De Kredit

Sonnabend, 18. Januar 2020
Niederdeutsche Erstaufführung

De Kredit

(el credit)
Komödie von Jordi Galceran
Deutsch von Stefanie Gerhold
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühne: Arnold Preuß

Rechte: Theaterverlag Mahnke, (Verden, Aller)

Inhalt
Der Bank-Filialleiter Goetz hat es sich gerade so richtig gemütlich gemacht in seinem Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Doch in dem Moment, in dem er sich ein bisschen zu sehr in seinem Bürostuhl zurücklehnt, taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit, ein zu großes Risiko für die Bank. Arnulf lässt sich aber nicht einfach abwimmeln, hakt nach und beruft sich auf seine Vertrauensseligkeit. Doch Vorschriften sind nun einmal Vorschriften. Arnulf hat keine andere Wahl, er muss tun, was getan werden muss und so eröffnet er dem Filialleiter seine Bedingung: Bekommt er seinen Kredit nicht, dann sieht er sich gezwungen, mit der hübschen Frau des Filialleiters zu schlafen.

Dieser lacht erst wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit dem schwarzen Gürtel und schließlich ruft er seine Frau an, um sie zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los: Wütend darüber, dass sie ihm nicht mehr wert ist als ein Kredit über dreitausend Euro, schmeißt sie ihn kurzerhand aus dem Haus. Aber keine Panik, mit einem gewissen Sümmchen wird sich schon alles wieder regeln lassen: Zehntausend Euro für Kredit und Rückeroberungstricks von Arnulf sollten reichen … oder etwa nicht? Geld gegen das eigene Glück!

Das idyllische spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des korrupten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in neues Licht gerückt. Erfrischend komisch schildert Galceran, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen: Schritt für Schritt gerät der Filialeiter in die Fänge des Antragstellers, bis am Ende …

auf der Bühne mit
Rune Opitz als Filialleiter Goetz
Arnold Preuß als Kunde Arnulf Schmidt
Kristin Röben als Vorzimmerdame Beate

und der Crew
Dagmar Wehrmann (Regieassistentin)
Sandra Krüger (Souffleuse)
Kristin Röben (Inspizientin)
Ingrid Bicke, Barbara Spengler (Requisiten)
Melina Seegardel (Beleuchtung)
Ingo Heuer (Hausdienst)
Melina Seegardel, Ilona Düsterdich (Maske)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)
Wolfang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)

PRESSEMELDUNGEN

Guten Morgen Sonntag |  26. Januar 2020

Zusatzvorstellungen geplant

Erfolgreiche Premiere „De Kredit“

Wilhelmshaven. (gms) Nach der erfolgreichen Premiere der Komödie „De Kredit“ am vergangenen Wochenende reagiert das Theater am Meer mit zwei zusätzlichen Vorstellungen, um die starke Kartennachfrage zu befriedigen. „Wir sind natürlich sehr glücklich, dass unsere Niederdeutsche Erstaufführung so gut beim Publikum und der Kritik angekommen ist“, freut sich der Leiter des Theaters am Meer, Arnold Preuß, „gerne bieten wir daher bereits jetzt zwei zusätzliche Vorstellungen im Februar an, und zwar am Sonnabend, 22. Februar, 20 Uhr, und am Sonntag, 23. Februar, 15.30 Uhr.“

Mit der Komödie "De Kredit" aus der Feder von Jordi Galceran feierte das Theater am Meer einen sehr gelungenen Einstand in das Jahr 2020. In der wort- und aktionsreichen Komödie erhalten die Zuschauer spannende und vor allem sehr unterhaltende Einblicke in die Manipulierbarkeit zwischenmenschlicher Gefühle. Der Bank-Filialleiter Goetz hat es sich gerade so richtig gemütlich gemacht in seinem Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kinder und sicheren Job. Doch in diesem Moment taucht der Bankkunde Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit, ein zu großes Risiko für die Bank. Ein ganz normaler Vorgang… oder vielleicht doch nicht?

Theater am Meer |  24. Januar 2020

KULTUR Nach erfolgreichem Startwochenende zwei Zusatzvorstellungen geplant

Theater am Meer reagiert auf erfolgreiche Premiere von „De Kredit“

Arnulf Schmdit (Arnold Preuß, links) versucht Filialleiter Goetz (Rune Opitz) mit großer Raffinesse dazu zu bringen, ihm einen Kredit zu geben – FOTO: TaM, Edith Schlette

Wilhelmshaven, 24. Januar 2020/AP – Nach der erfolgreichen Premiere der Komödie „De Kredit“ am vergangenen Wochenende reagiert das Theater am Meer mit zwei zusätzlichen Vorstellungen, um die starke Kartennachfrage zu befriedigen. „Wir sind natürlich sehr glücklich, dass unsere Niederdeutsche Erstaufführung so gut beim Publikum und der Kritik angekommen ist“, freut sich der Leiter des Theaters am Meer, Arnold Preuß, „gerne bieten wir daher bereits jetzt zwei zusätzliche Vorstellungen im Februar an, und zwar am Sonnabend, 22. Februar, 20 Uhr, und am Sonntag, 23. Februar, 15.30 Uhr.“

Mit der Komödie "De Kredit" aus der Feder von Jordi Galceran feierte das Theater am Meer einen sehr gelungenen Einstand in das Jahr 2020. In der wort- und aktionsreichen Komödie erhalten die Zuschauer spannende und vor allem sehr unterhaltende Einblicke in die Manipulierbarkeit zwischenmenschlicher Gefühle. Der Bank-Filialleiter Goetz hat es sich gerade so richtig gemütlich gemacht in seinem Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kinder und sicheren Job. Doch in diesem Moment taucht der Bankkunde Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit, ein zu großes Risiko für die Bank. Ein ganz normaler Vorgang… oder vielleicht doch nicht?

Auf der Bühne sind zu sehen: Rune Opitz als Filialleiter Goetz, Arnold Preuß als Kunde Arnulf Schmidt und Kristin Röben als Vorzimmerdame Beate.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 21. Januar 2020

Ein Kreditvertrag mit besonderen Bedingungen

KULTUR Niederdeutsche Erstaufführung „De Kredit" feiert Premiere im Theater am Meer

Arnulf Schmidt sieht das Familienfoto auf dem Schreibtisch und macht dem Filialleiter Goetz klar, dass er ohne große Mühe dessen Frau verführen kann.
BILD: DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN/BOE - Der Bank-Filialleiter Goetz (Rune Opitz) hat in seinem Leben scheinbar alles richtig gemacht. Familie, Frau, Haus, Job - alles in bester Ordnung, denkt er. Bis zu dem Tag, an dem Arnulf Schmidt (Arnold Preuß) in der Bank auftaucht, um einen Kredit in Höhe von 3.000 Euro zu beantragen. So begann die erste Premiere des neuen Jahres am vergangenen Samstag im Theater am Meer. Die Komödie von Jordi Galceran - überarbeitet für das Theater von Arnold Preuß - fand im kleinen Zimmertheater mit überraschenden Wendungen, Wortwitz und viel App!aus, statt.

Die Niederdeutsche Erstaufführung "De Kredit" spielt im Bankmilieu, in dem es um Macht, Geld und Gefühle geht. Bühnenleiter Arnold Preuß hat die Regie übernommen, spielt eine Rolle und hat auch den Bühnenraum gestaltet. In dem Stück stehen sich mit dem Filialleiter Goetz und dem Kunden Arnulf Schmidt zwei Charaktere gegenüber, durch die das gerade noch so perfekte Leben des Bankers Goetz total aus den Fugen gerät. Goetz lehnt den Kreditwunsch ab, wegen fehlender Sicherheiten. Die Verweigerung dieses Kredits bringt in Arnulf Schmidt verborgene Energien zum Vorschein. Der Banker gerät immer mehr in die Fänge des cleveren Bankkunden und die Rollen vertauschen sich. Erfrischend komisch wird in dieser Psychokomödie dem Publikum vor Augen geführt, wie sich Machtverhältnisse gleich mehrfach ändern können. Mit wortgewaltigen Duellen wird hier dem Publikum im Theater am Meer eine Aufführung geboten, deren Ende offen gelassen werden soll - die aber mehr als sehenswert ist. Alle drei Akteure verkörpern ihre Figuren so, dass der Theaterbesucher denkt, im realen Leben zu stehen. Am Ende der Vorstellung wurde der Einsatz mit dem stehenden Applaus des Publikums belohnt.

MIt der Figur der Sekretärin Beate hatte Kristin Röben ihre erste große Rolle auf der Abendbühne und überzeugt dabei, als stünde sie schon seit Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Herausragend war die Leistung von Rune Opitz als Bank-Filialleiter Goetz, der zwischendurch dem Wahnsinn nahe war, was die Besucher im kleinen Zimmertheater auch mit Zwischenapplaus zu würdigen wussten. Arnold Preuß hat mit der Regiearbeit, der Bühnengestaltung und seiner Rolle auf der Bühne wieder eine rundum gelungene Arbeit für das Theater vorbereitet, wovon sich die Besucher in den kommenden Wochen überzeugen können.

Mit diesem Stück wird sich das Theater am Meer am 17. Mai am 2. Niederdeutschen Theaterfestival „Neue Niederdeutsche Dramaturgie im Kleinen Haus in Delmenhorst beteiligen.

Theater am Meer, 20. Januar 2020

NDE von "De Kredit" - Das Ensemble vom Theater am Meer sagt Dankeschön

Danke! Danke! Danke - sagt das Ensemble von "De Kredit"!

Die Niederdeutsche Erstaufführung am vergangenen Wochenende im Theater am Meer ist glänzend gelungen. Ein kleiner Ausschnitt aus den bisherigen Zuschauerstimmen: "Ein sehr spannendes, lustiges Stück, danke den Akteuren für die tolle Darbietung." - "Es war gestern toll. Großes Kompliment an alle." - "Sie haben alle eine Superleistung am Samtstagabend abgeliefert!!!!! Das war ein toller Abend, der sicher noch lange nachhallt. Nochmals vielen Dank."

Der WZ-Rezensent schreibt heute sehr treffend: "Mit der Komödie "De Kredit" aus der Feder von Jordi Galceran, plattdeutsch von Arnold Preuß (der auch Regie führt), feierte das Theater am Meer am Samstag eine sehr gelungene Premiere. Dabei erhielten die Zuschauer spannende Einblicke in die Manipulierbarkeit zwischenmenschlicher Gefühle... Großes Gelächter provozieren die beiden grandiosen Darsteller (Rune Opitz, Arnold Preuß)... Langanhaltender Applaus war den Darstellern (Opitz, Preuß und Kristin Roeben) und den Kräften hinter der Bühne gewiss...."

Bei bisherigen drei Aufführungen gab es jeweils kräftige Bravos und stehenden Applaus. Die nächste Aufführung ist am kommenden Freitag.... Seht wi us?

Wilhelmshavener Zeitung vom 20. Januar 2020

Ehrenwort und ein unmoralisches Angebot

THEATER Komödie „De Kredit" feierte am Samstag Premiere im Theater am Meer

von Henning Karasch.

WILHELMSHAVEN/KAR - Mit der Komödie „De Kredit" aus der Feder von Jordi Galceran, plattdeutsch von Arnold Preuß, feierte das Theater am Meer am Samstag eine sehr gelungene Premiere. Dabei erhielten die Zuschauer spannende Einblicke in die Manipulierbarkeit zwischenmenschlicher Gefühle.

Bankfilialleiter Goetz (Rune Opitz) sitzt scheinbar fest auf seinem Posten. In der Anfangsszene des Dreiakters sieht man ihn, wie er im Büro den Abschlag beim Golfen übt: Auf seinem Schreibtisch lächelt ein Familienbild aus dem Rahmen. Seine Vorzimmerdame Beate (Kristin Röben) scheint sich ihm stark unterzuordnen. Beate hat kaum mehr zu tun, als hin und wieder nach dem Rechten zu sehen. Das scheint nötig, denn Goetz hat in Arnulf Schmidt (Arnold Preuß, der auch Regie führt) einen komplizierten Kunden. Dieser wirkt mit seiner blondierten Frisur und dem über der Hose getragenen Hemd wie ein Casanova und auch leicht diabolisch. Leider bringt er für 3000 Euro Kredit „nich de nötigen Sekerheiten tosammen". Goetz will ihm das Geld „nienich" geben, Dabei bleibt es im dynamisch geführten Wortgefecht, bis Schmidt eine obskure Ankündigung ausstößt. Er will die Frau des Bankers verführen. Dieser droht zunächst mit seinem „schwatten Karategürtel", will dem Kunden seine Wirbel so verdrehen, dass er „sien Nös in sien Mors rinstecken" kann.

Noch wirkt der Banker aufgeblasen, legt siegessicher die Füße auf den Schreibtisch. Mehr und mehr wird ihm klar, dass der schelmische Schmidt es ernst meint. Der sagt, das neoliberale System zwinge ihn zu seinem Handeln. Woher wisse Goetz, dass ihn seine Frau nicht längst betrüge, fragt der Kunde. Er solle ihm vertrauen, wie er seiner Frau vertraue. Auf Schmidts Idee, Goetz solle sich gegen die Vorschriften der Kreditvergabe stellen und damit Menschen glücklich machen, geht dieser nicht ein und wirft den renitenten Kunden hinaus. Dann begeht Goetz wohl den entscheidenden Fehler. Am Telefon erzählt er seiner Frau von dem Kunden und dessen Bedingung. Zu seinem Erstaunen fragt sie nach Schmidts Aussehen. Für 3000 Euro verkaufe er sie billig, meint sie.

Im zweiten Akt erlebt man Goetz mit wirrem Haar, er lebt seit vier Tagen im Hotel, weil seine Frau ihn „to'n Düvel" gejagt hat. Schmidt taucht wieder auf und bietet an, Goetz „een Warktüch to geben, sien Fro torüch to kriegen". Großes Gelächter provozieren die beiden grandiosen Darsteller, als Schmidt Goetz demonstriert, wie dieser seine Gefühle ausdrücken solle. Die Zuschauer erfahren, dass Goetz seine Frau im Kurs Rechnungswesen kennenlernte, weil im Kurs internationaler Handel kein Platz mehr war.

Der Banker fordert keine Phrasen oder Philosophie, sondern die Wahrheit. Schmidt bietet nun an, Goetz' Frau zu verführen und dann zu verlassen, damit sie merke, dass ihr Mann der Bessere sei. Goetz, der Schmidt inzwischen 10 000 Euro Kredit geboten hat, wenn er ihm helfe, seine Frau zurückzubekommen, ruft sie an. Er sagt ihr, sie solle Schmidt sagen, mit 10 000 Euro könne er eine Jüngere als sie bekommen. Ob das die richtige Entscheidung ist, erfahren die Zuschauer im dritten Akt.

Langanhaltender Applaus war den Darstellern und den Kräften hinter der Bühne gewiss. Die nächsten Aufführungen von „De Kredit" an der Kieler Straße 63: Freitag, 24. Januar, 20 Uhr, Sonntag, 26. Januar, 15.30 Uhr und 20 Uhr.

Wilhelmshaven, 19. Januar 2020

"De Kredit" - Fotos von der 2. Hauptprobe

Fotografin Edith Schlette

Kristin Röben (Beate), Rune Opitz (Herr Goetz)

Arnold Preuß (Arnulf Schmidt)

Neue Rundschau | 15. Januar 2020

Es geht um Macht und Geld

„De Kredit": Premiere im Theater am Meer

Filialleiter Goetz (Rune Opitz, links) verhandelt mit dem Kunden Arnulf Schmidt (Arnold Preuß) einen Kreditvertrag mit besonderen Bedingungen aus. Szene aus „De Kredit“ - FOTO: Theater am Meer

Mit der dritten Premiere der laufenden Spielzeit präsentiert das „Theater am Meer“ einmal mehr eine Niederdeutsche Erstaufführung. Bühnenleiter Arnold Preuß hat das spanische Stück „El Credit“ von Jordi Galceran ins Niederdeutsche übertragen und gleichzeitig die Regie übernommen und den Bühnenraum entworfen.

Premiere der Komödie, die wer ist ‚oben‘ und wer ist ‚unten‘ unserer Gesellschaft thematisiert, ist am Sonnabend, 18. Januar 2020, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße. Mit diesem Stück wird sich das Theater am Meer im Mai 2020 am 2. Niederdeutschen Theaterfestival „Neue Niederdeutsche Dramaturgie“ im Kleinen Haus in Delmenhorst beteiligen.

Bank-Filialleiter Goetz hat es sich gerade so richtig gemütlich gemacht in seinem Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Doch in dem Moment, als er sich ein bisschen zu sehr seinem Putting im Büro-Golfspiel widmet, taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit, ein zu großes Risiko für die Bank. Arnulf Schmidt lässt sich aber nicht einfach abwimmeln, fragt hartnäckig nach und beruft sich auf seine Vertrauensseligkeit. „Ik geev Se mien Woort, dat is mien Sekerheit“. Doch, Vorschriften sind nun einmal Vorschriften. Der Bittsteller Schmidt hat keine andere Wahl, er muss tun, was getan werden muss und so eröffnet er dem Filialleiter seine Bedingung: „Wenn Se mi den Kredit nich geevt, dennso slaap ik mit ehr Fro!“

Goetz lacht darüber, wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit seinem „schwarzen Gürtel“ – die Diskussion gerät hochemotional und schlussendlich verlässt Schmidt wutentbrannt die Filiale. Dennoch ruft Goetz sicherheitshalber seine Frau Laura an, um sie vor Schmidt zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los…  Das idyllische Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des dreisten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in ein neues Licht gerückt.

Erfrischend komisch schildert Galceran, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen: Schritt für Schritt gerät der Filialleiter in die Fänge des Antragstellers, bis am Ende… nun ja, lassen Sie sich überraschen von den Wendungen im erfrischend komischen wortgewaltigen Duell der Protagonisten, das zudem den Nerv unserer Gesellschaft trifft.

Zu allen Vorstellungen gibt es auch Karten im freien Verkauf. 

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749 (Kartentelefon + AB)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 14. Januar 2020

Machtspiel führt zu vertauschten Rollen

THEATER Spanische Erfolgskomödie erstmals auf Platt - Viele Spieltermine im Januar und Februar

Erstaufführung, vom Theaterleiter selbst ins Niederdeutsche übertragen und inszeniert, zudem oflizieller Beitrag beim Theaterfestival - die nächste Premiere des TaM hat es in sich.

Filialleiter Goetz (Rune Opitz, links) verhandelt mit dem Kunden Arnulf Schmidt (Arnold Preuß) einen Kreditvertrag mit besonderen Bedingungen aus. FOTO: TaM

WILHELMSHAVEN/LR Es ist zwar bereits die dritte Premiere der laufenden Spielzeit, trotzdem sticht das neue Stück vom Theater am Meer (TaM) heraus. „De Kredit" heißt die Inszenierung, die am kommenden Samstag, 18. Januar, erstmals an der Kieler Straße zu erleben sein wird. Theaterleiter Arnold Preuß hat das spanische Original „El Credit" ins Niederdeutsche adaptiert, zeichnet außerdem für Regie und Gestaltung des Bühnenraums verantwortlich. Darüber hinaus beteiligt sich das TaM mit „De Kredit" am Niederdeutschen Theaterfestival in Delmenhorst.

In der Komödie des Katalanen Jordi Galceran geht es vordergründig um Geld, vor allem aber um Macht. Und bei diesem Spiel um Macht stehen sich vor allem zwei Charaktere gegenüber. Auf der einen Seite steht der Bank-Filialleiter Goetz (gespielt von Rune Opitz), auf der anderen dessen Kunde Arnulf Schmidt (Arnold Preuß). Der beantragt einen Kredit, keine sehr große Summe, allerdings fehlen die geforderten Sicherheiten. Den Vorschriften folgend lehnt der Banker ab. Do so einfach lässt sich Schmidt nicht abwimmeln und verweist auf seine Vertrauenswürdigkeit. Goetz allerdings lässt sich nicht umstimmen.

Das weckt Schmidts kriminelle Energie. Sollte der Filialleiter den Kredit ablehnen, würde er mit dessen Frau schlafen, droht Schmidt. Goetz hält das für einen schlechten Witz und schmeißt den renitenten Kunden raus. Zur Sicherheit informiert er seine Frau. Die allerdings reagiert anders als von Goetz erwartet. Sie wirft ihrem Mann vor, einem kleinen Kredit mehr Bedeutung beizumessen, als ihr selbst. Kurzerhand wirft sie ihn aus dem Haus. Das gerade noch so strukturierte Leben des Bankers droht völlig aus den Fugen zu geraten., Schritt für Schritt gerät der Filialleiter in die Fänge des dreisten Antragstellers, bis am Ende die Rollen ganz vertauscht sind. Dabei rückt auch der Welt des Geldes in ein neues Licht.

Der Premierenvorhang hebt sich zum 20 Uhr. Im Januar und Februar stehen zahlreiche weitere Vorstellungen auf dem Spielplan.
@ www.theater-am-meer.de   

THEATER AM MEER | 7. Januar 2020 | Pressemeldung

DE KREDIT heiteres Machtspiel um Geld oder Glück in Niederdeutscher Erstaufführung im Theater am Meer

„Wenn Se mi den Kredit nicht geevt, slaap ik mit ehr Fro!“

Filialleiter Goetz (Rune Opitz, links) verhandelt mit dem Kunden Arnulf Schmidt (Arnold Preuß) einen Kreditvertrag mit besonderen Bedingungen aus. Szene aus „De Kredit“ - FOTO: Theater am Meer

Wilhelmshaven, 07. Januar 2020/AP - Mit der dritten Premiere der laufenden Spielzeit präsentiert das „Theater am Meer“ einmal mehr eine Niederdeutsche Erstaufführung. Bühnenleiter Arnold Preuß hat das spanische Stück „El Credit“ von Jordi Galceran ins Niederdeutsche übertragen und gleichzeitig die Regie übernommen und den Bühnenraum entworfen. Premiere der Komödie, die wer ist ‚oben‘ und wer ist ‚unten‘ unserer Gesellschaft thematisiert, ist am Sonnabend, 18. Januar 2020, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße. Mit diesem Stück wird sich das Theater am Meer im Mai 2020 am 2. Niederdeutschen Theaterfestival „Neue Niederdeutsche Dramaturgie“ im Kleinen Haus in Delmenhorst beteiligen.

Bank-Filialleiter Goetz hat es sich gerade so richtig gemütlich gemacht in seinem Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Doch in dem Moment, als er sich ein bisschen zu sehr seinem Putting im Büro-Golfspiel widmet, taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit, ein zu großes Risiko für die Bank. Arnulf Schmidt lässt sich aber nicht einfach abwimmeln, fragt hartnäckig nach und beruft sich auf seine Vertrauensseligkeit. „Ik geev Se mien Woort, dat is mien Sekerheit“. Doch, Vorschriften sind nun einmal Vorschriften. Der Bittsteller Schmidt hat keine andere Wahl, er muss tun, was getan werden muss und so eröffnet er dem Filialleiter seine Bedingung: „Wenn Se mi den Kredit nich geevt, dennso slaap ik mit ehr Fro!“

Goetz lacht darüber, wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit seinem „schwarzen Gürtel“ – die Diskussion gerät hochemotional und schlussendlich verlässt Schmidt wutentbrannt die Filiale. Dennoch ruft Goetz sicherheitshalber seine Frau Laura an, um sie vor Schmidt zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los…  Das idyllische Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des dreisten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in ein neues Licht gerückt.

Erfrischend komisch schildert Galceran, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen: Schritt für Schritt gerät der Filialleiter in die Fänge des Antragstellers, bis am Ende… nun ja, lassen Sie sich überraschen von den Wendungen im erfrischend komischen wortgewaltigen Duell der Protagonisten, das zudem den Nerv unserer Gesellschaft trifft.

Es spielen Kristin Röben (Sekretärin Beate), Rune Opitz (Filialleiter Goetz) und Arnold Preuß (Kunde Schmidt). Ferner wirken mit Dagmar Wehrmann (Regieassistenz), Sandra Krüger (Souffleuse), Kristin Röben(Inspizientin), Ingrid Bicke, Barbara Spengler (Requisiten); Melina Seegardel (Beleuchtung, Maske), Ingo Heuer (Hausdienst), Ilona Düsterdich (Maske), Ingrid Bicke und Helga Lauermann (Kostümberatung), Wolfang Buttjer und Heinz Fuchs (Bühnenbild)sowie Thomas Marschner (Bühnenmaler).

Kristin Roeben (als Beate) und Rune Opitz (Filialleiter Goetz)

Termine

  • Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 18. Januar 2020, 20 Uhr, Abo P
Sonntag, 19. Januar 2020, 15:30 Uhr, Abo N1
Freitag, 24. Januar 2020, 20 Uhr, Abo A
Sonntag, 26. Januar 2020, 15:30 Uhr, Abo N2
Sonntag, 26. Januar 2020, 20 Uhr, Abo B
Sonnabend, 01. Februar 2020, 20 Uhr, Abo D
Sonntag, 02. Februar 2020, 15:30 Uhr, Vorstellung für Banter Kirchengemeinde im TaM
Sonntag, 02. Februar 2020, 20 Uhr, Abo E
Sonnabend, 08. Februar 2020, 20 Uhr, Abo F
Sonntag, 09. Februar 2020, 15:30 Uhr, N 3
Sonntag, 09. Februar 2020, 20 Uhr, Abo G
Mittwoch, 12. Februar 2020, 20 Uhr, Abo C
Sonnabend, 15. Februar 2020, 20 Uhr, Abo H
Sonntag, 16. Februar 2020, 15:30 Uhr, Abo N4
Sonntag, 16. Februar 2020, 20 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 21. Februar 2020, 20 Uhr, Z 16 freier Verkauf - *
Sonnabend, 22. Februar 2020, 20 Uhr, Z 17 freier Verkauf - *
Sonntag, 23. Februar 2020, 15:30 Uhr, Z 18 freier Verkauf - *
Sonntag, 23. Februar 2020, 20 Uhr, Z 19 freier Verkauf - *
Sonntag, 17. Mai 2020, 11 Uhr, 2. Niederdeutsches Theaterfestival „Neue Niederdeutsche Dramaturgie“, „Kleines Haus“, Delmenhorst

  • *Vorstellung noch nicht freigegeben

Arnold Preuß (als Arnulf Schmidt) und Rune Opitz (als Filialleiter Goetz)

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749 (Kartentelefon + AB)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Arnold Preuß als Arnulf Schmidt

Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Wilhelmshaven | Pressemeldung Theater am Meer | 31. Dezember 2019

“De Kredit“ – ein ruinöses Spiel um Geld oder Glück

Theater am Meer bringt unterhaltende Erstaufführung über das „Oben“ und „Unten“ in unserer Gesellschaft 

Arnold Preuß (re.) und Rune Opitz als Kunde Arnulf Schmidt bzw. Filialleiter Goetz. Probenfoto aus „De Kredit“ - FOTO: Theater am Meer

Wilhelmshaven, 31. Dezember 2019/AP - Mit der dritten Premiere der laufenden Spielzeit präsentiert das „Theaters am Meer“ einmal mehr eine Niederdeutsche Erstaufführung. Bühnenleiter Arnold Preuß hat das spanische Stück „El Credit“ von Jordi Galceran in die Niederdeutsche Sprache übersetzt und gleichzeitig auch die Inszenierung übernommen und den Bühnenraum entworfen.

Premiere des sehr unterhaltenden Stückes, in dem es um das Thema „wer ist ‚Oben‘ und wer ist ‚Unten‘ in unserer Gesellschaft“ geht, ist am Sonnabend, 18. Januar 2020, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße. Mit diesem Stück beteiligt sich das Theater am Meer im Mai 2020 am 2. Niederdeutschen Theaterfestival „Neue Niederdeutsche Dramaturgie“, das in Delmenhorst im „Kleinen Haus“ stattfindet.

Der Bank-Filialleiter Goetz hat es sich gerade so richtig gemütlich gemacht in seinem Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Doch in dem Moment, als er sich ein bisschen zu sehr seinem Putting im Büro-Golfspiel widmet, taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: "Antrag geprüft, Antrag abgelehnt! Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit, ein zu großes Risiko für die Bank". Arnulf Schmidt lässt sich aber nicht einfach abwimmeln, fragt hartnäckig nach und beruft sich auf seine Vertrauensseligkeit. „Ik geev Se mien Woort, dat is mien Sekerheit“. Doch, Vorschriften sind nun einmal Vorschriften. Bittsteller Schmidt hat keine andere Wahl, er muss tun, was getan werden muss und so eröffnet er dem Filialleiter seine Bedingung: „Wenn Se mi den Kredit nich geevt, slaap ik mit ehr Fro!“

Goetz lacht darüber, wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit seinem „schwarzen Gürtel“ – die Diskussion gerät hochemotional und schlussendlich verlässt Schmidt wutentbrannt die Filiale. Dennoch ruft Goetz sicherheitshalber seine Frau Laura an, um sie vor Schmidt zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los…  Das idyllische spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des frech-dreisten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in neues Licht gerückt.

Erfrischend komisch schildert Jordi Galceran, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen: Schritt für Schritt gerät der Filialleiter in die Fänge des Antragstellers, bis am Ende… Lassen Sie sich überraschen von den Wendungen im erfrischend komischen Duell voller Wortwitz, das zudem einen empfindlichen Nerv unserer Gesellschaft trifft.

Kunde Arnulf Schmidt (Arnold Preuß), Vorstandssekretärin Beate (Kristin Roeben) und Filialleiter Goetz (Rune Opitz) – (von rechts) ein Probenfoto aus „De Kredit“ - FOTO: Theater am Meer

Es spielen Kristin Röben, Rune Opitz und Arnold Preuß. Ferner wirken mit Dagmar Wehrmann (Regieassistenz), Sandra Krüger (Souffleuse), Kristin Röben(Inspizientin), Ingrid Bicke, Barbara Spengler (Requisiten); Melina Seegardel (Beleuchtung, Maske), Ingo Heuer (Hausdienst), Ilona Düsterdich (Maske), Ingrid Bicke und Helga Lauermann (Kostümberatung), Wolfang Buttjer und Heinz Fuchs (Bühnenbild)sowie Thomas Marschner (Bühnenmaler).

Termine
- Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 18. Januar 2020, 20 Uhr, Abo P
Sonntag, 19. Januar 2020, 15:30 Uhr, Abo N1
Freitag, 24. Januar 2020, 20 Uhr, Abo A
Sonntag, 26. Januar 2020, 15:30 Uhr, Abo N2
Sonntag, 26. Januar 2020, 20 Uhr, Abo B
Sonnabend, 01. Februar 2020, 20 Uhr, Abo D
Sonntag, 02. Februar 2020, 15:30 Uhr, Vorstellung für Banter Kirchengemeinde im TaM
Sonntag, 02. Februar 2020, 20 Uhr, Abo E
Sonnabend, 08. Februar 2020, 20 Uhr, Abo F
Sonntag, 09. Februar 2020, 15:30 Uhr, N 3
Sonntag, 09. Februar 2020, 20 Uhr, Abo G
Mittwoch, 12. Februar 2020, 20 Uhr, Abo C
Sonnabend, 15. Februar 2020, 20 Uhr, Abo H
Sonntag, 16. Februar 2020, 15:30 Uhr, Abo N4
Sonntag, 16. Februar 2020, 20 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 21. Februar 2020, 20 Uhr, Z 16 freier Verkauf - *
Sonnabend, 22. Februar 2020, 20 Uhr, Z 17 freier Verkauf - *
Sonntag, 23. Februar 2020, 15:30 Uhr, Z 18 freier Verkauf - *
Sonntag, 23. Februar 2020, 20 Uhr, Z 19 freier Verkauf - *
Sonntag, 17. Mai 2020, 11 Uhr, 2. Niederdeutsches Theaterfestival „Neue Niederdeutsche Dramaturgie“, „Kleines Haus“, Delmenhorst

  • *Vorstellung noch nicht freigegeben

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749 (Kartentelefon + AB)
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Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr