370 Besuchern erreicht worden“, freute sich Theaterleiter Arnold Preuß auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung über das Ergebnis. „Das Gesamt-Paket von interessantem Spielplan, engagierten Ensemble-Mitgliedern auf und neben der Bühne sowie die intensive Nachwuchsarbeit ist ursächlich für dieses starke Besucherplus. Der gemeinsame Wille, niederdeutsches Theaterspiel in unserem schmucken kleinen Schauspielhaus immer auf höchstem Qualitätsniveau zu präsentieren, ist die Triebfeder unseres Erfolges; darauf können wir mächtig stolz sein.“

Mit dem Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises 2018 für die Inszenierung „Toeerst kummt de Familie“ und der Uraufführung des Dramas „Fastbunnen“, welches das Theater am Meer für und mit Förderung des Niederdeutschen Bühnenbundes herausbrachte, seien zwei Ereignisse der letzten Spielzeit besonders herauszuheben. Im Spielplan selbst, waren die Maritime Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ und das makabre Kriminalstück „Bella Donna“ die Publikumslieblinge, erläuterte Preuß.

Schatzmeister Wolfgang Watty konnte für das Geschäftsjahr 2017 eine solide Finanzsituation darstellen und so stand einer einstimmigen Entlastung des Gesamtvorstandes nichts im Wege. Bei den fälligen Vorstandswahlen wurden in sämtlichen Positionen die bisherigen Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. Claudia Ducci bleibt 2. Vorsitzende, Wolfgang Watty Finanzvorstand, Marco Norden Technischer Leiter, Yannik Marschner Werbeleiter, Sandra Krüger Organisationleiterin. Neue Kassenprüferin ist Barbara Spengler und Ersatzprüferin Edith Schlette.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte die Versammlung Ingo Heuer (10 Jahre Mitglied), Christel Dörnath (20 Jahre), Thorsten Könnecke (30 Jahre) sowie Helga Lauermann (40 Jahre). Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Arnold Preuß hielten abwechselnd die Laudatio für die geehrten Vereinsmitglieder, in der die jeweiligen individuellen Leistungen herausgestellt wurden. Bei Helga Lauermann sei neben der umfangreichen Darstellertätigkeit auch besonders zu betonen, dass sie in den letzten 8 Jahren den bühneneigenen Kostümfund aufgebaut habe. Dadurch sei das Theater in die Lage, jedes Stück kostümmäßig auszustatten. Wenn es dabei Probleme gebe, greife sie auch gerne mal selbst zu Schere, Nadel und Faden. Sie habe damit dem Theater einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Die Geehrten erhielten jeweils kleine Präsente und den ungeteilten Beifall der versammelten Bühnenangehörigen. Mit Stefanie Mahn wurde ein neues Ensemble-Mitglied aufgenommen.

Marion Zomerland als Leiterin der Theaterschule berichtete, dass das von der Oldenburgischen Landschaft geförderte Projekt „De Junge Theaterschool speelt, singt, snackt und danzt“ mit dem Besuch der 10. Jugendtheatertage endete. Im Herbst werde man ein neues Projekt starten, zu dem die Beteiligten dann im Rahmen eines Castings gesucht werden. Gerade das sehenswerte Resultat bei der Uraufführung des Stückes „Fastbunnen“ habe gezeigt, dass es wesentlich effektiver für die Beteiligten sei, an einem konkreten Projekt zu arbeiten, als zunächst allgemein das Theaterhandwerk zu vermitteln. Dies künftige Theaterschulprojekt werde von ihr geleitet, als Assistentin werde sie von Sontka Zomerland unterstützt, die in dieser Funktion Sandra Krüger nachfolge, die nach 13 Jahren als Betreuerin die Theaterschule verlässt. Sandra Krüger erhielt als Dank ein Präsent und einen langanhaltenden Applaus für die langjährige Tätigkeit.

Sontka Zomerland als Putzi in "Wer hett Angst vör Virginia Woolf?" (2018/19) mit Marion Zomerland.

Meike Timmermann

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Meike Zomerland als Geesche in "Kiek mal wedder in" (04/05)

Bis zur Vermählung am  14. Juni 2014 spielte sie unter ihrem Mädchennamen Meike Zomerland.

- Mitglied
seit 17. Mai 2001

- Ehrungen
am 18. Mai 2011 für 10jährige aktive Mitarbeit

- Schauspielerin
Sie spielte ein Kind in "Mudder Mews" (89/90),
die Thilli Stindt in "De lüttje Wippsteert" (00/01),
die Meike Hölkens in "Koornblomen för den Smuuskater" (01/02),
die Animierdeern Geesche in "Kiek mal wedder in" (04/05),
die Heike Seefeldt in "Sluderkraam in´t Treppenhuus" (0506),
die Lilli in "Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
die Nina in "Twee Mannslüüd un een Baby" (11/12),
die Empfangsdame Susan in "Dat Meer-Hotel" (12/13).

- Maskenbildnerin
Sie war in der Maske tätig bei
"Wi rockt op platt" (09/10)
"Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11)

Meike Zomerland (li) mit Marc Gelhart und Dagmar Grube in "De lüttje Wippsteert"

Meike Zomerland als Meike Hölsken in "Koornblomen för den Smuuskater"

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Meike Zomerland als Heike Seefeldt in Sluderkraam in´t Treppenhuus (05/06)

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Meike Zomerland als Souffleuse Lilli in "Nix as Kuddelmuddel" - Spielzeit 2009/2010

Wilhelmshaven, 19. Mai 2011

Theater am Meer blickt auf eine erfolgreiche erste Spielzeit zurück

Spielplan 2011/12 mit Uraufführung eines Polizeimusicals

Für 10jährige aktive Mitarbeit wurden Meike Zomerland und Harald Schmidt (1 Reihe, 3. von rechts) geehrt. Das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß (1. Reihe, 1 von links) wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie Schriftführerin Claudia Schröder (2. Reihe, 2 von rechts). Einen Wechsel gab es beim Amts des Schatzmeisters. Klaus Aden (3. Reihe, 3. von links) trat zurück, zum Nachfolger wurde einstimmig Wolfgang Watty (1. Reihe, 2 von links) gewählt. Neu in den Vorstand kam Rune Opitz (3. Reihe, 2. von rechts)

WILHELMSHAVEN – Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung der Bühne ‚Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven‘ konnte das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß auf eine erfolgreiche erste Spielzeit im neuen Zimmertheater an der Kieler Straße zurückblicken. Bei den anstehenden Vorstandswahlen gab es für Zomerland und Preuß eine einstimmige Wiederwahl. Mit Wolfgang Watty wurde einstimmig ein neuen Schatzmeister gewählt. Der Spielplan 2011/12 wartet mit einer Uraufführung eines Polizeimusicals auf.

Am Beginn der gut besuchten Jahreshauptversammlung wurden Meike Zomerland und Harald Schmidt für 10jährige aktive Mitarbeit mit Bullauge und Buchpräsenten geehrt. Bühnenleiter Arnold Preuß hob das individuelle ehrenamtliche Engagieren der beiden heraus. Als neue Mitglieder der Theaterschule wurden Selina Berke, Jaqueline Edwards, Marian Plohr und Julia Voss aufgenommen. Den Kreis der Bühnenmitglieder verstärkt künftig Ivy Bleckwedel.

Das zahlenmäßige Ergebnis der ersten Spielzeit im eigenen Theater war natürlich bei den Mitgliedern von großem Interesse. Die Bühnenleitung konnte berichten, dass der Abonnementszulauf im ersten Jahr mit 180 Neuzugängen enorm war, ferner waren die Vorstellungen insgeamt so gut, dass nahezu jedes Stück mit Zusatzvortellungen gespielt werden musste. Auch die Auslastungszahlen mit 91, 93, 96 und 100 % sprechen für sich. Das Topergebnis erzielte das Rockmusical „Wi rockt op platt II“ mit 18 Vorstellungen und 1726 Besuchern. Da auch der Finanzbericht für das vergangene Jahr positve Zahlen beinhaltete, konnte das Fazit nur lauten, dass der Fortbestand des ‚Theater am Meer‘ unter den derzeitigen Gegebenheit am neuen Standort gesichert ist.

Die notwendigen Vorstandswahlen brachten neben der einstimmigen Wiederwahl des Leitungsduos Marion Zomerland und Arnold Preuß, auch die der Schriftführerin Claudia Schröder. Neu in den Vorstand wurde Rune Opitz gewählt, dessen einstimmige Wahl Ausdruck für eine erfolgreiche Nachwuchsarbiet ist, denn Opitz ist als Mitglied der Theaterschule in das Ensemble des Theaters gekommen. Einen Wechsel hat es beim Amt des Schatzmeisters gegeben. Klaus Aden hat nach über 25jähriger Vorstandsarbeit sein Amt niedergelegt Für die geleistete Arbeit dankte ihm die Versammlung mit stehendem Applaus. An seiner Stelle wurde einstimmig Wolfgang Watty neuer Schatzmeister. Er hat sich das Vertrauen der Mitglieder in der vergangenen Spielzeit verdienstermaßen mit der Organisation des Theatercafé „Kulissensnack“ erworben. Als Kassenprüferin wurde Heidi Strowik, als Vertreterin Christel Brandt-Jaedeke gewählt.

Der neue Spielplan wartet mit einer echten Uraufführung auf. Das Theater am Meer wird ein Polizeimusical mit dem Titel „Lüttstadtrevier“ uraufführen. Das Musical stammt aus der Feder von Marion Zomerland, die auch mit Arnold Preuß gemeinsam Regie führen wird. Welt-Premiere ist am  5. November 2011. Die neue Spielzeit wird am 10. September 2011 eröffnet mit der Komödie „So en Slawiner“, die in Wilhelmshaven zum ersten Mal gegeben wird. Eine Niederdeutsche Erstaufführung präsentiert das Theater dann am 21. Januar 2012 mit der Komödie von Frank Pinkus „Twee Mannslüüd un een Baby“. Hier führt der Profi Ulf Goerges aus Oldenburg Regie. Zum Spielzeitabschluss am 17. März 2012 kommt es dann zu einem Wiedersehen mit dem Volksstück von Curth Flatow und Horst Pillau „Mudder is de Beste“. Diesen Klassiker des hoch- und niederdeutschen Theaters gab es zuletzt in Wilhelmshaven 1989. Dieses Mal wird er von Nicolas C. Ducci in Szene gesetzt. Selbstverständlich sind die beiden mobilen Gruppen, die Sketchgruppe und das Liederprogrammensemble, wieder unterwegs und für Vereinsfeste, Geburtstage etc. buchbar.

Die Theaterschule wird im Laufe der Spielzeit mit einem musikalischen Stück herauskommen, dass den Titel „Sieben Zwerge suchen per sofort“ hat und spielerisch – ironisch mit den bekannten Grimmschen Märchenfiguren umgeht. Auch hier führt Nicolas C. Ducci Regie.  Eine Veränderung wird es bei den Anfangszeiten geben. Auch die Premiere wird wieder wie alle anderen Abendvorstellungen um 20 Uhr beginnen. Keine Veränderung gibt es bei den Anfangszeiten der Nachmittagsvorrstellungen, die um 15.30 Uhr beginnen. Auch keine Veränderungen wird es bei den Eintritts- und Abopreisen geben, lediglich die Wahlabonnements werden angepasst. Das Theaterbüro öffnet wieder am 15. August 2011 zu den bekannten Öffnungszeiten. Sein Programm und sich selbst stellt das Theater wieder mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, dem 28. August 2011 von 11 bis 17 Uhr vor.

Meike Zomerland (als Nina) mit Arnold Preuß und André Gelhart in "Twee Mannlüüd un een Baby" (Spielzeit 2011/2012)

Marion Zomerland

Marion Zomerland als Carmen Wolf in "Bella Donna" (2017/18)

- Mitglied
seit 14. Mai 1985

- Ehrungen
1995 - 10-jährige Mitgliedschaft
2005 - 20-jährige Mitgliedschaft
21.06.2010 - für 25-jährige aktive Mitarbeit die Ehrennadel mit Silberkranz und die Ehrenurkunde des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen
26.10.2013 - für 10 Jahre Bühnenleiterin Theater am Meer die Ehrenurkunde des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen
26. Juni 2015- 30-jährige Mitgliedschaft
09. März 2016 - Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

kulturland oldenburg 1.2016|Nr. 167 | Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft

Wilhelmshavener Kulturschaffende ausgezeichnet

Oberbürgermeister Andreas Wagner überreiche die Auszeichnungen an Marion Zonerland und Arnold Preuß im Wilhelmshavener Rathaus. - Foto: Dietmar Boekhaus

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Bereich der Pflege und Förderung der niederdeutschen Sprache, des Theaterspiels und der Jugendkulturarbeit hat Bundespräsident Joachim Gauck den Wilhelmshavener Kulturschaffenden Marion Zomerland die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und Arnold Preuß das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 13. März 2016

Bundespräsident Joachim Gauck ehrt Marion Zomerland und Arnold Preuß

Verdienstmedaille und Verdienstkreuz

Oberbürgermeister Andreas Wagner (li.) überreichte die Auszeichnungen an Marion Zomerland und Arnold Preuß im Wilhelmshavener Rathaus. - Foto: Boekhaus

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Bereich der Pflege und Förderung der niederdeutschen Sprache, des Theaterspiels und der Jugendkulturarbeit hat Bundespräsident Joachim Gauck Marion Zomerland die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und Arnold Preuß das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Die Aushändigung der Auszeichnungen wurde am 9. März 2016 von Oberbürgermeister Andreas Wagner im Rahmen einer Feierstunde im Ratssaal des Rathauses Wilhelmshaven vorgenommen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT 11. März 2016

Um Theaterlandschaft verdient gemacht

AUSZEICHNUNG Verdienstmedaille und -kreuz an Marion Zomerland und Arnold Preuß verliehen

Bühneneigene Theaterschule aufgebaut. Großer Rückhalt durch die Familie.

Marion Zomerland und Arnold Preuß mit ihren Auszeichnungen - Foto: Dietmar Boekhaus

WILHELMSHAVEN/BOE - Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Bereich der Pflege und Förderung der niederdeutschen Sprache, des Theaterspiels und der Jugendkulturarbeit haben Marion Zomerland und Arnold Preuß die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Im Ratssaal der Stadt wurden die Auszeichnungen am Mittwoch von Oberbürgermeister Andreas Wagner überreicht.

Kurzweilige Abende
Beide, so Wagner, hätten nicht nur sehr viel für die Theaterlandschaft allgemein, sondern für das Theaterwesen in der Jadestadt im Besonderen getan: "Beide haben dafür gesorgt, dass das ,Theater am Meer' in den Herzen der Menschen überregional verwachsen ist." Zomerland und Preuß hätten nicht nur vielen Figuren Leben eingehaucht und damit "den Besuchern kurzweilige Abende beschert", sondern darüber hinaus Regie geführt sowie als Motivateure gearbeitet. Beide haben die bühneneigene Theaterschule aufgebaut, in der junge Nachwuchsschauspieler spielerisch die plattdeutsche Sprache lernen. Der Umzug vor einigen Jahren vom Stadttheater in die eigenen Räume in der Kieler Straße gab dem "Theater am Meer" eine neue Spielfläche.

Marion Zomerland blickte in ihrer Dankesrede auf mehr als 30 Jahre am Theater zurück. Zuerst sei sie dort hin gegangen, ohne den Mut zu sagen, dass sie keine Lust habe, erinnerte sie sich: "Dann aber entdeckte ich, wie viel Spaß das Theaterspielen macht." Dank gebühre insbesondere ihrer Familie und den Akteuren des Theaters. "Diese Auszeichnung geht zum Teil auch an euch", betonte Zomerland.

Familiärer Rückhalt
Arnold Preuß steht seit 1974 auf den Brettern, die die Welt bedeuten. "Das Wichtigste ist, dass wir das ,Theater am Meer' noch viele Jahre begleiten dürfen", erklärte Preuß, der auf eine lange Karriere zurückblicken kann. So war er als Vorsitzender und Leiter der Niederdeutschen Bühne vom 14. September 1985 bis 1995 tätig, ab dem 16. Mai 2003 dann erneut zusammen mit Marion Zomerland Vorsitzender und Bühnenleiter des "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Am 3. September 2005 wurde er beim Bühnentag in Bremerhaven zum Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen/ Bremen ernannt - und bis 2015 dreimal wiedergewählt.

Preuß betonte in seiner Rede die Wichtigkeit des Rückhalts der Familie für die Theatertätigkeit: "Ohne meine Familie würde ich jetzt hier nicht stehen. Das Gleiche gilt für unser Ensemble."

- Vorstandstätigkeiten
Bühnenleitung (gemeinsam mit Arnold Preuß) und Künstlerische Leiterin der Bühne
vom 16. Mai 2003 bis 15. Juni 2017

Funktionstätigkeiten (außerhalb des Vorstandes):

- Theaterschule
Leitung der bühneneigenen Theaterschule seit 16. Mai 2003

- Künstlerische Beratung
seit 15. Juni 2017

THEATER AM MEER - Pressemeldung Nr. 01|16. Juni 2017

KULTUR „Theater am Meer“ weiter auf Erfolgskurs

Ehrung langjähriger Mitglieder – Vorstandsveränderungen einstimmig, Marion Zomerland mit großem Dank verabschiedet

Auf dem Foto (von links) Marion Zomerland (Abschied als Bühnenleiterin nach 14 Jahren), Heinz Zomerland (25 Jahre Mitglied), Monika Eilers (20 Jahre), Dagmar Wehrmann (20 Jahre), Yannik Marschner (Beisitzer Werbung), Katharina Dittmann (10 Jahre), Ulrike Schütze (Schriftführerin), Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Arnold Preuß (wiedergewählter Bühnenleiter) - FOTO: TaM

Die Theaterleitung des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V. hat auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung im siebten Jahre in Folge eine sehr erfolgreiche Bilanz der abgelaufenen Spielzeit den Mitgliedern vorgestellt. Die vier Produktionen des Abendspielplanes („Hauptsaak gesund“, „Lifting oder ut oolt maakt jung!“, „Keen Utkamen mit’t Inkamen“, „Toeerst kummt de Familie“) sahen insgesamt 6.945 Besucher, damit ist das Vorjahresergebnis um 2,8 % gesteigert worden. Zählt man die Produktion der Theaterschule, das sehr erfolgreiche Musical „Zirkus Paroli“ hinzu, steigt die Gesamtzuschauerzahl auf 7.485. Das ist das drittbeste Ergebnis, das in der Kieler Straße, der Spielstätte des Theaters am Meer seit Mai 2010, erreicht wurde.

„Seit dem Wechsel in die eigene Spielstätte haben unsere Vorstellungen insgesamt 48.769 Menschen besucht“, erklärten Marion Zomerland und Arnold Preuß. „Dass wir das alles mit einem großen ehrenamtlichen Stab auf, unter und neben der Bühne geschafft haben, macht uns unheimlich stolz. Was unsere Mitglieder leisten, ist wirklich unbezahlbar und aller Ehren wert.“ Schatzmeister Wolfgang Watty konnte eine solide Finanzsituation darstellen und so stand einer einstimmigen Entlastung nichts im Wege.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte die Versammlung Katharina Dittmann (10 Jahre Mitglied), Monika Eilers und Dagmar Wehrmann (20 Jahre) sowie Anne Hillers und Heinz Zomerland (25 Jahre). Neue Mitglieder der Bühne wurden Nike Johanna Baumert, Nina Becker, Emilia Celin Bensch-Dupke, Leyan Besser, Lea Bussemeier, Gheena Hammada, Franziska Metjer, Kristin Roeben, Melina Seegardel und Melis Uenluegenc (alle Theaterschule) sowie Ilse Bergemann, Ingrid Bicke, Petra Diers, Ilona Düsterdich, Ute Folkers, Ilse Moericke, Ulrike Schütze als Ensemblemitglieder.

Breiten Raum nahm die Verabschiedung von Marion Zomerland als Teil der Doppelspitze in der Theaterleitung ein. Arnold Preuß ließ noch einmal die Entwicklung der Bühne in den letzten gemeinsamen 14 Jahren Revue passieren und wies besonders auf die Großveranstaltungen wie den 80. Bühnengeburtstag, den großen Gemeinsamen Bühnentag der drei Bühnenbünde und den Jugendtheaterworkshop hin. Vor allem der Umzug und die Gestaltung des neuen Bühnenhauses in der Kieler Straße trägt im Wesentlichen die Handschrift Zomerlands. Er bedauerte sehr, dass sich Marion Zomerland aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand und damit der gemeinsamen Theaterleitung verabschiedet. Er betonte aber auch, dass er froh sei, dass sie weiterhin als Spielerin, Regisseurin und Leiterin der Theaterschule dem Verein treu bleibe. Auch werde sie im Rahmen der Künstlerischen Leitung der Bühne, der er nun allein übernehme, beratend zur Verfügung stehen. Die versammelten Mitglieder dankten Marion Zomerland mit langanhaltendem Beifall für ihren jahrelangen unermüdlichen Einsatz für die Bühne.

Bei den fälligen Vorstandswahlen wurde Arnold Preuß als Bühnenleiter für weitere zwei Jahre bestätigt, Claudia Ducci zur neuen 2. Vorsitzenden gewählt, Ulrike Schütze übernahm das Amt der Schriftführerin und ebenfalls neu in den Vorstand wurde Yannik Marschner gewählt, der für die Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein wird. Alle Wahlen erfolgten einstimmig, wie auch die Wahl von Ilona Düsterdich als neue 2. Kassenprüferin.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 20. Juni 2017

"Theater am Meer" auf Erfolgskurs

HAUPTVERSAMMLUNG Positive Zuschauerzahlen — Bühnenleiterin mit großem Dank verabschiedet

Einen Abschied und Ehrungen gab es auf der Versammlung des Theaters am Meer (von links): Marion Zomerland war 14 Jahre lang Bühnenleiterin, Heinz Zomerland (25 Jahre Mitglied), Monika Eilers (20 Jahre), Dagmar Wehrmann (20 Jahre), Yannik Marschner Beisitzer Werbung), Katharina Dittmann (10 Jahre) Ulrike Schütze (Schriftführerin), Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Arnold Preuß (Bühnenleiter). -  FOTO: TAM

Marion Zomerland war 14 Jahre lang Bühnenleiterin des „Theaters am Meer”. Die Mitglieder verabschiedeten sie nun und blickten zugleich auf eine erfolgreiche Spielzeit zurück.

WILHELMSHAVEN/SG — Die Theaterleitung des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven hat auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung im siebten Jahr in Folge eine sehr erfolgreiche Bilanz der abgelaufenen Spielzeit den Mitgliedern vorgestellt. Die vier Produktionen des Abendspielplanes („Hauptsaak gesund", „Lifting oder ut oolt maakt jung!", „Keen Utkamen mit't Inkamen", „Toeerst kummt de Familie") sahen insgesamt 6945 Besucher, damit ist das Vorjahresergebnis um 2,8 Prozent gesteigert worden. Zählt man die Produktion der Theaterschule, das sehr erfolgreiche Musical „Zirkus Paroli" hinzu, steigt die Gesamtzuschauerzahl auf 7485. Das ist das drittbeste Ergebnis, das in der Kieler Straße, der Spielstätte des Theaters am Meer, seit Mai 2010, erreicht wurde, heißt es in der Pressemitteilung.

„Seit dem Wechsel in die eigene Spielstätte haben unsere Vorstellungen insgesamt 48 769 Menschen besucht", erklärten Marion Zomerland und Arnold Preuß. „Dass wir das alles mit einem großen ehrenamtlichen Stab auf, unter und neben der Bühne geschafft haben, macht uns unheimlich stolz. Was unsere Mitglieder leisten, ist wirklich unbezahlbar und aller Ehren wert." Schatzmeister Wolfgang Watty konnte eine solide Finanzsituation darstellen und so stand einer einstimmigen Entlastung nichts im Wege.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte die Versammlung Katharina Dittmann (zehn Jahre Mitglied), Monika Eilers und Dagmar Wehrmann (20 Jahre) sowie Anne Hillers und Heinz Zomerland (25 Jahre). Neue Mitglieder der Bühne wurden Nike Johanna Baumert, Nina Becker, Emilia Celin BenschDupke, Leyan Besser, Lea Bussemeier, Gheena Hammada, Franziska Metjer, Kristin Roeben, Melina Seegardel und Melis Uenluegenc (alle Theaterschule) sowie Ilse Bergemann, Ingrid Bicke, Petra Diers, Ilona Düsterdich, Ute Folkers, Ilse Moericke, Ulrike Schütze als Ensemblemitglieder.

Breiten Raum nahm die Verabschiedung von Marion Zomerland als Teil der Doppelspitze in der Theaterleitung ein. Arnold Preuß ließ noch einmal die Entwicklung der Bühne in den letzten gemeinsamen 14 Jahren Revue passieren und wies besonders auf die Großveranstaltungen wie den 80. Bühnengeburtstag, den großen Gemeinsamen Bühnentag der drei Bühnenbünde und den Jugendtheaterworkshop hin. Vor allem der Umzug und die Gestaltung des Bühnenhauses in der Kieler Straße trägt im Wesentlichen die Handschrift Zomerlands.

Preuß bedauerte, dass sich Zomerland aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand und damit der gemeinsamen Theaterleitung verabschiedet. Er betonte aber auch, dass er froh sei, dass sie weiterhin als Spielerin, Regisseurin und Leiterin der Theaterschule dem Verein treu bleibe. Auch werde sie im Rahmen der Künstlerischen Leitung der Bühne, die er nun alleine übernehme, beratend zur Verfügung stehen. Die versammelten Mitglieder dankten Marion Zomerland mit langanhaltendem Beifall für ihren jahrelangen unermüdlichen Einsatz für die Bühne.

Bei den Vorstandswahlen wurde Preuß als Bühnenleiter für weitere zwei Jahre bestätigt, Claudia Ducci zur 2. Vorsitzenden gewählt, Ulrike Schütze übernahm das Amt der Schriftführerin und ebenfalls neu in den Vorstand wurde Yannik Marschner gewählt, der für die Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein wird. Alle Wahlen erfolgten einstimmig, wie auch die Wahl von Ilona Düsterdich als neue 2. Kassenprüferin.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 23. Juni 2017

Eine erfolgreiche Spielzeit an der Kieler Straße

Theater am Meer begeistert 7000 Besucher – Marion Zomerland verabschiedet

© TAM
Auf dem Foto (v.l.) Marion und Heinz Zomerland, Monika Eilers, Dagmar Wehrmann, Yannik Marschner, Katharina Dittmann, Ulrike Schütze, Claudia Ducci und Arnold Preuß.

WILHELMSHAVEN  –  Knapp 7000 Besucher kann das Theater am Meer in der vergangenen Spielzeit vorweisen. Mit einem Plus von 2,8 Prozent sei es damit das siebte Jahr in Folge, dass die Leitung der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven einen Zuwachs der Besucherzahlen verbuchen könne. Dies wurde den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung des Theatervereins berichtet. Mit der Produktion der Theaterschule steige die Gesamtzuschauerzahl sogar weiter auf 7485, so die Theaterleitung in einer Pressemitteilung. Dies sei das drittbeste Ergebnis, welches in der Kieler Straße seit Mai 2010 erreicht worden sei.

Breiten Raum nahm die Verabschiedung von Marion Zomerland als Teil der Doppelspitze der Theaterleitung ein. Arnold Preuß hob den Einfluss Zomerlands auf das Haus in den vergangenen 14 Jahren hervor. Als Spielerin, Regisseurin und Leiterin der Theaterschule bleibe sie dem Verein aber erhalten.Die Jahreshauptversammlung bestätigte Arnold Preuß für weitere zwei Jahre im Amt des Bühnenleiters, Claudia Ducci wurde zur 2. Vorsitzenden gewählt, Ulrike Schütze übernahm das Amt der Schriftführerin. Für die Werbung und Öffentlichkeitsarbeit ist jetzt Yannik Marschner zuständig. Alle Wahlen erfolgten einstimmig,

- Autorin
Sie schrieb das Theater am Meer
das Theaterstück für Kinder und Jugendliche "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" (Spielzeit 2009/10),
das Polizeimusical "Lüttstadtrevier" (Spielzeit 2011/12, UA 6.11.2011)
das Musical "Dat Meer-Hotel" (Spielzeit 2012/13, UA 10.11.2012),
das Musical "Ik mutt gar nix!" (Spielzeit 2018/19, UA 16.3.2019)

- Schauspielerin
Sie
spielte u.a.
die Meike Hölkens in "Kornblomen för den olen Smuuskater" (83/84),
die Ursula Thorgard in "Petrus gifft Urlaub" (84/85),
die Friedel in "Minsch ween mutt de Minsch" (85/86),
die Julie in "Liliom" (86/87),
die Evi in "Oma ward verköfft" (86/87),
die Reni in "Kiek mal wedder in" (87/88),
die Greten Witt in "Stratenmusik" (87/88),
die Mariechen Wulf in "De möblierte Herr" (88/89),
die Elsbe in "Mudder Mews" (89/90),
die Belinda in "Belinda" (90/91),
die Alma Butendörp in "Hein Butndörp sien Bestmann" (90/91),
das Frollein Blume in "Rut ut de Puschen" (93/94),
die Andi in "Laat us endlich anfangen!" (94/95),
die Silvia Dreesen in "Halsbreken Grappen" (94/95)
die Nane März in "Hannes un Martha" (95/96),
die Monika in "Een Slötel för twee" (96/97),
die Jessica in "Pasters, Pasters, nix as Pasters" (97/98),
die Ulla Witte in "Fledderweken",
die Gerhild Fleischhauer in "Medewatt?" (00/01),
die Pamela Willms in "Allens ut de Reeg" (00/01),
die Geesche Gottfried in "Froo Geesche Gottfried" (01/02)
den Baas van de Rövers in "De Bremer Stadtmusikanten" (02/03),
die Susanne und die Gritje in "Du büst bloots tweemal jung" (02/03),
die Titania im "Sommernachtstraum" (Sommer 2003, Westerstede)
die Annie Wilkes in "Misery" (03/04)
die Michaela Ungermann in "Keen Tiet för de Leev" (2003/04),
die Martje Rull in "Dat Schörengericht" (03/04),
die Fine Wibbel in "De plietsche Sniedermeister" (04/05)
die Ursel Hradscheck in "Ünner´n Beerboom" (04/05),
die Stine in "Bahnmeester Dood" (05/06),
die Anna in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06),
die Kommissarin Rust in "To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)
die Wilka Cressner in "Ik bün dar för di!" (06/07),
die Dolly Levin in "Dat Kuppelwief" (07/08),
die Erna Dobermann in "Verleeft, verlööft, verloorn!" (08/09)
,
die Lise Slutup in "Tippelbröder" (09/10),
die Gitti / Frau Säuberlich in "Nix as Kuddelmuddel" (09/10)
den Bello (als Vertretung) in "Wi rockt op platt" (09/10)
diverse Rollen (als Krankheitsvertretung) in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11)
die Nachbarin, die Omi, die Ärztin in "Lüttstadtrevier" (11/12),
die Annie Wiese in "Mudder is de Beste" (11/12),
die Postbotin, die Sieglinde, die Regina in "Dat Meer-Hotel" (12/13),
die Anna Schäfer in "De besten Daag in mien Läven" (12/13),
die Elli Janßen in "Geld verdarvt den Charakter" (13/14),
die Susi Kehlmann in "Gode Geister" (14/15),
die Lily Pieper in "Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16),
die Lisa in "Lüttje Eheverbreken" (15/16),
die Anna 'Nan' Russel in "Toeerst kummt de Familie" (16/17);
die Carmen Wolf in "Bella Donna" (17/18),
die Martha in "Wer hett Angst vör Virginia Woolf?" (2018/19)
.

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Marion Zomerland als Ulla Witte in "Fledderweken"

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- Regie

Sie führte erstmals Regie bei dem Stück "Max un Moritz" * (03/04) und dann bei
"Feuerzangenbowle" *(05/06 - Theaterschule gemeinsam mit Arnold Preuß)
"Hartklabastern" (05/06)*
"To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)*
"Agathe un ik" (2007/08) *
"De wilden Höhner geevt Vossalarm" * (07/08 - Theaterschule gemeinsam mit Arnold Preuß)
"In´t Witte Rössl" * (08/09 - gemeinsam mit Arnold Preuß)
"Kerls, Kerls, Kerls!" (08/09) *
"Wi rockt op platt (09/10 - gemeinsam mit Arnold Preuß) *
"Keerls döör un döör (09/10) *
"Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" - gemeinsam mit Arnold Preuß)*

"Lögen hebbt junge Been" (01/11)*
"Mien Mann, de fohrt to See" (10/11)*
"Lüttstadtrevier" (11/12) * - gemeinsam mit Arnold Preuß
"Dat Meer-Hotel" (12/13) * - gemeinsam mit Arnold Preuß
"De besten Daag in mien Läven" * - gemeinsam mit Arnold Preuß,
"
Ünner't Lüchtfüer" (14/15) *
"Zirkus Paroli" (16/17) *
"Sketche" (17/18)
"Dat Wunner van San Miguel" *
"Op Düvels Schuuvkaar" (Spielzeit 2018/19 - Endproben).

* auch Bühnenbild

- Regieassistenz
Sie assistierte bei dem Stück "Amaretto" (96/97)

- Choreografin
"Max un Moritz" (03/04),
"Kiek mal wedder in" (04/05,
"De vergnögte Tankstell" (07/08)
"Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11)
"Zirkus Paroli" (16/17)

- Souffleurin
u. a. in dem Stück "Medewatt?" (85/86),
"To´n Düwel mit den Sex" (91/92),
"De lüttje Wippsteert" (00/01),
"Feuerzangenbowle" (05/06),
"De wilden Höhner geevt Vossalarm" (07/08)

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Marion Zomerland als Fro Martje Rull in "Dat Schörengericht", Spielzeit 2003/04

Wilhelmshavener Zeitung vom 31. Mai 2010

Platt snacken kann ganz schön cool sein

THEATER-AM-MEER Theaterschüler zeigten „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo"

VON INGA HELLWIG

Jo (Joan König, rechts) hat es nicht leicht. Wenn er auf dem Schulhof platt spricht, lästern die anderen über diese „Urwaldsprache".    WZ-FOTO: KNOTHE

WILHELMSHAVEN - „Platt snaken ist cool!" Mit dieser Botschaft eröffnete die Schauspielgruppe der zehn- bis 16-jährigen Absolventen der Theaterschule des „Theaters am Meer" am Freitagabend die neue Spielstätte der Niederdeutschen Bühne in der Kieler Straße 63 mit ihrem Stück „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo".„ Diese neue Spielstätte ist unsere Zukunft und muss daher auch von unseren Nachwuchsschauspielern eingeweiht werden", begrüßten Regisseure und Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß das Publikum, das anschließend eine erfolgreiche Premiere erleben durfte. Denn die Uraufführung des von Marion Zomerland geschriebenen Stückes „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" war zugleich der erste Auftritt der gesamten Theaterschulklasse, die Premiere des Stücks selber und die Aufführung, mit der die Theaterbretter des gemütlichen Zimmertheaters zum ersten Mal öffentlich bespielt wurden.

Das Ergebnis lässt in Sachen Perspektiven der Niederdeutschen Bühne viel Gutes erwarten. Lebendig und authentisch ließen die 17 Darsteller die Geschichte vom plattdeutsch sprechenden Jo (Joan Kröger), der neu an eine Schule kommt, zum Leben erwachen. Mit seiner „Fremdsprache" hat er es recht schwer und muss sich von der von Vorurteilen verblendeten Clique als Ungeheuer beschimpfen lassen. Vor allem Rune (Rune Opitz) und Kay (Kay Watty) machen sich über ihn lustig — bis Janina (Janina Icken) und Tünde ( Tünde Ritter), die zu den beliebtesten Mädchen an der Schule gehören, durchblicken lassen, dass sie selbst nicht nur Platt verstehen, sondern auch sprechen. So schaffen sie es, die Clique auf ihre Seite zu ziehen. Sie verabreden sich zum Sprachunterricht, in dem man Platt am bestem beim Singen erlernt. Hier griffen die Theaterschüler auf zwei Erfolgsstücke aus „Rock up platt" zurück, die sie wunderbar präsentierten. Dumm ist nur,dass Janina auch Runes Freundin ist und der „Verrat" der jungen Liebe in die Quere kommt.

Es folgt ein Kuddelmuddel mit Tränen, Blut und vielen Zweifeln an der eigenen Intoleranz. Natürlich ist das Plattdeutsche tragende Sprache des Stücks und die jungen Protagonisten beherrschten nicht nur ihre Rollen perfekt, sondern auch ihre selbst frisch erlernte Theatersprache. So konnte sich das Publikum gleich doppelt freuen: Über das nette Stück — bei dem am Ende alles gut ausgeht — und über die beruhigende Sicherheit, dass der Bühne die nächste Generation gesichert ist. Die Theaterschüler bekamen für ihre gute Leistung, die angesichts der kleinen Bühne , in dem das Publikum hautnah fast in das Geschehen mit einbezogen wird, noch lobenswerter ist, viel verdienten Applaus.

Als nächste Station fährt die Theaterschulklasse vom 4. bis 6. Juni zum 2. Jugendtheaterfestival nach Osterholz-Scharmbeck, wo man ihnen mit ihrem ungeheuer guten Stück nur die Daumen drücken kann.Weitere Mitwirkende: Rauke Backhus, Lena-Maria Eden, Fabio Ferrera, Romina Ferrera, Lukas Friedrichs, Niels Jantschalek, Emilia Hoppe, Jonas Krukenberg, Yannik Marschner, Lena Nöhmer , Laura Rosenboom, Talke Wittig

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 7. November 2011

Musical löst wahre Begeisterungsstürme aus

PREMIERE Mit „Lüttstadtrevier" hat „Theater am Meer" wieder voll ins Schwarze getroffen / Viel Szenenapplaus


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Landstreicher Rudi, Stammgast in der Zelle des Lüttstadtreviers, hat Blumen für die nette Polizistin Rieke dabei. BILDER: DIETMAR BÖKHAUS

Akteure waren mit Herzblut dabei. Weitere Aufführungen im November und Dezember.

VON DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN - Mit dem Musical Lüttstadtrevier hat das Theater am Meer wieder ins Schwarze getroffen. In der Regie von Marion Zomerland und Arnold Preuß hat das kleine Theater in der Kielerstraße 63a mit der Uraufführung am vergangenen Sonnabend die Zuschauer mitgerissen. Szenenapplaus gab es für die Akteure, die bis auf vier alte Theaterhasen alle Talente aus der eigenen Theaterschmiede sind, serienweise. Die Gesangseinlagen der jungen Schauspielerinnen    undSchauspieler veranlassten die Gäste im kleinen Theater, das bis auf zwei Plätze ausverkauft war, mitzusingen - unter anderem zu Songs von Jürgen Drews, den Beatles, Wolfgang Petry und Achim Reichel, natürlich auf Plattdütsch und umgeschrieben von Marion Zomerland.

Luettstadtrevier_JeWo02

Putzmann Rudi träumt von einem besseren Leben, vielleicht in New York.

Zum Inhalt: Im Lüttstadtrevier in Wilhelmshaven sind große und kleine Ganoven unterwegs, die von der Polizistin Rieke wieder auf den richtigen Weg gebracht werden. Ab und zu wird sie von den Kollegen Hannes und Johnny unterstützt, wenn die nicht gerade mit Pause machen beschäftigt sind. Da ist unter anderem der Landstreicher Rudi, der des öfteren in der Zelle des kleinen Polizeireviers zu Gast ist, und auch der kleine Berni, der beim Ladendiebstahl erwischt wurde, muss eine Nacht brummen. Neben Nachbarinnen, die sich nicht einigen können, wem die Äpfel am Gartenzaun gehören, sind auch Seebären mit von der Partie. Die musikalischen Arrangements besorgt Nicolas C. Ducci.

Die Musicalproduktion, in dem die Akteure mit viel Herzblut agieren, wird noch am 11., 13.,19., 20., 26., 27. und 30. November, sowie am 4., 26. und 28. Dezember ab 20 Uhr gespielt. Nachmittagsvorstellungen um jeweils 15.30 Uhr sind geplant für den 13., 20. und 27. November sowie für den 4. Dezember.Karten gibt es im Theaterbüro, Kieler Straße 63 a, zu den bekannten Öffnungszeiten (Montag bis Mittwoch, Freitag von 10 bis 13 Uhr, Do. von 16 bis 18 Uhr). Außerhalb dieser Zeit sind Kartenbestellungen per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon 04421/777749 (Anrufbeantworter) möglich.

 

NORDWEST-Zeitung vom 7. November 2011

„Grünröcke“ zu Tränen gerührt

Uraufführung Publikum feiert mit stehenden Ovationen


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„Lüttstadtrevier“ Das Stück samt Liedtexte auf bekannte Hits hat Marion Zomerland geschrieben. BILD: Knothe

Das Polizeimusical auf Plattdeutsch wartet mit vielen kauzigen Einlagen und Wortwitz auf. Das „Theater am Meer“ hat damit wieder einen Volltreffer gelandet.

von Wolfgang A. Niemann

Wilhelmshaven - Mit stehenden Ovationen forderte das Publikum am Sonnabend im Wilhelmshavener „Theater am Meer“ eine weitere Zugabe – und das spielfreudige Ensemble sang noch einmal die Hymne des Abends: „Wi sünd de Sheriffs van’n Norden“, in der Normalfassung als „We are the Champions“ von Queen bekannt.Damit endete die rundum gelungene Uraufführung von „Lüttstadtrevier“, einem Polizeimusical auf Platt unter Regie von Arnold Preuß und Marion Zomerland, die das Stück samt der neuen Liedtexte auf bekannte Hits auch geschrieben hat. Zur Eröffnung stolzierte erst einmal Nicolas C. Ducci als Kommissar im Humphrey-Bogart-Look herein und fragte mit Falkos Welthit „Allens klar, Herr Kommissar?“

Richtig kriminell aber wurde es doch nicht, denn fast wie im Vorbild aus der Fernsehserie geht es im Polizeirevier der Lüttstadt Wilhelmshaven eher gemütlich zu. Das beginnt mit einem Bullen-Ballett und dann streiten sich zwei Nachbarinnen um den gegenseitigen Apfelklau oder Autorin Zomerland singt als Oma mit ostpreußischem Rrrr von „Friedrichs Spuren im Sand“ (frei nach Howard Carpendale) und meint den entlaufenen Goldhamster.Revierleiterin Rieke (Claudia Ducci) läuft als Gefühlspolizisten zu Hochform auf, während ihre spillerigen Kollegen (Christian Strowik, Joan Kröher) ihre Frühstückspausen nur ungern von Arbeit unterbrechen lassen.

Da bringt so ein rüpeliger Autofahrer wie Jüngling Leo (Yannik Marschner) richtig Unruhe ins Revier, nachdem er einen alten Herrn (Horst Karstens) bedrängt hat. Leo beklagt sich zwar mit Henry Valentinos „Im Auto vor mir“, muss aber wegen seiner frechen Klappe in die Arrestzelle. Nach einer charmanten Bauchtanzeinlage zweier festgenommener leichter Damen wird schließlich Berni (Kay Watty) vorgeführt, der eine Art roten Faden dieser flotten Episodenrevue vorgibt. Das 16-jährige Muttersöhnchen hat als Mutprobe die Finger in eine Ladenkasse gesteckt und nun erlebt er den „Wahnsinn“ (Wolfgang Petry) einer Nacht in der Zelle. Dabei hatte der Bullenchor doch zuvor schon klar gemacht „Into breken lohnt sich nicht“ (“Liebeskummer lohnt sich nicht“). Hansi aber jammert „Moder, du schasst doch nich um dienen Jungen weinen“, Heintje lässt grüßen.

Während der Nachtschicht hat Hansi allerdings ganz andere Gelüste, hat er sich doch in Rieke als „Fräulein in Grön“ (Chris de Burghs „Lady in Red“) verliebt. Und nach kauzigen Einlagen mit viel Wortwitz und feiner Choreografie zeigt dann auch Regisseur Arnold Preuß sein komödiantisches Können. Vor allem sein schwuler Friseur, der den schmalen Herrn Wachtmeister keck anhimmelt, ist eine Lachnummer für sich. Zudem wird es mal wieder frech, fröhlich und ein klein bisschen frivol, wenn Patientin Molly (Sandra Krüger) von Dr. Dusseldeern (M. Zomerland) an der falschen Stelle Fett abgesaugt wurde und sie sich mit „Schlank, schlank, schlank“ (“She loves you“/Beatles) auch noch verulken lassen muss.

All die witzigen Episoden haben jedoch bei einem großen Eindruck hinterlassen: Berni besingt mit knabenhaftem Schmalz seinen Wunsch, auch so ein toller Polizist werden zu wollen, und rührt die Grünröcke zu Tränenströmen. Worauf das gesamte Ensemble zu einem geisterhaften Finale die stolzen Sheriffs vom Norden besingt. Und auch das noch einmal so gekonnt und mit Inbrunst, dass der Riesenbeifall gar kein Ende nehmen wollte. Der galt im Übrigen auch den weiteren Akteuren Lena-Maria Eden, Janina Icken und Christel Dörnath sowie dem gesamten Team hinter den Kulissen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. November 2011

Sheriffs van'n Norden die Champions

PREMIERE Theater am Meer bot mit „Lüttstadtrevier" eine gelungene Uraufführung


Zu einem geisterhaften Finale wurden die stolzen Sheriffs vom Norden besungen. Der Riesenbeifall wollte gar kein Ende nehmen.

VON WOLFGANG A. NIEMANN

Das Stück samt der neuen Liedertexte auf bekannte Hits hatte Marion Zomerland geschrieben.  WZ-FOTO: KNOTHE

WILHELMSHAVEN — /WAN Mit stehenden Ovationen forderte das Publikum am Sonnabend im Wilhelmshavener „Theater am Meer" eine weitere Zugabe und das spielfreudige Ensemble sang noch einmal die Hymne des Abends: „Wi sünd de Sheriffs van'n Norden", in der Normalfassung als „We are the Champions" von Queen bekannt. Damit endete die rundum gelungene Uraufführung von „Lüttstadtrevier", einem Polizeimusical auf Platt unter der Regie von Arnold Preuß und Marion Zomerland, die das Stück samt der neuen Liedertexte auf bekannte Hits auch geschrieben hatte. Zur Eröffnung stolzierte erst einmal Nicolas C. Ducci als Kommissar im Humphrey-Bogart-Look herein und fragte mit Falkos Welthit „Allens klar, Herr Kommissar?"

So richtig kriminell aber wurde es doch nicht, denn fast wie im großen Vorbild aus der Fernsehserie geht es in diesem Polizeirevier in der Lüttstadt Wilhelmshaven (so bezeichnet sie das Programm, nicht die Redaktion!) eher gemütlich zu. Das beginnt mit einem Bullen-Ballett und dann stritten sich da zwei Nachbarinnen um den gegenseitigen Apfelklau oder Autorin Zomerland sang als Oma mit ostpreußischem Rrrr imPlatt von „Friedrichs Spuren im Sand" (frei nach Howard Carpendale!) und meint den entlaufenen Goldhamster.

Revierleiterin Rieke (Claudia Ducci) läuft bei so etwas als Gefühlspolizisten zu Hochform auf, während ihre beiden spillerigen Kollegen (Christian Strowik, Joan Kröher) ihre Frühstückspausen nur ungern von Arbeit unterbrechen lassen. Da bringt so ein rüpeliger Autofahrer wie der aufgemotzte Jüngling Leo (Yannik Marschner) richtig Unruhe ins Revier, nachdem er einen alten Herrn (Horst Karstens) bedrängt hat. Leo beklagt sich zwar mit Henry Valentinos „Im Auto vor mir", muss aber wegen seiner frechen Klappe in die Arrestzelle.

Nach einer charmanten Bauchtanzeinlage zweier festgenommener leichter Damen zum „Waka Waka" wird schließlich Berni (Kay Watty) vorgeführt, der eine Art roten Faden dieser flotten Episodenrevue vorgibt. Das 16-jährige Muttersöhnchen hat als Mutprobe die Finger in eine Ladenkasse gesteckt und nun erlebt er den „Wahnsinn" (Wolfgang Petry) einer Nacht in der Zelle. Dabei hatte der Bullenchor doch zuvor schon klar gemacht „Into breken lohnt sich nicht" ("Liebeskummer lohnt sich nicht"). Hansi aber jammert „Moder, du schasst doch nich um dienen Jungen weinen", Heintje lässt grüßen. Während der Nachtschicht hat Hansi allerdings ganz an dere Gelüste, hat er sich doch in Rieke als „Fräulein in Grön" (Chris de Burghs „Lady in Red") verliebt.

Und nach all den kauzigen Einlagen mit viel Wortwitz und feiner Choreografie zeigt dann auch Regisseur Arnold Preuß sein komödiantisches Können. Vor allem sein schwuler Friseur, der den schmalen Herrn Wachtmeister keck anhimmelt, ist eine Lachnummer für sich.Zudem wird es mal wieder frech, fröhlich und ein klein bisschen frivol, wenn Patientin Molly (Sandra Krüger) von Dr. Dusseldeern (M. Zomerland) an der falschen Stelle Fett abgesaugt wurde und sie sich mit „Schlank, schlank, schlank" ("She loves you" / Beatles) auch noch verulken lassen muss. All die witzig-heimeligen Episoden haben jedoch bei einem großen Eindruck hinterlassen: Berni besingt mit knabenhaftem Schmalz seinen Wunsch, auch so ein toller Polizist werden zu wollen, und rührt die Grünröcke, zu Tränenströmen.

Worauf das gesamte Ensemble zu einem geisterhaften Finale die stolzen Sheriffs vom Norden besingt Und auch das noch einmal so gekonnt und mit Inbrunst, dass der Riesenbeifall gar kein Ende nehmen wollte. Der galt im Übrigen auch den weiteren Akteuren Lena-Maria Eden, Janina Icken und Christel Dörnath sowie dem gesamten Team hinter den Kulissen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 14. November 2012

Ohrwürmer auf Platt sorgen für Partylaune

KULTUR Theater am Meer: Uraufführung des Musicals „Dat Meer-Hotel" begeistert Publikum — Ausverkauftes Haus

Am Ende gab es stehende Ovationen für das Ensemble voller Spielfreude.

(v.r.) Fenja Strowik (verdeckt) als Susann, Yannik Marschner als Hotel-Koch Benito, Kay Watty als Liftboy Robert, Janina Icken als Zimmermädchen Jule und Nicolas C.Ducci  als Portier Nobbi

WILHELMSHAVEN/BOE — Musical-Zeit im Theater am Meer in Wilhelmshaven: Die Akteure haben nach der erfolgreichen Uraufführung des Musicals „Lüttstadtrevier" ein weiteres musikalisches Stück aus der Feder von Marion Zomerland auf die Bühne gebracht: „Dat Meer-Hotel". Die ausverkaufte Uraufführung des Plattdeutsch-Musicals unter der Regie von Marion Zomerland und Arnold Preuß, dargeboten von einem Ensemble voller Spielfreude, begeisterte am Sonnabend das Publikum.

Zur Handlung: Das Personal fragt sich, warum keine Gäste ins Hotel kommen und bangt um seine Arbeitsplätze. Doch urplötzlich ändert sich die Situation. Die Hotelhalle, Dreh- und Angelpunkt des Geschehens, wird nach und nach von immer mehr Gästen angesteuert, die Übernachtungswünsche  anmelden. Hotelchefin Christina rätselt: „Wat is dar bloots passeert"?

Die unterschiedlichsten Typen kommen ins Hotel. In ihren (Mehrfach-)Rollen glänzen: Christel Dörnath (Hotelchefin), Lena-Maria Eden (Victoria von Gutenbarg, Haremsdame, Steffi), Janina Icken (Zimmermädchen Jule, Haremsdame, Rosenmädchen Rosi und Fußballfan), Fenja Strowick (Empfangsdame Susan), Heidi Strowick (Fro van Gutenbarg). Letztere schwärmt von ihrem imaginären Sohn, der ja Doktor werden will, aber Schwierigkeiten mit der Kopiertaste an seinem Computer hat. Marion Zomerland, die dem Ensemblemitgliedern die Rollen auf den Leib geschrieben und die Musik — von Schlager bis Pop — mit plattdeutschen Texten versehen hat, gibt selbst die Briefträgerin mit ganz eigenen Vorstellungen vom Postgeheimnis sowie Sieglinde und Regina. Walter Bleckwedel legt seine ganze Bühnenerfahrung in die Rolle als Prof. Dr. Snieder, einem Archäologen, Nicolas C. Ducci hat als Portier Nobbi viel zu tun, erlebt aber auch die große Liebe. Horst Jönck überzeugt als der alte Herr Walter, ebenso Joan Kröher als Kellner Heiner, Fußballfan und Bodyguard. Yannik Marschner schlüpft prima in die Rollen als Koch Benito, Scheich, Fußballfan und als Bodyguard. Arnold Preuß, der als Theodor und als Hotelier Herr Holm daherkommt, macht eine gute Figur; das gilt auch für Kay Watty als Liftboy Robert und Fußballfan.

Sie alle haben das Premierenpublikum im Zimmertheater an der Kieler Straße überzeugt. Stehende Ovationen und der Ruf nach Zugaben wollten nicht enden. Allein diese Zugaben waren das Eintrittsgeld wert. Jede Menge Musik „op Platt" verwöhnt die Ohren der Theaterfans und sorgt für Partylaune. Songs von Andrea Berg, Peter Maffay, Udo Jürgens, Klaus Lage, Tim Bendsko, Freddy Mercury, Xavier Naidoo, DJ ötzi und vielen anderen sind zu hören, die von Bühnenleiterin Marion Zomerland mit plattdeutschen Texten inhaltlich der Handlung angepasst wurden. So wurde aus „Männer sind Schweine" von den Ärzten der Song „Mannslüüd sünd Derten" und aus dem „Ehrenwerten Haus" von Udo Jürgens wurde „Een leevenswertes Huus". Das Bühnenbild, von Marion Zomerland entworfen, den Bühnenbauern Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs gekonnt umgesetzt und von Thomas Marschner farblich gestaltet, tat ein Übriges, um den Applaus der Besucher für ein rund um gelungenes Musical zu bekommen. Für die Bühnenmalerei zeichnet Thomas Marschner verantwortlich und die Beleuchtung setzt Heinz Hillers richtig ein, so wie Rune Opitz und Wolfgang Watty die Tontechnik. Als Souffleuse hatte Anne Hillers den richtigen Satz zur richtigen Zeit parat, wenn er den überhaupt gebraucht wurde. Requisiten: Ingo Heuer und Monika Eilers und Kostüme: Helga Lauermann und Heidi Strowik.

Weitere Vorstellungstermine sind geplant am: 16. 11. um 20 Uhr; 18.11. um 15.30 und 20 Uhr; 24.11. um 20 Uhr, 25.11. um 15.30 und 20 Uhr; 1.12. um 20 Uhr; 2.12. um 15.30 und 20 Uhr; 5.12. um 200 Uhr; 8.12. um 20 Uhr; 9.12. um 15.30 und 20 Uhr, 26.12. um 20 Uhr; 28.12. um 20 Uhr und 29.12. um 20 Uhr. Nach der Premiere sind auch die folgenden fünf Vorstellungen bereits ausverkauft.
Karten sind erhältlich im Theaterbüro an der Kieler Straße montags, mittwochs und freitags von 10.30 Uhr bis 13 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 16 Uhr bis 18 Uhr, außerdem bei den Nordwest-Ticket-Verkaufsstellen sowie im Internet unter
@ unter www.theater-am-meer.de

Prof. Dr. Snieder (Walter Bleckwedel) hat mehr als ein Auge auf Fro van Gutenbarg (Heidi Strowick) geworfen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. November 2012

TaM mit überschäumender Spielfreude

KULTUR „Meer-Hotel" als flippig-fröhliche Musical-Inszenierung —
Uraufführung war ein Erfolg

Mit dem neuen Musical „Meer-Hotel" versetzt das Theater am Meer das Publikum in Party-Laune. Einige der 17 geplanten Vorstellungen sind schon ausverkauft.

 

Die Produzenten des Musicals, Marion Zomerland und Arnold Preuß, machen sich als schüchternes Pärchen beim ersten Rendezvous im „Meer-Hotel" musikalische Komplimente.    FOTO: TaM/Preuschoff

WILHELMSHAVEN/WAN — Nach dem letztjährigen Musical „Lüttstadtrevier" hat das Wilhelmshavener „Theater am Meer" (TaM) jetzt erneut einen Riesenspaß mit einem plattdeutschen Musical aus der Feder von Marion Zomerland gelandet. Das Publikum der Premierenvorstellung am Sonnabend war beim Finale schier aus dem Häuschen und tanzte und klatschte bei den Zugaben fröhlich mit.

„Dat Meer-Hotel", wie der Titel des Musicals lautet, wurde gleich zu Beginn zwar als „leevenswertes Huus" (nach Udo Jürgens' „Ehrenwertes Haus" mit plattdeutschem Text wie bei allen Liedern des Abends von Autorin Zomerland umgeschrieben) besungen. Dummerweise steht sich das treue Personal unter Chefin Christina (Christel Dörnath) trotz bester Lage und gediegenem Flair des Hauses die Beine in den Bauch, weil die Gäste ausbleiben. Um so freudiger kümmert man sich um die hochnäsige Frau van Gutenbarg (Heidi Strowik) und ihre Tochter Viktoria (Lena-Maria Eden). So sehr, dass es bei Portier Nobbi (Nicolas C. Ducci, der auch für die musikalischen Einspielungen sorgte) gleich funkt und er dem Fräulein den Hof macht. Schon bald sülzen sie im Duett „Muss doch erst ,n netten Mensch retten".

Als nächster kommt Professor Dr. Snieder (Walter Bleckwedel) hereinstolziert und der kauzige Archäologe erklärt seine Arbeit mit Mike Krügers Nippel-Lied, da müsse man „mit dem' lüttje Lepel im Modder drein". Und wie durch ein Wunder strömen plötzlich immer mehr Gäste herein, wo dann sogar Haremsdamen den „Lambada" besingen und eine Schar Fußball-Fans Werder-Grün schwenkt. Auch Frau van Gutenbarg und der Professor kommen einander näher, in ihrem Duett  singen sie allerdings erstmal zu „Im Wagen vor mir" vom Gutenbarg-Sohn, der an seiner Doktorarbeit schreibt und Computer-Probleme mit der Kopiertaste hat. Um so heftiger dann ihre Liebeserklärung zu DJ Ötzis „Ein Stern, der deinen Namen trägt".

Bevor dann eine Animateurin im Hotel und im gesamten Publikum bei „Du hast mich 1000 mal betrogen" für viel Mitmachbewegung sorgt, treten die Intendanten des Musicals auf. Marion Zomerland als schüchternes Mauerblümchen und Arnold Preuß als schusseliger Verehrer haben  ihr erstes Rendezvous und schwelgen im putzigen Liebesduett „Und es is Fredag" frei nach Peter Maffay.

Doch es gibt auch einen bewegenden Moment, als der aus dem Altenheim ausgerissene Herr Walter (Horst Jönck) zur Melodie von „Oh mein Papa" mit Wehmut von der Vergangenheit singt. Um so schräger ist die Einlage zweier Geheimdienstler und schließlich kommt sogar heraus, wie der kauzige Liftboy Robert (Kay Watty) für das Hotel-Wunder gesorgt' hat. Zugleich hat er mit „Winds of Change" (Scorpions) einen der besten Gesangsvorträge  des Stückes.

Und wenn das Publikum immer mehr in Partylaune geriet, so lag das weniger an der eher schlichten Geschichte von „Dat Meer-Hotel" als an dieser flippig-fröhlichen Inszenierung und den Liedtexten, die jedem der Darsteller auf den Leib geschrieben worden waren und am „Final Countdown" aller Mitspieler. Das eigentliche Geheimnis des Erfolges, auf den sich die Zuschauer jetzt noch in mindestens 17 zum Teil bereits ausverkauften Aufführungen freuen dürfen, ist jedoch diese überschäumende Spielfreude aller 13 Akteure.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. März 2019

Applaus für aufsässige Alte

Um Rebellion in der Seniorenresidenz geht es im neuen Musical des Theaters am Meer (siehe Seite 6)

Rebellion in der Seniorenresidenz

THEATER Geschichte mit Herz und Witz und flotte Gesänge kamen bestens an

„Ik mutt gar nix!" Darin sind sich die Bewohner der Seniorenresidenz einig. Das Ensemble des Theaters am Meer erntete für schauspielerisches und gesangliches Können frenetischen Beifall.

FOTO: THEATER AM MEER/PREUSCHOFF

Marion Zomerland hat ihr drittes Musical für das Theater am Meer geschrieben. Und Gastregisseur Philip Lüsebrink leistete bei „Ik mutt gar nix!" hervorragende Arbeit.

VON WOLFGANG A. NIEMANN

WILHELMSHAVEN - Die Mischung von „Ick mutt gar nix!" hatte es einfach in sich. Und so riss es das Publikum am Samstag zum Schluss der jüngsten Premiere im Theater am Meer zum Schluss von den Sitzen zu frenetischem Beifall und Bravo-Rufen.

Als Autorin hatte Marion Zomerland in ihrem dritten Musical für das TaM Ernst, Witz und flotte Gesänge zu einer Geschichte mit Herz und vor allem viel Wiedererkennungswert zusammengebracht. Wenn da eingangs sechs Senioren trübe in ihrem gänzlich schmucklosen Saal mit halb herabgelassenen Jalousien sitzen und auf die schöne Melodie von „Sounds of Silence" ihren traurigen Alltag mit „Överall blots Schwiegen" besingen, weiß man: Das ist reichlich realistisch.

Es nennt sich Seniorenresidenz, doch Meckern ist untersagt, das lieblose Essen muss in zehn Minuten runtergeschlungen werden und dann dieser Auftritt von Chefin Sibylle Hartmann (Sandra Krüger): Tyrannisch und zynisch kommandiert sie die geduckten Alten ebenso wie die Pflegerinnen Sina (Annika Gärtner) und Kristin (Ulrike Schütze) herum. Und was sie sich wünscht, macht sie gesanglich klar: „De Daag, an den Se mal nich quakt".

Als in diese Tristesse der neue Krankenpfleger Jan Fröhlich (Jendrik Marschner) platzt, der seinen Namen zum Lebensprinzip gemacht hat, bringt er erst einmal alle einschließlich des ebenfalls stets gedeckelten Gärtners (Fynn Dießner) mit seiner Freundlichkeit zum Lächeln. Bis natürlich auf die Chefin, die ihn dummerweise nicht gleich wieder wegjagen kann, da er einen Jahresvertrag hat und das sonst teuer würde. Ungeniert beendet er stattdessen die dunklen Zeiten und außer frischem Wind und Sonnenschein gibt es alsbald sogar Gardinen, Bilder an den Wänden und menschenwürdiges Essen.

Rebellion ist angesagt und dazu vereinigen sich alle zur fröhlichen „Internationale", hier mit dem Text „Hartmann — hör die Signale!" Egal ob Heiderose (Wilma Welte), Edelgard (Christel Dörnath), Luise (Edith Schlette), Frieda (Ute Menssen), der sonst so maulige Herr Degenhart (Arnold Preuß) oder Walter Bleckwedel als Herr Wagner im Rollstuhl der mangels Hörgerät immer so herrlich alles falsch versteht — Aufbruchstimmung ist angesagt.

Und Hoffnung entsteht, als Heiderose Rosenbarg dann auch noch ein Telefonat der weiterhin biestigen Chefin erlauscht. Ob der das Haus gar nicht gehört?! „Nachts, wenn allens schlöppt" turteln dann die Senioren Degenhart und Rosenbarg hinreißend im Duett. Allmählich eröffnen sich gleich mehrere Geheimnisse, wobei Jan und Sina mit „To laat" (auf „Tabaluga") ein Duett darbringen und es deutlich knistert.

Als die ganze Truppe dann unter Absingen von „Skandal um Hartmann“ einen bösen Schwindel zu Lasten Jans aufdeckt, folgt schließlich ein deftiges Tribunal für Chefin Hartmann und erneut kommt auch im Publikum wieder Stimmung zum Mitklatschen auf, wenn es da zur berühmten Santiano-Melodie heißt: „Tschüss, Fro Hartmann!" Happy End ist angesagt und das gilt nicht nur für die glücklichen Senioren, sondern auch fürs Personal untereinander.

Das Ensemble bedankt sich dann für den Beifallssturm mit einem ganzen Potpourri, bei dem es noch einmal seine beeindruckenden Sangeskünste wie auch viel Choreografie darbot. Gastregisseur Philip Lüsebrink hat hervorragende Arbeit geleistet, allerdings macht es ihm diese Vorlage von Marion Zomerland auch leicht dabei. Denn da stimmt vom ernsten Hintergrund über die Dialoge bis hin zu den gelungenen plattdeutschen Texten für die vielen bekannten Hits einfach alles.

Weitere Termine im Theater am Meer, Kieler Straße 63, sind am 22., 24., 30. und 31. März, jeweils um 20 Uhr.

 


 

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Marion Zomerland als Ursel Hradscheck in "Ünnern Beerboom" - Spielzeit 2004/05

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Marion Zomerland als "Dat Kuppelwief" zum 75. Jubiläum der Bühne (2007/08)

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Marion Zomerland als Anna in "Herr Adrian hett Liefpien" - Spielzeit 2005/06

Marion Zomerland (links mit Klaus Aden) als Anna in "Herr Adrian hett Liefpien" im Rosarium im September 2006

Marion Zomerland als Annie in "Misery" (Spielzeit 2003/04)

Marion Zomerland als Wilka Cressner in "Ik bün dar för di!" (Spielzeit 2006/07)

Marion Zomerland erklärt musikalisch, dass sich Liebeskummer nicht lohnt im Liederprogramm "Mit 17 hett man noch Drööms"

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Marion Zomerland als Erna Dobermann in "Verleeft, verlööft, verloorn!" - 2008/2009

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Marion Zomerland als Erna Dobermann in "Verleeft, verlööft, verloorn!" - 2008/2009

Wilhelmshaven, 19. Mai 2011

Theater am Meer blickt auf eine erfolgreiche erste Spielzeit zurück

Spielplan 2011/12 mit Uraufführung eines Polizeimusicals

Für 10jährige aktive Mitarbeit wurden Meike Zomerland und Harald Schmidt (1 Reihe, 3. von rechts) geehrt. Das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß (1. Reihe, 1 von links) wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie Schriftführerin Claudia Schröder (2. Reihe, 2 von rechts). Einen Wechsel gab es beim Amts des Schatzmeisters. Klaus Aden (3. Reihe, 3. von links) trat zurück, zum Nachfolger wurde einstimmig Wolfgang Watty (1. Reihe, 2 von links) gewählt. Neu in den Vorstand kam Rune Opitz (3. Reihe, 2. von rechts)

WILHELMSHAVEN – Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung der Bühne ‚Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven‘ konnte das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß auf eine erfolgreiche erste Spielzeit im neuen Zimmertheater an der Kieler Straße zurückblicken. Bei den anstehenden Vorstandswahlen gab es für Zomerland und Preuß eine einstimmige Wiederwahl. Mit Wolfgang Watty wurde einstimmig ein neuen Schatzmeister gewählt. Der Spielplan 2011/12 wartet mit einer Uraufführung eines Polizeimusicals auf.

Am Beginn der gut besuchten Jahreshauptversammlung wurden Meike Zomerland und Harald Schmidt für 10jährige aktive Mitarbeit mit Bullauge und Buchpräsenten geehrt. Bühnenleiter Arnold Preuß hob das individuelle ehrenamtliche Engagieren der beiden heraus. Als neue Mitglieder der Theaterschule wurden Selina Berke, Jaqueline Edwards, Marian Plohr und Julia Voss aufgenommen. Den Kreis der Bühnenmitglieder verstärkt künftig Ivy Bleckwedel.

Das zahlenmäßige Ergebnis der ersten Spielzeit im eigenen Theater war natürlich bei den Mitgliedern von großem Interesse. Die Bühnenleitung konnte berichten, dass der Abonnementszulauf im ersten Jahr mit 180 Neuzugängen enorm war, ferner waren die Vorstellungen insgeamt so gut, dass nahezu jedes Stück mit Zusatzvortellungen gespielt werden musste. Auch die Auslastungszahlen mit 91, 93, 96 und 100 % sprechen für sich. Das Topergebnis erzielte das Rockmusical „Wi rockt op platt II“ mit 18 Vorstellungen und 1726 Besuchern. Da auch der Finanzbericht für das vergangene Jahr positve Zahlen beinhaltete, konnte das Fazit nur lauten, dass der Fortbestand des ‚Theater am Meer‘ unter den derzeitigen Gegebenheit am neuen Standort gesichert ist.

Die notwendigen Vorstandswahlen brachten neben der einstimmigen Wiederwahl des Leitungsduos Marion Zomerland und Arnold Preuß, auch die der Schriftführerin Claudia Schröder. Neu in den Vorstand wurde Rune Opitz gewählt, dessen einstimmige Wahl Ausdruck für eine erfolgreiche Nachwuchsarbiet ist, denn Opitz ist als Mitglied der Theaterschule in das Ensemble des Theaters gekommen. Einen Wechsel hat es beim Amt des Schatzmeisters gegeben. Klaus Aden hat nach über 25jähriger Vorstandsarbeit sein Amt niedergelegt Für die geleistete Arbeit dankte ihm die Versammlung mit stehendem Applaus. An seiner Stelle wurde einstimmig Wolfgang Watty neuer Schatzmeister. Er hat sich das Vertrauen der Mitglieder in der vergangenen Spielzeit verdienstermaßen mit der Organisation des Theatercafé „Kulissensnack“ erworben. Als Kassenprüferin wurde Heidi Strowik, als Vertreterin Christel Brandt-Jaedeke gewählt.

Der neue Spielplan wartet mit einer echten Uraufführung auf. Das Theater am Meer wird ein Polizeimusical mit dem Titel „Lüttstadtrevier“ uraufführen. Das Musical stammt aus der Feder von Marion Zomerland, die auch mit Arnold Preuß gemeinsam Regie führen wird. Welt-Premiere ist am  5. November 2011. Die neue Spielzeit wird am 10. September 2011 eröffnet mit der Komödie „So en Slawiner“, die in Wilhelmshaven zum ersten Mal gegeben wird. Eine Niederdeutsche Erstaufführung präsentiert das Theater dann am 21. Januar 2012 mit der Komödie von Frank Pinkus „Twee Mannslüüd un een Baby“. Hier führt der Profi Ulf Goerges aus Oldenburg Regie. Zum Spielzeitabschluss am 17. März 2012 kommt es dann zu einem Wiedersehen mit dem Volksstück von Curth Flatow und Horst Pillau „Mudder is de Beste“. Diesen Klassiker des hoch- und niederdeutschen Theaters gab es zuletzt in Wilhelmshaven 1989. Dieses Mal wird er von Nicolas C. Ducci in Szene gesetzt. Selbstverständlich sind die beiden mobilen Gruppen, die Sketchgruppe und das Liederprogrammensemble, wieder unterwegs und für Vereinsfeste, Geburtstage etc. buchbar.

Die Theaterschule wird im Laufe der Spielzeit mit einem musikalischen Stück herauskommen, dass den Titel „Sieben Zwerge suchen per sofort“ hat und spielerisch – ironisch mit den bekannten Grimmschen Märchenfiguren umgeht. Auch hier führt Nicolas C. Ducci Regie.  Eine Veränderung wird es bei den Anfangszeiten geben. Auch die Premiere wird wieder wie alle anderen Abendvorstellungen um 20 Uhr beginnen. Keine Veränderung gibt es bei den Anfangszeiten der Nachmittagsvorrstellungen, die um 15.30 Uhr beginnen. Auch keine Veränderungen wird es bei den Eintritts- und Abopreisen geben, lediglich die Wahlabonnements werden angepasst. Das Theaterbüro öffnet wieder am 15. August 2011 zu den bekannten Öffnungszeiten. Sein Programm und sich selbst stellt das Theater wieder mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, dem 28. August 2011 von 11 bis 17 Uhr vor

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Juni 2009

Bühnenleitung zog positives Fazit

THEATER Bühne am Meer: Zomerland und Preuß wiedergewählt — Ausblick

Die Kosten für den Theaterbetrieb sind gestiegen. Erstmals seit zehn Jahren werden die Eintrittspreise erhöht.

WILHELMSHAVEN/LR — Ein positives Fazit der vergangenen Spielzeit zog das Bühnenleitungsduo auf der Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß. Es sei nicht nur wieder einmal gelungen, ein vielfältiges und anspruchsvolles Theaterprogramm zu präsentieren, sondern einschließlich der mobilen Produktionen wurden viele neue Besucher angelockt.

Das Duo sieht sich dadurch in seiner Spielplanplanung für die abgelaufene Spielzeit bestätigt, die auf neue niederdeutsche Stücke gesetzt habe und mit dem „Weißen Rössl" eine musikalische Produktion im Zentrum hatte, die insbesondere dem Theaternachwuchs eine erste Bühnenbewährungsprobe bot.

„Die Erfolge der Nachwuchsarbeit mit unserer Theaterschule lässt uns mit großem Optimismus in die neue Spielzeit 2009/2010 blicken", betonten Zomerland und Preuß.

Bei den Wahlen wurde die Bühnenleitungsspitze einstimmig für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Claudia Schröder wurde als Schriftführerin gewählt. Als neue Mitglieder der Bühne wurden Anne Hertl (Bühnentechnik), Thorben Hackstein (Tontechnik, Inspizienz) sowie die Theaterschüler Romina Ferrara, Lukas Friedrichs, Janina Icken, Katharina Kraft, Joan Kröher, Sarah Nevjestic, Lena Nöhmer, Rune Opitz, Daniela Pietkiewicz, Tünde Ritter, Laura Rosenboom, Sophia Ulrich, Kay Watty, Talke Wittig und Amy Wilke aufgenommen.

Marion Zomerland ehrte die langjährigen Mitglieder Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Magita Pust (zehnjährige Mitgliedschaft), Günter Jaedeke, Jürgen Tapken (30), Brigitte Halbekath (40), Klaus Aden, Hanna und Alfred Christoffers (je 50) und Hildegard Steffens (60).

Allerdings sieht sich das Theater gezwungen, durch die allgemeine Kostenentwicklung erstmals seit zehn Jahren die Eintrittspreise in der neuen Spielzeit nach oben anzupassen. Als neue Rechnungsprüfer wurden Christel Dörnath und Meike Zomerland gewählt.

Jubilare und wiedergewählte Bühnenleitung: (v.l.) Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Klaus Aden, Magita Pust, Hanna Christoffers, Hildegard Steffens, Arnold Preuß, Marion Zomerland, Günter Jaedeke.

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Marion Zomerland als Lise Slutup in "Tippelbröder" (09/10)

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Marion Zomerland als Gitti / Frau Säuberlich in "Nix as Kuddelmuddel" - Spielzeit 2009/2010

Wilhelmshavener Zeitung vom 29. Juni 2010

Theater am Meer zu Hause angekommen

VERSAMMLUNG Dank und Optimismus — 130 neue Abonnenten — Neuer Spielplan

Es war die erste Jahreshauptversammlung im eigenen Haus. Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven schaut voller Zuversicht in die Zukunft.

WILHELMSHAVEN/LR - Die erste Jahreshauptversammlung im neuen Domizil des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven war zum einen von der Freude darüber geprägt, endlich in der eigenen Spielstätte angekommen zu sein und zum anderen vom Optimismus für die neue Spielzeit, der sich in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung Anfang Mai breitgemacht hat.

So waren dann auch die Begrüßungsworte der Bühnenleitung, Marion Zomerland und Arnold Preuß, Dankesworte an die versammelten zahlreichen Mitglieder dafür, dass sie in den letzten Wochen und Monaten jeder an unterschiedlicher Stelle die Her- und Einrichtung des neuen Hauses bewerkstelligt haben und vor allem, dass in den letzten Wochen die Auszüge des Fundus' aus dem Stadttheater und aus der Werkstatt in der Viktoriastraße komplett bewerkstelligt wurde, so dass jetzt das Theater am Meer im neuen Zuhause endlich angekommen ist.

Arnold Preuß, der die Versammlung leitete, wies darauf hin, dass das Theater nun einkleines Privattheater sei, das von dem Einsatz der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder getragen werden müsse. Denn nicht nur der Spielbetrieb, sondern auch die Hausdienste seien jetzt Bestandteil des Vereinslebens. Angesichts der in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung gezeichneten neuen Abonnements von fast 130 Menschen,die noch nie vorher zum Niederdeutschen Theater in Wilhelmshaven eine Verbindung hatten, sehe er in der kommenden Spielzeit 2010/11 alle Chancen, dass das von allen Seiten gelobte neue Theater in Wilhelmshaven zu einem kulturellen Kleinod der Jadestadt werde.

Marion Zomerland unterstrich bei der Vorstellung des neuen Spielplanes, dass auch die bisherigen Abonnenten sich schriftlich und mündlich überaus positiv zu den Umzugsplänen geäußert hätten und es eine deutliche Steigerung der Gesamtabonnenten- zahl gegeben habe, so dass damit die finanzielle Basis des Theaters am Meer gesichert sei. Der Spielplan 2010/11 zeichne sich durch eine Mischung junger frischer Komödien aus, die mit einem bewährten Klassiker und einer musikalischen Produktion angereichert wurde. So startet das Theater am Meer am 11. September mit der Farce „Lögen hebbt junge Been" in die neue Spielzeit. Es folgt am 6. November die Fortsetzung des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt" mit der Episode twee. Ein Wiederse hen mit einem bewährten Wroost-Klassiker gibt es am 22. Januar in „Mien Mann, de fohrt to See". Den Abschluss der Spielzeit bildet eine romantische Komödie mit dem Titel „De besten Daag in mien Läven". Dieses Stück wird am 19. März in der Regie von Ulf Goerges aufgeführt, der sich als Berufsregisseur erstmals in Wilhelmshaven vorstellen wird. Der Spielplan wird vervollständigt von einem Stück der Theaterschule und den mobilen Produktionen des Theaters wie Sketchgruppe und Liederprogramme.

Neben den Regularien einer Jahreshauptversammlung wurden auch die Vorstandsmitglieder Sandra Krüger und Horst Jönck (beide als Beisitzer) sowie Klaus Aden (Schatzmeister) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Meike Zomerland als Rechnungsprüferin bestellt. Marc Gel- hart, der sich beruflich nach Weyhe orientiert hat, wurde mit großem Dank der Mitglieder als stellvertretender Vorsitzender verabschiedet. Er wird der Bühne jedoch in bestimmten Marketingbereichen erhalten bleiben.

EHRENNADEL FÜR MARION ZOMERLAND

Ehrungen standen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Geehrt wurden langjährige und verdiente Mitglieder:

10 Jahre: Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Marianne Karstens, Günter Michaels, Horst Qualmann, Claudia Schröder, Heidi Strowik und Christine Wessoleck.

20 Jahre: Rolf-Peter Lauxtermann und Günter Newerla.

25 Jahre: Ralf-Rüdiger Bayer und Berta Brinkhoff.

Bühnenleiterin Marion Zomerland erhielt die Ehrennadel mit Silberkranz sowie die Ehrenurkunde des Niederdeutschen Bühnenbundes für ihre 25-jähriges aktives Schaffen als Spielerin, Regisseurin, Leiterin der Theaterschule sowie der Bühne für den Erhalt der niederdeutschen Sprache.

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Marion Zomerland (nicht nur erfolgreiche Autorin des Musicals "Lüttstadtrevier" - Spielzeit 2011/12 -) sondern auch in der Rolle der Ärztin und....

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...der "alten Frau" beeindruckend. "Lüttstadtrevier" (Spielzeit 11/12)

Marion Zomerland als Annie Wiese mit Heinz Zomerland als Vadder Wiese in "Mudder is de Beste" (11/12)

Wilhelmshavener Zeitung vom 22. September 2012

GANZ PERSÖNLICH

Ein seltenes Jubiläum feierte Roswitha Wunderlich (Mitte) dort, wo sie sich am wohlsten fühlt: auf der Bühne. Mit ihrem Auftritt als Marie Stratmann in Michael Wempners niederdeutscher Komödie „Champagner to'n Fröhstück" beging sie ihr 50-jähriges Jubiläum als Ensemble-Mitglied des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Als Dame mit Charme, Esprit und Eigensinn wirkte sie einmal in einer großen Rolle und erinnerte an die typischen Rollen einer Brigitte Horney oder Gisela Uhlen. Nach der Premiere gratulierte allen voran Bühnenleiterin Marion Zomerland (links) und betonte, dass die Amateurschauspielerin ihre Rollen stets auch gelebt habe und das seien mittlerweile an die 80. Doch auch als Inspizientin, Choreografin und Souffleuse habe sie sich ehrenamtlich engagiert und dreimal selbst Regie geführt. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Bühnenleiter Arnold Preuß (rechts).    FOTO: PRIVAT


Marion Zomerland (mit Christel Dörnath, li.) als Schwestern, die sich nach Jahren wieder versöhnen und musikalisch die Botschaft haben "un Schuld daran sünd bloots de Mannslüüd". (aus "Dat Meer-Hotel" - Spielzeit 2012/13)

Marion Zomerland als Anna Schäfer in "De besten Daag in mien Läven" (12/13)

Marion Zomerland (als Anna Schäfer) mit Arnold Preuß - Spielzeit 2012/13 -

Klaus (Arnold Preuß) und Anna (Marion Zomerland) begegnen sich zum ersten Mal in der Schule — vor 50 Jahren.

WILHELMSHAVEN | 30. März 2013 | KOMPASS | April 2013   

KOMPASS-Interview | Marion Zomerland und Arnold Preuß

Zeit ist knapp. Vor allem, wenn man wie Marion Zomerland und Arnold Preuß zwei Leben hat. Im ersten, dem alltäglichen, sind die beiden Wilhelmshavener Beamte. Doch nach Feierabend tauschen sie die Bürokratie gegen die (Niederdeutsche) Bühne ein. Seit mittlerweile zehn Jahren leiten die beiden in ihrer Freizeit das „Theater am Meer" in der Kieler Straße gemeinsam. Und zwar nicht immer nur hinter den Kulissen. Häufig auch davor. Momentan begeistern sie gerade das Publikum mit Frank Pinkus' romantischer Komödie „De besten Daag in mien Läven".

Herr Preuß, Sie haben mir erzählt, dass ein Schauspieler und ein Beamter über die gleichen Tugenden verfügen müssen.

Preuß: Das stimmt. Beide sollten fleißig, pünktlich, ehrlich und vor allem auch vertrauenswürdig sein.

Zomerland: Ohne diese Eigenschaften läuft kein Theaterbetrieb. Jeder muss pünktlich an seinem Platz sein und seine Rolle können. Dabei müssen wir uns aufeinander verlassen können. Ohne dieses Vertrauen kann man nicht glaubwürdig spielen und das merken die Zuschauer sofort.

Bei „De besten Daag in mien Läven" waren Sie so authentisch, dass das Publikum schon, bevor der Vorhang zuging, begeistert von den Stühlen aufsprang und klatschte.

Zomerland: Plötzlich stand der ganze Saal. Das war ein wahnsinnig schönes Gefühl und wir schweben immer noch zehn Zentimeter über dem Erdboden.

Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?

Preuß: Zum einen ist es das Stück von Frank Pinkus. Kaum einer schreibt so lebensnah und hält dabei stets die Balance zwischen Lachen und Weinen wie er. Zum anderen ist es aber die Nähe in unserem Theater. Bei uns geht es intim und familiär zu. Das Publikum sitzt ja unmittelbar an der Bühne. Dadurch bekommen die Zuschauer alles intensiver mit. Wir aber umgekehrt auch. So kann der berühmte Funke auch schneller überspringen.

Dann war es für das „Theater am Meer" die richtige Entscheidung, sich vor drei Jahren mit einem eigenen Haus selbstständig zu machen?

Preuß: Definitiv. Wir haben aber auch großes Glück gehabt, dass wir diese Räumlichkeiten im ehemaligen Gewerkschaftshaus mieten konnten und Vermieter haben, die die aufwendigen Umbauten durchführten. Aber ohne Sponsoren und vor allem die tatkräftige Unterstützung unserer Mitglieder wäre das Ganze letztlich nicht möglich gewesen.

Zomerland: Dieses Engagement zieht sich bei uns durch alle Bereiche. Deshalb freuen wir uns über jeden, der sich bei uns einbringen möchte. Man darf nie vergessen, wenn Arnold und ich vor dem Vorhang stehen, arbeiten dahinter 15 Ehrenamtliche. Sie sind das Rückgrat unseres Theaters. Ohne sie gäbe es keine einzige Aufführung.

Ohne das Publikum aber auch nicht. Und da scheinen Sie genau den Geschmack Ihrer Besucher zu treffen.

Preuß: Wir geben uns jedenfalls große Mühe bei der Auswahl der Stücke und spielen vom Musical bis zum Klassiker die ganze Palette der Unterhaltungskunst. Inzwischen haben wir stetig steigende Zuschauer- und Abonnentenzahlen. Das macht uns stolz und dankbar zugleich.

Begründet sich dieser Zuwachs auch darin, dass die Niederdeutsche Sprache den Menschen gerade in unserer schnelllebigen Zeit ein Gefühl von Dazugehörigkeit vermittelt?

Zomerland: Vom Plattdeutschen geht sicherlich eine große Wärme und Herzlichkeit aus. Doch ich glaube, bei uns ist es die besondere Kombination aus Sprache und der unheimlich positiven Atmosphäre dieses Theaters. Es ist ein bisschen so wie es der berühmte Regisseur Max Reinhardt einst gesagt hat: „Die Bühne ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen." Das Publikum merkt einfach, wie viel Spaß jedem einzelnen von uns die Aufführungen machen und Lachen ist bekanntlich ansteckend.

Wilhelmshavener Zeitung vom 15. Juli 2013

FRAUENSEITE: Marion Zomerland lebt für das "Theater am Meer"

 

Marion Zomerland hat das Theater zu einem zweiten Beruf gemacht. Sie ist leidenschaftliche Schauspielerin und engagiert sich für das „Theater am Meer".    FOTO: NIEMANN

"Theaterverrückte" mit einer ansteckenden Leidenschaft

HOBBY Marion Zomerland ist Bühnenleiterin beim "Theater am Meer"

Die 50-Jährige geht auf der Bühne vollkommen auf. Diese Freude am Schauspiel und am Theater hat sich bereits auf ihren Mann und die beiden Töchter übertragen.

VON WOLFGANG A. NIEMANN

MIDDELSFÄHR - Wer Marion Zomerland kennt, weiß, dass sie eine „Theaterverrückte" ist und das darf als Kompliment verstanden werden. Seit 29 Jahren steht sie als Laienschauspielerin auf der Bühne und hat bei der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven inzwischen gut 45 verschiedene Rollen gespielt, immer wieder auch Regie geführt und zwei erfolgreiche Musicals geschrieben. Doch ein wenig verrückt ist vieles bei der 50-Jährigen, die in Aurich geboren wurde und mit der die Eltern bewusst aus Bildungsgründen nicht Platt sprachen. Das Mädchen sollte ja mal was werden und das schaffte sie auch, indem sie sich zur Verwaltungsbeamtin ließ und ausbilden ließ und als solche 1981 nach Wilhelmshaven zur Bundeswehr kam. Noch heute ist sie dort beim Berufsförderungswerk des Karrierezentrums vollzeitlich im Dienst.

1983 stellte sie zwei Weichen fürs Leben: zunächst heiratete sie ihren Freund Heinz, den sie in der Ausbildung kennengelernt hatte, und sie geriet eher zufällig an die Niederdeutsche Bühne am Stadttheater. Sie sah sich nicht als Schauspielerin, aber bereits 1984 fiel bei dem Stück „Kornblumen för den Schmuuska-ter".von Christian Holsten jemand aus und plötzlich fand der noch so schüchterne Neuling ein Textbuch im Briefkasten: „Marion Zomerland - Meike Hölkens". Damit warf man sie regelrecht ins kalte Wasser, denn das war gleich eine größere Rolle und: „Die ersten drei Sätze hat wohl kaum einer verstanden." Dann jedoch sei sie voll drin gewesen. Gerade die Größe der Rolle sei das Beste für sie gewesen, so musste sie schlicht und einfach die Angst wegspielen. Seither ist keine Spielzeit mehr vergangen, in der sie nicht auf der Bühne stand.

Da ging es immer wieder quer durchs Theaterrepertoire, die Niederdeutsche Bühne, aus der mittlerweile das bestens etablierte „Theater am Meer" geworden ist, hat zwei hohe Grundsätze: Professionelle Qualität und Abwechslung. Das offenbart schon die Frage nach herausragenden Rollen, an die Marion Zomerland besonders gern zurückdenkt. Die absolute Nummer Eins war für sie 1990/91 ein Stück, in dem sie von Anfang bis Ende den Mund halten musste. Sie spielte die Belinda in Elmar Harris' gleichnamigem Drama (im Original „Johnny Belinda") um eine Taubstumme, die vergewaltigt wurde und später als Mörderin ihres Peinigers vor Gericht steht. Als der Vorhang fiel, herrschte erstmal beklommene Ratlosigkeit - niemand klatschte Beifall. Der kam dann mit Verzögerung um so stärker, doch auch das Publikum hatte sich nach diesem bewegenden Stück erst einmal innerlich fangen müssen.

Eine auch körperliche Herausforderung war später „Gesche Gottfried", bei der sie eine 17-fache Giftmörderin so darstellen musste, dass sie dennoch die Sympathie des Publikums errang. Und natürlich denkt sie mit großer Freude an den jüngsten Triumph zurück, als sie im vergangenen März zum zehnjährigen Jubiläum der gemeinsamen Bühnenleitung durch sie und Arnold Preuß mit diesem das vielumjubelte Zweipersonenstück „De besten Daag in min Leeven" auf die Bühne brachte. Beide Hauptrollen und die Regie haben sie zusammen bewältigt und das sei auch nur deshalb so gut gelungen, weil sie nach vielen gemeinsamen Stücken wissen, wie der jeweils andere „tickt". Ehemann Heinz ist da übrigens kein bisschen eifersüchtig, sie hat ihn schon bald selbst zum Mitmachen gebracht. Dennoch hat es allerdings bis 2012 gedauert, bis sie bei „Moder is de Beste" erstmals gemeinsam auf der Bühne standen. Heinz Zomerland spielte passenderweise ihren Ehemann. Auch die Töchter Meike und Sontka hat sie längst mit dem Theatervirus    angesteckt, wenngleich beide aus beruflichen Gründen nur selten spielen können.

Aber Marion Zomerland macht ja noch viel mehr, denn als Bühnenleiterin - gemeinsam mit Preuß und beide soeben wiedergewählt - gilt der hohe Anspruch, das Theater wie ein professionelles Haus zu führen. Das gilt seit dem eigenen Domizil in der Kieler Straße noch verstärkt. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehört das Stückeprüfen zum Glück kann sie Platt wie Hochdeutsch lesen und notfalls auch nebenher beim Kochen - und das so genannte Casting. Da sei sie gnadenlos, bekennt die Perfektionistin und lieber verzichte man auf ein interessantes Stück, als eine Rolle nicht bestmöglich zu besetzen. Deshalb gibt es auch immer noch Wunschstücke, die noch auf die passende Besetzung warten. Das Alles bringe viel Anerkennung und schaffe viel Befriedigung, sei aber wie ein zweiter Vollzeitberuf nebenher. Das gehe nur, weil die ganze Familie mitziehe. Und wenn dann doch noch Zeit bleibt, genießen sie die im gemütlichen Haus in Middelsfähr, auf Reisen sowie in jeder freien Minute auf dem Fahrrad. Bleibt noch ein geheimer Wunsch zu nennen: Sie möchte irgendwann ein Buch schreiben. Zum Theater aber stellt Marion Zomerland mit strahlendem Lächeln fest: „Es kann kein schöneres Hobby geben!"

AURICH | 26. Oktober 2013

Ehrenurkunden für Marion Zomerland und Arnold Preuß

Auf der Bühnenleitertagung am Sonnabend. den 26. Oktober in Aurich wurden durch das Präsidium des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen unsere beiden Theaterleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß für ihren 10 bzw. 20-jährigen Einsatz Leiter des Theaters am Meer mit einer Ehrenurkunde geehrt.

Der Bühnenbund ehrt mit Ehrenurkunden die langjährigen Verdienste um den Erhalt und die Förderung der Niederdeutschen Sprache. Das besondere Engagement unserer beiden Theaterleiter insbesondere beim Aufbau der neuen Spielstätte und dem Erhalt und Aktivierung der bühneneigenen Theaterschule wurde dabei besonders hervorgehoben. Die versammelten Bühnenleitungen gratulierten den beiden mit langanhaltendem Applaus.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 29.10.2013

Einsatz für Erhalt des Niederdeutschen

THEATER AM MEER Auszeichnung für Zomerland und Preuß

Marion Zomerland und Arnold Preuß wurden in Aurich für ihr Engagement geehrt.    BILD: PRIVAT

WILHELMSHAVEN/AURICH/JW Ehrung für die Leiter des Theaters am Meer in Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß: Auf der Bühnenleitertagung am Sonnabend, die aus Anlass des 90. Geburtstages des dortigen Niederdeutschen Theaters in Aurich stattfand, dankte das Präsidium des Niederdeutschen    Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen ihnen für zehn- beziehungsweise 20-jährigen Einsatz als Vorsitzende der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven und zeichnete die beiden mit Urkunden aus.

Der Bühnenbund würdigte mit den Urkunden die langjährigen Verdienste von Zomerland und Preuß um den Erhalt und die Förderung der niederdeutschen Sprache und des niederdeutschen Theaterspiels. Das besondere Engagement der zwei Theatermacher insbesondere beim Aufbau der neuen Spielstätte an der Kieler Straße und die Aktivitäten beim Aufbau der bühneneigenen Theaterschule wurden dabei besonders hervorgehoben. Die versammelten Bühnenleiter der 15 Niederdeutschen Theater und Bühnen gratulierten mit langanhaltendem Applaus.

 

NEUE RUNDSCHAU | 30. Oktober 2013

Ehrenurkunden des Bühnenbundes für Theaterleitung

Marion Zomerland und Arnold Preuß wurden für ihren 10 bzw. 20-jährigen Einsatz als Vorsitzende der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven geehrt. Anlass war der 90. Geburtstag des Niederdeutschen Theaters in Aurich. Der Bühnenbund ehrte u.a. das besondere Engagement der beiden Macher vom Theater am Meer, insbesondere beim Aufbau der neuen Spielstätte in der Kieler Straße und die Aktivitäten beim Aufbau der bühneneigenen Theaterschule. (Foto: Heinz Zomerland)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 2. November 2013

Ganz persönlich

Auf der Bühnenleitertaung zum 90. Geburtstages des Niederdeutschen Theaters in Aurich ehrte das Präsidium des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen Marion Zomerland und Arnold Preuß für 10-, beziehungsweise 20-jährigen Einsatz als Vorsitzende der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven. Der Bühnenbund honorierte damit die langjährigen Verdienste der beiden um den Erhalt und die Förderung der Niederdeutschen Sprache. (Foto: Heinz Zomerland)

als Elli Janßen mit Dagmar Wehrmann (als Anne Pehmöller) in "Geld verdarvt den Charakter" (13/14.

 

WILHELMSHAVEN, 27. Juni 2014

THEATER AM MEER weiterhin auf Erfolgskurs

Freude über Willy-Beutz-Schauspielpreis - Horst Jönck Ehrenmitglied

Am vergangenen Mittwoch konnte das Leitungsduo des ‚Theater am Meer‘ – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß, den Mitgliedern auf der gutbesuchten Jahreshauptversammlung eine ausgezeichnete Bilanz der Spielzeit 2013/14 vorstellen. Die vierte Spielzeit ist mit rd. 6.900 Besuchern die zweitbeste seit Umzug in das eigene Domizil in der Kieler Straße.

Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft für (v.l. erste Reihe) Sontka Zomerland, Sandra Krüger, Fenja Strowik, Yannik Marschner, (2. Reihe) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs durch die Bühnenleitung Marion Zomerland, Arnold Preuß (FOTO: TaM, H. Zomerland)

„Die um 12,2 % gestiegene Abonnentenzahl von rd. 900 belegt die weiter anhaltende Erfolgsgeschichte unseres kleinen Zimmertheaters“, erklärte Bühnenleiter Arnold Preuß. „Eine Platzauslastung von rd. 96 % sichert unserem semiprofessionellen Privattheater nicht nur die finanzielle Basis, sondern unterstreicht auch, dass wir mit dem Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken auf dem richtigen Weg sind“, ergänzt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Erstmals Willy-Beutz-Schauspielpreis gewonnen
Beide Theaterschaffenden heben hervor, dass der erstmalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is“ eines der größten Erfolge in der 82 jähigen Vereinsgeschichte des Theaters sei. Neben dem großen Engagement des am preisgekrönten Stück beteiligten Ensembles, müsse hier auch der Einsatz der gesamten Mitgliederschar berücksichtigt werden, den alle Mitglieder des Theaters hätten in der vergangenen Spielzeit mit höchstem persönlichen Einsatz den Spielbetrieb in allen Gewerken erfolgreich geprägt. „Darum“, so Zomerland und Preuß, „gratulieren wir nicht nur den Preisträgern von Herzen, sondern allen Mitgliedern des Theaters, denn ohne die Gemeinschaft aller, wäre es nicht zu diesem Gesamtergebnis der Spielzeit 2013/14 gekommen“.

Horst Jönck wird Ehrenmitglied des Theaters
Für ihren jeweils herausragenden Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit wurden die Bühnenmitglieder Helga Lauermann, Heidi Strowik, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs und Harald Schmidt mit einem besonderen Präsent bedacht. Sie waren an allen Produktionen der Spielzeit beteiligt und haben sich damit weit über das normale Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit für das Haus eingesetzt. Die Glückwünsche für eine 10-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Fenja Strowik und Sontka Zomerland in Form eines Bullauges und einer kleinen Laudatio über ihr bisheriges Bühnenschaffen.

Für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als Ensemblemitglied vor allem aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied in verschieden Positionen wurde Horst Jönck zum Ehrenmitglied des ‚Theater am Meer‘ ernannt. Die anwesenden Bühnenmitglieder erhoben sich von den Plätzen und dankten ihm stehend mit langanhaltendem Applaus für sein fast 50-jähriges beispielloses Wirken für das Niederdeutsche Theater.

Horst Jönck (Mitte) mit Marion Zomerland und Arnold Preuß wurde einstimmig zum Ehrenmitglied der Bühne ernannt. (FOTO: TaM, H. Zomerland)

Einstimmige Wahlergebnisse
Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Schatzmeister Wolfgang Watty, dem eine ausgezeichnete Buchführung von den Rechnungsprüfern attestiert wurde, einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso einstimmig in ihren Ämtern wurden Sandra Krüger (Beisitzerin Theaterschule) und Marco Norden (Technischer Leiter) wiedergewählt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde neben Heinz Zomerland Thorsten Koennecke für zwei Jahre bestimmt.

Marion Zomerland als Susi Kehlmann (mit Michel Waskönig als Simon Willis) in "Gode Geister" (14/15).

Sontka Zomerland als Nina und Arnold Preuß als Paul in Marion Zomerlands Inszenierung "Ünner't Lüchtfüer" (14/15).

 

THEATER AM MEER mittelständisches erfolgreiches Unternehmen

Attraktiv für Jugendliche | Doppelspitze Preuß & Zomerland einstimmig bestätigt

Auf der Jahreshauptversammlung des ‚Theater am Meer‘ – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven wurde die erfolgreiche Bilanz 2014 präsentiert. Die Mitglieder bestätigten das Leitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß ebenso einstimmig wie die Schriftführerin Claudia Ducci. Neuer Rechnungsprüfer wurde Christian Strowik.

Einstimmig wiedergewählt wurden (v.l.) Claudia Ducci als Schriftführerin und Arnold Preuß und Marion Zomerland als Theaterleiter. Beide Kulturschaffende haben die Doppelspitze im Theater am Meer seit 2003 inne. - FOTO: TaM, Heinz Zomerland

Theater am Meer mittelständisches Unternehmen
Schatzmeister Wolfgang Watty präsentierte den Mitgliedern des Theaters ein solides Ergebnis für das Geschäftsjahr 2014. Er bezeichnete dabei das ehrenamtlich geführte Amateurtheater von den Umsatzzahlen her als gesundes kleines mittelständisches Unternehmen. Allerdings sei es erforderlich, aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen nach zwei Jahren die Eintrittspreise moderat anzupassen. Theaterleiter Arnold Preuß berichtete über die abgelaufene Spielzeit 2014/15, dass die 7.264 Besucher der vier Inszenierungen auch im fünften Jahr in der Spielstätte an der Kieler Straße eine Besuchersteigerung bedeuten würden. Dieses Mal sei es eine Steigerung um 2 Prozent, so Preuß. Um enorme 7,9 % sei die Zahl der Abonnenten gestiegen, was für die Programmplanung des Theaters einen Vertrauensvorsprung bedeute, erklärte Theaterleiterin Marion Zomerland, und ergänzte, dass man sich aktuell auf den 1.000 Abonnenten freue. Die stetig wachsende Zuschauerzahl unterstreiche, dass der Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken den Geschmack der Zuschauer treffe, freut sich die Doppelspitze Preuß & Zomerland.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft (v.l.): Ralf-Rüdiger Bayer und Marion Zomerland (beide 30 Jahre), Karin Heyel (40 Jahre), Rolf-Peter Lauxtermann (25 Jahre), Horst Jönck (50 Jahre) sowie Claudia Ducci und Arnold Preuß, es fehlt Ingo Folkerts (20 Jahre) - FOTO: TaM, Heinz Zomerland

Verdiente Vereinsmitglieder geehrt
Sechs langjährige Mitglieder der Bühne wurden für ihr Engagement um den Erhalt der niederdeutschen Sprache mittels des niederdeutschen Theaterspiels geehrt. Arnold Preuß würdigte dabei jeweils individuell in einer kurzen Laudatio den Einsatz und die jeweiligen Aktivitäten oder gespielten Rollen der Jubilare. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde Ingo Folkerts geehrt, während Rolf-Peter Lauxtermann für seine 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde. Jeweils für ihre 30-jährigen Mitgliedschaften wurden Ralf-Rüdiger Bayer und Marion Zomerland geehrt, wobei Zomerland‘s Verdienste um die Gestaltung der Räumlichkeiten im Theater am Meer besonders hervorgehoben und mit Beifall bedacht wurden. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Karin Heyel geehrt, während das Ehrenmitglieder der Bühne, Horst Jönck, nicht nur für seine 50-jähre Mitgliedschaft geehrt wurde, sondern auch von der versammelten Mitgliedschaft den Ehrentitel „Graue Eminenz“ verliehen bekam und diese den Dank für Jönck‘s Werk mit langem Beifall stehenderweise ausdrückte.

Theaterschule attraktiv für Jugendliche
Nachdem ein Großteil der Mitglieder der Theaterschule in das Erwachsenenensemble gewechselt ist, konnten die freien Plätze mit neuen Theaterschülern besetzt werden. Gleich 11 neue Theaterschülerinnen und –schüler sicherten sich rasch die neuen Plätze und sie wurden jetzt feste Mitglieder des Theaters am Meer. Mit großer Freude der Stammmannschaft wurden Merle Ennen, Annika Gärtner, Angelique Heyen, Fynn Krey, Chantal Müller, Ines Peters, Timon Schneider, Lara Schönemann, Jenny Schweers, Janice Siepke und Lisa Voigt in den Kreis der Mitglieder des Theaters aufgenommen. Die Theaterschule ist inzwischen wieder mit 22 Mitgliedern hervorragend besetzt und trifft sich einmal pro Woche im Theater am Meer mit der Theaterpädagogin Dzenet Hodza und dem Vorstandsmitglied Sandra Krüger.

In den Kreis der Mitglieder des ‚Theater am Meer‘ wurden auch Erna Freihöfer und Jutta Müller aufgenommen, die vorwiegend im Bereich des Services des Theatercafés „Kulissensnack“ tätig sind. Mit diesen Neuaufnahmen hat das Theater am Meer einen Mitgliederstamm von 98 Ehrenamtlichen, die unermüdlich dafür einstehen, dass das Niederdeutsche Theater weiterhin für positive Schlagzeilen in Wilhelmshaven und umzu sorgen wird.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 4. Juli 2015

Ganz persönlich - verdiente Vereinsmitglieder geehrt

Sechs langjährige Mitglieder des Theaters am Meer wurden in der Jahreshauptversammlung für ihr Engagement um den Erhalt der niederdeutschen Sprache geehrt. Arnold Preuß (rechts) würdigte in einer kurzen Laudatio individuell den Einsatz und die jeweiligen Aktivitäten der Jubilare. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde Ingo Folkerts geehrt, während Rolf-Peter Lauxtermann (4. v. links) für seine 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde. 30 Jahre dabei sind Ralf-Rüdiger Bayer (links) und Marion Zomerland ( 2. v. links) geehrt, wobei Zomerlands Verdienste um die Gestaltung der Räume im Theater am Meer besonders mit Beifall bedacht wurde. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Karin Heyel (3 v. links) geehrt, während das Ehrenmitglieder der Bühne, Horst Jönck (5.v. links), nicht nur für seine 50-jähre Mitgliedschaft geehrt wurde, sondern auch von der versammelten Mitgliedschaft auch den Ehrentitel „Graue Eminenz“ verliehen bekam. Den Jubilaren gratulierte auch Schriftführerin Claudia Ducci (6. v. links). FOTO: TAM/H.Zomerland.

Marion Zomerland als Lily Pieper in "Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16)

WILHELMSHAVEN, 9. März 2016

Bundespräsident Joachim Gauck ehrt Marion Zomerland und Arnold Preuß

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Bereich der Pflege und Förderung der niederdeutschen Sprache, des Theaterspiels und der Jugendkulturarbeit hat Bundespräsident Joachim Gauck Marion Zomerland die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und Arnold Preuß das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Die Aushändigung der Auszeichnungen wurde heute von Oberbürgermeister Andreas Wagner im Rahmen einer Feierstunde im Ratssaal des Rathauses Wilhelmshaven vorgenommen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. März 2016

Stets eingesetzt für das Niederdeutsche

VERDIENST Bühnenleiter ausgezeichnet

Oberbürgermeister Andreas Wagner übergab stellvertretend für den Bundespräsidenten die Verdienstmedaille an Marion Zomerland und das Verdienstkreuz am Bande an Arnold Preuß (rechts), die sich beide für niederdeutsche Sprache engagieren. - Foto, WZ, Lübbe

WILHELMSHAVEN/BM — Flüssig gehen Marion Zomerland und Arnold Preuß die plattdeutchen Worte über die Lippen, Oberbürgermeister Andreas Wagner und Laudator Werner Bohlen-Janßen von der 0ldenburgischen Landschaft müssen da hingegen noch etwas üben. Aber wie können sie auch, denn die beiden Erstgenannten setzen sich seit über 40 Jahren für den Erhalt der niederdeutschen Sprache ein, maßgeblich am „Theater am Meer". Dafür wurde Marion Zomerland jetzt mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik ausgezeichnet, für Arnold Preuß gab es das Verienstkreuz am Bande.

Wagner lobte das jahrelange Engagement der beiden, die seit einigen Jahren das "Theater am Meer" an der Kieler Straße gemeinsam leiten. Zomerland und Preuß seien mit Leidenschaft und Feuereifer dabei und hätten immer viel Herzblut in die Theaterarbeit gesteckt, so der Oberbürgermeister. Dabei seien sie in zahlreiche Rollen geschlüpft - als Schauspieler, Regisseure oder Übersetzer. Marion Zomerland verlieh in 45 Rollen verschiedenen Figuren ein Gesicht, Preuß war sogar in über 70 Produktionen zu sehen. Er ist seit 1974 Mitglied bei der Niederdeutschen Bühne, Zomerland seit 1985.

„Sie haben Ihre Aufgaben mit Bravour gemeistert und so manche Hand gehalten, wenn das Lampenfieber zu groß war", lobte Wagner. Er hob zudem ihren Einsatz für die Nachwuchsförderung hervor. „Sie haben ihre Theaterschule mit Leben gefüllt und wurden für die jungen Leute zu Mentoren", so der OB. Marion Zomerland habe bei über 60 Jugendlichen das Feuer der Leidenschaft entfacht und so die Theaterschule des „Theaters am Meer" zu dem gemacht, was sie ist.

Werner Bohlen-Janßen, Vorstandsmitglied der Oldenburgischen Landschaft, erfüllte die angesehene Ehrung der beiden Bühnenleiter mit Genugtuung. „Dass von uns geförderte Projekte so gewürdigt werden, zeigt, dass wir alles richtig gemacht haben", so Bohlen-Janßen. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der niederdeutschen Sprache und für die Jugendarbeit. Erhalten Sie sich die Begeisterung und ihre Visionen und bewahren Sie die Liebe zum Plattdeutschen", wünschte Bohlen-Janßen.

Marion Zomerland sprach zunächst den Mitgliedern der Theaterschule ihren Dank aus. Die hatten zuvor eine Szene aus dem aktuellen Stück „Ronja Röverdochter" dargeboten. „Ihr beweist, dass das Theater lebt und Plattdeutsch jung und cool ist." Wie auch Preuß sich bei den Mitgliedern des „Theaters am Meer" für das Vertrauen in ihre Führung und dass sie stets mit angepackt hätten, sei es beim Umzug vom Stadttheater in die Kieler Straße oder auch bei der täglichen Theaterarbeit.

 

Chantal Müller als Ronja Röverdochter und Michel Waskönig als ihr Vater Mattis. - Foto: WZ, Lübbe

Marion Zomerland als Lisa in "Lüttje Eheverbreken" (15/16)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 21. März 2016

TOPNACHRICHT auf der Titelseite

Mit der schwarzen Komödie "Lüttje Eheverbreken" feierte das Theater am Meer eine eindrucksvolle Premiere. In dem Zweipersonenstück brillieren die beiden Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß.

Packendes Duell auf der Achterbahnfahrt

PREMIERE Theater am Meer zeigt mit „Lüttje Eheverbreken" anspruchsvolles Zweipersonenstück

In der schwarzen Ehekomödie gehen Marion Zomerland und Arnold Preuß mit ihrem Spiel an Grenzen. Das Publikum war begeistert.

VON WOLFGANG A. NIEMANN

Trotz der vermeintlichen Nähe belauern sich Jan (Arnold Preuß) und Lisa (Marion Zomerland).
- FOTO: NIEMANN

WILHELMSHAVEN - Mit dem Zweiakter „Lüttje Eheverbreken" haben Arnold Preuß und Marion Zomerland zum zweiten Mal ein höchst anspruchsvolles Zweipersonenstück auf die Bühne des Theaters am Meer gebracht. Mit Elke Münch hatten sie dazu die kongeniale Regisseurin und so konnte am Sonnabend nur eines folgen, als der Schlussvorhang fiel: Ovationen des begeisterten Premierenpublikums.

Als schwarze Ehekomödie hat der französische Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt das Stück bezeichnet und Bühnenleiter Preuß ist eine hervorragende Übertragung dieses intensiven Schlagabtausches ins Niederdeutsche gelungen.

Alles beginnt mit einem zaghaften Abtasten, wenn Lisa Ehemann Jan ins mäßig gemütliche Wohnzimmer führt, nachdem er nach einem Unfall zwei Wochen im Krankenhaus gelegen hat. Das Problem ist, dass er seit jenem Tag unter totaler Amnesie leidet und weder weiß, ob er wirklich Lisas Gatte ist, noch ob er hier wirklich gewohnt hat. Lisa klärt ihn stückchenweise über 15 Jahre Ehe auf, dass er Krimischriftsteller sei und offenbar ein ziemlich selbstverliebter Erfolgsmensch, der auch noch gut malen konnte.

Nur zögernd akzeptiert er ihre Beschreibung seiner angeblichen Person, testet dann aber, ob „seine" Frau denn auch zum Schmusen bereit ist. Worauf sie erstaunlich abweisend reagiert, was ihn in seinen Zweifeln bestätigt. Und er unterstellt ihr sogar, ihn nach ihren Vorstellungen gewissermaßen recyceln zu wollen. Während Lisa sich über seine Zweifel an ihren Darstellungen geradezu empört, nährt er unversehens ihren schwelenden Verdacht, den Gedächtnisverlust nur vorzugaukeln: Sie hatte von der Hochzeitsnacht in Italien gesprochen, ihm aber rutscht Minuten später heraus, dass das damals in Portofino gewesen sei - den Ort aber hatte sie gar nicht erwähnt.

Mal geht es leise, fast liebevoll zu, dann wieder heftig.

Doch es bleibt nicht bei diesem Belauern in der immer rasanter werdenden emotionalen Achterbahnfahrt voller Wendungen und Überraschungen. Mal geht es leise und sogar fast liebevoll zu, dann wieder heftig. Der giftigste Schlagabtausch entzündet sich schließlich an Jans Büchern, die er sich in seiner Eitelkeit quasi selbst gewidmet hat. Bis auf eines: „Lüttje Eheverbreken". Diesen Krimi voller Sätze über die Untiefen und Gefahren des Ehelebens hatte er ihr gewidmet.

Genau das Buch aber hasst sie, weil sie offenbar all die Weisheiten für bare Münze und auf sich bezogen nimmt. Ihren massiven Vorwürfen entgegnet Jan mit einer nicht minder bösen Retourkutsche, als er ihre versteckte Flaschenparade enttarnt. Worauf sie kontert, sie habe kein Problem mit Alkohol, sie habe nur ein Problem mit ihm.

Und immer wieder verschieben sich die Gewichte in diesem atemberaubenden Schlagabtausch, der ebenso tiefschürfend wie authentisch ist. Wer hier wen belügt, ob es einen „Guten" und einen „Bösen" gibt und was es überhaupt mit Jans Unfall auf sich hatte, das sei hier nicht verraten.

Dieses packende Duell mit den ständig schwankenden Machtverhältnissen wird zu einem großartigen Theaterereignis über Ehe und Liebe und die Verletzungen, die darin unausweichlich erscheinen. Marion Zomerland und Arnold Preuß gehen mit ihrem mal subtilen, mal brachialen Spiel an Grenzen und das Publikum lauscht gebannt auch auf so manche leisen Töne.

Darauf können sich nun die Besucher der nächsten Aufführungen freuen, die am 24. März, am 2. und am 3. April jeweils um 20 Uhr sowie am 3. April auch um 15.30 Uhr anstehen.

NEUE RUNDSCHAU vom 23. März 2016

Verdienstmedaille und Verdienstkreuz für Marion Zomerland und Arnold Preuß

 Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Bereich der Pflege und Förderung der niederdeutschen Sprache, des Theaterspiels und der Jugendkulturarbeit hat Bundespräsident Joachim Gauck Marion Zomerland die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und Arnold Preuß das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Aushändigung der Auszeichnungen wurde am 9. März 2016 von Oberbürgermeister Andreas Wagner im Rahmen einer Feierstunde im Ratssaal des Rathauses Wilhelmshaven vorgenommen.

WILHELMSHAVEN, 19. Juni 2016

Theater am Meer steigert in abgelaufener Spielzeit erneut das Besucherergebnis

Vorstandswahlen mit einstimmigen Ergebnissen – Ehrung langjähriger Mitglieder

Geehrte und wiedergewählte Mitglieder des Theaters am Meer: (von links) Marco Norden (Technischer Leiter), Wolfgang Watty (Schatzmeister), Marion Zomerland (Bühnenleiterin), Melanie Schmidt (10 Jahre Mitglied), Arnold Preuß (Bühnenleiter), Sandra Krüger (Beisitzerin). Es fehlt Herta Tapken (40 Jahre).
(FOTO: TaM, H. Zomerland)

WILHELMSHAVEN - Die Theaterleitung des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V. hat auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung eine sehr erfolgreiche Bilanz der abgelaufenen Spielzeit den Mitgliedern vorgestellt. Die vier Produktionen des Abendspielplanes einschließlich der Produktion der Theaterschule sahen insgesamt 7.432 Besucher und steigerten damit das Vorjahresergebnis um 2,1 %.

„Seit dem Wechsel in die eigene Spielstätte Kieler Straße 63 ist dies im sechsten Jahr in Folge eine Steigerung der Besucherzahlen“, so Bühnenleiter Arnold Preuß. „Dass das Theater am Meer eine besonders treue Fangemeinde hat, unterstreicht die Steigerung von 7,1 % bei den Abonnements, mit der wir im laufenden Jahr die Zahl von 1.000 überschreiten konnten“, erklärt Bühnenleiterin Marion Zomerland. Schatzmeister Wolfgang Watty konnte bestätigen, dass das Programm der abgelaufenen Spielzeit mit der moderaten Preisanpassung auf einer soliden Finanzierungsgrundlage basiere.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte die Versammlung Melanie Schmidt (10 Jahre Mitglied) und Herta Tapken (40 Jahre). Neue Mitglieder der Bühne wurden Svenja Eilers (in der Theaterschule)sowie Romina Flöhmer-Plohr, Siegfriede Hölker, Britta Pauli und Barbara Spengler. Die anstehenden Vorstandswahlen brachten einstimmige Wiederwahlen für Sandra Krüger (Beisitzerin), Marco Norden (Technischer Leiter) und Wolfgang Watty (Schatzmeister). Als neue Kassenprüferin wurde ebenfalls einstimmig Sontka Zomerland gewählt.

Bei der bühneneigenen Theaterschule gibt es neue Akzente: Nach dreijähriger professioneller Leitung durch die Theaterpädagogin und Schauspielerin Dzenet Hodza (Oldenburg) übernimmt Bühnenleiterin Marion Zomerland wieder die Leitung der jungen Talentschmiede. „Dies nicht nur, weil wir wieder mehr Wert auf die Vermittlung der plattdeutsche Sprache legen wollen, sondern weil wir die talentierten Nachwuchstalente möglichst frühzeitig auch für den Abendspielplan einsetzen wollen und da ist die Anbindung an die künstlerische Leitungsebene unserer Bühne durchaus sinnvoller“, erklärt Arnold Preuß den Wechsel.

Marion Zomerland als 'Nan' Anna Russel mit Yannik Marschner als 'Nick' in "Toeerst kummt de Familie" (16/17)

 

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Mai 2017

Ausflug in eine kunterbunte Zirkuswelt

NIEDERDEUTSCH Junge Darsteller des Theaters am Meer haben mit „Zirkus Paroli" einen großen Auftritt

Die Mitglieder der Theaterschule vor der Kulisse des „Zirkus Paroli".  -  FOTO: TaM, PREUSS/P

Die Theaterschule des Theaters am Meer hat lange an dem Stück „Zirkus Paroli" geprobt. Am Freitag ist nun die Premiere.

WILHELMSHAVEN/SUN — Das Kinder- und Jugendmusical „Zirkus Paroli" entführt die Zuschauer des Theaters am Meer (TaM), Kieler Straße 63, in eine bunte und fantasievolle Zirkuswelt. Die Premiere ist am Freitag, 26. Mai, 20 Uhr. Seit Ende August haben und 20 junge Schauspieler im Alter von acht bis 18 Jahren die Theaterschule des TaM besucht und die Tanz- und  Gesangseinlagen einstudiert. Nach einer kurzen Casting-Phase hat Regisseurin Marion Zomerland die Rollen im plattdeutschen Stück vergeben.

"Das war mitunter ein steiniger Weg", sagt sie. Die Kinder und Jugendlichen seien heutzutage neben der Schule und der Ausbildung an der Theaterschule mit vielen weiteren Kursen und Interssen beschäftigt. " Die mussten in dieser anstrengenden Probenzeit zurückstehen." Zomerland wurde bei ihrer Arbeit von Regieassistentin Sandra Krüger und bei der Übung der Gesangseinlagen von Ulrike Schütze unterstützt. Das Musical wurde mit Mitteln der Oldenburgischen Landschaft finanziert. Es läuft im Rahmen des Projekts „Die junge Theaterschule spielt,singt, tanzt und snackt".

Die Handlung von „Zirkus Paroli" dreht sich um das Mädchen Jelena, das eines Tages im Wanderzirkus voll Direktorin Clara Paroli auftaucht. Sie lernt die multikulturelle Zirkuswelt kennen. Als sie ein bewegendes Geheim
nis offenbart, kann sie sich auf den Rückhalt der Artisten verlassen. Und dann muss auch der Zirkus bald vor dem Ruin bewahrt werden.

Zum Ensemble gehören: Nike Johanna Baumert, Nina Becker, Emilia Celin BenschDupke, Leyan Besser, Lea Bussemeier, Fynn Diessner, Svenja Eilers, Merle Ennen, Arnika Gaertner, Ghena Hammada, Fynn Krey, Franziska Metjer, Chantal Müller, Jessica Peters, Kristin Roeben, Melina Seegardel, Melis Uenluegenc, Lisa-Maria Voigt und Michel Waskoenig.

Das Stück stammt aus der Feder von Michael Wempner, die Lieder wurden von Robert und Hans Hufnagel komponiert.

Aufführungen sind am Sonntag, 28. Mal, 15.30 Uhr, Sonnabend, 3. Juni, 20 Uhr, Sonnabend, 10. Juni, 20 Uhr, sowie Sonntag, 11. Juni, 15.30 Uhr, zu sehen.

Marion Zomerland als Carmen Wolf in "Bella Donna" (17/18).

Spielzeit brachte starkes Besucherplus

THEATER AM MEER Ehrung langjähriger Mitglieder – Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

 

Gewählte und geehrte Mitglieder des Theaters am Meer: (v.l.n.r.) Wolfgang Watty (Finanzen), Sandra Krüger (Organisation), Yannik Marschner (Werbung), Christel Dörnath (20 Jahre Mitglied), Horst Jönck (Ehrenmitglied), Marco Norden (Technischer Leiter), Claudia Ducci (2. Vorsitzende), Ingo Heuer (10 Jahre), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung, Leitung Theaterschule), Helga Lauermann (40 Jahre), Arnold Preuß (Theaterleiter) –
Foto: TaM, Marc Gelhart

WILHELMSHAVEN – Die Spielzeit 2017/18 war die weitaus erfolgreichste seitdem das Theater am Meer 2010 in die eigenen Theaterräume in der Kieler Straße 63 umzog. „Mit 8.855 Besuchern gegenüber 6.945 in der Spielzeit zuvor ist eine Steigerung von 18,3 % oder 1.370 Besuchern erreicht worden“, freute sich Theaterleiter Arnold Preuß auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung über das Ergebnis. „Das Gesamt-Paket von interessantem Spielplan, engagierten Ensemble-Mitgliedern auf und neben der Bühne sowie die intensive Nachwuchsarbeit ist ursächlich für dieses starke Besucherplus. Der gemeinsame Wille, niederdeutsches Theaterspiel in unserem schmucken kleinen Schauspielhaus immer auf höchstem Qualitätsniveau zu präsentieren, ist die Triebfeder unseres Erfolges; darauf können wir mächtig stolz sein.“

Mit dem Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises 2018 für die Inszenierung „Toeerst kummt de Familie“ und der Uraufführung des Dramas „Fastbunnen“, welches das Theater am Meer für und mit Förderung des Niederdeutschen Bühnenbundes herausbrachte, seien zwei Ereignisse der letzten Spielzeit besonders herauszuheben. Im Spielplan selbst, waren die Maritime Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ und das makabre Kriminalstück „Bella Donna“ die Publikumslieblinge, erläuterte Preuß.

Schatzmeister Wolfgang Watty konnte für das Geschäftsjahr 2017 eine solide Finanzsituation darstellen und so stand einer einstimmigen Entlastung des Gesamtvorstandes nichts im Wege. Bei den fälligen Vorstandswahlen wurden in sämtlichen Positionen die bisherigen Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. Claudia Ducci bleibt 2. Vorsitzende, Wolfgang Watty Finanzvorstand, Marco Norden Technischer Leiter, Yannik Marschner Werbeleiter, Sandra Krüger Organisationleiterin. Neue Kassenprüferin ist Barbara Spengler und Ersatzprüferin Edith Schlette.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte die Versammlung Ingo Heuer (10 Jahre Mitglied), Christel Dörnath (20 Jahre), Thorsten Könnecke (30 Jahre) sowie Helga Lauermann (40 Jahre). Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Arnold Preuß hielten abwechselnd die Laudatio für die geehrten Vereinsmitglieder, in der die jeweiligen individuellen Leistungen herausgestellt wurden. Bei Helga Lauermann sei neben der umfangreichen Darstellertätigkeit auch besonders zu betonen, dass sie in den letzten 8 Jahren den bühneneigenen Kostümfund aufgebaut habe. Dadurch sei das Theater in die Lage, jedes Stück kostümmäßig auszustatten. Wenn es dabei Probleme gebe, greife sie auch gerne mal selbst zu Schere, Nadel und Faden. Sie habe damit dem Theater einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Die Geehrten erhielten jeweils kleine Präsente und den ungeteilten Beifall der versammelten Bühnenangehörigen. Mit Stefanie Mahn wurde ein neues Ensemble-Mitglied aufgenommen.

Marion Zomerland als Leiterin der Theaterschule berichtete, dass das von der Oldenburgischen Landschaft geförderte Projekt „De Junge Theaterschool speelt, singt, snackt und danzt“ mit dem Besuch der 10. Jugendtheatertage endete. Im Herbst werde man ein neues Projekt starten, zu dem die Beteiligten dann im Rahmen eines Castings gesucht werden. Gerade das sehenswerte Resultat bei der Uraufführung des Stückes „Fastbunnen“ habe gezeigt, dass es wesentlich effektiver für die Beteiligten sei, an einem konkreten Projekt zu arbeiten, als zunächst allgemein das Theaterhandwerk zu vermitteln. Dies künftige Theaterschulprojekt werde von ihr geleitet, als Assistentin werde sie von Sontka Zomerland unterstützt, die in dieser Funktion Sandra Krüger nachfolge, die nach 13 Jahren als Betreuerin die Theaterschule verlässt. Sandra Krüger erhielt als Dank ein Präsent und einen langanhaltenden Applaus für die langjährige Tätigkeit.

Marion Zomerland als "Martha" in "Wer hett Angst vör Virginia Woolf?" (2018/19)

Wilhelmshavenere Zeitung | 13. März 2019

Ein junger Pfleger lässt Senioren aufmucken

PREMIERE "Theater am Meer" zeigt neues Stück "Ik mutt gar nix!" über die Pflege in einem Altenheim

Die Pflegeleitung, Sybille Hartmann (Sandra Krüger), will den neuen Pfleger Jan Fröhlich (Jendrik Marschner) „einnorden“. Der aber denkt gar nicht daran, schließlich ist sein Credo: „Ik mutt gar nix!“.  – Foto: TaM/Preuß/P

Wilhelmshaven/MEH - Das "Theater am Meer" wartet in der letzten Premiere dieser Spielzeit am Samstag, 16. März, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße mit einer Uraufführung in Niederdeutscher Sprache auf.

Marion Zomerland, langjährige Co-Bühnenleiterin, hat nach ihren erfolgreichen Musicals „Lüttstadtrevier“ (2011/12) und „Dat Meer-Hotel“ (2012/13) erneut zur Feder gegriffen und dem Ensemble die Rollen direkt auf den Leib geschrieben. Herausgekommen ist mit „Ik mutt gar nix!“ ein Musical, das mit Charme, Witz, Humor und einer gehörigen Portion Realität das Thema Pflege und vor allem das Leben von Menschen im Altersheim aufgreift.

Das "Theater am Meer" hat dafür den Regisseur und Sänger Philip Lüsebrink verpflichtet, der im letzten Jahr mit der Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ überzeugte und mit dem Stück „Toeerst kummt de Familie“ den Willy-Beutz-Schauspielpreis gewann.

„Ik mutt gar nix!“ spielt in einer freudlosen Seniorenresidenz, in der die Bewohner von Sybille Hartmann, einer mehr als resoluten Pflegeleitung wenig pfleglich behandelt werden. Selbst die Pflegekräfte werden von ihr kujoniert und stellen  die Senioren, die ohnehin wenig Freude haben, am liebsten ruhig. Alles ist trist, grau und deprimierend und die "Ohlenhusbewahner" ergeben sich singend in ihr Schicksal - „Bloots noch swiegen“.

Natürlich naht Rettung – und zwar in Gestalt des Pflegers Jan Fröhlich, der nicht nur so heißt, sondern auch ein fröhliches und unbekümmertes Gemüt hat. Im Sturm erobert er die Herzen der Bewohner. „He is dat Beste, wat us hier passeern kunn“, frohlocken sie.

Sein unkonventioneller Umgang mit den Menschen verschafft ihm Anerkennung und Vertrauen. Im Handumdrehen mobilisiert und elektrisiert er die Bewohner. Sein Lebensmotto „Ik mutt gar nix!“ überträgt sich auf die agiler werdenden Alten.

Der Heimleitung wird der Marsch geblasen und die Zustände verbessern sich nachhaltig: die Senioren mucken auf und fordern frei mit der Internationalen: „Hartmann höör de Signale“. Dadurch ergeben sich für die Hartmann drastische Veränderungen, denn die plietschen Alten nehmen das Heft des Handels in die Hand. Garniert mit vielen bekannten Hits und Schlagern unterhält das Ensemble fröhlich, musikalisch, tänzerisch und manchmal auch nachdenklich zwei Stunden lang.

In der Inszenierung von Philip Lüsebrink stehen auf der Bühne: Christel Dörnath, Annika Gärtner, Sandra Krüger, Ute Menssen, Edith Schlette, Ulrike Schütze, Wilma Welte, Walter Bleckwedel, Fynn Dießner, Jendrik Marschner und Arnold Preuß.

Ferner wirken mit Iris Holjesiefken (Regieassistenz), Nicolas C. Ducci (musikalische Assistenz), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung), Stefanie Mahn (Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ilona Düsterdich (Maske) Barbara Spengler, Traute Fischer, Inge Gelhart, (Requisiten), Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Anna Jahn (Inspizientin), Harald Schmidt, Melina Seegardel (Beleuchtung) und Werner Dörnath (Hausdienst).

Weitere Termine nach der Premiere sind unter anderem Samstag, 16. März, 20 Uhr; Sonntag, 17. März, 15.30 Uhr; Freitag, 22. März, 20 Uhr, Sonntag,  24. März, 15.30 Uhr sowie 20 Uhr.

Roswitha Wunderlich

- Mitglied
seit 1962

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Roswitha Wunderlich als Frollein Flora von Hollen in "Dat Kuppelwief" zum 75 Geburtstag der Bühne

- Ehrungen
1972 Bronzeteller für 10 Jahre Mitgliedschaft
1982 Silberteller für 20 Jahre Mitgliedschaft
09.05.1987 Emden - Ehrennadel in silber des Niederdeutschen Bühnenbundes für 25 Jahre aktives Theaterspiel
1992 Goldteller für 30 Jahre Mitgliedschaft
07.09.2002 Neuenburg - Ehrennadel in gold des Niederdeutschen Bühnenbundes für 40 Jahre
aktives Theaterspiel
23.6.2012 - 50-jährige Mitgliedschaft

Wilhelmshavener Zeitung vom 22. September 2012

GANZ PERSÖNLICH

Ein seltenes Jubiläum feierte Roswitha Wunderlich (Mitte) dort, wo sie sich am wohlsten fühlt: auf der Bühne. Mit ihrem Auftritt als Marie Stratmann in Michael Wempners niederdeutscher Komödie „Champagner to'n Fröhstück" beging sie ihr 50-jähriges Jubiläum als Ensemble-Mitglied des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Als Dame mit Charme, Esprit und Eigensinn wirkte sie einmal in einer großen Rolle und erinnerte an die typischen Rollen einer Brigitte Horney oder Gisela Uhlen. Nach der Premiere gratulierte allen voran Bühnenleiterin Marion Zomerland (links) und betonte, dass die Amateurschauspielerin ihre Rollen stets auch gelebt habe und das seien mittlerweile an die 80. Doch auch als Inspizientin, Choreografin und Souffleuse habe sie sich ehrenamtlich engagiert und dreimal selbst Regie geführt. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Bühnenleiter Arnold Preuß (rechts).    FOTO: PRIVAT

(v.l.) Werner Dörnath, Heinz Zomerland, Anne Hillers, Roswitha Wunderlich, Gerd Gelhart, Marion Zomerland, Arnold Preuß

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- Schauspielerin
Sie spielte u.a. die Magd Fieken in "Dat Verlegenheitskind" (64/65),
die Irmgard Hasselmann In "Thea Witt maakt nich mit" (72/73),
die Sabine Senden in "Fledderweken" (73/74),
die Vera in "Loop nich vörbi" (Gemeinschaftsproduktion 73/74),
die Leni in "Överfall in Lüttgenbüttel" (73/74),
die Helga Roggenbuck in "Wenn Du Geld hest" (74/75),
die Bärbel Müller in "Dat Inserat" (74/75),
die Lore in "Verdreihte Verwandschaft" (74/75),
die Ebba Tönnsen in "Een Baas van Kerl" (75/76),
die Inge in "Krach bi Fiete Schach" (75/76),

die Heike Seefeldt in "Sluderkram in´t Treppenhuus" (75/76),
die Betty Groß in "In Luv un Lee die Liebe" (76/77),
die Jenny in "Dat Veilchen von St. Pauli" (76/77),
die Heike Oltmann in "Millionär in´t Huus" (76/77),
die Lina Goebel in "Petroleum in Poppenbüttel" (76/77),
die Adelheid Stege in "De Fall Hansen" (Gemeinschaftsproduktion - 77/78 - Fernseh-Aufzeichnung N 3),
die Mali Meier in "Dat Verlegenheitskind" (77/78),
die Franziska in "Ferien in Lütjensiel" (77/78),

die Uschi Klütenkamp in "Gold in de Kehl" (78/79),
die Meta Geerken in "För de Katt" (78/79),
den Fürsorgezögling Jutta Müller in "Land in Sicht" (79/80),
die Irmgard Klüver in "Hotel Schipp Ahoi" (79/80),
die Anke in "Dat Smugglernest" (79/80),
die Uschi in "Moral in Müggenhusen (80/81),
die Agathe in "Cowboys, Quiddjes und Matrosen" (80/81),
die Frauke Detlefsen in "Mannslüüd sünd ok bloots Minschen" (81/82),
die Wally Mesenbrink in "Klävemann speelt Lebemann" (81/82),
die Tramperin Cornelia in "Blickschaden" (82/83),
die Therese Stutenbring in "Wenn man Meyer heet" (83/84),
das Callgirl Lilo Schmidt in "Radels um Paul" (84/85),
die Magd Anna in "Besöök ut de Stadt" (84/85),
die Lotte in "Lotte speelt Lotto" (85/86),
die 'Schwalbe' Lotti in "De schönste Mann van de Reeperbahn" (85/86),
die Putzfrau Alwine Sonnenschein in "De Pageluuns" (86/87),
die Schriftstellerin Mylitta Kastel in "Kiek mal wedder in" (87/88),
die Krögersch in "De Fährkroog" (88/89),
die Hannelore in "Swieg still, Jung!" (89/90),
das Hausmädchen Tina in "Fledderweken" (91/92),
die Gerry Franzen in "Kee Utkamen mit dat Inkamen" (91/92),
die Ella Bolle in Kattenspöök " (92/93),
die Carla Gerdes in "Rut ut de Puschen" (93/94),
die Vera in "Laat us endlich anfangen!" (94/95),
die Putzfrau Pauline Wittkoreid in "Döör an Döör´nanner" (94/95)
die Emma Meier in in "Dat Verlegenheitskind" (94/95).
die Helene Jepsen in "Hannes un Martha" (95/96),
die Schriftstellerin Josephine Krüger in "Pension Schöller" (95/96),
die Carla Sperling in "Allens echt, Fro Sperling?" (97/98),
die Pauline Pröschmeyer in "In Hamborg op St. Pauli" (98/99)
die Mimi Butenschön in "Dat Stück Land" (98/99),
die Trina Witt in "Wenn de Hahn kreiht" (99/00),
die "dominante" Hotelmanagerin in "Allens ut de Reeg" (00/01),
die Anita Schröder in "Grode Freeheit Nr. 7" (02/03),
die Lotte kamin in "Kiek mal wedder in" (04/05)
die Mudder Jeschke in "Ünner´n Beerboom" (04/05),
die Meta Bold in "Sluderkraam in´t Treppenhuus" (0506),
die Olga Wichmann in "De letzte Willen" (06/07),
das Fräulein Flora von Hollen in "Dat Kuppelwief" (07/08),
die Fro Puttfarken in "Dat kann jedeen passeern" (08/09),
die Lore Knocke in "Keerls döör un döör" (09/10),
die Friederike Brammer in "Mien Mann, de fohrt to See" (10/11),
die Ilka Denker in "So en Slawiner" (11/12),
die Marie Stratmann in "Champagner to´n Fröhstück" (12/13),
die Monika Richter in "Smucke Deern" (13/14) (krankheitsbedingt nur bis zur 1. HP gespielt),
die Hertha Müller-Meisenstein in "Döör an Döör'nanner" (15/16),
die Paula Sprott (Stimme von oben) in "Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG von 1993 / Notizen vom Nachbarn

Weihnachten wieder auf der Bühne: Roswitha Wunderlich

Im Musical ihres verstorbenen Mannes

Von Barbara Schwarz

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Spielt am 2. Feiertag im Stadttheater im Musical "Rut ut de Puschen" eine Hauptrolle: Roswitha Wunderlich (WZ-Foto Lübbe)

Auf die Rollen von komischen Alten freute sich Roswitha Wunderlich geb. Bertz schon als ganz junge Spielerin der Niederdeutschen Bühne. Komisches Talent zeigte sie bereits als Anfängerin, als Magd in „För de Katt". Aber meist wurde sie als jugendliche Liebhaberin besetzt. „Über lange Strecken," sagt Roswitha Wunderlich, „durfte ich nur Knutschmiezenrollen oder Bordsteinschwalben spielen." Aus dem Rahmen fiel da schon in der Saison 1969/70 in der erfolgreichen Gemeinschaftsproduktion der Niederdeutschen Bühnen „Loop nich vörbie" die Charakterrolle einer Rockerbraut.

Jetzt aber darf sie endlich so langsam an die komischen Alten heran, obwohl sie vom Rentenalter noch gut zwei Jahrzehnte entfernt ist. In der Weihnachtspremiere der Niederdeutschen Bühne, „Rut ut de Puschen", spielt sie eine schrullige Pensionswirtin, eine Tugendwächterin, die eine Pension mit vier alleinstehenden Damen führt.

Geschrieben hat das Musical Dr. Heinz Wunderlich, der 1990 verstorbene Mann von Roswitha Wunderlich. Erfolgreich aufgeführt wurde „Rut ut de Puschen" bereits in Kiel, Lübeck, Rendburg, Nordenham und auch Jever. Priv. Doz. Dr. Heinz Wunderlich, 1907 in Leipzig geboren, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin, war nicht nur auch ein erfolgreicher Sportler und begeisterter Sportarzt, sondern einer der erfolgreichsten Arztschriftsteller; Ehrenmitglied der „Union Mondiale des Ecrivains Medecins" (Weltvereinigung schreibender Mediziner).

Sein 1958 zusammen mit Lothar Olias geschriebenes erstes Musical „Prärie-Saloon" ging um die Welt. Er schrieb Kinderbücher und Kinderstücke, Ballette und in den letzten Lebensjahren vor allem auch niederdeutsche Stücke; denn er hatte sich nach dem 2. Weltkrieg in Neumünster niedergelassen und das niederdeutsche Theater schätzen gelernt.

Roswitha Wunderlich war mit ihrem Mann und dessen 1987 verstorbener Frau Hilde mehr als ein Dutzend Jahre befreundet. Über die Niederdeutsche Bühne hatten sie sich kennengelernt. Dem Witwer schenkte sie in seinen letzten Lebensjahren noch einmal Freude und Lebensmut. Dreieinhalb Jahre lebten sie wechselnd in Neumünster,auf Sylt und in Wilhelmshaven zusammen. Wenige Wochen nachdem sie geheiratet und sich ein Haus im Birkenweg ausgesucht hatten, erlag Dr. Heinz Wunderlich einer bösartigen Krankheit.

Roswitha Wunderlich, die einmal Zahnarzthelferin gelernt, von 1966 bis 1970 in Berlin und in der Schweiz bei der Suisa, dem schweizerischen Patentamt für Urheber und Musik, gearbeitet hat, orientierte ihr Leben neu. Sie arbeitet heute im Niedersächsischen Hafenamt. Sie steht bei den Niederdeutschen in Wilhelmshaven wieder auf der Bühne und will auch wieder im Volkschor singen, dem sie schon lange angehört. Natürlich pflegt sie die Erinnerung an ihren Mann, der ihr eine weite Welt öffnete. Er förderte auch ihr Interesse an der Malerei und alten, schönen Dingen, nach denen sie gern auf allen nur erreichbaren Flohmärkten stöbert.

Zur Niederdeutschen Bühne kam Roswitha Bertz übrigens zusammen mit Wilhelm Pick 1962 nach einem Aufruf in der „Wilhelmshavener Zeitung", in dem die Niederdeutsche Bühne Nachwuchs suchte. Platt lernte sie übrigens nicht zu Hause, sondern bei einer Schulfreundin in Esens und so richtig dann erst bei der Niederdeutschen Bühne. Die Entwicklung der Niederdeutschen Bühne durch regelmäßige Schulungen der Mitglieder, durch vermehrte Zusammenarbeit auch mit professionellen Regisseuren sieht sie auch im Abstand der Jahre als überaus positiv. Und besonders freut sie sich, daß so viele Menschen, auch junge Zuschauer, die ,Aufführungen zunehmend gern sehen.

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Roswitha Wunderlich als Putzfrau Pauline Wittkoreid  in "Döör an Döör´nanner" - Spielzeit 1994/95 -

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Roswitha Wunderlich als Schriftstellerin Josephine Krüger in "Pension Schöller" - Spielzeit 1995/96 -

- Maskenbildnerin
sie schminkte in "Havaree" (Gemeinschaftsproduktion 61/62), "Jeppe in´t Paradies" (81/82 - Fernsehaufzeichnung N 3)

- Inspizientin
sie inspizierte u.a. bei "Us Moder ward ´n Diva",
"Dat Hörrohr" (12/13),
"...un baven wahnen Engel" (13/14),

"Gode Geister" (14/15).
"Laat us Lögen vertellen" (15/16).

- Souffleuse
Sie soufflierte u.a. bei "De ole Fischfroo" (64/65),
"De Herr Puntila un sien Knecht Matti" (88/89),
"Op Düwels Schukar" (96/97)
,
"De Düvelsblitz" (04/05),
"Herr Adrian hett Liefpien" (05/06),
"Ladykillers" (07/08),
"Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17).

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Roswitha Bertz als Franziska in "Ferien in Lütjensiel" - Spielzeit 1977/78 -

- Choreographin
sie dachte sich die Tänze aus und studierte sie ein bei " Hotelschipp 'Ahoi' " (79/80), "Klävemann speelt Lebemann" (81/82), "Cowboys, Quiddjes un Matrosen" (80/81),

- Regieassistentin
Sie assistierte u. a. bei den Inszenierungen "Belinda" (90/91), "Fledderweken" (91/92),
"De plietsche Tüffelhannes" (91/92),
"Een Slötel för twee" (96/97)


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Roswitha Wunderlich als Meta Bold in Sluderkraam in´t Treppenhuus (05/06)

- Regisseurin
Sie inszenierte und entwarf das Bühnenbild für
"Wenn de Hahn kreiht" (99/00),
"De lüttje Wippsteert" (00/01),
"För de Katt" (01/02)

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Roswitha Wunderlich als Olga Wichmann in "De letzte Willen" (06/07)

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Roswitha Wunderlich rastet aus als Fro Puttfarken von der Adoptionsagentur in "Dat kann jedeen passeern" (08/09)

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Roswitha Wunderlich (links) mit Heide Strowik in "Mien Mann, de fohrt to See"

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Roswitha Wunderlich als Ilka Denker in "So en Slawiner" (11/12)

 

Roswitha Wunderlich spielt in "Champagner to´n Fröhstück" die Rolle der Marie Stratmann. Sie feierte damit ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum

Bei der Premiere von „Champagner to´n Fröhstück“ steht noch eine Besonderheit an: Roswitha Wunderlich, kann mit diesem Stück ihre 50-jährige Zugehörigkeit zum Ensemble des Theaters am Meer feiern. Die Theaterleitung wird dieses seltene Jubiläum zum Anlass nehmen und Roswitha Wunderlich nach der Premiere entsprechend ehren.

Roswitha Wunderlich als Hertha Müller-Meisenstein (mit Klaus Aden) in "Döör an Döör'nanner" (15/16).

Wilma Welte

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Wilma Welte als Fro Brigitte in "Dat Schörengericht", Spielzeit 2003/04

- Mitglied
seit 1964
(zuerst bei der Niederdeutsche Bühne Wiesmoor, dann bei der Niederdeutschen Bühne in Wilhelmshaven)

 - Ehrungen

1974 Bronzeteller für 10jährige Mitgliedschaft
1984 Silberteller für 20jährige Mitgliedschaft
08.10.1988 Osterholz-Scharmbeck - Ehrennadel in silber des Niederdeutschen Bühnenbundes für 25 Jahre aktives Theaterspiel
1994 Goldteller für 30jährige Mitgliedschaft
26.12.2004 Wilhelmshaven - Ehrennadel in gold des Niederdeutschen Bühnenbundes für 40 Jahre aktives Theaterspiel

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 26. Juli 2014

Wilma Welte .... ganz persönlich!

Ein besonderer Moment für Wilma Welte (Mitte), Mitglied der Bühne des "Theater am Meer". Beim Auisflug nach Papenburg wurde sie für ihren 5ß-jährigen Einsazt für die niederdeutsche Sprache geehrte (mit im Bild die Theaterleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß). Welte kam 1964 als junge Spielerin zur Niederdeutschen Bühne Wiesmoor, 1976 wurde sie Ensemblemitglied in Wilhelmshaven. Zuletzt spielte sie die quirlige Helene Engel in der Inszenierung „...un baven wahnen Engel“. FOTO: TaM, H. Zomerland

- Schauspielerin
Sie spielte u.a. den Fitz Pieper in "Petroleum un Poppenbüttel" (76/77),
das Evchen Brandt in "Dat Verlegenheitskind" (77/78),
die Karin Meier n "Ferdinand verpumpt sien Fro" (78/79),
die Else Lüning in "Grode Kinner" (78/79),
die Magd Lina in "Appels in Navers Gaarn" (79/80),
die Heike Melfsen in "Cowboys, Quiddjes un Matrosen" (80/81),
die Lotte Burmann in "Nette Pasteten" (80/81),
die Mieze in "Klävemann speelt Lebemann (81/82),
die Karin Lammers in "Fischerstraat 15" (81/82),
die Anna in "Jeppe in´t Paradies" (82/83 - Fernsehaufzeichnung N 3),
die Wanda Blohm in "Mamsell Betty" (82/83),
die Silke Brooks in "Dat Horoskop" (83/84),
die Lieschen Küppers in "Twee Kisten Rum" (83/84),
die Else Warnke in "Radels um Paul" (84/85),
die Jenny in "Mit Geföhl un Wellenslag" (84/85),
die Lieschen Brüdt in "De ole Fischfroo" (85/86),
die Dolly Hansen in "De vergnögte Tankstell" (86/87),
die Nelly in "Kiek mal wedder in" (87/88),
die Maike Harder in "De rode Unnerrock" (88/89),
die Kohdeern Lisa in "De Herr Puntila un sien Knecht Matti" (88/89),
die Lisbeth Nibbe in "Mudder Mews" (89/90),
die Traute Hansen in "Belinda" (90/91),
das Klärchen in "De plietsche Tüffelhannes" (91/92),
die Hanne Knoop in "Sluderkraam in´t Treppenhuus" (92/93),
die Stephanie Wienhold in "De Kaktusblööt" (92/93),
die Frau Fürst in "Rut ut de Puschen" (93/94),
die Marlies in "Laat us endlich anfangen!" (94/95),
die Herta in "Rommeé to drütt" (95/96),
die Ulrike Sprosser in "Pension Schöller" (95/96),
die Julia Moormann in "Amaretto" (96/97),
die Mia Puvagel in "In Hamborg op St. Pauli" (98/99),
in "Vörnehme Bagaasch"(98/99),
in "Wenn de Hahn kreiht",
die Nicole Nansen in "Van nu an bün ik glücklich! (01/02)
einen Gast in "Grode Freeheit Nr. 7" (02/03),
die Susanne Grieper in "Ruten Teihn" (02/03),
die Fro Brigitte in "Dat Schörengericht" (03/04),
die Melitta Kastel in "Kiek mal wedder in" (04/05),
die Regine in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06),
die Karin Kuhlmann in "De letzte Willen" (06/07),
die Else Wiese in "Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09),
die Stine in "Wi rockt op platt" (09/10),
diverse Tier-Rollen in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11),
die Helene Engel in "...un baven wahnen Engel" (13/14),
die Nachbarin Frau von Hohenstein in
"Laat us Lögen vertellen" (15/16),
die Heiderose Rosenbarg in "Ik mutt gar nix!" (18/19.

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Wilma Welte als Schwester Stephanie (De Kaktusblööt - 1992/93)

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Wilma Welte als Nicole Nansen (Van nu an bün ik glücklich! - 2001/02)

- Regieassistentin
Sie assistierte u.a. bei
"De schönste Mann van de Reeperbahn" (85/86),
"Medewatt? (85/86),

"Snieder Nörig" (86/87),
"Liliom" (86/87),
"De möblierte Herr" (88/89)

- Regisseurin
Sie inszenierte die Stücke "...un baven wahnen Engel" (87/88)
und "Hein Butendörp sien Bestmann" (90/91)

- Requisiten
beim Stück "Dat Hörrohr" - 12/13-

Wilma Welte (mit Jügen Tapken) als Regine  in "Herr Adrian hett Liefpien" im September 2006

- Souffleuse
Sie soufflierte u.a. bei "Hamborger Beer" (96/97),
"Pension Sünnenschien" (99/00),
"Du büst bloots tweemal jung" (02/03),
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
"Mien Mann, de fohrt to See" (10/11),
"Lüttstadtrevier" (11/12)

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Wilma Welte als Melitta Kastell in "Kiek mal wedder in" zum 40. Bühnenjubiläum

 
Wilma Welte als Regine in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06) mit Willy Meinert und Jürgen Tapken

 Wilma Welte als Karin Kuhlmann in "De letzte Wilen" (06/07) mit Jürgen Tapken

 

Wilma Welte (Mitte) als Frau Wiese in "Wat passeert dor an´n Balkon?"

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Wilma Welte in "Wi rockt op platt" in der ABBA-Parodie (Spielzeit 2009/2010)

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Wilma Welte als Gans in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11)

Wilma Welte (re) als Helene Engel mit Heidi Strowik (als Elvira Engel) in "...un baven wahnen Engel" (13/14).

WILHELMSHAVEN  7. Juli 2014

THEATER AM MEER ließ Spielzeit 2013/2014 in Papenburg ausklingen

50 Jahre auf der Bühne: Ehrung für Wilma Welte

Das vergangene Wochenende (5./6. Juli) verbrachte das Ensemble des Theaters am Meer in der Historisch-Ökologischen Bildungsanstalt (HÖB) in Papenburg. Bei herrlichstem Wetter war dies Dank und Anerkennung für den in der vergangenen Spielzeit 2013/14 gezeigten ehrenamtlichen Einsatz. Wilma Welte wurde dabei für die 50jährige Mitgliedschaft im Ensemble besonders geehrt.

Ensemble des Theaters am Meer in der HÖB/Papenburg (Foto: TaM, H Zomerland)

Die kürzlich beendete Spielzeit 2013/14 war für die Mitglieder des Theaters am Meer sehr erfolgreich (Auslastung 96 % und Steigerung im Abonnement von über 12 %), aber auch sehr anstrengend, da das Ensemble nicht nur den Spielbetrieb, sondern auch den gesamten Servicebereich ehrenamtlich zu leisten hat. Da war es für den Vorstand der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven sehr wichtig, den vielen fleißigen Aktiven einschließlich ihrer Partner ein Dankes- und Erholungswochenende kostenlos zu ermöglichen. So wurde ein Wochenende in der Historisch-Ökologischen Bildungsanstalt in Papenburg fest gebucht, bei dem Spiel und Spaß aber auch Muße und Erholung auf der Tagesordnung standen.

Bühnenleiterin Marion Zomerland hatte es mit Unterstützung von Claudia Folkerts, die viele Besucher aus dem Abonnementsbüro des Theaters kennen, übernommen, jeweils ein Programm für „Buten“ und „Binnen“ zu präsentieren. „Buten“ wurden sportlich-spaßige Wettkämpfe veranstaltet, bei denen der Unterhaltungswert größer als der Siegeswille war. Für „Binnen“ stand ein Rateabend auf der Tagesordnung, der nicht nur für Kenner der Theatergeschichte ein Ereignis war, sondern auch profunde Kenntnisse in Geographie und Zeitgeschichte erforderte. Letztlich brachte das Zusammenzählen der Punkte eine verdiente Siegermannschaft hervor, deren Preis darin bestand, die nächsten Festivitäten des Vereins wie Grünkohlessen und Weihnachtsfeier organisieren zu dürfen.

Inmitten der beiden Spielleiterinnen Claudia Folkerts (ganz links) und Marion Zomerland (ganz rechts) das erfolgreiche Team (v. l. Waltraud Jönck, Roswitha Wunderlich, Ingo Heuer, Rainer Lauermann, Meike Timmermann, Wolfgang Watty und Eve-Marlies Preuß). Foto: TaM, A.Preuß

Da die historischen Häuser der HÖB nicht nur sehr idyllisch an einem Moorsee gelegen sind, sondern das Umfeld auch noch reichlich gespickt ist mit einer interessanten Fauna und Flora, konnte in der übrigen Zeit jeder genügend Ruhe und Erholung genießen, so dass das Kurzwochenende für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde, bei dem die Teilnehmer von den Eindrücken noch lange zehren werden.

Ein ganz besonderer Moment für das Bühnenmitglied Wilma Welte war gekommen, als Bühnenleiter Arnold Preuß sie für ihren 50jährigen aktiven Einsatz für die niederdeutsche Sprache ehrte. Wilma Welte kam 1964 als junge Spielerin zur Niederdeutschen Bühne Wiesmoor und wurde 1976 Mitglied der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven. Sie debütierte hier als Malerlehrling Fritz Pieper in „Petroleum in Poppenbüttel“, bevor sie viele weitere Rollen als jugendliche Liebhaberin spielte. Später kamen dann die verschiedensten Charakterrollen hinzu, wobei sie auch zum Ensemble von „Jeppe in´t Paradies“ gehörte, das für das III. Fernsehprogramm aufgezeichnet wurde. Den Zuschauern der letzten Spielzeit wird Wilma Welte als quirlige Helene Engel in der Inszenierung „...un baven wahnen Engel“ in Erinnerung sein. Für mehr als 50 Rollen erhielt Wilma Welte ein Buchpräsent und einen donnernden Applaus der versammelten Mitglieder.

Die Jubilarin Wilma Welte umrahmt von den Theaterleitern Marion Zomerland (rechts) und Arnold Preuß (links) des Theaters am Meer. FOTO: TaM, H. Zomerland

Wilma Welte (mit Claudia Ducci) als Frau von Hohenstein in "Laat us Lögen vertellen" (15/16)

Wilma Welte als Frau Heiderose Rosenbarg (mit Arnold Preuß) in "Ik mutt gar nix!" (18/19).

Herta Tapken

- Mitglied
seit 1976

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Herta Tapken (rechts) mit Käte Baumann als Elvira Engel in "...un baven wahnen Engel"

- Ehrungen
1986 Bronzeteller für 10jährige Mitgliedschaft
1996 Silberteller für 20jährige Mitgliedschaft
12.05.2001 Nordenham - Ehrennadel in silber des Niederdeutschen Bühnenbundes für 25 Jahre aktives Theaterspiel
2006 Goldteller für 30-jährige Mitgliedschaft
17.6.2016 für 40-jährige Mitgliedschaft

- Schauspielerin
Sie spielte u.a. die Emma Meier in "Dat Verlegenheitskind" (77/78),
die Laura Facklamm in "Kramer Krey" (78/79),
die Rieke Kaspersen in "De Engel Claudia" (80/81),
das Dienstmädchen Adeline in "De lüttje Wippsteert" (82/83),
die Tanke Ubine in "Roland schall flegen" (84/85),
die Elvira Engel in ...un baven wahnen Engel " (87/88),
die Pröbstin Anna in "De Herr Puntila un sien Knecht Matti" (88/89),
mehrere Rollen in den "Valentinaden" (90/91),
die Ida Bodendiek in "Keen Utkamen mit´t Inkamen" (91/92),
die Tante in "Kattenspöök" (92/93),
einen ECW-Fan in "Döör an Döör´naaer" (96/97),
die Anna Buurmann in "Nette Pasteten" (98/99),
in "Döör an dör´nanner",
die Mette in "De Bürgermeisterstohl" (00/01)

- Souffleuse