Nix as Kuddelmuddel (WE)

NIX AS KUDDELMUDDEL

Wilhelmshavener Erstaufführung
Lustspiel in zwei Akten von Jürgen Hörner
Niederdeutsch von Kay Carius

Regie und Bühne: Marc Gelhart

Premiere: 06. Februar 2010, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Wilma Welte
Requisite: Sandra Krüger
Maske: Fenja Strowik, Claudia Schröder
Kostüm: Helga Lauermann, Heidi Strowik
Inspizienz: Christian Strowik
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Anne Hertl, Ingo Heuer, Günther MIchael und Christian Strowik
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann, Stadttheater
Technische Disposition: Volker Prielipp, Claudia Schröder

Ensemble

Jolanthe / Madame Kassandra - Dagmar Grube
Regisseur / Fensterputzer - Nicoals C. Ducci
Gitti / Frau Säuberlich - Marion Zomerland
Fred / Werner Buchfink - Arnold Preuß
Tilda / Frau Buchfink - Heidi Strowik
Erich, der Techniker - Ingo Folkers
Lilli, die Souffleuse - Meike Zomerland


Rezensionen

Jeversches Wochenblatt vom 09. Februar 2010

Publikum lacht sich die Seele aus dem Leibe

Premiere: Niederdeutsche Bühne-Theater am Meer begeistert mit „Nix as Kuddelmuddel"

von Ernst Richter

WILHELMSHAVEN - Im dritten Stück der Spielzeit lässt die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, das „Theater am Meer", die Wogen hoch gehen und überrollt das Publikum mit dem Bühnenklamauk "Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner, ins Niederdeutsche übertragen von Kay Carius und inszeniert von Marc Gel hart, der auch das Bühnenbild fixierte. Die Handlung ist ein irrsinniges Vergnügen an Albernheiten um die Aufführung eines Theaterstücks, unterteilt in zwei Akte, die Generalprobe und die Premiere.

Zunächst aber applaudiert das Premierenpublikum schon während der Öffnung des Vorhangs wie gewohnt für das Bühnenbild. Eine akkurat ausstaffierte Wohnstube mit Kamin, mit feinem Mobiliar und Fensterblick sowie den Türen für die Auf- und Abgänge. Das Spiel mit den Albern-heiten, den witzigen Redewendungen, den zweideutigen Anspielungen und anrüchigen Effekten kann beginnen und löst Heiterkeit und Szenenapplaus am laufenden Band aus. Die Tokiekers fühlen sich in ihrem Element, verstehen bis zum i-Punkt etwaige Zweideutigkeiten und lachen sich die Seele aus dem Leib.

Nein, eine Handlung oder gar einen tieferen Sinn gibt es nicht. Das Leben draußen ist ernst genug, hier drinnen sollen sich die die Lachmuskeln austoben und der Geist entspannen können. Satire ist ein Vorgang, der bestehende Ansichten lächerlich machen möchte. Da es im „Nix as Kuddelmuddel" keine literarisch festgeldopften Ansichten gibt, kann hier auch nichts satirisch oder vielleicht kabarettistisch beleuchtet werden. Es soll beim überschwän glich tollen Bühnenklamauk bleiben, den das Ensemble mit Bravour bewältigt.

 

Bei der jüngsten Inszenierung hat das Publikum sehr viel zulachen.

Es dreht sich um die Probenarbeit für ein Bühnenstück mit derWahrsagerin Madame Kassandra (Dagmar Grube), in deren Wohnkabinett sich die Personen bewegen. Da ist die Frau Säuberlich (Marion Zomerland), der gewiefte Fensterputzer (Nicolas C. Ducci), die Freundin Tilda Buchfink (Heidi Strowik) und deren Ehemann Fred Buchfink (Arnold Preuß), der Techniker Erich (Ingo Folkers) und Lilli, die Souffleuse (Meike Zomerland). Sie alle werben um die Gunst des Publikums, bis die Schwarte kracht, das heißt, die Wände bis zum Umfallen wackeln.

Die weiteren Aufführungen sind am 14. Februar um 15.30 und 20 Uhr, am 21. Februar sowie am 7., 14. und 21. März im Stadttheater sowie am 20. März (17 Uhr) in der AgnesMiegel-Schule.

Wilhelmshavener Zeitung vom 08. Februar 2010

Drei Komödien in zwei chaotischen Akten

PREMIERE „Nix as Kuddelmuddel" heißt das Stück über Probenarbeiten — Steigerung im zweiten Akt

Doppelrollen der Schauspieler sorgen im neuen Stück der Niederdeutschen Bühne für haarsträubende Szenen. Es gibt acht weitere Aufführungen.

VON NORBERT STEIN

Erich, der Techniker (am Boden), ist übereifrig und nervt damit den Regisseur. Madame Kassandra und Frau Säuberlich (links).

WILHELMSHAVEN — Die Türklingel funktioniert nicht, das Telefon streikt und das Bühnenbild gerät für einen der Akteure zur permanenten Stolperfalle - diese und die anderen Vorkommnisse sorgen zwar in den ersten 30 Minuten für heitere Unterhaltung, wären allein aber noch kein Stoff für eine waschechte plattdeutsche Komödie. Doch was das Ensemble des Theaters am Meer dann im Laufe des Stückes „Nix as Kuddel-muddel" auf der Bühne veranstaltet, sorgte dafür, dass sich die Premierengäste am Sonnabend zeitweise vor Lachen gar nicht mehr beruhigen konnten.

Der Zuschauer sieht jede Szene doppelt - im ersten und noch einmal im zweiten Akt - freilich unter anderen Vorzeichen und teils mit abgewandeltem Inhalt. Thema des ersten Akts ist die Generalprobe eines Theaterstückes, in der vieles schief geht - technisch und auch zwischenmenschlich. Schnell findet der Zuschauer in die verschiedenen Rollen der Darsteller, die in ihren Doppelrollen bestechen.

Da wäre Madame Kassandra, die Wahrsagerin, die in ihrer zweiten Rolle die Probendarstellerin Jolanthe ist (Dagmar Grube). Deren Putzdame, Frau Säuberlich /Gitti (Marion Zomerland) möchteihrer Freundin Helene Buchfink/Tilda (Heidi Strowik) einen Termin für eine Sitzung verschaffen, um deren Eheprobleme zu klären. Nicht ahnend, dass deren Ehemann. als Telefon-Techniker Werner Buchfink/Fred (Arnold Preuß) bereits vor Ort ist, ergeben sich teils haarsträubende Szenen - denn auch von der Identität des Ehemannes der Putzfee, der als Fensterputzer die Szenerie betritt, hat Madame Kassandra keine Ahnung. Die zweite Rolle des von Nicolas C. Ducci gespielten Fensterputzers ist die des Regisseurs des Stückes. Großartig, wie er zwischen den beiden charakterlich sehr verschiedenen Rollen hin und her wechselt - auf der einen Seite der ziemlich tumbe Fensterputzer, auf der anderen Seite der ewig nörgelnde Regisseur, dem sein Ensemble nicht konzentriert genugagiert. Hinzu kommen laufend technische Pannen im nicht fertigen Bühnenbild. Da hat Erich, der Techniker (herrlich trocken: Ingo Folkers), die Postkarte, die ein wichtiges Requisit darstellt, aus gut gemeiner Umsicht einfach verschickt und aus dem Mehl, das Werner Buchfink in einen weiß erscheinenden Geist verwandeln sollte, die Premierentorte gebacken.

Und da er seine Funktion hinter den Kulissen sehr ernst nimmt, will Erich - während die Probe in vollem Gange ist - noch die letzten Mängel der Ausstattung beseitigen und kriecht mal aus dem Kamin, läuft an einem Fenster - im zweiten Stock - gedankenversunken hin und her oder streitet sich lauthals abseits des Rampenlichts mit den Schauspielern.

Inhaltlich gut vorbereitet auf den zweiten Akt, würdeder Zuschauer eine pannenfreie Darbietung des Stückes erwarten. Aber weit gefehlt. Die Komödie von Jürgen Höhner, in Regie und Bühnenbild für die Niederdeutsche Bühne umgesetzt von Marc Gelhart, steigert ihr Tempo, die Akteure zünden einen Gag nach dem anderen.Da man das Drehbuch aus dem ersten Akt bereits kennt, sind die - jetzt auf eine andere Weise - missglückten Szenen umso lustiger. So kommt der Zuschauer beinahe in den Genuss von drei Komödien in einer.

Die Premierengäste spendeten für zwei höchst amüsante Stünden lang anhaltenden Beifall.Weitere Aufführungen im Stadttheater: 14.2., 15.30 und 20 Uhr; 21.2., 20 Uhr; 7.3., 20 Uhr; 14.3., 15.30 und 20 Uhr; 20.3., 17 Uhr; 21.3., 20 Uhr.

Pressemeldungen und Fotos

Jeversches Wochenblatt vom 19. März 2010

Zum letzten Mal "Kuddelmuddel"

WILHELMSHAVEN/MB-- Die Erfolgskomödie „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner steht am Sonntag, 21. März, um 20 Uhr zum letzten Mal im Stadttheater Wilhelmshaven auf dem Programm. In der Inszenierung von Marc Gelhart gelingt es den Spielern des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven", in ihren Rollen zwischen den Schauspielern eines Theaterensembles mit Handicap und deren eigentlicher Inszenierung hin- und herzuwechseln - zum Vergnügen der Zuschauer. Vor der letzten Aufführung im Stadttheater wird das Stück am Sonnabend, 20. März, um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule in Wilhelmshaven aufgeführt. Weitere Informationen und Impressionen der bisherigen Aufführungen gibt es im Internet unter www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 18. März 2010 / Events der Region

Urkomisches Finale von „Nix as Kuddelmuddel"

Mit der spritzigen Komödie „Nix as Kuddelmuddel" aus der Feder von Jürgen Hörner hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven seine derzeitige Erfolgsserie weiter fortsetzen können. Für alle Zuschauer, die Gefallen an einem Lustspiel der etwas anderen Art finden, ist die Inszenierung von Bühnenmitglied Marc Gelhart weit mehr als ein Geheimtipp. Durch die turbulente Geschichte, in der ein Theaterensemble bei Generalprobe und Premiere mit zunehmenden Problemen zu kämpfen hat, wird dem Publikum ein Theaterstück im Theaterstück präsentiert. An diesem Wochenende finden bereits die letzten Vorstellungen statt.

Vielleicht wäre alles besser gelaufen, wenn sich der Regisseur (Nicolas C. Ducci) allein auf seine Funktion als Spielleiter hätte konzentrieren können. Doch in der Geschichte, in der die Wahrsagerin Kassandra, gespielt von seiner Freundin Jolanthe (Dagmar Grube), mit allerhand Verwechslungen und Vertuschungen zu tun hat, muss er als dösiger Fensterputzer selbst mitwirken. Selbst bei der Generalprobe ist er allerdings nicht davor gefeit, die Probe wegen Unzulänglichkeiten der Kollegen Gitti (Marion Zomerland), Tilda (Heidi Strowik) und Fred (Arnold Preuß) zu unterbrechen. Die Dauerbeanspruchung der Souffleuse Lilli (Melke Zomerland) hemmt zudem den Spielfluss, und auch der Techniker Erich (Ingo Folkers) ist dank mangelnder Probenvorbereitung keine große Stütze.

Für die Premiere am folgenden Tag sollte eine schlechte Generalprobe gemäß dem Aberglauben einen reibungslosen Ablauf gewähren. Doch weit gefehlt: egal, ob es die Eifersüchteleien der Darstellerinnen sind, Blasenschwäche oder der Hang zum Flachmann - die Probleme eskalieren weiter und bringen nebender eigentlichen Geschichte auch das Bühnenbild ins Wanken ...Am 20.3. um 17 Uhr findet ausnahmsweise an einem Samstag das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule statt; am 21.3. wird „Nix as Kuddelmuddel" um 20 Uhr im Stadttheater letztmalig aufgeführt. Bilder und Infos: www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 13. März 2010

Nix as Kuddelmuddel heißt die Komödie, die das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven — derzeit spielt. Ein Bühnenensemble versucht in diesem Stück, eine Inszenierung zu erarbeiten — die Zuschauer sehen also ein Stück im Stück. Die gespielten Proben laufen jedoch nichtganz so wie geplant. Das Stück ist am Sonntag, 14. März, gleich zweimal im Stadttheater zu sehen — einmal um 15.30 und um20 Uhr.    FOTO: TAM

Wilhelmshavener Zeitung vom 11. März 2010 / Events in der Region

„Nix as Kuddelmuddel“

Zwei Komödien zum Preis von einer

Das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bietet passend zur wirtschaftlichen Lage derzeit das passende Programm zur Kostensenkung: Marc Gelharts Inszenierung von „Nix as Kuddelmuddel“ aus der Feder von Jürgen Hörner beinhaltet quasi zwei Komödien in einer bei gleich bleibendem Eintritt – nirgendwo kann man mit soviel Spaß seinem Portemonnaie was Gutes tun.

Die Satire, die die Welt der Theaterschaffenden augenzwinkernd auf die Schippe nimmt, erweist sich dank größter Spielfreude und Präzision der Darsteller als Publikumsvolltreffer. Am Sonntag, den 14.3. steht „Nix as Kuddelmuddel“ gleich zweimal auf dem Programm. Mag es vielleicht daran liegen, dass der Regisseur (Nicolas C. Ducci) selbst auch als Fensterputzer in der Boulevardkomödie um die Wahrsagerin Madame Kassandra, gespielt von Jolanthe (Dagmar Grube) mitspielen muss – jedenfalls stößt er bei seinen Mitspielern immer wieder an seine Grenzen. Während Jolanthe und Gitti (Marion Zomerland) sich alles andere als grün sind dank Eifersüchteleien um Rollen und Regisseure, wird Tilda (Heidi Strowik) durch die Aufregung von ihrer Blasenschwäche gequält. Fred (Arnold Preuß) hingegen bekämpft sein Lampenfieber mit seinem Flachmann.

Dabei handelt es sich doch „nur“ um die Generalprobe! Doch während Bühnentechniker Erich (Ingo Folkers) keine große Hilfe ist hinter der Kulisse, ist Souffleuse Lilli (Meike Zomerland) dauerhaft im Einsatz. In der Hoffnung, die letzten Mängel abgestellt zu haben, begeht das Ensemble im zweiten Teil von „Nix as Kuddelmuddel“ seine Premiere. Doch die Probleme eskalieren, das Chaos bahnt sich weiter seinen Weg – zur größten Erheiterung der Zuschauer. Nach den Vorstellungen am 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr wird die turbulente Komödie nur noch am 21.3. um 20 Uhr im Stadttheater gespielt. Am 20.3. findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Weitere Informationen und Fotos unter www.theater-am-meer.de.

Wilhelmshavenerz Zeitung vom 11. März 2010

"Nix as Kuddelmuddel"

Das Theater am Meer zeigt am Sonntag, 14. März, im Stadttheater zweimal die Komödie "Nix as Kuddelmuddel". Die erste Vorstellung ist um 15.30 Uhr, die zweite um 20 Uhr.

Wilhelmshavener Zeitung vom 6. März 2010

Theater: „Nix as Kuddelmuddel"

WILHELMSHAVEN/LR - Man stelle sich vor, eine bunte Horde Menschen will gemeinsam ein Theaterstück einstudieren und scheitert dabei schon an Kleinigkeiten. In der turbulenten Komödie „Nix as Kuddelmuddel" des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven hat ein Ensemble mit ebensolchen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die nächste Vorstellung des lustigen Stücks ist am. Sonntag, 7. März, um 20 Uhr im Stadttheater. Weitere Termine: 21. März, 20 Uhr; 14. März, 15.30 und 20 Uhr, jeweils im Stadttheater.

Wilhelmshavener Zeitung vom 4. März 2010 /Events der Region

Lachtränen garantiert bei "Nix as Kuddelmuddel"

Neueste Komödienproduktion des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven

Der lange, bisweilen beschwerliche Weg, bis eine Theaterproduktion die Aufführungsreife erlangt, ist ein Prozess, der dem „normalen Bürger" verborgen bleibt. Nicht so bei „Nix as Kuddelmuddel', der neuesten Komödienproduktion des Theater am Meer - NiederdeutscheBühne Wilhelmshaven. Lachtränen und Bauchmuskelkater sind keine seltenen Ergebnisse nach dem kurzweiligen Vergnügen. Denn hier hat der Zuschauer die Gelegenheit, einer Generalprobe beizuwohnen, die vor Pannen nur so strotzt.

Natürlich eher satirisch denn realistisch - es handelt sich um ein Stück im Stück. So schlüpfen Dagmar Grube, Heidi Strowik, Marion Zomerland, Meike Zomerland, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers und Arnold Preuß unter der Regie von Marc Gelhart mit präziser Spielfreude in ihre Doppelrollen und präsentieren eine Theatergruppe, denen kurz vor der Premiere kaum was gelingen will. Requisiten sind unauffindbar, weil sie zweckentfremdet wurden; besondere Effekte der Inszenierung fallen dem Missgeschick unsicherer Darsteller zum Opfer, und von Harmonie der Spieler ist weit und breit nichts zu spüren. Das führt soweit, dass die Premiere, mit der „Nix as Kuddelmuddel" von Autor Jürgen Hörner im 2. Akt aufwartet, den Regisseur mit einer Katastrophe nach der anderen zur Verzweiflung treibt, während das wahre Publikum seine helle Freude an dem gespielten Desaster hat.

Wer sich selbst überzeugen möchte, hat hierzu am kommenden Sonntag, Z3. um 20 Uhr wieder Gelegenheit im Stadttheater. Weitere Vorstellungen dort finden am 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 21.3. um 20 Uhr statt, während das Theater am Meer am 20.3. um 17 Uhr den Stadtnorden in der Agnes-Miegel- Schule besucht. Weitere Bilder und Infos unter www.theater-am-Meer.de. MG

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland 3/2010 vom 28. Februar 2010

Theater am Meer aktuell

Im März präsentiert das Ensemble des „Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" weitere Aufführungen von Jürgen Hörners „Nix as Kuddelmuddel" in der Inszenierung von Bühnenmitglied Marc Gelhart. Zum Monatsende gibt es gleich ein Doppeldebüt: Berufsregisseur Thomas Willberger inszeniert erstmals für das Wilhelmshavener Publikum, und zwar die Komödie „En goote Partie", die am 27. März um 20 Uhr ebenfalls erstmals in Wilhelmshaven zur Aufführung kommt. „En goote Partie" besticht durch seine liebenswert-verschrobenen Charaktere. Nach der Premiere am 27. März um 20 Uhr folgt am 28. März um 20 Uhr die nächste Vorstellung.

Zuvor zeigt das Theater am Meer noch mehrfach den erfolgreichen Schwank „Nix as Kuddelmuddel". Am 7. März um 20 Uhr, am 14. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 21. März um 20 Uhr wird „Nix as Kuddelmuddel" nochmals im Stadttheater aufgeführt. Am 20. März findet um 17 Uhr ein Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. www.theater-am-meer.de

Neue Rundschau vom 24. Februar 2010

Bühne frei für's Kuddelmuddel, der neuesten Komödien-produktion des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Lachtränen und Bauchmuskelkater sind keine seltenen Ergebnisse nach dem kurzweiligen Vergnügen. Denn hier hat der Zuschauer die Gelegenheit, einer Generalprobe beizuwohnen, die vor Pannen nur so strotzt. Wer sich selbst überzeugen möchte, hat hierzu am 7. März um 20 Uhr Gelegenheit.

Wilhelmshavener Zeitung vom 18. Februar 2010 / Events der Region

Nix as Kuddelmuddel - Das Stück für Schadenfreudige!

Selten ergeben sich im Theater Pannen, die das Ensemble aus der erprobten Routine werfen, dafür umso erheiternder für das Publikum sind - zeigt es doch, dass auch Schauspieler „nur" Menschen und keine Roboter sind. Mit dieser Schadenfreude spielt die neueste Produktion des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven.

In „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner schlüpfen Dagmar Grube, Heidi Strowik, Marion Zomerland, Meike Zomerland, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers und Arnold Preuß in die Rollen eines Theaterensembles, das verzweifelt versucht, seine Generalprobe über die Bühne zu bringen. Bedingt durch die Figuren in diesem Stück über die Wahrsagerin Kassandraspielen die Theater am Meer-Darsteller gleich jeweils zwei Rollen - zum größten Vergnügen der Zuschauer, die quasi zwei Stücke zum Preis von einem zu sehen bekommen. Das Chaos auf der Bühne nimmt erst richtig seinen Lauf, wenn im 2. Akt von „Nix as Kuddelmuddel" die Premiere auf dem Plan steht. Statt die Pannen und Probleme auszumerzen, geraten die Spieler in einen Strudel an Katastrophen, der sie unweigerlich mitreißt und aus dem es kein Entkommen gibt - bis selbst das Bühnenbild kapituliert.

Dank präzisem Spiel bietet sich dem Publikum ein sich stetig steigemdes Vergnügen, das bereits an diesem Sonntag, dem 21. Februar, um 20 Uhr, wieder auf der Stadttheaterbühne präsentiert wird. Weitere Aufführungen folgen am Z3. um 20 Uhr, 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und 21.3. um 20 Uhr jeweils im Stadttheater. Am 20.3. steht „Nix as Kuddelmuddel" um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule auf dem Programm. Weitere Bilder unter www.theater-am-meer.de.

Wilhelmshavener Zeitung vom 11. Februar 2010 - Events der Region

Nix as Kuddelmuddel - Mit Pech und Pannen zum Erfolg

„Schadenfreude ist die schönste Freude” sagt der Volksmund - nach der Premiere von „Nix as Kuddelmud- del" des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven muss man ihm recht geben. Mit reichlich Szenen- und Schlussapplaus und nicht enden wollenden Lachern zeigte sich das Publikum am vergangenen Samstag bei dem Auftakt der dritten Produktion der Saison restlos begeistert. In Jürgen Hörners Komödie werden die Zuschauer Zeuge eines Stücks im Stück.

Die Truppe um den Regisseur (Nicolas C. Ducci), bestehend aus den Darstellern Jolanthe (Dagmar Grube), Gitti (Marion Zomerland), Tilda (Heidi Strowik) und Fred (Arnold Preuß) sowie Souffleuse Lili (Melke Zomerland) und Techniker Erich (Ingo Folkers) bemüht sich redlich, eine Komödie über die Wahrsagerin Kassandra und ihre Erlebnisse einzustudieren. Bis zur Generalprobe sind sie bereits gekommen, doch dies sagt noch nichts über den Reifegrad der Inszenierung aus. Wenn es um etwaige Liebschaften zum Regisseur und andere Rivalitäten zwischen den Schauspielerinnen geht, die Requisiten nicht an ihrem Platz sind oder vor Aufregung der Textfluss ganz zum Erliegen kommt, gerät der Regisseur in einen Wutanfall nach dem nächsten - und beim Zuschauer bleibt kein Auge trocken. Erst recht nicht, wenn im 2. Akt die Premiere beweist, dass diese Truppe noch länger hätte proben sollen. I

n natura mit den wahren Darstellern hat Bühnenmitglied Marc Gelhart geprobt und somit seine vierte Inszenierung abgeliefert. Das turbulente Bühnenabenteuer mit bravourös gespielten Doppelrollen ist bereits am kommenden Sonntag, 14.2. um 15.30 Uhr und 20 Uhr wieder zu sehen, danach am 21.2. und 21.3. um 20 Uhr, am 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 21.3. um 20 Uhr - jeweils im Stadttheater. Die Agnes-Miegel-Schulen-Vorstellung findet am 20.3. um 17 Uhr statt. Infos: www.theater-am-meer.de

Neue Rundschau vom 10. Februar 2010

"Nix as Kuddelmuddel": Das Stück im Stück

Nächste Vorstellung am Sonntag, dem 14. Februar

Das Theater am Meer begeistert bei seiner neuen Produktion mit Spielfreude und -witz / nächste Vorstellungen am 14. Februar um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

Auch wenn die Arbeit des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ehrenamtlich erfolgt, ist sie doch als semiprofessionell einzustufen. Dafür sorgen nicht zuletzt sorgfältige Vorbereitungen des Spielplans inklusive einer stimmigen und harmonischen Besetzung der Stücke. Auch bei dem neuesten Komödienhit „Nix as Kuddelmuddel" aus der Feder von Jürgen Hörner wartet mit einem spielfreudigen und gewitzten Ensemble auf und veranschaulicht gleichzeitig, wie eine Theaterproduktion in die Hose geht, wenn es mit der Harmonie nicht so weit her ist. Des Rätsels Lösung ist nämlich ein Stück im Stück - Dagmar Grube, Heidi Strowik, Marion Zomerland, Marion Zomerland, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers und Arnold Preuß spielen eine Theatertruppe, die verzweifelt versucht, eine Komödie zur Aufführung zu bringen. So wird der Zuschauer Zeuge einer Generalprobe, die von dem Endziel noch weit entfernt zu sein scheint. Requisiten sind nicht am Platz, weil sie vom Techniker einer anderen Verwendung zugeführt wurden; die Darstellerinnen sind sich wegen ihrer Liebschaften zum Regisseur nicht grün, und die Souffleuse muss sogar für Spezialeffekte auf die Bühne geholt werden. Dass daher die Premiere wie am Schnürchen klappen sollte, bleibt ein Aberglaube - und die Probleme eskalieren zusehends...

Mit „Nix as Kuddelmuddel" liefert Bühnenmit- glied Marc Gelhart seine vierte Inszenierung ab. Der turbulente Schwank ist bereits am kommenden Sonntag, den 14.2. um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater zu sehen. Weitere Vorstellungen dort folgen am 21.2. und 7.3. um jeweils 20 Uhr, am 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 21.3. um 20 Uhr. Die Aufführung in der Agnes-Miegel-Schule findet ausnahmsweise an einem Samstag statt - 20.3. um 17 Uhr. Weitere Infos und Bilder unter www.theater-am-meer.de. MG

Nordwest-Zeitung vom 06. Februar 2010

Kuddelmuddel vor und hinter den Kulissen

THEATER Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven feiert Sonnabend Premiere

LR WILHELMSHAVEN - „Nix as Kuddelmuddel“ in und hinter den Kulissen heißt es an diesem Sonnabend, 6. Februar, beim Theater am Meer in Wilhelmshaven: Dann gibt es satirische Einblicke in die Theaterarbeit. Mit „Nix as Kuddelmuddel“ von Jürgen Hörner präsentiert das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven eine spritzige Komödie, die überspitzt veranschaulicht, was im Theateralltag so alles daneben gehen kann. So wird der Zuschauer Zeuge einer Generalprobe, die vor Pannen nur so strotzt. Doch wer dem Aberglauben traut und nach diesem Proben-Desaster an eine perfekte Premiere glaubt, erlebt eine katastrophale Überraschung – bis schließlich sogar das Bühnenbild aus den Fugen gerät. Die bekannte und beliebte „Komödie in der Komödie“ wird erstmals auch dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert. Inszeniert hat sie das Bühnenmitglied Marc Gelhart. Die Premiere beginnt um 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven.

Wilhelmshavener Zeitung vom 6. Februar 2010

„Nix as Kuddelmuddel” in und hinter den Kulissen heißt es am heutigen Sonnabend beim Theater am Meer. Dann gibt es satirische Einblicke in die Theaterarbeit. Mit „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner präsentiert das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, eine Komödie, die überspitzt veranschaulicht, was im Theateralltag so alles daneben gehen kann. So wird der Zuschauer Zeuge einer Generalprobe, die vor Pannen nur so strotzt. Doch wer dem Aberglauben traut und nach diesem Desaster an eine perfekte Premiere glaubt, erlebt eine katastrophale Überraschung — bis schließlich sogar das Bühnenbild aus den Fugen gerät . . . Die bekannte und beliebte „Komödie in der Komödie" wird erstmals auch dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert. Inszeniert hat sie das Bühnenmitglied Marc Gelhart. Die Premiere findet heute um 20 Uhr im Stadttheater statt.

Wilhelmshavener Zeitung vom 4. Februar 2010/Events der Region

Nix as Kudelmuddel - der Name ist Programm

Was soll ein Regisseur anstellen, wenn sein Ensemble nicht gemeinsam an einem Strang zieht? Die Darstellerinnen kommen sich wegen Stutenbissigkeiten ins Gehege, einer der Spieler muss seine Hemmungen erst mit dem Flachmann bekämpfen, und der Techniker hat rein gar kein künstlerisches Verständnis. Beste Voraussetzungen für eine desaströse Generalprobe, eine noch katastrophalere Premiere - und ein turbulentes Vergnügen für Außenstehende. Denn ab Sonnabend, 6. Februar, gewährt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seiner neuesten Produktion einen satirischen Einblick in die Welt der Theaterschaffenden.

Der Schwank „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner wird dann um 20 Uhr erstmals in Wilhelmshaven aufgeführt. Diese Komödie funktioniert quasi aufzwei Ebenen: Während das Ensemble verzweifelt versucht, einen Tag vor der Premiere alle Widrigkeiten im Ablaufder Generalprobe auszubügeln, lässt sich in weiten Teilen noch die eigentliche Geschichte ihrer Inszenierung erkennen. Hierbei gehtes um die Wahrsagerin Madame Kassandra, die sich mit einem töffeligen Fensterputzer, einem TelekomTechniker und ihrer Putzfrau nebst Freundin herumpla-gen muss. Doch die Probe scheitert schon an kleinen Effekten, so dass selbst die Souffleuse ins Spielgeschehen eingreifen muss. Wer jedoch glaubt, die Premiere könnte gar nicht schlimmer werden, wird auch hier überrascht Weitere Vorstellungen folgen am 14.2.um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 21.2. und Z3. um 20 Uhr,14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am21.3. um 20 Uhr jeweils im Stadttheater.Am 20.3. um 17 Uhr präsentiert das The-ater am Meer „Nixas Kuddelmuddel" in der Agnes-Miegel-Schule.

Neue Rundschau vom 03. Februar 2010

„Nix as Kuddelmuddel” in und hinter den Kulissen

Ab 6. Februar gewährt das Theater am Meer einen satirischen Einblick in die Theaterarbeit

Theaterbesuche, stechen jeden Spielfilm aus — der Zuschauer ist ganz dicht dabei, und gegen die Spannung einer live stattfindenden Vorstellung kommt ein geschnittener Film aus der Konserve nicht an. Zu groß könnte doch das Risiko sein, dass etwas schief ginge, doch dank intensiver Proben reduzieren Regisseur und Darsteller die Wahrscheinlichkeit auf ein Minimum. Mit „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner präsentiert das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nun eine Komödie, die überspitzt veranschaulicht, was sonst alles  daneben gehen könnte.

Zwar gibt sich der Regisseur (Nicolas C. Ducci) alle erdenkliche Mühe, auch sein Bühnenensemble zu einer gewissen Professionalität zu dressieren, doch Rollenneid und Eifersüchteleien unter den Darstellerinnen Tilda (Heidi Strowik), Gitti (Marion Zomerland) und Jolanthe (Dagmar Grube) strapazieren sein ohnehin schon schwaches Nervenkostüm. Zudem muss er selbst auch mitwirken, was die Aufgabe der Spielleitung zusehends erschwert. Sein einziger männlicher Mitstreiter Fred (Arnold Preuß), der sein Lampenfieber mit Schnaps zu ertränken versucht, bedarf ebenfalls besonderer Zuwendung der aufmerksamen Souffleuse Lilli (Meike Zomerland), während Techniker Erich (Ingo Folkers) mit stoischer Ruhe, aber fehlender Pfiffigkeit weitere Hindernisse in den Weg baut.

So wird der Zuschauer Zeuge einer Generalprobe, die vor Pannen nur so strotzt. Die Geschichte um die Wahrsagerin Madame Kassandra und ihrer Putzfrau, die ihrer Freundin eine Sitzung verschafft, um dunkle Geheimnisse des Gatten aufzudecken, leidet unter mangelnder Textsicherheit und Konzentration. Die Requisiten befinden sich nicht an ihrem Platz, und auch die Spezialeffekte sind mangels Vorbereitung zum Scheitern verurteilt, so dass sogar die scheue Souffleuse aus ihren Kasten geholt werden muss. Doch wer dem Aberglauben traut und nach diesem Desaster an eine perfekte Premiere glaubt, erlebt eine katastrophale Überraschung — bis schließlich sogardas Bühnenbild aus den Fugen gerät...

Der satirische Schwank „Nix as Kuddelmuddel" erfreut sich seit Jahren großen Erfolges an unzähligen Bühnen, nimmt es doch das Theater und seine Schaffenden auf liebenswerte Weise auf die Schippe. Nun wird die „Komödie in der Komödie" erstmals auch dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert und von Bühnenmitglied Marc Gelhart inszeniert, der in den vergangenen Spielzeiten seine Regie-Erfahrungen bereits mit turbulenten Boulevardkomödien sammeln durfte. Die Premiere findet am 6. Februar um 20 Uhr im Stadttheater statt. Weitere Vorstellungen folgen am 14. Februar um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 21. Februar um 20 Uhr, 7. März um 20 Uhr, 14. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr und 21. März um 20 Uhr. Am 20. März um 17 Uhr wird „Nix as Kuddelmuddel" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule präsentiert. Weitere Informationen unter www.theater-am-meer.de.    MG

Wilhelmshaven, 2. Februar 2010

Fotos von der 1. Hauptprobe "Nix as Kuddelmuddel"

Frau Säuberlich (Marion Zomerland) ist eine seltsame Putzhilfe bei Madame Kassandra (Dagmar Grube)

Natürlich (?) klappt es mal wieder bei der Generalprobe nicht: Die Schauspielerinnen Gitti (Marion Zomerland) und Jolanthe genannt Joli (Dagmar Grube) streiten sich mit / um den Regisseur (Nicolas C. Ducci)

Solange das Techtelmechtel mit Joli und dem Regisseur dauert, verspeist Gitte erst einmal eine Banane.

Der Mann von der Telekom, Werner Buchfink (Arnold Preuß), der gegenüber Madame Kassandra (Dagmar Grube) bestreitet, für den strengen Geruch verantwortlich zu sein. Beobachter ist außen der Fensterputzer (Nicolas C. Ducci).

Wie es kommen kann, die Generalprobe wird wieder unterbrochen, weil Techniker Erich (Ingo Folkers) auf die Bühne musste, darum tobt der Regisseur (Nicolas C. Ducci) und Fred (Arnold Preuß) macht erst einmal Pause. Auch Jolanthe (Dagmar Grube) steigt natürlich aus.

Als nun auch noch Tilda (Heidi Strowik) nicht inszenierungsgemäß auf die Bühne kommt, steht der Regisseur  (Nicolas C. Ducci) noch mehr unter Strom.

Frau Säuberlich (Marion Zomerland) will das Telefonat nicht mehr weiterführen, ihr Mann ist dran. Frau Buchfink (Heidi Strowik) soll übernehmen.

Die Beschwörungsszene: Frau Säuberlich (Marion Zomerland), Madame Kassandra (Dagmar Grube) und Frau Buchfink (Heidi Strowik) sind hochkonzentriert.

Als nun auch noch die Souffleuse Lili (Meike Zomerland) unter den Tisch muss, ist es um die Konzentration geschehen. Nun machen Gitti (Marion Zomerland) und Tilda (Heidi Strowik) erst mal eine kleine Nachpause.

Wieder in der Szene wird es am Ende des Stückes hochdramatisch - Frau Säuberlich (Marion Zomerland) und Frau Buchfink (Heidi Strowik) geraten in den Clinch.

Die Schlussszene anlässlich der Generalprobe (v.l. Arnold Preuß, Marion Zomerland, Dagmar Grube, Heidi Rausch, Nicolas C. Ducci)

Aber, aber, was macht der Techniker Erich (Ingo Folkers)  bei der Premiere auf der Bühne. Frau Säuberlich (Marion Zomerland) muss für "saubere" Verhältnisse sorgen.

Kassandra (Dagmar Grube) und Buchfink (Arnold Preuß) kämpfen mit Verklemmungen (die Tischdecke ist eingeklemmt). Souffleuse Lili (Meike Zomerland) ist entsetzt und verzweifelt zugleich.

Frau Buchfink (Heidi Strowik) und Frau Säuberlich (Marion Zomerland) bitten Madame Kassandra (Dagmar Grube) um eine Science.

Was ist denn mit der Kleidung von Frau Buchfink (Heidi Strowik), Frau Säuberlich (Marion Zomerland) versucht zu retten, was zu retten ist.

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland vom 1.02.2010 2/2010

Nix as Kuddelmuddel

Stadttheater Wilhelmshaven, Sonnabend, 6. Februar, 20 Uhr: Premiere — „Nix as Kuddelmuddel" das „Theater am Meer" präsentiert eine Wilhelmshavener Erstaufführung. Eine Komödie. Eine Farce. Ein Schwank, der auf zwei Ebenen funktioniert. Der Zuschauer sieht zunächst die Generalprobe einer Boulevardkomödie um die Wahrsagerin Madame Kassandra und ihre Probleme mit Kundinnen, mit ihrer Haushälterin, mit dem Mann von der Telekom und mit dem Fensterputzer. Aber noch läuft das Stück nicht. Die Generalprobe geht gründlich „in die Hose". Der Regisseur ist verzweifelt: Wie soll die Premiere am nächsten Tag laufen? — Genau diese Premiere zeigt der zweite Akt: Denn es kommt alles noch viel schlimmer! Die Souffleuse wird unter dem Tisch sichtbar, die private Eifersucht der Hauptdarstellerin ändert den gesamten Ablauf, ein Darsteller ist total betrunken ... und schließlich bleibt nicht mal die Kulisse stehen. Außerdem: Am 14. Februar um 15.30 Uhr sowie am 14. und 21. Februar um 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven.