Spielplan 2020/2021

Unser Spielplanangebot 2020/2021

  • Unser Kerngeschäft mit vier plattdeutschen Inszenierungen im Hauptspielplan
  • Unser theaterpädagogisches Angebot - Theaterschule als Nachwuchsschulung
  • Unser touristisches Angebot mit einem hochdeutschen Boulevardstück in der Urlaubs-/Ferienzeit
  • Unser Spezialangebot mit szenischen Lesung in platt- und hochdeutsch als Angebot über die gesamte Spielzeit

Hauptspielplan

Sonnabend, 05. September 2020
Erstmals im Theater am Meer

Mit dien Oogen

(Mit deinen Augen)
Komödie von Frank Pinkus
Niederdeutsch Renate Wedemeyer

Regie und Bühne: Elke Münch

 

Sonnabend, 07. November 2020
Erstmals im Theater am Meer

Noog is nich noog

Komödie von Nick Walsh
Niederdeutsch von Gerd Meier

Regie und Bühne: Arnold Preuß

 

Sonnabend, 16. Januar 2021
Erstmals im Theater am Meer

Honnig in’n Kopp

Theaterstück von Florian Battermann  (basierend auf dem Film von Hilly Martinek und Til Schweiger)
Niederdeutsch von Frank Grupe

Regie und Bühne:  Elke Münch

 

Sonnabend, 27. März 2021
Erstmals im Theater am Meer

Een Sluck toveel

Komödie von Pierre Chesnot
Niederdeutsch von Frank Grupe

Regie und Bühne:  Elke Münch


Theaterschule

Freitag, 11. Juni 2021

Erstmals im Theater am Meer

Hapen (Hoffnung)

Theaterstück für Jugendliche von Martina Brünjes

Regie und Bühne: Martina Brünjes


Boulevardtheater

Sonnabend, 10. Juli 2021

Erstmals im Theater am Meer - in hochdeutscher Sprache

Zwei wie Bonnie und Clyde

... denn sie wissen nicht, wo sie sind!

Eine Komödie von Tom Müller & Sabine Misiorny

Regie und Bühne: Elke Münch


Leseprogramme

Freitag, 16. Oktober 2020

Love Letters 

eine szenische Lesungen von Albert Ramsdell Gurney

hochdeutsch von Inge Greifenhagen und Daniel Karasek

Regie und Bühne: Elke Münch, Marion Zomerland, Arnold Preuß


Freitag, 21. August 2020

"Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt"

Lesung mit lyrischen Texten verschiedener Autoren wie Joachim Ringelnatz, Theodor Fontane, Christian Morgenstern, Alma Rogge, Klaus Groth u.a. in hoch- und plattdeutsch mit Arnold Preuß

 


PRESSEMELDUNGEN

KOMPASS Nr. 3 vom 10. Oktober 2020

Hunger auf Kultur 

Das Stück "Mit dien Oogen" ist bereits erfolgreich gestartet. - FOTO, Theater am Meer

Nach der gefühlt ewig langen Pause von fast sieben Monaten hat das Theater am Meer im August und September zwei Produktionen erfolgreich auf die Bühne gebracht; sechs weitere sollen im Laufe der aktuellen Spielzeit bis Juli 2021 folgen. Das Theater möchte damit den großen Hunger nach Kultur sowohl bei den Besuchern, als auch bei den Mitgliedern des Ensembles stillen.

Augenblicklich ist im Theater am Meer wieder viel Betrieb. Zum einen ist die bühneneigene Theaterschule seit Anfang September wieder in den regelmäßigen wöchentlichen Theateralltag zurückgekehrt. Das Stück "Hapen" (Hoffnung) soll im Juni 2021 erstmals gezeigt werden.

Das zweite plattdeutsche Stück im Abendspielplan ist die Komödie „Noog is nich noog“ (Genug ist nicht genug) von Frank Walsh. Sie kommt mit der Premiere am Samstag, 7. November, 20 Uhr, in der Regie von Arnold Preuß erstmalig im Theater am Meer heraus. Das Stück ist eine Komödie, aber eine, die mit Bosheit und Zynismus gespickt ist. Fünf Charaktere schlagen während einer Geburtstagsfeier in einer Familie nicht nur mit Pointen um sich.

Spätestens Mitte November beginnen dann die Wiederaufnahmeproben zu „Honnig in’n Kopp“, nach dem Film von Till Schweiger. Im neuen Jahr werden dann noch zwei weitere Produktionen erarbeitet. Im Januar kommt mit „Een Sluck toveel“ das vierte Stück des Hauptspielplanes in den Probenprozess. Abschließen soll die Spielzeit mit einem Angebot für die Touristen in unserer Region: Das Theater zeigt die Gaunerkomödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ von Tom Müller und Sabine Misiorny mit Premiere am Samstag, 10. Juni 2021. 

Guten Morgen Sonntag vom 27. September 2020

Im Theater am Meer wird fleißig gespielt und geprobt

Acht Produktionen sollen Hunger nach Kultur stillen

Claudia Ducci und Rune Opitz als ungleiches Paar Anna und Karl in „Mit dien Oogen“ – FOTO: Olaf Preuschoff, TaM

Wilhelmshaven. (gms) Nach der gefühlt ewig langen Pause von fast sieben Monaten hat das Theater am Meer im August und September zwei Produktionen erfolgreich auf die Bühne gebracht; sechs weitere sollen im Laufe der aktuellen Spielzeit bis Juli 2021 folgen. Das Theater möchte damit den großen Hunger nach Kultur sowohl bei den Besuchern als auch bei den Mitgliedern des Ensembles stillen.

„Da wir corona-bedingt nur etwa 25 – 30 Plätze statt 99 pro Vorstellung besetzen dürfen, mussten wir uns für unsere über 1.000 Abonnenten etwas einfallen lassen. Würden die in die vier klassischen niederdeutschen Stücke unseres Abendspielplanes kommen, müssten wir jedes Stück 40 bis 50-mal spielen. Wir kämen dann auf fast 200 Aufführungen in der Spielzeit, statt der normal 80. Das wäre selbst mit Doppelvorstellungen für die einzelnen Ensemblemitglieder unseres Hauses nicht leistbar“, sagt Theaterbaas Arnold Preuß.

„Aber wir wussten auch nicht, ob unser Publikum überhaupt schon wieder unter den Corona-Bedingungen ins Theater kommen würde. Um diesen Unabwägbarkeiten zu begegnen, haben wir uns mit Goethe („Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; und jeder geht zufrieden aus dem Haus“) für ein umfangreicheres Angebot entschieden und eine ganze Palette von acht Produktionen in Planung genommen, um möglichst flexibel auf alle Entwicklungen reagieren zu können“, so Preuß.

Start sehr erfolgreich       
Die erste Premiere der Spielzeit, die Komödie „Mit dien Oogen“ von Frank Pinkus in der Regie von Elke Münch läuft seit dem 5. September mit Claudia Ducci und Rune Opitz hervorragend, sie wird bis Ende Oktober gespielt. Die Lesung „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“, die Arnold Preuß mit Werken von Joachim Ringelnatz und anderen Lyrikern in Hoch und Platt Ende August im kleinen Schauspielhaus erstmals vorgestellt hat, lief bereits viermal erfolgreich und wird noch ein weiteres Mal am Samstag, 19. Dezember 2020, um 20 Uhr gezeigt.

Drei Produktionen parallel
Augenblicklich wird im Theater am Meer an drei Produktionen geprobt. Zum einen ist die bühneneigene Theaterschule seit Anfang September wieder in den regelmäßigen wöchentlichen Theateralltag zurückgekehrt. Knapp 20 Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahre treffen sich dienstags von 18 bis 19.30 Uhr, um das Theaterhandwerk und Plattdeutsch bei der Theaterpädagogin Martina Brünjes zu lernen.

Nach einer intensiven Auffrischung die bisher erlernten schauspielerischen Fertigkeiten, wird es dann in die Probenphase zum Stück „Hapen“ gehen, das Martina Brünjes den Jugendlichen auf den Leib geschrieben hat. „Hapen“ bedeutet soviel wie Hoffnung. Zu diesem Themenkomplex werden unterschiedliche Szenen erarbeitet, die am Freitag, 11. Juni 2021 erstmals im Theater am Meer im Zusammenhang gezeigt werden.

Das zweite plattdeutsche Stück im Abendspielplan ist die Komödie „Noog is nich noog“ (Genug ist nicht genug) von Frank Walsh. Sie kommt mit Premiere am Samstag, 7. November 2020, 20 Uhr, in der Regie von Arnold Preuß erstmalig im Theater am Meer heraus.

Das Stück ist eine sehr unterhaltende Komödie, aber eine, die mit Bosheit und Zynismus gespickt ist. Sie hat fünf Rollen, die während einer Geburtstagsfeier in einer Familie nicht nur mit Pointen um sich schlagen. Das Stück wird bis Ende des Jahres 2020 im Angebot sein.

Als ein weiteres Angebot im Spielplan wird derzeit die szenische Lesung von „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney für die Premiere am Freitag, 16. Oktober 2020, um 20 Uhr, einstudiert. Elke Münch inszeniert das Sahnestück für zwei Schauspieler mit Marion Zomerland und Arnold Preuß ein. Die szenische Lesung steht bis Ende der Spielzeit auf dem Spielplan und wird auch als Gastspiele in anderen Räumlichkeiten angeboten.

Spätestens Mitte November beginnen dann die Wiederaufnahmeproben zu „Honnig in’n Kopp“, nach dem Film von Till Schweiger. Dieses Stück ist bis zur internen Vorpremiere in der letzten Spielzeit erarbeitet worden, wurde dann aber Opfer des Lockdowns, der das Theater für fast sieben Monate in eine Schockstarre versetzte. Wie versprochen bringt das Theater am Meer nun diese sehenswerte Inszenierung von Elke Münch am Samstag, 16. Januar 2021 in die Premiere.

In die Wiederaufnahme müssen nach der momentanen Lage noch zwei wichtige Punkte einfließen: Einmal muss das Stück (wie jedes Stück in dieser Spielzeit) auf 90 Spielminuten ohne Pause gekürzt werden und gleichzeitig muss das Ensemble von 14 auf 10 Schauspieler gekürzt werden.

Zwei Produktionen im neuen Jahr 
Im neuen Jahr werden dann noch zwei weitere Produktionen erarbeitet. Im Januar kommt mit „Een Sluck toveel“ das vierte Stück des Hauptspielplanes in den Probenprozess. Das Stück von Pierre Chesnots ist eine Komödie, die am Samstag, 27. März 2021 zur Premiere gelangt. Die Handlung spielt auf dem manchmal doch recht glatten politischen Parkett.

Martin, Staatssekretär des Gesundheitsministers, wacht im Bett einer ihm völlig fremden jungen Frau auf und kann sich an nichts mehr erinnern: Wo er sie kennengelernt, was er in der vergangenen Nacht alles zusammengetrunken hat - und vor allem, woher die Riesensumme stammt, die er in seiner Tasche findet.

Abschließen soll die Spielzeit 2020/21 mit einem Angebot für die Touristen in unserer Region. Das Theater zeigt die zwerchfellerschütternde Gaunerkomödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ von Tom Müller und Sabine Misiorny mit Premiere am Samstag, 10. Juni 2021. Schon in der letzten Spielzeit war geplant, ein Boulevardstück als Angebot für Touristen zu präsentieren.

Die hochdeutsch gespielte Komödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ ist an unzähligen Bühnen in ganz Deutschland gelaufen und hat stets große Begeisterung beim Publikum ausgelöst. Elke Münch wird die lustige Gaunerfarce für das Theater am Meer mit zwei Spielern inszenieren.

Wilhelmshavener Zeitung vom 23. September 2020

Es wird fleißig gespielt und geprobt

THEATER AM MEER Acht Produktionen sollen Hunger nach Kultur bei Zuschauern und Ensemble stillen

Claudia Ducci und Rune Opitz als ungleiches Paar Anna und Karl in „Mit dien Oogen“ – FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN / WZ - Nach der Pause von fast sieben Monaten hat das Theater am Meer im August und September zwei Produktionen erfolgreich auf die Bühne gebracht. Sechs weitere sollen im Laufe der aktuellen Spielzeit bis Juli 2021 folgen, wie jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde. Das Theater möchte damit den großen Hunger nach Kultur sowohl bei den Besuchern als auch bei den Ensemble-Mitgliedern stillen.

„Da wir coronabedingt nur etwa 25 – 30 Plätze (statt 99) pro Vorstellung besetzen dürfen, mussten wir uns für unsere über 1.000 Abonnenten etwas einfallen lassen", sagt Theaterleiter Arnold Preuß. Das Problem: Würden die 1000 Abonnenten in die vier klassischen niederdeutschen Stücke unseres Abendspielplanes kommen, müsste jedes Stück 40 bis 50 mal gespielt werden. Das wären fast 200 Aufführungen in der Spielzeit, statt normal 80. "Das wäre selbst mit Doppelvorstellungen für die Ensemblemitglieder nicht leistbar“, so Preuß.

Andererseits war auch nicht sicher, ob das Publikum überhaupt schon wieder ins Theater kommen würde. Deshalb entschied sich das Theater für ein umfangreicheres Angebot. Acht Produktionen wurden in Planung genommen, um möglichst flexibel auf alle Entwicklungen reagieren zu können.

Start sehr erfolgreich       
Die erste Premiere der Spielzeit, die Komödie „Mit dien Oogen“ von Frank Pinkus in der Regie von Elke Münch läuft seit dem 5. September mit Claudia Ducci und Rune Opitz hervorragend; sie wird bis Ende Oktober gespielt. Die Lesung „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“, die Arnold Preuß mit Werken von Joachim Ringelnatz und anderen Lyrikern in Hoch und Platt Ende August im kleinen Schauspielhaus erstmals vorgestellt hat, lief bereits viermal erfolgreich und wird noch ein weiteres Mal am Samstag, 19. Dezember, um 20 Uhr, gezeigt.

Drei Produktionen parallel
Augenblicklich wird an drei Produktionen geprobt. Zum einen ist die bühneneigene Theaterschule seit Anfang September wieder in den regelmäßigen wöchentlichen Theateralltag zurückgekehrt. Knapp 20 Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahre treffen sich dienstags von 18 bis 19.30 Uhr, um das Theaterhandwerk und Plattdeutsch bei der Theaterpädagogin Martina Brünjes zu lernen. Nach einer intensiven Auffrischung die bisher erlernten schauspielerischen Fertigkeiten, wird es dann in die Probenphase zum Stück „Hapen“ gehen, das Martina Brünjes den Jugendlichen auf den Leib geschrieben hat.

„Hapen“ bedeutet soviel wie Hoffnung. Zu diesem Themenkomplex werden unterschiedliche Szenen erarbeitet, die am Freitag, 11. Juni 2021 erstmals im Theater am Meer im Zusammenhang gezeigt werden.

Das zweite plattdeutsche Stück im Abendspielplan ist die Komödie „Noog is nich noog“ (Genug ist nicht genug) von Frank Walsh. Sie kommt mit Premiere am Samstag, 7. November 2020, 20 Uhr, in der Regie von Arnold Preuß erstmalig im Theater am Meer heraus. Das Stück ist eine sehr unterhaltende Komödie, aber eine, die mit Bosheit und Zynismus gespickt ist. Sie hat fünf Rollen, die während einer Geburtstagsfeier in einer Familie nicht nur mit Pointen um sich schlagen. Das Stück wird bis Ende des Jahres 2020 im Angebot sein.

Als ein weiteres Angebot im Spielplan wird derzeit die szenische Lesung von „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney für die Premiere am Freitag, 16. Oktober 2020, um 20 Uhr, einstudiert. Elke Münch inszeniert das Sahnestück für zwei Schauspieler mit Marion Zomerland und Arnold Preuß ein. Die szenische Lesung steht bis Ende der Spielzeit auf dem Spielplan und wird auch als Gastspiele in anderen Räumlichkeiten angeboten.

Spätestens Mitte November beginnen dann die Wiederaufnahmeproben zu „Honnig in’n Kopp“, nach dem Film von Till Schweiger. Dieses Stück ist bis zur internen Vorpremiere in der letzten Spielzeit erarbeitet worden, wurde dann aber Opfer des Lockdowns, der das Theater für fast sieben Monate in eine Schockstarre versetzte. Wie versprochen bringt das Theater am Meer nun diese sehenswerte Inszenierung von Elke Münch am Samstag, 16. Januar 2021 in die Premiere. In die Wiederaufnahme müssen nach der momentanen Lage noch zwei wichtige Punkte einfließen: Einmal muss das Stück (wie jedes Stück in dieser Spielzeit) auf 90 Spielminuten ohne Pause gekürzt werden und gleichzeitig muss das Ensemble von 14 auf 10 Schauspieler gekürzt werden.

Zwei Produktionen 2021
Im neuen Jahr werden dann noch zwei weitere Produktionen erarbeitet. Im Januar kommt mit „Een Sluck toveel“ das vierte Stück des Hauptspielplanes in den Probenprozess. Das Stück von Pierre Chesnots ist eine Komödie, die am Samstag, 27. März 2021 zur Premiere gelangt. Die Handlung spielt auf dem manchmal doch recht glatten politischen Parkett. Martin, Staatssekretär des Gesundheitsministers, wacht im Bett einer ihm völlig fremden jungen Frau auf und kann sich an nichts mehr erinnern: Wo er sie kennengelernt, was er in der vergangenen Nacht alles zusammengetrunken hat - und vor allem, woher die Riesensumme stammt, die er in seiner Tasche findet.

Abschließen soll die Spielzeit 2020/21 mit einem Angebot für die Touristen in unserer Region. Das Theater zeigt die zwerchfellerschütternde Gaunerkomödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ von Tom Müller und Sabine Misiorny mit Premiere am Samstag, 10. Juni 2021. Schon in der letzten Spielzeit war geplant, ein Boulevardstück als Angebot für Touristen zu präsentieren. Die hochdeutsch gespielte Komödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ ist an unzähligen Bühnen in ganz Deutschland gelaufen und hat stets große Begeisterung beim Publikum ausgelöst.

Elke Münch wird die lustige Gaunerfarce für das Theater am Meer mit zwei Spielern inszenieren.

Pressemeldung Nr. 09 | 21. September 2020

Im Theater am Meer wird fleißig gespielt und geprobt

KULTUR Acht Produktionen sollen Hunger nach Kultur bei Zuschauern und Ensemble stillen

Claudia Ducci und Rune Opitz als ungleiches Paar Anna und Karl in „Mit dien Oogen“ – FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN | Nach der gefühlt ewig langen Pause von fast sieben Monaten hat das Theater am Meer im August und September zwei Produktionen erfolgreich auf die Bühne gebracht; sechs weitere sollen im Laufe der aktuellen Spielzeit bis Juli 2021 folgen. Das Theater möchte damit den großen Hunger nach Kultur sowohl bei den Besuchern als auch bei den Mitgliedern des Ensembles stillen.

„Da wir coronabedingt nur etwa 25 – 30 Plätze (statt 99) pro Vorstellung besetzen dürfen, mussten wir uns für unsere über 1.000 Abonnenten etwas einfallen lassen. Würden die in die vier klassischen niederdeutschen Stücke unseres Abendspielplanes kommen, müssten wir jedes Stück 40 bis 50-mal spielen. Wir kämen dann auf fast 200 Aufführungen in der Spielzeit, statt der normal 80. Das wäre selbst mit Doppelvorstellungen für die einzelnen Ensemblemitglieder unseres Hauses nicht leistbar“, sagt Theaterbaas Arnold Preuß. „Aber wir wussten auch nicht, ob unser Publikum überhaupt schon wieder unter den Corona-Bedingungen ins Theater kommen würde. Um diesen Unabwägbarkeiten zu begegnen, haben wir uns mit Goethe („Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; und jeder geht zufrieden aus dem Haus“) für ein umfangreicheres Angebot entschieden und eine ganze Palette von acht Produktionen in Planung genommen, um möglichst flexibel auf alle Entwicklungen reagieren zu können“, so Preuß.

Start sehr erfolgreich       
Die erste Premiere der Spielzeit, die Komödie „Mit dien Oogen“ von Frank Pinkus in der Regie von Elke Münch läuft seit dem 5. September mit Claudia Ducci und Rune Opitz hervorragend, sie wird bis Ende Oktober gespielt. Die Lesung „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“, die Arnold Preuß mit Werken von Joachim Ringelnatz und anderen Lyrikern in Hoch und Platt Ende August im kleinen Schauspielhaus erstmals vorgestellt hat, lief bereits viermal erfolgreich und wird noch ein weiteres Mal am Samstag, 19. Dezember 2020, um 20 Uhr, gezeigt.

Drei Produktionen parallel
Augenblicklich wird im Theater am Meer an drei Produktionen geprobt. Zum einen ist die bühneneigene Theaterschule seit Anfang September wieder in den regelmäßigen wöchentlichen Theateralltag zurückgekehrt. Knapp 20 Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahre treffen sich dienstags von 18 bis 19.30 Uhr, um das Theaterhandwerk und Plattdeutsch bei der Theaterpädagogin Martina Brünjes zu lernen. Nach einer intensiven Auffrischung die bisher erlernten schauspielerischen Fertigkeiten, wird es dann in die Probenphase zum Stück „Hapen“ gehen, das Martina Brünjes den Jugendlichen auf den Leib geschrieben hat. „Hapen“ bedeutet soviel wie Hoffnung. Zu diesem Themenkomplex werden unterschiedliche Szenen erarbeitet, die am Freitag, 11. Juni 2021 erstmals im Theater am Meer im Zusammenhang gezeigt werden.

Das zweite plattdeutsche Stück im Abendspielplan ist die Komödie „Noog is nich noog“ (Genug ist nicht genug) von Frank Walsh. Sie kommt mit Premiere am Samstag, 7. November 2020, 20 Uhr, in der Regie von Arnold Preuß erstmalig im Theater am Meer heraus. Das Stück ist eine sehr unterhaltende Komödie, aber eine, die mit Bosheit und Zynismus gespickt ist. Sie hat fünf Rollen, die während einer Geburtstagsfeier in einer Familie nicht nur mit Pointen um sich schlagen. Das Stück wird bis Ende des Jahres 2020 im Angebot sein.

Als ein weiteres Angebot im Spielplan wird derzeit die szenische Lesung von „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney für die Premiere am Freitag, 16. Oktober 2020, um 20 Uhr, einstudiert. Elke Münch inszeniert das Sahnestück für zwei Schauspieler mit Marion Zomerland und Arnold Preuß ein. Die szenische Lesung steht bis Ende der Spielzeit auf dem Spielplan und wird auch als Gastspiele in anderen Räumlichkeiten angeboten.

Spätestens Mitte November beginnen dann die Wiederaufnahmeproben zu „Honnig in’n Kopp“, nach dem Film von Till Schweiger. Dieses Stück ist bis zur internen Vorpremiere in der letzten Spielzeit erarbeitet worden, wurde dann aber Opfer des Lockdowns, der das Theater für fast sieben Monate in eine Schockstarre versetzte. Wie versprochen bringt das Theater am Meer nun diese sehenswerte Inszenierung von Elke Münch am Samstag, 16. Januar 2021 in die Premiere. In die Wiederaufnahme müssen nach der momentanen Lage noch zwei wichtige Punkte einfließen: Einmal muss das Stück (wie jedes Stück in dieser Spielzeit) auf 90 Spielminuten ohne Pause gekürzt werden und gleichzeitig muss das Ensemble von 14 auf 10 Schauspieler gekürzt werden.

Zwei Produktionen im neuen Jahr 
Im neuen Jahr werden dann noch zwei weitere Produktionen erarbeitet. Im Januar kommt mit „Een Sluck toveel“ das vierte Stück des Hauptspielplanes in den Probenprozess. Das Stück von Pierre Chesnots ist eine Komödie, die am Samstag, 27. März 2021 zur Premiere gelangt. Die Handlung spielt auf dem manchmal doch recht glatten politischen Parkett. Martin, Staatssekretär des Gesundheitsministers, wacht im Bett einer ihm völlig fremden jungen Frau auf und kann sich an nichts mehr erinnern: Wo er sie kennengelernt, was er in der vergangenen Nacht alles zusammengetrunken hat - und vor allem, woher die Riesensumme stammt, die er in seiner Tasche findet.

Abschließen soll die Spielzeit 2020/21 mit einem Angebot für die Touristen in unserer Region. Das Theater zeigt die zwerchfellerschütternde Gaunerkomödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ von Tom Müller und Sabine Misiorny mit Premiere am Samstag, 10. Juni 2021. Schon in der letzten Spielzeit war geplant, ein Boulevardstück als Angebot für Touristen zu präsentieren. Die hochdeutsch gespielte Komödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ ist an unzähligen Bühnen in ganz Deutschland gelaufen und hat stets große Begeisterung beim Publikum ausgelöst. Elke Münch wird die lustige Gaunerfarce für das Theater am Meer mit zwei Spielern inszenieren.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 12. September 2020

GANZ PERSÖNLICH

Die Idee von Frank Bauersfeld, die ersparte Mehrwertsteuer in den Monaten Juli bis Dezember jeweils monatlich einer anderen gemeinnützigen Organisation aus Wilhelmshaven zugute kommen zu lassen, ließ jetzt den Verein „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - strahlen.

Dessen Vorstandsvorsitzender, Arnold Preuß (Mitte), nahm von Dajo (li.) und Frank Bauersfeld) einen Betrag von 800 Euro zur Unterstützung der kulturellen Arbeit des Amateur-Ensembles in den Räumen an der Kieler Straße 63 entgegen. (Foto: Bauersfeld)

THEATER AM MEER | 09.September 2020

Steuerersparnis bringt Freude

Bauersfeld Friseure spenden gesparte Mehrwertsteuer für das THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN | – Die Idee von Frank Bauersfeld, die ersparte Mehrwertsteuer in den Monaten Juli bis Dezember jeweils monatlich einer anderen gemeinnützigen Organisation aus Wilhelmshaven zugutekommen zu lassen, machte jetzt den Verein „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - glücklich.

Glücklich über die Spende der Firma Bauersfeld Friseuere zeigte sich das Theater am Meer. (v.l.n.r. Dajo Bauersfeld, Arnold Preuß und Frank Bauersfeld) - FOTO: Bauersfeld

In den Räumlichkeiten der Firma Bauersfeld Friseure überreichten Dajo und Frank Bauersfeld von der Firma Bauersfeld Friseure dem Vorstandsvorsitzenden des Theaters am Meer, Arnold Preuß, einen Betrag von 800 Euro als Spende für die Unterstützung der kulturellen Arbeit des Amateurensembles in den Theaterräumen in der Kieler Straße 63.

Frank Bauersfeld hob hervor, dass seine Kunden sehr von der Idee angetan waren, im Monat August das Amateurtheater zu unterstützen, zumal bekannt sei, dass dort auch eine gute Jugendarbeit im Rahmen der Theaterschule gemacht werde.

Arnold Preuß betonte, dass die Spende zum jetzigen Zeitpunkt eine sehr große Hilfe darstelle, denn man habe während der nicht ganz freiwilligen Pause von fast sieben Monaten zwar regelmäßig Ausgaben gehabt, gleichwohl aber keine Vorstellungseinnahmen erzielen können. Die würden erst jetzt nach der erfolgreichen ersten Premiere am Wochenende wieder eintrudeln, allerdings auf coronabedingt niedrigerem Niveau. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass unser Theater in den Genuss der Spende gekommen ist. Wir werden damit den weiteren Betrieb der Theaterschule finanzieren können und bedanken uns herzlich bei Ihnen und bei Ihrer Kundschaft“, so Preuß zu Dajo und Frank Bauersfeld.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 27. August 2020

Theater am Meer startet Spielzeit mit Lesung und Komödie

KULTUR Leiter Arnold Preuß liest humorvolle Lyrik- Premiere „Mit dien Oogen" am 5. September

Theaterleiter Arnold  Preuß las hoch- und plattdeutsche Lyrik  - FOTO: DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN/ BOE - Das Theater am Meer meldet sich aus der Corona -Zwangspause zurück. Am Samstag, 5. September, ist die Premiere der Komödie „Mit dien Oogen", die die Spielzeit 2020/2021 einläutet.

Schon zuvor gab es einen Appetithappen: ,,Nachdem wir mit dem Gesundheitsamt der Stadt ein entsprechendes Nutzungs- und Hygienekonzept abgestimmt haben, wollen wir uns bei unseren Zuschauern zurückmelden'', sagte Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer zu Beginn seiner Lesung am vergangenen Wochenende unter dem Motto: ,,Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt."

Im Saal des kleinen Schauspielhauses an der Kieler Straße wurden vom Theaterchef Werke hoch- und niederdeutscher Autoren präsentiert, wobei Joachim Ringelnatz viel Platz in der Lesestunde einnahm , zum Beispiel mit den Storys vom Seemann Kuddel Daddeldu, der nahezu alle Hafenplätze kannte. Aber auch Theodor Fontane (Herr von Ribbeck im Havelland), Christian Morgenstern und weitere Dichter wie Alma Rogge, die in Brunswarden bei Rodenkirchen geboren wurde, Klaus Groth und Hermann Claudius wurden von Arnold Preuß in hochdeutscher und niederdeutscher Lyrik im Wechsel nebeneinander gestellt. Passend zu den Gedichten gestikulierend brachte Preuß die 17 Gäste zum Lachen.

Claudia Ducci spielt Anwältin Anna, deren Mandant Karl, gespielt von Rune Opitz, für seine Freiheit kämpft - und nebenbei ihr Herz erobert - FOTO: TaM, Arnold Preuß

„Wir wollen wieder für unser Publikum spielen, denn wir wissen, es gibt einen großen Durst nach Unterhaltung. Selbstverständlich brennt auch unser Ensemble wieder darauf, die Theaterbretter vor Publikum betreten zu können," so Arnold Preuß . Unterhaltung bieten soll die Komödie „Mit dien Oogen" von Frank Pinkus - ins Niederdeutsche übersetzt von Renate Wedemeyer. Regie führt Elke Münch.

Zum Inhalt: Anwältin Anna (Claudia Ducci) bekommt Karl (Rune Opitz) als Mandanten, der sein ganzes Leben auf einer Hallig verbracht hat und die Welt ein bisschen anders sieht. Er wurde in ein Heim gesteckt und kämpft für seine Freiheit. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen den ungleichen Charakteren.

Im Theatersaal, in dem sonst bis zu 99 Besucher Platz finden, werden derzeit Vorstellungen mit bis zu 20 Gästen angeboten. Empfohlen wird von der Theaterführung das Bilden von Gruppen bis zu zehn Gästen, dann könne man vielleicht mehr Besucher aufnehmen. Händedesinfektion und Aufnahme der Kontaktdaten sind bei Einlass notwendig. Die Sitzreihen sind auseinandergerückt worden, sodass die Abstandsregel eingehalten werden kann.

„Das Ensemble steckt viel Engagement in die acht Stücke, die in dieser Spielzeit aufgeführt werden", versicherte Arnold Preuß den anwesenden Gästen der Lesung. Das Theater hoffe auf weitere Lockerungen, aber vor allem, dass es nicht wieder zu einem Lockdown komme. Das könne nur gemeinsam geschafft werden , wenn alle die bekannte Regelung beachteten, forderte der Theaterchef auch das Engagement und die Rücksicht der Besucher ein.

Die Vorstellungen dauern 1 ,5 Stunden, das Theater öffnet 30 Minuten vor Beginn. Karten für „Mit dien 0ogen" gibt es im Vorverkauf am Theater am Meer, Kieler Straße 63, Telefon 04421/ 777749 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressemeldung Nr. 04 | 24. August 2020

Erstmals im Theater am Meer  „Mit dien Oogen“

Komödie von Frank Pinkus mit Tiefgang und Esprit

Für Anwältin Anna (Claudia Ducci) ist Karl (Rune Opitz) nicht nur ein Mandant, sondern auch ein Fall fürs Herz. – FOTO: Tamm, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN | TaM – „Nachdem wir so oft gehört haben ‚wir vermissen Euch‘, können wir nun endlich wieder nach einer sechsmonatigen Zwangspause für unser Publikum spielen“, sagt Arnold Preuß, der Leiter des Theaters am Meer. „Wir wollen und müssen ganz herzlich Dankeschön sagen, weil unsere Besucher uns Mut und Kraft in der ungewollten langen Pause gegeben haben. Sie haben uns unterstützt, in dem sie größtenteils auf die Erstattung der bereits bezahlten Eintrittskarten verzichtet haben. Darüber hinaus haben uns viele im Wege einer Geldspende gefördert. Jetzt wollen wir uns mit einem prallgefüllten Kulturangebot zurückmelden.“

Am Sonnabend, 05. September steht um 20 Uhr das erste Stück der neuen Spielzeit auf dem Programm. „Mit dien Oogen“ (Mit deinen Augen) ist eine humorvolle Komödie von Frank Pinkus, die das Theater am Meer in der niederdeutschen Übersetzung von Renate Wedemeyer spielt. Berufsregisseurin Elke Münch hat das Stück in Szene gesetzt. „Wir sind sehr glücklich, dass Elke Münch seit der letzten Spielzeit als feste Regisseurin an unser Haus gekommen ist. Von ihrer Erfahrung und ihrem Ideenreichtum kann unser Ensemble viel lernen“, freut sich Preuß auf die Premiere.

Rune Opitz als Karl – Foto: TaM, Preuß

Worum geht es im Stück?
Anna, erfolgreiche Anwältin, lebt ein ganz normales Leben. Denkt sie jedenfalls. Anna hat ihr Leben im Griff. Bis zu dem Abend, an dem es an ihrer Tür klingelt und Karl vor der Tür steht. Karl ist anders. Manche würden sagen „verrückt“. Er hat sein bisheriges Leben bei seiner Mutter auf einer Hallig verbracht und nie etwas anderes kennen gelernt. Als seine Mutter starb, hat man ihn in ein Heim gesteckt. Eingesperrt. Aber Karl möchte frei sein, möchte sein eigenes Leben führen.

Nach anfänglicher Distanz sieht Anna in Karl einen "Fall". Sie beschließt, ihn vor Gericht zu verteidigen und ihm seine Freiheit zu verschaffen. Aber mit Karl ist das gar nicht so einfach, denn der sieht die Welt anders als andere. Mit der Zeit lernt Anna, dass das Leben, mit seinen Augen betrachtet, gar nicht so übel und so "verrückt" ist, wie es zunächst den Anschein hat.

„Mit dien Oogen“ ist eine Komödie mit Tiefgang und Esprit. Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der zwei unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Beide Protagonisten haben scheinbar auf den ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun, werden aber im Laufe dieser turbulenten Komödie zu einem ganz und gar verrückten Paar.

Dieser komödiantische Volltreffer von Frank Pinkus wird jetzt erstmals am Theater am Meer in Wilhelmshaven gezeigt.

Claudia Ducci als Anwältin – Foto, TaM Preuß

Coronabedingte Spielzeit 2020/21
„Die gesamte Spielzeit steht natürlich unter dem Einfluss der Corona-Pandemie“, sagt Preuß. „Wir können diese Zeit nur gemeinsam schaffen, d.h. wenn alle sich an die bekannte AHA-Regelung halten, also Abstand von mindestens 1,5 m halten, die Hygiene-Etikette beachten und vor allem eine Alltagsmaske tragen“. Das gelte auch für das Theater am Meer und solange es keinen Impfstoff gebe, müssen die Theaterbesucher mit folgenden Beschränkungen beim Besuch der Vorstellungen leben: 

  • die bekannte AHA-Regelung (Abstand halten, Hygiene-Etikette beachten, Alltagsmaske tragen),
  • das Sitzplatzangebot ist wegen der Abstandsregel deutlich reduziert,
  • die Vorstellungen dauern ohne Pause insgesamt nicht länger als 1 ½ Stunden,
  • das Theater öffnet erst 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung,
  • die Besucher müssen mit Alltagsmaske Haus und Saal betreten, dürfen die Maske nur sitzend abnehmen. Nach der Vorstellung ist die Maske wieder aufzusetzen,
  • es gibt keine Besuchergarderobe,
  • es gibt keinen Getränke- und Imbiss-Service im „Kulissensnack“,
  • die Kartenbestellungen sind möglichst telefonisch oder per Mail vorzunehmen,
  • die persönlichen Daten der Besucher werden für 3 Wochen schriftlich festgehalten.

Termine
Die Vorstellungen finden alle im Theater am Meer, Kieler Straße 63 statt.

  • zu allen Vorstellungen gibt es Karten im freien Verkauf –

Sonnabend, 05. September 2020, 20 Uhr, Premiere, V 1
Sonntag, 06. September 2020, 16.30 Uhr, V 2
Freitag, 11. September 2020, 20 Uhr, V 3
Sonntag, 13. September 2020, 16.30 Uhr, V 4
Sonntag, 13. September 2020, 20 Uhr, V 5
Sonnabend 19. September 2020, 20 Uhr, V 6
Sonntag, 20. September 2020, 16.30 Uhr, V 7
Sonntag, 20. September 2020, 20 Uhr, V 8
Mittwoch, 23. September 2020, 20 Uhr, V 9
Freitag, 25. September 2020, 20 Uhr, V 10
Sonntag, 27. September 2020, 16.30 Uhr, V 11
Sonntag, 27. September 2020, 20 Uhr, V 12
Sonntag, 04. Oktober 2020, 16.30 Uhr, V 13
Sonntag, 04. Oktober 2020, 20 Uhr, V 14

Freitag, 09. Oktober 2020, 20 Uhr, V 15 *
Sonnabend, 10. Oktober 2020, 20 Uhr, V 16
Sonntag, 11. Oktober 2020, 16.30 Uhr, V 17
Sonntag, 11. Oktober 2020, 20 Uhr, V 18
Sonnabend, 17. Oktober 2020, 20 Uhr, V 19
Sonntag, 18. Oktober 2020, 16.30 Uhr, V 20
Sonntag, 18. Oktober 2020, 20 Uhr, V 21
Freitag, 23. Oktober 2020, 20 Uhr, V 22
Sonnabend, 24. Oktober 2020, 20 Uhr, V 23
Sonntag, 25. Oktober 2020, 16.30 Uhr, V 24
Sonntag, 25. Oktober 2020, 20 Uhr, V 25

  • * = ab hier Z-Vorstellungen

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749 (auch AB)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Theater am Meer | 23. August 2020

Dat Theater an't Meer läävt wedder!

Dat kann'n partu na de dree Vörstellen seggen, de wi in de verleden Dagen hier in us Huus harrn. Us Bühnenbaas, Arnold Preuß, hett ünner dat Leit "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt" (Ringelnatz) en hoch- un plattdüütsche Lesen afhollen bi he Joachim Ringelnatz, Theodor Fontane, Christian Morgenstern, Wilhelm Busch, Klaus Groth, Alma Rogge, Rudolf Tarnow, Hermann Claudius un anner to Wort kamen leet.
 
Wi freut us, datt wi wedder Theater maken könnt un wi würrn us högen, wenn Se all mit us dör de tokamen Speeltiet ok unner Coronabedingen gaht.
 
Munter blieven un wi seht us!

PM Theater am Meer | 18. August 2020

Kleine Schauspielhaus startet am Freitag

THEATER AM MEER Arnold Preuß liest Werke in hoch- und platt 

„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ - Arnold Preuß freut sich auf die Rückkehr auf die Bühne

WILHELMSHAVEN | TaM – Mit einem ersten kleinen Appetithappen meldet sich am kommenden Freitag, 21. August, um 20 Uhr, das Ensemble des Theaters am Meer beim Wilhelmshavener Publikum zurück. Unter dem Motto „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ bringt das Theater im Saal des kleinen Schauspielhauses an der Kieler Straße eine Lesung mit Werken hoch- und niederdeutscher Autoren.

Der Theaterbaas des Amateurensembles, Arnold Preuß, präsentiert neben Joachim Ringelnatz, der einen großen Part spielen wird, auch Werke von Wilhelm Busch, Theodor Fontane, Christian Morgenstern und anderen hochdeutsch schreibende Autoren. Die Liste der niederdeutschen Autoren füllen so bekannte Namen wie Alma Rogge, Klaus Groth, Rudolf Tarnow und Hermann Claudius.

„In meiner Lesung stelle ich bewusst die hoch- und niederdeutschen Texte gleichrangig nebeneinander,“ sagt Preuß. Er sei überaus glücklich, mit den drei geplanten Lesungen seine knapp 6 1/2-monatige coronabedingte Bühnenabstinenz beenden zu dürfen. Nach der Veranstaltung am kommenden Freitag finden weitere Lesungen Sonnabend, 22. August, um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 23. August, um 16.30 Uhr, statt. Karten dafür sind über das Theaterbüro erhältlich.

Guten Morgen Sonntag vom 9. August 2020

„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“

THEATER AM MEER meldet sich mit Lesung zurück

Theaterleiter Arnold Preuß stellt verschiedene hoch- und niederdeutsch schreibende Lyriker vor

Wilhelmshaven. (gms) – „Nachdem wir mit dem Gesundheitsamt der Stadt ein entsprechendes Nutzungs- und Hygienekonzept abgestimmt haben, wollen wir bevor wir die Spielzeit 2020/2021 am Sonnabend, 5. September 2020 mit der Komödie „Mit dien Oogen“ starten, uns mit einem ersten kleinen Appetithappen bei den Wilhelmshavener Zuschauern zurückmelden“, sagt Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer.

Unter dem Motto „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ werde im Saal des kleinen Schauspielhauses an der Kieler Straße an drei Tagen eine Lesung mit Werken verschiedener hoch- und niederdeutscher Autoren präsentiert. „Dabei wird Joachim Ringelnatz einen großen Part spielen, aber auch Theodor Fontane, Christian Morgenstern und andere werden zu Gehör gebracht. Die Liste der niederdeutschen Autoren füllen so bekannte Namen wie Alma Rogge, Klaus Groth und Hermann Claudius“, sagt Preuß. „Wobei ich in meiner Lesung sehr bewusst die hochdeutsche und niederdeutsche Lyrik im Wechsel gleichrangig nebeneinanderstelle.“

Die Lesungen finden statt am Freitag, 21. und Sonnabend, 22. August, jeweils um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 23. August, um 16.30 Uhr. Karten dafür sind über das Theaterbüro erhältlich.

„Unsere gesamten Aktivitäten, die wir gerade mit viel Engagement in verschiedenen Produktionen in der Probenphase haben, stehen natürlich unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und wir wissen alle nicht, wie sich das Geschehen entwickelt. Dennoch wollen wir wieder für unser Publikum spielen, denn wir wissen, es gibt einen großen Durst nach theatraler Unterhaltung. Und selbstverständlich brennt auch unser Ensemble wieder darauf, die Theaterbretter vor Publikum betreten zu können,“ so Preuß. Man hoffe auf weitere Lockerungen, aber vor allem, dass es nicht wieder zu einem Lockdown komme. Das könne nur gemeinsam geschafft werden, wenn alle die bekannte AHA-Regelung beachteten, also Abstand von mindestens 1,5 m, Hygiene-Etikette beachten und eine Alltagsmaske tragen.

Preuß wies darauf hin, dass bis auf weiteres coronabedingt beim Besuch unseres Hauses folgende Regelungen zu beachten seien: Das Sitzplatzangebot sei wegen der Abstandsregelung deutlich reduziert (daher werde das Bilden von Gruppen bis zu 10 Personen empfohlen), die Vorstellungen dauerten ohne Pause insgesamt nicht länger als 1 ½ Stunden, das Theater öffne erst 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung und die Besucher müssten mit Alltagsmaske Haus und Saal betreten (im Sitzen könne dann die Maske abgenommen werden, um sie nach der Vorstellung wieder aufzusetzen).  Ferner gebe es keine Besuchergarderobe, keinen Getränke- und Imbiss-Service im „Kulissensnack“. Die Kartenbestellungen sollten auch möglichst telefonisch oder per Mail vorgenommen werden. Die persönlichen Daten der Besucher würden für 3 Wochen schriftlich festgehalten werden.

SONDERSEITE Wilhelmshavener Zeitung vom 8. August 2020

Die Theatersaison beginnt - Vorschau für die Landesbühne und das Theater am Meer

Die Welt einmal mit anderen Augen sehen

Auch "Honnig in’n Kopp”  kommt zur Aufführung. Hier eine Szene mit Leyan Besser als Enkelin Tilda, Heinz Zomerland als Opa Amandus (Mitte) und André Gelhart als  Sohn Niko .  -  Foto TAM/ PREUSCHOFF

Premieren, Lesungen, ein Boulevardstück: Das Theater am Meer hat für die Theatersaison 2020/21 ein buntes Programm "gestrickt".

WILHELMSHAVEN/ TAM - "Endlich geht's wieder los": Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven startet mit coronabedingten Einschränkungen, aber mit Enthusiasmus und großem Programm in die neue Theatersaison. Nach der langen unfreiwilligen Spielzeitpause bietet das Theater am Meer seinen Fans einen bunten Mix von acht Produktionen in der kommenden Spielzeit 2020/21. "Wir wollen neben unseren klassischen vier niederdeutschen Stücken mit vier weiteren kleineren und größeren Produktionen den großen Hunger nach theatraler Unterhaltung stillen", sagt Theaterbaas Arnold Preuß. 

„Wir haben so oft gehört ‚wir vermissen Euch‘, das hat uns Mut und Kraft in der ungewollten Pause geben", sagt Preuß: "Mit unserem Spielzeitprogramm wollen wir herzlich ‚Dankeschön‘ sagen."

Den ersten Appetithappen gibt es mit einer plattdeutsch-/ hochdeutschen Lesung aus den Werken von Joachim Ringelnatz und anderen. Arnold Preuß liest unter dem Motto „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt" am 21. und 22. August um 20 Uhr sowie am 23. August um 16.30 Uhr, im Theaters am Meer. Karten dafür sind ab sofort erhältlich.

Am Samstag, 5. September, steht das erste Stück der neuen Spielzeit auf dem Programm. Die unterhaltsame, aber auch nachdenklich stimmende Komödie „Mit dien Oogen" (Mit deinen Augen) von Frank Pinkus (Niederdeutsch von Renate Wedemeyer), wird von Berufsregisseurin Elke Münch in Szene gesetzt. Wir sind sehr glücklich, dass Elke Münch seit der letzten Spielzeit als feste Regisseurin an unser Haus gekommen ist. Von ihrer Erfahrung und ihrem Ideenreichtum kann unser Ensemble viel lernen“, sagt Preuß.

Worum geht es im Stück? Anna, erfolgreiche Anwältin, lebt ein normales Leben. Bis Karl vor der Tür steht. Karl ist anders. Manche würden sagen „verrückt“. Er hat sein bisheriges Leben bei seiner Mutter auf einer Hallig verbracht. Als seine Mutter starb, hat man ihn in ein Heim gesteckt. Eingesperrt. Aber Karl möchte frei sein, sein eigenes Leben führen. Nach anfänglicher Distanz beschließt Anna, Karl vor Gericht zu verteidigen und ihm seine Freiheit zu verschaffen. Aber mit Karl ist das nicht so einfach, denn er sieht die Welt anders als andere.

Das zweite Stück der Spielzeit ist eine Komödie voller Bosheit und Zynismus. Arnold Preuß inszeniert „Noog is nich noog“ (Genug ist nicht genug) von Frank Walsh (Niederdeutsch von Gerd Meier). Premiere am Sonnabend, 7. November 2020.

Erzählt wird die Geschichte der Geburtstagsfeier von Erich. Seine Frau Helga ist in den letzten Vorbereitungen, als mehr und mehr Absagen eintreffen. Übrig bleibt nur ein Paar – Helgas Schwester Evelyn und ihr Mann Hagen. Nicht-Gesagtes, Immer-Verschwiegenes gewinnt die Oberhand: Aus dem netten Beisammensein entwickelt sich ein komödiantisches Inferno: Erich entpuppt sich als egoistischer Widerling, Helga versucht, die Bruchstücke der verschiedenen Beziehungen zu kitten. Evelyn gefällt sich in der Rolle der ewig bissig-scharfen Beobachterin. Hagen erweist sich als Volltrottel. Dann taucht überraschend Hetti auf, die Mutter Evelyns und Helgas – und sorgt mit ihrer Naivität und ihrem egozentrischen Eingreifen dafür, dass die Geburtstagsfeier noch weiter eskaliert.

Ursprünglich sollte das Stück „Honnig in’n Kopp“ (nach "Honig im Kopf" von Til Schweiger) die vergangene Spielzeit beenden. Doch dann kam Corona. Nun bringt das Theater am Meer diese sehenswerte Inszenierung von Elke Münch am Sonnabend,  16. Januar 2021 zur Aufführung.

Opa Amandus leidet an Alzheimer und baut immer mehr ab. Sohn Niko und Schwiegertochter Sarah wollen  ihn ins Heim stecken, doch Enkelin Tilda nimmt Amandus kurzerhand mit auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - wo er einst mit seiner verstorbenen Frau so glücklich gewesen ist. Mit der Inszenierung wird sich das Theater am Meer um den Willy-Beutz-Schauspielpreis bewerben, bei dem das Theater bereits zweimal als Sieger und zweimal als Zweitplatzierter erfolgreich war.

Als viertes Stück des Hauptspielplanes kommt Pierre Chesnots Komödie „Een Sluck toveel" (Ein Schluck zu viel) am Sonnabend, 27. März 2021 zur Premiere (Niederdeutsch von Frank Grupe). Martin, Staatssekretär des Gesundheitsministers, wacht im Bett einer ihm völlig fremden jungen Frau auf und kann sich an nichts mehr erinnern: Wo er sie kennengelernt, was er in der vergangenen Nacht alles getrunken hat - und vor allem, woher die Riesensumme stammt, die er in seiner Tasche findet. Nicht genug damit, dass überraschend der Ehemann der jungen Frau heimkehrt, es suchen den hohen Beamten aus dem Gesundheitsministerium abwechselnd eine Kriminalkommissarin und ein Gangster heim - und schließlich soll Martin auch noch eine Leiche entsorgen. Was hat er bloß angerichtet! Er schwört bei allen Heiligen, nie wieder einen Schluck zu viel zu trinken!

Die bühneneigene Theaterschule des Theaters am Meer wird mit am Freitag, 12. Juni 2021 das von Martina Brünjes geschriebene Stück „Hapen“ („Hoffnung“) für Jugendliche und Erwachsene ab 10 Jahren aufführen. „Hoffen ist nicht wissen, dass alles gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht", sagt Václav Havel. Hoffen ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Den Zuschauer erwarten in den einzelnen Spielszenen vielen Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

Erfreute das Publikum in der letzten Spielzeit „De Kredit“ mit Arnold Preuß und Rune Opitz – FOTO TaM, Preuschoff

Der Plan, einmal für die Touristen in unserer Region ein Boulevard-Stück zu präsentieren. Dieser Plan soll nun erneut umgesetzt werden - mit der erstmals in Wilhelmshaven gezeigten hochdeutschen Komödie „Zwei wie Bonnie und Clyde…denn sie wissen nicht, wo sie sind!“. Dieses erfolgreiche Zweipersonenstück wird von Elke Münch  inszeniert. Premiere: Sonnabend, 10. Juli 2021.

In der Gaunerfarce träumen Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde vom großen Geld - und knacken eine Bank. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte. Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Ganoven. Viel schlimmer ist, dass Chantal anstatt der Beute die Einkaufstüte einer Bankkundin mitgenommen hat. "Zwei wie Bonnie und Clyde" ist ein groteskes Abenteuer, bei dem ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verzwickter und verrückter wird.

Als ein besonderer Knüller wird die szenische Lesung von „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney vorbereitet. Ab Mitte September steht dieses Sahnestücken für zwei Schauspieler auf dem Spielplan; es wird während der gesamten Spielzeit im Theater selbst aber auch an anderen Orten zu sehen sein.

In „Love Letters“ geht es um die lebenslange Brieffreundschaft zwischen Andy und Melissa. In Wahrheit sind es Liebesbriefe, die Skizzen zweier Leben, per Brief verbunden - witzig, launisch, geistreich, faszinierend. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, denn das Hoffen auf den anderen hört nie auf.

Pressemeldung Theater am Meer vom 05. August 2020

SPIELZEIT 2020|2021 „Endlich geht‘s wieder los“

THEATER AM MEER startet mit coronabedingten Einschränkungen aber voller Enthusiasmus und großem Programmangebot

 

Eine Szene aus „Honnig in’n Kopp“ (v.l. Leyan Besser als „Enkelin Tilda“, Heinz Zomerland als „ Opa Amandus“, André Gelhart als „ Sohn Niko“) - FOTO: TaM, Preuschoff

WILHELMSHAVEN | TaM – Nach der langen unfreiwilligen Spielzeitpause bietet das Theater am Meer seinen vielen Fans einen bunten Mix von acht Produktionen in der kommenden Spielzeit, also von August 2020 bis Juli 2021. „Auch wenn wir wegen der momentanen Situation nur mit Einschränkungen agieren dürfen, wollen wir neben unseren klassischen vier niederdeutschen Stücken mit vier weiteren kleineren und größeren Produktionen den großen Hunger bei uns und vor allem bei unseren Zuschauern nach theatraler Unterhaltung stillen“, „sagt Theaterbaas Arnold Preuß. „Wir haben so oft gehört ‚wir vermissen Euch‘, das hat uns Mut und Kraft in der ungewollten langen Pause geben. Viele Besucher haben auf die bezahlten Eintrittskarten der gecancelten Vorstellungen im Wege einer Spende verzichtet. Mit unserem Spielzeitprogramm wollen wir einfach herzlich ‚Dankeschön‘ sagen und uns mit einem prallgefüllten Kulturangebot zurückmelden“, so Preuß. „Die Programmfülle hat aber auch damit zu tun, dass wir deutlich weniger Plätze anbieten können. Wir müssen irgendwo bei 25 Vorstellungen Schluss machen, denn unser Ensemble auf und neben der Bühne ist ja überwiegend noch beruflich oder schulisch eingebunden. Insofern bieten wir noch ein paar unaufwändigere Programmangebote, damit auch alle die Spielfreude ausleben können und die Zuschauer eine große Wahlmöglichkeit haben.“

Den ersten kleinen Appetithappen gibt es mit einer plattdeutsch-/hochdeutschen Lesung aus den Werken von Joachim Ringelnatz und anderen. Arnold Preuß liest unter dem Motto „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ am 21. und 22. August um 20 Uhr sowie am 23. August um 16.30 Uhr im Saal des Theaters am Meer. Karten dafür sind ab sofort erhältlich.

Mit dien Oogen
Am Sonnabend, 05. September 2020 steht dann das erste Stück der neuen Spielzeit auf dem Programm. Die humorvolle Komödie „Mit dien Oogen“ (Mit deinen Augen) von Frank Pinkus, in der niederdeutschen Übersetzung von Renate Wedemeyer, wird von Berufsregisseurin Elke Münch in Szene gesetzt. „Wir sind sehr glücklich, dass Elke Münch seit der letzten Spielzeit als feste Regisseurin an unser Haus gekommen ist. Von ihrer Erfahrung und ihrem Ideenreichtum kann unser Ensemble viel lernen“, sagt Preuß.

Worum geht es im Stück? Anna, erfolgreiche Anwältin, lebt ein ganz normales Leben. Denkt sie jedenfalls. Anna hat ihr Leben im Griff. Bis zu dem Abend, an dem es an ihrer Tür klingelt und Karl vor der Tür steht. Karl ist anders. Manche würden sagen „verrückt“. Er hat sein bisheriges Leben bei seiner Mutter auf einer Hallig verbracht und nie etwas anderes kennen gelernt. Als seine Mutter starb, hat man ihn in ein Heim gesteckt. Eingesperrt. Aber Karl möchte frei sein, möchte sein eigenes Leben führen. Nach anfänglicher Distanz sieht Anna in Karl einen "Fall". Sie beschließt, ihn vor Gericht zu verteidigen und ihm seine Freiheit zu verschaffen. Aber mit Karl ist das gar nicht so einfach, denn der sieht die Welt anders als andere. Mit der Zeit lernt Anna, dass das Leben, mit seinen Augen betrachtet, gar nicht so übel und so "verrückt" ist, wie es zunächst den Anschein hat. Ein sehr komödiantisch-unterhaltsames, aber auch nachdenkliches Stück. Wieder ein Volltreffer von Frank Pinkus.

Noog is nich noog
Das zweite Stück der Spielzeit ist eine sehr unterhaltende Komödie, aber eine, die mit Bosheit und Zynismus gespickt ist. Sie hat fünf wunderbare Rollen, die mit Pointen nur so um sich schlagen. Arnold Preuß wird „Noog is nich noog“ (Genug ist nicht genug) von Frank Walsh in der niederdeutschen Übersetzung von Gerd Meier inszenieren. Die Premiere ist am Sonnabend, 7. November 2020.

Erzählt wird die Geschichte einer Geburtstagsfeier. Erich hat jedoch schon vorher genug. Seine Frau Helga ist in den letzten Vorbereitungen, als mehr und mehr Absagen eintreffen. Übrig bleibt nur ein Paar – Helgas Schwester Evelyn und ihr Mann Hagen. Nicht-Gesagtes, Immer-Verschwiegenes gewinnt die Oberhand: Aus dem geplanten netten Beisammensein entwickelt sich ein für den Zuschauer komödiantisches Inferno: Erich entpuppt sich als egoistischer Widerling, dessen beruflicher Erfolg deutlich in Frage steht. Helga versucht, die Bruchstücke der verschiedenen Beziehungen zu kitten. Evelyn gefällt sich in der Rolle der alles Beobachtenden, der bissig-scharfen Analytikerin. Hagen erweist sich als praktischer Volltrottel, der immer wieder dafür sorgt, dass die gesamte Gesellschaft auf ihm herumhacken kann – denn was er anfasst, geht unweigerlich zu Bruch. Als die ersten Tätlichkeiten sich durchzusetzen scheinen, taucht überraschend Hetti auf, die Mutter Evelyns und Helgas – und sorgt mit ihrer Naivität und ihrem egozentrischen Eingreifen dafür, dass die Geburtstagsfeier noch weiter eskaliert.

Honnig in’n Kopp
Schon der Film von Till Schweiger hat Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt. Dieter Hallervorden hat die Menschen tief berührt und das Thema „Alzheimer“ ist einer breiten Öffentlichkeit sensibel vor Augen geführt worden. Ursprünglich sollte das Stück „Honnig in’n Kopp“ die vergangene Spielzeit beenden. Dann kam Corona und nach der Generalprobe musste das Theater am Meer den Spielbetrieb einstellen. Wie versprochen bringt das Theater am Meer nun diese sehenswerte Inszenierung von Elke Münch am Sonnabend, 16. Januar 2021 zur Aufführung.

In dem Stück geht es um das Mädchen Tilda, das eine sehr herzliche Verbindung zu ihrem Opa Amandus hat. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in ein Heim bringen will, entführt Tilda Amandus kurzerhand und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst mit seiner verstorbenen Frau so glücklich gewesen ist. Eine Geschichte, die ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt. Sie ist auch auf der Bühne absolut sehenswert.

Mit der Inszenierung wird sich das Theater am Meer um den Willy-Beutz-Schauspielpreis bewerben, bei dem das Theater bereits zweimal als Sieger und zweimal als Zweitplatzierter erfolgreich war.

Een Sluck toveel
Als viertes Stück des Hauptspielplanes kommt Pierre Chesnots Komödie „Een Sluck toveel (Ein Schluck zu viel) am Sonnabend, 27. März 2020 zur Premiere. Frank Grupe schuf die Übersetzung ins Niederdeutsche.

Die Handlung spielt auf dem manchmal doch recht glatten politischen Parkett. Martin, Staatssekretär des Gesundheitsministers, wacht im Bett einer ihm völlig fremden jungen Frau auf und kann sich an nichts mehr erinnern: Wo er sie kennengelernt, was er in der vergangenen Nacht alles zusammengetrunken hat - und vor allem, woher die Riesensumme stammt, die er in seiner Tasche findet. Nicht genug damit, dass überraschend der Ehemann der jungen Frau heimkehrt, es suchen den hohen Beamten aus dem Gesundheitsministerium abwechselnd eine Kriminalkommissarin und ein Gangster heim - und schließlich soll Martin auch noch eine Leiche entsorgen. Was hat er bloß angerichtet! Er schwört bei allen Heiligen, nie wieder einen Schluck zu viel zu trinken!

HAPEN
Die bühneneigene Theaterschule des Theaters am Meer wird mit Premiere am Freitag, 12. Juni 2021 das von Martina Brünjes geschriebene Stück „Hapen“ (was so viel wie „Hoffnung“ heißt) für Jugendliche und Erwachsene ab 10 Jahren aufführen. Die Leiterin der Theaterschule wird ihr Stück, was bereits in der letzten Spielzeit vorgesehen war, mit den jungen Schülerinnen und Schülern der Theaterschule inszenieren.

Im Stück dreht sich alles um „Hapen“, also um Hoffnung. „Hoffen ist nicht wissen, dass alles gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht", sagt Václav Havel. Es gibt viele Situationen, in denen man hofft. Hoffen, dass in der Schule die Arbeit nicht vergeigt wurde, dass die Freundschaft echt ist, dass man schnell aus einer peinlichen Situation herauskommt. Aber man hofft auch auf Frieden, Sicherheit, dass die Eltern ewig Leben…  Hoffen ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Den Zuschauer erwarten in den einzelnen Spielszenen vielen Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

Erfreute das Publikum in der letzten Spielzeit „De Kredit“ mit Arnold Preuß und Rune Opitz – FOTO TaM, Preuschoff

Zwei wie Bonnie und Clyde
Schon in der letzten Spielzeit bestand der Plan, einmal für die vielen Sommer-Touristen in unserer Region ein Boulevardtheaterangebot zu präsentieren. Dieser Plan soll nun erneut umgesetzt werden, und zwar mit der erstmals in Wilhelmshaven gezeigten hochdeutschen Komödie „Zwei wie Bonnie und Clyde…denn sie wissen nicht, wo sie sind!“. Dieses Zweipersonenstück haben Tom Müller und Sabine Misiorny geschrieben und damit einen veritablen Theater-Erfolg geschaffen. Unzählige Inszenierungen sind in den letzten Jahren erfolgreich über ganz viele Theaterbühnen gelaufen. Elke Münch wird die lustige Gaunerfarce für das Theater am Meer mit Premiere am Sonnabend, 10. Juli 2021 inszenieren.

Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde träumen vom großen Geld, von Heirat in Las Vegas und Rente in Südamerika. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte. Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Ganoven. Viel schlimmer ist, dass Chantal anstatt der Beute die Einkaufstüte einer Bankkundin mitgenommen hat. "Zwei wie Bonnie und Clyde" ist wahrlich eine Tour de Force für die Lachmuskeln, ein groteskes Abenteuer, bei dem ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verzwickter und verrückter wird.

Love Letters
Als ein besonderer Knüller wird die szenische Lesung von „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney (in der deutschen Fassung von Inge Greiffenhagen und Daniel Karasek) vorbereitet. Ab Mitte September wird dieses Sahnestücken für zwei Schauspieler auf dem Spielplan stehen. Die szenische Lesung wird während der gesamten Spielzeit im Theater selbst aber auch an anderen Orten zu sehen sein.

In „Love Letters“ geht es um die lebenslange Brieffreundschaft zwischen Andy und Melissa, die die Zuschauer mit auf eine humorvolle, nachdenkliche und einzigartige Reise durch ihr ganzes Leben nehmen. Das zwischen den beiden ist weit mehr ist als nur eine Brieffreundschaft: In Wahrheit sind es Liebesbriefe, die Skizzen zweier Leben, per Brief verbunden in guten wie in schlechten Tagen - witzig, launisch, geistreich, faszinierend. Die Spur ihrer Briefe reicht von den ersten Zettelchen, die sie sich unter der Schulbank zustecken bis in die Zeit der Anrufbeantworter. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, intelligent, frech, zuweilen aber auch gedämpft, zweiflerisch und melancholisch. Melissa und Andy reflektieren ihre Erlebnisse, ihre Gedanken, ihre Visionen. Ihre Wege trennen und kreuzen sich immer wieder, das Hoffen auf den anderen und seine Antworten aber hört nie auf …

Coronabedingte Spielzeit 2020/21
„Die gesamte Spielplanplanung steht natürlich unter dem Einfluss der Corona-Pandemie“, sagt Arnold Preuß. „Wir wissen alle nicht, wie sich das Geschehen entwickelt. Wir hoffen auf weitere Lockerungen und das es ja nicht wieder zu einem Lockdown kommt. Das können wir nur schaffen, wenn alle sich an die bekannte AHA-Regelung halten, also Abstand von mindestens 1,5 m halten, die Hygiene-Etikette beachten und vor allem eine Alltagsmaske tragen. Dies gilt auch für unser Theater und solange es keinen Impfstoff gibt, müssen die Besucher und wir mit folgenden Beschränkungen beim Besuch unserer Vorstellungen leben. die bekannte AHA-Regelung (Abstand halten, Hygiene-Etikette beachten, Alltagsmaske tragen),

  • das Sitzplatzangebot ist wegen der Abstandsregel deutlich reduziert,
  • die Vorstellungen dauern ohne Pause insgesamt nicht länger als 1 ½ Stunden,
  • das Theater öffnet erst 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung,
  • die Besucher müssen mit Alltagsmaske Haus und Saal betreten, dürfen die Maske nur sitzend abnehmen. Nach der Vorstellung ist die Maske wieder aufzusetzen,
  • es gibt keine Besuchergarderobe,
  • es gibt keinen Getränke- und Imbiss-Service im „Kulissensnack“,
  • die Kartenbestellungen sind möglichst telefonisch oder per Mail vorzunehmen,
  • die persönlichen Daten der Besucher werden für 3 Wochen schriftlich festgehalten.

Wilhelmshavener Zeitung vom 4. August 2020 

"Theater am Meer" startet am 5. September

FREIZEIT Komödie "Mit dien Oogen" soll Appetithappen sein - Vorher Lesungen

WILHELMSHAVEN | WZ – „Nachdem wir mit dem Gesundheitsamt der Stadt ein entsprechendes Nutzungs- und Hygienekonzept abgestimmt haben, wollen wir, bevor wir die Spielzeit 2020/2021 am Sonnabend, 5. September mit der Komödie „Mit dien Oogen“ starten, uns mit einem ersten kleinen Appetithappen bei den Wilhelmshavener Zuschauern zurückmelden“, sagt Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer.

Unter dem Motto „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ werde im Saal des kleinen Schauspielhauses an der Kieler Straße an drei Tagen eine Lesung mit Werken verschiedener hoch- und niederdeutscher Autoren präsentiert. „Dabei wird Joachim Ringelnatz einen großen Part spielen, aber auch Theodor Fontane, Christian Morgenstern und andere werden zu Gehör gebracht. Die Liste der niederdeutschen Autoren füllen so bekannte Namen wie Alma Rogge, Klaus Groth und Hermann Claudius“, sagt Preuß. „Wobei ich in meiner Lesung sehr bewusst die hochdeutsche und niederdeutsche Lyrik im Wechsel gleichrangig nebeneinanderstelle.“

Die Lesungen finden statt am Freitag, 21. und Sonnabend, 22. August, jeweils um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 23. August, um 16.30 Uhr. Karten dafür sind über das Theaterbüro erhältlich.

„Unsere gesamten Aktivitäten, die wir gerade mit viel Engagement in verschiedenen Produktionen in der Probenphase haben, stehen natürlich unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und wir wissen alle nicht, wie sich das Geschehen entwickelt. Dennoch wollen wir wieder für unser Publikum spielen, denn wir wissen, es gibt einen großen Durst nach theatraler Unterhaltung. Und selbstverständlich brennt auch unser Ensemble wieder darauf, die Theaterbretter vor Publikum betreten zu können,“ so Preuß.

Er wies darauf hin, dass bis auf Weiteres coronabedingt beim Besuch folgende Regelungen zu beachten seien: Das Sitzplatzangebot sei wegen der Abstandsregelung deutlich reduziert (daher werde das Bilden von Gruppen bis zu 10 Personen empfohlen), die Vorstellungen dauerten ohne Pause insgesamt nicht länger als 1 ½ Stunden, das Theater öffne erst 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung und die Besucher müssten mit Alltagsmaske Haus und Saal betreten (im Sitzen könne dann die Maske abgenommen werden, um sie nach der Vorstellung wieder aufzusetzen).  Ferner gebe es keine Besuchergarderobe, keinen Getränke- und Imbiss-Service im „Kulissensnack“. 

Wilhelmshaven, 3. August 2020 

THEATER AM MEER meldet sich mit Lesung zurück

„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ (Joachim Ringelnatz) stimmt auf die neue coronabedingte Spielzeit ein

Theaterleiter Arnold Preuß stellt verschiedene hoch- und niederdeutsch schreibende Lyriker vor

WILHELMSHAVEN | TaM – „Nachdem wir mit dem Gesundheitsamt der Stadt ein entsprechendes Nutzungs- und Hygienekonzept abgestimmt haben, wollen wir bevor wir die Spielzeit 2020/2021 am Sonnabend, 5. September 2020 mit der Komödie „Mit dien Oogen“ starten, uns mit einem ersten kleinen Appetithappen bei den Wilhelmshavener Zuschauern zurückmelden“, sagt Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer.

Unter dem Motto „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ werde im Saal des kleinen Schauspielhauses an der Kieler Straße an drei Tagen eine Lesung mit Werken verschiedener hoch- und niederdeutscher Autoren präsentiert. „Dabei wird Joachim Ringelnatz einen großen Part spielen, aber auch Theodor Fontane, Christian Morgenstern und andere werden zu Gehör gebracht. Die Liste der niederdeutschen Autoren füllen so bekannte Namen wie Alma Rogge, Klaus Groth und Hermann Claudius“, sagt Preuß. „Wobei ich in meiner Lesung sehr bewusst die hochdeutsche und niederdeutsche Lyrik im Wechsel gleichrangig nebeneinanderstelle.“

Die Lesungen finden statt am Freitag, 21. und Sonnabend, 22. August, jeweils um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 23. August, um 16.30 Uhr. Karten dafür sind über das Theaterbüro erhältlich.

„Unsere gesamten Aktivitäten, die wir gerade mit viel Engagement in verschiedenen Produktionen in der Probenphase haben, stehen natürlich unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und wir wissen alle nicht, wie sich das Geschehen entwickelt. Dennoch wollen wir wieder für unser Publikum spielen, denn wir wissen, es gibt einen großen Durst nach theatraler Unterhaltung. Und selbstverständlich brennt auch unser Ensemble wieder darauf, die Theaterbretter vor Publikum betreten zu können,“ so Preuß. Man hoffe auf weitere Lockerungen, aber vor allem, dass es nicht wieder zu einem Lockdown komme. Das könne nur gemeinsam geschafft werden, wenn alle die bekannte AHA-Regelung beachteten, also Abstand von mindestens 1,5 m, Hygiene-Etikette beachten und eine Alltagsmaske tragen.

Preuß wies darauf hin, dass bis auf weiteres coronabedingt beim Besuch unseres Hauses folgende Regelungen zu beachten seien: Das Sitzplatzangebot sei wegen der Abstandsregelung deutlich reduziert (daher werde das Bilden von Gruppen bis zu 10 Personen empfohlen), die Vorstellungen dauerten ohne Pause insgesamt nicht länger als 1 ½ Stunden, das Theater öffne erst 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung und die Besucher müssten mit Alltagsmaske Haus und Saal betreten (im Sitzen könne dann die Maske abgenommen werden, um sie nach der Vorstellung wieder aufzusetzen).  Ferner gebe es keine Besuchergarderobe, keinen Getränke- und Imbiss-Service im „Kulissensnack“. Die Kartenbestellungen sollten auch möglichst telefonisch oder per Mail vorgenommen werden. Die persönlichen Daten der Besucher würden für 3 Wochen schriftlich festgehalten werden.