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Ünner´n Beerboom (UA) - Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven

Ünner´n Beerboom (UA)

Uraufführung

ÜNNER´N BEERBOOM

Kriminalstück von Hans Peter Renz
nach Theodor Fontane "Unterm Birnbaum"


Inszenierung: Armin Tacke
Bühnenbild: Christa Düx

Souffleuse: Karin Heyel
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Heidi Strowik
Inspizienz: Monika Grahl
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuch
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Werner Dörnath, Manfred Eilers,
Gerd Gelhart, Jürgen Tapken, Klaus Aden
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Peter Pfaus
Technische Leitung: Manfred Eilers

Darsteller
Abel Hradscheck - Arnold Preuß
Ursel Hradscheck -
Marion Zomerland
Kunicke - Horst Karstens
Henke - Walter Bleckwedel
Ede - Christian Strowik
Male - Claudia Schröder
Hodde - André Gelhart
Schulzki - Nicolas C. Ducci
Der Amtsrat - Günter Boye
Die alte Jeschke - Roswitha Wunderlich
Geelhaar - Marc Gelhart
Vohwinkel - Thorsten Könnecke
Wonnekamp - Ingo Folkers

 

 

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Juni 2005

Theater am Meer: Lob vom Fontane-Archiv

NIEDERDEUTSCHE  Gelungene Fassung

WILHELMSHAVEN/LR - Lob aus berufenem Munde bekam das „Theater am Meer" für die Novelle „Unterm Birnbaum". Das Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam bescheinigt, dass die niederdeutsche Fassung von Hans Peter Renz im Sinne der ursprünglichen Novelle sehr geglückt sei. Die Verantwortlichen des Archivs waren durch die Presse auf die Uraufführung aufmerksam geworden, die der Berufsregisseur Armin Tacke im März beim „Theater am Meer" inszeniert hatte.

Archivmitarbeiter KlausPeter Möller bescheinigte unter anderem „eine Reihe von glücklichen Ideen zur dramaturgischen Gestaltung der Handlung". Zudem sei das „Theater am Meer" mit diesem Stück auf der Höhe der Zeit, da im ganzen Land viele Werke von Fontane gespielt werden würden. Infos im Internet unter www.fontanearchiv.de.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. Juni 2005

Lob für „Theater  am Meer"

WILHELMSHAVEN/MG - Auch Monate nach der letzten Vorstellung von „Ünner'n Beerboom" erhält die Inszenierung des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" noch gute Kritiken. Das Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam bescheinigt, dass die niederdeutsche Fassung von Hans Peter Renz im Sinne der Novelle sehr geglückt sei. Das Archiv war durch die Presse auf die Uraufführung aufmerksam geworden, die der Regisseur Armin Tacke im März im „Theater am Meer" inszeniert hatte.

Klaus-Peter Möller vom Fontane-Archiv teilte Bühnenleiter Arnold Preuß mit, dass „eine Reihe von glücklichen Ideen zur dramaturgischen Gestaltung der Handlung" „Ünner'n Beerboom" zu einem beachtlichen Werk machten. Das „Theater am Meer" sei mit diesem Stück auf der Höhe der Zeit, da im ganzen Land viele Werke von Fontane gespielt werden würden. DasArchiv im Internet unter www.fontanearchiv.de

Szene Wilhelmshaven vom 19. März 2005

Die letzten Vorstellungen des Kriminalstücks „Ünner'n Beerboom"

präsentiert das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Vor zwei Wochen führte das niederdeutsche Ensemble unter der Regie von Armin Tacke das Stück, das Hans Peter Renz nach der Novelle von Theodor Fontane verfasst hat, zur Welturaufführung. Die Geschichte handelt von dem mysteriösen Tod eines Reisenden, der die gesamten Mitmenschen im Umfeld des Gastwirtes Abel Hradscheck in Misstrauen versetzt. Die Vorstellungen finden am heutigen Samstag um 20 Uhr und morgen um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt. Weitere Informationen zur Inszenierung und zur Bühne gibt es unter www.ndbwilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 16. März 2005

Die Geschichte eines rätselhaften Mordes

erzählt das Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz nach der Novelle von Theodor Fontane. Das Gastwirtspaar Abel und Ursel Hradscheck plant aus finanziellen Nöten heraus einen nahezu perfekten Plan, um den eigenen Wohlstand zu retten. Unter mysteriösen Umständen verunglückt tags darauf der polnische Gesandte Schulzki, der zuvor die Schulden eingetrieben hat. Weitere Konflikte des Vorabends und abergläubische Dorfbewohner machen die Ermittlungen in diesem spannenden Fall nicht gerade leichter. Das Szenenfoto zeigt von links Andre Gelhart als Zimmermann Hodde und Nicolas C. Ducci als Reisender Schulzki sowie Horst Karstens als Bauer Kunicke. Die letzten drei Vorstellungen folgen am 19. März um 20 Uhr und am 20. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de Foto: NDB

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. März 2005

Das Stück "Ünner´n Beerboom" von Hans Peter Renz nach der Novelle von Theodor Fontane erzählt die Geschichte eines rätselhaften Mordes:das Gastwirtspaar Abel und Ursel Hradscheck plant aus finanziellen Nöten heraus einen nahezu perfekten Plan, um den eigenen Wohlstand zu retten. Unter mysteriösen Umständen verunglückt tags darauf der polnische Gesandte Schulzki, der zuvor die Schulden eingetrieben hat....

Das Stück, das die Niederdeutsche Bühne am vergangenen Wochenende als Welturaufführung in der Inszenierung von Armin Tacke präsentierte, ist schon an diesem Wochenende weitere drei Male zu sehen, und zwar morgen um 20 Uhr und am Sonntag um 15:30 und 20 Uhr. Die letzten drei Vorstellungen folgen am Sonnaben, 19. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 20 März um 15:30 und 20 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. März 2005

Sozialdrama zwischen Strindberg und Krimi-Posse

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Bühnenfassung von Theodor Fontanes Roman „Unterm Birnbaum" nur bedingt erfolgreich

VON NORBERT CZYZ

Das Mordkomplott führt das Ehepaar Hradscheck nicht aus der Not heraus: Szenenfoto mit Marion Zomerland und Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN - Der Ehrgeiz, nicht nur Schenkelklopfer, sondern gelegentlich auch großes Theater machen zu wollen, ehrt das „Theater am Meer" - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Vor einiger Zeit hieß das Stück „Misery", womit die Niederdeutsche einen Ausflug in die Oberstube der Literatur wagte. Nun stammte die Vorlage sogar von Fontane, dessen Roman „Unterm Birnbaum" sie in der szenischen Fassung von Hans Peter Renz mit dem ins Niederdeutsche transponierten Titel „Ünner'n Beerboom" am Sonnabend im Stadttheater zur Uraufführung brachte. Regie führte Armin Tacke

Unter dem Birnbaum liegt schon eine ältere Leiche

Fontanes Roman um den selbstverschuldet verschuldeten Schankwirt und Krämer Abel Hradschek (Arnold Preuß) ist eher ein Sozialdrama als eine Kriminalerzählung. Der Plot ist mit wenigenWorten erzählt: Dem labilen Hradschek gelingt es, seine Frau (Marion Zomerland), die nichts mehr fürchtet als den sozialen Abstieg, für ein Mordkomplott an einem polnischen Gläubiger zu gewinnen. Die Tatsache, dass unter dem Birnbaum der Hradscheks bereits eine ältere Leiche begraben liegt, hilft dem Ehepaar, den Mord über längere Zeit zu vertuschen. Doch Hradscheks Frau ist der Situation nervlich nicht gewachsen. Sie verfällt dem religiösen Wahn und stirbt. Weil aber der Verdacht auf Mord in der Dorfbevölkerung nie verstummt, will Hradschek (so bei Fontane) die Leiche, die im Keller vergraben ist, endgültig „Unterm Birnbaum" entsorgen. Dabei tappt er in die eigene Falle und wird, tot neben dem Mordopfer liegend, entdeckt. In der vorliegenden Fassung von Renz endet das Stück anders: Hradschek wird eines Mordes überführt, den er gar nicht begangen hat.

Ernstes Thema und unfreiwillige Komik passen nicht zueinander

Mehrere Fehleinschätzungen verhindern einen großen Erfolg der Bearbeitung. Autor Renz bleibt im Eröffnungsdialog der Hradscheks zu lange monologhaft und an Fontanes geschwollener Schriftsprache kleben. Hradschek und seine Frau begegnen sich wie steife Puppen. Orientiert sich Autor Renz in der Einleitung an der Dramatik eines Strindberg und Ibsen, gleitet die Angelegenheit unter Tackes Regie zunehmend in die Posse ab.

Das ernste Thema, „Klare" und Wein bis zum Abwinken, ein leichtfertiges Dienstmädchen (Claudia Schröder), eine Tratschtante, die aus dem Ohnsorgtheater entsprungen scheint (Frau Jeschke alias Roswitha Wunderlich), die Karikatur eines Justizrates (Thorsten Könnecke) und die unfreiwillige Komik, die die Geistererscheinung des Ermordeten Schulzki (Nicolas C. Duccy) erzeugt, sind Zutaten, die sich miteinander nicht vertragen. Zu denen kamen immer mehr verkrampfte Pointen hinzu, die den Gedanken der höheren Gerechtigkeit, der Hradschek eigentlich zum Opfer fällt, zukleisterten.

Die Bemühungen der Schauspieler, dem Publikum in der plüschstühlemen Landgasthofsstube (Bühnenbild: Christa Düx) einen unterhaltsamen Abend zu bieten, sind aller Ehren wert. Nimmt man den Applaus als Gradmesser, dann hat das Publikum genau dies bei der Schlussverbeugung der Akteure zum Ausdruck bringen wollen.

In weiteren Rollen agierten Horst Karstens als trinkfester Bauer Kunicke, Walter Bleckwedel als Scherenschleifer Henke, Christian Strowik als ängstlicher Ladenjunge, Andre' Gelhart als draufgängerischer Wandergeselle, Günter Boye als Amtsrat, Marc Gelhart als Dorfgendarm und Ingo Folkers als Totengräber.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 7. März 2005

Theodor Fontane spricht auch plattdeutsch

Niederdeutsche Bühne: Welturaufführung „Ünner'n Beerboom" / Aus Novelle wird Kriminalstück

VON ERNST RICHTER

Mudder Jeschke, die neugierige Nachbarin (Roswitha Wunderlich) berichtet Hradscheck (Arnold Preuß) von merkwürdigen Begebenheiten des Nachts

WILHELMSHAVEN - Der Dichter Theodor Fontane wurde 1819 als Apotheker-Sohn in Neuruppin geboren und starb 1898 in Berlin. Er hinterließ ein vielfältiges literarisches Schaffen unter anderem Romane wie „Effi Briest" und „Der Stechlin". Seine Novelle „Unterm Birnbaum" ist von Hans Peter Renz jetzt zu einem niederdeutschen Kriminalstück umgearbeitet worden. Regisseur Armin Tacke hat es für das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" in Szene gesetzt. Die Welturaufführung ging am Sonnabend im Stadttheater über die Bühne.

Die Handlung des Stücks „Ünner'n Beerboom" spielt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin, wo Abel und Ursel Hradscheck einen Gemischtwarenladen mit Schankstube betreiben. Er ist wegen seiner fatalen Spielleidenschaft und Trinkfreude total verschuldet, und sie gefällt sich als vornehme Frau, die nichts mehr als die Armut fürchtet. In der Schankstube liest Ursel (Marion Zomerland) ihrem Mann Abel (Arnold Preuß) eindringlich die Leviten. In der Schankstube wird es lebendig, der Scherenschleifer Henke (Walter Bleckwedel), Bauer Kunicke (Horst Karstens) und Hodde, der Zimmermann auf der Walz (Andre Gelhart), kehren ein. Und zu allem Unglück erscheint Schulzki (Nicolas C. Ducci), ein polnischer Geschäftsvertreter, der für seine Firma abkassieren soll.

Es wird kräftig zugeprostet. Dazwischen wirbelt die Hausangestellte Male (Claudia Schröder) keck und graziös durch die Szene, macht dem Zimmermann Avancen und tischt den Gästen auf. Der Laufjunge Ede (Christian Strowik) soll aus dem Keller Flaschen holen. Er sträubt sich, ist abergläubisch. Der Pole Schulzki hat schon mächtig einen in der Krone und steigt selbst in den Keller. Es gruselt ihn leicht, da möcht er nicht begraben sein. Nach dem dritten Akt ist Pause. Es ist zwiespältig, Fontanes bildreiche Sprache aus dem 19. Jahrhundert plattdeutsch zu aktualisieren und gleichzeitig Längen zu vermeiden.

Das Theaterpublikum hat viel Konversation gehört und wenig Aktion gesehen. Ein Zeitraffer wäre angebracht. Zum Teil wurde recht leise geredet, so dass die Zuschauer der hinteren Reihen Mühe hatten, die Dialoge zu verfolgen. Dann kommt mit dem Erscheinen des Amtsrats (Günter Boje), des Justizrats Vohwinkel (Thorsten Könneche) und des Dorfgendarms Geelhaar (Marc Gelhart) Spannung auf. Bei der Vernehmung über die ungeklärte Unfallursache des polnischen Vertreters nach dessen Abreise bietet als Nachbarin die alte Jeschke (Roswitha Wunderlich) eine großartige Charakterpartie, die vom Publikum mit Beifall auf offener Bühne bedacht wird. Verzwickt entwickelt sich die Lösung des Kriminalfalls, an dem auchTotengräber Wonnekamp (Ingo Folkers) mitwirkt. Ein paar Fragen bleiben offen.

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven präsentiert sich zu dieser Uraufführung mit ihrem Ensemble, das über drei Generationen von 18 bis 80 Spielfreude beweist. Besonders ins Blickfeld rückten Roswitha Wunderlich als Jeschke, Nicolas C. Ducci als Schulzki sowie Marion Zomerland als Ursel und Arnold Preuß als Abel Hradscheck. Das Bühnenbild von Christa Düx und Armin Tacke bietet den passenden Spielrahmen.

NORD-WEST-ZEITUNG vom 7. März 2005

Krimi-Posse mit steifen Puppen

PREMIERE Niederdeutsche Bühnenfassung von Fontanes „Unterm Birnbaum"

Autor Hans Peter Renz machte aus Fontanes Sozialdrama „Unterm Birnbaum" ein Kriminalstück. Das „Theater am Meer" besorgte die Uraufführung.

VON NORBERT CZYZ

Abel Hradscheck (Arnold Preuß) und Ede, der Hausjunge (Christian Strowik) erwarten den Reisenden Schulzki

WILHELMSHAVEN - Der Ehrgeiz, nicht nur Schenkelklopfer, sondern gelegentlich auch großes Theater machen zu wollen, ehrt das „Theater am Meer". Vor einiger Zeit hieß das Stück „Misery", womit die Niederdeutsche Bühne am Stadttheater in Wilhelmshaven einen Ausflug in die Oberstube der Literatur wagte. Nun stammte die Vorlage sogar von Fontane, dessen Roman „Unterm Birnbaum" sie in der szenischen Fassung von Hans Peter Renz mit dem ins Niederdeutsche transponierten Titel „ Unner'n Beerboom" nun zur Uraufführung brachte. Regie führte Armin Tacke.

Fontanes Roman um den selbstverschuldet verschuldeten Schankwirt und Krämer Abel Hradschek (Arnold Preuß) ist eher ein Sozialdrama als eine Kriminalerzählung. Der Plot ist mit wenigen Worten erzählt: Dem labilen Hradschek gelingt es, seine Frau (Marion Zomerland), die nichts mehr fürchtet als den sozialen Abstieg, für ein Mordkomplott an einem polnischen Gläubiger zu gewinnen. Die Tatsache, dass unter dem Birnbaum der Hradscheks bereits eine ältere Leiche begraben liegt, hilft dem Ehepaar, den Mord über längere Zeit zu vertuschen. Doch Hradscheks Frau ist der Situation nervlich nicht gewachsen. Sie verfällt dem religiösen Wahn und stirbt. Weil aber der Verdacht auf Mord in der Dorfbevölkerung nie verstummt, will Hradschek (so bei Fontane) die Leiche, die im Keller vergraben ist, endgültig „Unterm Birnbaum" entsorgen. Dabei tappt er in die eigene Falle und wird, tot neben dem Mordopfer liegend, entdeckt. In der vorliegenden Fassung von Renz endet das Stück anders: Hradschek wird eines Mordes überführt, den er gar nicht begangen hat.

Mehrere Fehleinschätzungen verhindern einen großen Erfolg der Bearbeitung. Autor Renz bleibt im Eröffnungsdialog der Hradscheks zu lange monologhaft und an Fontanes geschwollener Schriftsprache kleben. Hradschek und seine Frau begegnen sich wie steife Puppen und nicht wie Menschen aus Fleisch und Blut. Während sich Autor Renz in der Einleitung an der Dramatik eines Strindberg und Ibsen orientiert, gleitet die Angelegenheit unter Tackes Regie zunehmend in die Posse ab.

Das ernste Thema, „Klare" und Wein bis zum Abwinken, ein leichtfertiges Dienstmädchen (Claudia Schröder), eine Tratschtante, die aus dem Ohnsorgtheater entsprungen scheint (Frau Jeschke alias Roswitha Wunderlich), die Karikatur eines Justizrates (Thorsten Könnecke) und die unfreiwillige Komik, die die Geistererscheinung des Ermordeten Schulzki (Nicolas C. Duccy) erzeugt, sind Zutaten, die sich miteinander nicht vertragen. Zu denen kamen immer mehr verkrampfte Pointen, die den Gedanken der höheren Gerechtigkeit, der Hradschek eigentlich zum Opfer fällt, zukleisterten.

Die Bemühungen der Schauspieler, dem Publikum in der plüschstählernen Landgasthofsstube (Bühnenbild: Christa Düx) einen unterhaltsamen Abend zu bieten, sind aller Ehren wert. Nimmt man den Applaus als Gradmesser, dann hat das Publikum genau dies bei der Schlussverbeugung der Akteure zum Ausdruck bringen wollen.

Karten: 04421/9 40 10

SZENE WILHELMSHAVEN, vom 5. März 2005

Weltpremiere Fontane auf Plattdeutsch

Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) und seine Frau Ursel (Marion Zomerland) in "Ünnern Beerboom")

SZE. Wenn sich am heutigen Samstag um 20 Uhr im Wilhelmshavener Stadttheater der Vorhang öffnet, startet vor den Augen und Ohren der Besucher eine Weltpremiere. Denn mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" findet erstmalig die Novelle „Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane Anwendung auf einer Theaterbühne. Die niederdeutsche Fassung stammt hierbei von Regisseur und Autor Hans Peter Renz.

Ein fast perfekter Mord

Die Regie besorgt der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, der bereits mehrfach im Wettbewerb des Willy-Beutz-Schauspielpreises große Erfolge erzielen konnte. Die Bühnenbildnerin Christa Düx schafft mit einem wirkungsvollen Entwurf wurf den passenden Rahmen zu dieser spannenden Inszenierung, die den fast perfekten Mord thematisiert. Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) kann mit seinem Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe die hohen Schulden, die durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) entstanden sind, nicht abbauen. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee.

Aberglauben und Neugier

Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen... In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit.

Karten für die Vorstellungen gibt es am ServiceCenter des Stadttheaters. Weitere AufführungsTermine sind: 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. März 2005

„Ünner'n Beerboom": Fast perfekter Mord

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE  Erste Theaterumsetzung hat am Sonnabend Premiere

Die Niederdeutsche Bühne präsentiert ab Sonnabend, 5. März, die erste Theaterumsetzung von Theodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum".

Ursel (Marion Zomerland) und Abel Hradscheck (Arnold Preuß)

WILHELMSHAVEN/LR - Wenn sich am kommenden Sonnabends, 5. März, um 20 Uhr im Wilhelmshavener Stadttheater der Vorhang öffnet, dürfte davor wie auch dahinter eine wohl noch größere Spannung als bei anderen Premieren der Niederdeutsche Bühne herrschen. Denn mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" findet erstmalig die Novelle „Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane Anwendung auf einer Theaterbühne. Die niederdeutsche Fassung stammt hierbei von dem bekannten Regisseur und Autor Hans Peter Renz. Mit diesem Ereignis rückt sich das niederdeutsche Ensemble abermals überregional in den Fokus.

Die Regie besorgt der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, der bereits mehrfach im Wettbewerb des Willy-Beutz-Schauspielpreises große Erfolge erzielen konnte. Die Bühnenbildnerin Christa Düx schafft mit einem wirkungsvollen Entwurf den passenden Rahmen zu dieser Inszenierung, die den fast perfekten Mord thematisiert:

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) kann mit seinem Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe die hohen Schulden, die durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) entstanden sind, nicht abbauen. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Ubel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen...

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Der Vorverkauf ist bereits erfolgreich angelaufen, weitere Plätze sind jedoch noch am Service-Center des Stadttheaters erhältlich. Das gilt auch für die weiteren sieben Vorstellungen am 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr.

Ursel (Marion Zomerland) macht Abel (Arnold Preuß) Vorwürfe über Vorwürfe

NEUE RUNDSCHAU vom 2. März 2005

Welturaufführung von „Ünner'n Beerboom" in Endphase

„Theater am Meer" präsentiert die erste Theaterumsetzung von Theodor Fontanes Novelle

Hodde (André Gelhart) kommt Abeld Hradscheck (Arnold Preuß) sehr ungelegen

Wenn sich am 5. März um 20 Uhr im Wilhelmshavener Stadttheater der Vorhang öffnet, dürfte davor wie auch dahinter eine wohl noch größere Spannung als bei anderen Premieren des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" herrschen. Denn mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" findet erstmalig die Novelle „Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane Anwendung auf einer Theaterbühne. Die niederdeutsche Fassung stammt hierbei von dem bekannten Regisseur und Autor Hans Peter Renz. Mit diesem Ereignis rückt sich das niederdeutsche Ensemble abermals überregional in den Fokus.

Die Regie besorgt der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, der bereits mehrfach im Wettbewerb des Willy-Beutz-Schauspielpreises große Erfolge erzielen konnte. Die Bühnenbildnerin Christa Düx schafft mit einem wirkungsvollen Entwurf den passenden Rahmen zu dieser spannenden Inszenierung, die den fast perfekten Mord thematisiert.Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) kann mit seinem Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe die hohen Schulden, die durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) entstanden sind, nicht abbauen. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polni sche Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt.

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelbart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Der Vorverkauf ist bereits erfolgreich angelaufen, weitere Plätze sind jedoch noch am Service-Center des Stadttheaters erhältlich. Das gilt auch für die weiteren sieben Vorstellungen am 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr. Näheres unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

Die „Neue Rundschau" verlost fünfmal zwei Karten für diese Veranstaltung. Wer gewinnen möchte, sollte am Donnerstag, 3. März, zwischen 13.30 und 13.45 Uhr unter Telefon 0 44 21 - 4 40 49 bei der „Neue Rundschau" anrufen. Die ersten fünf Anrufer, denen es innerhalb dieser Zeit gelingt durchzukommen, erhalten die Karten. Vorherige Anrufe werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 2. März 2005

Todsicherer Plan soll aus der Klemme helfen
„Theater am Meer" spielt „Unterm Birnbaum" / Erste Bühnenaufführung des Fontane-Stücks

Hodde (André Gelhart) scherzt mal wieder mit Henke (Walter Bleckwedel) und bringt ihn so zur Weißglut. Male (Claudia Schröder) und Ede (Christian Strowik) sind besorgt.

WILHELMSHAVEN/MG Wenn sich am kommenden Sonnabend, 5. März, um 20 Uhr im Wilhelmshavener Stadttheater der Vorhang öffnet, dürfte davor wie dahinter eine wohl noch größere Spannung als bei anderen Premieren des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" herrschen. Denn mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" kommt erstmalig die Novelle „Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane zur Aufführung auf einer Theaterbühne. Mit diesem Ereignis rückt sich das niederdeutsche Ensemble abermals überregional in den Fokus. Die niederdeutsche Fassung stammt von dem bekannten Regisseur und Autor Hans PeterRenz. Die Regiebesorgt der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, der bereits mehrfach im Wettbewerb des Willy-Beutz-Schauspielpreises große Erfolge erzielen konnte. Die Bühnenbildnerin Christa Düx schafft mit einem wirkungsvollen Entwurf den passenden Rahmen zu dieser spannenden Inszenierung, die den fast perfekten Mord thematisiert.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuss) kann mit seinem Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe die hohen Schulden, die durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) entstanden sind, nicht abbauen. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen.

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Der Vorverkauf ist bereits angelaufen, weitere Plätze sind im Service-Center des Stadttheaters erhältlich. Das gilt auch für die weiteren sieben Vorstellungen am 6., 12., 13.,19. und 20. März (jeweils 20 Uhr) und am 13. und 20. März (15.30 Uhr). Näheres unter www. ndb-wilhelmshaven. de

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland für März 2005

Theater am Meer spielt Fontanes „Ünnern Beerboom"

In der Gaststube von Abel Hradscheck (v.r. Arnold Preuß, Horst Karstens, Nico C. Ducci, André Gelhart)

Beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" steht am 5. März um 20 Uhr im Stadttheater ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück "Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Theodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum" dramatisiert. Regie führt bei der Uraufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll.

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Von 18 bis 80 Jahren stellt auch dieses Ensemble einen repräsentativen Querschnitt des "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" dar.

In der Gaststube von Abel Hradscheck (v.l. Arnold Preuß, Walter Bleckwedel, Nico C. Ducci, Horst Karstens, André Gelhart)

Guten Morgen Sonntag, vom 27. Februar 2005

Fontanes Novelle in der niederdeutschen Fassung Premiere „Ünner'n Beerboom"

Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) und seine Frau Ursel (Marion Zomerland) in "Ünnern Beerboom"

Wilhelmshaven. (gms) Beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" steht ab 5. März ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Theodor Fontanes Novelle „Unter'm Birnbaum" dramatisiert. Inszenieren wird die Welturaufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen...

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Für die Uraufführung sollten sich Interessenten ab sofort um Karten im Vorverkauf bemühen. Hie die weiteren Spieldaten: 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr.

Abel Hradscheck (Arnold Preuß ) und Schulzki (Nico Ducci) unterhalten sich über den Birnbaum vor dem Haus

Wilhelmshaven, den 21. Februar 2005

Endproben für  "Ünnern Beerboom" haben begonnen

Hier die ersten Probenfotos:

De Deenstdeern Male (Claudia Schröder) ärgert Abel Hradscheck (Arnold Preuß) ein ums andere Mal

 Bauer Kunicke (Horst Karstens) stets bester Laune, wenn er seinen Spaß hat

De Scherenslieper Henke (Walter Bleckwedel) und Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) am Morgen nach einer unheimlichen Nacht - wer weiß was?

NEUE RUNDSCHAU VOM !6. Februar 2005

Welturaufführung von „Ünner'n Beerboom"

Niederdeutschen Bühne spielt Fontane

Henke (Walter Bleckwedel) ärgert sich schwer über Hodde (André Gelhart) und Male (Claudia Schröder)

Bei dem „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" steht ab 5. März ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Theodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum" dramatisiert. Inszenieren wird die Welturaufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen.

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Von 18 bis 80 Jahren stellt auch dieses Ensemble einen repräsentativen Querschnitt des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" dar. Für die Uraufführung sollten sich Interessenten ab sofort um Karten im Vorverkauf bemühen, da dieses Ereignis mit großer Wahrscheinlichkeit auch überregional für Furore sorgen wird. Ansonsten bleibt noch sieben Mal die Gelegenheit, das Schauspiel zu sehen, und zwar am 6., 12.,13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

SZENE Wilhelmshaven vom 12. Februar 2005

„Ünner'n Beerboom"

Welturaufführung der Niederdeutschen Bühne

SZE. Im „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" steht ab 5. März ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Tleodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum" dramatisiert. Inszenieren wird die Welturaufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen...

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit.

Frühzeitig Karten sichern

Für die Uraufführung sollten sich Interessenten ab sofort um Karten im Vorverkauf bemühen, da dieses Ereignis mit großer Wahrscheinlichkeit auch überregional für Furore sorgen wird. Ansonsten bleibt noch sieben Mal die Gelegenheit, das Schauspiel zu sehen, und zwar am 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr. Über Weiteres informiert die Homepage www ndbwilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. Februar 2005

Krimi: „Unner`n Beerboom"

THEATER AM MEER Uraufführung im März - Ab sofort Karten

WILHELMSHAVEN/LR - Bei der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven steht ab 5. März ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Theodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum" dramatisiert.

Inszenieren wird die Welturaufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke. Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse. Zur Geschichte: Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold - Preuß) betreibt im kleinen Oberbruchsdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebensstil seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll.

Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihn von den Schulden befreien soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen...

Ab sofort gibt es für die Premiere Karten im Vorverkauf, ansonsten bleibt noch siebenmal die Gelegenheit, das Stück zu sehen, und zwar am 6., 12., 13., 19. und 20. März jeweils um 20 Uhr und am 13. sowie 20. März darüber hinaus auch um 15.30 Uhr.

Der Autor

Theodor Fontane wurde am 30.12.1819 in Neuruppin geboren. Er stammte aus einer in Preußen heimisch gewordenen Hugenottenfamilie. Der Vater war Apotheker. Fontane besuchte das Gymnasium Neuruppin (1832) und die Gewerbeschule Berlin (1833). 1836-1840 Apothekerlehre in Berlin. Fontane gab 1849 seinen Apothekerberuf auf; er arbeitete dann mit Unterbrechung bis 1859 als freier Mitarbeiter im Büro eines Ministeriums. Er lebte von 1855-1859 in England als Berichterstatter. Von 1860 bis 1870 arbeitete er als Redakteur der Berliner "Kreuz-Zeitung". 1870-1889 Theaterkritiker bei der "Vossischen Zeitung". 1876 Sekretär der Akademie der Künste Berlin und freier Schriftsteller. 1894 Dr. phil. h.c. Fontane starb am 20.9.1898 in Berlin.

INHALT

Der Wirt Abel Hradscheck betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenladen mit angeschlossener Kneipe. Er ist vor allem aufgrund seiner Spielleidenschaft schwer verschuldet, obwohl seine Frau Ursel nichts mehr fürchtet als die Armut und den daraus folgenden Verlust des guten Rufes. Als sich Schulzki, ein Absgesandter einer polnischen Lieferfirma, ankündigt, um ausstehende Zahlungen einzutreiben, kommt ihm die rettende Idee. Sein wahrhaft todsicherer Plan funktioniert zunächst, und der rätselhafte Unfall von Schulzki nach der Abreise escheint unaufklärlich. Doch eine neugierige Nachbarin, abergläubische Angestellte und ein aufkeimendes schlechtes Gewissen stellen die Hradschecks auf eine harte Probe...

Mit "Ünner´n Beerboom" präsentiert das Theater am Meer die Uraufführung von Theodor Fontanes bekanntem Kriminalstück "Unterm Birnbaum". Sie stammt auch der Feder von Hans Peter Renz und wird von dem Berufsregiseur Armin Tacke in Szene gesetzt. Das Bühnenbild wird von Christa Düx kreiert.