Das Ensemble

Keen Utkamen mit't Inkamen

Wiederaufführung des Niederdeutschen Klassikers

Keen Utkamen mit't Inkamen


Lustspiel von Fritz Wempner

Regie und Bühne: Elke Münch a.G.

Premiere am 21. Januar 2017, Theater am Meer, Kieler Straße 63

Inhalt

Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist mit Reichtum nicht gerade gesegnet, es ist einfach "Keen Utkamen mit dat Inkamen". Doch anstatt darüber zu verzweifeln, muss man eben einfach aus der Not eine Tugend machen: Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt und so die eher kärgliche Rente ein wenig aufbessert. Problematisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte. Dennoch wird zunächst einmal eine Annonce aufgegeben.

Doch wie es das Schicksal so will, als August seine obligatorische Streiterei mit der boshaften Nachbarin Sprott hat, fällt im Eifer des Gefechts aus Versehen ein Blumentopf vom Balkon. Kurze Zeit darauf meldet sich die von dem Wurfgeschoss getroffene junge Sekretärin Lisa bei August, die darüber hinaus ganz zufällig ein Zimmer sucht. Doch auch Ida war in der Zwischenzeit nicht untätig und hat den jungen Lkw-Fahrer Klaus als Untermieter aufgenommen. Die gute Stube ist doppelt vermietet und dies sorgt beim Wiedersehen des immer noch aktuellen Klassikers für reizvolle Verwicklungen und köstliche Unterhaltung des Publikums.

Rechte: Theaterverlag Mahnke, Verden (Aller)

Ensemble

auf der Bühne
August Bodendiek, Rentner - Wolfgang Watty
Ida Bodendiek, seine Frau - Helga Lauermann
Helmut Jäger, Obst- und Gemüsegroßhändler - Harald Schmidt
Klaus, sein Sohn - Rune Opitz
Gerry Franzen, später Frau Jäger - Edith Schlette
Lisa, ihre Tochter - Lena Schmidt
Fide Sprott, Nachbar von Bodendieks und Rentner - Clemens Otte a.G.
Frau Bollmann, Frau von Lisas Chef - Sandra Krüger
Paula Sprott - Roswitha Wunderlich

hinter der Bühne
Bühnenbildbau - Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler - Thomas Marschner
Beleuchtung - Marco Norden, Harald Schmidt
Requisiten - Monika Eilers, Barbara Spengler
Maske, Perücken - Merle Ennen, Annika Gärtner
Haustechnik - Ingo Heuer, Werner Dörnath
Souffleuse - Roswitha Wunderlich
Inspizientin - Diana Westerholt

PRESSEMELDUNGEN

WILHELMSHAVENER ZEITUNG  16.2.2017 | Events in der Region

„Keen Utkamen mit't Inkamen”

Zimmerdoppelvermietung kommt im Theater am Meer gut an

Das von Berufsregisseurin Elke Münch einstudierte Lustspiel führt den Besucher in die 1950er-Jahre. Das deutsche Wirtschaftswunder ist beim kinderlosen Rentnerehepaar Ida und August Bodendiek noch nicht angekommen. Bei ihnen muss der Groschen dreimal umgedreht werden. Es ist „Keen Utkamen mit dat Inkamen". Die Überlegung, das freie Zimmer unter zu vermieten, wird in die Tat umgesetzt. Doch zufällig vermieten die Eheleute das Zimmer unabhängig voneinander. Sie an einen „Jungkerl" und er an eine „söte Deern".

Da beide nicht zurückziehen wollen, wird das Zimmer kurzerhand doppelt vermietet, mit den entsprechenden Kalamitäten, die daraus entstehen und das Publikum prächtig unterhalten.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. Februar 2017

Weitere Vorstellungen für Theaterstück

KULTUR „Keen Utkamen mit dat Inkamen" lockt Besucher ins Theater am Meer

Lisa Franzen (Lena Schmidt) und Klaus Jäger (Rune Opitz) bewohnen gleichzeitig ein Zimmer. Anfangs ohne jedoch voneinander zu wissen - er schläft tags und sie nachts. FOTO: PREUSS/P

WILHELMSHAVEN/UBD - Das Theater am Meer, Kieler Straße 63, zeigt derzeit den Klassiker „Keen Utkamen mit dat Inkamen" und lockt damit zahlreiche Theaterfans an. Die Nachfrage an den Vorstellungen des Lustspielklassikers ist so groß, dass man nun drei weitere Termine angesetzt hat. So haben interessierte Theaterfans auch am Freitag, 24. Februar, Sonnabend, 25. Februar, und Sonntag, 26. Februar, die Möglichkeit, den Klassiker von Fritz Wempner zu genießen. Berufsregisseurin Elke Münch führt die Besucher in die frühen 1950er-Jahre.

Die Nachkriegszeit und das Deutsche Wirtschaftswunder prägen die Zeit, so auch das kinderlose Rentnerehepaar Ida und August Bodendiek. Da bei ihnen der Groschen dreimal umgedreht wird, ist so recht „keen Utkamen mit dat Inkamen". Kurzerhand überlegt man das freie Zimmer zu vermieten - und das Unglück nimmt seinen Lauf.

NEUE RUNDSCHAU vom 8. Februar 2017

Drei Zusatzvorstellungen

Lisa Franzen (Lena Schmidt) und Klaus Jäger (Rune Opitz) bewohnen gleichzeitig ein Zimmer. – Foto: TaM

Mit der Ansetzung des Volkstheater-Klassikers „Keen Utkamen mit’t Inkamen“ haben die Leiter des Theaters am Meer, Marion Zomerland und Arnold Preuß, wieder einmal den richtigen Riecher gehabt. Der nostalgische Rückblick auf die gute alte Ohnsorg-Fernsehzeit lockt zurzeit viele alte und neue Theaterfans in die Vorstellungen des beliebten Lustspielklassikers von Altmeister Fritz Wempner im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63. Die ungebremste Nachfrage kann nun durch drei weitere Vorstellungen im freien Verkauf befriedigt werden. Die unterhaltsame Geschichte um die Doppelvermietung eines Zimmers kann neben den bisher geplanten Vorstellungen auch noch am Freitag, 24. Februar; Sonnabend, 25. Februar und Sonntag, 26. Februar, jeweils um 20 Uhr genossen werden.

WILHELMSHAVEN, 5. Februar 2017

Zimmerdoppelvermietung kommt gut an

Theater am Meer mit drei Zusatzvorstellungen für Klassiker „Keen Utkamen mit‘t Inkamen“

Lisa Franzen (Lena Schmidt) und Klaus Jäger (Rune Opitz) bewohnen gleichzeitig ein Zimmer beim Rentnerpaar Bodendiek, ohne jedoch voneinander zu wissen, denn er schläft tags und sie nachts.
– Foto: Theater am Meer/Preuß

WILHELMSHAVEN – Mit der Ansetzung des Volkstheater-Klassikers „Keen Utkamen mit’t Inkamen“ haben die Leiter des Theaters am Meer, Marion Zomerland und Arnold Preuß, wieder einmal den richtigen Riecher gehabt. Der nostalgische Rückblick auf die gute alte Ohnsorg-Fernsehzeit lockt zurzeit viele alte und neue Theaterfans in die Vorstellungen des beliebten Lustspielklassikers von Altmeister Fritz Wempner im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63. Die ungebremste Nachfrage kann nun durch drei weitere Vorstellungen im freien Verkauf befriedigt werden. Die unterhaltsame Geschichte um die Doppelvermietung eines Zimmers kann neben den bisher geplanten Vorstellungen auch noch am Freitag, 24. Februar; Sonnabend, 25. Februar und Sonntag, 26. Februar, jeweils um 20 Uhr genossen werden.

Das von Berufsregisseurin Elke Münch einstudierte Lustspiel führt den Besucher in die frühen 50er Jahre. In die Nachkriegszeit also, in der das Deutsche Wirtschaftswunder um sich griff. Allerdings nicht so beim kinderlosen Rentnerehepaar Ida und August Bodendiek. Bei ihnen muss jeder Groschen dreimal umdreht werden, denn es ist so recht "Keen Utkamen mit dat Inkamen“. Die Überlegung, das freie Zimmer unter zu vermieten, wird in die Tat umgesetzt, doch zufällig vermieten die Eheleute das Zimmer unabhängig voneinander. Sie an einen „Jungkerl“ und er an eine „söte Deern“. Da beide nicht zurückziehen wollen, wird das Zimmer kurzerhand doppelt vermietet, mit den entsprechenden Kalamitäten, die daraus entstehen und das Publikum prächtig unterhalten.

Die nächsten Termine - zu allen Vorstellungen auch freier Verkauf -
Samstag, 11.02.2017, 20:00 Uhr, Abo F
Sonntag, 12.02.2017, 15:30 Uhr, Vorstellung für Banter Kirchengemeinde
Sonntag, 12.02.2017, 20:00 Uhr, Abo G
Mittwoch, 15.02.2017, 20:00 Uhr, Abo C
Samstag, 18.02.2017, 20:00 Uhr, Abo H
Sonntag, 19.02.2017, 15:30 Uhr, Abo N3
Sonntag, 19.02.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 24.02.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf – neu -
Samstag, 25.02.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf – neu -
Sonntag, 26.02.2017, 15:30 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 26.02.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf – neu -

NEUE RUNDSCHAU vom 01. Februar 2017

THEATER AM MEER: Zu einer...

Eine Szene aus "Keen Utkamen mit't Inkamen" (v.l. Clemens Otte, Wolfgang Watty, Helga Lauermann, Lena Schmidt, Harald Schmidt und Edith Schlette). FOTO: THEATER AM MEER

...Sondervorstellung der Komödie „Keen Utkamen mit dat Inkamen" lädt die Kirchengemeinde Bant am Sonntag, dem 12. Februar, um 15.30 Uhr ins Theater am Meer, Kieler Straße 63, ein.

Nicht für Jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist mit Reichtum nicht gerade gesegnet. Doch anstatt darüber zu verzweifeln, muss man eben einfach aus der Not eine Tugend machen: Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt und so die eher kärgliche Rente ein wenig aufbessert. Problematisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte...

Die Vorstellung steht allen Interessierten offen. Karten gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro, Werftstr. 75.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 29. Januar 2017

„Keen Utkamen mit dat Inkamen”

Sondervorstellung Theater am Meer

Zu einer Sondervorstellung der Komödie „Keen Utkamen mit dat Inkamen" lädt die Kirchengemeinde Bant am Sonntag ein. - Foto: TM

Wilhelmshaven. (gms) Zu einer Sondervorstellung der Komödie „Keen Utkamen mit dat Inkamen" lädt die Kirchengemeinde Bant am Sonntag, dem 12.02., um 15.30 Uhr ins Theater am Meer, Kieler Str. 63, ein.

Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist mit Reichtum nicht gerade gesegnet, es ist einfach. Doch anstatt darüber zu verzweifeln,  muss man eben einfach aus der Not eine Tugend machen: Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt und so die eher kärgliche Rente ein wenig aufbessert. Problematisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte...

Die Vorstellung steht allen Interessierten offen. Karten gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro, Werftstr. 75.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Januar 2017

Vorstellung für Banter Kirche

NIEDERDEUTSCHE „Keen Utkamen mit dat Inkamen"

August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann). FOTO: THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN/SG — Zu einer Sondervorstellung der Komödie „Keen Utkamen mit dat Inkamen" der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer" lädt die Kirchengemeinde Bant für Sonntag, 12. Februar, um 15.30 Uhr ins Theater am Meer, Kieler Straße 63, ein.

Im Stück geht es hoch her: Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist mit Reichtum nicht gerade gesegnet. Doch anstatt darüber zu verzweifeln, muss man eben einfach aus der Not eine Tugend machen: Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt und so die eher kärgliche Rente ein wenig aufbessert. Problematisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte.

Die Vorstellung steht allen Interessierten offen. Karten gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro, Werftstr. 75.
@ Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.banterkirche.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 24. Januar 2017

Klassiker flott und witzig neu aufgelegt

THEATER Gelungene Premiere — Niederdeutsche Bühne präsentiert altbekannte Komödie mit viel Charme

August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann) müssen aufpassen, um nicht aufzufliegen. Damit ihre zwei Untermieter nichts voneinander merken, muss auch die Bettwäsche farblich passend sein. - BILD: DIETMAR BÖKHAUS

Publikum erlebt mit „Keen Utkamen mit dat Inkamen" einen kurzweiligen Abend im Theater am Meer.

WILHELMSHAVEN/BOE — Unter der Regie von Elke Münch haben die Schauspieler des Theaters am Meer wieder mal ihre Höchstform gefunden. Unterhaltsam und mit viel Witz feierten sie mit dem immer aktuellen Klassiker „Keen Utkamen mit dat Inkamen" am Samstag Premiere auf der Bühne des kleinen Zimmertheaters. Damit bescherten sie dem verwöhntem Publikum wieder einen kurzweiligen Abend.

Das Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann) hat so seine Probleme, denn wer kommt schon mit dem Geld aus, das reinkommt? Beide sind nicht gerade mit Reichtum gesegnet, und das Wirtschaftswunder ist bei ihnen nicht angekommen. Also machen sie sich so ihre Gedanken, wie sie an Geld kommen könnten. Man müsste auf besonders originelle Weise die Rente aufbessern, sinniert August Bodendiek und hat auch gleich die zündende Idee: Ein Logiergast müsse her. Gattin Ida stimmt  zu, doch sie hätte gerne einen jungen Mann als Untermieter. „Nein, das muss schon eine junge Deern sein", gibt August zur Antwort.

So kommt, was kommen muss: Die Stube wird versehentlich doppelt vermietet. Tagsüber schläft der Fernfahrer Klaus Jäger (Rune Opitz) im Zimmer, und nachts bewohnt die junge Lisa Franzen (Lena Schmidt) die Stube. Sie beide sind von zu Hause weggelaufen, weil Lisas Mutter Gerry Franzen (Edith Schlette) Klaus' Vater, den Obst- und Gemüsehändler Helmut Jäger (Harald Schmidt), heiraten will. Ein heilloses Durcheinander beginnt, dann schließlich darf keiner der beiden Gäste etwas vom jeweiligen anderen erfahren. Also muss das rote gegen das blaue Bettzeug getauscht werden, und auch Zahncreme und Pyjama dürfen die Bodendieks beim Zimmerumräumen nicht vergessen. Eine schwere Aufgabe, um nicht aufzufliegen.

Es geht auch eine Zeit lang gut, bis Lisa einen Manschettenknopf findet und Tabak-qualm riecht. Doch sie vermutet Opa Bodendiek dahinter. Auch Klausentgeht der süße Parfümduft nicht. „Irgendetwas stimmt hier nicht", murmelt er leise vor sich hin. Auch die Nachbarin Paula Sprott (Roswitha Wunderlich), die hinter der Bühne agiert  und nur vom Balkon zu hören ist, bekommt etwas von dem doppelt vermieteten Zimmer mit und plärrt lautstark heraus, was sie davon hält. Die Rolle der Nachbarin ist für das Stück hervorragend, da das Gekeife, mit dem sie ihre Nachbarn wieder und wieder nervt, unterhaltsam ist und die Zuschauer stets zu spontanem Applaus animiert.

Doch damit nicht genug, ihr Ehemann Fide Sprott (Clemens Otte) steht unter ihrem Pantoffel und ist auf ihr Anweisen immer wieder bei August Bodendiek vorstellig. „Dass man mit meiner Gattin nicht so umgeht, will ich ihnen mal sagen", sagt Fide Sprott und denkt hinterrücks: „Wie werde ich diese ,Olsch los?" Auch die nervige und eifersüchtige Ehefrau von Lisas Chef, Frau Bollman (Sandra Krüger), gibt ihren Senf dazu. Mit dem gemeinsamen Auftritt Helmut Jägers und seiner frisch angetrauten Gattin Gerry kommt es aber doch zum Happy End, wenn auch zu einem etwas hektischen.

Mit dieser Premiere zeigten die Darsteller des Theaters am Meer, dass man aus einem Uraltklassiker, den die Zuschauer noch aus der guten alten Ohnsorg-Theater-Zeit kennen, einen Hit machen kann. Mit Clemens Otte als Gast, der dem Fide Sprott Leben einhauchte, kam noch mehr Farbe auf die Bühne, als ohnehin schon. Szenenapplaus und stehender Beifall waren der Lohn für eine sehr gelungene Premiere.
@ Weitere Aufführungstermine und mehr Informationen unter www.theater.am-meer.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Januar 2017

Bewährten Schwank temporeich gespielt

THEATER Niederdeutsche Bühne führt Komödien-Klassiker mit viel Witz auf

August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann) vermieten ihre Kammer
unter — versehentlich gleichzeitig an eine junge Dame und einen jungen Herrn.  - FOTO: TaM, PREUß

VON HARTMUT SIEFKEN

WILHELMSHAVEN — Wer einen fröhlichen Abend erleben möchte, der ist mit der Komödie „Keen Utkamen mit't Inkamen" von Fritz Wempner gut bedient. Sie zählt mittlerweile zu den Klassikern des niederdeutschen Theaters und ist jetzt vom Theater am Meer neu inszeniert worden. Unter Regie von Elke Münch feierte das Stück am Sonnabend eine viel beklatschte Premiere. Das Stück lebt vom schlagfertigen Dialog, von Mimik und gelegentlichem Tempo, vom Rein und Raus und dem bisschen heillosen Durcheinander, das es braucht, damit die gewollten Verwechslungen zustande kommen.

Das Rentner-Ehepaar August und Ida Bodendiek (gespielt von Wolfgang Watty und Helga Lauermann) wollen mit Untervermietung ihrer Schlafstube ihr karges Einkommen aufbessern und vermieten die Bettstatt versehentlich gleich zweimal: an Lisa Franzen (Lena Schmidt) und Klaus Jäger (Rune Opitz). Zufällig nehmen die jungen Leute beide Reißaus vor ihren verwitweten Eltern, dem Obstgroßhändler Helmut Jäger (Harald Schmidt) und Gerry Franzen (Edith Schlette). Nachbar Fide Sprott (Clemens Otte), sein angetrauter Hausdrache Paula (aus dem „Off' Roswitha Wunderlich) und Frau Bollmann (Sandra Krüger), die quasselige Frau von Lisas Chef, geben ihren Senf zu den Verwicklungen hinzu, die natürlich zum Schluss in Wohlgefallen aufgelöst werden.

Bis dahin fliegen Blumentöpfe und „rotte Appelsinen" rauf und runter vom Balkon, werden zwei Sonntagshüte massakriert und rot und blau karierte Bettwäsche im Geheimkommando ausgetauscht, damit der Tag- und die Nachtschläferin den Schichtwechsel auf der doppelt vermieteten Matratze nicht bemerken.

Auch wenn man als Fernseh-Verwöhnter stets das Ohnsorg-Theater vor Augen hat und unwillkürlich als Elle anlegt, darf man den Schauspielern der niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven ein Lob aussprechen: Der kleine Unterschied war nicht der Rede wert. Es gab keine peinlichen Hänger, der Spielfluss war flott, die Pointen saßen, un Plattdütsch kunn'n se ok. Moiet 0llnborger Platt, dat mookte Spoaß bi'n Tolüstern.

Wolfgang Watty spielte als August Bodendiek eine Paraderolle, köstlich im Zusammenspiel mit Clemens Otte als Nachbar Fide, der von seiner Paula stets aufs Neue zum Jagen gescheucht wurde und im „dunen Kopp" den Spieß gegen „sine Olsch" umdrehte.

An und hinter den Kulissen beteiligt waren Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs (Bühnenbau), Thomas Marschner (Bühnenmaler), Marco Norden und Harald Schmidt (Beleuchtung), Diana Westerholt (Inspizientin), Roswitha Wunderlich (Souffleuse), Monika Eilers und Barbara Spengler (Requisiten), Merle Ennen und Annika Gärtner (Maske) sowie Ingo Heuer und Werner Dörnath (Hausmeister).

Das Stück wird bis Ende Februar an den Wochenenden sowie am Mittwoch, 15. Februar aufgeführt.
@ Mehr Informationen unter www.theater-am-meer.de

WILHELMSHAVEN | 20. Januar 2017

"Keen Utkamen mit't Inkamen" - Fotos von der 1. Hauptprobe

Gemütlich Frühstücken auf dem Balkon, eine Freude für August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann)

Schlecht, wenn dabei ein Blumentopf auf die Straße fällt und ein junges Mädchen in die Wohnung schneit: Lisa Franzen (Lena Schmidt)

Es schneit aber auch ein junger Mann ins Haus, Klaus Jäger (Rune Opitz), sehr zur Freude von Ida.

Ziemlich oft schneit auch Nachbar Fide Sprott (Clemens Otte) in die Wohnung, um dem Nachbarn Bodendiek mal ordentlich die Meinung zu sagen, gegen eine leckere Zigarre als "Schmerzmittel", denn er kommt nicht dem eigenen Triebe folgend, sondern "höherer" Gewalt.

Wie nun mit der Tatsache umgehen, das August und Ida jeder das freie Zimmer vermietet haben?

August ist jedenfalls glücklich mit "seiner" Eroberung...

...allerdings macht der ständige Schichtwechsel viel Arbeit und Stress für die beiden Bodendieks...

Es bleibt natürlich nicht aus, dass sich die beiden "Zimmerdoppelnutzer" irgendwann einmal in der Wohnung treffen....

...und Frau Bollmann (Sandra Krüger) macht das Leben für die beiden jungen Leute nicht einfacher, denn nun müssen sie auch noch ein Ehepaar spielen...

... eine durchtanzte Nacht bei der Betriebsfeier bringt die beiden näher...

...und Klaus fühlt sich am Ziel seiner Träume...

... auch Vadder Bodendiek kann sich mit Klaus anfreunden...

... alles könnte so schön sein, wenn nicht der Vater von Klaus Jäger (Harald Schmidt) auftauchen würde...

... der ausgerechnet mit der Mutter von Lisa (Edith Schlette) die Ehe eingegangen ist...

... auch die Probleme mit der Nachbarfamilie Sprott nehmen drastisch zu, wobei eine weggeworfene Apfelsine eine wesentliche Rolle spielt und Fide mal wieder Zigarren verteilen muss...

... es bleibt nicht aus, die Doppelvermietung fliegt auf, der Kuppelparagraph, oh je, nun sitzen Bodendieks ganz schön in der Patsche...

Fide Sprott würde ja gerne helfen, wenn man ihn denn zu Wort kommen lassen würde...

... auch bei Klaus und Lisa kommt ans Tageslicht, dass beide eine gemeinsame Geschichte in das doppelvermietete Zimmer geführt hat...

.... ob und wie sich das ganze Tohuwabohu zum Guten klärt, soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn die Aufklärung dazu gibt es nur im "Theater am Meer"...

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. Januar 2017

EVENTS in der REGION: „Keen Utkamenmit't Inkamen”

Am Sonnabend, 21. Januar feiert das Theater am Meer seine dritte Premiere der laufenden Spielzeit. Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder im „Nierentischdeutschland" automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist von einer auskömmlichen Rente weit entfernt, im Gegenteil, denn es ist einfach „Kein Auskommen mit dem Einkommen". Doch statt zu verzweifeln, muss aus der Not eine Tugend gemacht werden. Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt. Problematisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte. Dennoch wird zunächst einmal eine Annonce aufgegeben.

NEUE RUNDSCHAU vom 18. Januar 2017

THEATER AM MEER: Not macht erfinderisch

Premiere des Klassikers „Keen Utkamen mit‘t Inkamen“

August Bodendiek (Wolfgang Watty) ist „seiner“ Untermieterin Lisa Franzen (Lena Schmidt) gerne beim Anziehen der Pumps behilflich.
– Foto: Theater am Meer/Preuß

Einmal in der Spielzeit wird am Theater am Meer die Nostalgie großgeschrieben. Nämlich dann, wenn ein Klassiker des Niederdeutschen Volkstheaters aus de 1950er/60er Jahren auf dem Spielplan steht. Am Sonnabend, dem 21. Januar 2017, um 20 Uhr, präsentiert das Amateurensemble im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63 den beliebten Komödienklassiker von Altmeister Fritz Wempner „Keen Utkamen mit dat Inkamen“.

Die Geschichte um ein doppelt vermietetes Zimmer wurde im Dezember 1956 im Niederdeutschen Theater Bremen uraufgeführt. Die Komödie entwickelte sich für den Flensburger Fritz Wempner schnell zu einem großen Erfolg im In- und Ausland. Das Stück wurde nicht nur in Niederdeutsch, sondern auch auf Hochdeutsch, Schweizerdeutsch und Niederländisch gespielt. Die erste Fernsehübertragung fand im Juni 1957 statt. Mit von der Partie waren die Ohnsorg-Stars Hilde Sicks, Otto Lüthje und Ernst Grabbe.

Das Theater am Meer bringt die immer wieder junge Komödie nach Inszenierungen in den Spielzeiten 1956/57, 1969/70 und 1991/92 nun zum vierten Mal zur Aufführung. Die Themen des Stückes wie „geringe Rente“ und „knapper Wohnraum“ sind zwar zeitlos, dennoch hat sich Berufsregisseurin Elke Münch entschlossen, das Stück so auf die Bühne zu bringen, wie es sich in den 1950er Jahren in die Herzen der Freunde des Niederdeutschen Theaters gespielt hat. Die bestens bewährte Bühnenausstattungs-Mannschaft (Bühnenbau, Bühnenmaler, Requisite, Kostüme und Maske) des Theaters am Meer wird daher das Stück auch optisch in die 50er Jahre versetzen.

Worum geht es in „Keen Utkamen mit‘t Inkamen“? Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland der 1950er Jahre automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek beispielsweise muss jeden Groschen dreimal umdrehen und oft ist bei ihnen Schmalhans Küchenmeister. Es ist so recht "kein Auskommen mit dem Einkommen". Daher fällt der Plan, das eine freie Zimmer per Annonce unter zu vermieten, um damit regelmäßig die eher kärgliche Rente ein wenig aufzubessern, bei den Bodenkieks auf fruchtbaren Boden. Problematisch ist nur, dass sie einen „Jungkerl“ als Untermieter bevorzugt, während er lieber eine „Deern“ hätte.

Das Schicksal hilft bei dieser Frage nach, denn als August seinen obligatorischen Streit mit der boshaften Nachbarin Paula Sprott austrägt, fällt im Eifer des Gefechts versehentlich ein Blumentopf vom Balkon. Kurze Zeit darauf meldet sich die vom Wurfgeschoss getroffene junge Sekretärin Lisa Franzen, die ganz zufällig auf der Suche nach einer Bleibe ist. Da sieht August sich bereits am Ziel seiner Wünsche. Doch auch Ida war nicht untätig und hat dem jungen Lkw-Fahrer Klaus Jäger das Zimmer vermietet. Die gute Stube ist also doppelt vergeben und führt nicht nur zu doppelten Einnahmen, sondern sorgt mit der Nutzung „morgens Klaus und abends Lisa“ einerseits für ein atemloses Durcheinander im eher beschaulichen Rentnerleben der Bodendieks, andererseits aber für reizvolle Verwicklungen und köstliche Unterhaltung des Publikums.

Karten gibt es im Theaterbüro, Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Kieler Straße 63, 26382 Wilhelmshaven, Telefon: 04421/777749.

GUTEN MORGEN Sonntag | 15. Januar 2017

Nostalgie wird großgeschrieben wenn der Klassiker kommt

THEATER AM MEER-Premiere: "Keen Utkamen mit't Inkamen" oder: Not macht erfinderisch

August Bodendiek (Wolfgang Watty) ist „seiner“ Untermieterin Lisa Franzen (Lena Schmidt) gerne beim Anziehen der Pumps behilflich.
– Foto: TaM/Preuß

Wilhelmshaven. (nut/gms) Einmal in der Spielzeit wird am "Theater am Meer" die Nostalgie großgeschrieben. Nämlich dann, wenn ein Klassiker des Niederdeutschen Volkstheaters aus de 1950er/60er Jahren auf dem Spielplan steht. Am Sonnabend, dem 21. Januar, um 20 Uhr, präsentiert das Amateurensemble im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63 den beliebten Komödienklassiker von Altmeister Fritz Wempner „Keen Utkamen mit dat Inkamen“.

Die Geschichte um ein doppelt vermietetes Zimmer wurde im Dezember 1956 im Niederdeutschen Theater Bremen uraufgeführt. Die Komödie entwickelte sich für den Flensburger Fritz Wempner schnell zu einem großen Erfolg im In- und Ausland. Das Stück wurde nicht nur in Niederdeutsch, sondern auch auf Hochdeutsch, Schweizerdeutsch und Niederländisch gespielt. Die erste Fernsehübertragung fand im Juni 1957 statt. Mit von der Partie waren die Ohnsorg-Stars Hilde Sicks, Otto Lüthje und Ernst Grabbe.

Das "Theater am Meer" bringt die immer wieder junge Komödie nach Inszenierungen in den Spielzeiten 1956/57, 1969/70 und 1991/92 nun zum vierten Mal zur Aufführung. Die Themen des Stückes wie „geringe Rente“ und „knapper Wohnraum“ sind zwar zeitlos, dennoch hat sich Berufsregisseurin Elke Münch entschlossen, das Stück so auf die Bühne zu bringen, wie es sich in den 1950er Jahren in die Herzen der Freunde des Niederdeutschen Theaters gespielt hat. Die bestens bewährte Bühnenausstattungs-Mannschaft (Bühnenbau, Bühnenmaler, Requisite, Kostüme und Maske) des Theaters am Meer wird daher das Stück auch optisch in die 50er Jahre versetzen.

Worum geht es in „Keen Utkamen mit‘t Inkamen“? Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland der 1950er Jahre automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek beispielsweise muss jeden Groschen dreimal umdrehen und oft ist bei ihnen Schmalhans Küchenmeister. Es ist so recht "kein Auskommen mit dem Einkommen". Daher fällt der Plan, das eine freie Zimmer per Annonce unter zu vermieten, um damit regelmäßig die eher kärgliche Rente ein wenig aufzubessern, bei den Bodenkieks auf fruchtbaren Boden. Problematisch ist nur, dass sie einen „Jungkerl“ als Untermieter bevorzugt, während er lieber eine „Deern“ hätte.

Das Schicksal hilft bei dieser Frage nach, denn als August seinen obligatorischen Streit mit der boshaften Nachbarin Paula Sprott austrägt, fällt im Eifer des Gefechts versehentlich ein Blumentopf vom Balkon. Kurze Zeit darauf meldet sich die vom Wurfgeschoss getroffene junge Sekretärin Lisa Franzen, die ganz zufällig auf der Suche nach einer Bleibe ist. Da sieht August sich bereits am Ziel seiner Wünsche. Doch auch Ida war nicht untätig und hat dem jungen Lkw-Fahrer Klaus Jäger das Zimmer vermietet. Die gute Stube ist also doppelt vergeben und führt nicht nur zu doppelten Einnahmen, sondern sorgt mit der Nutzung „morgens Klaus und abends Lisa“ einerseits für ein atemloses Durcheinander im eher beschaulichen Rentnerleben der Bodendieks, andererseits aber für reizvolle Verwicklungen und köstliche Unterhaltung des Publikums.

Es spielen in der Regie von Elke Münch, Sandra Krüger, Helga Lauermann, Rune Opitz, Clemens Otte als Gast, Edith Schlette, Harald Schmidt, Lena Schmidt und Wolfgang Watty. Hinter der Bühne sind Wolfgang Buttjer, Monika Eilers, Merle Ennen, Heinz Fuchs, Annika Gärtner, Ingo Heuer, Thomas Marschner, Marco Norden, Barbara Spengler, Roswitha Wunderlich und Diana Westerholt beteiligt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. Januar 2017

„Morgens Klaus und abends Lisa"

PREMIERE „Theater am Meer" zeigt mit „Keen Utkamen mit dat Inkamen" einen Komödienklassiker

Weil die Rente nicht reicht, vermietet das Ehepaar Bodendiek ein freies Zimmer unter. Als die zwei es aus Versehen aber gleich zwei Mal vergeben, ist ein lustiges Chaos vorprogrammiert

August Bodendiek (Wolfgang Watty) ist „seiner" Untermieterin Lisa Franzen (Lena Schmidt)
gerne beim Anziehen der Pumps behilflich. - FOTO: THEATER AM MEER/PREUß

WILHELMSHAVEN/MEH — Einmal in der Spielzeit wird es am "Theater am Meer" nostalgisch: Dann steht ein Klassiker des Niederdeutschen Volkstheaters aus den 1950er/60er Jahren auf dem Spielplan. Am Sonnabend, 21. Januar, ist es soweit: Um 20 Uhr zeigt das Amateurensemble die Komödie „Keen Utkamen mit dat Inkamen" von Altmeister Fritz Wempner.

Die Geschichte um ein doppelt vermietetes Zimmer wurde im Dezember 1956 im Niederdeutschen Theater Bremen uraufgeführt. Die Komödie entwickelte sich für den Flensburger Fritz Wempner schnell zu einem großen Erfolg im In- und Ausland. Das Stück wurde nicht nur in Niederdeutsch, sondern auch auf Hochdeutsch,    Schweizerdeutsch und Niederländisch gespielt. Die erste Fernsehübertragung fand im Juni 1957 statt. Mit von der Partie waren die Ohnsorg-Stars Hilde Sicks, Otto Lüthje und Ernst Grabbe.

"Das „Theater am Meer" bringt die Komödie nach Inszenierungen in den Spielzeiten 1956/57, 1969/70 und
1991/92 nun zum vierten Mal zur Aufführung. Die Themen des Stückes, eine geringe Rente oder knapper Wohnraum, sind zeitlos. Dennoch hat sich Regisseurin Elke Münch entschlossen, das Stück so auf die Bühne zu bringen, wie es sich in den 1950er Jahren in die Herzen der Freunde des Niederdeutschen Theaters gespielt hat. Die Bühnenausstattungs-Mannschaft wird die Kulisse daher auch optisch den 50er Jahren anpassen.

Das damalige Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland bedeutete nicht für jedermann automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek beispielsweise muss jeden Groschen dreimal umdrehen und oft ist bei ihnen Schmalhans Küchenmeister. Es ist so recht „kein Auskommen mit dem Einkommen". Per Annonce wollen sie nun das eine freie Zimmer untervermieten, um die eher kärgliche Rente ein wenig aufzubessern. Problematisch ist nur, dass sie einen . „Jungkerl" als Untermieter bevorzugt, während er lieber eine „Deern" hätte.

Das Schicksal hilft bei dieser Frage nach: Als August seinen obligatorischen Streit mit der boshaften Nachbarin austrägt, fällt im Eifer des Gefechts ein Blumentopf vom Balkon. Kurze Zeit darauf meldet sich die vom Wurfgeschoss getroffene junge Sekretärin Lisa Franzen, die ganz zufällig auf der Suche nach einer Bleibe ist. Doch auch Ida war nicht untätig und hat dem jungen Lkw-Fahrer Klaus Jäger das Zimmer vermietet. Die gute Stube ist also doppelt vergeben und führt nicht nur zu doppelten Einnahmen, sondern sorgt mit der Nutzung „morgens Klaus und abends Lisa" einerseits für ein atemloses Durcheinander im eher beschaulichen Rentnerleben der Bodendieks, andererseits aber für reizvolle Verwicklungen und köstliche Unterhaltung des Publikums.

Es spielen Sandra Krüger, Helga Lauermann, Rune Opitz, Clemens Otte als Gast, Edith Schlette, Harald Schmidt, Lena Schmidt und Wolfgang Watty. Hinter der Bühne sind Wolfgang Buttjer, Monika Eilers, Merle Ennen, Heinz Fuchs, Ingo Heuer, Angelique Heyen, Thomas Marschner, Marco Norden, Barbara Spengler, Roswitha Wunderlich und Diana Westerholt beteiligt.

Die Premiere Ist am Sonnabend, 21. Januar, um 20 Uhr im Schauspielhaus, Kieler Straße 63. Danach folgen Vorstellungen u.a. am Freitag, 27. Januar, 20 Uhr, am Sonntag, 29. Januar, 15.30 und 20 Uhr, am Sonnabend, 4. Februar, 20 Uhr sowie am Sonntag, 5. Februar, um 15.30 und 20 Uhr. Alle weiteren Termine: www.theater-am-meer.de

WILHELMSHAVEN | 09. Januar 2017

THEATER AM MEER Not macht erfinderisch

Premiere des Klassikers „Keen Utkamen mit‘t Inkamen“

August Bodendiek (Wolfgang Watty) ist „seiner“ Untermieterin Lisa Franzen (Lena Schmidt) gerne beim Anziehen der Pumps behilflich.
– Foto: Theater am Meer/Preuß

WILHELMSHAVEN – Einmal in der Spielzeit wird am Theater am Meer die Nostalgie großgeschrieben. Nämlich dann, wenn ein Klassiker des Niederdeutschen Volkstheaters aus de 1950er/60er Jahren auf dem Spielplan steht. Am Sonnabend, dem 21. Januar 2017, um 20 Uhr, präsentiert das Amateurensemble im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63 den beliebten Komödienklassiker von Altmeister Fritz Wempner „Keen Utkamen mit dat Inkamen“.

Die Geschichte um ein doppelt vermietetes Zimmer wurde im Dezember 1956 im Niederdeutschen Theater Bremen uraufgeführt. Die Komödie entwickelte sich für den Flensburger Fritz Wempner schnell zu einem großen Erfolg im In- und Ausland. Das Stück wurde nicht nur in Niederdeutsch, sondern auch auf Hochdeutsch, Schweizerdeutsch und Niederländisch gespielt. Die erste Fernsehübertragung fand im Juni 1957 statt. Mit von der Partie waren die Ohnsorg-Stars Hilde Sicks, Otto Lüthje und Ernst Grabbe.

Das Theater am Meer bringt die immer wieder junge Komödie nach Inszenierungen in den Spielzeiten 1956/57, 1969/70 und 1991/92 nun zum vierten Mal zur Aufführung. Die Themen des Stückes wie „geringe Rente“ und „knapper Wohnraum“ sind zwar zeitlos, dennoch hat sich Berufsregisseurin Elke Münch entschlossen, das Stück so auf die Bühne zu bringen, wie es sich in den 1950er Jahren in die Herzen der Freunde des Niederdeutschen Theaters gespielt hat. Die bestens bewährte Bühnenausstattungs-Mannschaft (Bühnenbau, Bühnenmaler, Requisite, Kostüme und Maske) des Theaters am Meer wird daher das Stück auch optisch in die 50er Jahre versetzen.

Worum geht es in „Keen Utkamen mit‘t Inkamen“?
Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland der 1950er Jahre automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek beispielsweise muss jeden Groschen dreimal umdrehen und oft ist bei ihnen Schmalhans Küchenmeister. Es ist so recht "kein Auskommen mit dem Einkommen". Daher fällt der Plan, das eine freie Zimmer per Annonce unter zu vermieten, um damit regelmäßig die eher kärgliche Rente ein wenig aufzubessern, bei den Bodenkieks auf fruchtbaren Boden. Problematisch ist nur, dass sie einen „Jungkerl“ als Untermieter bevorzugt, während er lieber eine „Deern“ hätte.

Das Schicksal hilft bei dieser Frage nach, denn als August seinen obligatorischen Streit mit der boshaften Nachbarin Paula Sprott austrägt, fällt im Eifer des Gefechts versehentlich ein Blumentopf vom Balkon. Kurze Zeit darauf meldet sich die vom Wurfgeschoss getroffene junge Sekretärin Lisa Franzen, die ganz zufällig auf der Suche nach einer Bleibe ist. Da sieht August sich bereits am Ziel seiner Wünsche. Doch auch Ida war nicht untätig und hat dem jungen Lkw-Fahrer Klaus Jäger das Zimmer vermietet. Die gute Stube ist also doppelt vergeben und führt nicht nur zu doppelten Einnahmen, sondern sorgt mit der Nutzung „morgens Klaus und abends Lisa“ einerseits für ein atemloses Durcheinander im eher beschaulichen Rentnerleben der Bodendieks, andererseits aber für reizvolle Verwicklungen und köstliche Unterhaltung des Publikums.

Es spielen in der Regie von Elke Münch, Sandra Krüger, Helga Lauermann, Rune Opitz, Clemens Otte als Gast, Edith Schlette, Harald Schmidt, Lena Schmidt und Wolfgang Watty. Hinter der Bühne sind Wolfgang Buttjer, Monika Eilers, Merle Ennen, Heinz Fuchs, Ingo Heuer, Angelique Heyen, Thomas Marschner, Marco Norden, Barbara Spengler, Roswitha Wunderlich und Diana Westerholt beteiligt.

Termine - zu allen Abonnements-Vorstellungen auch freier Verkauf-
Sonnabend, 21.01.2017, 20:00 Uhr, Abo P
Freitag, 27.01.2017, 20:00 Uhr, Abo A
Sonntag, 29.01.2017, 15:30 Uhr, Abo N1
Sonntag, 29.01.2017, 20:00 Uhr, Abo B
Samstag, 04.02.2017, 20:00 Uhr, Abo D
Sonntag, 05.02.2017, 15:30 Uhr, Abo N2
Sonntag, 05.02.2017, 20:00 Uhr, Abo E
Samstag, 11.02.2017, 20:00 Uhr, Abo F
Sonntag, 12.02.2017, 15:30 Uhr, Vorstellung für Banter Kirchengemeinde
Sonntag, 12.02.2017, 20:00 Uhr, Abo G
Mittwoch, 15.02.2017, 20:00 Uhr, Abo C
Samstag, 18.02.2017, 20:00 Uhr, Abo H
Sonntag, 19.02.2017, 15:30 Uhr, Abo N3
Sonntag, 19.02.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 24.02.2017, 20:00 Uhr, nnf*
Samstag, 25.02.2017, 20:00 Uhr, nnf*
Sonntag, 26.02.2017, 15:30 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 26.02.2017, 20:00 Uhr, nnf*
nnf = noch nicht freigegebene Vorstellung

Theaterbüro
Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven
Kieler Straße 63, 26382 Wilhelmshaven
Telefon: 04421/777749
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Karten online: http://www.theater-am-meer.de/die-karten-online
Öffnungszeiten
Montag    10:30 bis 13.00 Uhr
Dienstag    16:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch    10:30 bis 13:00 Uhr
Donnerstag    16:00 bis 18:00 Uhr
Freitag    10:30 bis 13:00 Uhr

Der NEUE LOTSE - Freizeitmagazin für Friesland und Wilhelmshaven - 01. Januar 2017

Theater am Meer Keen Utkamen mit't Inkamen

Premiere: 21. Januar, 20 Uhr

Nostalgisch beginnt das neue Jahr bei der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer", denn mit dem unverwüstlichen Lustspiel von Fritz Wempner präsentiert das Amateurensemble einen Theaterklassiker aus den 50er Jahren.

Nicht für jeden bedeutet das Wirtschaftswunder in Nachkriegsdeutschland automatisch Wohlstand. Auch beim kinderlosen Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek gibt es einfach „Keen Utkamen mit't Inkamen", also muss ein Untermieter her, der  die kärgliche Rente ein wenig aufbessern. Problematisch ist nur, dass Ida einen mär — lichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte. Dennoch wird zunächst einmal eine Annonce aufgegeben.

Wie das Schicksal es will, fällt ein Blumentopf vom Balkon, als August eine seiner obligatorischen Streitereien mit der boshaften Nachbarin Sprott hat. Kurze Zeit darauf meldet sich die von dem Wurfgeschoss getroffene junge Sekretärin Lisa bei August, die zufällig gerade ein Zimmer sucht. Doch auch Ida war in der Zwischenzeit nicht untätig und hat dem jungen Lkw-Fahrer Klaus das Zimmer zugesagt. Die gute Stube ist also doppelt vermietet, und dieser Umstand sorgt im beliebten Klassiker für reizvolle Verwicklungen und köstliche Unterhaltung des Publikums.

Der Autor des Lustspiels ist kein geringerer als der Altmeister der Niederdeutschen Theaterunterhaltung, der Flensburger Jung Fritz Wempner. Sein Lebensmotto war „Minschen, ik will ju dat Lachen schenken". Und das hat er Zeit seines Lebens in reichlichem Maße sowohl als Autor als auch als Schauspieler getan. Wempner wurde am 11. November 1910 in Flensburg geboren und verstarb am 24. Dezember 1994 im Kreise seiner Familie. In seinen Stücken, von denen es auch dreizehn Fernsehaufzeichnungen gibt, lebt er mit seiner geliebten plattdeutschen Sprache und seinem feinsinnigen Humor weiter.

Auch wenn die inhaltlichen Themen wie „geringe Rente" und „knapper Wohnraum" zeitlos und damit auch heute noch aktuell sind, entschied sich Berufsregisseurin Elke Münch, das Stück so auf die Bühne zu bringen, wie es sich iden den 50er Jahren in die Herzen des damals zahlreichen Publikums gespielt hat.
Die bewährte Bühnenausstattungs-Mannschaft des Theaters am Meer wird die Zuschauer natürlich zusätzlich mit authentischer Kulisse zurück in die 50er Jahre versetzen.

Alle Termine in dieser bzw. in der nächsten Ausgabe. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.theater-am-meer

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 1/2017 (30. Dezember 2016)

Ohne Moos nix los

Theater-am-Meer-Darsteller Wolfgang Watty (links als August Bodendiek) und Clemens Otte (a.G. als Fiete Sprott) - Foto: Theater am Meer/AP

Das neue Jahr beginnt auf den Theaterbrettern der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer" mit der Premiere am Sonnabend, 21. Januar 2017, um 20 Uhr, nostalgisch, denn mit „Keen Utkamen mit dat Inkamen", dem unverwüstlichen Lustspiel von Fritz Wempner, bringt das Amateurensemble ein Wiedersehen mit einem Theaterklassiker aus den 50er Jahren.

Auch wenn die inhaltlichen Themen des Stückes wie „geringe Rente" und „knapper Wohnraum" zeitlos sind, hat sich Berufsregisseurin Elke Münch entschlossen, das Stück so auf die Bühne zu bringen, wie es sich in den 50er Jahren in die Herzen der Freunde des Niederdeutschen Theaters gespielt hat. Die bestens bewährte Bühnenausstattungs-Mannschaft des Theaters am Meer wird alle Mittel und Wege nutzen, um die Zuschauer auch optisch in die 50er Jahre zu versetzen.

Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder in Nachkriegsdeutschland automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist mit Reichtum nicht gerade gesegnet, daher ist es einfach „Keen Utkamen mit dat Inkamen". Doch anstatt darüber zu verzweifeln, muss man eben einfach aus der Not eine Tugend machen: Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt und so die eher kärgliche Rente ein wenig aufbessert. Problematisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte. Dennoch wird zunächst einmal eine Annonce aufgegeben.

Wie es das Schicksal so will, als August seine obligatorische Streiterei mit der boshaften Nachbarin Sprott hat, fällt im Eifer des Gefechts aus Versehen ein Blumentopf vom Balkon. Kurze Zeit darauf meldet sich die von dem Wurfgeschoss getroffene junge Sekretärin Lisa bei August, die darüber hinaus ganz zufällig ein Zimmer sucht. Doch auch Ida war in der Zwischenzeit nicht untätig und hat den jungen Lkw-Fahrer Klaus als Untermieter aufgenommen. Die gute Stube ist also doppelt vermietet und dieser Umstand sorgt beim Wiedersehen des immer noch sehr beliebten Klassikers für reizvolle Verwicklungen und köstliche Unterhaltung des Publikums.

TERMINE
Sonnabend, 21.01.2017, 20 Uhr
Freitag, 27.01.2017, 20 Uhr
Sonntag, 29.01.2017, 15.30 Uhr
Sonntag, 29.01.2017, 20 Uhr