Swattbunte Farken (1. WA)

1. Wiederaufführung, davor 1950/51

SWATTBUNTE FARKEN

Lustspiel in drei Akten von Jens Exler

Inszenierung: Willi Minauf
Bühnenbild: Hannes Kaebe

Inspizient: Heino Aden
Souffleuse: Elisabeth Stammereilers
Beleuchtung: Hugo Kacmierczak

Rollen und Darsteller
Gerd Thiesen, Gastwirt und Gemeindevorsteher - Arno Tholen
Heino Thiesen, sein Sohn - Karl-Heinz Herpel
Lina, Haushälterin bei Thiesen - Therese Peters
Guste, Magd bei Thiesen - Erika Kaebe
Klaus, Großknecht bei Thiesen - Enno Buß
Ole Sörn, Bauer und Thiesen´s Nachbar - Hans Macker
Lotte Sörn, seine Tochter - Hildegard Templin
Jörn Bessenbinner, ein Landstreicher - Willi Minauf

Richard Germer und Rudolf Kinau (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

RICHARD GERMER UND RUDOLF KINAU

Vortragsabend mit Gesang

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Richard Germer - "Ach, laß mich rein, Paula! - Spielzeit 1954/55 -

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Rudl Kinau,  de Finkwarder Jung, de so wunnerbar op Platt vertellen kann - Spielzeit 1954/55 -

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Rudolf Kinau (mitte) und Richard Germer (rechts)  im Gespräch mit dem Bühnenbaas Willy Beutz - Spielzeit 1954/55

De verflixte Strump (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

DE VERFLIXTE STRUMP

Lustspiel in vier Akten von Hans Balzer

Regie: Willi Minauf
Bühnenbild: Hannes Kaebe
Musik: Mitwirkende des Wilhelmshavener Sinfonieorchesters

Souffleuse: Erika Kaebe
Inspizient: Maria Siebels
Kostüme: Paul Welzel
Frisuren: Salon Stein, Marktstraße

Rollen und Darteller:
Lafrenz - Karl-Heinz Herpel
Sneewitt - Gerda Jörss
Gundula, ihre Freundin - Ellen Beutz
Kasper, Gärtner bei Lafrenz - Willi Minauf
Sötmund - Willy Beutz

Ellen Beutz als Gundula sorgt für Verwirrung - eine Szene aus "De verflixte Strump" - Spielzeit 1954/55 -

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Lafrenz (Karl-Heinz Herpel), Sneewitt (Gerda Jörss), Gundula (Ellen Beutz) und Sötmund (Willy Beutz) flirten was das Zeug hält - eine Szene aus "De verflixte Strump" - Spielzeit 1954/55 -

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Die NDB Rüstringen wieder einmal zu Gast auf der Freilichtbühne in Wiesmoor. Willi Minauf, Gerda Jörss und Karl-Heinz Herpel - in einer Szene aus "De verflixte Strump" - Spielzeit 1954/55 -

Peper un Solt (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

PEPER UN SOLT

Volksstück in drei Akten von Karl Bunje

Inszenierung: Willi Minauf
Bühnenbild: Hannes Kaebe, Enno Buß

Inspizientin: Maria Siebels
Souffleuse: Annemarie Beermann

Rollen und Darsteller
Gerd Bödeker, Landmaschinenbau - Hans Macker
Lisbeth, seine Tochter - Hertha Tammen
Marie Peters, Inhaberin einer Pension - Therese Peters
Theda, ihre Tochter - Gerda Jörss
Kathrien, Hausgehilfin bei Peters - Erika Kaebe
Cord Jaspers, Maschinenbauer - Klaus Macker
Eggert Pannenborg, Buchhalter - Willi Minauf
Jochen Schlarmann, Nachtwächter - Heino Aden
Ewald Precht, Reisender in Schmierölen - Willi Völker


Jochen (Heino Aden), Theda (Gerda Jörss), Lisbeth (Herta Tammen), Gerd (Hans Macker) und Ewald (Willi Völker) - eine Szene aus "Peper un Solt" - Spielzeit 1954/55 -

Wilhelmshavener Zeitung vom 6. März 1955

"Peper un Solt"

Neuer Erfolg der Niederdeutschen Bühne "Rüstringen"

Wilhelmshaven. Mit Karl Bunjes "Peper un Solt" feierte die Niederdeutsche Bühne Rüstringen wieder einen ,großen Erfolg'. Das humorgewürzte Volksstück des Verfassers des "Etappenhas" kam wie konnte es bei der Dürstellerkunst der seit Jahren bewährten Kräfte dieser Heimatbühne und der Regie Willi Minaufs anders sein im vollbesetzten Stadttheater bei einem aufgeschlossenen Publikum wieder groß am.

"Peper un Solt" ist eines der wenigen niederdeutschen Stücke, die neben ihrem sprühenden Humor auch eine besinnliche Note haben. Die in der Umgebung von Hamburg spielende Handlung zeigt die kleinen und großen menschlichen Schwächen auf, die sich in der plattdeutschen Sprache so treffend veranschaulichen und sagen lassen. Ein pfiffiger Nachtwächter hält die Fäden in den verzwicktesten Situationen und Ereignissen zusammen und führt alle Personen der Handlung im Grunde doch menschlich weise und gütig dorthin, wohin er sie haben will: Ans glückliche Ende!

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Kathrien (Erika Kaebe) versorgt Jochen (Heino Aden) jeden Morgen mit einem frischen Pfannkuchen, den er dann mit´n beten Peper un Solt' verfeinert  - eine Szene aus "Peper un Solt" - Spielzeit 1954/55 -

Diesen Nachtwächter des von Werkspionage und Verbesserungseifer spukenden Betriebes eines zunächst unbelehrbaren Unternehmers, der tagsüber "seute Deerns" und die Insassen eines Ledigenheimes e inschließlich des städtischen Lebemanns mit "Peper an Solt" durcheinander wirbelt, spielt Heino Aden vortrefflich. Mit ihm garantieren den vollen Erfolg Therese Peters als Inhaberin dies Ledigenheimes, Erika Kaehe, Gerda Jörss, Hertha Tammen, Hans Macker, Klaus Macker, Willi Völker und der auch die Regie führende Willi Minauf.

Der Beifall war nach zwei Stunden herzhaften Lachens und stiller Freude groß. "Peper un Solt" des "Bantes Butjers" wie sich der Verfasser Karl Bunie selbst nennt wird, in Wilhelmshaven, Friesland und Ostfriesland noch so oft auf den Bühnen verstreut und verschossen werden.

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Wie kommt Kathrien (Erika Kaebe) an das Kind?, denkt Jochen (Heino Aden)  - eine köstliche Szene aus "Peper un Solt" - Spielzeit 1954/55 -

Revolution in Riesdörp (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

REVOLUTION IN RIESDÖRP

(Wiewerupstand in´t Dörp)
Komödie in drei Akten von Max König

Regie: Willi Minauf
Bühnenbild: Hannes Kaebe / Enno Buß

Personen:
August Pörksen, Gastwirt - Ernst Neumann
Anna Pörksen geb.Müller, seine Frau - Annemarie Beermann
Krischan, Hausknecht bei Pörksen - Enno Buß
Mieke, Annas Nichte - Gerda Jörss
Peter Lehmann, Gastwirtssohn - Karl-Heinz Herpel
Behnken, Bürgermeister - Willi Minauf
Stine, seine Frau - Erika Kaebe
Piepenbrink, Schneider - Heino Aden
Fieken, seine Frau - Ellen Beutz
Steen, Wachtmeister - Walter Hinrichs

Souffleuse: Elisabeth Stamereilers
Inspizient: Marie Siebels

Freesproken (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

FREESPROKEN

Een eernsthaftig Spill in dree Töörns von Walter A. Kreye

Inszenierung: Willi Minauf
Bühnenbild: Hannes Kaebe, Enno Buß

Inspizientin: Maria Siebels
Souffleuse: Maria Engelke

Rollen und Darsteller
August Brinkmann - Willi Minauf
Elsbe; seine Frau - Ellen Beutz
Gerd Thormälen, Pflegesohn von Brinkmann - Karl-Heinz Herpel
Anton, Großknecht - Enno Buß
Frida, Großmagd - Erika Kaebe
Hein Willms, Gemeindevorstand - Heinrich Frese
Bruns, Gemeinderatsmitglied - Hans Macker
Janßen, Gemeinderatsmitglied - Egon Schumacher
Klaaßen, Gemeinderatsmitglied - Walter Hinrichs
Becker, Gemeinderatsmitglied - Arno Tholen
Klaus, Gemeinderatsmitglied - Ernst Neumann
Kroog, Hausschneider - Heino Aden

Familie Pingel (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

FAMILIE PINGEL

Schwank von Fritz Völker

REGIE: Willi Minauf
BÜHNENBILD: Hannes Kaebe/Enno Buß

ROLLEN und DARSTELLER

Oma Pingel, Witwe - Therese Peters
Fritz Pingel, ihr Sohn, Gemischwarenhändlicher - Arno Tholen
Adel Pingel, seine Schwägerin und Haushälterin - Annemarie Beermann
Gisela, deren Tochter - Gerda Jörss
Julius Pingel, Schlachtermeister - Emil Meinen
Herbert Brammann, Kommis bei Fritz Pingel - Karl-Heinz Herpel
Ferdinand Pieplov, Kaufmann und Agent - Heino Aden
Margret Wüpp gen. Wüppmargret, Wirtin "Zum Goldenen Kegel'" - Erika Kaebe

Souffleuse: Maria Engelke
Inspizientin: Marie Siebels

In einer Szene sehen Sie Therese Peters, Gerda Jörss und Emil Meinen als Teil des Ensembles von "Familie Pingel" - Spielzeit 1954/55.

Therese Peters und Emil Meinen

Besöök ut de Stadt (1. WA)

1. Wiederaufführung, davor vor 1939 gespielt

BESÖÖK UT DE STADT

En Heimatspill eernsthaft und lustig in veer Törns van Friedrich Lange

Regie: Willi Minauf
Regieassistenz: Heino Aden
Bühnenbild: Hannes Kaebe und Enno Buß

Souffleuse: Erika Kaebe
Inspizient: Arno Tholen

Rollen und Darsteller:
Bernd Plog, Bauer - Willy Beutz
Martha, seine Braut - Gerda Jörs
Christine Riemann, Plogs Schwester - Annemarie Beermann
Marie, ihre Tochter - Hildegard Templin
Martin, im Dienst bei Plog - Willi Minauf
Krischan Rungen, Plogs Nachbar - Enno Buß
Jan, sein Sohn - Karl-Heinz Herpel
Gerd Winkel - Heino Aden
Anna, seine Braut, im Dienst bei Plog - Ellen Beutz
Arthur Plüsch - Willy Völker
ferner Dorfmusikanten, eine Tanzgruppe, Kinder

Wilhelmshavener Zeitung vom 16. September 1954

Gelungener Start in die plattdeutsche Saison

"Besöök ut de Stadt"

Ein wirksameres Stück hätte die: "Niederdeutsche Bühne Rüstringen" als Saisonauftakt kaum finden können, denn dieses "Heimatspiel, ernsthaft und lustig in vier Akten", bot viel Gelegenheit zur Ausspielung wirksamer Szenen, vom scharfgewürzten Dialog bis zur Massenszene mit Kinderchor, Tanzgruppe und Blaskapelle, die mit mehr als 60 Personen die weite Bühne bevölkerten.

Am Schluß gibt es drei glückliche Paare! v.l. Anna (Ellen Beutz), Martha (Gerda Jörs), Bernd (Willy Beutz), Marie (Hildegard Templin), Gerd (Heino Aden) und Jan (Karl-Heinz Herpel) - eine Szene aus "Besöök ut de Stadt" - Spielzeit 1954/55 -

Zwar ist dieser liebe "Besöök ut de Stadt" vom Stück her nicht so gekonnt wie die vielen plattdeutschen Theaterereignisse der letzten Saison. Da knistert wohl die aufgesetzte Komik, die mit einigen Wahrheiten aneinandergereiht zum Lachen und Nachdenken Anlaß gab, aber es ist doch in der letzten Entwicklung nicht so ideal gewachsen, wie man es sich wünschte. Außerdem zeichnete Friedrich L a n g e als Autor ziemlich "schwarzweiß", die Städter jedoch amüsierten sich köstlich über diese Typen, ein Beweis, daß sie sich nicht angesprochen fühlten.

Die prächtige Darstellung bügelte jedoch viele der aufgezeigten Dinge aus, und hier war es vor allem Ellen B e u t z , die die Herzen aller Zuschauer des ausverkauften Hauses gewann. Ihre Dienstmagd Anna war wie Willi M i n a u f ` s Martin ein ausgefeiltes Kabinettstück, voll von Humor und Pfiffigkeit, von Herz und Verstand. Die beiden waren wirklich die Seelen dieses Spieles.

Stimmung ist Trumpf auf dem Richtfest bei Bauer Plog.  (v.l. Annemarie Beermann, Gerda Jörs, Willy Beutz, Enno Buß, Ellen Beutz, Heino Aden, Willi Minauf und Willy Völker)  - eine Szene aus "Besöök ut de Stadt" - Spielzeit 1954/55 -

Ganz anders dagegen vom Typ her gesehen Willy B e u t z als Bauer Bernd Plog. Seine Verhaltenheit in Sprache und Ausdruck waren die köstlichen Ruhepunkte in der Handlung, die er bis ins letzte ausfüllte als ein Darsteller von Rang. Ihn und seine reizend natürliche Gegenspielerin Gerda J ö r s möchte man bald wieder auf der Bühne erleben. Annemarie Beermann's "Großstadtdame" muß im ersten Akt konsequenter und ,.hochdeutscher" (vor allem im Umgang mit dem Personal) sein, während Hildegard T e m p l i n und Karl-Heinz Herpel selten so profilierte Charaktere auf die Bühne stellten wie hier.

Eine hübsche Studie gab Enno Büß als geiziger Bauer, während Heino Aden und Willi V ö l k e r sehr gegensätzliche, aber schön gezeichnete Typen gaben. Das durch viele Einlagen stark gelockerte Spiel beglückte die vielen Freunde der Bühne, die wohl einer Meinung waren: Spielt weiter so, dann wird diese Saison die letzte noch übertreffen!

29. August 1954 - die Niederdeutsche Bühne Rüstringen spielt "Besöök ut de Stadt vor über 5.000 Besuchern auf der Freilichtbühne Wiesmoor  - eine Szene aus "Besöök ut de Stadt" -

29. August 1954 - eine Tanzeinlage der Trachtengruppe Wiesmoor während des lustigen Spills "Besöök ut de Stadt"  - eine Szene aus der Aufführung am Nachmittag -

Alltomal Sünner (WE)

AUGUST-HINRICHS-ABEND

aus Anlaß des 75. Geburtstages des Dichters

Es singt: Richard Germer vom NWDR Hamburg
Es plaudert: Walter A. Kreye von Radio Bremen
Es spielt: Die Niederdeutsche Bühne "Rüstringen"

Wilhelmshavener Erstaufführung

ALLTOMAL SÜNNER

Lustspiel in einem Akt von August Hinrichs

Inszenierung: Willi Minauf

Souffleuse: Elisabeth Stammereilers
Inspizientin: Marie Siebels

Rollen und Darsteller
Brummer, Gastwirt und Postverwalter - Enno Buß
Liesbeth, seine Tochter - Ellen Beutz
Minna, Mädchen bei Brummer - Erika Kaebe
Harm Sägebühl, Landbriefträger - Willi Minauf
Harm Peters - Karl-Heinz Herpel
Lui Haak - Herbert Lüttgens
Frau Meyer - Marie Engelke
Frau Lüschen - Therese Peters
Kaufmann Klüver - Heino Aden
Polizeiwachtmeister - Franz Schlemmermeyer
Ein Junge - Klaus Aden

Der Programmzettel des "August-Hinrichs-Abends" zum 75. Geburtstag des Heimatdichters mit den Unterschriften von Walter A. Kreye und Richard Germer.

De ole Fischfroo (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

DE OLE FISCHFROO

(An de Eck van de Steenstraat)
Volksstück in drei Akten von Erhard Asmus

Regie: Willi Minauf
Bühnenbild: Enno Buß

Souffleuse: Erika Kaebe
Inspizientin: Maria Siebels

Rollen und Darsteller:
Korl Brüdt, Kesselklopfer - Willi Minauf
Tine Brüdt, Fischfrau - Annemarie Beermann
Lieschen Brüdt, beider Tochter - Herta Tammen
Jupp Brüdt, beider Sohn - Karl-Heinz Herpel
Jan Kersten, Steuermann - Herbert Lüttgens
Fiete Lütt, Bootsmann - Heino Aden
Tedje Fries, Arbeitskollege von Korl Brüdt - Emil Meinen
Heinrich Meier, fragwürdige Zeiterscheinung - Arno Tholen
Dora Wuttke, Nachbarin - Therese Peters

Sie kommen von See - Tine Brüdt (Annemarie Beermann) freut sich über Jupp Brüdt (Karl-Heinz Herpel), Jan Kersten (Herbert Lüttgens) und Fiete Lütt (Heino Aden) - ein Szenenfoto aus "De ole Fischfroo" - Spielzeit 1953/54

Wilhelmshavener Zeitung vom 3. April 1954

Niederdeutsche Bühne Rüstringen:  "De ole Fischfroo"

Eine der lebensnahesten Komödien dieser Spielzeit brachte gestern abend der Niederdeutschen Bühne Rüstringen einen viel applaudierten Erfolg.

"Volksstück" nannte der Autor Erhard Asmus dieses 1952 ablaufende Spiel, die Bezeichnung Komödie wäre jedoch richtiger gewesen; denn die Tiefe ist ebenso da wie die ausgelassene Heiterkeit, das Nachdenkliche wie das Burleske.

Die Titelrolle verkörperte Annemarie Beermann, und sie hatte wohl den schwersten Part dieses Abends; denn von der versorgten Fischfrau, deren Mann arbeitslos ist und seine Unterstützung vertrinkt bis zur wohlhabenden Geschäftsfrau ist eine schwierige Aufgabe der Wandlungsfähigkeit, die prachtvoll gemeistert wurde. Neben ihr Willi Minauf , der den erwerbslosen "Kedelklopper" herzerfrischend echt andeutet und darin von seinem Kumpan Tedje Fries (Emil Meinen) in einer vorzüglichen Studie unterstützt wird.

Das erquickende Dreiergespann dieses Abends waren die Seeleute, die von großer Fahrt kommen. Herbert Lüttgens , der prächtige Heino Aden und Karl-Heinz Herpel, der sich hier alle "Liebhaberschlacken", die der Autor diesen Rollen meist mitgibt, vom Leibe spielt.

Daß Therese Peters als Nachbarin überwältigte, versteht sich von selbst. Herta Tammen und Arno Tholen spielten ein echtes Stückchen Leben und gaben dem Ganzen die Spritze, die zum Erfolg verhalf, der durch einige Striche vor allem im dritten Akt noch gesteigert werden könnte.

Die Brüdt´s feiern Wiedersehen - von links Annemarie Beermann, Willi Minauf, Karl-Heinz Herpel, Arno Tholen, Herbert Lüttgens, Herta Tammen, Heino Aden und Therese Peters  - ein Szenenfoto aus "De ole Fischfroo" - Spielzeit 1953/54 -

Fiete Lütt (Heino Aden) hat ein Auge auf Lieschen Brüdt (Herta Tammen) geworfen. Sie auch auf ihn? - Eine Szene aus "De ole Fischfroo" - Spielzeit 1953/54 -

Emil Meinen in einer Paraderolle als Tedje Fries in "De ole Fischfro" - Spielzeit 1953/54

De Düvelsdeern (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

DE DÜVELSDEERN

Komödie in drei Akten von Jens Peter Asmussen

Inszenierung: Willi Minauf
Bühnenbild: Enno Buß

Souffleuse: Elisabeth Stammereilers
Inspizientin: Maria Siebels

Rollen und Darsteller:
Klaus Schnack - Willi Minauf
Tjark Schnack - Heinrich Frese
Piet Schnack - Heino Aden
Antje Rothermund - Ellen Beutz
Jan Thielen - Enno Buß
Male, seine Frau - Erika Kaebe
Sanna, ihre Tochter - Herta Tammen
Peter Wulk, Bürgermeister - Erwin Buttfanger
Stiena Siemsen - Maria Engelke
Hinrich, ihr Sohn - Karl-Heinz Herpel
Graf Volker von Ruhland, Besitzer einer Glashütte - Willi Völker

Dar gifft´t fein wat to Eten un Drinken, v.l. Willi Minauf, Heinrich Frese, Heino Aden, Enno Buß, Erika Kaebe, Willi Völker und vorne rechts Ellen Beutz - eine Szene aus "De Düwelsdeern" - Spielzeit 1953/54 -

Wilhelmshavener Rundschau vom 3. März 1954

"De Düwelsdeern" - ein Volltreffer der guten Laune

Wiederum sah das Stadttheater in einer Aufführung der "Niederdeutschen Bühne Rüstringen" eine geschlossene Ensembleleistung: die "Düwelsdeern" von Jens Peter Asmussen. Trotz der im Stück begründeten Ausspielung einzelner Gestalten zu Star-Rollen wurde durch Willi M i n a u f ` s Regie hier ein Gesamteindruck aus einem Guß geschaffen, wobei die Hauptdarsteller verhaltener, die Nebenpersonen jedoch viel eindringlicher zum Zuge kamen, als in manchen anderen Fällen. Das ist das große Plus dieser Aufführung; die mit laufend aufbrechendem Szenenbeifall quittiert wurde.

Auf einem heruntergewirtschafteten Bauernhof leben drei Junggesellen vom Angeln, aber das aus der Stadt engagierte Mädchen bringt nicht nur die drei alten Knaben auf den Schwung, sondern auch noch erstens einem unehelichen Kind seinen Vater, zweitens einem Grafen seinen Landsitz, drittens den geizigen Verwandten die gerechte Strafe, viertens einem jungen Paar eine Bauernhof usw. usw. Es ist als schon vom Stoff her dafür gesorgt daß es Ueberraschungen am laufen den Band gibt, und wenn ein so versierter Fachmann der Niederdeutschen Bühne wie Richard Ohnsorg, Hamburg, die deutsche Bearbeitung vornahm, hat man die Garantie, hier eine wirkliche Komödie abrollen zu sehen.

Mit Ellen B e u t z betritt eine "Düwelsdeern" die Bühne, wie sie dem Dichter in Idealbesetzung vorgeschwebt haben mag. Nicht robust und herrschsüchtig, nicht überspitzt und darum unecht, sondern mit Charme und Herz stattet sie diese die Handlung vorantreibende Rolle aus, daß es eine helle Freude war. Ihre großen "Gegenspieler" waren die drei Brüder Schnack, von Willi Minauf, Heinrich Frese und Heino Aden dargestellt. Was diese Hauptstützen unserer "Niederdeutschen" auf die Bretter legten, war großartig. Diesen ungetrübten Genuß zu erleben, sollte sich kein Freund des plattdeutschen Humors entgehen lassen.

Als Verwandte kreuzen Erika K a e b e und Enno Buß, der ebenfalls die sehr hübschen Bühnenbilder schuf, auf und das junge Paar, dargestellt von Herta T a m m e n und Karl Heinz H e r p e l gefiel gut. Von Erwin B u t t f a n g e r als Bürgermeister möchte man sich ein Weniger an Gestikulation und ein Mehr an Ausdruckskraft wünschen, und dem Grafen Ruhland (Willi V ö l k e r) eine etwas gewähltere Sprache empfehlen. Seine Darstellung hingegen ist gut und profiliert, ebenso wie Maria E n g e l k e als Mutter, die man gern wiedersieht.

Vielleicht wären einige Straffungen angebracht, so z. B. in den ersten drei Szenen des dritten Aktes. Zwar folgen dann die Lachstürme plötzlicher aufeinander, aber der zügige Ablauf dieser hübschen Komödie würde dadurch gewinnen. Im Ganzen gesehen hat jedoch die "Niederdeutsche Bühne Rüstringen" mit dieser Aufführung einen neuen Bühnenschlager geschaffen, der die vielen tausend Freunde dieser Bühne mit Freude und Dank aufnehmen werden.

Die Schnacks (Willi Minauf, Heinrich Frese, Heino Aden) snacken mit dem Grafen (Willi Völker)  - eine Szene aus "De Düwelsdeern" - Spielzeit 1953/54 -

Wilhelmshavener Zeitung vom 3. März 1954

Lachschlager der Bühne "Rüstringen"

Jens Peter Asmussens "Düwelsdeern" mit großem Erfolg im Stadttheater

Von Erwin Hildebrandt

Die Freunde der Niederdeutschen Bühne "Rüstringen" waren gestern abend voll des Lobes über die neu einstudierte Volkskomödie, "Der Düwelsdeern" von Jens Peter Asmussen. Dieses Stück, in Hamburg und anderen großen Städten als Serienerfolg monatelang auf dem Spielplan, verleugnet keineswegs seine nordische Herkunft. Solche faulenzenden Junggesellen, die besser angeln als ihr Land bestellen, sind dänische oder südschwedische Typen. Auch die resolute Deern, mit dem Herzen auf dem rechten Fleck, ist ein Gewächs aus dem Klima des Nordens, das mit dem zwischen Weser und Ems viel Gemeinsames hat.

Zu loben sind die gelungenen Charakterzeichnungen; sie lassen vergessen, daß sich bereits gegen Ende des zweiten Aktes die Knoten zu lösen beginnen, daß im letzten Bild allzuviel Zeit bis zum glückseligen Finale verstreicht. Ob man die Sache etwas straffen könnte? Ein Viertelstündchen weniger, wäre mehr!

Regisseur Willi Minauf kurbelte den manchmal etwas langsam rollenden Handlungswagen tüchtig an und dann ging es wieder eine Weile in forscherem Tempo. Sein Junggeselle Klaus Schnack mit der Schifferkrause im Gesicht begeisterte jung und alt im Parkett und auf dem Rang. Ellen Beutz in der Titelrolle zeigte verhaltene Energie, nicht "Brausepulver". Und so traf sie den skandinavischen Ton der Komödie haargenau.

Heinrich Frese und Heino Aden, die beiden anderen von der Deern aufgemöbelten Junggesellen, spielten sehr echt, sehr individuell. Enno Buß und Erika Kaebe als erbsüchtiges Paar "mit sechs Gören und Hypothek" brachten mit ihren Auftritten Leben auf die Bretter. Erwin Buttfangers Bürgermeister (in der Maske etwas zu jung) erfreute wie auch Karl Heinz Herpels jugendlicher, liebhabender Seemann und Herta Tammens niedliche Tochter Sanna. Maria Engelke mimte mit Geschick die ältliche Stina, Willi Völker last not least war ein reizender Graf aus der Plüschmöbelzeit von 1904.

Ferner spielten Blumen, Kuchen. Suppe, Eier, Fisch, Pudding und andere leckere Sachen so realistisch mit, daß einem das Wasser im Munde zusammenlief. Herzlichen Glückwunsch, liebe Niederdeutsche Bühne, zu diesem neuen Zugstück! Es wird Freude und Entspannung schenken. Und darum ist es wert, gesehen zu werden.

Das ist die Ankuft der "Düwelsdeern" Antje Rothermund (Ellen Beutz) aus der Stadt. Es staunen das Ehepaar Thielen (Erika Kaebe, Enno Buß) und die Brüder Schnack (Heino Aden, Heinrich Frese, Willi Minauf)  - eine Szene aus "De Düwelsdeern" - Spielzeit 1953/54 -

Stratenmusik (1. WA)

Wiederaufführung (2), davor vor 1939 gespielt

STRATENMUSIK

Komödie in drei Akten von Paul Schurek

Regie: Willi Minauf
Bühnenbild: Eden-Bant

Souffleuse: Erika Kaebe
Inspizient: Maria Siebels

Rollen und Darsteller:
Jan Lünk, Straßenmusikant, 1. Trompete - Herbert Lüttgens
Hein Dickback, Strapenmusikant, Baß - Willi Minauf
Emil Spittel, Straßenmusikant, 2. Trompete - Heino Aden
Greten Witt, Haushälterin - Ellen Beutz
Godemann, Kröger - Emil Meinen
Katrin, Nawersch - Hanni Mayer

Ellen Beutz als Greten Witt und Heino Aden als Emil Spittel in  - ein Szenenfoto aus "Stratenmusik", Spielzeit 53/54 -

PRESSESTIMMEN

"Stratenmusik" begeistert aufgenommen

Großer Erfolg der Niederdeutschen Bühne "Rüstringen" am gestrigen Abend

von Erwin Hildebrandt

Die Geschichte um den Brillantschmuck, die Geschichte vom Glück und Leid der drei Hamburger Musikanten und ihrer "Hushollersch" ist so herzhaft, so nett, so blutvoll, so treulich dem Leben abgelauscht, daß wohl alle Freunde der Niederdeutschen Bühne "Rüstringen°° dankbar für die Wiederaufführung am Beginn der Spielzeit 1953!54 sind. Plattdeutsche Komödien dieses Ranges werden immer gern gesehen werden, denn die Substanz, der innere Gehalt, spricht jeden an, der sich den Sinn für das Leben, so wie es ist, mit seinen dunklen und hellen Seiten, bewahrt hat.

Die gestrige Aufführung erhärtete erneut die Tatsache, daß der Speelbaas der Bühne "Rüstringen", Willi M i n a u f , stets den Kern des Stückes herauszuschälen weiß. Diesmal lag es ihm daran, das Burleske und Komische nicht zu beherrschend werden zu lassen. Die dunklen Untertöne (das Leben ohne Schminke, ohne Maske) traten ebenbürtig hinzu. Und Schureks aus den Quellen der Niederdeutschen Seele geschöpfter Humor fand daneben den ihm gebührenden Platz. Zu loben ist ferner der rasante Schwung, das mitreißende Tempo, das allen drei Akten zugute kam. Wir meinen, in den letzten drei Jahren keine bessere Inszenierung dieser Bühne gesehen zu haben.

"De lütt Familje" - von links Willi Minauf als Hein Dickback, Herbert Lüttgens als Jan Lünk, Heino Aden als Emil Spittel und Ellen Beutz als Greten Witt  - ein Szenenfoto aus "Stratenmusik", Spielzeit 1953/54 -

Herbert L ü t t g e n s machte aus seinem Trompeter Jan eine Charakterstudie, wie sie ein Professional nicht besser bringen kann. Er lebte seine Rolle, er war wirklich, ganz wirklich dieser Himmelsstürmer, dieser Bruder Leichtfuß, der sich zu etwas Großem berufen fühlt. Lüttgens gelang es, die Menschen im Saal anzusprechen, Saiten in ihnen aufklingen zu lassen. Das gleiche möchten wir Heino A d e n sagen, der wohl noch nie so eindrucksvoll war wie gestern. Sein philosophierender Emil mit der zarten Seele und dem großen Herzen war eine der tragenden Säulen der Aufführung. Willi M i n a u f als alkoholfreudiger Hein Dickback zog stets zur rechten Zeit das rechte Register. Erstaunlich ist es, wie plastisch dieser seit Jahrzehnten bewährte Künstler den Baßtrompeter zu modellieren versteht, jeder Ton, jede Geste sitzt.

Emil M e i n e n als Kröger spielte seinen Part voll aus, und Ellen B e u t z war wie immer entzückend und liebenswert; als "Mutter" zwischen den drei Straßenmusikanten war ihr die Aufgabe gegeben, Hausfrauliehes mit dem Mütterlichen zu vereinen und das Liebende nicht zu vernachlässigen. Sie löste das vorbildlich. Hanni M e y e r als intrigante Witwe bemühte sich mit Erfolg, den forschen, realistischen Ton der Aufführung zu treffen.

Das Bühnenbild von E d e n B a n t , das Zimmer der drei Musikanten, war ganz echt, wirklichkeittsnah. Ein Plafond begünstigte den guten Gesamteindruck. Der vollbesetzte Zuschauerraum dröhnte bei offener Szene und nach den Aktschlüssen vor lauter Beifall; die Begeisterung war ehrlich, Anerkennung hörte man in jeder Reihe.

Hier geht´s kräftig zur Sache. Das Finden der wertvollen Perlen-Kette wird gefeiert. Von links Godemann (Emil Meinen), Hein Dickback (Willi Minauf), Jan Lünk (Herbert Lüttgens), Nachbarin Katrin (Hanni Mayer), Emil Spittel (Heino Aden)  - Eine Szene aus "Stratenmusik" - Spielzeit 1953/54 -

Godemann und Dickback bekommen sich in die Wicken (Emil Meinen, Willi Minauf) - Straatenmusik - Spielzeit 1953/54 -

Dat Musfallenspill (1. WA)

1. Wiederaufführung, davor vor 1939 gespielt

DAT MUSFALLENSPILL

(Klas Störtebeker)
Von Heinrich Diers

Inszenierung: Willi Minauf
Bühnenbild: Eden - Bant

Souffleuse: Erika Kramer
Inspizientin: Erika Kaebe
Beleuchtung: Hugo Kazmierczak

Rollen und Darsteller:
Klas Störtebecker, Führer der Likedeeler - Willy Beutz
Magister Wikbold, Führer der Likedeeler - Heinrich Frese
Brun Tyen, Seilbaas der Likedeeler - Arno Tholen
Goedeke Micheel, Likedeeler - Karl-Heinz Herpel
Buddelgard, Likedeeler - Enno Buß
Kröger - Willi Minauf
Eilt, Knecht - Emil Meinen
Hille, Deenstdeern - Ellen Beutz
Luke, Unterführer der Likedeeler - Erwin Buttfanger
De rode Hein, Likedeeler - Günter Erfeldt
Lütjefrerk, Likedeeler - Egon Schumacher
de swarde Rolf, Likedeeler - Ernst Neumann
Een Fischer - Hermann Feldhaus
Musfallnkeerl - ***
Ede Wiemeken, Häuptling in Rüstringen - Herbert Lüttgens
Jarste, Edes Schwester - Annemarie Beermann
Frowe, Edes Tochter - Hildegard Templin
Arnd Baleer, bremischer Häuptling - Willi Völker
Hole Hennik, bremischer Ratsschreiber - Heino Aden
Wenke Wiggert, bremischer Frädekoggen-Seilbaas - Heinrich Hinrichs
Memme Mensen, Burgvogt Ede Wiemekens - Hayo Eiben
und andere Likedeeler

Störtebekers Mannschaft bringt Kaperware an Land  - eine Szene aus "Dat Musfallenspill" - Spielzeit 1952/53 -

Die Mausefalle für Störtebeker wird vorbereitet. rechts Ellen Beutz als Hille und Willi Minauf als Kröger - eine Szene aus "Dat Musfallenspill" - Spielzeit 1952/53 -

Willi Minauf als Kröger  - eine Szene aus "Dat Musfallenspilll" - Spielzeit 1952/53 -

Stormnacht (UA)

Uraufführung

STORMNACHT

een Spill van de Waterkant in drei Akten von H.F. Müller-Geiseler

Inszenierung: Willi Minauf
Bühnenbild: Herbert Lüttgens

Souffleuse: Erika Kramer
Inspizientin: Maria Siebels

Rollen und Darsteller:
Jan Drews, Fischer - Willy Beutz
Enno Drews, sein Bruder - Karl-Heinz Herpel
Elke Ohlsen, Tochter eines Fischhändlers - Hildegard Templin
Fritz Ehlers, ein Wasserzollbeamter - Heino Aden

Das Ensemble von "Stormnacht" v. l. Heino Aden als Wachtmeister Ehlers, Karl-Heinz Herpel als Enno Drews, Hildegard Templin als Elke Ohlsen und Willy Beutz als Jan Drews - eine Szene aus "Stormnacht" - Spielhzeit 1952/53 -

PRESSESTIMMEN

Uraufführung von "Stormnacht"

Mit der Uraufführung des Speels vun de Waterkant in drei Akten, "Stormnacht", des Hamburger Heimatdichters H. F. Müller-Geiseler hat sich die Niederdeutsche Bühne Rüstringen für ein Stück entschieden, das gerade die Küstenbewohner ansprechen sollte.

Starke menschliche Konflikte entwickeln sich in einem Spiel, das aus dem Fischerdasein schürft. Familiäre Bindungen schaffen Widersprüche in der Auffassung: Recht oder Unrecht? Es geht um das Schmuggelgut Rauschgift in diesem Stück, von dem es nach der öffentlichen Lesung hieß, daß es eine packende Sprache aufweist.

Jan Drews (Willy Beutz) gibt Elke Ohlsen (Hildegard Templin) die Pistole, Ehlers (Heino Aden) beobachtet das skeptisch. - eine Szene aus "Stormnacht" -Spielzeit 1952/53 -

Ehlers (Heino Aden) untersucht Jan Drews (Willy Beutz). Enno (Karl-Heinz Herpel) und Elke (Hildegard Templin) blicken gespannt  - "Stormnacht" - Spielzeit 1952/53 -