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Tippelbröder (WE) - Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven

Tippelbröder (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

TIPPELBRÖDER

Een Stück van de Landstraat von Hans Balzer

Regie: Nicolas C. Ducci
Bühne: Nicolas C. Ducci und Harald Schmidt

Premiere: 10. Oktober 2009, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Ebba Mannott-Kallus
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Ebba Mannott-Kallus, Stephanie Zeitz
Kostümberatung: Helga Lauermann, Heidi Strowik
Inspizientin: Anne Hillers
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Günther Michaelis, Volker Prielipp und Harald Schmidt
Beleuchtung: Stadttheater: Uwe Freiberg, Detlef Schumann
Technische Leitung: Volker Prielipp

Olle Krull - Arnold Preuß
Lisen Slutup - Marion Zomerland
Tine Slutup, ihre Tochter - Claudia Schröder
Dirk Unbehaun - Marc Gelhart
Hermann Krull, Olles Bruder - Walter Bleckwedel
Harry Peper, ehem. Zirkusartist - Harald Schmidt

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 12. Oktober 2009

Die Geständnisse eines 0lle Krull

Die Niederdeutsche Bühne eröffnete mit „Tippelbröder" als Erstaufführung die Spielzeit 2009/2010

VON ERNST RICHTER

Die beiden „Tippelbröder" 0lle Krull und Dirk Unbehaun im Gespräch.

WILHELMSHAVEN — Der Vorhang öffnet sich und gibt dem Premierenpublikum auf der Stadttheaterbühne den Blick frei auf eine triste Landschaft. Das Publikum klatscht freudig in die Hände. Ein Birkenbaum am Wegesrand. Zwei Tippelbröder wollen auf dem Weg nach Rüstringen hier rasten. Dabei machen die beiden Landstreicher 0lle Krull und sein junger Weggefährte Dirk Unbehaun die Bekanntschaft des reizenden Mädchens Tine, die dann auch seine Mutter Lise Slutup auf die Bühne bringt. Damit kann das Spiel „Tippelbrüder" als Wilhelmshavener Erstaufführung zur Eröffnung der Spielzeit 2009/2010 der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer" richtig losgehen. Es ist ein Stück van de Landstraat, geschrieben von Hans Balzer.

Die Handlung führt das Publikum im zweiten Akt in die Wohnstube der Slutups. Lachsalven schallen nicht durch den Theaterraum, das Stück ist kein „Schenkelklopfer", sondern zeigt einen dramatisch zu nennenden Bruderzwist und einen Vater, der Gelegenheit bekommt, frühere Versäumnisse auszubügeln sowie eine Frau, die ihm dazu beide Arme entgegenhält. Natürlich schlägt auch die Liebe von Tine und Dirk zündende Funken. Und da erscheint als vermeintlicher Verlobter Tines der ehemalige Zirkusartist Harry Peper. Auch der wohlhabende Bruder Hermann des Landstreichers 0lle Krull tritt befrackt in Lise Slutups Wohnküche. Es kommt zu knallharten Wortgefechten zwischen den Brüdern 0lle und Hermann sowie zwischen Lise und 0lle Krull, die mit spontanem Szenenbeifall des Publikum bedacht werden. Es geht um viel Geld, auf das Tippelbrüder 0lle pfeift. Schließlich ringt er seinem Bruder, dem Fabrikdirektor, einen Arbeitsplatz für seinen Weggefährten Dirk ab. Und die das Publikum anrührende Vater-Tochter-Beziehung glättet sich, 0lle Krull beichtet sein Leben. Doch immer wieder versucht 0lle, den Rucksack zu schultern und wieder den Wanderstock in die Hand zu nehmen, um sich leise weinend von Lise und Tine aus der Geborgenheit eines Zuhauses aus dem Staub zu machen. Wird es ihm gelingen?

Arnold Preuß verkörpert brillant die Charakterrolle des Tippelbröders 0lle Krull, während leicht exaltiert Marc Gelhart den jungen Tippelpartner Dirk Unbehaun auf die Bühne bringt. Marion Zomerland ist die sorgende und immer noch in 0lle Krull verliebte Lise Slutup, eine fein temperierte Darstellung. Tochter Tine Slutup wird von Claudia Schröder vehement mit spitzer Sprache burschikos interpretiert. Walter Bleckwedel gefällt in dem Part des generösen Fabrikdirektors Hermann Krull, dem Gegenpol seines das Geld verachtenden Tippelbröders 0lle. Und Harald Schmidt, der ehemalige Zirkusartist, will nicht auf Tine verzichten, es kommt zur Prügelei mit Dirk, seinem Widersacher, die fantastisch aufregend in Szene gesetzt wird.

Die Regie führt Nicolas C. Ducci. Die Handlung vor den beiden von Nicolas C. Ducci und Harald Schmidt entworfenen Bühnenbildern lässt keine Langeweile aufkommen. Das Publikum erlebt eine Familiendrama, wie es dein Leben abgelauscht sein könnte. Anhaltender Beifall und mehrere Vorhänge belohnen das Ensemble.

Die weiteren Aufführungen sind am 10. und 18. Oktober (15.30 und 20 Uhr) sowie am 1., 7., 15., 22. (15.30 und 20 Uhr) und am 29. November als letzte Vorstellung (17 Uhr) in der Agnes-Miegel-Schule. Der Besuch verspricht einen echten plattdeutschen Theaterabend ohne Klamauk und Firlefanz.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. Oktober 2009

Die Gerechtigkeit ist unbezahlbar

PREMIERE Theater am Meer zeigt Tragikomödie 'De Tippelbröder' — Langanhaltender Applaus

Die Geschichte ist keine platte Verwechslungskomödie. Sie zwingt den Zuschauer zum Nachdenken.

VON HENNING KARASCH

Turbulent geht es in dieser Szene mit, Dirk Unbehaun (Marc Gelhart), 0lle Krull (Arnold Preuß) uind Tine (Claudia Schröder). 

WILHELMSHAVEN — „Dat Beste anne Sünn is de Schatten" seufzt 0lle Krull (Arnold Preuß) zu Beginn des ersten Akts der neuen Tragikomödie „De Tippelbrüder" des Theaters am Meer unter der Regie von Nicolas Ducci. Er lässt sich zum 'Foftein maken' unter die Birke in der Bühnenmitte sinken. Der Satz beschreibt das Motto von 0lle, der als „Tippelbroder" nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens steht, seinem Bruder Hermann (Walter Bleckwedel) aber genügend Schatten auf dessen Erfolg als Direktor der Papierfabrik von Rüstringen wirft.

Kurz vor der Stadt treffen vier der Hauptpersonen zusammen. 0lle, sein Begleiter auf der Landstraße Dirk Unbehaun (Marc Gelhart), die „Plünnen- un Knakenlü" Lise Slutup (Marion Zomerland) und Tochter Tine (Claudia Schröder). Während der arbeitslose Schlosser Dirk „de Dör achter sich toschlagen het" und wie einige in den 20er Jahren, wo das Stück angesiedelt ist, den Boden unter den Füßen verloren hat, teilen 0lle, der seine Worte immer hervorragend mit Gestik unterstützt, und Lise ein Geheimnis, weshalb sie auf der Straße leben.

Die Geschichte ist keine platte Verwechslungskomödie, sie zwingt den Zuschauer zum Nachdenken und endet auch nicht mit einer kitschigen Versöhnungsszene zwischen 0lle und Bruder Hermann. Für den Tippelbroder ist Gold „bloß Schietkram, Geld nur as Fidibus för de Piep" nützlich. Lise, die 20 Jahre zuvor durch dessen Familie von 0lle weggetrieben wurde, obwohl sie Tine von ihm erwartete, verlangt nichts weiter von Hermann, als dass er endlich 0lles 'guten Charakter' anerkennt. Er hat seinen Bruder bisher auf Distanz gehalten, indem er Geldanweisungen, an weit entfernte Postämter schickte. Dirk bleibt derweil „an Tines Schörtenrock hangen", daneben tritt, als komische Figur neben all den ernsten Charakteren, der angegraute Aushilfsschlachter Harry Peper (Harald Schmidt) auf, der sich als einziger „Brögam" in die „Plünnenkaat" der Slutups wagt und sich bei der viel jüngeren Tine Chancen ausrechnet.

Der aufbrausende Harry, von Dirk schnell mit einem Veilchen ausgestattet, versucht, Hermann zu erpressen, nachdem er von Lises offener Rechnung erfahren hat. „De olen Tieden sün inne Kuhle sackt" freut er sich über die zu melkende Kuh. Hermann soll zahlen, weil Lises Heirat mit 0lle einen Skandal in Rüstringen heraufbeschwören würde. Was Geld angeht, bleibt 0lle, der „kloge un verquere Kopp", bis zum Schluss standhaft. Er sorgt dafür, dass auch Harry mit einem blauen Auge davonkommt, und hilft dem jungen Glück seiner Tochter Tine mit Dirk auf die Sprünge.

Langanhaltender Applaus war der Lohn der sechs Mimen, und 0lles Mahnung, nicht „nach dem Kommando des Geldes" zu leben, ist ja auch in unserer Zeit vielleicht nicht ganz verkehrt. Wer die Tippelbrüder des Theaters am Meer erleben möchte, hat dazu an folgenden Tagen Gelegenheit: Am 18. Oktober um 15.30 Uhr und um 20 Uhr, am 1., 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr, am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 29. November um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule, Warthestraße 10. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.ndb-wilhelmhaven.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 28. November 2009

Letztes Mal Tippelbröder

WILHELMSHAVEN/ LR - Das Theater am Meer zeigt am Sonntag, 29. November, um 17 Uhr zum letzten Mal das Stück "Tippelbröder". Spielort ist die Agnes-Miegel-Schule. Das Stück ist ein Mix aus unbeschwerter Komik, Beziehungsdramen und Fernweh-Melancholie. Karten sind in der Löwen-Apotheke in F´groden, in der Grünen Apotheke in Voslapp sowie an der Abendkasse erhältlich.

Neue Rundschau vom 25. November 2009

Die "Tippelbröder" sind auf dem Weg nach F´groden. Das mitreißende Theaterstück des Theater am Meer eröffnet am Sonntag, dem 29. November 2009 um 17 Uhr die Gastspielsaison in der Agnes-Miegel-Schule. Werdas Regie-Erstlingswerk vom Bühnenmitglied Nicoals C. Ducci noch nicht gesehen hat. hat nunmehr die letzte Gelegenheit das Stück in der Aula der Agnes-Miegel-Schule anzuschauen. Karten sind u.a. in der Löwen-Apotheke in F`groden, in der Grünen Apotheke in Voslapp sowie an der Abendkasse erhältlich. Weitere Infos und Fotos unter www.theater-am-meer.de

Guten Morgen Sonntag vom 22. November 2009

Letztmalig anrührendes Stück

„Tippelbröder" trifft mitten ins Herz

Heute finden die letzten zwei Vorstellungen der erfolgreichen Saisonauftaktinszenierung „Tippelbröder" statt. Unser Szenenfoto zeigt Marc Gelhart (I.) und Arnold Preuß.

Wilhelmshaven. (MG) Mit einem höchst emotionalen Stück hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven den Startschuss für die Saison 2009/2010 gegeben. „Tippelbröder" von Hans Balzer in der ersten Regie von Bühnenmitglied Nicolas C. Ducci zielt mit einem gelungenen Mix aus Komik und Dramatik direkt auf die Herzen der Zuschauer. Die Reaktionen auf die bisher sechs Vorstellungen entsprachen in vollem Umfang dem, was die Kritiker äußerten, die dem Ensemble, bestehend aus Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt ein brillantes Spiel attestierten.

Nun ist das „Stück van de Landstraat" nur noch zweimal im Stadttheater zu sehen: Am 22.11. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Die Nachmittagsvorstellung ist allen ans Herz zu legen, die in der dunklen Jahreszeit nicht so spät noch ins Theater gehen möchten. Danach folgt als Abschluss für die „Tippelbröder" nur noch das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule am 29.11. um 17 Uhr. Infos und Bilder unter www.ndb-wilhelmshaven. de .

Neue Rundschau vom 22. November 2009

Die „Tippelbröder"

Vorstellungen am 22. November

Die „Tippelbrüder" (Foto) aus der Feder von Hans Balzer - einem der wenigen Meister der niederdeutschen Theaterliteratur - bietet weit mehr als nur die humorvolle Seite. „Dat Stück van de Landstraat", wie der Autor es umreißt, besticht durch eine anrührende Geschichte eines Landstreichers, den die Vergangenheit wieder einholt.

Wut und Traurigkeit bieten den komischen Momenten einen einfühlsamen Ausgleich, wenn die Freiheit fern von allen Konventionen wegen einer „alten Rechnung" aufgegeben werden soll. Der Wunsch nach ernsterer Schauspielkost ist in den letzten Spielzeiten zunehmend laut geworden, sodass die Zuschauer es nun den Darstellern Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gel- hart, Arnold Preuß und Harald Schmidt sowie Regiedebütant Nicolas C. Ducci mit eifrigem Applaus danken.

Das Theater am Meer nutzt daher auch die Gelegenheit und bewirbt sich mit „Tippelbröder" um den Willy-Beutz-Schauspielpreis, der alle zwei Jahre im Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen - Bremen vergeben wird. Wer sich bisher noch kein eigenes Bild von der brillanten Leistung des Ensembles gemacht hat, kann dies noch zweimal im Stadttheater nachholen: Am 22.11. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 29.11. wird „Tippelbröder" um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Infos und Bilder unter www.ndb- wilhelmshaven.de. MG

Wilhelmshavener Zeuitung vom 20. November 2009

Noch dreimal "Tippelbröder"

WILHELMSHAVEN/LR - Mit dem emotionalen Stück "Tippelbröder" hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven den Startschuss für die Saison 2009/2010 gegeben. Das "Stück van de Landstraat" ist noch zweimal im Stadttheater zu sehen: am Sonntag, 22. November um 15.30 Uhr und um 20 Uhr. Danach folgt als Abschluss für die "Tippelbröder" das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule am 29. November.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. November 2009/Events der Region

Letzte Chance für „Tippelbröder“ im Stadttheater

Wer das anrührige Schauspiel „Tippelbröder“ des Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bis jetzt noch nicht gesehen hat, sollte sich sputen. Denn am kommenden Sonntag, den 22.11. finden um 15.30 Uhr und 20 Uhr die letzten beiden Vorstellungen der erfolgreichen Inszenierung statt, mit der Bühnenmitglied Nicolas C. Ducci seinen gefeierten Regieeinstand gegeben hat. Seit der Premiere haben sich Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt mit ihrer packenden und emotionalen Darstellung in die Herzen unzähliger Zuschauer gespielt, die den gelungenen Mix aus dem heiteren, unbeschwerten Landstreicherleben und ihrer unglücklichen Vergangenheit mit frenetischem Applaus würdigten. Deshalb bewirbt sich das Theater am Meer mit dieser Inszenierung auch um den renommierten Willy-Beutz-Schauspielpreis. Nach der Doppelvorstellung am Sonntag folgt noch das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule am 29.11. um 17 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. November 2009/Events der Region

„Tippelbröder“ nähern sich dem Ziel

Mit dem beeindruckenden Schauspiel „Tippelbröder“ des niederdeutschen Autoren Hans Balzer ist dem Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nachweislich ein großer Wurf zum Saisonstart gelungen.

In bisher fünf Vorstellungen zeigte das Ensemble um Nachwuchs-Regisseur Nicolas C. Ducci, bestehend aus Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt, in brillantem Spiel, dass es auch nach zweijähriger Abstinenz die tragischen Töne in entsprechenden Stücken nicht verlernt hat.

Dennoch kommt der Spaß in dem „Stück van de Landstraat“ nicht zu kurz: Die Ansichten und Lebensweisheiten der freiheitsliebenden Landstreicher und ihr teils ungewöhnlicher Umgang mit Problemen regen durchaus zu ausgleichenden heiteren Momenten. Nun ist „Tippelbröder“ nur noch dreimal im Stadttheater zu sehen: am kommenden Sonntag, 15.11. um 20 Uhr und am 22.11. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Danach folgt am 29.11. das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule. MG

NEUE RUNDSCHAU vom 11.November 2009

Theater am Meer rührt die Zuschauer

Nächste Vorstellung am Sonntag

Anders als gewohnt begeistert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven derzeit seine Zuschauer. Mit "Tippelbröder" präsentiert das plattdeutsche Ensemble "een Stück van de Landstraat", wie Autor Hans Balzer sein Werk bezeichnete, das er in den 30er Jahren des vorgangenen Jahrhunderts in bildhaftem Plattdeutsch verfasst hat und das ihm seinen Titel als Meister der niederdeutschen Theaterkultur bestätigt.

Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt spielen die Geschichte vom alternden Landstreicher Olle, der nach 20 Jahren zufällig auf seine alte Jugendliebe Lise trifft. Als sie ihm eröffnet, dass sie eine Tochter von ihm hat, appelliert sie gleichzeitig an sein Gewissen.

Da sein Bruder ein reicher Fabrikant im Ort ist, soll dieser für das Schicksal der Familie aufkommen, doch diese Exrpressung strapaziert die Gefühle aller Beteiligten. Mit großen Emotionen zwischen unabhäniger Lebensfreude und einschränkenden Zwängen, zwischen humovoller Leichtigkeit und dramatischer Schwere beweist das Theater am Meer, dass es weit mehr zu leisten vermag als die beliebten Boulevardkomödien.

Die Presse attestierte den Spielern brillante Leistungen, und die Zuschauer der ersten Vostellungen bestätigten das mit lang anhaltendem Applaus. Bei der mitreißenden Dichte dieser Inszenierung mag man kaum glauben, dass Bühnemnmitglied Nicolas C. Ducci hiermit erst sien Regiedebüt präsentiert. Am kommenden Sonntag, dem 15. November steht "Tippelbröder" um 20 Uhr wieder auf dem Spielplan des Stadttheaters. Weitere Infos und Bilder unter www.ndb-wilhelmshaven.de /MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. November 2009

Bühne bewirbt sich um "Willy-Beutz-Preis"

THEATER Anrührend: „Tippelbröder“

Eine Szene mit Marion Zomerland (l.) als Ließen Slutup und Arnold Preuß als Olle Krull.

WILHELMSHAVEN / LR - Die Saison 2009/2010 hat beim "Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" gewohnt heiter begonnen. Doch „Tippelbröder“ aus der Feder von Hans Balzer bietet weit mehr als nur die humorvolle Seite.

„Dat Stück van de Landstraat“, wie der Autor es umreißt, besticht durch eine anrührende Geschichte eines Landstreichers, den die Vergangenheit wieder einholt. Wut und Traurigkeit bieten den komischen Momenten einen einfühlsamen Ausgleich, wenn die Freiheit fern von allen Konventionen wegen einer „alten Rechnung“ aufgegeben werden soll.

Der Wunsch nach ernsterer Schauspielkost ist in den letzten Spielzeiten zunehmend laut geworden, so dass die Zuschauer es nun den Darstellern Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt sowie Regiedebütant Nicolas C. Ducci mit eifrigem Applaus danken. Das Theater am Meer bewirbt sich mit „Tippelbröder“ um den Willy-Beutz-Schauspielpreis, der alle zwei Jahre im Niederdeutschen Bühnenbund vergeben wird.

Im Stadttheater gibt es noch drei Aufführungen: Am 15. November um 20 Uhr und am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 29. November wird „Tippelbröder“ um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 6. November 2009

Mit „Tippelbröder“ hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne, die 77. Spielzeit mit einem echten Klassiker eröffnet Damit hat das Leitungsduo des Amateurtheaters allen Fans des Niederdeutschen Theaters eine Freude gemacht, die gerne urwüchsiges, echtes Niederdeutsches Theater erleben möchten. Autor Hans Balzer hat seine Geschichte um Liebe und Verantwortung in den schlechten Verhältnissen der 20er Jahre angesiedelt. Das Stück ist dennoch zeitlos und lebt von den Darstellern Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt. Nicolas C. Ducci führt bei diesem Stück erstmals die Regie. Die nächste Aufführung ist am kommenden Sonnabend, 7. November 2009, um 20 Uhr im Stadttheater zu sehen. Eintrittskarten gibt es im Service-Center des Stadttheaters sowie unter der Rufnummer 9401-15.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 05. November 2009/Events der Region

Überwältigende Resonanz auf „Tippelbröder“

Mit „Tippelbröder“ des niederdeutschen Erfolgsautors Hans Balzer hat das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nicht nur seinem Bühnenmitglied Nicolas C. Ducci ein fulminantes Debüt als Regisseur beschert, sondern auch seinen Zuschauern einen grandiosen Start in die Saison 2009/2010. Nicht nur der lang anhaltende Applaus der bisherigen Vorstellungen, sondern auch zahlreiche schriftliche Rückmeldungen wie Leserbriefe oder E-Mails legen Zeugnis davon ab, dass dem Theater am Meer abermals ein großer Wurf gelungen ist. Besonders zu schätzen weiß das Publikum die Abwechslung zu den turbulenten Boulevardkomödien, mit denen das semiprofessionelle Ensemble sonst des Öfteren punktet.

Das „Stück van de Landstraat“, wie es Balzer selbst umreißt, ist perfekt geschaffen für niederdeutsches Theater – die plattdeutsche Sprache passt ideal zu dem ländlichen Milieu, ohne dass das Klischee des Bauernschwanks bedient wird. Die nächste Gelegenheit, die gefühlvolle Geschichte des Landstreichers Olle Krull zu sehen, der von seiner Vergangenheit wieder eingeholt wird, bietet sich bereits am kommenden Samstag, 7.11. um 20 Uhr; danach am 15. um 20 Uhr und am 22. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 29.11. um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule statt.

WILHEMSHAVENER ZEITUNG vom 31. Oktober 2009

Termine für "Tippelbröder"

WILHELMSHAVEN/LR - "Tippelbröder" heißt die neues Produktion der Niederdeutschen Bühne "Theater am Meer". Die Tragikomödie, in der Nicolas Ducci Regie führte, ist am Sonntag, 1. November, Sonnabend, 7. November und am Sonntag, 15. November, wieder im Stadttheater zu sehen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Am 22.11 November wird das Tück um 15.30 Uhr und um 20 Uhr aufgeführt. In der Aula der Agnes-Miegel-Schule, Warthestraße 10, werden "Tippelbröder" am 29. November um 17 Uhr aufgeführt.In unserer geestrigen Augabe waren die Angaben fehlerhafrt, wir bitten um Entschuldigung. Weitere Informationen im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

KOMPASS FÜR WILHEMSHAVEN UND FRIESLAND 11/2009 vom 30. Oktober 2009

STADTTHEATER WHV, 1. November, 20 Uhr: "Tippelbröder"

Die Inszenierung findet eine gelungene Balance zwischen dem unbeschwerten Dasein der Landstreicher und dem dramatischen Zügen derer, die von ihrer schicksalhaften Vergangenheit wieder eingeholt werden. Die emotionale Tragikomödie hinterlässt somit dem einen oder anderen Zuschauer mit feuchten Augen. Da "Tippelbröder" nicht übersetzt wurde, sondern vom Autor Hans Balzer , einem der großen Meister des niederdeutschen Theaters, direkt im bildhaften Plattdeutsch verfasst wurde, wirkt es im Milieu der 20er Jahre umso authentischer. Außerdem: am 7. und 15.11, um jeweils 20 Uhr und am 22.11. um 15.30 Uhr und um 20 Uhr/Stadttheater WHV. Am 29.11. um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.

WILHELLMSHAVENER ZEITUNG vom 30. Oktober 2009

"De Tippelbröder" heiß die neueste Produktion der Niederdeutschen Bühne "Theater am Meer". Die Tragikkomödie, für die Nicolas Ducci Regie führt, ist am Sonntag, 1. November, Sonnabend, 7. November, und am Sonntag, 15. November, wieder in der Aula Agnes-Miegel-Schule, Warthestraße 10, zu sehen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Am 22. November wird das Stück um 15.30 Uhr und 20 Uhr aufgeführt. Am 27. November um 17 Uhr. Weitere Informationen im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG VOM 29. Oktober 2009 / Events in der Region

"Tippelbrüder"  vom Theater am Meer-Ensemble brillant gespielt

Mit „Tippelbröder“ hat das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven unter der Regie von Debütant Nicolas C. Ducci einen mitreißenden Start in die Spielzeit 2009/10 hingelegt. Das "Stück van de Landstraat" des niederdeutschen Meisterautoren Hans Balzer lässt keinen Zuschauer unberührt, zu spielstarksind die Emotionen, die das Ensemble meisterhaft rüberbringt

Erzählt wird die Geschichte des Landstreicher Olle Krull (Arnold Preuß), der sich mit seinem Kameraden Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) auf dem Weg nach Rüstringen befindet, um dort seinem Bruder, den Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel) ein wenig „Reisegeld“ abzuschwatzen. Doch schon vorher begegnen sie der jungen Tine (Claudia Schröder), die die beiden Tippelbrüder gleich verzaubert. Während Dirk sich in die hübsche Lumpensammlerin verguckt, keimen in Olle väterliche Gefühle. Kein Wunder, wie er bald erfahren muss – denn Tine ist die Tochter seiner Jugendliebe Liese Slutup (Marion Zomerland), die er vor rund zwanzig Jahren zurückließ, und somit untrüglicher Beweis der einstigen Liebe.

Liese erkennt ihren Jugendfreund gleich wieder und schöpft Hoffnung, mit ihm noch einmal von vorne beginnen zu können. Ihrer Ansicht soll der reiche Bruder mit einer weitaus höheren Summe als gewohnt dem Neustart ins Glück unter die Arme greifen, zumal er an der damaligen Trennung der beiden nicht ganz unschuldig war. Dieser Ansicht ist auch Harry Peper (Harald Schmidt), ein Freund der Slutups. Während Olle mit sich selbst ringt, ob er bleiben soll oder dem Ruf der Freiheit nachgibt, sieht Peper nur seine eigenen Vorteile in der Erpressung des Bruders, die schon bald alle alten und neuen Liebenden auf eine harte Probe stellt…

In den ersten Vorstellungen des „Stücks van de Landstraat“ bewies das niederdeutsche Ensemble des Theaters am Meer einmal mehr, dass es die gesamte Klaviatur der Gefühle beherrscht. Die Tragikomödie „Tippelbröder“ stellt ein besonders ausgewogenes Werk dar, in dem nicht wie so oft die nur die heitere Schiene bedient wird. Weitere Vorstellungen folgen am 1. , 15.11. um 20 Uhr und am 22.11.  um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 27. Oktober 2009

KURZ NOTIERT

Nächste Vorstellung

WILHELMSHAVEN - Das Theater am Meer -- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zeigt am Sonntag, dem 1. November, 20 Uhr, im Stadttheater noch einmal das Stück „Tippelbröder", das Hans Balzer in den dreißiger Jahren verfasste. Im Mittelpunkt steht der alternde Landstreicher 0lle, der nach 20 Jahren seine alte Jugendliebe Lisa trifft. Sie eröffnet ihm, dass sie eine Tochter von ihm hat. Mit der Inszenierung ist das Ensemble beim Publikum bislang hervorragend angekommen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Oktober 2009

"Das schreib´ ich mal dem Jan!"

Heute klatscht man nur im Takt

Lieber Jan!

Am Sonntag sah ich mir die „Tippelbrüder" der Niederdeutschen Bühne an. Es war eine sensible Geschichte, die an Aktualität nichts eingebüßt hat. Auch heute gibt es noch Aussteiger, sei es wegen Arbeitslosigkeit oder aus anderen sozialen Gründen.

Den Schauspielern ist ein großes Lob auszusprechen. Sie alle hätten einen stürmischen Applaus verdient gehabt, aber heute „klatscht" man nur noch im Takt, das ärgert mich!

Frauke Weißer
Heppenser Straße 9
Wilhelmshaven

„Tippelbröder”

Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" zeigt am Sonntag, 1. November, um 20 Uhr erneut die „Tippelbrüder". Die Tragikomödie ist „een Stück van de Landstraat", wie Autor Hans Balzer sein Werk in den 1930er-Jahren bezeichnete. Mehr Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 14. Oktober 2009

„Tippelbrüder" auf dem rechten Pfad - gleich zweimal im Stadttheater

„Tippelbröder” spielt im Milieu der 20er Jahre. Foto: privat

Mit großer Begeisterung ist die Premiere von „Tippelbröder" als gleichzeitiges Regiedebüt von Nicolas C. Ducci am vergangenen Sonnabend beim Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven vom Publikum aufgenommen worden. Die Inszenierung findet eine gelungene Balance zwischen dem unbeschwerten Dasein der Landstreicher und den dramätischen Zügen derer, die von ihrer schicksalhaften Vergangenheit wieder eingeholt werden. Da dieses Stück nicht ins Niederdeutsche übersetzt wurde, sondern von Autor Hans Balzer direkt mit bildhaftem Plattdeutsch verfasst wurde, wirkt „Tippelbröder" im Milieu der 20er Jahre umso authentischer.

Am kommenden Sonntag, 18. Oktober, steht die Tragikomödie gleich zweimal auf dem Spielplan des Stadttheaters, um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Weitere Vorstellungen folgen am 1., 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr und am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 29. November um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Das Szenenfoto zeigt Marion Zomerland als Lise Slutup und Harald Schmidt als Harry Peper. Mehr Fotos und Info gibt es unter www.ndb-wilhelmshaven. de. MG

Wilhelmshaven, 11. Oktober 2009

"Tippelbröder" - Szenenfolge aus dem Stück

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 9. Oktober 2009

Theater am Meer: Spielzeit-Einstieg mit Aussteigern

Saison beginnt mit Wilhelmshavener Erstaufführung der Tragikomödie „Tippelbröder" im Stadttheater

Die Situation spitzt sich zu — Szenenfoto mit Arnold Preuß als 0lle Krull und Marion Zomerland als Lise Slutup

WILHELMSHAVEN - Um dem Alltagstrott für eine Weile zu entfliehen, langt oftmals schon ein Besuch im Theater. Doch wer dauerhaft allen Konventionen entkommen möchte, dem bleibt nur der Totalausstieg — zahlreiche Dokumentarserien zeigen die Erfahrungen von heutigen Auswanderern, die sich zumindest neue Existenzen aufbauen wollen. Doch auch dieser Schritt bewahrt einen nicht davor, von der Vergangenheit eingeholt zu werden, wie das Theater am Meer -- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seiner ersten Produktion der Saison 2009/2010 eindrucksvoll zeigt. Präsentiert wird die Tragikomödie „Tippelbröder" von Hans Balzer, die als „Stück van de Landstraat" in dieser Form ah 10. Oktober 2009 erstmals dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert wird.

Die zunächst gar nicht so tragische Hauptfigur in den 20er Jahren ist „0lle" Krull (Arnold Preuß), der rund 20 Jahre zuvor seine Heimat und seine Familie verlassen hat, um sein Leben so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Keine Regeln, dafür Landstraßen und den einen oder anderen „Seelentröster" aus der Flasche. Geld bekommt er nur von seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel), der ihn damit in Sorge um sein Ansehen auf Distanz halten will. Seit wenigen T'agen wird 0lle von Dirk Unbehaun (Marc Gelhat t) auf seinem Weg nach Rüstringen begleitet, der sich aus Frustration über seine Arbeitslosigkeit auf Wanderschaft begeben hat. Mit viel Humor profitiert er von 0lles „Weisheiten" und Lebensanschauungen.

Als die beiden der jungen Tine Slutup (Claudia Schröder) begegnen. ist sofort Sympathie im Spiel — doch auf sehr unterschiedliche Weisen. Die Stimmung kippt jedoch ein wenig, als Tines Mutter hinzukommt, denn 0lle muss erkennen, dass es sich um seine Jugendliebe und jetzige Lumpensammlerin Lise (Marion Zomerland) handelt. Sie hat damals ebenfalls den Halt verloren, als 0lle sie verließ, zumal es kein Zufall ist, dass Tochter Tine ebenfalls seit rund 20 Jahren auf der Welt ist. Doch dieses überwältigende Geheimnis, von dem auch Olle nichts wusste, behalten die beiden Elternteile weiterhin für sich. Gutmütig, aber auch nicht ganz uneigennützig lädt Lise die beiden obdachlosen Herren für ein paar Übernachtungen in die eigene Kate ein.

Schon bald fällt dem freiheitsliebenden 0lle jedoch die Decke auf den Kopf, und auch Lises Vorwürfe machen das Quartier nicht angenehmer für ihn. Dirk hingegen hat sich in Tine verliebt, traut sich allerdings nicht ganz an das Mädchen heran. Schließlich geht der frühere Zirkusartist Harry Peper (Harald Schmidt) bei Slutups ein und aus und glaubt, Tine bereits als Braut gesichert zu haben. Als er zufällig von 0lles wohlhabendem Bruder und den verwandtschaftlichen Verhältnissen zum Hause Slutup hört, zwingt er Lise zu einer hinterlistigen Erpressung, die bald alle alten und neuen Gefühle der Paare auf eine harte Probe stellt...

Unter dem Titel „De Döör na buten" stand das Stück bereits in der Vergangenheit auf dem Spielplan des Theaters am Meer, die Neubearbeitung, die Autor Hans Balzer selbst besorgt hat, wird erstmals im Stadttheater aufgeführt. Die Regie übernimmt hierbei erstmals Nicolas Ducci, der sich bisher neben, unzähligen Rollen mit seinen musikalischen Fähigkeiten, um den Erfolg der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven verdient gemacht hat.

Nach der Premiere am 10. Oktober um 20 Uhr im Stadttheater finden weitere Vorstellungen am 18. Oktober um 15.30 Uhr und um 20 Uhr, am 1., 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr, am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 29. November um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.ndh-vvilhelmhaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 08. Oktober 2009

Spielzeit-Einstieg mit Aussteigern

THEATER Theater am Meer bringt Sonnabend „Tippelbröder" heraus

Das Theater am Meer eröffnet Sonnabend die Saison mit der Wilhelmshavener Erstaufführung „Tippelbröder". Es ist das Regie-Debüt von Nicolas C. Ducci.

„Tippelbröder"-Szene mit (v.l.) Arnold Preuss, Claudia Schröder und Marc Gelhart

WILHELMSHAVEN/LR - Um dem Alltagstrott für eine Weile zu entfliehen, langt oftmals schon ein Besuch im Theater. Doch wer dauerhaft allen Verpflichtungen entkommen möchte, dem bleibt nur der Totalausstieg. Doch auch dieser Schritt bewahrt einen nicht davor, von der Vergangenheit einge holt zu werden, wie das Theater am Meer (Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven) mit seiner ersten Produktion der Saison 2009/2010 eindrucksvoll zeigt. Präsentiert wird die Tragikomödie „Tippelbröder" von Hans Balzer, die als „Stück van de Landstraat" am kommenden Sonnabend um 20 Uhr im Stadttheater ihre Wilhelmshavener Erstaufführung erlebt.

Die zunächst gar nicht so tragische Hauptfigur in den 20er Jahren ist „0lle" Krull (Arnold Preuß), der rund 20 Jahre zuvor seine Heimat und seine Familie verlassen hat, um sein Leben so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Keine Regeln, dafür Landstraßen und den einen oder anderen „Seelentröster" aus der Flasche. Geld bekommt er nur von seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel), der ihn damit in Sorge um sein Ansehen auf Distanz halten will. Seit wenigen Tagen wird 0lle von Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) auf seinem Weg nach Rüstringen begleitet, der sich aus Frustration über seine Arbeitslosigkeit auf Wanderschaft begeben hat.

Mit viel Humor profitiert er von 0lles „Weisheiten" und Lebensanschauungen. Als die beiden der jungen Tine Slutup (Claudia Schröder) begegnen, ist sofort Sympathie im Spiel — doch auf sehr unterschiedliche Weisen. Unter dem Titel „De Döör na buten" stand das Stück bereits in der Vergangenheit auf dem Spielplan des Theaters am Meer. Hans Balzer schuf eine Neufassung, die am Sonnabend gespielt wird.

Die Regie übernimmt hierbei erstmals Nicolas C. Ducci, der sich bisher neben unzähligen Rollen mit seinen musikalischen Fähigkeiten um den Erfolg der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven verdient gemacht hat. Die nächsten Vorstellungen: 18. Oktober 15.30 Uhr und 20 Uhr, 1. , 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr.

EVENTS in der Region

"Tippelbröder" nähern sich mit großen Schritten

Der Vergangenheit dauerhaft davonlaufen kann man nicht - die Erfahrung macht auch der Landstreicher 0lle Krull (Arnold Preuß). Als er gemeinsam mit seinem Kumpan Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) Richtung Rüstringen marschiert, um bei seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel) eine „Finanzspritze" zu erpressen, begegnet er seiner Jugendliebe Lise Slutup (Marion Zomerland) und deren Tochter Tine (Claudia Schröder).

0lle erkennt Lise nach 20 Jahren zunächst nicht wieder, doch macht sie ihm unter vier Augen schnell klar, was er ihr angetan hat. Vor allem ist 0lle sichtlich überrascht, als er erfährt, dass Tine auch seine Tochter ist. Obwohl 0lle seine Freiheit auf der Landstraße nicht aufgeben möchte, lässt er sich durch Lises Schuldzuweisungen und das Drängen von Dirk, der sich in Tine verguckt hat, bei Slutups als Zwischenquartier nieder. Dort begegnen die ,Tippelbröder" dem hinterlistigen Harry Peper (Harald Schmidt), der die geheimen Verstrickungen für seine kriminellen Zwecke zu nutzen weiß...

Mit der Wilhelmshavener Erstaufführung des „Stücks van de Landstrad', wie Autor Hans Balzer seine Tragikomödie nennt, gibt Bühnenmitglied Nicolas C. Ducci sein Regiedebüt. Die Premiere findet am 10. Oktoberum 20 Uhr im Stadttheater statt. Weitere Vorstellungen folgen am 18.10. um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 1.7 und 15.11. um 20 Uhr und am 22.11. um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. Am 29.11. um 17 Uhr wird Jippelbröder" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt.

NEUE RUNDSCHAU vom 7. Oktober 2009

Spielzeit-Einstieg mit Aussteigern

>Theater am Meer eröffnet die Saison mit Wilhelmshavener Erstaufführung von „Tippelbrüder"

Um dem Alltagstrott für eine Weile zu entfliehen, langt oftmals schon ein Besuch im Theater. Doch wer dauerhaft allen Konventionen entkommen möchte, dem bleibt nur der Totalausstieg zahlreiche Dokumentarserien zeigen die Erfahrungen von heutigen Auswanderern, die sich zumindest neue Existenzen aufbauen wollen. Doch auch dieser Schritt bewahrt einen nicht davor, von der Vergangenheit eingeholt zu werden, wie das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seiner ersten Produktion der Saison 2009/2010 eindrucksvoll zeigt. Präsentiert wird die Tragikomödie "Tippelbröder" von Hans Balzer, die als „Stück van de Landstraat" in dieser Form ab dem 10. Oktober erstmals dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert wird.

Die zunächst gar nicht so tragische Hauptfigur in den 20er Jahren ist „Olle" Krull (Arnold Preuß), der rund 20 Jahre zuvor seine Heimat und seine Familie verlassen hat, um sein Leben so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Geld bekommt er nur von seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel), der ihn damit in Sorge um sein Ansehen auf Distanz halten will. Seit wenigen Tagen wird Olle von Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) auf seinem Weg nach Rüstringen begleitet. Als die beiden der jungen Tine Slutup (Claudia Schröder) begegnen, ist sofort Sympathie im Spiel — doch auf sehr unterschiedliche Weisen. Die Stimmung kippt jedoch ein wenig, als Tines Mutter hinzukommt, denn 0lle muss erkennen, dass es sich um seine Jugendliebe und jetzige Lumpensammlerin Lise (Marion Zomerland) handelt.

Unter dem Titel „De Döör na buten" stand das Stück bereits in der Vergangenheit auf dem Spielplan des Theaters am Meer, die Neubearbeitung, die Autor Hans Balzer selbst besorgt hat, wird so erstmals im Stadttheater aufgeführt. Die Regie übernimmt hierbei erstmals Nicolas C. Ducci, der sich bisher neben unzähligen Rollen mit seinen musikalischen Fähigkeiten um den Erfolg der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven verdient gemacht hat. Nach der Premiere am 10. Oktober um 20 Uhr im Stadttheater folgen weitere Vorstellungen am 18. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 1., 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr, am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 29. November um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland vom 2.10.2009/Oktober

Von der Bühne auf den Regiestuhl

Nicolas C. Ducci feiert in diesem Monat eine ganz besondere Premiere. Das langjährige Ensemblemitglied des „Theaters am Meer" führt bei der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Tippelbröder" erstmals Regie. Bevor sich der Vorhang am 10. Oktober um 20 Uhr zum ersten Mal hebt, hat er bereits dem „Kompass" Rede und Antwort gestanden.

Seit wann spielen Sie Theater, und warum?

AIles fing 1998 mit meiner ersten Statistenrolle bei der „Landesbühne Niedersachsen Nord" im Stück „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" an. Dort lernte ich Marc Gelhart kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb so gut, dass es auch nicht lange dauerte bis ich beim Jugendclub des „Jungen Theaters" unter Frank Fuhrmann und bei der „Niederdeutschen Bühne" mitmachte. Mir bereitete die Schauspielerei sehr viel Spaß. Leider merkte ich nach einer gewissen Zeit, dass man sich nicht zweiteilen kann. Und so beschloss ich, komplett zur „Niederdeutschen Bühne" zu wechseln.

Wieso ausgerechnet bei der „Niederdeutschen Bühne"? Ihr Name lässt ja schließlich nicht gerade auf „plattdeutsche" Wurzeln schließen.

Man kann sagen, dass das „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" quasi der Nährboden war auf dem ich künstlerisch groß geworden bin. Hier durfte ich Theater spielen und Musik für verschiedenste Stücke arrangieren und komponieren. Was kann man sich mehr wünschen?

Jetzt steht Ihr Regiedebüt auf dem Spielplan? Erfüllt sich damit ein Traum?

Natürlich habe ich mir immer gewünscht, einmal auf dem Regiestuhl zu sitzen. Je mehr ich von der Materie des Theaters mitbekam, desto mehr wuchs auch dieser Wunsch in mir. Ich empfand es als irrsinnig spannend, und tue es auch immer noch, die Fäden des Stückes komplett in der Hand zu haben und die Charaktere zu formen, die der Zuschauer schlussendlich am 10. Oktober bei der Premiere von „Tippelbröder" zu Gesicht bekommt.

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Nicolas C. Ducci
FOTO: KNOTHE

Warum der Wechsel hinter die Kulissen?

Dieses Feld umfasst so unsagbar viel, was dem „gemeinen" Zuschauer wahrscheinlich nicht sofort bewusst ist. Nicht nur die Charaktere des Stückes und deren Psychologie müssen stimmen. Auch das Bühnenbild, die Kostüme, die Requisiten, das Licht und vieles mehr muss stimmig sein. All diese Sachen muss man kreativ erarbeiten. Herrlich!

Lampenfieber – leidet der Schauspieler vor dem Vorhang mehr oder der Regisseur dahinter?

Bis zur Premiere kann ich nur annehmen, wer unter Lampenfieber mehr leidet. Aber ich denke, dass alle genau dasselbe durchmachen. Ich hoffe derweil einfach nur, dass alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, und dass unsere Zuschauer nach meinem Debüt zufrieden nach Hause gehen können.

Werden Sie nun zum Wanderer zwischen den Welten – Bühne und Regiestuhl?

Die Bühne kann einen süchtig machen, und das hat sie bei mir auch geschafft. Es liegt leider nicht in meiner Macht zu sagen, ob ich in Zukunft wieder auf den Regiestuhl gebeten werde. Jedoch würde es mir eine große Freude machen. Fest steht zumindest, dass ich mit der Bühne auf die eine oder andere Art immer verbunden bleiben möchte.

Spielzeit-Einstieg mit Aussteigern

Premierenstimmung: Das „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne" eröffnet am 10. Oktober um 20 Uhr im Stadttheater seine Saison mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Tippelbröder" – einem Stück „van de Landstraat" – aus der Feder von Hans Balzer. Eine Tragikomödie der besonderen Art, die vom Ausstieg und dem Fluch der Vergangenheit erzählt.

Die zunächst gar nicht so tragische Hauptfigur in den 20er Jahren ist „0lle" Krull (Arnold Preuß), der rund 20 Jahre zuvor seine Heimat und seine Familie verlassen hat, um sein Leben so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Keine Regeln, dafür Landstraßen und den einen oder anderen „Seelentröster" aus der Flasche. Geld bekommt er nur von seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel), der ihn damit in Sorge um sein Ansehen auf Distanz halten will. Seit einigen wenigen Tagen wird 011e von Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) auf seinem Weg nach Rüstringen begleitet, der sich aus Frustration über seine Arbeitslosigkeit auf Wanderschaft begeben hat. Mit viel Humor profitiert er von 0lles „Weisheiten" und Lebensanschauungen.

AIs die beiden der jungen Tine Slutup (Claudia Schröder) begegnen, ist sofort Sympathie im Spiel – doch auf sehr unterschiedliche Weisen. Die Stimmung kippt jedoch ein wenig, als Tines Mutter hinzukommt, denn 0lle muss erkennen, dass es sich um seine Jugendliebe und die jetzige Lumpensammlerin Lise (Marion Zomerland) handelt. Sie hat damals ebenfalls den Halt verloren, als 0lle sie verließ, zumal es kein Zufall ist, dass Tochter Tine ebenfalls seit rund 20 Jahren auf der Welt ist. Doch dieses überwältigende Geheimnis, von dem auch 0lle nichts wusste, behalten die beiden Elternteile weiterhin für sich. Gutmütig, aber auch nicht ganz uneigennützig lädt Lise die beiden obdachlosen Herren in die eigene Kate ein.

Nach der Premiere folgen weitere Vorstellungen am 18. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie im November. Weitere Infos unter: www.ndb-wilhelmshaven.de